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Schluss mit den bierigen Klischees

Der Weltfrauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, ist Anlass, Ungleichheiten aufzuzeigen, und für Geschlechtergerechtigkeit einzutreten. Heuer soll unter dem Motto #InspireInclusion vor allem auch auf soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Leistungen von Frauen aufmerksam gemacht werden. Abseits von – unbestritten wichtigen – politischen Forderungen auf unterschiedlichen Ebenen sind es auch kleine gedankliche Hürden, Stereotypen und Klischees, die sich hartnäckig halten, aber leicht aufgebrochen werden können – so auch beim Bier, wie Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, erzählt: „Bier war traditionell weltweit in Frauenhand – das Brauen ein ursprünglich weibliches Handwerk. Das Bierkränzchen war sogar ein Vorläufer des Kaffeekränzchens. Und auch heute zeigen uns die Zahlen aus dem aktuellsten Bierkulturbericht: Der bierige Unterschied zwischen Männern und Frauen ist kleiner, als viele annehmen.“

Bierkultur im Fokus

So sehen etwa sowohl Männer als auch Frauen den Stellenwert von Bier für die österreichische Getränkekultur auf sehr hohem Niveau – 89 Prozent der Männer äußern sich hier positiv, im Vergleich zu 86 Prozent der Österreicherinnen. Der Unterschied wurde im Vergleich zum Vorjahr (Männer: 89%, Frauen: 83%) noch kleiner bzw. angesichts der statistischen Schwankungsbreite vernachlässigbar. Auch punkto Konsum- und Kaufverhalten zeigt sich hier eine Annäherung.

Wenn man sich ansieht, auf welche einzelne Aspekte der Bierkultur Wert gelegt wird, zeigt sich auch ein eher homogenes Bild: So ist es etwa für 59 Prozent der Männer wichtig, aus welchem Glas sie ihr Bier trinken, während es 53 Prozent der Damen relevant finden. 46 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen verwenden für den Bierkonsum zu Hause spezielle Biergläser, in der Gastronomie wollen jeweils rund 50 Prozent (53% der Männer und 48% der Frauen), dass verschiedene Biere in unterschiedlichen Gläsern serviert werden.

Wenn es um die Kriterien des Bierkonsums in der Gastronomie geht, sind Frauen und Männer ähnlich anspruchsvoll: Schankhygiene bzw. eine zaubere Zapfanlage erachten 73 Prozent der Damen als unabdingbar in der Gastronomie, bei den Männern geben dies 70 Prozent an. Die perfekte Temperatur des Bieres erwarten 63 Prozent der Männer und 59 Prozent der Damen, ein perfektes, schön gezapftes Bier wollen 54 Prozent der Männer und 49 Prozent der Damen. Wenn Frauen Bier trinken, greifen sie übrigens am häufigsten zu Märzen (45%), Zwickl (32%), Pils (31%) und Weizenbier (30%).

All diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Bierkulturbericht hervor, wofür die Brau Union Österreich jährlich beim Market Marktforschungsinstitut eine repräsentative Studie in Auftrag gibt, um aktuellen Entwicklungen und Trends in der österreichischen Bierkultur auf den Grund zu gehen – online abzurufen unter: Bierkultur – Brauunion Österreich.

Der Umgang mit Ressourcen bei der Brau Union Österreich

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Brauerei Puntigam  versorgt 600 Haushalte mit Strom.Am 5. März wird international der Tag des Energiesparens begangen – er soll daran erinnern, dass Energiesparen zum Klimaschutz beiträgt, aber auch hilft, Geld zu sparen. Das gilt sowohl für Einzelne als auch für Politik und Industrie. Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs hat die Brau Union Österreich ein sehr hohes Einsparpotential. „Wir reduzieren laufend unseren Gesamtenergieverbrauch durch unterschiedliche Maßnahmen, die wir konsequent umsetzen. Grüner Strom, kontinuierlicher Austausch fossiler Energien durch erneuerbare Energien, Effizienzmaßnahmen in der Produktion, bei Verpackungen und in der Logistik wie auch im Bereich Kühlung beim Kunden zählen dazu“, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability der Brau Union Österreich.

Enorme Einsparungen durch konsequente Maßnahmen

Der spezifische Gesamtenergieverbrauch, der sowohl die thermische als auch die elektrische Energie berücksichtigt, verringert sich laufend – unternehmensweit von 2021 auf 2022 (der letzten Berichtsperiode des Nachhaltigkeitsberichts der Brau Union Österreich) etwa um 2,4 Prozent. Zum Teil sind es kleine Adaptierungen, die in Summe große Änderungen verursachen. So wurden etwa in der Brauerei Puntigam Energieeinsparungen durch die Installation eines Wärmetauschers erwirkt, in der Brauerei Falkenstein erlaubt eine neue Kesselsteuerung die optimale Regelung des Dampfdrucks, was Energieeinsparungen bedeutet. In Schwechat wurde die Wärmeversorgung in der Brauerei optimiert, und etwa durch Temperaturabsenkungen am Wochenende Energie gespart.

Um das Ausmaß zu verdeutlichen, sei die Brauerei Wieselburg erwähnt: Hier wurde 2023 die gesamte Beleuchtung in den Produktionshallen inkl. Notbeleuchtung der Hallen sowie im Außenbereich von den herkömmlichen Halogenleuchten auf energieeffiziente LED-Technologie umgestellt. Diese Umstellung ergibt eine Einsparung von 160.300 kWh an Strom pro Jahr. Der Leistungsbedarf für die Innenbeleuchtung wurde von 80,24 kW auf 40,128 kW gesenkt.

Alle Initiativen in diesem Bereich sind im Nachhaltigkeitsbericht der Brau Union Österreich online nachzulesen unter www.brauunion.at/nachhaltigkeit.

Anerkennung für intensive Bemühungen und steigendes Interesse der Konsumenten

Gabriela Maria Straka erklärt: „Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Eine Maßnahme wie die konsequente Beleuchtungsumstellung in der Brauerei Wieselburg trägt zu einer enormen Reduktion des Energiebedarfs bei – und ist ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Bierkultur. Unser großes Ziel ist es, gemeinsam mit der ganzen HEINEKEN-Familie als erstes Brauereiunternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion netto CO2-neutral zu sein, bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette. Das wird auch immer wieder durch externe Stellen anerkannt: Zuletzt etwa durch die die Nominierung beim HERMES.Klimaschutz.Preis 2023 oder den Ökoprofit in Graz.“

Eine spannende Entwicklung zeigt sich auch im Informationsbedarf der Konsumenten. Denn 45 % der Österreicher wünschen sich laut der repräsentativen Studie zum Bierkulturbericht 2022 mehr Informationen zu nachhaltigem Bier. 41 Prozent davon geben an, sich insbesondere für den Energieverbrauch im Brauprozess zu interessieren.

Anmeldungen für die 6. Österreichische Meisterschaft der Biersommeliers ab sofort möglich

Im Bierland Österreich ist die Dichte der anerkannten Bierprofis weltweit am höchsten – und die Tendenz ist weiter steigend. Nun gilt es wieder die Besten unter Österreichs Sommelièren und Sommeliers für Bier zu ermitteln. Die 6. Österreichische Biersommelier-Staatsmeisterschaft findet am 31. Mai 2024 in Linz unter der Patronanz des Verbands der Brauereien Österreichs statt.

Die heimischen Brauereien rufen alle Sommelièren und Sommeliers für Bier mit österreichischer Staatsangehörigkeit bzw. österreichischem Hauptwohnsitz zur Teilnahme an der 6. Österreichischen Biersommelier-Staatsmeisterschaft auf. Im Rahmen des bierigen Wettkampfes in mehreren Modulen und dem öffentlichen Finale vor einer hochkarätig besetzten Jury und bieraffinem Publikum im Rahmen der ABC Austrian Beer Challenge, organisiert von Doemens e.V. mit ideeller Unterstützung des Verbands der Diplom Biersommeliers, sollen nicht nur die Besten des Landes, sondern auch die Fixstarter für Österreich bei der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier 2025 ermittelt werden.

Amtierender Biersommelier-Staatsmeister ist Felix Schiffner (2021), seines Zeichens auch aktueller Biersommelier-Vizeweltmeister (2022) und Sohn von Karl Schiffner, dem ersten Biersommelier-Weltmeister überhaupt (2009).

Die Teilnehmerzahl an der 6. Biersommelier-Staatsmeisterschaft ist begrenzt. Anmeldungen werden daher in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt.

Die Ausschreibungsdetails finden Sie bitte auf www.bierland-oesterreich.at.

Österreichs Brauereien freuen sich auf einen bierigen Wettstreit auf höchstem Niveau, vor allem aber auf ein Festival heimischer und internationaler Biervielfalt.

Beim Biergenuss ist nicht nur das Bier wichtig, sondern auch das richtige Bierglas

Heute erreichte mich eine Pressemitteilung der Bauunion Österreich, die ich Ihnen nicht vorenthalten will, sondern ich veröffentliche sie hier mit einigen eigenen Bemerkungen am Ende.

Mehr als jedem zweiten Österreicher (56 %) ist die Art des Glases, aus dem man Bier trinkt, laut Studie zum aktuellen Bierkulturbericht (https://www.brauunion.at/bierkultur/) sehr oder eher wichtig, den regelmäßigen Bierkonsumenten (63 %) und der Generation 60 + (69 %) sogar noch mehr. Zuhause hat fast die Hälfte der österreichischen Bevölkerung (44 %) spezielle Biergläser, aus eigenen Tonkrügen trinken 8 %, aus Gläsern mit dem Firmenzeichen einer Biermarke 5 %. Gläser, die auch für Wasser oder Saft verwendet werden, nehmen 10 % der Österreicher. Ein Fünftel (22 %) trinkt hingegen direkt aus der Flasche oder Dose.

Jedem Bier sein Glas

Ein schön eingeschenktes Glas spricht aber nicht nur das Auge an, sondern hat vor allem geschmackliche Gründe. Grundsätzlich gibt es, abgesehen vom Verkostungsglas, für verschiedene Biersorten das jeweils passende Glas. Denn die jeweilige Form des Bierglases hat entscheidende Auswirkung darauf, wie wir die verschiedenen Biersorten geschmacklich wahrnehmen.

„Um ein optimales Geschmackserlebnis beim Biergenuss zu haben, gilt es, dies zu beachten und das passende Glas auszuwählen. Ist die Glasöffnung oben schlank, trifft das Bier im Mund weiter hinten auf der Zunge auf, wodurch die pilstypische (Hopfen-)Bittere des Bieres besonders wahrgenommen wird. Die sich nach oben erweiternde, bauchige Form des Weißbierglases ermöglicht die intensive Entfaltung der typisch bananenartigen Aromen. Das Bier trifft aufgrund der breiten Öffnung weiter vorne im Mund auf die gesamte Zunge und sorgt für ein vollmundiges Geschmackserlebnis“, erklärt Andreas Urban, Braumeister der Brauerei Schwechat.

Wem bei diesen Beschreibungen das Wasser im Mund zusammenläuft, dem seien Bierverkostungen in der Gastronomie oder in Brauereien empfohlen, wo dieses Wissen ebenso vermittelt wird wie bei Biersommelier-Schulungen. Wie wichtig den Österreichern das Wissen rund um den Gerstensaft ist, zeigt die hohe Dichte an Biersommeliers im Land: mit rund 3.400 (Jung-) Biersommeliers hat Österreich weltweit die meisten Fachleute für Biergenuss.

Gezapfte Bierkultur

In der Gastronomie ist dieses Fachwissen, die gelebte Bierkultur, gewünscht und wird vielfach erwartet. Bier im passenden Glas zu servieren ist für rund ein Drittel der Österreicher (36 %) laut Studie im aktuellen Bierkulturbericht ein wichtiges Kriterium für Bierkonsum außer Haus. Ein Fünftel (21 %) legt explizit Wert auf persönliche und kompetente Beratung. Weitere wichtige Kriterien sind unter anderem: eine saubere Zapfanlage (72 %), kein Alkoholausschank an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter (63 %), die perfekte Temperatur (61 %) und das perfekte Zapfen des Bieres (51 %).

Soweit die Pressemitteilung der Brauunion Österreich. Tatsächlich können Sie den Einfluss unterschiedlicher Gläser auf Aroma und Geschmack des Bieres auch auf einfache Weise zu Hause testen. Kaufen Sie sich im Getränkemarkt Ihres Vertrauens ein gutes aromatisches Bier und gießen Sie es in unterschiedliche Gläser. Als Bier eignet sich ein Weizenbock gut, aber auch andere aromatische Biere sind für diesen Test geeignet. Als Gläser können Sie beispielsweise ein Rotweinglas, einen Willibecher, ein Weißweinglas und ein Wasserglas verwenden. Achten Sie darauf, dass beim Rotweinglas (oder einem anderen bauchigen Glas) das Bier bis zur breitesten Stelle steht, so dass es eine möglichst große Oberfläche hat. Wenn Sie jetzt die Aromen aus den verschiedenen Gläsern vergleichen, werden Sie bereits Unterschiede feststellen. Warten Sie auch einmal einige Minuten und wiederholen Sie den Versuch. Durch den Kontakt des Bieres mit der Luft und der steigenden Temperatur entwickeln sich die Aromen. Bei vielen Bieren verbessern die Aromen sich, bei anderen aber auch nicht. Auf diese Weise finden Sie die optimale Genusstemperatur heraus. Viel Spaß bei diesem Versuch.

Hinweis: das Bild am Anfang dieses Artikels wurde mir von der Brauunion Österreich zur Verfügung gestellt.

Bieriger Jahreswechsel: was kommt und was bleibt

Der Bierkulturbericht belegt: Feste im Jahreskreis werden bierig begangen, bewusster werdender Bierkonsum befeuert Trends wie Bio und Mehrweg, aber auch alkoholfrei.

Der Jahresausklang ist ein gängiger Zeitpunkt, um das Jahr Revue passieren zu lassen, aber auch nach vorne zu schauen. Die repräsentative Studie zum 15. Bierkulturbericht aus Österreich ermöglicht hier einige Einblicke, wann uns Bier das Jahr 2023 besonders versüßt hat, aber auch, von welchen Trends wir 2024 mehr hören werden.

Bier im Jahresverlauf: Schwerpunkte im Sommer, aber auch zu Weihnachten und Silvester

Bier ist für viele eine typische Erfrischung im Sommer. 44 Prozent meinen, dass sie in den warmen Monaten mehr Bier trinken. Dem stehen nur 6 Prozent gegenüber, die im Winter vermehrt zu Bier greifen, und 42 Prozent die angeben, dass sie das ganze Jahr über in etwa gleich viel Bier genießen. Gewisse Gelegenheiten verbinden die Österreicher das ganze Jahr über fix mit Bier: Für 39 Prozent gehört es zu Feiern, auf Partys oder Feste. Feiertage im Jahreskreis wie Weihnachten und Silvester sind für 27 Prozent ein Anlass, zu dem Bier auf den Tisch gehört.

Auch bei den saisonalen Spezialitäten zeigt sich: Besonders Weihnachtsbock hat einen hohen Stellenwert, es ist die beliebteste saisonale Spezialität. 37 Prozent unserer Landsleute greifen darauf zurück – besonders gerne die älteren Semester ab 60 Jahren mit 53 Prozent.

Bewusster werdender Bierkonsum: Bio, Mehrweg, alkoholfrei

„Anhand unserer Studie, die es nun bereits 15 Jahre gibt, können wir uns natürlich viele interessante Aspekte unserer Bierkultur im Zeitverlauf ansehen, das erlaubt interessante Einblicke und auch einen vorsichtigen Blick in die Zukunft“, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich.

Ein bieriges Thema, das deutlich an Bedeutung gewonnen hat und wohl noch nicht am Ende seiner Entwicklung steht, ist Bio. Haben 2016 noch 22 Prozent der Befragten angegeben, schon einmal ein zertifiziertes Bio-Bier versucht zu haben, sind es 2023 schon 27 Prozent. Vor allem Jüngere geben das an, somit ergibt sich hier einiges an Potenzial, meint Straka: „Bei den 30 bis 39-Jährigen sind es 34 Prozent, die bereits Bio-Bier getestet haben. Auch der Beitrag zum Klimaschutz und für die heimische Landwirtschaft sprechen für die Befragten für Bio-Bier.“ Je 34 Prozent würden sich außerdem in Handel und Gastronomie eine größere Auswahl an Bio-Bieren wünschen.

Ein Thema, das ebenfalls – nicht zuletzt angesichts der kommenden Quote – wichtiger wird, ist Mehrweg. Bier wird traditionell gerne in Mehrweggebinden gekauft. Bei der Brau Union Österreich haben Mehrweg-Glasflaschen mit über 48 Prozent den größten Anteil am Verpackungsmix. Auch die Bierfässer für die Gastronomie werden natürlich wiederverwendet – sie machten 2022 gut 14 Prozent im Verpackungsmix der Brau Union Österreich aus. Der aktuelle Bierkulturbericht belegt: 76 Prozent der regelmäßigen Biergenießer bevorzugen Mehrwegflaschen, bei den sporadischen Biertrinkern sind es immer noch 58 Prozent. Bei der Landbevölkerung bevorzugen 77 Prozent Mehrweg, bei den Städtern sind es 57 Prozent. 61 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass Bier generell nur in Mehrwegflaschen verkauft werden sollten – bei den über 60-Jährigen sind dies sogar 69 Prozent.

Für viele angesichts der Neujahrsvorsätze relevant – auch alkoholfreies Bier ist weiter am Vormarsch. 2023 gaben schon 27 Prozent an, alkoholfreies Bier sehr gern oder eher gern zu trinken – 2017 waren das mit 17 Prozent noch um 10 Prozentpunkte weniger.

Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Bierkulturbericht hervor, wofür die Brau Union Österreich jährlich beim Market Marktforschungsinstitut eine repräsentative Studie in Auftrag gibt, um aktuellen Entwicklungen und Trends in der österreichischen Bierkultur auf den Grund zu gehen.

Die Privatbrauerei Hirt räumt beim European Beer Star Gold und Silber ab

Die Privatbrauerei Hirt aus Kärnten hat erneut bei einem der prestigeträchtigsten Bierwettbewerbe, dem European Beer Star, großartige Erfolge erzielt. Dieses Jahr wurden die Biere Hirter 1270 mit Gold und Hirter Privat Pils mit Silber ausgezeichnet. Diese Medaillen sind nicht nur eine Anerkennung für die hohe Qualität und den exquisiten Geschmack der Biere, sondern auch ein Beweis für das Engagement der Brauerei für Slow Brewing und die Verwendung regionaler Rohstoffe.

„Wir glauben fest daran, dass echtes Bier Zeit, Leidenschaft und hochwertige Zutaten erfordert. Unser Hirter 1270 und Hirter Privat Pils sind das Ergebnis dieser Überzeugung. Wir verwenden nur das beste Bergquellwasser und sorgfältig ausgewählte Gerste aus der Region, um sicherzustellen, dass unser Bier authentisch und vollmundig ist“, so Braumeister Raimund Linzer.

Eine 150-köpfige internationale Expertenjury, bestehend aus Braumeistern, Fachjournalisten, Biersommeliers und weiteren Bierexperten, bewertete die Qualität und den Geschmack von insgesamt 2.356 Bieren in 74 verschiedenen europäischen Bierstil-Kategorien. In jeder Kategorie wurden nur die drei besten Biere mit Gold, Silber und Bronze prämiert. Die Privatbrauerei Hirt freut sich in diesem Jahr bereits über die dreizehnte und vierzehnte EBS-Medaille seit 2010.

Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt, betont die Bedeutung der European Beer Star-Auszeichnung: „Die European Beer Star-Medaillen sind für uns wie olympische Auszeichnungen und verdeutlichen unser Engagement für echtes Bier und unsere über 750-jährige Braukompetenz. Diese Auszeichnungen sind nicht nur eine Anerkennung unserer Biervielfalt, Qualität und Authentizität, sondern auch eine klare Botschaft an alle, die höchsten Genuss und Qualität schätzen.“

Die erneute Auszeichnung der Privatbrauerei Hirt beim European Beer Star 2023, bestätigt ihre Position als eine Brauerei von Weltklasse. Dieser Erfolg spiegelt sich besonders in der hervorragenden Leistung des Braumeisters und seines Teams wider, die mit ihrer langjährigen Erfahrung die Grundlage für den Erfolg der Traditionsbrauerei legen. Mit einer klaren Verpflichtung zu Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit, setzt sie damit neue Maßstäbe für eine verantwortungsvolle Brauwirtschaft.

Reininghaus Jahrgangspils als „bestes steirisches Bier“ ausgezeichnet

Das Bild zeigt eine Flasche Reininghaus Pils und daneben eine gefüllte Biertulpe der Brauerei. Abhängig vom Jahrgangscharakter der Leutschacher Aromahopfen-Sorte Celeja, aus der es exklusiv gebraut wird, präsentiert sich das Reininghaus Jahrgangspils jedes Jahr auf unvergleichliche Weise. Als eines der exklusivsten Biere der österreichischen Bierkultur wird diese bierige Spezialität ausschließlich in etwa 1000 gehobenen Restaurants serviert. Um die Frische zu gewährleisten, wird das Pils stets nur in kleinen Mengen jeden Monat vom Braumeister höchstpersönlich neu gebraut. Das Reininghaus Jahrgangspils ist ein anspruchsvolles Bier, das zum bewussten Genießen einlädt. Dieses jahrgangstypische Geschmackserlebnis wurde ganz aktuell von falstaff als „bestes steirisches Bier“ ausgezeichnet und ist sowohl im 20-Liter-Fass als auch in der 0,33-Liter-Flasche erhältlich.

„Mit dem Reininghaus Jahrgangspils präsentieren wir heuer wieder ein Pils mit Charakter“, sagt Braumeister Michael Zotter. Der Jahrgang 2023 zeichnet sich durch eine helle strohgelbe Farbe und blendend weißen, feinporigen Schaum aus. In der Nase ist das typische Hopfenaroma des Leutschacher Celeja Hopfens sehr typisch wahrnehmbar. Am Gaumen präsentiert sich der Jahrgang 2023 mit einem schlanken, aber guten Fundament von Malzaromen, der einen ausgewogenen Kontrapunkt zur sehr deutlichen, markanten Hopfenbittere setzt. Die Hopfenaromen sind sortentypisch intensiv und begleiten einen wunderbar langen, angenehm anhaltenden Abgang. Dabei wird der Gaumen in vollendeter Weise auf den nächsten Schluck vorbereitet.

Die Aromatik des Leutschacher Celeja-Hopfens ist rein, sortentypisch und ausgeprägt. Denn neben der unverwechselbaren Handschrift des Braumeisters spielen auch die steirischen Hopfenbauern eine große Rolle bei der Entstehung der Jahrgangs-Spezialität: Es kommt stark auf den Sommer an, in dem der Hopfen – übrigens zu 100 Prozent in der Steiermark – heranreift. Dieser Hopfen ist die Grundlage für das eigenständige Geschmacksprofil, dem das Reininghaus Jahrgangspils jedes Jahr neu seine intensive Hopfennase, zarte Blumigkeit und elegante Bittere verdankt.

Das Reininghaus Jahrgangspils ist bei 4,8% Alkoholgehalt ein hopfenbetontes, untergäriges Pilsbier mit schlankem Körper, erfrischender Hopfennote und trockenem Abgang, passt wunderbar als Aperitif sowie zu leichten Speisen wie Salaten oder hellem Fleisch. Um die Hopfenaromatik des Reininghaus Jahrgangspils noch zu betonen, wird das Bier optimalerweise in einer Pilstulpe bei einer Trinktemperatur von 7°C serviert.

15. Bierkulturbericht in Österreich veröffentlicht

Der soeben veröffentlichte Bierkulturbericht enthüllt einmal mehr, wie die Österreicher ihr Bier genießen und belegt mit repräsentativen Daten und ganz viel Genuss, wie sich Stellenwert und Image der österreichischen Bierkultur entwickelt haben.

Hans Böhm, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich erklärt: „Bier hat so viele Aspekte: Es ist Wirtschaftsfaktor und Genuss, Brauereien sind nachhaltige Vorreiter und durch die Nutzung österreichischer Rohstoffe auch quasi Landschaftspfleger. All das wird im jährlichen Bierkulturbericht erzählt, begleitet von Daten und Fakten aus der jährlichen, repräsentativen Studie. Und mit diesem Erfolgsmodell geht die Brau Union Österreich bereits in das 15. Jahr.“

Pflichtlektüre für Entscheider: Repräsentative Daten zu Österreichs Bierkultur

Der Bericht ist in den vergangenen Jahren zu einer Pflichtlektüre für Entscheider aus den Bereichen Lebensmittelhandel und Gastronomie geworden, Bierinteressierte lesen ihn ebenso wie Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und NGOs. Herausgegeben von der Kommunikationsabteilung der Brau Union Österreich auf Basis einer repräsentativen Studie des market-Meinungsforschungsinstituts, dreht sich heuer ein Schwerpunkt um den bierigen Genuss im Jahreszyklus.

Conrad Seidl, Bierpapst und Journalist, begleitet den Bierkulturbericht bereits seit Anbeginn mit seinen journalistischen Analysen der Studie, trägt bierige Anekdoten bei und erklärt den Lesern, was die Studie ergibt: „Neben meinem Brotberuf als Journalist ist mir das Bier Berufung, mit dem ich mich aus Interesse und auch aus Freude schon jahrzehntelang befasse. Ich freue mich, dass ich beim Bierkulturbericht immer wieder mitwirken kann – ich halte ihn mittlerweile für ein unverzichtbares Werk, das die Bierkultur in Österreich braucht. Die Branche wartet schon jedes Jahr auf die neue Ausgabe.“

Bierkulturbericht belegt ungebrochen hohen Stellenwert von Bier in Österreich

Die aktuelle Marktforschung belegt: Der Stellenwert von Bier für die Getränkekultur in Österreich ist ungebrochen. Knapp 90 Prozent unserer Landsleute bewerten Bier als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für die österreichische Getränkekultur. Bier ist ein fixer Bestandteil vieler Situationen im alltäglichen Leben, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability und Diplom-Biersommelière: „Bier gehört etwa für 43 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen zum Grillen, für 39 Prozent gehört es zu Feiern, auf Partys oder Feste.“

59 Prozent unserer Landsleute genießen das Bier regelmäßig, d.h. mindestens mehrmals pro Monat. Wien scheint auch die Hauptstadt der Biergenießer zu sein. Hier genießen 65 Prozent regelmäßig Bier.

„In Österreich trifft eine lange Biergeschichte und unglaubliche Vielfalt auf eine hohe Innovationskraft – und auch das mit langer Tradition. Der österreichische Bierkulturbericht, der heuer zum 15. Mal aufgelegt wird, belegt jährlich aufs Neue die hohe Bedeutung und das gute Image der heimischen Bierkultur“, erläutert Conrad Seidl.

Trotz der Vielfalt sind die Österreicher und Österreicherinnen einigermaßen beständig, was ihre Vorlieben betrifft: So wählen 56 Prozent gerne ein Märzenbier, es ist die absolut beliebteste Sorte. Ein Pils trifft den Geschmack von 40 Prozent der Befragten, Zwickl liegt bei 37 Prozent Zustimmung und für ein Weizenbier kann sich ein Drittel (33 Prozent) erwärmen.

Bier hat immer Saison

Passend zum heurigen Schwerpunkt zur Bierkultur im Jahreszyklus, hat sich die Studie auch mit saisonalen Effekten beschäftigt. Das Ergebnis: Zwei Drittel unserer Landsleute (genau 66 Prozent) sagen, dass sie ihr bevorzugtes Bier unabhängig von der Jahreszeit genießen. Bei den über 60-Jährigen sind es sogar 74 Prozent. 50 Prozent sind allerdings überzeugt, dass Bier im Sommer erfrischender schmeckt als im Winter, 40 Prozent freuen sich jedes Jahr explizit auf die ersten warmen Tage und das Öffnen der Biergärten. Männer mit 45 Prozent übrigens deutlich mehr als Frauen (36 Prozent). Radler wird – wenig überraschend – besonders gerne im Sommer getrunken, wie 30 Prozent der Befragten zu Protokoll geben, Bockbiere sind mit 15 Prozent die Winter-Favoriten.

Gabriela Maria Straka erklärt: „Auch im Jahreskreis hat Bier für viele eine feste Verankerung: Für gut ein Viertel der Befragten (27 Prozent) gehört es explizit zu saisonalen Festen und Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten.“ Noch mehr ins Detail geht Bierpapst Conrad Seidl in seinem Beitrag im heurigen Bierkulturbericht, erzählt er doch von unzähligen Anlässen rund um den Kalender, die mit Bier zu tun haben – bemerkenswert oft durch die jeweiligen Heiligen, derer gedacht wird, und ihren Bezug zum Brauen oder zum Bier.

Mit dem Angebot der saisonalen Biere im Handel sind übrigens 56 Prozent zufrieden, in der Gastronomie sind es 52 Prozent.

Das Bewusstsein für Bio-Qualität wächst

Bei Lebensmitteln wie Obst und Gemüse achten die Konsumenten schon lange auf Bio-Qualität. Nun wird dieser Anspruch auch an Bier immer häufiger, laut der noch unveröffentlichten Studie zum 15. Bierkulturbericht haben bereits 27 Prozent der Österreicher bewusst Bio-Bier konsumiert – vor sieben Jahren waren es nur 22 Prozent der Österreicher. Bei den 30- 39-Jährigen sind es übrigens überdurchschnittliche 34 Prozent, bei den über 60-Jährigen nur 19 Prozent.

69 Prozent der Österreicher sind der Überzeugung, dass Bio-Biere nur mit Rohstoffen aus ökologischer Landwirtschaft gebraut werden, ebenso viele bestätigen, dass das gut ist für unsere Landwirtschaft. 63 Prozent sind aber auch der Meinung, dass es eine klare Bestätigung braucht, dass die Biere bio sind. Auch geschmacklich haben die Österreicher eine klare Meinung zu Bio-Bieren – 38 Prozent denken, sie schmecken anders, 29 Prozent attestieren ihnen einen besseren Geschmack und 25 Prozent meinen, sie seien nicht so bitter.

Die Österreicher wünschen sich zu einem Drittel (34 Prozent), dass es eine größere Auswahl an Bio-Bieren gibt – gleichermaßen in Handel und Gastronomie, besonders stark ausgeprägt ist dieser Wunsch in Wien.

Noch eine Runde! Mehrweg und Recycling ist wichtig, vor allem für die Generation 60+

61 Prozent der Österreicher wünschen sich, dass Bier ausschließlich in Mehrwegflaschen verkauft wird. Dass die weitere Verpackung wie Sechserträger oder Kisten 100 Prozent wiederverwendbar sind, ist eine Anforderung von 54 Prozent der Österreicher. 53 Prozent wollen, dass auch bei Dosenbier ein Pfandsystem eingeführt wird – wie nun bereits auf den Weg gebracht. Dass in der Produktion die natürlichen Ressourcen besonders geschont werden, ist ein Anliegen von jedem zweiten Österreicher (49 Prozent). Interessant ist, dass in all diesen Kategorien von den Befragten über 60 Jahren überdurchschnittlich zugestimmt wird, dass diese also die besonders umweltbewussten Biertrinker sind.

Überdurchschnittliche Freunde von Mehrweg sind auch die Gruppen der regelmäßigen Biergenießer mit 76 Prozent und die Landbevölkerung mit 77 Prozent. Argumente, die laut Studienteilnehmer gegen Mehrweg bzw. für Einweg sprechen sind vor allem Bequemlichkeit (47 Prozent), Gewicht (36 Prozent) und die Handlichkeit (26 Prozent).

Ansprüche an die Gastronomie und die Bedeutung des richtigen Glases

Und weil Bierkultur auch Glaskultur ist, wurde auch gefragt, inwieweit es den Österreichern wichtig ist, ihr Bier aus dem richtigen Glas zu genießen. Tatsächlich ist 64 Prozent wichtig, dass das Bier in der Gastronomie in ein passendes Glas kommt – zuhause genießen es nur 44 Prozent aus einem speziellen Bierglas, 22 Prozent trinken in den eigenen vier Wänden direkt aus der Flasche oder der Dose.

An die Gastronomie gibt es aber noch eine Reihe weitere Anforderungen: An vorderster Stelle steht eine saubere Zapfanlage, die ist für 83 Prozent wichtig. Die perfekte Temperatur des Bieres erwarten sich 82 Prozent der Befragten, perfekt gezapftes Bier ist für drei Viertel (76 Prozent) ein Kriterium. Immerhin jeder Zweite (48 Prozent) erwartet sich kompetente Beratung, ein gutes Drittel (37 Prozent) möchte auch eine Bierkarte bei seinem Wirten vorfinden.

Die größten Unterschiede: Was sich in den letzten 15 Jahren gravierend verändert hat

Zusammenfassend meint Straka im Bierkulturbericht 2023 über die Änderungen in den letzten eineinhalb Jahrzehnten: „Wir haben immer mehr Biersommeliers. Man kann in mehr Lokalen ein gepflegtes Bier genießen. Man legt mehr Wert auf Geschmack, auf Aromen, auf Vielfalt. Heute weiß man, dass sich die Aromen im richtigen Glas entfalten. Auch die positive Entwicklung von Biermischgetränken und der verstärkte Anklang von alkoholfreien Bieren hat mich positiv überrascht.“ Und Conrad Seidl ergänzt: „Die Leute genießen bewusster – auch Leute, die früher vielleicht nicht zum Bier gegriffen haben. Das ist für mich Bierkultur – dass man das Bier nicht einfach runterkippt. Dass man bewusst sagt, Bier ist etwas Besonderes.“

Die Studie wurde vom Market Marktforschungsinstitut unter 2.093 Österreichern ab 18 Jahren in Form von Telefon- und Online-Interviews im Februar und März 2023 durchgeführt.

Den gesamten Bierkulturbericht 2023 sowie die Bierkulturberichte aus den Vorjahren gibt es online unter https://www.brauunion.at/bierkultur/ zum Download.

10. 11. – 11. 11. 2023: Craft Bier Fest Wien

Das Craft Bier Fest Wien geht in diesem Jahr bereits in die 16. Runde. Damit kehrt die Veranstaltung am 10.und 11. November in die Marx Halle zurück. Wie der Name der Veranstaltung bereits aussagt, geht es hier um das Bier – und um die Besonderheiten der einzelnen Brauereien und die Vielfalt der Biersorten. Die Besucher können sich durch die zahlreichen Biere kosten und in direkten Austausch mit den Brauerinnen und Brauern treten. Das alles in einer entspannten Atmosphäre. Zusätzlich werden auch ausgewählte Spirituosen und bestes Street-Food angeboten.

Hier die Liste der Brauereien, Stand 14. 10. 2023. Eventuell kann sich die Liste noch ändern.

  • 6 Beers Brewing (AT)
  • AleBrowar (PL)
  • Beerlovers (AT)
  • Beavertown – UK
  • BlakStoc – AT
  • BrewDog – UK
  • Browar Stú Mostow – PL
  • Delirium – BE
  • Muttermilch – AT
  • Pulfer – HR
  • La Trappe – NL
  • Belgier Brewing (AT)
  • Bevog (AT)
  • BrauSchneider (AT)
  • Brewery 52 (AT)
  • Buddelship (DE)
  • Budweiser Budvar (CZ)
  • Bura Brew (HR)
  • Chroust (CZ)
  • Čierný Kameň (SK)
  • forstauers Hofbräu (AT)
  • General (SK)
  • Gorilla Cerviceria (DE)
  • Grieskirchner (AT)
  • Haksna (CZ)
  • Hellstork (SK)
  • Hopfenhäcker (DE)
  • Illegal Brewing (AT)
  • Kellerholz (MD)
  • Lanius (SK)
  • Lepi Dečki (HR)
  • Les Intenables (FR)
  • MadCat (CZ)
  • Magic Road (PL)
  • Mama Kraft (AT)
  • Ottakringer Brauwerk (AT)
  • Permon (CZ)
  • Pinetree Brewing (AT)
  • Piwo z Zuka (PL)
  • Salmbräu (AT)
  • Sibeeria (CZ)
  • The Sisters Brewery (NL)
  • Sitzenberger Biermanufaktur (AT)
  • Specht (AT)
  • Stiegl (AT)
  • Straßenbräu (DE)
  • Tankbusters (PL)
  • Thrills (CZ)
  • Unverhopft (DE)
  • Vienna Kraft (AT)
  • Vogelsang Braumanufaktur (AT)
  • Zaungast (AT)

Die Tickets gibt es im Vorverkauf online zum Preis von 15,00 Euro. An der Abendkasse kostet das Ticket 19,00 Euro. Es gibt auch Tickets für beide Tage zum Preis von 25,00 Euro.

Die Veranstaltung findet statt:

MARX Halle
Karl-Farkas-Gasse 19
1030 Wien
Studio 1
Österreich

Die Öffnungszeiten sind am Freitag und Samstag jeweils von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr.

Tag des österreichischen Bieres, ein Feiertag für den ganzjährigen Biergenuss

Der Tag des österreichischen Bieres am 30. September ist quasi ein inoffizieller Feiertag im Land, ist doch für knapp 90 Prozent der österreichischen Bevölkerung Bier wichtig für die österreichische Getränkekultur. Die aktuelle Marktforschung zum noch unveröffentlichten Bierkulturbericht 2023 besagt zudem, dass mehr als jeder zweite Österreicher (59 %) regelmäßig, also zumindest mehrmals pro Monat, Bier trinkt.

Die Qualität und die Biervielfalt in Österreich tragen zu einem hohen Konsum bei. Im internationalen Vergleich trinken nur die Tschechen mehr Bier als die Österreicher. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, muss ganzjährig gebraut werden. Eine Tatsache, die bis vor rund 180 Jahren nicht selbstverständlich war, denn temperaturbedingt konnte nur zwischen Ende September und Mitte April gebraut werden. Brausilvester, der Beginn der neuen Brausaison, fällt nicht zufällig mit dem österreichischen Ehrentag des Bieres zusammen. Der berühmte Österreicher Anton Dreher sorgte mit der Erfindung des Lagerbieres für eine Revolution in der Braukunst, die das ganzjährige Brauen möglich gemacht hat.

Achtsamer Umgang mit Ressourcen

Seit dieser Zeit hat sich viel getan: Einerseits sind die Möglichkeiten beim Bierbrauen deutlich vielfältiger geworden, andererseits gibt es neue Herausforderungen, das Brauen in Einklang mit der Umwelt zu bringen. Dass die natürlichen Ressourcen bei der Bierproduktion besonders geschont werden, ist jedem zweiten Österreicher wichtig.

„Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Dank unserer erfahrenen Braumeister sowie langjähriger Partner brauen wir bereits an drei Standorten besonders ressourcenschonend, indem wir erneuerbare Energien verwenden: in der Brauerei Göss in Leoben, in der Brauerei Schladming und in der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg. In Schwechat und Puntigam/Graz werden ganze Stadtteile mit der biogenen Abwärme aus der Bierproduktion beheizt. Ein innovatives Energieversorgungskonzept, das als Beispiel auch andere Branchen inspirieren soll“, erläutert Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, dass man sich bereits auf einem guten Weg befindet.