Das Tripel gehört zu den alten traditionellen belgischen Bierstilen, die zu Recht sehr beliebt sind auch über die Grenzen Belgiens hinaus. Dieser Bierstil besticht durch seinen starken Charakter und seinem weichen, seelenschmeichelnden Geschmack.
Das Straffe Hendrik aus dem Hause De Halve Maan wurde ursprünglich gebraut, um eine neue Statue in der malerischen Stadt Brügge zu feiern. Es gefiel den Gästen der Veranstaltung aber so gut, dass das Bier bis heute in der Brauerei „De halve Maan“ (deutsch: der Halbmond) im Stadtkern von Brügge gebraut wird.
Dass das Bier nicht pasteurisiert wurde, habe ich sofort bemerkt, als der Schaum aus der Flasche stieg, kaum dass ich den Kronkorken entfernt hatte. Aber gut, das ist ja nun ein Qualitätszeichen. Golden mit einem Stich ins Orangene und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Der anfangs reichlich vorhandene grobporige Schaum löst sich schnell auf. Da könnte die Brauerei noch einmal nachbessern.
Das Bier duftet nach Karamell und Honig, nach frisch gebackenen Keksen und Trockenfrüchten. Abgerundet wird das Aroma durch einige würzige Noten.
Der Antrunk ist süß und malzig. Dazu kommt die sanfte Kohlensäure. Die Süße bleibt auf der Zunge erhalten, dazu kommen Noten, die an Pfeffer und Kräuter erinnern. Der Alkohol brennt leicht auf der Zunge; trotzdem ist das Mundgefühl weich. Langsam kommen auch die Geschmäcker nach Honig und Banane zum Tragen.
Der Abgang ist mild, das Bier wird trockener. Trotzdem bleibt ein Teil der Süße erhalten und sie klingt gemeinsam mit den würzigen Noten lange nach. Eine Bittere ist nur sehr dezent zu schmecken.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Zucker
Alkoholgehalt:
9,0 % Vol.
Stammwürze:
19° Plato
Bittereinheiten:
35 IBU
Farbe:
10 EBC
Brauerei:
Brouwerij De Halve Maan
Walplein 26
8000 Brugge
Belgien
www.halvemaan.be
Die Sternennacht (französisch La Nuit Étoilée) ist ein Gemälde des niederländischen Malers Vincent van Gogh. Das Gemälde stellt dar, was Van Gogh im Mai 1889 von seinem Zimmer im Asyl des Klosters Saint-Paul-de-Mausole in Saint-Rémy-de-Provence aus sehen konnte. Seit 1941 wird das Bild im Museum of Modern Art (MoMA) in New York aufbewahrt. Das Kulturjahr 2015 rückte Vincent Van Gogh ins Rampenlicht. Das Etikett auf dem La Nuit Étoilée, einem Tripel, zeigt einen Teil des gleichnamigen Gemäldes.
So, nun steht mal wieder ein neues Bier aus meiner belgischen Lieblingsbrauerei vor mir, ein Lupulus Triple. Über die Brauerei habe ich ja bei den anderen Bieren aus der Brasserie Lupulus ausreichend geschrieben, so dass ich sofort mit der Verkostung beginnen kann.
Nach langer Zeit steht mal wieder ein Bier aus der Kustbrouwerij im flämischen Middelkerke vor mir. Die Brauerei steht für originelle und hochwertige Biere, die überraschen. Beim Dunekeun, das jetzt vor mir steht, verstehe ich bereits den Namen nicht so ganz. Dune ist das niederländische Wort für Düne, der zweite Wortteil Keun erinnert an das niederländische Konijn, Kaninchen. Da neben dem Namen ein Hase abgebildet ist, nehme ich mal an, dass meine Interpretation stimmt und da bald Ostern ist, passt das Bier auch genau in die Jahreszeit.

Wenn ich das nächste Mal in die Wallonie komme, muss ich unbedingt daran denken, die Brasserie Elfique zu besuchen. Nicht nur, dass die Biere vielfach ausgezeichnet wurden, sondern auch die Brauereigaststätte macht auf der Website des Unternehmens einen guten Eindruck und die Brauerei bietet unterschiedlichste Freizeitaktivitäten an, so dass ich den Eindruck gewonnen habe, dass ich es dort sicherlich einen Tag aushalten könnte.
Dass das Deugniet, das jetzt vor mir steht, ein besonderes Bier ist, beweist schon das Etikett. Das Bier kommt aus der Brasserie de Bocq. Die Bocq ist ein wallonischer Nebenfluss der Maas und so liegt auch die Brauerei in der Wallonie. Trotzdem hat das Bier einen niederländischen Namen und auch die beschreibenden Stichwörter auf dem Etikett zuerst in niederländischer und erst an zweiter Stelle in französischer Sprache angegeben.
Nun steht das letzte der Brüsseler Abteibiere vor mir, die unter der Marke La Cambre vertrieben werden. Ab 2022 wird das neue La Cambre-Duo von dem in Mechelen ansässigen Unternehmen Het Anker gebraut. Die Brauerei hat zu diesem Zweck einen langfristigen Lizenzvertrag mit dem Kirchenwerk La Cambre und der Erzdiözese Mechelen-Brüssel abgeschlossen.
Wenn ich gefragt würde, welches meine bevorzugte belgische Brauerei ist, würde Lupulus ganz weit oben stehen. Vorn dort kommt auch das tripick, ein helles Triple mit acht Volumenprozent Alkohol und der in Belgien üblichen