Die Brauerei 100 Watt hieß früher Stadsbrouwerij und befindet sich in der alten Schellensfabriek im Zentrum von Eindhoven. Zur Brauerei gehört auch ein Verkostungsraum, in dem Sie die Vielzahl der selbstgebrauten Biere probieren können. Bei gutem Wetter ist auch die Terrasse geöffnet und Sie können die leckeren Biere in der Sonne genießen.
Aus der reichhaltigen Bierauswahl der Brauerei steht jetzt das 150 Watt vor mir, ein Quadrupel im belgischen Stil.
Schwarz präsentiert sich das Bier im Glas – blickdicht schwarz. Nur wenn ich das Glas gegen das Licht halte, schimmert das Licht etwas rubinrot durch das Bier. Die feinporige haselnussbraune Schaumkrone ist nur klein, aber sie bleibt lange erhalten. An der Optik des 150 Watt ist nichts auszusetzen.
Kaffee, geröstete Haselnüsse und Kandis sind die hervorstechenden Aromen, die mir in die Nase steigen. Dazu kommt das Aroma nach Rosinen und getrockneten Feigen. Die 10 Volumenprozent Alkohol halten sich diskret im Hintergrund und unterstützen die anderen Aromen.
Wie erwartet ist der Antrunk süß und er besticht durch die sehr feinperlende Kohlensäure. Auf der Zunge stehen die Röststoffe und die nussigen Noten im Vordergrund, gemeinsam mit einem angenehmen Karamellgeschmack. Der Geschmack ist sehr intensiv, so dass ich das Bier in kleinen Schlucken genießen muss. Es ist kein Bier „zum hinter die Binde kippen“. Der Alkohol bleibt weiterhin im Hintergrund. Erst in der Kehle kann ich ein leichtes freundliches Bitter schmecken, das gemeinsam mit der Süße lange nachklingt.
Zutaten:
Gerstenmalz (Pilsener Malz, Caramalz, Röstmalz), Haferflocken, Hopfen (Perle, Columbus, Cascade, Centennial), Hefe
Alkoholgehalt:
10,0 % Vol.
Bittereinheiten:
40 IBU
Farbe:
47 EBC
Empfohlene Genusstemperatur:
10° – 12° Celsius
Brauerei:
100 Watt Brewery
Bleekweg 1
5611 CZ Eindhoven
Niederlande
www.100watt.nl
Das Brauhaus Goslar hat sich zur Aufgabe gesetzt, die traditionelle
100 Watt ist ein Brauereiunternehmen, das sich auf die Herstellung einzigartiger und geschmackvoller Biere spezialisiert hat. Das aus den Niederlanden stammende Unternehmen ist für seinen innovativen Ansatz beim Brauen bekannt, der sich auf Experimente und das Überschreiten von Grenzen konzentriert. Die Spezialität von 100 Watt ist die Kreation von Bieren mit kräftigem und intensivem Geschmack, wobei oft ungewöhnliche Zutaten und Brautechniken zum Einsatz kommen. Die Leidenschaft des Unternehmens besteht darin, seinen Kunden unvergessliche Geschmackserlebnisse zu bieten. Das Engagement des Unternehmens für Qualität und Kreativität hat ihm Anerkennung in der Craft Beer Community eingebracht.
Die Brauerei Struise ist für ihre guten Biere bekannt. Das Flaggschiff der Flamen ist Pannepot. Jetzt steht der Jahrgang 2021 dieses Strong Dark Ale mit immerhin 10 Volumenprozent Alkohol vor mir.
Dieses Bier werden Sie niemals selbst trinken. Weshalb, verrät die Brauerei: „
Aus Goslar stammt das Bier, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich um eine Gose, einen Bierstil, der ursprünglich aus dem südlichen Niedersachsen stammt. So liegt das Brauhaus auch in unmittelbarer Nähe zum Flüsschen Gose, das nicht nur dem Bier, sondern auch der Stadt Goslar seinen Namen verlieh. Die Gose lässt sich ohne Übertreibung als das Harzer Urbier bezeichnen und das Brauhaus Goslar hält diese
Bei der Herstellung alkoholfreier Biere haben die Brauereien in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Schmeckten sie früher entweder wässerig oder wenig nach Bier, sind sie heute für meinen Geschmack durchaus trinkbar. Besonders die kräftig gehopften alkoholfreien Biere lassen den fehlenden Alkohol oft vergessen. Genau dies erwarte ich auch von dem Tripel Hop von Stijn Panis, das jetzt vor mir steht. Das Bier wurde von den klassischen Tripelbieren inspiriert, enthält ein Extra an Hopfen und die entsprechende Bitterkeit.
Die Brauerei Alvinne wurde im Jahr 2004 gegründet. Alle ihre Biere werden mit ihrer eigenen Hefe, der Morpheus-Hefe, gebraut. Ihr erstes Bier war das Alvinne Blond, bald folgten die Varianten Blond Extra, Bruine und Tripel. Bis 2011 konnte Alvinne nur kleine Mengen brauen, jeweils vier Hektoliter. Im Jahr 2011 zog die Brauerei an ihren jetzigen Platz, nachdem sie am Ufer des Kortrijk-Bossuit-Kanals ein altes Industriegebäude gekauft hatte. Im Juli 2011 begann dort die Produktion. Die Brauerei ist auf Craft Beer spezialisiert. Alvinne ist ein Pionier auf dem Gebiet der Fassreifung. Die Brauer haben sich dafür eine wunderschöne Sammlung einzigartiger Holzfässer zugelegt, darunter 1 Mega-Fass mit 60 hl. Aber kommen wir zum Bier.
In jedem Jahr braut die Einbecker Brauerei einen limitierten Sondersud. Nachdem es 2022 ein fünf Jahre lang gereifter Winterbock war, war es im Jahr 2023 ein Weizen-Bock. Er wird auf der Website der Brauerei nicht mehr aufgeführt. Daher vermute ich mal, dass er inzwischen verkauft wurde und nicht mehr angeboten wird. Eventuell sind aber auch noch einige Flaschen im Brauereiladen in der Einbecker Innenstadt im Angebot.
Das Bier, das jetzt vor mir steht, habe ich im letzten Jahr auf der Infa in Hannover gekauft. Dort war ein Stand einer Imkerei aufgebaut, auf dem verschiedene Imkereiprodukte verkauft wurden, unter anderem zwei unterschiedliche Biere. Genauer gesagt handelt es sich um ein Mischgetränk. Nun wollte ich gerne wissen, von wem das Bier stammt. Auf dem Rückenetikett der Flasche wird nur der Abfüller genannt sowie der Hinweis, dass von einem Hof Behn eine Unterstützung gekommen ist. Was das bedeuten soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Immerhin konnte ich recherchieren, wer Michael Hertweck ist, der auf dem Etikett als Abfüller genannt wird. Tatsächlich handelt es sich um einen Imker, so dass ich vermute, dass dies das verantwortliche Unternehmen für dieses Bier ist. Etwas mehr Offenheit auf dem Etikett wäre sicherlich angebracht. Aber kommen wir zum Bier.