Archiv der Kategorie: Biertest

Proefbrouwerij – Boerinneken

Das Boerinneken stammt aus der Proefbrouwerij im flandrischen Lochristi. Diese Brauerei ist bekannt für ihre experimentellen und dabei guten belgischen Biere. Beim Boerinneken handelt sich dabei um ein Tripel mit der für Belgien üblichen Flaschengärung. Von daher kann ich mich jetzt auf ein angenehmes Biererlebnis freuen.

Golden und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas. Eine Schaumkrone bildet sich dabei leider fast nicht. Von der Optik des Bieres hätte ich mir doch etwas mehr erwartet.

Das Bier duftet nach Karamell, dazu kommen würzige Noten sowie das Aroma überreifer Äpfel. Auch der Geruch des Alkohols steigt mir in die Nase.

Der Antrunk ist auffallend süß und die sehr feinperlige Kohlensäure ist in nur sehr geringer Menge vorhanden. Auf der Zunge kommt eine leichte fruchtige Säure zum Tragen und sorgt gemeinsam mit der Süße für ein weiches Mundgefühl. Der Alkohol wärmt, ohne dass er hervorschmeckt. Der Abgang ist mild mit kurzem Nachklang.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich von der Proefbrouwerig sonst Biere bekommen habe, die mir besser gefielen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

9,5 % Vol.

Bittereinheiten:

18 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

De Proefbrouwerij
Doornzelestraat 20
9080 Lochristi-Hijfte
www.proefbrouwerij.com

BrewDog – Kiez Keule

Um die Eröffnung ihres neuen Brauereistandortes standesgemäß zu feiern, haben es sich die Brauer von Brewdog nicht nehmen lassen, gleich drei Festbiere zu brauen. Die Besucher des Fests und die Fans der Brauerei konnten unter diesen drei Prototypen abstimmen und haben Kiez Keule zum Sieger gewählt.

Bei der Kiez Keule handelt es sich um ein dryhopped Dortmunder Export mit 5,8% Alkoholgehalt und einer Tradition, die weit zurückreicht. Ursprünglich wurde das Bier – wer hätte es gedacht – für den Export gebraut. Um den Freunden Dortmunder Biere auch fernab der Stadtgrenzen Dortmunds ein frisches, gutes Produkt bieten zu können, haben die ortsansässigen Brauer beschlossen, ihrem Bier eine Extraportion Alkohol zu verpassen. Ergebnis war ein Bier, das nicht nur hochprozentiger sondern auch haltbarer und geschmacksintensiver war. In der Tat wurde es so beliebt, dass es bald nicht mehr nur für den Export, sondern auch für den Verkauf in der Stadt gebraut wurde.

Bernsteinfarben und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist feinporig, aber klein und fällt schnell in sich zusammen. Schade. Von der Optik hätte ich mir mehr versprochen.

Düfte nach Zitrusfrüchten und Kandis steigen mir in die Nase, zusammen mit dem Duft hellen Malzes.

Der Antrunk kann mit einer zurückhaltenden Süße und einer feinperligen Kohlensäure überzeugen. Auf der Zunge kommt ein leichtes passendes Bitter dazu. Das Mundgefühl ist rund und lässt sich durchaus mit „edel“ beschreiben. Im Abgang dominiert zunächst eine leichte fruchtige Säure, die dann durch ein ebenfalls leichtes und freundliches Bitter abgelöst wird, das lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,8 % Vol.

Stammwürze:

13 ° Plato

Bittereinheiten:

32 IBU

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

BREWDOG PLC
Balmacassie Industrial Estate
Ellon, AB41
8BX Aberdeenshire
Großbritannien
www.brewdog.com

The Musketeers – Antigoon Courageous WIPA

Antigoon Couragous WIPA ist eine Bierspezialität aus der belgischen Legenden-Serie der Brauerei The Musketeers. Der grausame Riese Antigoon überfällt arme Seeleute. Wer nicht zahlt, darf die Schelde nicht überqueren. Das geht solange, bis der Riese von dem Soldaten Brabo erschlagen wird, der ihm die Hand abschlägt und sie in den Fluss wirft. Dies ist eine Antwerpener Legende, die laut der Brauerei genauso intensiv ist wie das Bier, das sie erzählt und das jetzt vor mir steht, eine Bierspezialität aus der Serie Belgian Legends der Brauerei The Musketeers: ein Bier, das nach den Angaben der Brauer den Liebhaber guter Biere zum Sprechen bringt.

Golden und hefetrüb fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik des Bieres gibt es wirklich nichts auszusetzen.

Düfte nach Grapefruit und anderen Zitrusfrüchten, nach Banane und Ananas steigen mir in die Nase. Abgerundet wird das Aroma durch einige würzige Noten. Bis hierhin ist das Bier so, wie ich mir ein Weizen-IPA vorstelle.

Der Antrunk ist fruchtig frisch mit einer auffallend feinperligen Kohlensäure. Das Bier ist trocken und auf der Zunge kommt eine fruchtige Säure in den Vordergrund. Dazu kommt ein mildes Bitter, das mit 35 IBU für ein IPA eher schüchtern ausfällt. Das Mundgefühl ist aber voll und ausgewogen. Erst im Abgang kommt das Bitter in den Vordergrund und es klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,0 % Vol.

Bittereinheiten:

35 IBU

Farbe:

10 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Brouwerij The Musketeers
Reepstraat 208
9170 Sint-Gills-Waas
Belgien
www.themusketeers.be

Insel-Brauerei – Hiss IPA

Das Hiss IPA der Insel-Brauerei Hiss IPA gehört zur beliebten Reihe IPA Expedition, der in Rambin auf der Insel Rügen ansässigen Brauerei. Bei dieser Brauerei fällt mir immer wieder auf, wie viele hopfenbetonte Biere produziert werden. Aber Markus Berberich gibt sich bei diesen Bieren so viel Mühe, dass ich mich auf jedes dieser Biere freue. Sie werden nicht langweilig.

Golden, mit leichtem Rotstrich und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich große feinporige Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten. Optisch ist das Bier perfekt.

Noch besser gefällt mir aber das Aroma. Düfte nach Grapefruit, Ananas und Mango steigen mir in die Nase, dazu der herbere Duft nach Holunder. Das macht Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte fruchtige Säure mit einer zurückhaltenden Süße und eine ordentliche Spritzigkeit aus. Auf der Zunge wird die Säure noch kräftiger, während das Bitter für ein IPA recht diskret vorhanden ist. Das Bier ist nicht so vollmundig wie andere Biere der Insel-Brauerei, aber auch die Schlankheit steht dem Hiss IPA gut. Im Abgang dominiert das Sauer mit einem überraschend langen Nachklang.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Traubenzucker, Naturhopfen (Mandarina Bavaria, Citra, Huell Melon), Hefe

Alkoholgehalt:

7,2 % Vol.

Bittereinheiten:

10 IBU

Stammwürze:

17° Plato

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Rügener Insel Brauerei GmbH
Hauptstraße 2c
18573 Rambin
www.insel-brauerei.de

Lupulus – tripick Triple

Wenn ich gefragt würde, welches meine bevorzugte belgische Brauerei ist, würde Lupulus ganz weit oben stehen. Vorn dort kommt auch das tripick, ein helles Triple mit acht Volumenprozent Alkohol und der in Belgien üblichen Flaschengärung. 2017 wurde das Bier beim World Beer Award als bestes belgisches Bier ausgezeichnet. Irgendwie bin ich jetzt überzeugt, dass mir dieses Bier schmecken wird und ich kann es nicht erwarten, die Flasche zu öffnen.

Orangefarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die sahnige Schaumkrone ist überdurchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten.

Das Bier duftet nach Brotkrume und kräftig nach der Würzigkeit des Hopfens.

Würzigkeit ist auch auf der Zunge vom ersten Moment an der vorherrschende Eindruck. Außerdem ist das Bier spritzig und stiltypisch süß. Schnell meldet sich auch ein auf die Süße abgestimmtes freundliches Bitter. Der Alkohol wärmt und sorgt zusammen mit den brotigen Aromen für eine tolle Vollmundigkeit. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und es klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Stammwürze:

16° Plato

Bittereinheiten:

35 IBU

Farbe:

11 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

4° – 6° Celsius

Brauerei:

Brasserie Lupulus
Courtil 50
6671 Bovigny
Belgien
www.tripick.be

lille – Winterbock

Nun ist es Sommer, die Temperaturen bewegen sich seit Wochen rund um die 30°-Marke und bald kommt der Herbst, den ich in diesem Jahr kaum erwarten kann. Gibt es einen besseren Zeitpunkt, ein Winterbockbier zu verkosten, das außerdem bald sein Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht? Ich glaube nicht. Deshalb werde ich mir den Winterbock der Kieler Brauerei Lillebräu vornehmen. Ich erwarte von diesem Winterbock, dass er mit seinem Ingwer und Zimt mir bereits jetzt im September ein gewisses Vorweihnachtsgefühl verleiht. Doch, auf dieses Bockbier habe ich jetzt richtig Bock.

Kupferfarben und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die bis auf einen Rest recht flott in sich zusammenfällt. Der Rest bleibt aber lange erhalten.

Das Bier duftet nach Karamell und weihnachtlichen Gewürzen. Bier, das mit Ingwer und Zimt gebraut wurde, gibt es ja häufiger, aber dieses Bier duftet dabei auch außergewöhnlich frisch. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist süß und samtig und mir gefällt, dass die Gewürze nicht hervorstechen, sondern wirklich diskret eingesetzt wurden. Auf der Zunge wird die Süße kräftiger. Das Bier ist vollmundig, wirkt fast dickflüssig. Dabei wärmt der Alkohol. Im Abgang ist das Bier überraschend schlank und der Geschmack klingt nur kurz nach.

Dieses Bier von der Küste kann mich wirklich begeistern. Es ist der ideale Begleiter zu Wildgerichten und Gänsebraten. Ich habe es jetzt nicht ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, dass der lille Winterbock sich auch hervorragend zur Zubereitung der Soßen zu diesen Braten eignen würde.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hafermalz, Roggenmalz, Hopfen (Mittelfrüh), Hefe (S-23), Ingwer, Zimt

Alkoholgehalt:

7,0% Vol.

Bittereinheiten:

25 IBU

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

lillebräu GmbH
Eichkamp 9c
24116 Kiel
www.lillebraeu.de

BOCQ – Gauloise Fruits Rouges

Das Gauloise Fruits Rouges ist ein Triple, das aus einer Vielzahl von roten Früchten gebraut wird, um auf diese Weise die 8,2 Volumenprozent Alkohol im Bier zu kaschieren.

Rot und opalisierend läuft das Bier ins Glas und bildet dabei eine sehr voluminöse rosa Schaumkrone, die auch sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma ist fruchtig. Ich kann rote Johannisbeeren und Holunder riechen. Der Duft ist allerdings nicht so frisch und dem Originalduft der Früchte entsprechend wie bei der Verwendung frischer Früchte in einem Lambic.

Der Antrunk ist sehr süß und er punktet mit der angenehm feinperligen Kohlensäure. Auf der Zunge muss sich der Geschmack des Holunders erst entwickeln, aber es gelingt ihm gemeinsam mit der Bitteren, die Süße zu verdrängen. Diesen Geschmackwechsel mag nicht jeder. Meine Frau hat das Bier abgelehnt, während es mir ganz gut gefällt. Wie bei einem Triple üblich ist das Mundgefühl voll und weich. Der Abgang ist fruchtig-bitter mit einem recht langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener), Holundersaftkonzentrat (mind. 5,9 %), Hopfen (Willamette), Hefe

Alkoholgehalt:

8,2 % Vol.

Brauerei:

Brasserie de Bocq s.a.
Rue de la Brasserie 4
5530 Purnode
Belgien
www.bocq.be

Brinkhoff’s Alkoholfrei 0,0

Einst war Dortmund die Hauptstadt der Biere in Deutschland. Davon ist nicht allzu viel übriggeblieben. Aber es gibt doch noch einige Markenbiere aus der Ruhrgebietsstadt, die durchaus einen guten Ruf haben. Eine dieser Marken ist Brinkoff’s. Und nicht nur die Bedeutung Dortmunds für die Bierindustrie hat nachgelassen, auch der Bierkonsum ist ständig im Sinkflug begriffen. Nur ein Segment des Biermarktes wächst: der der alkoholfreien Biere. Andreas Thielemann, Marketing Manager bei Brinkoff’s hat die Zahlen und Brinkoff’s Vorgehen in einer Pressemitteilung erläutert: „Während alkoholfreie Biere im nordrhein-westfälischen Handel zuletzt um plus 3,9 Prozent zulegen konnten, sind die 0,0%-Varianten sogar um plus 26,3 Prozent hochgeschossen- Von diesem Kuchen wollen wir uns ein noch größeres Stück abschneiden: Mit unserem neuen Brinkhoff’s Alk.0,0frei, das nun unser im Jahr 2015 eingeführtes, seither bereits erfolgreiches Brinkhoff’s Alkoholfrei ersetzt.“ Nun hat dieses Bier seinen Weg zu mir gefunden und wartet auf seine Verkostung.

Golden und gefiltert fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine durchschnittlich große feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Das ist bei alkoholfreien Bieren relativ selten, genau wie die intensive Farbe. Auf jeden Fall hat die Brauerei bei den Zutaten nicht gespart.

Das Aroma wird durch eine angenehme Malzsüße dominiert, abgerundet durch würzige und florale Noten.

Die Süße teilt sich auch der Zunge mit, bevor sich ein passendes freundliches Bitter dazugesellt. Dazu kommen jetzt würzige Kräuternoten in den Vordergrund. Zusammen sorgen diese Aromen für ein weiches Mundgefühl. Im Abgang steht das Bitter im Vordergrund, das für ein alkoholfreies Bier überraschend lange nachklingt.

Auf dem Markt der alkoholfreien Biere hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Von einem Getränk, das ich nur im Notfall zu mir genommen habe, haben sich die alkoholfreien Biere zu einer ernsthaften Alternative zu den „richtigen“ Bieren entwickelt. Trotzdem fehlt es vielen alkoholfreien Bieren am richtigen Biergeschmack. Hier gehört das Brinkhoffs zu den Ausnahmen. Hier fehlt mir der Alkohol nicht. Und bevor ich es vergesse: die nur 18 Kalorien pro 100 ml sind selbstverständlich auch ein Argument für dieses Bier.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen, Gärungskohlensäure

Alkoholgehalt:

< 0,05 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Brinkhoff GmbH
Steigerstr. 20
44145 Dortmund
www.brinkhoffs.de

Elfique – Blanche

Als Landwirtssohn, gelernter Fleischer und mit einer Ausbildung in Brauereitechnik in Kanada übernahm André Grolet den Bauernhof seiner Vorfahren und erzeugt hier sein eigenes Craft Beer unter eigener Marke. Im April 2016 erhielt sein Redoutable Triple brune die Goldmedaille im internationalen Wettbewerbe von Lyon, einen Monate später auch den Titel „Bestes wallonisches Dunkelbier“. Jetzt steht aber sein Witbier vor mir und wartet auf seine Verkostung.

Orangefarben und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich große Schaumkrone ist grobporig und sie fällt auch schnell in sich zusammen.

Das Bier duftet nach Biskuitteig und Zitrusfrüchten, gewürzt mit Koriander und der Schale von Bitterorangen. Mir fehlt lediglich der typische Duft nach Banane, den fast alle Biere aufweisen, die mit Weizenmalz gebraut wurden. Aber das ist eine persönliche Vorliebe von mir.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine mäßige Süße und durch die kräftige Kohlensäure eine tolle Spritzigkeit aus. Auf der Zunge ist das Bier würzig und recht trocken; eine leichte fruchtige Säure gesellt sich noch dazu. Nicht vergessen möchte ich auch die Würzigkeit des Korianders. Das Mundgefühl ist voll, auch wenn der Geschmack nicht ganz rund und ausgewogen ist. Der Abgang ist stiltypisch mild und die Würzigkeit klingt nur kurz nach.

Das Elfique Blanche ist ein angenehmer Durstlöscher, der positiv aus der Masse der Witbiere heraussticht.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Bitterorangenschale, Koriander, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Bittereinheiten:

10 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brasserie Elfique s.a.
Raborive 2
4920 Aywaille
Belgien
www.elfique.be

Lamspringer Klosterbräu Dunkel

Das Lamspringer Klosterbräu wird von der Heinder Naturtrüb GbR gebraut, einem Zusammenschluss ambitionierter Bierfreunde, die nebenberuflich ihrem Hobby frönen, dem Bierbrauen. Gekauft habe ich das Klosterbräu, das es in hell und dunkel gibt, auf einer Veranstaltung im Klostergarten Lamspringe.

Kupferrot und mit einer sahnigen elfenbeinfarbenen Schaumkrone präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone bleibt auch sehr lange erhalten, so dass es an der Optik dieses Bieres nichts zu bemängeln gibt.

Röststoffe dominieren das Aroma. Das Bier duftet nach Kaffee und – tatsächlich – nach Leder.

Der Antrunk ist spritzig mit einer moderaten Süße. Auf der Zunge steht anfangs eine fruchtige Säure im Mittelpunkt, bis sich ein passendes Bitter entwickelt, so dass das Bier gut ausgewogen und das Mundgefühl voll und rund ist. Der Abgang ist schlank mit einem kurzen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Bittereinheiten:

15 IBU

Brauerei:

Heinder Naturtrüb GbR
Wulfeskuhle 3
31162 Heinde
www.heinder-naturtrueb.de/