Zu diesem Bier schreibt die Bierothek: „Die Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf hat sich zu Ehren des Highland Circles ein Bier ausgedacht, das mit seinem rauchigen Charakter stark an Whisky erinnert. Das Smoked Stout ist eine malzbetonte Bierspezialität, die auch Whisky-Trinkern schmeckt.“ Damit weiß ich schon mal, was mich bei der Verkostung dieses Bieres erwartet.
In sehr dunklem Rubinrot, fast in blickdichtem Schwarz, präsentiert sich das Bier im Glas. Die hellbraune Schaumkrone ist nur klein und löst sich auch schnell auf.
Der Duft nach dunkler Schokolade dominiert das Aroma, der Rauch ist eher dezent zu riechen. Auf jeden Fall macht das Aroma einen eleganten Eindruck.
Der Antrunk ist durch eine leichte Süße und reichlich dosierte feinperlige Kohlensäure geprägt. Auf der Zunge kommt ein freundliches und auf die Süße abgestimmtes Bitter dazu. Der Geschmack nach dunkler Schokolade ist im Vordergrund und das Mundgefühl ist voll und rund. Der Rauchgeschmack ist auf der Zunge wie auch schon in der Nase recht dezent. Im Abgang wird das Bier trockener und sowohl Rauchgeschmack als auch Bitter sind zwar zurückhaltend, klingen aber lange nach.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt:
5,2 % Vol.
Stammwürze
12 ° Plato
Brauerei:
Brauerei Rittmayer oHG
An der Mark 1
91352 Hallerndorf
www.rittmayer.de
Die Brauerei Meteor besteht seit fast 400 Jahren und ist nach eigenen Angaben die älteste Brauerei Frankreichs und die letzte unabhängige Brauerei im Elsass. Seit 8 Generationen ist die Familie Haag bestrebt, mit Hilfe ihrer 200 Mitarbeiter eine unabhängige und qualitätsorientierte Brauerei zu bleiben. Als unabhängige Brauerei ist die Brasserie Meteor in der Lage, charaktervolle Biere zu.
Sarstedt ist eine Kleinstadt mit etwa 20.000 Einwohnern, im Norden des Landkreises Hildesheim gelegen, direkt an der Grenze zum Landkreis Hannover. In meiner Jugend war Sarstedt als Schlafstadt für die in Hannover arbeitenden Menschen hochgezogen worden. Seit 2019 hat Sarstedt auch wieder eine Brauerei, aus der auch das Sarstedter Pils stammt, das jetzt vor mir steht.
Dass im Kloster Grimbergen wieder gebraut wird, habe ich bereits an anderer Stelle
Die Munich Brew Mafia ist, wie der Name bereits aussagt, in ünchen beheimatet. Es handelt sich um ein innovatives Braukollektiv, das sich bemüht, die Verbreitung des Craftbieres in Deutschland zu verbessern und das sich die Erweiterung des deutschen Biersortiments zur Aufgabe gemacht hat.
Die Guinness-Brauerei ist vermutlich die bekannteste irische Brauerei. Bekannt wurde sie durch ihr Stout, aber inzwischen gibt es einige weitere Biere aus Dublin, die eines vereint: sie können die Konsumenten mit ihrem Röstcharakter begeistern (zumindest soweit ich sie bislang getrunken habe). Eines dieser Biere ist das Extra Stout, das jetzt vor mir steht.
Es ist schon erstaunlich. Während andere Brauereien viel Mühe und wohl auch Geld einsetzen, um ihren Bieren ansprechende Namen zu geben und ihnen ein auffälliges Etikett zu spendieren, geht And Union einen anderen Weg, den des Minimalismus. Die Biere werden einfach nach Wochentagen benannt und noch weniger Design als die Etiketten ist kaum noch möglich. Gerade dadurch fallen die Flaschen im Bierregal dann auch auf. Genauso minimalistisch geht es dann auf dem Rückenetikett weiter. In Schwarz-Weiß werden die wichtigsten und vorgeschriebenen Infos gegeben und gut ist. So, jetzt habe ich mich aber lange genug mit der Flasche aufgehalten, kommen wir nun zum Bier.
In Haarlem, in der Nähe von Amsterdam befindet sich die Jopenkerk, eine ehemalige Kirche, die als solche nicht mehr benötigt wurde und die jetzt eine Gastronomie mit eigener Brauerei beherbergt. Von dort stammt auch das Bier „Hop zij met ons“, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Dieses Bier hat eine Besonderheit – es ist glutenfrei. Genau aus diesem Grund schreibe ich meine Erwartungen erheblich zurück. Bislang haben mir alle glutenfreien Biere nicht gefallen, denn ihnen fehlt jegliche Ausgewogenheit. Sie waren alle wirklich langweilig. Mal sehen, ob dieses Bier mich jetzt positiv überrascht.
Hakuna Matata ist Suhaeli und bedeutet „Keine Sorgen“. Es handelt sich dabei um ein
Das Stout von Guinness kenne ich bereits seit bestimmt 40 Jahren. Damals gab es hier in Norddeutschland fast ausschließlich Pils und Export zu kaufen und damals war das Guinness eine echte Innovation. Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe den Eindruck, dass die Rezeptur für das Stout in der Zwischenzeit nicht oder nur minimal verändert wurde. Damit wirkte die Marke Guiness für mich etwas aus der Zeit gefallen, nicht schlecht, aber halt langweilig – bis ich das Lagerbier des Unternehmens entdeckt habe, das jetzt vor mir steht.