Das war ja gestern eine Überraschung, als ich im Kühlschrank tatsächlich noch eine Flasche Weihnachtsbier gefunden habe. Es handelt sich um ein Porter mit 7,7 Volumenprozent Alkohol, das als Collaboration Brew von St. Erhard aus Bamberg und dem Brehon Brewhouse aus dem irischen Carrickmacross entstanden ist. Und auch wenn die Brauer auf dem Etikett von „feinen Gewürznoten“ schwärmen, wurden beim Brauen dieses Bieres keine Gewürze oder Kräuter verwendet, sondern ausschließlich Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe.
Blickdicht schwarz präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine sehr kleine mittelbraune Schaumkrone, die aber sehr lange erhalten bleibt.
Das Bier duftet nach dunkler Schokolade, nach Lakritz und Brotkruste.
Der Antrunk ist weniger süß als erwartet und ich stelle fest, dass die sehr feinperlige Kohlensäure wirklich knapp bemessen ist. Aber irgendwie passt die Kohlensäure doch zum Rest des Bieres. Die Aromen, die ich bereits in der Nase festgestellt habe, spiegeln sich auf der Zunge. Überraschend ist, dass sie auf der Zunge auch in der gleichen Intensität wie in der Nase auftreten. Dazu kommt ein leichtes Bitter, das sich aber im Hintergrund hält. Der Alkohol ist gut eingearbeitet, so dass er nicht hervorsticht, sondern die anderen Aromen unterstützt. Das Mundgefühl ich voll und weich. Den Abgang teilen sich der Geschmack nach Lakritz sowie ein leichtes Bitter. Beide Aromen klingen lange nach.
Das Irish Ember ist ein Dessertbier, das sich gut zu einem Vanille- oder Karamellpuddig passt, aber auch ein Tiramisu wird sich gut mit diesem Bier verstehen.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
7,7 % Vol.
Brauerei:
Brehon Brewhouse Ltd.
Dunelty
Iniskeen
Carickmacross
Co Monaghan
Irland
www.brehonbrewhouse.ie
in Zusammenarbeit mit
St. ERHARD GmbH
Hafenstraße 13
96052 Bamberg
http://www.st-erhard.com/
Seit 2012 hat die Privatbrauerei Moritz Fiege aus Bochum auch das Bernstein im Angebot, ein
Angeblich waren zwei Jahre Entwicklung und acht Testsude erforderlich, bis die Brauer in Oud-Turnhout mit dem Ergebnis ihrer Arbeit zufrieden waren und mit dem Bier, das jetzt vor mir steht, in Produktion gingen. Die 10 ist dabei Programm. Turnhout ist die Stadt der Spielkarten und Klevere Tien bezeichnet im örtlichen Dialekt die Kreuz 10. Außerdem enthält das Bier zehn Volumenprozent Alkohol und wurde zum zehnten Jahrestag des „Orden des Sperlingsspatzes“, einem Club von Bierbegeisterten, die die Biere der Brauerei Het Nest verkosten.
Das Farmhouse
Von der Munich Brew Mafia kommen Biere, die mich begeistern können. Selbst „Das kriminelle Helle“ der Münchener gehört zu den wenigen Hellen, die mich begeistern konnten. Dabei halte ich das Helle für den vermutlich langweiligsten Bierstil überhaupt. Jetzt steht aber das Gangster’s Paradise der Munich Brew Mafia vor mir, ein IPA. Bei dieser Brauerei kann ich meine Erwartungen wohl noch einmal kräftig nach oben schrauben. Darum will ich mich auch nicht lange mit der Vorrede aufhalten und öffne die Flasche.
In der Brasserie de Silly wird das Know-how des traditionellen Bierbrauens seit 1850 über sechs Generationen weitergegeben. Die Brauerei ist eine Referenz in Bezug auf Qualität. Die Brasserie de Silly bietet eine große Auswahl an belgischen Bieren. Die Biere werden nach traditionellen Methoden mit Zutaten gebraut, die auch eine deutsche Brauerei verwenden würde: reines Wasser, einzigartige Hefe, deren Geheimnis nur der Braumeister kennt, Hopfen und Malz.
Dieses Bier ist nach dem Vater des Senior Chefs der Autenrieder Brauerei benannt, nach Leonhard Feuchtmayr. Bei der Entwicklung dieses Bieres haben sich die Brauer viel Mühe gegeben, so dass das Bier mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt im Jahr 2020 beim European Beer Star mit Gold. Eine Besonderheit fällt mir bereits vor dem Öffnen der Flasche ins Auge: Der Kronkorken ist bei diesem Bier nicht mit dem Brauereilogo bedruckt, sondern er zeigt die Information an, dass beim Brauen dieses Bieres ausschließlich Doldenhopfen zum Einsatz gekommen ist. Das ist heutzutage eher eine Seltenheit, bei manchen Brauereien erlaubt sogar die Technik den Einsatz von Doldenhopfen nicht, so dass Pellets zum Einsatz kommen müssen.
In Oldenburg befindet sich direkt gegenüber dem Hafen die Brauerei Ols, aus der das
Eigentlich ist das Helle ja ein Bierstil aus Bayern und Österreich. Seit einigen Jahren erobert er aber auch die Herzen der Biertrinker in der ganzen Republik. Auf diese Weise ist das Helle der einzige Bierstil, der heute noch signifikante Zuwächse erzielt. Da wollte nun auch die Herrenhäuser Brauerei in Hannover nicht abseits stehen und hat ebenfalls ein Helles auf den Markt gebracht.
Das Vierzehnheiliger Bier wird bereits seit 1803 oberhalb der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen gebraut – ein „Nothelfer“ im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn die Pilger oberhalb der Kirche aus dem Wald kommen, begeben sich nur die wenigsten sofort in die Kirche, sondern stärken sich zuvor lieber bei einem Seidla und einer hausgemachten Brotzeit. Seit die Familie Trunk 1989 als Brauerei übernahm und entsprechend modernisierte, fließen aus den Zapfhähnen nicht nur das weit bekannte Nothelfer Dunkle, sondern vom Bioweizen bis zu saisonalen Spezialitäten vielfältige unter- und obergärige Biere.