
Das Wolf Carte Blanche wird von der Brauerei Het Anker im Auftrag der Brouwerij Wolf aus dem flämischen Begijnendijk gebraut. Mehr kann ich über die Brouwerij Wolf nicht in Erfahrung bringen, denn die Brauerei hat nach meinen Recherchen keine Informationen veröffentlicht, die über ihre Biere hinausgehen. Schade.
Etwas mehr verrät die Brauerei zum Bier. Es handelt sich um ein Belgian Strong Ale, das mit einer zusätzlichen Flaschengärung gebraut wurde. Halt so wie es in Belgien üblich ist. Dass das Bier mit fünf unterschiedlichen Hopfen gebraut wurde, weist darauf hin, dass ich ein recht komplexes Bier erwarten kann. Mal sehen, ob das Bier meine Erwartungen erfüllt.
Orangefarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine voluminöse feinporige Schaumkrone, die lange erhalten bleibt.
Das Bier duftet nach Banane und anderen tropischen Früchten. Abgerundet wird das Aroma durch den Duft der Hefe und einige florale Noten. Ansatzweise ist auch der Alkohol zu riechen.
Der Antrunk ist recht süß, was aber zur reichlich vorhandenen feinperligen Kohlensäure passt. Auf der Zunge gesellt sich zur Süße ein passendes freundliches Bitter. Der Alkohol wärmt im Körper. Das Mundgefühl ist angenehm cremig. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und es klingt in der Kehle lange nach.
Wenn ich das Bier mit zwei Worten beschreiben sollte, würde ich sagen: typisch belgisch.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
8,5 % Vol.
Empfohlene Genusstemperatur:
6° – 8° Celsius
Brauerei:
Brouwerij Wolf bvba
Zandstraat 25
3130 Begijnendijk
Belgien
info@brouwerijwolf.be
Die Brauerei sagt zu dem Bier, das jetzt vor mir steht: „Zum Andenken an Korbinian Wild. Er verfeinerte die Rezeptur des feinen, tschechischen, bitteren Pils und verwendet anstelle von Bitterhopfen ausschließlich Aromahopfen. Diese versüßen diese traditionsreiche Sorte und mildern den bitteren Geschmack.“ Ich muss mich also nicht lange mit einer Vorrede aufhalten und kann sofort mit der Verkostung beginnen. Eine Bemerkung sei mir vorher aber noch gestattet: Das Bier gärt 7 Tage bei 9° Celsius, bevor es volle sechs Wochen bei 0° Celsius reift. Das sorgt für ein klares und sauberes Bier.
Die Brauerei Zywiec wurde im Jahr 1856 von Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen als Erzherzögliche Brauerei Saybusch bei Żywiec gegründet. Bereits zuvor hatte sein Vater Erzherzog Karl von Österreich die Schlossbrauerei Teschen auf der westlichen Seite der Schlesischen Beskiden 1848 gegründet. Die Brauerei blieb über drei Generationen im Besitz der Habsburger (Albrecht, Karl Stephan und Karl Albrecht). Sie wurde im Zuge der Sowjetischen Besetzung Polens 1944 verstaatlicht sowie nach 1989 privatisiert und kam 1998 an die Grupa Żywiec. In Deutschland ist in erster Linie das Lager dieser Brauerei bekannt, auch wenn meiner Meinung nach das Porter deutlich besser ist. Jetzt steht ein
Das Franzbrötchen ist eine Spezialität aus Hamburg. Es wird aus süßem Plunderteig gebacken mit Schichten aus Zimt und Zucker. Es gibt auch viele andere Variationen des Franzbrötchens, aber das Original ist halt mit Zimt und Zucker. Auch wenn sich das Franzbrötchen vor einiger Zeit angeschickt hat, die anderen Gegenden Deutschlands zu erobern, habe ich noch nirgendwo eine Bäckerei gefunden, die die Franzbrötchen in der Qualität wie in Hamburg herstellt. Ebenfalls aus Hamburg stammt die flüssige Variation eines Franzbrötchens, die von ÜberQuell direkt am Hamburger Fischmarkt stammt. Es handelt sich um ein Brown Ale, aromatisiert mit Tonkabohnen und Zimtstangen.
Die Brauerei Verbeeck wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und sie ist nach wie vor eine inhabergeführte Brauerei. Die Geheimnisse des Erfolgs wurden vom Vater an den Sohn weitergegeben, bis dieser selbst Vater wurde… und so weiter. Die Söhne der Sechziger-Generation hatten jedoch andere Pläne. Im Jahr 1966 wird die Brauerei dichtgemacht, bis im Jahr 2015 eine neue Generation herangewachsen war und die Brauerei neu eröffnete. Die Linie der Familie Verbeeck-Back wurde durch die Familie De Cock verstärkt. Zusammen haben sie den beeindruckenden, beruhigend belgisch klingenden Namen Verbeeck – Back – De Cock gebildet. Kurz VBDCK. Dieser neue Jahrgang von VBDCK, der die Familientradition der belgischen Qualität und des Handwerks fortsetzt, hat die Geschichte fortgesetzt.
Im ostwestfälischen Brakel, genauer gesagt im Stadtteil Rheder, ist die „Gräflich Mengersen’sche Dampfbrauerei“ beheimatet, von der das Bier stammt, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Den Namen begründet die Brauerei auf dem Rückenetikett der Flasche so: „Der Brauereibesitzer Adolf Freiherr Spiegel von und zu Peckelsheim war Rittmeister im 1. Westfälischen Husarenregiment. Vor allem in der kalten Jahreszeit soll diese charakterstarke Bierspezialität dem Regiment Energie, Kraft und Mut verliehen haben!“ Dann will ich mal sehen, ob das Bier wirklich diese Kräfte hat, die schon fast an den Zaubertrank bei Asterix und Obelix erinnern.
Die Sternennacht (französisch La Nuit Étoilée) ist ein Gemälde des niederländischen Malers Vincent van Gogh. Das Gemälde stellt dar, was Van Gogh im Mai 1889 von seinem Zimmer im Asyl des Klosters Saint-Paul-de-Mausole in Saint-Rémy-de-Provence aus sehen konnte. Seit 1941 wird das Bild im Museum of Modern Art (MoMA) in New York aufbewahrt. Das Kulturjahr 2015 rückte Vincent Van Gogh ins Rampenlicht. Das Etikett auf dem La Nuit Étoilée, einem
Bereits zum vierten Mal brauten die Auszubildenden bei Maisel ein Bier, das sie selbst von Anfang bis Ende entwickelt haben – von der Entwicklung des Rezepts über die Produktion und die Namensgebung bis zur Gestaltung des Etiketts.
Was mich bei dem Bier erwartet, das jetzt vor mir steht, weiß ich noch nicht. Einerseits steht nicht auf dem Etikett, welche Brauerei dieses Bier hergestellt hat, sondern lediglich, dass es für die Turbeau Brewing Co. in Brügge gebraut wurde. Diese Formulierung kenne ich in der Regel von Billigbieren, bei denen die Brauerei lieber im Verborgenen bleiben will. Andererseits wurde das Bier bei den World Bier Awards mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Es muss also schon etwas Besonderes sein.
1422 – das ist nicht nur ein Namensbestandteil des Bieres, das jetzt vor mir steht, sondern es ist auch das Gründungsjahr der Brauerei Rittmayer im bayerischen Forchheim. Im letzten Jahr ist die Brauerei daher 600 Jahre als geworden, was ein Anlass war, das