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Deutscher Brauer Bund weist Medienbericht zurück

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) hat den Medienbericht zurückgewiesen, wonach alkoholfreie Biere angeblich das Diabetes-Risiko erhöhen sollen. Die Schlagzeile basiert auf einer Studie der Ruhr-Universität Bochum, die drei verschiedene alkoholfreie Biere (Weizen, Pils, Bier-Mix) mit Wasser verglichen und bei jungen Erwachsenen Konsumenten verschiedene Biomarker analysiert hat, darunter deren Glukose- und Lipidstoffwechsel.

Alkoholfreies Bier wird genau wie alkoholhaltige Sorten mit den Rohstoffen Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut. Mittlerweile gibt es bundesweit mehr als 800 verschiedene alkoholfreie Biere. Die Stiftung Warentest bescheinigte zuletzt mit einem Bier-Test im Juni 2024 die hohe Qualität alkoholfreier Biere in Deutschland. Je nach Brauverfahren können alkoholfreie Biere unterschiedliche Nährwerte und Zuckeranteile (Maltose) haben und lassen sich auch deshalb nicht mit Wasser vergleichen. Prinzipiell haben alle alkoholfreien Biere deutlich weniger Kalorien als alkoholhaltige Sorten oder etwa Apfelsaft, sie sind oftmals mineralisch und isotonisch und werden deshalb gerade von Sportlerinnen und Sportlern geschätzt. Das Deutsche Institut für Sporternährung e.V. hat die ernährungsphysiologischen Eigenschaften alkoholfreier Biere untersucht und die Ergebnisse im E-Book „Alkoholfreies Bier – Ein erfrischender Durstlöscher für effektive Regeneration nach dem Sport“ veröffentlicht.

Die Studie der Ruhr-Universität Bochum beleuchtet Kalorien- und Zuckergehalte von nur drei alkoholfreien Bieren und bescheinigt ihnen ungünstige Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Eine Ernährungskontrolle der untersuchten jungen Männer (Frauen oder ältere Menschen wurden überhaupt nicht untersucht) hat nicht stattgefunden, über welche Quellen sie im Studienzeitraum noch Zucker bzw. Kalorien aufgenommen haben, ist nicht bekannt. Es werden auch keine Angaben darüber gemacht, welche anderen Getränke in dem Zeitraum konsumiert wurden. Fest steht: Die Testergebnisse fallen für jedes der drei nicht näher benannten Biere anders aus und ergeben kein schlüssiges Gesamtbild, so dass allgemeine Aussagen für die Kategorie der alkoholfreien Biere auf dieser Basis sicher nicht getroffen werden können. Dieser Umstand hält eine Boulevardzeitung allerdings nicht davon ab, ein angebliches „Diabetes-Risiko“ zu unterstellen. In der Studie selbst gibt es hierfür keinen Beleg, denn sie lässt völlig offen, ob die gemessenen Werte bei den Testpersonen klinisch relevant sind oder innerhalb des normalen Bereiches liegen. Statistisch lassen sich zwischen den untersuchten Gruppen zwar Unterschiede finden (Korrelation), ob diese aber auf den Genuss alkoholfreier Biere zurückzuführen sind (Kausalität), ist nach Angaben des Deutschen Brauer Bunds überhaupt nicht belegt.

Vogelsberger Naturburschen – Alkoholfrei

Das alkoholfreie Bier, das jetzt vor mir steht, wurde im hessischen Vogelsbergkreis aus biologischen Zutaten gebraut. Die Brauerei schreibt, dass als Grundlage für das alkoholfreie Bier das Pils aus dem gleichen Haus verwendet wurde und dass der Entzug des Alkohols auf besonders schonende Weise durchgeführt wurde, die die Brauerei aber nicht näher benennt. Zu bemerken ist nur noch, dass als Alkoholgehalt 0 Volumenprozent angegeben werden, was bedeutet, dass das Bier maximal 0,05 Volumenprozent Alkohol enthalten darf. Diese Alkoholspuren sind notwendig, da das Bier mit der Hefe zumindest in Berührung gekommen sein muss, was bedeutet, dass eine alkoholische Gärung begonnen hat. Aber jetzt will ich mit der Verkostung beginnen.

Golden und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas mit einer festen Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Ein alkoholfreies Bier, und dann noch mit 0,0 Volumenprozent Alkohol, das eine so gute Figur macht, habe ich selten gesehen.

In der Nase ist es aber mit dem ausgesprochen guten Eindruck schon wieder vorbei. Das Bier duftet nach Würze. Dazu kommt allerdings eine angenehme Zitrusnote des Hopfens. Auch wenn mir das Aroma als Ganzes nicht so gefällt, muss ich doch zugeben, dass die Auswahl des Hopfens sehr angenehm ist.

Der Antrunk ist recht süß und er kann mit einer feinperligen Kohlensäure überzeugen. Auf der Zunge ist das Bier malzbetont, dazu kommt eine leichte fruchtige Säure. Das Mundgefühl ist weich und voll. Erst in der Kehle kann ich erstmals eine leichte Bittere feststellen, die aber sehr lange nachklingt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

0 % vol.

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Vogelsberger Landbrauereien GmbH
Cent 8
36341 Lauterbach
www.lauterbacher-auerhahn.de

GLOBAL 2000 veröffentlicht Liste der “Ewigkeits-Pestizide” im Getreidebau

PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine Gruppe von mehreren tausend chemischen Verbindungen, die seit den 1940er-Jahren in Industrie und Konsumgütern verwendet werden. Sie gelten als besonders langlebig, wasser- und fettabweisend – und genau diese Eigenschaften machen sie zu einem weltweiten Umweltproblem.

Was sind PFAS?

PFAS sind künstlich hergestellte Verbindungen, bei denen Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt wurden. Diese besonders stabile chemische Bindung macht PFAS extrem widerstandsfähig gegenüber Hitze, Wasser und chemischem Abbau. Daher sind sie auch als „Forever Chemicals“ (Ewigkeitschemikalien) bekannt – sie verbleiben über Jahrzehnte in der Umwelt, ohne sich zu zersetzen.

Sie reichern sich in Böden, Gewässern und in Lebewesen an. Sie können über Jahre oder Jahrzehnte in der Umwelt bestehen bleiben und sich entlang der Nahrungskette weiterverbreiten. Außerdem werden sie in zahlreichen Studien mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, unter anderem für hormonelle Störungen, Leberschäden und Beeinträchtigung des Immunsystems. Besorgniserregend ist, dass PFAS im Blut nahezu aller Menschen nachweisbar sind – teils bereits ab dem Kindesalter.

GLOBAL 2000 ist eine führende Umweltorganisation mit Sitz in Wien. Sie hat sich bereits häufiger mit PFAS beschäftigt und hat in der Vergangenheit mehrere Untersuchungen für den Nachweis von PFAS in Auftrag gegeben, unter anderem in Mineralwässern. Aktuell hat die Organisation die Ergebnisse einer PFAS-Untersuchung an Getreide veröffentlicht, die PFAS in vielen Getreideproben nachgewiesen hat. Da ich vermute, dass sich die Stoffe aus dem Wasser auch im Bier wiederfinden, veröffentliche ich hier die Pressemitteilung von Global 2000:

Österreichische Getreideprodukte weisen erhebliche Belastungen mit der potenziell fortpflanzungsschädlichen Ewigkeits-Chemikalie TFA (Trifluoracetat) auf. Das hat eine Untersuchung der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 gemeinsam mit der Arbeiterkammer Oberösterreich Anfang Juni gezeigt. Die Ergebnisse verdeutlichen die Dringlichkeit, die TFA-Kontamination von Gewässern und landwirtschaftlichen Böden rasch einzudämmen.

Vor diesem Hintergrund veröffentlicht GLOBAL 2000 jetzt eine Liste aller PFAS-Pestizide, die im österreichischen Getreidebau zum Einsatz kommen. PFAS-Pestizide enthalten Wirkstoffe aus der Gruppe der PFAS, die in der Umwelt nicht vollständig abgebaut werden. Beim Abbau entsteht als stabiles, nicht weiter abbaubares Endprodukt die langlebige Chemikalie TFA.

17 % der Pestizide enthalten PFAS

Eine Auswertung des österreichischen Pflanzenschutzmittel-Registers durch GLOBAL 2000 zeigt: Derzeit sind 590 Pestizid-Produkte für den Anbau von Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel oder Mais zugelassen. 98 dieser Produkte (17 %) enthalten einen oder mehrere PFAS-Wirkstoffe. Von den verbleibenden Pestiziden sind 449 chemisch-synthetisch, aber PFAS-frei; 43 sind biologische Produkte, die auch im Biolandbau eingesetzt werden dürfen

„Ein Verbot von PFAS-Pestiziden bedeutet keinen Kahlschlag – es stehen zahlreiche Alternativen zur Verfügung, sowohl chemisch-synthetische als auch biologische“, betont Helmut Burtscher-Schaden, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000. „Zwar kann die Umstellung in Einzelfällen oder bei bestimmten Kulturen herausfordernd sein – doch die fortgesetzte Verunreinigung von Böden, Wasser und Lebensmitteln mit einer potenziell fortpflanzungsschädlichen Ewigkeitschemikalie ist langfristig die eindeutig schlechtere Alternative – auch für die Landwirtschaft selbst.“

Fehlende Kennzeichnung lässt Landwirte im Unklaren

Für Landwirte ist derzeit nicht erkennbar, welche zugelassenen Pestizide in der Folge die langlebige Chemikalie TFA in ihren Böden und im Grundwasser hinterlassen – denn die Produkte sind nicht entsprechend gekennzeichnet. Damit bleibt auch unsichtbar, welche Pestizide Boden und Wasser auf unabsehbare Zeit mit einer gefährlichen Chemikalie belasten.

Appell an die Kammer

Mit der Veröffentlichung der Liste der PFAS-Pestizide im Getreidebau möchte GLOBAL 2000 Transparenz schaffen und appelliert an die Landwirtschaftskammer, diese Information an ihre Mitglieder weiterzugeben und über PFAS-freie Alternativen zu informieren.

Die Liste der PFAS-Pestizide (sowie PFAS-freier chemischer und biologischer Alternativen) steht hier zum Download bereit.

Lindemans – Tarot Noir

Bei der Entwicklung von Lindemans Tarot Noir hat sich die Brauerei von der Belle Epoque, der Zeit zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, inspirieren lassen. Diese schillernde Epoche war geprägt von einer Faszination für das Mystische und Unbekannte, als diejenigen, die einen Blick in die Zukunft werfen wollten, Hellseher aufsuchten und sich für alles Geheimnisvolle interessierten.

Das Bier weist aber noch zwei Besonderheiten auf: zum einen handelt es sich um eine Cuvée von Lambic und einem obergärigen belgischen Starkbier. Diese Mischung ist recht selten und macht die Entwicklung eines guten Bieres nicht einfacher. Und gut ist das Bier geworden. Nicht umsonst wurde das Lindemans Tarot Noir im Jahr 2023 bei den World Beer Awards zweimal mit Gold ausgezeichnet, als bestes belgisches Bier und als bestes Bier in seinem Bierstil.

In tief dunklem rubinrot, beinahe in Schwarz, strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Darüber steht eine feinporige haselnussbraune Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier also eine gute Figur.

Das Bier duftet intensiv nach dunklen Früchten, während sich die Malzsüße im Hintergrund hält. Abgerundet wird das Aroma durch einen Hauch Marzipan. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät mir, dass die Fruchtnoten nicht vom Hopfen stammen, sondern von der Zugabe von Blaubeeren, schwarzen Johannisbeeren und Holunder zum Sud.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge kommt der Geschmack der Brombeeren und Blaubeeren in den Vordergrund, den die Holunderbeeren gut abrunden, so dass das Bier ein volles und weiches Mundgefühl erzeugt, das gut austariert ist. In der Kehle ist das Bier mild, fast ohne Bittere. Lediglich der Geschmack nach Marzipan und Holunder klingt einige Zeit nach.

Das Lindemans Tarot Noir ist ein schönes Bier für den Spätsommer oder für den Winter, wenn es dem Konsumenten den Sommer zurückholen kann.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Zucker, Brombeersaft aus Fruchtsaftkonzentrat, Blaubeersaft aus Fruchtsaftkonzentrat, Holundersaft aus Fruchtsaftkonzentrat, Hopfen

Alkoholgehalt:

8,0 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

3° Celsius

Brauerei:

Lindemans
Lenniksebaan 1479
1602 Vlezenbeek
Belgien
www.lindemans.be

5. 7. 2025: Perger Bier- und Kulinarikfest

Das Perger Bier- und Kulinarikfest in der Innenstadt in Perg wird 2025 bereits zum 10. Mal ausgerichtet. Die Veranstalter – der Verein x-Event – lädt wieder regionale Anbieter von Speisen und Getränken zur Teilnahme ein.

Es gibt Bier von mehreren Brauereien, dazu besondere Schmankerl von den örtlichen Wirten, sowie ein Musik- und ein Kinderprogramm. Diese Zusammenstellung ist der Grund, warum dieses Fest im Stadtzentrum bei den vielen Besuchern von Perg so beliebt ist.

Es findet am Samstag, 5. Juli 2025, von 15:00 Uhr bis 23:45 Uhr statt.

Ort des Geschehens ist der Hauptplatz 4 in 4320 Perg, Österreich.

Hauf – Dinkelator

Ich muss zugeben, dass ich mich beim Kauf des Dinkelators getäuscht habe. Eigentlich hatte ich angenommen, dass es sich um einen dunklen Doppelbock handelt, der mit Dinkelmalz gebraut wurde. OK, ein Doppelbock ist es wirklich und er ist auch dunkel. Allerdings wurde für dieses Bier kein Dinkelmalz verwendet, sondern das Bier stammt aus Dinkelsbühl. Na gut, das muss ja alles kein Nachteil sein. Öffne ich also das Bier, das nebenbei bemerkt nur von Oktober bis April ausgeliefert wird, und beginne mit der Verkostung.

Kupferfarben und kristallklar präsentiert sich das Bier im Glas. Die elfenbeinfarbene Schaumkrone ist zwar klein, bleibt aber sehr lange erhalten. An der Optik des Dinkelators ist absolut nichts auszusetzen.

Das Aroma ist malzbetont. Ich stelle Aromen fest, die an dunkle Schokolade erinnern, auch an Lakritz und ich meine auch einen Hauch von Rauchnoten festzustellen.

Der Antrunk ist stiltypisch süß und er überzeugt durch seine feinperlige Karbonisierung. Auf der Zunge gesellt sich schnell eine leichte Bittere zur Süße. Das Mundgefühl ist weich und das Bier macht einen fast dickflüssigen Eindruck. Dabei ist das Bier extrem süffig, was bei einem Alkoholgehalt von 7,4 Volumenprozent nicht ungefährlich ist. Auch in der Kehle steht die Süße im Vordergrund, wobei die Bittere weiterhin diskret bleibt. Der Geschmack klingt einige Zeit nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,4 % Vol.

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

Brauerei Hauf GmbH & Co.KG
Heiningerstraße 28
91550 Dinkelsbühl
www.hauf-bier.de

Vander Ghinste – Roodbruin

Omer Vander Ghinste ist eine belgische Brauerei in Bellegem, einer Teilgemeinde der westflandernschen Stadt Kortrijk, die im Jahr 1938 von Remi Vander Ghinste gegründet. Die Brauerei ist als Privatbrauerei Mitglied der Gesellschaft Belgian Family Brewers.

Seit 2007 steht die Brouwerij Omer Vander Ghinste in fünfter Familiengeneration unter der Leitung von Omer-Jean Vander Ghinste. Der Name Omer knüpft an die mehr als 120-jährige Familientradition der Brauerei an, nach der der älteste Sohn jeder Generation – genannt Omer – jeweils der Chef der Brauerei wird. Aber das nur nebenbei, kommen wir zum Bier.

Es ist obergärig und mit Gerstenmalz, Weizen und Karamellmalzen gebraut. Anschließend wird das Bier mit 18 Monate altem Lambic für eine weitere Gärung geblendet. Das verspricht doch ein echtes Geschmackserlebnis.

Ja, das Bier hat seinen Namen Roodbruin zu Recht. Es ist sehr dunkelrotbraun. Darüber prangt eine gemischtporige haselnussbraune Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch ist an diesem Bier schon mal nichts auszusetzen.

Wirklich bestechend ist aber das Aroma des VanderGhinste Roodbruin. Ich rieche Trockenpflaumen und Rosinen, Kandis, dunkle Schokolade und Marzipan. Die Aromen sind so vielschichtig, dass ich sie gar nicht alle einzeln identifizieren kann. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme unaufdringliche Malzsüße aus. Eine recht kräftige Karbonisierung sorg für eine ordentliche Frische. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider, begleitet durch einen leichten Geschmack nach Melasse. Außerdem gesellt sich eine fruchtige und gut auf die Sp0e abgestimmte Säure dazu. In der Kehle ist das Bier mild und praktisch ohne Bittere. Dafür klingt die Säure einige Zeit nach.

Das Roodbruin von Vander Ghinste ist angenehm zu trinken. Es eignet sich aber nicht für den Stammtisch, sondern es ist ein Bier, das in kleinen Schlucken langsam und bewusst genossen werden will.

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Bittereinheiten:

20 IBU

Brauerei:

Omer Vander Ghinste
Browtorenstraat 5
8510 Bellegem
Belgien
www.omervanderghinste.be

18. 7. – 19. 7. 2025: tapt Festival Almere

Das TAPT-Festival ist eine Veranstaltung, die Bierliebhaber und Festivalgänger gleichermaßen begeistert. Almere, eine moderne und dynamische Stadt in den Niederlanden, wird Gastgeber dieser lebhaften Feier von Bier, Musik und Gemeinschaft sein. Mit seiner einzigartigen Atmosphäre und vielseitigen Angeboten verspricht das TAPT-Festival ein unvergessliches Erlebnis für alle Besucher.

Ein Fest für alle Sinne

Das TAPT-Festival ist bekannt für seine einladende Atmosphäre, die Menschen zusammenbringt. Im Mittelpunkt steht selbstverständlich das Bier. Brauereien aus der Region und darüber hinaus präsentieren eine Vielfalt an handwerklich gebrauten Bieren, die sicherlich jeden Geschmack treffen. Doch das Festival bietet weit mehr als nur Getränke – es ist ein Fest für alle Sinne.

Bierkultur im Fokus

Das Herzstück des Festivals ist die Präsentation außergewöhnlicher Biersorten. Von traditionellen Lagerbieren bis hin zu experimentellen Craft-Bieren können die Besucher eine breite Palette von Aromen und Bierstilen entdecken. Experten und Braumeister stehen bereit, um ihr Wissen zu teilen und die Geschichten hinter ihren Kreationen zu erzählen. Für diejenigen, die ihr Wissen vertiefen möchten, gibt es Workshops und Verkostungen, die spannende Einblicke in die Kunst des Bierbrauens bieten.

Musik und Unterhaltung

Neben der Bierkultur sorgt das TAPT-Festival für musikalische Highlights. Live-Bands und DJs verwandeln die Festivalbühne in einen pulsierenden Hotspot, der zum Tanzen und Feiern einlädt. Die Musikauswahl reicht von Indie und Pop bis hin zu elektronischen Beats, sodass für jede*n etwas dabei ist. Die lebendige Energie der Musik trägt zur besonderen Atmosphäre des Festivals bei und sorgt dafür, dass niemand stillstehen möchte.

Kulinarische Genüsse

Selbstverständlich darf gutes Essen bei einem Festival nicht fehlen. Die Besucher erwartet eine Vielfalt an Food-Trucks und Ständen, die von herzhaften Snacks bis hin zu raffinierten Gerichten alles bieten. Lokale und internationale Köstlichkeiten sorgen dafür, dass niemand hungrig bleibt. Das Essen ist perfekt darauf abgestimmt, die Aromen der verschiedenen Biere hervorzuheben und das kulinarische Erlebnis zu vervollständigen.

Gemeinschaft und Spaß

Das TAPT-Festival ist mehr als nur eine Veranstaltung – es ist ein Treffpunkt für Menschen, die ihre Leidenschaft für Bier und Unterhaltung teilen. Die entspannte und freundliche Atmosphäre macht es leicht, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam zu feiern. Spiele, Wettbewerbe und interaktive Aktivitäten sorgen für zusätzlichen Spaß und machen das Festival zu einem Ort, an dem jede*r willkommen ist.

Familienfreundliche Angebote

Das TAPT-Festival ist nicht nur für Erwachsene geeignet. Es gibt spezielle Bereiche und Aktivitäten, die auch Familien mit Kindern ansprechen. Die kleinen Gäste können sich bei kreativen Workshops und unterhaltsamen Spielen austoben, während die Erwachsenen das Bier und die Musik genießen. Dies macht das Festival zu einem Ort, an dem jede Generation etwas Besonderes erleben kann.

Praktische Informationen

Das TAPT-Festival findet in Almere statt, einer Stadt, die für ihre moderne Architektur und ihre Nähe zur Natur bekannt ist. Die Veranstaltung ist leicht erreichbar, sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die genauen Daten und Uhrzeiten des Festivals sowie Ticketinformationen werden rechtzeitig auf der offiziellen Website veröffentlicht. Besucher*innen haben die Möglichkeit, Tickets im Voraus zu erwerben, um sich einen Platz bei diesem besonderen Event zu sichern.

Nachhaltigkeit und Verantwortung

Das TAPT-Festival setzt sich für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ein. Von der Verwendung umweltfreundlicher Materialien bis hin zur Unterstützung lokaler Unternehmen und Gemeinschaften – die Organisator*innen sind bestrebt, positive Impulse zu setzen. Dies unterstreicht das Engagement des Festivals für eine umweltbewusste und sozial verantwortliche Feierkultur.

Ein Erlebnis, das bleibt

Das TAPT-Festival ist eine Veranstaltung, die die Besucher*innen mit unvergesslichen Erinnerungen, neuen Freundschaften und einer Wertschätzung für Bier und Kultur zurücklässt. Egal, ob Sie ein Bierkenner, ein Musikliebhaber oder einfach jemand sind, der eine gute Zeit sucht – das TAPT-Festival in Almere wird Sie begeistern. Machen Sie sich bereit für ein Wochenende voller Genuss, Unterhaltung und Gemeinschaft!

Das Festival findet am Freitag, 18. Juli von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr und am Samstag, 19. Juli von 13:00 Uhr bis 23:00 Uhr am der Esplanade in Almere, Niederlande, statt.

14. 7. 2025: Speciaalbierfestival Oss

Am Sonntag, den 14. Juli 2025, findet von 13:00 Uhr bis 22:00 Uhr im bekannten Sint Brabantspark, neben dem Groene Engel in Oss, Niederlande, das Special Beer Festival Oss statt. Nach erfolgreichen Veranstaltungen in den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2019 verspricht dieses Event ein Fest für Bierliebhaber zu werden. Das Festival bietet eine große Auswahl an Bierspezialitäten verschiedener Brauereien, und das alles in einer stimmungsvollen Umgebung im Herzen von Oss.

Einbecker – Barrel Bock 2024

In jedem Jahr vor Weihnachten veröffentlicht die Einbecker Brauerei einen Sondersud. Im Jahr 2024 war es ein Bockbier mit Reifung im Bourbonfass. Der Sondersud war auf 10.000 Flaschen limitiert und kürzlich ist es mir gelungen, eine Flasche aufzutreiben. Jetzt will ich sie verkosten. Meine Erwartungen an das Bier sind hoch, insbesondere weil es bei einem Wettbewerb von Falstaff den ersten Platz belegt hat.

Kastanienbraun und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist hellbraun und bleibt recht lange erhalten. Optisch kann das Bier überzeugen.

Das Bier duftet nach dunkler Schokolade und Vanille. Abgerundet wird das Aroma durch fruchtige und würzige Noten, die an Kirschen und weißen Pfeffer erinnern. Die immerhin 9,1 Volumenprozent Alkohol sind hervorragend eingearbeitet, so dass sie die anderen Aromen unterstützen, ohne selbst hervorzustechen. Aber wo sind das Holz und der Whiskey? Diese beiden Aromen vermisse ich.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine stiltypische Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus, wobei die Kohlensäure für meinen Geschmack etwas gering dosiert ist, aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten, wobei eine geringe Bittere dazustößt. Das Mundgefühl ist überraschend leicht und weich, dabei auch frisch. Jetzt kann ich auch einen Hauch Holz schmecken, oder sollte ich lieber sagen, ich kann ihn erahnen? In der Kehle ist das Bier mild und erst hier kann ich einen leichten Whiskeygeschmack feststellen.

Alles in Allem ist der Barrel Bock ein sehr angenehmes Bockbier, bei dem leider die Fassreifung nicht so richtig durchkommt. Ist mir dieses Bier die knapp 10 Euro wert? Eher nicht. Schade. Die früheren Jahrgangsbiere aus Einbeck haben mir durch die Bank besser gefallen.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

9,1 % Vol.

Stammwürze:

20° Plato

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

Einbecker Brauhaus AG
Papenstraße 4–7
37574 Einbeck
www.einbecker.de

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