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Österreich: Oliver Klamminger ist neuer Biersommelier-Staatsmeister

Am 31. Mai 2024 ging in Linz die 6. Österreichische Biersommelier-Staatsmeisterschaft über die Bühne. Nach langem Wettstreit und spannendem Finale kürte eine hochkarätig besetzte Fachjury Oliver Klamminger aus Salzburg zum neuen Biersommelier-Staatsmeister. Parallel dazu qualifizierten sich die besten Zehn für das Österreichische Nationalteam – sie werden für das Bierland Österreich bei der 8. Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier (München, Sep. 2025) ins Rennen gehen.

Das Bierland Österreich feiert seinen neuen Staatsmeister! Bereits zum sechsten Mal stellten Österreichs Biersommelièren und Biersommeliers unter Vorsitz des Verbands der Brauereien Österreichs bei anspruchsvollen theoretischen sowie sensorischen Prüfungen unter der organisatorischen Leitung der Doemens Genussakademie (https://doemens.org/) aus Gräfelfing, Deutschland, mit ideeller Unterstützung des Verbands der Diplom Biersommeliers ihr Können unter Beweis. Im großen Finale stellten die Besten ein ihnen unbekanntes Bier einem bieraffinen Publikum im Rahmen der Austrian Beer Challenge vor.

Aus dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzte sich am Ende Oliver Klamminger gegen die starke Konkurrenz durch. Der Salzburger zeigte sich fachlich äußerst souverän und bot eine eloquente Performance auf der Bühne. „Das Ziel war wieder die Top-10 zu erreichen, dass es Platz Eins wurde, ist absolut unerwartet, überraschend aber absolut überragend. Sich gegen die besten Sommeliers Österreichs und diese enorme Qualitätsdichte durchzusetzen ist unbeschreiblich. Ich möchte mich bei meiner Frau bedanken, die mir im Vorfeld so professionell Trainingsbiere eingeschenkt hat und natürlich bei allen Freunden aus der Bierszene, bei denen ich über die Jahre so viel lernen durfte. Bier steht für mich für absolute Leidenschaft, Genuss und pure Emotion – genau diese Attribute haben mich in den letzten Jahren angetrieben.“, so der frischgebackene Staatsmeister. Den zweiten Platz errang Karl Zuser, jun. (OÖ), gefolgt von Julian Selinger (Stmk.).

Biersommelier-WM 2025 in Deutschland

Für die besten zehn Biersommeliers, darunter eine Frau, heißt es im nächsten Jahr die Koffer zu packen. Es geht im September nach München zur 8. Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier, die im Rahmen der drinktec, Weltleitmesse für die Brau- und Getränkeindustrie, stattfinden wird. „Darauf freuen wir uns schon sehr. Schließlich treten wir nächstes Jahr mit der Crème de la Crème des Biersommelierwesens an“, so Karl Schwarz, Obmann des Brauereiverbandes. „Doch zuallererst möchte ich Oliver Klamminger – sowie dem ganzen Nationalteam – herzlich gratulieren!“

Österreich ist ein Vorreiter der Bierkultur

Mit aktuell ca. 4.600 Bier-Jungsommeliers, Biersommeliers und Diplom-Biersommeliers ist Österreich weltweiter Spitzenreiter in Sachen Bier-Wissen und Bierkultur. Nirgendwo sonst gibt es so viele ausgewiesene Bier-Expertinnen und Bier-Experten. „Der Verband der Brauereien hat bereits 2006 das erfolgreiche Ausbildungsprogramm zum zertifizierten Biersommelier gestartet. Und dieses ist mittlerweile zum Vorbild für viele weitere Länder geworden“, erklärt Florian Berger, Geschäftsführer des Brauereiverbands, abschließend.

Das Österreichische Nationalteam: (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Reinhard Feigl, Wien; IT-Projektleiter, Wanderbrauer
  • Ursula Huber-Kainz, Niederösterreich; Restauratorin von Holzobjekten, International Beer Judge
  • Franz Jirovec, Wien; Systemadministrator
  • Clemens Kainradl, Burgenland; Manufakturbier-Händler
  • Johannes Keller, Wien; IT
  • Oliver Klamminger, Salzburg; Marketingassistent, Gründer/CEO BierOK
  • Markus Rüf, Vorarlberg; IT-Applikationsberater
  • Martin Seidl, Oberösterreich; Bierbrauer, Autor „111 Biere aus Österreich, die man getrunken haben muss“
  • Julian Selinger, Steiermark; wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Graz
  • Karl Zuser, Oberösterreich; BierWirt, Hotelier

Die Fachjury: (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Mag. Florian Berger, Geschäftsführer Verband der Brauereien Österreichs
  • DI Nicola Buchner, diplomierte Biersommelière, Geschäftsführerin Verband der Diplom Biersommelier
  • Anton Gallistl, vielfach prämierter Biergastronom,
  • Pöstlingberg Schlössl
  • Mag. Dr. Gabriela Maria Straka, EMBA, diplomierte Biersommelière,Director Corporate Affairs & ESG Sustainability Brau Union
  • Dr. Michael Zepf, Mitglied der Doemens-Geschäftsleitung, Leiter der Doemens Genussakademie und verantwortlich für die internationale Biersommelier-Ausbildung

Heute ist der Tag der Sonne

Der Tag der Sonne am 3. Mai wurde von den Vereinten Nationen bereits 1978 ins Leben gerufen, um auf die fundamentale Bedeutung der Sonne für die Menschen und das Leben auf diesem Planeten hinzuweisen – auch die Energieversorgung ist ein großes Thema, das hier einen Schwerpunkt findet. Aber auch zur Lebensenergie jedes und jeder Einzelnen trägt sie positiv bei.

Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, meint: “Die Sonne spielt im bierigen Kontext viele verschiedene Rollen. Sie bringt uns in vielen unserer Brauereistandorte nachhaltige Energie von oben – wofür etwa die Brauerei Göss mit dem IEA SHC Solar Award ausgezeichnet wurde. Sie läutet aber in den warmen Monaten auch ein anderes Lebensgefühl und Lebensfreude ein, die z. B. in den Gastgärten oder an den privaten Grillern des Landes gerne mit Bier zelebriert werden. Nicht umsonst ist gutes Wetter und Sonnenschein eine der stärksten Kräfte in der Bierbranche, wenn es um den Konsum geht.“

Sonne als Energiequelle: Vielfältiger Einsatz an den Standorten der Brau Union Österreich

Tatsächlich lassen sich die „sonnigen“ Energieprojekte in den Brauereien des Landes durchaus sehen: In der Brauerei Göss ist bereits seit 2013 eine Solaranlage in Größe eines Drittel Fußballfeldes in Betrieb – als Teil eines nachhaltigen Energiemix. In der Brauerei Puntigam wurde Ende 2020 eine stattliche Photovoltaikanlage auf 7.000 Quadratmetern installiert. Mit Sonnenergie aus dieser Anlage können 565 private Haushalte versorgt werden – 3.156 Module wurden auf einer Gesamtdachfläche von rund 14.000 Quadratmetern verbaut. Durch Erweiterung werden weitere 300.000 kWh/Jahr erzeugt und direkt in der Brauerei für Produktion und Abfüllung des Bieres verwendet. Die Brauerei Schleppe in Klagenfurt hat 2021 auf einem Hallendach eine PV-Anlage in Betrieb genommen und erzeugt damit rund 170.000 kWh Strom, der zur Gänze von der Brauerei genutzt wird. Im niederösterreichischen Wieselburg wurde 2021 ebenfalls eine PV-Anlage auf einer Dachfläche von 3.200 Quadratmetern in Betrieb genommen.

Die Sonne lockt in die Biergärten: von 40 Prozent ungeduldig erwartet

Die Sonne respektive das Wetter ist auch ein respektabler Einflussfaktor, wenn es um den Biergenuss geht. Laut der repräsentativen Studie zum aktuellen Bierkulturbericht trinken 44 Prozent der Österreicher mehr Bier in den warmen Monaten. 50 Prozent sind überzeugt, dass Bier im Sommer erfrischender schmeckt als im Winter, 40 Prozent freuen sich jedes Jahr explizit auf die ersten warmen Tage und das Öffnen der Biergärten. Männer mit 45 Prozent übrigens deutlich mehr als Frauen (36 Prozent). Radler wird – wenig überraschend – übrigens besonders gerne im Sommer getrunken, wie 30 Prozent der Befragten zu Protokoll gaben. Mehr dazu ist nachzulesen im Bierkulturbericht 2023, online unter: www.brauunion.at/bierkultur.

Conrad Seidls „Bier Guide 2024“ feiert ein Vierteljahrhundert Österreichischer Bierkultur

Der österreichische Bier Guide, der vor 25 Jahren als dünnes Adressbuch begonnen hat, hat sich als verlässlicher Wegweiser zu den besten Bierlokalen, den interessantesten Brauereien und den innovativsten Bieren des Landes etabliert. Bierpapst Conrad Seidl, der soeben die 25. Ausgabe des Bier Guide fertiggestellt hat: „Das Bierland Österreich hat eine sehr ausgeprägte Bierkultur mit wenigen großen und vielen kleinen Brauereien. Es gibt vier Dutzend Top-Lokale, die überall auf der Welt beste Figur machen würden – aber diese Qualität stützt sich auf eine Basis von Lokalen nationaler und regionaler Bedeutung. Und es gibt viele Bierlokale, die vielleicht auf den ersten Blick nicht besonders, nicht fein herausgeputzt wirken – und dennoch unverzichtbar für die österreichische Bierszene sind.“

Diese Szene wurde vom Bier Guide während eines Vierteljahrhunderts immer wieder neu vermessen – und ein wenig hat das wohl auch zu ihrer Entwicklung beigetragen. „Das hat auch damit zu tun, dass die Gäste heute viel mehr Verständnis für Bierkultur haben als noch zu Beginn des Jahrhunderts – denn alle die Bemühungen von Brauern und Wirten können nur fruchten, wenn das Publikum den Aufwand auch zu schätzen weiß“, sagt der Bierpapst. Dass die Bierfreunde heute kritischer geworden sind und den Wirten und Brauern mehr abverlangen, hält er für eine erstrebenswerte Entwicklung.

49 Lokale wurden in der Jubiläumsausgabe des Bier Guide mit „Fünf Krügel“ ausgezeichnet. In diesen Betrieben kann man eine internationale Bierkultur erwarten, die sich mit dem „In de Wildeman“ in Amsterdam, dem „Toronado“ in San Francisco, der „Belmont Station“ in Portland oder dem „Il Santo Bevitore“ in Venedig messen können.

Seidl: „Alle rund 1100 Lokale im Bier Guide sind empfehlenswert – aber die Einstufung reflektiert, was man zu erwarten hat: Die etwa 320 Lokale mit drei Krügeln sind gute Repräsentanten einer spezifischen Bierkultur, die 117 Lokale mit vier Krügeln stehen für eine österreichweite Bedeutung und die 49 Lokale mit fünf Krügeln können eine internationale Bedeutung für sich beanspruchen. Das heißt auch: Ein mit drei Krügeln ausgezeichneter Betrieb ist nicht schlechter als einer mit fünf Krügeln – er steht aber für eine andere Interpretation von Bierkultur.“

Ein Bier für 25 Jahre

Zur Feier der ersten 25 Jahre des Bier Guide gibt es auch ein eigenes Bier – und zwar eines, das darauf angelegt ist, 25 Jahre zu reifen. Der Hofstettner Braumeister Peter Krammer hat mit Bierpapst Conrad Seidl an einer Cuvée aus zwei verschiedenen Starkbieren getüftelt und ein Starkbier kreiert, das bis 2049 in der Flasche reifen kann. Vorausgesetzt, jemand bringt so viel Geduld auf. Und wenn nicht? Dann schmeckt das Bier auch frisch: „Dieses leuchtend-rotbraune Bier lässt an Walnüsse und Haselnusskuchen denken, wenn man daran riecht. Der Antrunk ist voll und süß, lässt bereits alkoholische Wärme erahnen. Im vollen Trunk merkt man Töne von Röstmalz, Kakao und Schokolade, im Nachtrunk gibt es einen herb-fruchtigen Ton, etwa wie bei einem englischen Christmas-Pudding“, heißt es in den Verkostungsnotizen.

Wie gewohnt finden sich aber auch zwei Dutzend weitere Bier-Innovationen im aktuellen Bier Guide 2024. Darunter der Almrausch aus dem Biergut Wildshut, das aus einem Kunstprojekt hervorgegangene Åndas aus der Brauerei Schloss Eggenberg, ein Bio-Bier aus Göss oder auch eine Gose aus dem Stift Schlägl. Ganz neu ist ein mit der neuen Hopfensorte Ahhhroma (sie schreibt sich wirklich mit dreifachem „h“) gebrautes Ale der 1516 Brewing Company, das mit Milchzucker versetzte Kuh Brew von Bierol oder das Walnussbier der Bierbotschaft Herzog.

Bier Guide 2024: Der Reiseführer zur Bierkultur

In seiner Jubiläumsausgabe stellt der Bier Guide auf 452 Seiten die wichtigsten Bierinnovationen vor, zudem die Besichtigungs- und Ab-Hof-Verkaufsangebote der Brauereiszene und natürlich wieder mehr als 1100 Bierlokale.

Wer auch zwischendurch auf dem Laufenden bleiben will, dem empfiehlt Conrad Seidl den zum Bier Guide passenden Newsletter, in dem er und sein Team über Neuerungen in der Bierszene berichten. Bestellen kann man diesen Newsletter unter: https://medianet.at/news/newsletter.

Lokalbewertungen auch online

Alle Lokaltipps des Bier Guide sind auch online abrufbar: Die Webpräsenz www.bier-guide.net ermöglicht sogar eine Suche, wo man in der Nähe ein bestimmtes Bier gut gezapft finden kann. Und: Wer mit dem Smartphone unterwegs ist, findet sein Lieblingsbier und seine Lieblingsbrauerei unkompliziert mit einer eigenen App (erhältlich für iOS und Android).

Die Top-Bierlokale

Der Bier Guide 2024 will Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden – mit besten Empfehlungen der in den vergangenen Monaten besonders aufgefallenen Betriebe aus allen Bundesländern.

Und das sind die Top-Empfehlungen 2024:

Bierlokal des Jahres im Burgenland         The Bar Güssing

Bierlokal des Jahres in der Steiermark    Cafe im Schwammerlturm           Leoben

Bierlokal des Jahres in Kärnten  The 1st Steakhouse       St Veit / Glan

Bierlokal des Jahres in Niederösterreich               Bärenstuben     Matzen

Bierlokal des Jahres in Oberösterreich   ° Plato Craft Bier Bar       Linz

Bierlokal des Jahres in Salzburg Bräustüberl Schwarzach               Schwarzach

Bierlokal des Jahres in Tirol         Bierfabrik            Innsbruck

Bierlokal des Jahres in Vorarlberg            Sterna  Zwischenwasser

Bierlokal des Jahres in Wien       Gleisgarten        Wien

Biergarten des Jahres    Waldviertler Hof              Wien

Biergeschäft des Jahres Rampenverkauf der Frastanzer Brauerei              Frastanz

Bierrestaurant des Jahres            Door No 8           Wien

Bierinitiative des Jahres Publikumsvoting der Austrian Beer Challenge    Salzburg/Wien

Microbrauerei des Jahres            Enkidu  Wien

Technische Details zum Buch

Conrad Seidls  Bier Guide 2024

Umfang:               452 Seiten

Auflage:               20.500 Stück

ISBN:                   ISBN: 978-3-903254-72-5

Preis:                   € 19,90   

Verlag:                medianet Verlag AG

Brehmstr. 10/ 4

1110 Wien

www.medianet.at

Stiegl – Paracelsus Bio-Zwickl

Das schlicht gehaltene Etikett zeigt außer dem Logo von Stiegl vor Allem den Namen des Bieres an.Die Stiegl Privatbrauerei ist eine traditionsreiche Brauerei in Salzburg, Österreich. Bereits seit 1492 werden dort Biere gebraut. Neben den Standardbieren bringt die Brauerei auch regelmäßig Sondersude auf den Markt. Eigentlich schade, dass die Brauerei ihre Biere nur an den Handel in Österreich ausliefert. Die Brauerei ist bis heute ein österreichisches Familienunternehmen. Die Stiegl-Brauerei ist eine von nur vier Brauereien in Österreich, die mit dem Slow Brewing-Siegel ausgezeichnet wurde. Obwohl die Salzburger Biere in Deutschland nur schwer erhältlich sind, steht jetzt das Bio-Zwickl vor mir zur Verköstigung.

Orangefarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Flas. Darüber prangt eine feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier schon mal eine gute Figur.

Das Bier duftet nach Biskuitteig, abgerundet mit floralen Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch seine verhaltene Süße aus. Dabei sorgt die kräftige Kohlensäure für eine tolle Spritzigkeit. Karamell, das von einer leichten Bitteren begleitet wird, herrscht auf der Zunge vor. Das Mundgefühl ist angenehm weich und voll. Auch in der Kehle ist die Bittere nur dezent zu schmecken, klingt aber einige Zeit nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Laufener Landweizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol,

Stammwürze:

12,0° Plato

Bittereinheiten:

17 IBU

Farbe:

12 EBC

Brauerei:

Stieglbrauerei
Kendlerstraße 1
5017 Salzburg
www.stiegl.at

Schluss mit den bierigen Klischees

Der Weltfrauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, ist Anlass, Ungleichheiten aufzuzeigen, und für Geschlechtergerechtigkeit einzutreten. Heuer soll unter dem Motto #InspireInclusion vor allem auch auf soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Leistungen von Frauen aufmerksam gemacht werden. Abseits von – unbestritten wichtigen – politischen Forderungen auf unterschiedlichen Ebenen sind es auch kleine gedankliche Hürden, Stereotypen und Klischees, die sich hartnäckig halten, aber leicht aufgebrochen werden können – so auch beim Bier, wie Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, erzählt: „Bier war traditionell weltweit in Frauenhand – das Brauen ein ursprünglich weibliches Handwerk. Das Bierkränzchen war sogar ein Vorläufer des Kaffeekränzchens. Und auch heute zeigen uns die Zahlen aus dem aktuellsten Bierkulturbericht: Der bierige Unterschied zwischen Männern und Frauen ist kleiner, als viele annehmen.“

Bierkultur im Fokus

So sehen etwa sowohl Männer als auch Frauen den Stellenwert von Bier für die österreichische Getränkekultur auf sehr hohem Niveau – 89 Prozent der Männer äußern sich hier positiv, im Vergleich zu 86 Prozent der Österreicherinnen. Der Unterschied wurde im Vergleich zum Vorjahr (Männer: 89%, Frauen: 83%) noch kleiner bzw. angesichts der statistischen Schwankungsbreite vernachlässigbar. Auch punkto Konsum- und Kaufverhalten zeigt sich hier eine Annäherung.

Wenn man sich ansieht, auf welche einzelne Aspekte der Bierkultur Wert gelegt wird, zeigt sich auch ein eher homogenes Bild: So ist es etwa für 59 Prozent der Männer wichtig, aus welchem Glas sie ihr Bier trinken, während es 53 Prozent der Damen relevant finden. 46 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen verwenden für den Bierkonsum zu Hause spezielle Biergläser, in der Gastronomie wollen jeweils rund 50 Prozent (53% der Männer und 48% der Frauen), dass verschiedene Biere in unterschiedlichen Gläsern serviert werden.

Wenn es um die Kriterien des Bierkonsums in der Gastronomie geht, sind Frauen und Männer ähnlich anspruchsvoll: Schankhygiene bzw. eine zaubere Zapfanlage erachten 73 Prozent der Damen als unabdingbar in der Gastronomie, bei den Männern geben dies 70 Prozent an. Die perfekte Temperatur des Bieres erwarten 63 Prozent der Männer und 59 Prozent der Damen, ein perfektes, schön gezapftes Bier wollen 54 Prozent der Männer und 49 Prozent der Damen. Wenn Frauen Bier trinken, greifen sie übrigens am häufigsten zu Märzen (45%), Zwickl (32%), Pils (31%) und Weizenbier (30%).

All diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Bierkulturbericht hervor, wofür die Brau Union Österreich jährlich beim Market Marktforschungsinstitut eine repräsentative Studie in Auftrag gibt, um aktuellen Entwicklungen und Trends in der österreichischen Bierkultur auf den Grund zu gehen – online abzurufen unter: Bierkultur – Brauunion Österreich.

Der Umgang mit Ressourcen bei der Brau Union Österreich

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Brauerei Puntigam  versorgt 600 Haushalte mit Strom.Am 5. März wird international der Tag des Energiesparens begangen – er soll daran erinnern, dass Energiesparen zum Klimaschutz beiträgt, aber auch hilft, Geld zu sparen. Das gilt sowohl für Einzelne als auch für Politik und Industrie. Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs hat die Brau Union Österreich ein sehr hohes Einsparpotential. „Wir reduzieren laufend unseren Gesamtenergieverbrauch durch unterschiedliche Maßnahmen, die wir konsequent umsetzen. Grüner Strom, kontinuierlicher Austausch fossiler Energien durch erneuerbare Energien, Effizienzmaßnahmen in der Produktion, bei Verpackungen und in der Logistik wie auch im Bereich Kühlung beim Kunden zählen dazu“, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability der Brau Union Österreich.

Enorme Einsparungen durch konsequente Maßnahmen

Der spezifische Gesamtenergieverbrauch, der sowohl die thermische als auch die elektrische Energie berücksichtigt, verringert sich laufend – unternehmensweit von 2021 auf 2022 (der letzten Berichtsperiode des Nachhaltigkeitsberichts der Brau Union Österreich) etwa um 2,4 Prozent. Zum Teil sind es kleine Adaptierungen, die in Summe große Änderungen verursachen. So wurden etwa in der Brauerei Puntigam Energieeinsparungen durch die Installation eines Wärmetauschers erwirkt, in der Brauerei Falkenstein erlaubt eine neue Kesselsteuerung die optimale Regelung des Dampfdrucks, was Energieeinsparungen bedeutet. In Schwechat wurde die Wärmeversorgung in der Brauerei optimiert, und etwa durch Temperaturabsenkungen am Wochenende Energie gespart.

Um das Ausmaß zu verdeutlichen, sei die Brauerei Wieselburg erwähnt: Hier wurde 2023 die gesamte Beleuchtung in den Produktionshallen inkl. Notbeleuchtung der Hallen sowie im Außenbereich von den herkömmlichen Halogenleuchten auf energieeffiziente LED-Technologie umgestellt. Diese Umstellung ergibt eine Einsparung von 160.300 kWh an Strom pro Jahr. Der Leistungsbedarf für die Innenbeleuchtung wurde von 80,24 kW auf 40,128 kW gesenkt.

Alle Initiativen in diesem Bereich sind im Nachhaltigkeitsbericht der Brau Union Österreich online nachzulesen unter www.brauunion.at/nachhaltigkeit.

Anerkennung für intensive Bemühungen und steigendes Interesse der Konsumenten

Gabriela Maria Straka erklärt: „Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Eine Maßnahme wie die konsequente Beleuchtungsumstellung in der Brauerei Wieselburg trägt zu einer enormen Reduktion des Energiebedarfs bei – und ist ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltige Bierkultur. Unser großes Ziel ist es, gemeinsam mit der ganzen HEINEKEN-Familie als erstes Brauereiunternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion netto CO2-neutral zu sein, bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette. Das wird auch immer wieder durch externe Stellen anerkannt: Zuletzt etwa durch die die Nominierung beim HERMES.Klimaschutz.Preis 2023 oder den Ökoprofit in Graz.“

Eine spannende Entwicklung zeigt sich auch im Informationsbedarf der Konsumenten. Denn 45 % der Österreicher wünschen sich laut der repräsentativen Studie zum Bierkulturbericht 2022 mehr Informationen zu nachhaltigem Bier. 41 Prozent davon geben an, sich insbesondere für den Energieverbrauch im Brauprozess zu interessieren.

Anmeldungen für die 6. Österreichische Meisterschaft der Biersommeliers ab sofort möglich

Im Bierland Österreich ist die Dichte der anerkannten Bierprofis weltweit am höchsten – und die Tendenz ist weiter steigend. Nun gilt es wieder die Besten unter Österreichs Sommelièren und Sommeliers für Bier zu ermitteln. Die 6. Österreichische Biersommelier-Staatsmeisterschaft findet am 31. Mai 2024 in Linz unter der Patronanz des Verbands der Brauereien Österreichs statt.

Die heimischen Brauereien rufen alle Sommelièren und Sommeliers für Bier mit österreichischer Staatsangehörigkeit bzw. österreichischem Hauptwohnsitz zur Teilnahme an der 6. Österreichischen Biersommelier-Staatsmeisterschaft auf. Im Rahmen des bierigen Wettkampfes in mehreren Modulen und dem öffentlichen Finale vor einer hochkarätig besetzten Jury und bieraffinem Publikum im Rahmen der ABC Austrian Beer Challenge, organisiert von Doemens e.V. mit ideeller Unterstützung des Verbands der Diplom Biersommeliers, sollen nicht nur die Besten des Landes, sondern auch die Fixstarter für Österreich bei der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier 2025 ermittelt werden.

Amtierender Biersommelier-Staatsmeister ist Felix Schiffner (2021), seines Zeichens auch aktueller Biersommelier-Vizeweltmeister (2022) und Sohn von Karl Schiffner, dem ersten Biersommelier-Weltmeister überhaupt (2009).

Die Teilnehmerzahl an der 6. Biersommelier-Staatsmeisterschaft ist begrenzt. Anmeldungen werden daher in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt.

Die Ausschreibungsdetails finden Sie bitte auf www.bierland-oesterreich.at.

Österreichs Brauereien freuen sich auf einen bierigen Wettstreit auf höchstem Niveau, vor allem aber auf ein Festival heimischer und internationaler Biervielfalt.

Beim Biergenuss ist nicht nur das Bier wichtig, sondern auch das richtige Bierglas

Heute erreichte mich eine Pressemitteilung der Bauunion Österreich, die ich Ihnen nicht vorenthalten will, sondern ich veröffentliche sie hier mit einigen eigenen Bemerkungen am Ende.

Mehr als jedem zweiten Österreicher (56 %) ist die Art des Glases, aus dem man Bier trinkt, laut Studie zum aktuellen Bierkulturbericht (https://www.brauunion.at/bierkultur/) sehr oder eher wichtig, den regelmäßigen Bierkonsumenten (63 %) und der Generation 60 + (69 %) sogar noch mehr. Zuhause hat fast die Hälfte der österreichischen Bevölkerung (44 %) spezielle Biergläser, aus eigenen Tonkrügen trinken 8 %, aus Gläsern mit dem Firmenzeichen einer Biermarke 5 %. Gläser, die auch für Wasser oder Saft verwendet werden, nehmen 10 % der Österreicher. Ein Fünftel (22 %) trinkt hingegen direkt aus der Flasche oder Dose.

Jedem Bier sein Glas

Ein schön eingeschenktes Glas spricht aber nicht nur das Auge an, sondern hat vor allem geschmackliche Gründe. Grundsätzlich gibt es, abgesehen vom Verkostungsglas, für verschiedene Biersorten das jeweils passende Glas. Denn die jeweilige Form des Bierglases hat entscheidende Auswirkung darauf, wie wir die verschiedenen Biersorten geschmacklich wahrnehmen.

„Um ein optimales Geschmackserlebnis beim Biergenuss zu haben, gilt es, dies zu beachten und das passende Glas auszuwählen. Ist die Glasöffnung oben schlank, trifft das Bier im Mund weiter hinten auf der Zunge auf, wodurch die pilstypische (Hopfen-)Bittere des Bieres besonders wahrgenommen wird. Die sich nach oben erweiternde, bauchige Form des Weißbierglases ermöglicht die intensive Entfaltung der typisch bananenartigen Aromen. Das Bier trifft aufgrund der breiten Öffnung weiter vorne im Mund auf die gesamte Zunge und sorgt für ein vollmundiges Geschmackserlebnis“, erklärt Andreas Urban, Braumeister der Brauerei Schwechat.

Wem bei diesen Beschreibungen das Wasser im Mund zusammenläuft, dem seien Bierverkostungen in der Gastronomie oder in Brauereien empfohlen, wo dieses Wissen ebenso vermittelt wird wie bei Biersommelier-Schulungen. Wie wichtig den Österreichern das Wissen rund um den Gerstensaft ist, zeigt die hohe Dichte an Biersommeliers im Land: mit rund 3.400 (Jung-) Biersommeliers hat Österreich weltweit die meisten Fachleute für Biergenuss.

Gezapfte Bierkultur

In der Gastronomie ist dieses Fachwissen, die gelebte Bierkultur, gewünscht und wird vielfach erwartet. Bier im passenden Glas zu servieren ist für rund ein Drittel der Österreicher (36 %) laut Studie im aktuellen Bierkulturbericht ein wichtiges Kriterium für Bierkonsum außer Haus. Ein Fünftel (21 %) legt explizit Wert auf persönliche und kompetente Beratung. Weitere wichtige Kriterien sind unter anderem: eine saubere Zapfanlage (72 %), kein Alkoholausschank an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter (63 %), die perfekte Temperatur (61 %) und das perfekte Zapfen des Bieres (51 %).

Soweit die Pressemitteilung der Brauunion Österreich. Tatsächlich können Sie den Einfluss unterschiedlicher Gläser auf Aroma und Geschmack des Bieres auch auf einfache Weise zu Hause testen. Kaufen Sie sich im Getränkemarkt Ihres Vertrauens ein gutes aromatisches Bier und gießen Sie es in unterschiedliche Gläser. Als Bier eignet sich ein Weizenbock gut, aber auch andere aromatische Biere sind für diesen Test geeignet. Als Gläser können Sie beispielsweise ein Rotweinglas, einen Willibecher, ein Weißweinglas und ein Wasserglas verwenden. Achten Sie darauf, dass beim Rotweinglas (oder einem anderen bauchigen Glas) das Bier bis zur breitesten Stelle steht, so dass es eine möglichst große Oberfläche hat. Wenn Sie jetzt die Aromen aus den verschiedenen Gläsern vergleichen, werden Sie bereits Unterschiede feststellen. Warten Sie auch einmal einige Minuten und wiederholen Sie den Versuch. Durch den Kontakt des Bieres mit der Luft und der steigenden Temperatur entwickeln sich die Aromen. Bei vielen Bieren verbessern die Aromen sich, bei anderen aber auch nicht. Auf diese Weise finden Sie die optimale Genusstemperatur heraus. Viel Spaß bei diesem Versuch.

Hinweis: das Bild am Anfang dieses Artikels wurde mir von der Brauunion Österreich zur Verfügung gestellt.

Bieriger Jahreswechsel: was kommt und was bleibt

Der Bierkulturbericht belegt: Feste im Jahreskreis werden bierig begangen, bewusster werdender Bierkonsum befeuert Trends wie Bio und Mehrweg, aber auch alkoholfrei.

Der Jahresausklang ist ein gängiger Zeitpunkt, um das Jahr Revue passieren zu lassen, aber auch nach vorne zu schauen. Die repräsentative Studie zum 15. Bierkulturbericht aus Österreich ermöglicht hier einige Einblicke, wann uns Bier das Jahr 2023 besonders versüßt hat, aber auch, von welchen Trends wir 2024 mehr hören werden.

Bier im Jahresverlauf: Schwerpunkte im Sommer, aber auch zu Weihnachten und Silvester

Bier ist für viele eine typische Erfrischung im Sommer. 44 Prozent meinen, dass sie in den warmen Monaten mehr Bier trinken. Dem stehen nur 6 Prozent gegenüber, die im Winter vermehrt zu Bier greifen, und 42 Prozent die angeben, dass sie das ganze Jahr über in etwa gleich viel Bier genießen. Gewisse Gelegenheiten verbinden die Österreicher das ganze Jahr über fix mit Bier: Für 39 Prozent gehört es zu Feiern, auf Partys oder Feste. Feiertage im Jahreskreis wie Weihnachten und Silvester sind für 27 Prozent ein Anlass, zu dem Bier auf den Tisch gehört.

Auch bei den saisonalen Spezialitäten zeigt sich: Besonders Weihnachtsbock hat einen hohen Stellenwert, es ist die beliebteste saisonale Spezialität. 37 Prozent unserer Landsleute greifen darauf zurück – besonders gerne die älteren Semester ab 60 Jahren mit 53 Prozent.

Bewusster werdender Bierkonsum: Bio, Mehrweg, alkoholfrei

„Anhand unserer Studie, die es nun bereits 15 Jahre gibt, können wir uns natürlich viele interessante Aspekte unserer Bierkultur im Zeitverlauf ansehen, das erlaubt interessante Einblicke und auch einen vorsichtigen Blick in die Zukunft“, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich.

Ein bieriges Thema, das deutlich an Bedeutung gewonnen hat und wohl noch nicht am Ende seiner Entwicklung steht, ist Bio. Haben 2016 noch 22 Prozent der Befragten angegeben, schon einmal ein zertifiziertes Bio-Bier versucht zu haben, sind es 2023 schon 27 Prozent. Vor allem Jüngere geben das an, somit ergibt sich hier einiges an Potenzial, meint Straka: „Bei den 30 bis 39-Jährigen sind es 34 Prozent, die bereits Bio-Bier getestet haben. Auch der Beitrag zum Klimaschutz und für die heimische Landwirtschaft sprechen für die Befragten für Bio-Bier.“ Je 34 Prozent würden sich außerdem in Handel und Gastronomie eine größere Auswahl an Bio-Bieren wünschen.

Ein Thema, das ebenfalls – nicht zuletzt angesichts der kommenden Quote – wichtiger wird, ist Mehrweg. Bier wird traditionell gerne in Mehrweggebinden gekauft. Bei der Brau Union Österreich haben Mehrweg-Glasflaschen mit über 48 Prozent den größten Anteil am Verpackungsmix. Auch die Bierfässer für die Gastronomie werden natürlich wiederverwendet – sie machten 2022 gut 14 Prozent im Verpackungsmix der Brau Union Österreich aus. Der aktuelle Bierkulturbericht belegt: 76 Prozent der regelmäßigen Biergenießer bevorzugen Mehrwegflaschen, bei den sporadischen Biertrinkern sind es immer noch 58 Prozent. Bei der Landbevölkerung bevorzugen 77 Prozent Mehrweg, bei den Städtern sind es 57 Prozent. 61 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass Bier generell nur in Mehrwegflaschen verkauft werden sollten – bei den über 60-Jährigen sind dies sogar 69 Prozent.

Für viele angesichts der Neujahrsvorsätze relevant – auch alkoholfreies Bier ist weiter am Vormarsch. 2023 gaben schon 27 Prozent an, alkoholfreies Bier sehr gern oder eher gern zu trinken – 2017 waren das mit 17 Prozent noch um 10 Prozentpunkte weniger.

Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Bierkulturbericht hervor, wofür die Brau Union Österreich jährlich beim Market Marktforschungsinstitut eine repräsentative Studie in Auftrag gibt, um aktuellen Entwicklungen und Trends in der österreichischen Bierkultur auf den Grund zu gehen.

Die Privatbrauerei Hirt räumt beim European Beer Star Gold und Silber ab

Die Privatbrauerei Hirt aus Kärnten hat erneut bei einem der prestigeträchtigsten Bierwettbewerbe, dem European Beer Star, großartige Erfolge erzielt. Dieses Jahr wurden die Biere Hirter 1270 mit Gold und Hirter Privat Pils mit Silber ausgezeichnet. Diese Medaillen sind nicht nur eine Anerkennung für die hohe Qualität und den exquisiten Geschmack der Biere, sondern auch ein Beweis für das Engagement der Brauerei für Slow Brewing und die Verwendung regionaler Rohstoffe.

„Wir glauben fest daran, dass echtes Bier Zeit, Leidenschaft und hochwertige Zutaten erfordert. Unser Hirter 1270 und Hirter Privat Pils sind das Ergebnis dieser Überzeugung. Wir verwenden nur das beste Bergquellwasser und sorgfältig ausgewählte Gerste aus der Region, um sicherzustellen, dass unser Bier authentisch und vollmundig ist“, so Braumeister Raimund Linzer.

Eine 150-köpfige internationale Expertenjury, bestehend aus Braumeistern, Fachjournalisten, Biersommeliers und weiteren Bierexperten, bewertete die Qualität und den Geschmack von insgesamt 2.356 Bieren in 74 verschiedenen europäischen Bierstil-Kategorien. In jeder Kategorie wurden nur die drei besten Biere mit Gold, Silber und Bronze prämiert. Die Privatbrauerei Hirt freut sich in diesem Jahr bereits über die dreizehnte und vierzehnte EBS-Medaille seit 2010.

Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt, betont die Bedeutung der European Beer Star-Auszeichnung: „Die European Beer Star-Medaillen sind für uns wie olympische Auszeichnungen und verdeutlichen unser Engagement für echtes Bier und unsere über 750-jährige Braukompetenz. Diese Auszeichnungen sind nicht nur eine Anerkennung unserer Biervielfalt, Qualität und Authentizität, sondern auch eine klare Botschaft an alle, die höchsten Genuss und Qualität schätzen.“

Die erneute Auszeichnung der Privatbrauerei Hirt beim European Beer Star 2023, bestätigt ihre Position als eine Brauerei von Weltklasse. Dieser Erfolg spiegelt sich besonders in der hervorragenden Leistung des Braumeisters und seines Teams wider, die mit ihrer langjährigen Erfahrung die Grundlage für den Erfolg der Traditionsbrauerei legen. Mit einer klaren Verpflichtung zu Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit, setzt sie damit neue Maßstäbe für eine verantwortungsvolle Brauwirtschaft.