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Bier unterstützt Hilfsprojekte in der Ukraine

Anheuser-Busch InBev, der größte Braukonzern der Welt, startet nun eine außergewöhnliche Aktion, um den Menschen im Kriegsgebiet zu helfen. Chernigivske, die beliebteste Biermarke der Ukraine, wird bereits im Vereinigten Königreich und ab sofort über den Lebensmitteleinzelhandel in Österreich vertrieben.

Alle Einnahmen durch den Verkauf des beliebten Bieres kommen zivilgesellschaftlichen Initiativen wie der Caritas International zugute, um humanitäre Hilfsmaßnahmen in der Ukraine zu finanzieren und den Menschen vor Ort schnell und unbürokratisch zu helfen. AB InBev garantiert, unabhängig von den Verkaufszahlen, eine Mindestspende in der Höhe von fünf Millionen US-Dollar (4,63 Millionen Euro).

Aus der Ukraine geflüchtete Managerin startet bierige Hilfsaktion

Die Idee zur Unterstützung für die humanitäre Hilfe hatte Chernigivske-Marketingdirektorin Anna Rudenko. Sie musste vor einigen Wochen selbst mit ihrer Familie aus der Ukraine vor den Gefahren der Kriegswirren nach Belgien flüchten. Nach Großbritannien kommen nun auch Verbraucher in Österreich in den Genuss von Chernigivske.

„Ich bin stolz, dass wir Chernigivske in Österreich einführen können, um die humanitäre Hilfe für die Ukraine zu unterstützen“, sagt Anna Rudenko und ergänzt: „Als Brauerei können wir unsere tägliche Interaktion mit den Konsumentinnen und Konsumenten nutzen und ihnen die Möglichkeit geben, humanitäre Hilfsmaßnahmen zu unterstützen, indem wir dieses Bier auf den Markt bringen.“

Weitere Informationen zu Chernigivske auf www.chernigivske.ua. Leider ist die URL seit mehr als einer Woche nicht mehr zu erreichen (Stand: 7. 9. 2025). Aus diesem Grund habe ich den Link entfernt. Sollte er wieder erreichbar sein, teilen Sie mir dies bitte über die im Impressum genannte Mailadresse mit.

Schweizer Forscherin will Hopfen im Bier durch Hanf ersetzen

Regionalität liegt bekanntlich voll im Trend. Und da haben die Brauer in der Schweiz ein Problem. Der Hopfen will im Alpenstaat einfach nicht vernünftig gedeihen. Das brachte die Forscherin Amandine André, die an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) arbeitet, auf eine Idee, die im Nachhinein als vollkommen logisch erscheint, auf die aber bislang nach meinem Wissen niemand gekommen ist. Hanf ist mit dem Hopfen verwandt und kann ebenfalls zum Erzeugen der Bitterkeit des Bieres verwendet werden. Außerdem hat der Hanf gegenüber dem Hopfen einige Vorteile. Er ist widerstandsfähiger gegen den Klimawandel, gedeiht in der Schweiz gut und benötigt weniger Dünger, Pflanzenschutzmittel und Wasser.

Inzwischen gab es auch erste Brauversuche, die bereits recht erfolgversprechend ausgefallen sein sollen. Dabei wurden 75 % des Hopfens durch Hanfblüten ersetzt und in einer kleinen Verkostung sollen die Verkoster keinen Unterschied zu herkömmlichen Lagerbieren festgestellt haben. Derzeit werden die Biere gelagert, u feststellen zu können, ob sie auch eine längere Lagerzeit ohne Qualitätsverlust überstehen können.

Ökologisch macht die Verwendung von Hanf sicher Sinn. Neben dem bereits erwähnten geringeren Bedarf an Dünger, Pflanzenschutz und Wasser gibt es den Vorteil, dass die zum Brauen verwendeten Blüten bei der Verarbeitung von Industriehanf als Abfallprodukt anfallen.

Jetzt wundern Sie sich eventuell, weil Sie Hanfbier schon ab und an im Handel gesehen haben. Dabei handelt es sich aber um ein anderes Produkt, da es sich bei den Hanfbieren, sie im Handel bereits erhältlich sind, um konventionelles Bier handelt, bei dem Hanfblüten als Aromastoff verwendet wurden. Bei den Versuchen der ZHAV ist der Geschmack des Hanfes aber unerwünscht und er soll auch nicht aufgetreten sein. Im Moment muss dem Bier auch noch recht viel Hanf hinzugefügt werden, etwa die drei- bis vierfache Menge des eingesparten Hopfens, um eine vergleichbare Bittere zu erhalten. Derzeit führen die Schweizer Pflanzversuche durch, um eine passende Hanfsorte zu züchten, die einen erhöhten Anteil an Bitterstoffen aufweist.

In München am Start: Vinzentiner Bräu

Wenige deutsche Städte haben mehr Brauereien als München. Jetzt kommt noch eine Marke dazu: Vinzentiner Bräu. Mit einem naturtrüben Hellen startet die Marke Vinzentiner Biere ihr Marktdebüt. Mirco Hell, früher für die Energy Drink Marken Red Bull und 28 BLACK unterwegs, hat den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und seine eigene Biermarke kreiert. Für den Launch setzt Hell auf die Sorte Helles naturtrüb, die sich inzwischen als Trend und fester Bestandteil im deutschen Biermarkt etablieren konnte.

Wie es sich für Hell-Biere gehört, wird auch das Vinzentiner Hell naturtrüb in der 0,5 Liter Mehrweg-Flasche ab Mitte April im Handel erhältlich sein (20er Kasten und 6er Open Basket); für ein frisch Gezapftes steht Vinzentiner Hell naturtrüb der Gastronomie zusätzlich als Fassbier (30 Liter) zur Verfügung. Zur Markteinführung präsentiert sich Vinzentiner deutschlandweit auf zahlreichen Bierbörsen.

OK, streng genommen handelt es sich hier um ein helles Kellerbier, denn ein Helles ist per Definition gefiltert. Andererseits kommt mir das Nichtfiltern entgegen, da durch das Filtern einiges an Geschmack und damit Vollmundigkeit verloren geht. Da immer mehr Helle auch ohne Filterung auf den Markt kommen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass in naher Zukunft auch naturtrübe Biere als Helles anerkannt werden.

Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan setzt auf klangvolle Werbekampagne

aDie neue Kampagne der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan feiert die beiden wahrscheinlich besten Dinge der Welt: spontane Geselligkeit und gutes Bier. Dabei werden – ganz nebenbei – auch Geschichten rund um das Bier und seine Herkunft erzählt. Denn alle Motive sind direkt in und um die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan entstanden. Unter dem Kampagnenmotto „Klingt gut“ werden zunächst in vier Motiven unterschiedliche Momente festgehalten, in denen Menschen zusammenkommen und auf etwas Gutes anstoßen. Das Besondere an der Kampagne ist, dass die Models authentische Fans der Weihenstephaner Bierspezialitäten sind und sich nach dem Aufruf der Brauerei hierfür beworben haben. Die Print- und Online-Kampagne wird zudem mit Radio-Spots im Großraum München unterstützt.

„Es war uns besonders wichtig, dass die Models persönlich von unseren Bierspezialitäten überzeugt sind und einen engen Bezug zur Brauerei aufweisen konnten. Zudem wollten wir auf diese Weise die unterschiedlichen Zielgruppen der Weihenstephan Fans authentisch präsentieren. Daher haben wir unsere verschiedenen Kommunikationskanäle genutzt und im Frühsommer 2021 einen Aufruf gestartet. Die Resonanz darauf hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, legt Karin Gürtner, Marketingleiterin bei der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, die Taktik offen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Mitwirkenden am Fotoshooting aus der Region stammt und sich am Weihenstephaner Berg bestens auskennt. Sie alle waren im Sommer beteiligt an der Entstehung von vier ersten Motiven der Kampagne, die längerfristig angelegt ist. Nach und nach werden weitere Geschichten als Motive entstehen, in denen über die Weihenstephaner Bierspezialitäten, ihre Herstellung, die einzigartige Tradition sowie die besondere Liebe und Perfektion, mit der in Weihenstephan Bier gebraut wird, erzählt werden soll.

Das Kampagnenmotto ist vielschichtig angelegt. Zum einen symbolisiert „Klingt gut“ das Zusammensein mit der Familie oder Freunden und die Besonderheit, die in den kleinen Momenten liegen, zum anderen schwingt natürlich auch der Ton mit, der beim Anstoßen zweier Gläser erklingt: Kling!

In der ersten Motivreihe geht es um die knapp 1.000 Jahre Geschichte und Geschichten rund um die Brauerei und Bierkultur, die man gern am Stammtisch oder im Biergarten erzählt und mit der Familie oder Freunden teilt. Es geht aber auch um das Bier, das wie Urlaub in Bayern schmeckt, und zwar so gut, dass es in vielen Ländern dieser Welt den Wunsch auf eine Reise zum Weihenstephaner Berg weckt. Und natürlich wird der Aspekt Geselligkeit intensiv thematisiert, denn ein Weihenstephaner Bier bringt mehr als nur vier Zutaten zusammen, es bringt Freunde zusammen – nicht zuletzt, wie hier, bei einer Brauereiführung. Im vierten Motiv wird die Verbindung der Braukunst mit dem wissenschaftlichen Aspekt angesprochen. Denn die älteste Brauerei der Welt ist nicht nur örtlich eng an die TU München-Weihenstephan gebunden, sondern arbeitet auch im regen Austausch mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen und ist damit bestens mit den neuesten technischen und technologischen Erkenntnissen versorgt.

Bei einem umfassenden Fotoshooting sind diese vier Motive entstanden, die ab Frühjahr 2022 Geschichten erzählen und die Besonderheiten der Bayerischen Staatsbrauerei kommunizieren. Sie werden in einer Printkampagne sowie in der Kommunikation über die sozialen Kanäle zum Einsatz kommen und durch begleitende Radio-Spots unterstützt.

Birkenhof-Brennerei als World’s Best Craft Distillery ausgezeichnet

Handgemachte Spirituosen, regional verankert und nachhaltig aus natürlichen Zutaten produziert – eben „Spirits mit Geist“. Genau diese Qualitäten stehen auf dem Birkenhof hoch im Kurs und ganz oben in den Leitlinien der Destillerie, die schon seit 1848 nach diesen Vorgaben ihre edlen Tropfen brennt. Dafür wurde sie nun im Rahmen der Craft Spirits Berlin 2022 – neben einer Silbermedaille für den Weinaperitif VINN white sowie der dritten Goldmedaille / Best In Class für den Salbeigeist mit Honig – mit dem Titel World’s Best Craft Distillery ausgezeichnet.

Die Westerwälder Destillerie ist eine der erfolgreichsten des Landes: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagt Steffi Klöckner, Geschäftsführerin der Birkenhof-Brennerei mit einem Lächeln. „Vor allem, weil sie einfach von Kollegen kommt – die Bewertung der Produkte und der Leistungen in diesen Wettbewerben geht auf die Wertungen aus den Reihen von Fachleuten aus unserer Branche zurück. Gerade in diesen aufregenden Zeiten ist ein solcher Gewinn wirklich etwas ganz Besonderes. Eine Bestätigung, dass trotz aller aufreibenden Dinge im Zuge von CoVid-19 alles gepasst hat. Solche Titel schafft man nur mit viel Leidenschaft und vor allen Dingen einem großartigen Team an Charakterköpfen, das unsere Begeisterung für ausgezeichnete Produkte mitträgt „, führt die Impulsgeberin der Destille aus.

1848 begann das Unternehmen seine Geschichte als klassische Getreidebrennerei. Westerwälder Korn, Kümmel & Co. wurden gebrannt, häufig noch mit Getreide aus eigenem Anbau. Stefanie Klöckner läutete 1999 gemeinsam mit ihrem Mann, Destillateurmeister und Inhaber Peter Klöckner, den Umbau des Unternehmens in eine moderne Genuss-Manufaktur ein.

„Ich mag es, außerhalb vorgeschriebener Bahnen zu denken. Wieso sollte man nur Korn und Obst destillieren? Also haben wir unsere Ideen in die Tat umgesetzt, haben mit Botanicals und Kräutern aus unserem Kräutergarten – direkt neben der Destillerie – experimentiert, sie mit in den Prozess einbezogen und einfach neu gedacht“, erklärt Steffi Klöckner.

Da der Westerwald im nördlichen Rheinland-Pfalz ein nicht unbedingt mediterranes Klima aufweist, bezieht die Brennerei auch Obst und Kräuter von überregionalen, nachhaltig produzierenden Anbau-Partnern. Zum Beispiel Amalfi-Zitronen oder Kumquats, die u.a. in der neuen Weinaperitif-Serie VINN und dem preisgekrönten Gin GENTLE 66 der Destillerie verarbeitet werden.

„Die Kontrolle der Früchte ist der erste Schritt auf dem Weg zum fertigen Likör oder Edelbrand. Hier, bei der ersten Geschmacks- und Duftprobe, entscheidet sich im Grunde schon, in welche Richtung sich das spätere Destillat entwickeln wird. Deshalb ist Sensorik in unserer Arbeit ein wichtiger Punkt. Gleich für welches Produkt – meistens entscheidet schon der erste Blick in die Obstkiste“, erklärt Jonas Klöckner, Destillateurmeister und Best Young Distiller 2021 während er gemeinsam mit seinen Destillateur-Kollegen eine Lieferung von Zitronen und Kumquats prüft.

So entstehen in der Genuss-Manufaktur seit vielen Jahren innovative Gemüse- und Kräuterbrände, Liköre und traditionelle Klassiker. Anfang der 2000er Jahre auch der erste Fading Hill-Whisky der Destillerie und Begründer der Master Edition. Diese Edition wurde durch LUK, einen außergewöhnlicher Vintage-Korn und JON, einen Handcrafted Rum komplettiert. Alle sind inzwischen mehrfach national und international goldprämiert.

Auch eine Serie außergewöhnlicher Gins gehört zur BIRKENHOF-BRENNEREI: Sie begann mit GENTLE 66, einem inzwischen mehrfach preisgekrönten London Dry Gin. Inzwischen zählen zwei weitere, ebenso ungewöhnliche Vertreter der traditionellen Gin-Kultur zum Portfolio der Destillerie: GUSTUS, ein wacholderbetonter Gin mit kräftigen Aromen von rosa Pfefferbeeren, Dill und Kardamom. Auch GOATS GIN, ein besonders eleganter und milder Gin, der durch seine intensive, harmonisch eingebundene Wacholdernote überzeugt, gehört mit dazu. Das Besondere: Die Klärung des Destillates durch Ziegenmilch von Weißen Deutschen Edelziegen. Dieses historische Verfahren gibt dem Gin seine besondere Reinheit und einen samtigen, fast cremigen Charakter.

Ein gleichbleibend erstklassiges, anspruchsvolles Qualitätsniveau muss gehalten und gelebt werden – genau dieser Anspruch gehört zu den Grundfesten der Traditions- und Innovations-Destillerie Birkenhof im Westerwald. Ein Besuch und eine Verkostung der außergewöhnlichen Produkte lohnen sich.

Die erstklassigen Destillate der Destillerie gibt es im gut sortierten Einzelhandel ebenso wie im Online-Shop des Hauses unter www.birkenhof-brennerei.de.

Der Bierpreis auf der Wiesn steigt auch in diesem Jahr

Zwei Jahre lang musste das Oktoberfest aufgrund der Corona-Pandemie pausieren, 2022 stehen die Zeichen auf einen Neustart. Und prompt besinnen sich die Bayern auf ihre Traditionen, insbesondere auf zwei Traditionen, die ihnen vermutlich besonders wichtig sind:

In jedem Jahr wird das Bier auf der Wiesn teurer. Auch wenn der Preis der Maß in diesem Jahr noch nicht endgültig feststeht, ist nach Medienberichten doch bereits ziemlich sicher, dass der Literkrug mit dem Gerstensaft von 11,40 Euro im Jahr auf mindestens 12,50 Euro ansteigen wird. Ich vermute aber, dass auch diese Preiserhöhung die Münchner und ihre Gäste nicht vom reichlichen Konsum abhalten wird.

Die zweite Tradition besteht darin, sich über die Preiserhöhung furchtbar aufzuregen. Allerdings geht die Aufregung nicht so weit, dass ein Boykott der Wiesn ins Auge gefasst wird. Außerdem schreibt die Tradition vor, dass sich diese Aufregung rechtzeitig vor Beginn der Wiesn wieder gelegt hat.

Na dann: Prost.

Gösser launcht neues Bier

Aktuell geht der Trend zu leichten und wenig bitteren Bieren. Das zeigt sich auch daran, dass das Helle der einzige Bierstil ist, der in Deutschland noch wächst. In Österreich wird es wohl ähnlich sein, weshalb auch die dortigen Brauereien auf diesen Zug aufspringen. Das neue Gösser NaturHell 4 % vereint nach Angaben der Brauerei, was viele Konsumenten sich von Bier wünschen: vollmundig, süffig und weniger herb ist es gut und leicht trinkbar mit nur 4 % Alkohol.

„Ein ausgewogener Lebensstil mit bewusstem Alkoholkonsum wird für viele Menschen quer durch alle Altersgruppen immer wichtiger. Bei Bier greift man besonders gerne zu süffigen, gut trinkbaren und gleichzeitig auch etwas leichteren Bieren“, weiß Michael Wallner, Marketing Director der Brau Union Österreich, aus Marktforschungen.

Das neue Gösser NaturHell 4 % ist Gössers Antwort auf die aktuellen Konsumbedürfnisse. Vollmundig und süffig soll es sein, bei nur 4 % Alkohol soll es belebend wirken und gleichzeitig ein in Österreich neues Biersegment begründen: „Session Lager“. Dabei handelt es sich um Biere mit etwas weniger Alkohol, aber mit vollem Geschmack und bester Trinkbarkeit.

„Mit dieser besonderen Bierinnovation wollen wir die Kategorie der ‚Session Lager‘ Biere als neuen Alltagsbiertyp etablieren und so den heimischen Biermarkt nachhaltig beleben“, so Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.

„Hell leuchtend in der Farbe und dezent hopfig im Duft präsentiert sich das neue Gösser NaturHell mit 4 % Alkohol. Eine gut balancierte Bittere und ein harmonisch ausgewogener, vollmundiger Geschmack bei weniger Karbonisierung verleihen dem Bier – charakteristisch für ein ‚Session Lager‘ – seine besonders gute Trinkbarkeit“, meint Gösser Braumeister Andreas Werner.

In Österreich ist das Bier bereits auf dem Markt. Leider ist Gösser in Deutschland bislang nur mit seinem Radler vertreten. Ich vermute daher, dass auch das NaturHell in Deutschland nicht erhältlich sein wird. Aber wenn Sie einmal nach Österreich kommen, ist es dieses Bier sicherlich wert, einmal probiert zu werden.

Fränkisches Bierfest in Nürnberg soll in diesem Jahr wieder stattfinden

Es ist mit Sicherheit eines der schönsten Bierfeste Deutschlands – das Fränkische Bierfest in Nürnberg. Allein schon, dass die Veranstaltung im mittelalterlichen Burggraben stattfindet, macht das Event zu etwas ganz Besonderen. Wegen Corona musste das Fest aber zwei Jahre lang ausfallen. Umso größer ist die Freude bei Brauern und Besuchern, dass es im Sommer wieder losgeht.

Mike Schmitt von Nikl Bräu in Pretzfeld erklärte gegenüber dem Onlinemagazin InFranken.de: „Das ist unten im Burggraben. Normalerweise sind dort rund 40 kleine, fränkische Brauereien vertreten – wegen Corona musste das Fest jedoch die letzten zwei Jahre ausfallen. Nach zwei Jahren Zwangspause freuen wir uns jedoch wahnsinnig, dass 2022 das Fränkische Bierfest wieder stattfinden kann.“

„Es gibt Musikbühnen und Essensbuden und natürlich viel Bier“, fährt Schmitt fort. „Das ist eines meiner Lieblingsfeste, weil das Ambiente im Burggraben wirklich toll ist.“ Was Schmitt besonders freut: „Das ist ein Bierfest, das heißt, es gibt fünf Tage lang wirklich viel Bier. In all den Jahren hat es dort jedoch noch nie Streit gegeben. Das ist so ein friedliches Fest, das ist wirklich unglaublich.“

Normalerweise gebe es bei derartigen Veranstaltungen „oft Stress und Schlägereien“ – das komme auf dem fränkischen Bierfest jedoch nicht vor. „Die Planungen der Kollegen laufen auf Hochtouren und die Zeit rast“, schreibt die Brauerei voller Vorfreude auf Facebook. „Das muss man einfach erlebt haben.“

Alle Infos zum Bierfest im Nürnberger Burggraben gibt es auch auf der Website der Veranstalter. Ach ja, bevor ich es vergesse: vom 15. bis 19. Juni soll es soweit sein.

Wettbewerb „Goldene Bieridee 2022“ gestartet

Der Bayerische Brauerbund e. V. und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. haben im Jahr 1999 anlässlich des „Tages der Bayerischen Biere“ am 23. April „Goldene BierIdee“ ins Leben gerufen.

Der sich beständig verschärfende Wettbewerb in der Brauwirtschaft, die sich abzeichnenden demographischen Veränderungen, die mit einer Abnahme des Konsumentenpotentials auch für die Brauwirtschaft einhergehen werden, sowie das sich wandelnde Freizeit- und Konsumverhalten zwingen die Unternehmen des Brau- wie des Gastgewerbes, neue Wege zur wirkungsvolleren Präsentation bayerischer Bierspezialitäten zu beschreiten.

Bei ihrem Bemühen, Kennerschaft rund um die besondere Reichhaltigkeit des bayerischen Bierangebotes zu vermitteln, das Bier sowohl neuen Konsumentenkreisen nahezubringen als auch überzeugten Bierliebhabern in innovativer Form zu präsentieren und den Blick für die einzigartige Vielfalt der Braustätten in Bayern, aber auch deren Erhalt zu schärfen, beweisen sowohl Brauereien als auch Gastronomen große Kreativität.

Die besondere Popularität des bayerischen Volksgetränks und Kulturgutes Bier inspiriert darüber hinaus auch Branchenfremde, sich Gedanken über neue Präsentationsformen des Bieres, seiner Rohstoffe und die Verwendung der Nebenprodukte der Bierherstellung zu machen.

Jede dieser Ideen leistet ihren Beitrag, das Image des Bayerischen Bieres zu fördern und seine herausragende Stellung innerhalb der Produkte der deutschen Brauwirtschaft weiter zu festigen. Die Auszeichnung „Goldene BierIdee“ würdigt besondere Verdienste um die Präsentation der bayerischen Brauwirtschaft und ihrer Erzeugnisse. Sie soll Brauern, Gastronomen und Freunden des Bayerischen Bieres aber auch Ansporn sein, sich selbst um attraktive, originelle und moderne Formen der Darstellung des traditionsreichen bayerischen Wirtschaftszweiges und seiner zahlreichen Spezialitäten zu bemühen.

Außerdem soll sie den Bierliebhabern signalisieren, dass auch eine Branche, die ihre in Jahrhunderten zählende Tradition bewusst pflegt, Wandlungsfähigkeit und Innovationskraft besitzt, um sich den sich beständig wandelnden Anforderungen ihrer Kunden flexibel anzupassen, damit das Bier nach beinahe 6000-jähriger Geschichte die zeitgemäße Antwort auf den Durst auch im 3. Jahrtausend bleibt.

Auch in diesem Jahr können sich Brauereien, Getränkevertriebe, Gastronomiebetriebe, Tourismusverbände, Event- und Reiseveranstalter, Museen, Verlage, Redaktionen, E-Commerce-Anbieter und Kommunen oder Städte an diesem Wettbewerb beteiligen, wie es heißt. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 18. März 2022. Weitere Informationen unter www.bayerisches-bier.de.

ProWein 2022 überzeugt mit 5500 Ausstellern aus 60 Ländern

An der ProWein – der internationalen Leitmesse für Wein und Spirituosen in Düsseldorf – führt kein Weg vorbei. Mit rund 5.500 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern bietet sie das weltweit größte Angebot an Weinen, Spirituosen und Craftdrinks. Für die internationalen Profis aus Fachhandel, LEH, HoReCa und dem Cateringbereich ist die ProWein vom 15. bis 17. Mai 2022 damit der unumstritten zentrale Branchenevent und die ideale Plattform zum Networking und Aufspüren neuer Trends und Produkte.

Vor dem Hintergrund der sich schnell ausbreitenden Omikron-Variante hatte die Messe Düsseldorf Anfang des Jahres die ProWein aus dem gewohnten März-Termin in den Mai verschoben. „Der Dezember war bis in den Januar hinein geprägt von einer erkennbar pessimistischen und unsicheren Stimmung, was den zu erwartenden Verlauf der Omikron Welle betraf. Hier konnten wir durch die Terminverschiebung in den Mai nicht nur die Planungssicherheit für Aussteller und Besucher erhöhen, sondern auch eine deutlich bessere Perspektive für die zu erwartende Internationalität herstellen. Mittlerweile gibt uns der aktuelle Verlauf der Pandemie wie auch der jetzt von der Politik entwickelte Fahrplan zur Öffnung des öffentlichen Lebens eine sehr gute Basis, dass die Veranstaltung im Mai unter denkbar positiven Bedingungen stattfinden kann,“ erläutert Michael Degen, Executive Director Messe Düsseldorf, auf dem internationalen Media Summit am 23. Februar in Düsseldorf.

Und in der Tat stößt die Verschiebung in den Mai auf großes positives Feedback aus der internationalen Branche. „Die ProWein ist eine Institution. Ohne diese Messe wären wir nicht da, wo wir heute sind. Messen sind wichtig in einer globalen Welt, aber ohne internationale Gäste bleibt das eine Klassenparty,“ bringt Dr. Martin Tesch vom gleichnamigen Weingut an der Nahe/Deutschland (www.weinguttesch.de) treffend auf den Punkt. Zum gleichen Ergebnis kommt Magdalena Pesco, Geschäftsführerin Wines of Argentina (www.winesofargentina.com): „Die Verlegung der ProWein in den Frühsommer war eine gute Idee und wird sich am Ende für alle lohnen.“ Das ist auch der Tenor internationaler Besucher, wie Gretchen Thomas, VP Kreation der Barcelona Restaurant Group/USA (www.barcelonawinebar.com), stellvertretend für viele andere Einkäufer unterstreicht: „Wenn es darum geht, neue Weine zu entdecken und Kontakte zu Lieferanten zu knüpfen, gibt es für mein Unternehmen keinen besseren Event als die ProWein in Düsseldorf. In nur ein paar Tagen können wir die Arbeit und Meetings schnell und effektiv absolvieren, für wir ansonsten Monate brauchen würden. Wir sind so froh, dass wir im Mai wieder persönlich teilnehmen können“-

Produkt-Spektrum @ ProWein: Weltweit einmalig

Rund 5.500 Aussteller aus über 60 Ländern werden sich vom 15. bis 17. Mai auf die 13 Düsseldorfer Messehallen verteilen, klar strukturiert nach Ländern und Regionen. „Die internationalen Markenführer sind ebenso vertreten wie Im- und Exporteure, Handelsagenturen, erlesene Winzer und die einzelnen Anbauregionen der internationalen Weinnationen“, führt Bastian Mingers, Project Director ProWein, aus. „Die ProWein hat damit ein Alleinstellungsmerkmal: Keine andere Veranstaltung weltweit bietet dieses umfassende Produktspektrum. Auch Covid-19 kann uns hier nicht ausbremsen.“

Italien präsentiert sich in den Hallen 15 bis 17 mit allen Anbauregionen, darunter die größten Gemeinschaftsbeteiligungen aus dem Veneto, dem Piemonte und der Toskana. Neben den umsatzstärksten Unternehmen Italiens wie Zonin, Botter Vini und Fratelli Martini sind zahlreiche Top-Erzeuger vertreten, darunter zum Beispiel Castello di Ama aus der Toscana, Elena Walch aus Südtirol oder Elio Altare aus dem Piemonte. Die Wein-Nation Österreich hat auf der kommenden ProWein ihre Heimat in Halle 5, Portugal in Halle 13, Spanien in den Hallen 13 und 14. Die Halle 12 gehört ganz den Produzenten aus Übersee, unter anderem mit dem Wine Institute of California, Wines of Chile und Wines of Argentina. Der Fokus in Halle 11 liegt auf den Spirituosen.

„La Grande Nation“ mit allen Anbauregionen präsent

Die Hallen 9 bis 11 sind in der Hand der französischen Weinwirtschaft. Alle Anbauregionen der „Grande Nation“ zeigen Flagge; mit rund 15.000 Quadratmetern Fläche ist das fast schon eine eigene Messe in der Messe. Große Namen wie Les Grands Chais de France, Castel Frère, Albert Bichot, Bernard Magrez, Dourthe, Paul Mas oder Gèrard Bertrand sind vertreten. Das „goldene Entrée“ in den Frankreichbereich ist die Champagne Lounge mit solch bekannten Marken wie Ayala, Alexandre Bonnet, Collard Picard, Deutz oder Heidsieck. Hinzu kommen zahlreiche Champagnerhäuser, die mit eigenen Ständen vertreten sind: Bollinger, Charles Gosset, Nicolas Feuillatte, Lanson oder Bruno Paillard. Zur ProWein 2022 treten hier rund 120 Produzenten auf und geben einen umfassenden Überblick über die edlen Schaumweine aus der Champagne.

Neue Halle 1: Heimat der deutschen Weinwirtschaft

Vorhang auf für die neue Halle 1: Im September 219 eingeweiht, wird die neue Halle 1 mit dem repräsentativen Eingang Süd in diesem Jahr zum ersten Mal für die ProWein eingesetzt – und das für die deutschen Anbieter. Rund 800 Aussteller aus Deutschland präsentieren sich in den Hallen 1, 4 und 5. Alle relevanten deutschen Anbaugebiete sind dabei, wie zum Beispiel Baden, Mosel, Nahe, Pfalzwein mit rund 40 Winzern, Rheingau, Sachsen mit seinem Staatsweingut Wackerbarth und die Region Württemberg. Ebenfalls zeigen Flagge auf der ProWein 2022 der VDP mit rund 70 Weingütern aus ganz Deutschland sowie die Weinbetriebe Dreissigacker, Henkell Global Freixenet, Hensel, Herres Layat, Molitor, Schlumberger, Schneider und Weil – um nur einige zu nennen. Auch der Bio-Bereich mit den internationalen Bioverbänden Ecovin, Bioland, Demeter und Biodyvin und Vignerons de Nature sowie Individual-Ausstellern wie beispielsweise Peter Riegel Weinimport oder Can Axartel von Mallorca ist wieder mit einem repräsentativem Angebot auf der ProWein vertreten. Für die beliebte Sonderschau „Organic World“ haben sich zusätzlich 45 Winzer aus Europa wie z.B. Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien angemeldet.

„same but different“: 120 Aussteller aus 24 Ländern

„same but different“ (sbd) ist ein echtes Highlight im Herzen der ProWein 2022. Rund 120 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren in Halle 7.0 ein top aktuelles und breit gefächertes Angebot von Craft Spirits, Craft Beer und Cider. Damit ist dieser Special Event dank seiner besonderen Rezeptur wieder ausgebucht. Erfolgsgeheimnis und Markenzeichen von same but different sind der einzigartige Spirit und das einmalige Ambiente, die das Geschehen in der Messehalle prägen. Hiermit hebt sich sbd deutlich von anderen Events ab. So unterschiedlich die Aussteller aufgestellt sind, sie alle eint das Ziel einer schonenden, nachhaltigen und kreativen Verarbeitung der Rohstoffe, großes handwerkliches Know-how, oft das Prinzip der Regionalität – und natürlich die starke Leidenschaft für das Produkt und neue Trends. In Halle 7.0 präsentieren sich Pioniere, Trendsetter und Marktführer der Wachstumsfelder Craft-Spirituosen, Craft Beer und Cider – vor allem für Fachbesucher der Trend-Gastronomie, Bar-Szene, aber auch den LEH, genau das Richtige. Mehr Infos unter www.prowein.de/de/same_but_different.

Premiere für „urban gastronomy“

Für die Gastronomie wird die kommende ProWein ein besonders attraktives Ziel sein. Neben dem Produktportfolio der rund 5.500 Aussteller aus aller Welt wird vor allem die Sonderschau in Halle 4 „urban gastronomy by #asktoni, alias Toni Askitis & ProWein“ ein Highlight werden: Workshops mit Verkostungen richten sich speziell an Gastronomen und an den unterschiedlichen Wissensstand der Gastro-Mitarbeiter. Dementsprechend gibt es Workshops für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis – zugeschnitten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse.