Das Speciaalbierfestival Wolvega findet am 30. November 2024 im Victoria Park, Wolvega, Niederlande, zum fünften Mal statt. Die Veranstaltung bietet Bierliebhabern die Möglichkeit, eine breite Palette von Bierspezialitäten zu entdecken, die von verschiedenen Brauereien präsentiert werden. Die Besucher können an den Ständen der Brauereien mit einem Verkostungsglas und Konsumationsmarken vorbeikommen, um einzigartige Biere zu probieren und mehr über die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Brauverfahren zu erfahren. Das von Pub ’84 organisierte Festival garantiert eine freundliche Atmosphäre und bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, neue Biere zu entdecken. Die Veranstaltung findet am 30. November von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr statt.
Kuehn Kunz Rosen – Gutenberg Bock
Jetzt steht vor mir der Gutenberg Bock, ein Bier aus der Brauerei Kuehn Kunz Rosen in Mainz. Das Bier wird speziell für den Winter gebraut und hat einen Alkoholgehalt von 7,2 Volumenprozent.
Orangefarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist nur klein und sie fällt ziemlich schnell in sich zusammen. Die Hefe ist nicht gleichmäßig verteilt, sondern schwimmt in Stücken im Bier. Das liegt vermutlich daran, dass das Bier einige Zeit bei mir im Kühlschrank gestanden hat. Ich erwähne es nur, da diese Besonderheit durchaus den Geschmack verändern kann.
Karamell steht beim Aroma im Mittelpunkt, zusammen mit einem Hauch von Zitrus und einigen würzigen Noten. Auch wenn der Alkohol leicht festzustellen ist, ist der Duft auf jeden Fall sehr angenehm.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine stiltypische Süße sowie die sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge mischt sich das Karamell des Malzes mit der Bitteren des Hopfens. Das Mundgefühl ist voll und weich und der Alkohol wärmt angenehm. Auch in der Kehle bleibt die Süße erhalten, während die Bittere sich in den Hintergrund zurückzieht. Der Karamellgeschmack klingt lange nach.
Der Gutenberg Bock ist ungewöhnlich. Der Malzkörper erinnert mit seinem Karamellaroma fast an ein dunkles Bockbier, auch wenn das Bier als heller Doppelbock angeboten wird. Für einen hellen Bock ist aber die Hopfung sehr zurückhaltend. Aber nichtsdestotrotz ist der Bock wirklich gut. Würde er bei meinem Getränkehändler angeboten würde ich ihn sicherlich häufiger kaufen.
Zutaten:
Gerstenmalz (Pilsener, Karamellmalz), Hopfen (Magnum, Spalter), Hefe
Alkoholgehalt:
8,5 % Vol.
Stammwürze:
18° Plato
Bittereinheiten:
15 IBU
Farbe:
12 EBC
Brauerei:
K.K.R. GmbH
Weisenauer Straße 15
55131 Mainz
www.kuehnkunzrosen.de
8. 11. – 9. 11. 2024: Super Bier Fest Wien
Nach zehn Jahren hat sich das Craft Beer Fest Wien einen neuen Namen gegeben: es heißt jetzt Super Bier Fest. 20 Brauereien aus Österreich und dem Ausland stellen vom 8. – 9. November ihre Biere vor:
- 6 beers brewing company
- Brewery 52
- Beeresso
- Brauschneider
- Brauwerk
- Dok’s Brewery
- First Craft Beer
- Forstauers
- Haksna Brewery
- Hopfenhäcker
- LöWOLF
- Mad Cat
- Magic Road
- Nachmelená opice
- Měšťanský pivovar Kojetín
- Piwo z Żuka
- Specht Bierbrauerei
- ViennaKRAFT
- Vogelsang
- Pinetree Brewing
Außerdem versprechen die Veranstalter ein umfangreiches Programm, auch mit Live Musik. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Stände mit Street Food.
Veranstaltungsort ist die Marx-Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien, Österreich.
Viven – Sour Peach
Tony und Krystle Traen sind die treibenden Kräfte hinter der Brauerei. Schon seit über zwanzig Jahren ist Viven ihre Leidenschaft. Krystle, eine der wenigen weiblichen Brauerinnen in Belgien, ist für den Geschmack der verschiedenen Biere des Sortiments verantwortlich. Sie stellt die Rezepte zusammen und braut die ersten Testchargen in den Kesseln der in Damme angesiedelten Brauerei. Wenn ein neues Bier verkostet und von Krystle für gut befunden wurde, wird die Produktion in die Proefbrouwerij in Lochristi verlegt, um größere Mengen brauen zu können.
Tony ist verantwortlich für die Verwaltung, den Transport und den Verkauf. Er hat die Geschichte von Viven vor mehr als zwanzig Jahren in der kleinen Stadt Vivenkapelle begonnen und sie zu einer internationalen Marke gemacht.
Golden und leicht hefetrüb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Der feinporige Schaum fällt schnell in sich zusammen. Das ist aber für ein Lambic stiltypisch.
Das Aroma ist malzbetont. Zusätzlich zur Süße des Malzes kann ich noch Pfirsich, gegorene Birne sowie aus dem Hintergrund noch einen Hauch Kandis riechen.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße, seine Fruchtigkeit und Spritzigkeit aus. Auf der Zunge gesellt sich eine leichte fruchtige Säure zur Süße. Insgesamt erinnert mich das Bier jetzt an einen Birnenwein, den ich einmal aus Österreich erhalten habe. Der zwischen Süße und Säure ausgewogene Geschmack ist betörend, so dass das Mundgefühl rund ist. In der Kehle wird das Bier trockener und die Säure kommt mehr in den Mittelpunkt. Leider klingt der Geschmack nur kurz nach.
Alkoholgehalt:
4,8 % Vol.
Farbe:
8 EBC
Empfohlene Genusstemperatur:
5° – 8° Celsius
Brauerei:
Brouwerij van Viven
Stationsstraat 89
8340 Sijsele
Belgien
www.viven.be
8. 11. – 10. 11. 2024: Craft Beer Event in der Messe Bremen
Von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. November 2024, verwandelt die Genussmesse Fisch& Feines die Messe Bremen in ein Paradies für Feinschmeckerinnen und Feinschmecker. Beim parallel stattfindenden Craft Beer Event kommen Freundinnen und Freunde der Braukunst ganz besonders auf ihre Kosten.
„Bei der FISCH&FEINES dreht sich alles um nachhaltige und handwerklich hergestellte Genussmittel“, sagt Projektleiterin Julia Schröder. „Mit dem CRAFT BEER EVENT haben wir vor einigen Jahren einen Trend aufgegriffen und der handwerklichen Braukunst mehr Raum gegeben. Die strengen Qualitätskriterien der FISCH&FEINES gelten natürlich auch bei unserem CRAFT BEER EVENT.“ Alle Produkte sind frei von gentechnisch veränderten Rohstoffen, Hopfenextrakten, künstlichen Aromen und Zusatzstoffen. Und es bieten ausschließlich handwerklich arbeitende Brauereien ihre Bierspezialitäten an. Sie kommen aus ganz Deutschland und den Niederlanden. Gäste genießen an drei Tagen die Vielfalt der angebotenen Biersorten, fachsimpeln mit der Braumeisterin oder dem Braumeister über die Geschmacksnuancen und erweitern ihr Wissen bei Biertastings mit professioneller Begleitung.
Bier-Tastings mit professioneller Begleitung
Die Biersommelière Manuela Harms und die Genussexpertin Petra Pekeler bieten das zweite Mal Bier-Tastings für die Besucherinnen und Besucher beim CRAFT BEER EVENT auf der FISCH&FEINES an.
„Wir werden auch in diesem Jahr die Biere der Anbieter vor Ort für die Verkostungen nehmen“, sagt Harms. Gemeinsam mit einigen Ausstellenden der FISCH&FEINES decken Harms und Pekeler bei den Tastings verschiedene Themen ab: Bier und Fisch, After Work Beer, Biercocktails und – insbesondere für Besucherinnen – Frauen und Brauen stehen auf dem Programm.
Vor Ort gibt es zudem eine neue Variante des Bremer Stadtmusikanten Biers. Es wird extra für das CRAFT BEER EVENT gebraut und dort erstmalig verkauft. Eine Brauer:innen-Klasse vom Schulzentrum Rübekamp produziert eine Charge. Die Bremer Braumanufaktur, die Freie Brau Union Bremen sowie die Erste Bremer Gasthausbrauerei Schüttinger stellen weitere her.
Die beteiligten Brauerinnen und Brauer einigen sich im Vorfeld auf die Farbe mit 80-100 EBC und die Stammwürze von 12° – 14° Plato. War es im vergangenen Jahr noch ein Bockbier, so ist es in diesem Jahr ein Porter. „Das ist der Rahmen, den wir uns stecken“, sagt Boris von Schaewen, Lehrer der Berufsschulklasse am Rübekamp. Der Geschmack wird dann wegen der individuellen Brauweise der Beteiligten variieren. Wie sehr die Nuancen abweichen, bleibt die Überraschung.
Löwenbräu Alkoholfrei
Lange haben sich die bayrischen Brauereien und besonders die in München ansässigen geweigert, alkoholfreie Biere zu brauen. Sie wollten lieber bei den „richtigen“ Bieren bleiben. Diese Verweigerungshaltung ist inzwischen gefallen und so steht jetzt vor mir ein alkoholfreies Bier von Löwenbräu in München. Auffällig ist, dass die Brauerei ihr Alkoholfreies nicht einem Bierstil zuordnet, sondern es einfach nur „alkoholfreies Schankbier“ nennt.
Golden und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die Schaumkrone ist feinporig und bleibt lange erhalten.
Das Aroma ist malzig und erinnert eher an die Würze als an ein fertiges Bier. Das ist aber ein häufiges Problem bei den Bieren, die ohne Alkohol daherkommen.
Der Antrunk ist recht süß und spritzig. Die Süße bleibt auf der Zunge erhalten, während sich eine überraschende Bittere dazugesellt. Das Mundgefühl ist schlank. In der Kehle wird das Bier trockener, aber die Bittere bleibt mit einem langen Nachklang erhalten.
Für ein industriell hergestelltes alkoholfreies Bier ist das Löwenbräu alkoholfrei wirklich gut. Mit einem fruchtigeren Hopfen würde es mir aber noch deutlich besser gefallen.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Alkoholgehalt:
< 0,5 % Vol.
Stammwürze:
7,2° Plato
Farbe:
6 EBC
Brauerei:
Löwenbräu AG
Nymphenburger Straße 7
80335 München
www.loewenbraeu.de
23. 11. 2024: Haastrecht Speciaal Bierfestival
Das Haastrecht Specialbierfestival wird am 23. November 2024 im Thuishaven in Haastrecht zum ersten Mal stattfinden. Die von den Brauereien Reeuwijk und Bij de Sluis organisierte Veranstaltung bringt Bierliebhaber zusammen, um eine große Auswahl an handwerklichen Bierspezialitäten zu entdecken. Von 15:00 bis 22:00 Uhr können die Besucher Bierverkostungen im stimmungsvollen Rahmen in der Nähe der historischen Schleuse genießen.
Das Specialbierfestival Haastrecht bietet die perfekte Gelegenheit, neue Geschmacksrichtungen zu probieren und einen angenehmen Tag mit Bier, Freunden und Familie zu verbringen. Dieses Festival richtet sich sowohl an erfahrene Bierkenner als auch an neugierige Neulinge und verspricht ein großartiges Erlebnis für jeden Bierliebhaber. Lassen Sie sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen und entdecken Sie die Welt der handwerklichen Bierspezialitäten in Haastrecht.
Jahreshauptversammlung der Diplom Biersommeliers fand bei Maisel & Friends statt
Der Verband der Diplom Biersommeliers lud zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Bierstadt Bayreuth ein. Gastgeber der Veranstaltung war die renommierte Familienbrauerei Maisel & Friends. Über 200 Biersommeliers aus ganz Europa kamen zusammen, um sich weiterzubilden, sich über aktuelle Entwicklungen in der Bierbranche auszutauschen und die gemeinsame Leidenschaft für die Bierkultur zu zelebrieren.
Der Weiterbildungstag am Freitag, der traditionell im Rahmen der Jahreshauptversammlung stattfindet, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Beruf(ung): Biersommelier“. In einer Podiumsdiskussion berichteten erfahrene Biersommelièren und Biersommeliers von ihren beruflichen Herausforderungen und ihrer Leidenschaft für ihren Beruf. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema „Weißbier unter der Lupe“, passend zu unserem Gastgeber Brauerei Gebr. Maisel, die maßgeblich zur Verbreitung des Bierstils in den 1960er und 70er Jahren in ganz Deutschland beigetragen hat. Neben Vorträgen zur Weißbierkultur präsentierte die Hopfenveredelung BarthHaas einen Beitrag zum Thema Hopfeneinsatz in Weißbieren, dies begleitet von einer Verkostung verschiedener Weißbierspezialitäten.
Als besonderes Highlight stellte der Verband das Jahrgangsbier „Mariana White“ vor – ein feierlicher dry-hopped Weizenbock, kreiert und gebraut gemeinsam mit der Brauerei Maisel & Friends und erstmals bei der Veranstaltung präsentiert und verkostet. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Bierkultur der Region durch Führungen in lokalen Brauereien näher kennenzulernen.
Am Samstag folgte die offizielle Generalversammlung des Verbandes mit Neuwahl des Präsidiums:
- Klaus Artmann aus Wasserburg, Deutschland, als Präsident
- Martina Trottmann aus Aarau, Schweiz, als Vize-Präsidentin
- Sabine Gamper aus Bozen, Südtirol, als Kassierin
- Dr. Markus Fohr aus Lahnstein, Deutschland, für die Öffentlichkeitsarbeit
- Dr. Wolfgang Stempfl aus München, Deutschland, für Weiterbildungen
- Jens Zimmermann aus Radeberg, Deutschland, für die Sektionen.
Der langjährige Präsident Christoph Kämpf hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Mitglieder ernannten ihn als Dank für sein Engagement zum Ehrenmitglied. „Christoph Kämpf hat unseren Verband über 12 Jahre als Präsident maßgeblich geprägt und professionalisiert. Seinem Herzblut und seiner Leidenschaft für die Biersommelier-Bewegung und deren Einfluss auf die Wertschätzung von Bier haben wir sehr viel zu verdanken“, so Dr. Wolfgang Stempfl, Gründungsmitglied des Verbandes.
Im Anschluss gab es Führungen über das Brauereigelände von Maisel & Friends, bei denen Maisel’s Bier-Erlebniswelt, die Bayreuther Katakomben, die Open-Air Streetart-Galerie oder eine Kaffeeverkostung in der Crazy Sheep KaffeeManufaktur erlebt werden konnten. Den krönenden Abschluss bildete das feierliche Galadinner im Liebesbier, einem der beliebtesten Bierrestaurants der Region mit einer Auswahl von über 100 verschiedenen Bieren.
„Die Jahreshauptversammlung ist jedes Jahr ein besonderes Highlight für unsere Mitglieder. Es bietet die ideale Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden, die neuesten Entwicklungen in der Bierbranche zu diskutieren, in einem freundschaftlichen Umfeld zu netzwerken und gemeinsam zu genießen“, sagte Klaus Artmann, neu gewählter Präsident des Verbandes.
Der Verband der Diplom Biersommeliers ist der Berufs- und Absolventenverband sowie das größte internationale, branchenübergreifende Biersommelier-Netzwerk seit 2005. Sein Ziel ist es, das Image der Bierkultur zu fördern und das Berufsbild der Diplom Biersommelière und des Diplom Biersommeliers in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Mit derzeit knapp 1.800 Mitgliedern hat sich der Verband als starker und professioneller Berufsverband entwickelt. Der Verband der Diplom Biersommeliers wird unterstützt und gefördert von 12 Fördermitgliedern sowie neun Partnerverbänden aus der Branche.
Vorschau auf die drinktec 2025
Die drinktec 2025 bringt vom 15. bis 19. September 2025 die Experten der Getränke- und Liquid-Food-Industrie in München zusammen. Die drinktec hat den Anspruch, die Premierenplattform für Weltneuheiten zu sein, auf der Aussteller aus aller Welt die gesamte Wertschöpfungskette mit ihren innovativen Lösungen für die Getränke[1]und Liquid-Food-Produktion präsentieren. Mit den Schwerpunktthemen „Circularity & Resource Management“ und „Data2Value“ setzt sich die drinktec intensiv mit der nachhaltigen Entwicklung der Branche auseinander. Gemäß den Wirtschaftsdaten des VDMA – basierend auf Euromonitor-Daten – können die Besucher und Aussteller ein globales Wachstum des Marktes weltweit erwarten.
Kontinuierliches Wachstum und eine starke zukunftsgerechte Ausrichtung in der Getränke- und Liquid-Food-Branche: Mit diesem Anspruch soll die drinktec 2025 vom 15. bis 19. September 2025 in München erneut zum Top-Event der Getränke- und Liquid-Food-Branche werden. Rund elf Monate vor der Veranstaltung arbeitet das Messeteam bereits mit Hochdruck an den Vorbereitungen für die optimale Präsentation aller Teilnehmer in der Wertschöpfungskette sowie für ein starkes Rahmenprogramm, um einen Rundum-Blick auf alle Aspekte zu erhalten, die für die Branche jetzt und in Zukunft relevant sind. „Wir haben auch für diese Veranstaltung wieder das komplette Angebot für die Hersteller von Getränken und flüssigen Lebensmitteln im Programm,“ sagt Markus Kosak, Executive Director drinktec Cluster. „Das ist in der gesamten Branche eines unserer wichtigsten Alleinstellungsmerkmale. Wer Getränke oder flüssige Lebensmittel herstellt, kommt an der drinktec nicht vorbei.“ Das zeigt sich auch in den hohen Zustimmungswerten, die die drinktec für die Vorveranstaltungen bei der Besucherbefragung erhalten hat: Kontinuierlich geben mehr als 94 % der Besucher an, dass sie sich auf der Messe über Innovationen informieren und Inspiration für die eigenen Prozesse gewinnen.
Dass der Messeauftritt auf eine positive Marktentwicklung in vielen Weltregionen trifft, verdeutlichen die Daten des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA e.V., die der Verband aktuell zum Start der drink technology India am 23. Oktober 2024 in Mumbai veröffentlichte. Nach diesen Zahlen wird der weltweite Absatz von Erfrischungsgetränken bis 2028 um 18 Prozent auf 920 Milliarden Liter steigen. Der Verband stützt sich dabei auf Daten des britischen Marktforschungsinstituts Euromonitor International. Der weltweite Absatz von alkoholischen Getränken wird um rund 9 Prozent auf knapp 276 Milliarden Liter im Jahr 2028 wachsen.
Impulse für die Zukunftsentwicklung
Erneut positioniert die drinktec für das Jahr 2025 Leitthemen. „Es ist uns wichtig, dass wir mit der Messekonzeption immer die Antworten auf die Fragen liefern, die in der Branche höchste Priorität haben. Und darüber hinaus sehen wir es als die Aufgabe der drinktec an, Impulse zu liefern, die weit über das aktuelle Geschehen hinaus gehen“, betont Kosak. In Zusammenarbeit mit dem Verband des Deutschen Maschinen und Anlagenbaus (VDMA) entwickelt das Messeteam die Inhalte der drinktec konsequent weiter, um nicht nur den nächsten, sondern auch bereits den übernächsten Schritt in Produktangeboten und Produktionsszenarien aufzuzeigen. „Die drinktec positioniert sich seit langem schon als Innovationstreiber in der Branche und diesem Anspruch möchten wir im Jahr 2025 wieder gerecht werden“. Beatrix Fraese, stellvertretende Geschäftsführerin im Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA e.V. führt das weiter aus: „Wir sehen natürlich, welche Themen die Branche auf der Agenda hat und genau diese Felder rücken wir auf der Messe in den Fokus.“
Mit „Circularity & Resource Management“ steigt die drinktec 2025 wieder tief in die Themen einer effizienten Ressourcennutzung ein – und das bezieht drinktec 2025: Globaler Treffpunkt für die Getränke- und Liquid-Food-Branche ganz ausdrücklich jeden Schritt in der Wertschöpfungskette ein. „Wer bei diesem Thema nur an Verpackung denkt, springt deutlich zu kurz“, betont Fraese. Das Potenzial der Branche reicht von der Verwendung von Rohstoffen aus biologischen Quellen über die Kreislauflösungen in allen Prozessschritten der Getränke- und Liquid-Food-Branche und umfasst auch die Wiederverwendung von Reststoffen aus dem Herstellungsprozess oder auch anderen Quellen.
Einen ähnlichen Anspruch formuliert das Team auch mit dem zweiten Leitthema „Data2Value“, das die Zukunft der Datennutzung in der gesamten Branche beleuchten wird. „Alle Datenquellen müssen hier zusammengeführt werden und für den Getränkezusammenhang nutzbringende Perspektiven bieten. Dazu gehört auch die Anwendung von Tools, die unter dem Stichwort ‚KI‘ gebündelt sind und mit deren Hilfe eine Vielzahl von Aufgaben in der Wertschöpfungskette der Getränke- und Liquid-Food-Branche schlüssig und effizient gelöst werden können“ – so der Blick von Kosak auf das Leitthema.
Dass das nicht nur etwas für die großen Hersteller weltweit nutzbar ist, sondern auch als Problemlösungsansatz für den Mittelstand geeignet ist, das wird die drinktec in verschiedenen Formaten und für unterschiedliche Themenfelder aufzeigen.
Quelle: Pressemitteilung der drinktec
Alvinne – Melchior Vintage Recipe Serie Amber Winter Ale
Das Melchior Vintage Recipe ist ein belgisches Bier, das von der Brauerei Alvinne hergestellt wird. Es ist Teil ihrer Vintage Recipe Series, die sich darauf konzentriert, traditionelle Bierrezepte mit einem modernen Twist neu zu kreieren.
Bernsteinfarben und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine elfenbeinfarbene sahnige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Ein Bier wie gemalt.
Das Aroma lässt sich mit einem Wort beschreiben: komplex. Aromen nach Melasse und Trockenfrüchten, nach Lakritz, Karamell und Gewürzen steigen mir in die Nase. Dass auch alkoholische Noten zu riechen sind, wundert mich bei 11 Volumenprozent Alkohol nicht. Eher überrascht mich, dass der Alkohol sich so diskret im Hintergrund hält.
Wie erwartet ist der Antrunk süß und ich würde mir zumindest anfangs etwas mehr der sehr feinperligen Kohlensäure wünschen. Auf der Zunge tritt der Geschmack nach Trockenfrüchten in den Vordergrund und erinnert an Rosinen. Die anderen Aromen unterstützen diesen Geschmack. Auch der Alkohol kommt jetzt kräftiger durch, dominiert aber nicht, sondern unterstützt die anderen Aromen. Jetzt kann ich auch zumindest erahnen, dass das Melchior Vintage Recipe in Eichenfässern gereift ist, was dem Geschmack noch zusätzliche Noten und Komplexität verleiht. Das Mundgefühl ist samtig, fast dickflüssig. Bis jetzt ist kaum etwas von der Bitteren des Hopfens zu schmecken. Die wird erst in der Kehle etwas kräftiger, wo sie gemeinsam mit der Süße sehr lange nachklingt.
Das Melchior Vintage Recipe Amber Winter Ale ist ein wunderbar komplexes Winter- und Dessertbier. Es passt zu Vanillepudding und getrockneter Ananas oder auch einfach pur am Kaminfeuer. Es sollte aber nicht zu stark gekühlt sein, damit die komplexen Aromen durchkommen.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Zucker, Hefe
Alkoholgehalt:
11,0 % Vol.
Brauerei:
Brouwerij Alvinne
Vaartstraat 4A
8552 Zwevegem
Belgien
www.alvinne.com




