Die Brauerei La Goudale legt großen Wert auf Qualität und Handwerkskunst. Der Brauprozess beginnt mit der Auswahl der besten Zutaten. Das Wasser, das für das Brauen verwendet wird, stammt aus einer eigenen Quelle und wird regelmäßig auf seine Reinheit überprüft. Die Malze und Hopfen werden sorgfältig ausgewählt, um sicherzustellen, dass sie den hohen Standards der Brauerei entsprechen.
Der eigentliche Brauprozess folgt traditionellen Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden. Gleichzeitig integriert die Brauerei moderne Techniken und Ausrüstungen, um Effizienz und Konsistenz zu gewährleisten. Nach der Gärung wird das Bier sorgfältig gelagert, um den vollen Geschmack zu entwickeln, bevor es abgefüllt und vertrieben wird.
La Goudale achtet nach eigenen Angaben nicht nur auf Traditionen, sondern auch auf das Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation. Die Brauerei hat zahlreiche Initiativen ergriffen, um ihre Umweltbilanz zu verbessern. Dazu gehören die Nutzung erneuerbarer Energien, die Reduzierung des Wasserverbrauchs und die Implementierung von Recyclingprogrammen.
Bernsteinfarben und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige weiße Schaumkrone ist recht klein bleibt aber sehr lange erhalten. Damit macht das Bier optisch schon mal eine sehr gute Figur.
Das Bier duftet nach Karamell. Dazu kommt ein leichter Rauchgeruch. Abgerundet wird das Aroma durch die Eichennote der Holzchips, auf denen das Bier gereift wurde. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.
Der Androhung zeichnet sich durch eine kräftige Karamell süße und eine sehr angenehme Rezenz aus. Rauch hält sich weiterhin im Hintergrund dafür ist jetzt der Rum deutlich zu schmecken. Das Mundgefühl ist weich und voll. In der Kehle kann ich erstmals eine leichte bittere feststellen die 7,9 Volumenprozent Alkohol wärmen und der Geschmack nach Karamell und auch der Alkohol klingen lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Reis, Zucker, Glukosesirup, Hopfen, Eichenchips (mit Rum getränkt), Koriander, Orangenschale
Alkoholgehalt:
7,9 % Vol.
Farbe:
20 EBC
Brauerei:
Brasserie Goudale
Avenue Isaac Newton
62510 Arques
Frankreich
www.brasserie-goudale.com


Das Yorkshire Stingo ist ein stärker eingebrautes Pale Ale, das in Eichenfässern gereift wurde. Einige der Eichenfässer bei Samuel Smith’s sollen mehr als einhundert Jahre alt sein. Allerdings wurden die einzelnen Dauben im Laufe der Jahre von den Küfern der alten Brauerei ausgetauscht. Die Brauerei Samuel Smith Pflegt den Beruf des Küfers im eigenen Haus und beschäftigt zwei Küfer in Vollzeit. Dieses Bier würdigt das alte Handwerk.
Irland ist für seine Pubs sowie die vielen kleinen Brauereien bekannt. Bis nach Deutschland schaffen es aber leider meist nur Guinness und Kilkenny. Andere Bierspezialitäten aus Irland müssen hier leider draußen bleiben. So hat sich die fränkische Brauerei Maisel & Friends in Bayreuth drangemacht und selbst ein Irish Red gebraut, das uns die Atmosphäre der grünen Insel nahebringen soll. Mal sehen, ob dies dem Irisch Red gelingt.
Die Brauerei Alvinne wurde im Jahr 2004 gegründet. Alle ihre Biere werden mit ihrer eigenen Hefe, der Morpheus-Hefe, gebraut. Ihr erstes Bier war das Alvinne Blond, bald folgten die Varianten Blond Extra, Bruine und
Der erste Eindruck, den dieses Bier auf mich machte, war das gelbe Etikett in Form der Skyline einer historischen Stadt. Die Beschriftung besteht lediglich aus dem klein gedruckten roten Namen der Brauerei und dem größer und in Versalien gedruckten Namen WINTER. Minimalistischer geht es kaum. Damit hebt sich die Flasche schon mal deutlich aus der Masse der aufwändig gestalteten Etiketten ab. Mal sehen, ob das Bier so ungewöhnlich ist wie sein Etikett.
Mit diesem Braunbier will Force Majeure auf eine echte belgische
Die Dorpsbrouwerij de Pimpelmeesch wurde im Jahr 2000 als eine der ersten Craft-Brauereien in den Niederlanden gegründet. Es handelt sich bei dieser Brauerei also um einen Pionier der Craft Beer-Bewegung. Die Brauerei befindet sich in Chaam in Brabant, nahe der Grenze zu Belgien. Die Brabanter betrachten sich selbst als Genießer, als Burgunder, die die Geselligkeit lieben. Der Name der Brauerei in Chaam spielt mit diesem Selbstverständnis. Pimpelmeesch ist zusammengesetzt aus den Worten pimpelen, gutes Getränk, trinken und meesch, im brabantischen Dialekt bedeutet dieses Wort Mensch. Ein Pimpelmeesch ist also ein fröhlicher Trinker. Der Ortsname Chaam bezieht sich vermutlich auf das mittelalterliche lateinische canaba: Taverne, Getränkekeller. Davon ist eventuell das lateinische Wort camba abgeleitet, was Mälzerei bedeutet. Der Ortsname Chaam würde also auf einen Ort hinweisen, an dem Gerste keimt. Und dort braut Ad Kusters, der Dorfbrauer von Chaam, seine Biere, die auf bekannten Bierstilen basieren. Dabei verzichtet er auf besondere Zutaten und extreme Hopfenladungen.
Das Finne Bio Beach Brew ist ein alkoholfreies Bier, das mit Gerstenmalz und Hopfen aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt wurde. Wie immer mehr Craftbrauer will auch die Münsteraner Brauerei Finne beweisen, dass Bier auch ohne Alkohol schmecken kann. Ob es mit dem Beach Brew gelungen ist, will ich jetzt feststellen.