2. 8. – 3. 8. 2024: Burg Bieren Bierfeest

Am 2. und 3. August 2024 steht Ermelo ganz im Zeichen des Burg Bieren Bierfestes. Bierliebhaber aus dem ganzen Land kommen zusammen, um mehr als 150 verschiedene niederländische Bierspezialitäten von 30 Brauereien zu genießen.

Am Freitag, dem 2. August, gibt es ein großes Festgelände mit Live-Musik von den Vinyldraaiers. Neben den vielen Bierspezialitäten werden auch kulinarische Köstlichkeiten von lokalen Restaurants angeboten. Probieren Sie verschiedene Snacks für eine Münze und lernen Sie die schmackhaftesten Spezialitäten aus der Region kennen.

Am Samstag, 3. August, können Sie von 12.00 bis 20.00 Uhr noch mehr Bier probieren. Die 30 Brauereien präsentieren wieder ihr umfangreiches Angebot an Bierspezialitäten. Entdecken Sie neue Geschmacksrichtungen und genießen Sie Klassiker. Auch der innere Mann kommt an diesem Tag auf seine Kosten. Schlemmen Sie ein zartes Schwein am Spieß, frischen Aal oder andere Köstlichkeiten. Für die musikalische Note sorgt Entertainer Bob, der mit seiner Begeisterung für einen unvergesslichen Nachmittag und Abend sorgen wird.

Die Veranstaltung findet statt im Burg Bieren Bierwinkel, Ermelo, Niederlande

Fielden from the Fields: Englischer Rye Whisky aus Urgetreide

Das Bild wurde mir zur Verfügung gestellt von Fielden Rye Whisky

Die englische Oxford Artisan Distillery erfindet ihre junge Geschichte neu, zieht nach Yorkshire um und nennt sich ab sofort Fielden. Der Name ist Programm, denn die Whiskys verändern die Landwirtschaft durch ihre Rückbesinnung auf ursprüngliche Getreidesorten. Flüssig verdeutlicht dies das Flaggschiff der Brennerei: Fielden Rye Whisky.

Die 2017 gegründete Oxford Artisan Distillery hat sich in Fielden Whisky of England umbenannt und ihre Produktion aus Kapazitätsgründen an einen neuen Standort in Goole, Yorkshire, verlegt. Denn: Der Whisky kommt gut an – nicht nur bei Genießerinnen und Genießern, sondern auch bei der Natur.

Anders als der Großteil an Brennereien arbeitet die Marke mit ausgewählten Betrieben zusammen, die Englands Felder wiederbeleben: Sie bauen Urgetreidesorten an, die dort zuletzt vor Jahrhunderten wuchsen. In Feldern mit Klee, einem natürlichen Dünger, der die Gesundheit des Bodens erhält, werden Roggen, Weizen und Gerste groß und stark – das soll für Whisky voller Geschmack sorgen.

Fielden Rye Whisky ist das erste Kernprodukt der jungen Brennerei. Er basiert auf Roggen- und Gerstenmalz sowie ungemälztem Roggen und Weizen. Nach Destillation in einer Kombination aus Pot und Column Stills reift er in amerikanischen Eichen- und Weinfässern. Das Ergebnis: schmeckt seidenweich nach warmem Blätterteiggebäck, Butter und Karamell.

Für die urige Mission hat Fielden keine Mühen gescheut. Der Rye wird in eine neue Flasche mit hochwertiger Ausstattung gefüllt. Das folierte, geprägte Getreidemotiv des Etiketts setzt sich dabei auf dem aufwendig individualisierten Kupferdeckel des Korkens aus Mikrogranulat und Aktivkohle fort.

Über Fielden Whisky of England

Die Oxford Artisan Distillery wurde 2017 gegründet und stellte zunächst Gin und Wodka her. Vier Jahre später wurden die ersten Whiskys abgefüllt. Um die Kapazitäten zu erweitern zog die Brennerei 2024 um nach Goole in Yorkshire und benannte sich um in Fielden Whisky of England. Der Anbau von Urgetreide und die Verwendung natürlichen Düngers erhalten die Gesundheit des Bodens und liefern einen einmaligen Whisky. Fielden Rye Whisky ist das erste Flaggschiff des Hauses.

NRW-Ministerin Silke Gorißen: „Veltins ist tragende Säule der NRW-Ernährungswirtschaft

Veltins-Vertriebs- und Marketing-Geschäftsführer Dr. Volker Kuhl, Prokurist Fabian Veltins, NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutz-Ministerin Silke Gorißen und Technik-Geschäftsführer Peter Peschmann (v.l.) stoßen auf 200 Jahre Brautradition im Sauerland an. Bildrechte: Brauerei C. & A. VELTINS GmbH & Co. KG

Bei einem Besuch der Brauerei C. & A. Veltins hat sich die NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutz-Ministerin Silke Gorißen über die Innovationsstärke von Veltins im 200. Jahr des Bestehens informiert. Im Beisein der Veltins-Geschäftsführer Dr. Volker Kuhl (Marketing/Vertrieb) und Peter Peschmann (Technik), der Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff und Dagmar Hanses sowie Landrat Dr. Karl Schneider wurden die neuen Brau- und Abfüllanlagen am Stammsitz Grevenstein in Augenschein genommen. „Wir legen seit jeher Wert auf beste Rohstoffe und setzen deshalb traditionell erntefrischen Hopfen ein, um bewusst auf Hopfenextrakt zu verzichten“, so Dr. Kuhl. Die 200 Jahre alte Brauerei legt bei der Herstellung Wert auf regionale Zutaten, etwa auf das weiche Quellwasser aus sieben hauseigenen Quellen. Das Familienunternehmen gehört nach Ministeriumangaben damit zur leistungsstarken Ernährungsbranche Nordrhein-Westfalens, die Lebens- und Genussmittel regional produziert, welche bundesweit und international bekannt und geschätzt sind. In Nordrhein-Westfalen arbeiten rund 140.000 Menschen in diesem Wirtschaftszweig – einschließlich Zulieferern, Verarbeitern und Handel.

Verlässlicher Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen

Ministerin Silke Gorißen würdigte den Unternehmenserfolg: „Das Lebensmittelhandwerk ist eine tragende Säule in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehört auch das Brauhandwerk. Seit 200 Jahren braut Veltins in Meschede mit hochwertigen Zutaten wie Malz, Hopfen, Hefe und reinem Quellwasser aus der Region nach deutschem Reinheitsgebot – und zählt heute zu den modernsten Privatbrauereien Europas. Die familiengeführte Brauerei hat sich über die Jahre zu einem wichtigen und verlässlichen Arbeitgeber in der Region entwickelt und bietet rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz. Zu diesem Meilenstein gratuliere ich ganz herzlich.“ Dr. Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei C. & A. Veltins, zeigte sich zuversichtlich, dass der Biermarkt noch genügend Raum für Wachstum biete, wenngleich die Rahmenbedingungen unverändert schwierig seien: „Es ist gut zu wissen, dass die NRW-Landesregierung den intensiven Dialog mit den Mittelstandunternehmen des Landes sucht, um zu wissen, wo der Schuh drückt. Gerade die Ernährungswirtschaft besitzt in Nordrhein-Westfalen eine traditionsreiche Verankerung, um die Versorgung mit qualitätsvollen Lebensmitteln jederzeit sicherzustellen.“

NRW bleibt ein Schwergewicht im deutschen Biermarkt

Nach Bayern mit einem Bierabsatz von 23,36 Mio. hl entstammen den nordrhein-westfälischen Sudkesseln 21,23 Mio. hl und damit rund ein Viertel des deutschen Gesamtabsatzes. Nordrhein-Westfalen zeigt sich mit einem vergleichsweise moderaten Absatzrückgang von -2,5% (548.480 hl) im Ländervergleich als erfreuliche Ausnahme. Allein an den drei Standorten Meschede-Grevenstein (Veltins), Kreuztal-Krombach (Krombacher) und Dortmund (Brinkhoff’s, DAB) wird die Hälfte des NRW-Bieres gebraut, die anderen 139 Braustätten im Land teilen sich die andere Hälfte des Absatzes. Die Präferenz für Pilsener-Biere besitzt im NRW-Markt eine unverändert feste Verankerung, Verbraucher setzen weiterhin auf die bewährte Qualität und Tradition dieses Bierstils. Mit einem dominanten Anteil von 54,8% aller verkauften Biere besitzt Pils auch in den Handelsregalen des bevölkerungsstärksten Bundeslandes die klare Führungsrolle. Auf Platz zwei folgt laut AC Nielsen die lokale Spezialität Kölsch mit 8,2% vor alkoholfreien Bieren mit 7,7% Absatz. Trotz aller dynamischer Veränderungen im Biermarkt bleibt in Nordrhein-Westfalen eines konstant: Die Bierfreunde zwischen Rhein und Weser legen nach wie vor Wert auf umweltfreundliche Einkäufe mit einem beeindruckenden Mehrweganteil von rund 83%. Im Jahr 2023 blieb die Halbliterflasche das bevorzugte Gebinde. Mit 48,1% kommt der größte Teil des verkauften Bieres in NRW in der 0,5-l-Flasche zum Kunden – der Großteil im Kasteneinkauf.

705 Mio. Euro in Standort und Produkte investieren

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Brauerei C. & A. Veltins warf Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb, einen Blick auf die letzten 25 Jahre der Entwicklung des Unternehmens. „Unsere Brauerei hat durch Beständigkeit und Verbrauchernähe den Weg in Richtung Marktspitze vollzogen und ist damit ein wichtiger Player im NRW-Biermarkt geworden.“ Mit Weitsicht und Beharrlichkeit habe das Familienunternehmen die Konsum- und Branchenveränderungen in Handel und Gastronomie mitgestaltet. So hat sich der Veltins-Bierausstoß in den letzten 25 Jahren um +38,7% auf rund 3,3 Mio. hl erhöht, während der deutsche Biermarkt in der gleichen Zeit über 25% an Menge verloren hat. „Es ist gelungen, qualitativ und nachhaltig unsere Premium-Positionierung auszubauen. Mit einem Umsatzzuwachs von +126,4% konnten wir die Produktpräferenzen in Markenwert ummünzen.“ Der Brauerei sei es in all den Jahren nicht um Menge, sondern vor allem auch um Stabilität und Ertragskraft gegangen. „Die vollzogene Investitionsoffensive von rund 420 Mio. Euro wurde allein aus dem Cashflow finanziert.“ In den letzten 25 Jahren wurde damit eine Gesamtsumme von 705 Mio. Euro in Standort und Produkte investiert.

Maisel erneut als Brauerei des Jahres ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge sichert sich die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth den Titel „Brauerei des Jahres“ beim Bier-Verkostungswettbewerb „Finest Beer Selection“ von Doemens und dem Meininger Verlag. Grund dafür ist das herausragende Gesamtergebnis: Insgesamt zwölf Biere der Familienbrauerei erhielten über 90 von 100 möglichen Punkten und damit so viele wie bei keiner anderen.

„Als wir im letzten Jahr erfahren haben, dass wir als beste deutsche Brauerei aus dem Wettbewerb hervorgehen, waren wir schon überwältigt. Dass uns der Titel nun ein weiteres Mal verliehen wurde und wir uns sogar noch steigern konnten, ist kaum in Worte zu fassen“, so der begeisterte Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei in vierter Generation.

Der Wiederholungserfolg ist Ausdruck der hervorragenden Ergebnisse der Biere, die die Familienbrauerei zur renommierten Expertenverkostung eingereicht hat – und damit deren außerordentlicher Qualität. „Dieser Erfolg ist das Ergebnis unseres hervorragenden Teamworks. Ich bin unfassbar stolz auf die Leistung der gesamten Mannschaft, die jeden Tag akribisch daran arbeitet, dass unsere Bierspezialitäten dieses hohe Niveau haben“, lobt Marc Goebel, Geschäftsführer Braubetrieb, sein Team.

Bestes alkoholfreies Bier kommt aus Bayreuth

Ein Blick auf die Ergebnisse der einzelnen Biere zeigt die große Bandbreite, die die Verkostung abdeckt. 90 Punkte erreichte das Maisel & Friends India Ale, 91 Punkte gab es für Maisel’s Weisse Leicht. 92 Punkte gingen an das Maisel & Friends Alkoholfrei. 93 Punkte erhielten das Maisel & Friends West Coast IPA, das Maisel & Friends Pale Ale, Maisel & Friends Hell, der Maisel & Friends Chocolate Bock und das limitierte Maisel & Friends Hazy IPA by SUTOSUTO. Mit 94 Punkten überzeugten Maisel & Friends IPA, Maisel’s Weisse Original und das limitierte Maisel & Friends Sour Power. Mit 96 Punkten erzielte Maisel’s Weisse Alkoholfrei ein besonders großartiges Ergebnis – und ist das beste alkoholfreie Bier im gesamten Wettbewerb.

„Ein Gesamtergebnis mit vielen Superlativen. Klar, dass unser Team dafür gefeiert werden muss. Ehre, wem Ehre gebührt!“, sagt Jeff Maisel stolz. Überrascht wurde das gesamte Brauereiteam am Tag nach der Preisverleihung daher von der Geschäftsführung mit rotem Teppich vor dem Eingang. Pünktlich zu Schichtbeginn in den frühen Morgenstunden gab es somit freudigen Jubel vor der Bayreuther Brauerei.

Drinks of the World: Ritterguts Gose ist bestes Bier aller deutschen EM-Spielorte 2024

„Drinks of the World“ ist eine Kette von Getränkehandlungen in der Schweiz, die ihre Läden in acht Bahnhöfen der Schweiz betreibt. Das Unternehmen nahm die UEFA EURO 2024 zum Anlass, regionale Biere aus den zehn deutschen EM-Spielorten zu verkosten. Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass aus Frankfurt und Gelsenkirchen keine Biere genannt werden. Drinks of the World erklärt dazu, dass es dort keine geeigneten Biere gefunden habe. Zumindest beim Bier aus Frankfurt kann ich das nicht verstehen. Es gibt genügend Brauereien in der Mainmetropole, von Industriebier aus dem Hause Binding über Sauerbier von Flügge bis zu traditionellem Craft Beer von BrauStil. Die anderen Brauereien aus Frankfurt kenne ich nicht und werde sie daher auch nicht erwähnen. Anders sieht es mit Gelsenkirchen aus – als ich vor etwa sechs Jahres zum letzten Mal die Ruhrgebietsstadt besucht habe, gab es dort keine einzige Brauerei und mir ist auch nicht bekannt, dass eine Brauerei dazugekommen wäre. Aber eventuell hätte Drinks of the World in diesem Fall bei der Bierauswahl nicht ganz so streng sein sollen – schließlich fährt vom Hauptbahnhof in Gelsenkirchen eine U-Bahn bis fast vor das Werkstor der Brauerei Moriz Fiege in Bochum. Damit ist Fiege im Grunde der Platzhirsch in Gelsenkirchen. An anderer Stelle war das Unternehmen auch nicht so pingelig – Diebels Alt wurde Düsseldorf zugeschrieben, obwohl es im 50 Kilometer entfernten Issum am Niederrhein gebraut wird. Teilweise wollen mir die Testkriterien nicht einleuchten. Aber gut – wie ist der Test abgelaufen?

Die Jury bestand aus drei Personen: Bier-Ordensträgerin Claudia Salzmann, Brauer Mathias Möller und Bierliebhaber Philippe Zweifel. Sie verkosteten blind und vergaben an die Biere Noten von 1 bis 5. Im Anschluss wurden die vergebenen Punkte addiert. Im Ergebnis lag die Ritterguts Gose aus dem sächsischen Leipzig klar vorn. Es überzeugten die Säure und die Salzigkeit der obergärigen Bierspezialität. Die weiteren Plätze sind für mich nur teilweise nachzuvollziehen, denn es stehen Industriebiere mit Craft Beer bunt gemischt. Aber ich will nicht zu viel ablästern und gebe hier noch zum Abschluss das von Drinks of the World festgestellte Ranking der UEFA EURO 2024-Spielorte wider:

  1. Leipzig – Ritterguts Gose (14 Punkte)
  2. Hamburg – Astra Urtyp (12 Punkte)
  3. München – Tilmanns Biere „Das Weizen“ (10 Punkte)
  4. Stuttgart – Schwabenbräu Märzen (9 Punkte)
  5. Düsseldorf – Diebels Alt (9 Punkte)
  6. Dortmund – Hövels Original (8 Punkte)
  7. Berlin – Berliner Kindl Weisse (7 Punkte)
  8. Köln – Früh Kölsch (4 Punkte)

Stadtbrauerei Spalt – Spalter Winterbier

Die Geschichte der Stadtbrauerei Spalt reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Bereits 1376 wurde die Brauerei erstmals urkundlich erwähnt, und seitdem ist sie untrennbar mit der Stadt Spalt verbunden. Der Ort selbst ist bekannt für seinen hervorragenden Hopfen, der seit dem Mittelalter angebaut wird und als einer der besten der Welt gilt.

Die Brauerei ist seit 1879 in städtischem Besitz und gehört damit zu den wenigen kommunalen Brauereien in Deutschland. Diese Besonderheit unterstreicht die enge Verbindung zwischen der Stadt Spalt und ihrer Brautradition.

Von dort stammt das Winterbier, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Wie bereits der Name schon vermuten lässt, stammt das Bier nicht nur aus Spalt, sondern wurde wie alle Biere aus dieser Quelle mit Hopfen aus Spalt gebraut. Die Brauerei beschreibt das Winterbier als ein Bier in der Tradition des Märzen, aber kräftiger. Und wie der Name ebenfalls vermuten lässt, gibt es das Bier nur im Winter, genauer gesagt im November und Dezember.

Orangefarben und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone ist schneeweiß und bleibt lange erhalten. An der Optik gibt es also nichts zu mäkeln.

Das Bier duftet malzbetont nach Karamell, aber auch die würzigen Noten des Hopfens sind deutlich zu riechen.

Der Antrunk ist wie erwartet recht süß und er zeichnet sich durch eine passende angenehme Karbonisierung aus. Auf der Zunge gesellt sich eine freundliche Bittere zur Süße, die auch mit den würzige Noten gut harmonisiert. Das Mundgefühl ist voll und frisch. In der Kehle wird das Bier trockener, während die Bittere zulegt, die dann sehr lange nachklingt.

Das Spalter Winterbier ist ein angenehmes süffiges Bier ohne Ecken und Kanten. Ungefiltert würde es mir persönlich wohl noch besser schmecken.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Farbe:

12 EBC

Brauerei:

Stadtbrauerei Spalt
Brauereigasse 3
91174 Spalt
www.spalter-bier.de

Brauerei Gebr. Maisel als „Brauerei des Jahres“ ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge sichert sich die Brauerei Gebr. Maisel aus Bayreuth den Titel „Brauerei des Jahres“ beim Bier-Verkostungswettbewerb „Finest Beer Selection“ von Doemens und dem Meininger Verlag. Grund dafür ist das herausragende Gesamtergebnis: Insgesamt zwölf Biere der Familienbrauerei erhielten über 90 von 100 möglichen Punkten und damit so viele wie bei keiner anderen Brauerei.

„Als wir im letzten Jahr erfahren haben, dass wir als beste deutsche Brauerei aus dem Wettbewerb hervorgehen, waren wir schon überwältigt. Dass uns der Titel nun ein weiteres Mal verliehen wurde und wir uns sogar noch steigern konnten, ist kaum in Worte zu fassen“, so der begeisterte Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei in vierter Generation.

Der Wiederholungserfolg ist Ausdruck der hervorragenden Verkostundsergebnisse der Biere, die die Familienbrauerei zur renommierten Expertenverkostung eingereicht hat – und damit deren außerordentlicher Qualität. „Dieser Erfolg ist das Ergebnis unseres hervorragenden Teamworks. Ich bin unfassbar stolz auf die Leistung der gesamten Mannschaft, die jeden Tag akribisch daran arbeitet, dass unsere Bierspezialitäten dieses hohe Niveau haben“, lobt Marc Goebel, Geschäftsführer Braubetrieb, sein Team.

Bestes alkoholfreies Bier kommt aus Bayreuth

Ein Blick auf die Ergebnisse der einzelnen Biere zeigt die große Bandbreite, die die Verkostung abdeckt. 90 Punkte erreichte das Maisel & Friends India Ale, 91 Punkte gab es für Maisel’s Weisse Leicht. 92 Punkte gingen an das Maisel & Friends Alkoholfrei. 93 Punkte erhielten das Maisel & Friends West Coast IPA, das Maisel & Friends Pale Ale, Maisel & Friends Hell, der Maisel & Friends Chocolate Bock und das limitierte Maisel & Friends Hazy IPA by SUTOSUTO. Mit 94 Punkten überzeugten Maisel & Friends IPA, Maisel’s Weisse Original und das limitierte Maisel & Friends Sour Power. Mit 96 Punkten erzielte Maisel’s Weisse Alkoholfrei ein besonders großartiges Ergebnis – und ist das beste alkoholfreie Bier im gesamten Wettbewerb.

„Ein Gesamtergebnis mit vielen Superlativen. Klar, dass unser Team dafür gefeiert werden muss. Ehre, wem Ehre gebührt!“, sagt Jeff Maisel stolz. Überrascht wurde das gesamte Brauereiteam am Tag nach der Preisverleihung daher von der Geschäftsführung mit rotem Teppich vor dem Eingang. Pünktlich zu Schichtbeginn in den frühen Morgenstunden gab es somit freudigen Jubel vor der Bayreuther Brauerei.

Stubbe – Ichtegem’s Oud Bruin

Ichtegem ist eine Gemeinde im flämischen Teil Belgiens. Dort ist die Brouwerij Stubbe beheimatet, von der das Oud Bruin stammt, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Vorher aber noch einige Worte zum Herstellungsverfahren dieses Bieres, das nach Angaben der Brauerei nach alter Tradition hergestellt wird.

Zunächst wird ein rötlich-braunes obergäriges Bier gebraut, das nach einer 2monatigen Lagerung bei 0° Celsius einer 18 Monate langen erneuten spontanen Gärung in einem Eichenfass unterzogen wird. Dadurch entsteht ein leicht säuerliches Bier, das dann mit einem süßeren frischen Bier verschnitten wird. Dabei wird auf ein Verhältnis von 80 % gereiftem und 20 % frischem Bier geachtet. Das klingt doch nach einem richtig guten Sommerbier. Jetzt aber genug der Theorie, es ist an der Zeit, die Flasche zu öffnen und das Bier einzuschenken.

Dunkel kupferfarben und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist stiltypisch klein und sie fällt schnell in sich zusammen.

Düfte nach Karamell und Kandis, nach Rübensirup, Banane und Holz steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der erste Eindruck ist wie erwartet recht süß und das Bier zeichnet sich von Anfang an durch eine feinperlige und trotzdem kräftige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich zur Süße eine leichte fruchtige Säure und auch die anderen Aromen spiegeln sich auf der Zunge wider. Das Mundgefühl ist samtig und weich. In der Kehle wird die Säure kurz kräftiger; sie klingt aber nur kurz nach.

Das Oud Bruin von der Brouwerij Stubbe trumpft mit für den vergleichsweise geringen Alkoholgehalt von 6,0 Volumenprozent mit sehr komplexen Aromen auf.

Zutaten:

Wasser, 75% Pilsner Malz, 20% Ambremout, 5% dunkles Karamellmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Bittereinheiten:

18 IBU

Brauerei:

Brouwerij Strubbe
Markt 1
8480 Ichtegem
Belgien
www.brouwerij-strubbe.be

Bierabsatz im Juni trotz Fußball-EM im Keller

Für Deutschlands Brauereien ist die Fußball-Europameisterschaft weitgehend hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der im Juni erwartete Absatzbonus blieb nach Einschätzung der Brauerei C. & A. Veltins aus – der Monat Juni fällt mit einem deutlichen Absatzverlust sogar hinter den Vorjahresabsatz zurück. „Der Fußball-EM-Effekt ist verpufft“, so Veltins-Generalbevollmächtigter Michael Huber. „Da wurde offenbar viel Euphorie in die Europameisterschaft hineingeredet, ohne dass sich diese in der Lebenswirklichkeit und Feierfreude der Verbraucher wiedergefunden hat. Der Fußball-EM ist es nicht gelungen, die wirklichen politischen und wirtschaftlich belastenden Themen in den Hintergrund zu drängen!“ Huber sprach von anhaltender Konsumzurückhaltung. Auch das Wetter habe den Fan-Meilen geschadet. Das statistische Bundesamt nennt die genauen Werte zum Monatsende.

Strömungsabriss der Begeisterung nach deutschem Vorrunden-Aus

Nach Einschätzung der Brauerei C. & A. Veltins hätte die Fußball-EM nach den Erfahrungen des letzten Jahrzehntes ein veritabler „Plus-Bringer“ werden können. Damals erreichte die deutsche Brauwirtschaft nach dem mehrwöchigen Fußball-Turnier mit aller Regelmäßigkeit einen nachweisbaren Hektoliter-Bonus von rund 700.000 hl. „Die nach den diesjährigen Vorrundenspielen langsam einsetzende Begeisterung erhielt nach dem verlorenen Viertelfinalspiel der deutschen Mannschaft buchstäblich einen Strömungsabriss“, so Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei C. & A. Veltins.

Absatzplus durch Rudelgucken daheim fiel sehr bescheiden aus

Die Abverkäufe in den Märkten hatten sich in den Juni-Wochen ohnehin in Grenzen gehalten. Gute EM-Aktionen einzelner Anbieter wurden vom Verbraucher zwar honoriert, aber das Basisgeschäft rund ums Grillen sei schlichtweg auf der Strecke geblieben. Das Rudelgucken, auf dessen Multiplikator-Effekt Deutschland Brauer gehofft hatten, fiel auf den privaten Terrassen leider nur sehr bescheiden aus. Dr. Volker Kuhl: „Das Sommermärchen 2006 wiederholte sich allenfalls in den Aktionspreisen, die der Handel im Sinne der Verbraucher auf das Niveau wie vor 18 Jahren zurückgeführt hatte.“ In den Metropolen und an den Ausrichtungsorten sei zu den Spielen der Vorrunden und Viertelfinal-Begegnungen zwar deutlich touristische Bewegung erkennbar gewesen, doch die Zusatzabsätze hatten gastronomisch allenfalls einen lokalen Effekt.

3. 8. 2024: Craft Beer Day Norderstedt

Bereits zum  10. Mal wird nördlich von Hamburg der „inoffizielle Feiertag des Bieres im Norden“ gefeiert – der Craft Beer Day Norderstedt.

Die Besucher dürfen sich auf einen regen Austausch sowie auf tolle Gespräche, großartige Biere und auch etwas Feines zu essen freuen. Wie auch schon im letzten Jahr bilden das Foyer mit offen gestalteten Ständen, das Alfred-Stern-Studio und der Innenhof des Kulturwerks mit Brauerei-Pavillons die Eventfläche des Craft Beer Days. Im Innenhof werden neben einigen „Outdoor“-Ausstellern auch Food-Trucks vor Ort sein.

Besonders bei den Bieren ist die Auswahl groß, da jede Brauerei mehrere Sorten am Hahn und/oder im Regal hat. Selbstverständlich gibt es auch eine große Auswahl an Softgetränken ohne Alkohol. Zum Probieren erhalten die Gäste am Eingang gegen Pfand ein American-Lager-Glas, mit dem sich die vielfältigen Geschmackswelten entdecken lassen. Die Gläser können den ganzen Tag an Stationen gegen neue getauscht werden.

Diese Brauereien und Aussteller sind 2024 beim Craft Beer Day Norderstedt dabei:

  • 405er Brauerei
  • Astra St. Pauli Brauerei
  • Baxbier
  • Birdy Beer
  • Blockbräu
  • Brausturm Bierverlag
  • Bremer Biermanufaktur
  • Buddelship Brauerei
  • Bunthaus Brauerei
  • Hopfenliebe
  • Kehrwieder Kreativbrauerei
  • Lillebräu
  • Locksmith-Brewing
  • Lüne Bräu
  • Mashsee Brauerei
  • Nothern Monk
  • Pinnauer Provinzbrauerei
  • Stehr Bräu
  • Superfreunde
  • The Baby Goat House/Barbaroosa
  • Überquell
  • Wildwuchs
  • Wittorfer Brauerei

Und das sind die Foodtrucks:

  • Holsteiner Cook and Catering
  • Dinners

Zeit und Ort der Veranstaltung:

Samstag 03.08.2024, 13:00 Uhr

Kulturwerk am See / Saal
Am Kulturwerk 1
22844 Norderstedt

Der Eintritt beträgt 5,00 € an der Tageskasse, dazu kommen 5,00 € Pfand pro Glas