Quintine war eine Hexe in Ellezelles. Sie wurde 1610 zusammen mit 4 weiteren Gefährten lebendig verbrannt. Diese Geschichte und die des Hexensabbats gehören zum Volksglauben des hübschen Städtchens Ellezelles in Belgien.
Kupferfarben und hefetrüb läuft das Bier ins Glas und erzeugt dabei eine durchschnittlich große feste und elfenbeinfarbene Schaumkkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik gibt es wirklich nichts zu ritisieren.
In der Nase dominieren die Röstaromen des Biers. Es duftet nach dunkler Schokolade und auch dunklen Früchten. Außerdem erklärt mir bereits die Nase, dass dieses Weihnachtsbier recht süß sein wird.
Und wirklich – der Antrunk ist süß, dafür aber auch mit einer sehr feinperligen sanften Kohlensäure. Schnell gesellt sich auf der Zunge ein passendes Bitter dazu, gemeinsam mit einem Hauch fruchtiger Säure, die an Trockenpflaumen erinnert. Dazu kommen der Geschmack nach dunkler Schokolade sowie einige Käruternoten. Der Alkohol passt sich gut in das Geschmacksprofil ein. Damit ist das Mundgefühl weich und rund. Den Abgang dominiert ein mildes und angenehmes Bitter, das sehr lange nachklingt.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
7,8 % Vol.
Brauerei:
Brasserie des L´gendes
Rue du castel 19
7801 Ath
Belgien
www.brasseriedeslegendes.be

Jetzt steht das erste Weihnachtsbier des Jahres 2021 vor mir, das Santa Bee aus der Brouwerij Boelens im flandrischen Belsele. Die kleine Brauerei liefert normalerweise nicht nach Deutschland, so dass dieses Bier eine echte Rarität ist.
Jetzt steht wieder einmal ein Bier aus der Biermanufaktur Engel im fränkischen Crailsheim vor mir. Dieses Mal handelt es sich um das Premium Pils, also um einen Bierstil, für den Franken nicht unbedingt berühmt ist. Andererseits hat die Brauerei 2021 den Bundesehrenpreis erhalten, weil sie bereits neun mal als eine der 12 besten Brauereien Deutschlands ausgezeichnet wurde. Da sollten die Brauer doch wohl ein vernünftiges Pils hinbekommen.
Es ist schon ein sehr selbstbewusster Name für ein Bier, besonders für ein Erstlingswerk.
Das
Das Préaris Quadrupel, das jetzt vor mir steht, wurde im April 2011 bei „The Brouwland Beer League zum besten Hobbybier Belgiens gewählt: Die Jury, zu der der Filmemacher und Bierliebhaber Julien Vrebos sowie die professionellen Brauer von Orval und Dubuisson gehörten, verkostete die 7 Finalisten (insgesamt gab es etwa 100 Einsendungen). Paul Arnott, Braumeister bei der Brauerei Dubuisson, äußerte sich folgendermaßen: „Was für eine Reife für ein Hobbybier: ein vollmundiges, reichhaltiges, aber ausgewogenes, kleines
Nach wirklich langer Zeit steht jetzt mal wieder ein Bier aus der Ratsherrn-Brauerei im Hamburger Schanzenviertel vor mir. Was wäre eine Brauerei in Norddeutschland ohne ein Pilsener? Lange Zeit war Norddeutschland ja eine reine Pils-Wüste, ein anderes Bier gab es nur selten. Dabei wurden die Pilsener-Biere immer ähnlicher und auch nicht wirklich besser. Das hat sich in den letzten Jahren zum Glück etwas verbessert und so freue ich mich jetzt darauf, das Pilsener von Ratsherrn zu verkosten.
Das Hofbräuhaus in München ist vermutlich das bekannteste Gasthaus der Welt. Von dort kommt das Bier, das jetzt vor mir steht und von dem die Brauerei folgendes schreibt: „Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Reinheitsgebotes entwickelten unsere Braumeister 2017 mit dem Hellen aus dem Hofbräuhaus ein neues Bier in neuem Gebinde. ‚Hofbräuhaus Hell‘ ist ein außergewöhnlich charaktervolles
„Anima sarda“, sardische Seele, so lautet der Slogan der Brauerei Birra Ichnusa auf der italienischen Insel Sardinen. 1912 wurde in Cagliari die Brauerei gegründet, die im Jahr 1967 in die Gemeinde Assemini verlegt wurde. 1986 wurde die Brauerei von Heineken übernommen. Der Name der Brauerei stammt vom griechischen Wort für Sardinien, Ichnôussa. Das Wappen Sardiniens ziert das Brauereilogo.