Es ist mit Sicherheit eines der schönsten Bierfeste Deutschlands – das Fränkische Bierfest in Nürnberg. Allein schon, dass die Veranstaltung im mittelalterlichen Burggraben stattfindet, macht das Event zu etwas ganz Besonderen. Wegen Corona musste das Fest aber zwei Jahre lang ausfallen. Umso größer ist die Freude bei Brauern und Besuchern, dass es im Sommer wieder losgeht.
Mike Schmitt von Nikl Bräu in Pretzfeld erklärte gegenüber dem Onlinemagazin InFranken.de: „Das ist unten im Burggraben. Normalerweise sind dort rund 40 kleine, fränkische Brauereien vertreten – wegen Corona musste das Fest jedoch die letzten zwei Jahre ausfallen. Nach zwei Jahren Zwangspause freuen wir uns jedoch wahnsinnig, dass 2022 das Fränkische Bierfest wieder stattfinden kann.“
„Es gibt Musikbühnen und Essensbuden und natürlich viel Bier“, fährt Schmitt fort. „Das ist eines meiner Lieblingsfeste, weil das Ambiente im Burggraben wirklich toll ist.“ Was Schmitt besonders freut: „Das ist ein Bierfest, das heißt, es gibt fünf Tage lang wirklich viel Bier. In all den Jahren hat es dort jedoch noch nie Streit gegeben. Das ist so ein friedliches Fest, das ist wirklich unglaublich.“
Normalerweise gebe es bei derartigen Veranstaltungen „oft Stress und Schlägereien“ – das komme auf dem fränkischen Bierfest jedoch nicht vor. „Die Planungen der Kollegen laufen auf Hochtouren und die Zeit rast“, schreibt die Brauerei voller Vorfreude auf Facebook. „Das muss man einfach erlebt haben.“
Alle Infos zum Bierfest im Nürnberger Burggraben gibt es auch auf der Website der Veranstalter. Ach ja, bevor ich es vergesse: vom 15. bis 19. Juni soll es soweit sein.
Neben ihrem ausgefeilten Sortiment feinster Craftbiere überlegen sich die Brauer bei Maisel & Friends Jahr für Jahr ganz besondere Bierspezialitäten, die ihrem Angebot die Krone aufsetzen. Auch die Bourbon Bock-Reihe gehört zu diesen Highlights. Das
Bereits zum vierten Mal unterstützt die Brauerei Maisel & Friends aus Bayreuth einen Streetart-Künstler, mit dem die Brauer gemeinsam eine Bieridee entwickeln und der ein Etikett gestaltet, bevor die Brauer das dazu passende Bier brauen. In diesem Jahr ist ELLE die Künstlerin.
Nur etwa fünf Kilometer von Bamberg entfernt liegt Bischberg. Dort ist die Hausbrauerei zur Sonne beheimatet, von der das Helle stammt, das jetzt vor mir steht. Auch wenn ich kein ausgesprochener Fan dieses Biertyps bin, erwarte ich von einer kleinen fränkischen Brauerei auf jeden Fall doch ein Bier, das aus der Masse der langweiligen Hellen hervorsticht. Mal sehen, ob es diesem Bier gelingt.
Aus der Leidenschaft zum Trinken guter Biere entstand diese ganz besondere kleine Brauerei. BroBier ist eine sogenannte Gypsybrauerei. BroBier, das sind die Freunde Andreas Eckschmidt und Johannes Lurz, die sich dieses Geschäftsmodell zu Nutzen gemacht haben um ihre Heimbrauerei vom Hobby zum professionellen Unternehmen zu pushen.
Holzfassgereifte Biere haben vielschichtige Aromen und einen außergewöhnlichen Geschmack. Wie edle Weine sollen sie nicht vorrangig den Durst löschen, sondern den Genießer in neue, komplexe Geschmacksdimensionen entführen. Für den Großteil der deutschen Bierliebhaber sind fassgereifte Bierspezialitäten ein vollkommen neues Genusserlebnis, aber das Interesse an der noch kleinen Kategorie wächst stetig.
Das war ja gestern eine Überraschung, als ich im Kühlschrank tatsächlich noch eine Flasche Weihnachtsbier gefunden habe. Es handelt sich um ein Porter mit 7,7 Volumenprozent Alkohol, das als Collaboration Brew von St. Erhard aus Bamberg und dem Brehon Brewhouse aus dem irischen Carrickmacross entstanden ist. Und auch wenn die Brauer auf dem Etikett von „feinen Gewürznoten“ schwärmen, wurden beim Brauen dieses Bieres keine Gewürze oder Kräuter verwendet, sondern ausschließlich Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe.
Das Vierzehnheiliger Bier wird bereits seit 1803 oberhalb der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen gebraut – ein „Nothelfer“ im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wenn die Pilger oberhalb der Kirche aus dem Wald kommen, begeben sich nur die wenigsten sofort in die Kirche, sondern stärken sich zuvor lieber bei einem Seidla und einer hausgemachten Brotzeit. Seit die Familie Trunk 1989 als Brauerei übernahm und entsprechend modernisierte, fließen aus den Zapfhähnen nicht nur das weit bekannte Nothelfer Dunkle, sondern vom Bioweizen bis zu saisonalen Spezialitäten vielfältige unter- und obergärige Biere.
Die Brauerei Maisel wurde 1887 in Bayreuth von Hans und Eberhart Maisel gegründet. Später übernahmen deren Söhne das Unternehmen, dann deren Enkel und heute wird diese Brauerei in der vierten Generation von den Brüdern Maisel geleitet und das recht erfolgreich. Mit ihrem