Die Stadtsteinacher Brauerei Schübel ist ein Familienunternehmen aus dem Raum Kulmbach. Heute steht mit Jürgen Münch und seiner Frau Andrea Schübel-Münch die fünfte Generation an der Spitze. Und auch Sohn Mario hat die Ausbildung zum Mälzer und Brauer bereits abgeschlossen, um in die Brauerei einzusteigen. Auch Tochter Lea-Sofia ist schon fleißig dabei. Im Jahr 2010, pünktlich zum Tag der Franken am 2. Juli, hat die Brauerei das Bier A Fränkisch auf den Markt gebracht. Nur zwei Jahre nach seiner Erscheinung gewann der fränkische Klassiker im renommierten Wettbewerb eine Bronze-Medaille und internationale Bekanntheit. Und vierzehn Jahre später steht das Bier vor mir und wartet auf seine Verkostung.
Das Etikett ist schon auffällig, denn es zeigt das Wappen von Franken. Dazu der Name – das kann dann doch nur typisch fränkisch sein. Das hoffe ich jedenfalls. Öffne ich also die Flasche und schenke mir das Bier ein.
Bernsteinfarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine feinporige Schaumkrone, die anfangs recht flott in sich zusammenfällt. Ein Rest bleibt aber lange erhalten.
Das Bier duftet nach frischer Brotkruste, Hefe und Karamell. Damit macht es richtig Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk ist recht süß und dabei spritzig. Auf der Zunge finden sich die gleichen Aromen ein, die ich bereits in der Nase festgestellt habe. Da die Bittere nur wenig vorhanden ist, verursacht das Bier ein schlankes Mundgefühl. Die Bittere wird erst in der Kehle etwas kräftiger und klingt dann überraschend lange nach.
Für mich ist das Bier wohl etwas zu fränkisch. Fehler kann ich keine feststellen, aber ich würde mir eine kräftigere Hopfengabe wünschen, die dem Bier mehr Pep verleihen würde.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Röstmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
4,9 % Vol
Stammwürze:
11,8° Plato
Farbe:
16 EBC
Brauerei:
Brauerei Leonhard Schübel oHG
Knollenstr. 12
95346 Stadtsteinach
www.schuebel-braeu.de

Über die Brauerei Rittmayer aus dem fränkischen Hallerndorf habe ich bereits mehrfach geschrieben, so dass ich beim Hallerndorfer
Sie wissen nicht, was ein Kräusen ist? Dann geht es Ihnen wie mir. Ich habe jedenfalls im Internet recherchieren müssen. Die Brauerei beschreibt ihr Kräusen so: „Das Weiherer Kräusen ist ein helles, naturtrübes Zwickelbier, das vor dem Abfüllen mit Jungbier verfeinert wird. Der Braumeister spricht hier in der Fachsprache vom „Aufkräusen“. Das Ergebnis ist ein süffiges und erfrischendes Bier.“
Das Keller Bier von Orca Brau wurde aus Zutaten aus biologischem Anbau mit dem regionalen Aromahopfen
Das Zötler 1477 Kellerbier ist dem 570jährigen Bestehen der Brauerei gewidmet. Bei einem Alkoholgehalt von 4,9 Volumenprozent und 25 Bittereinheiten erwarte ich von diesem Kellerbier eine angenehme Süffigkeit.
Jetzt steht das zweite Bier aus der Gasthausbrauerei Alt-Bamberg vor mir. Zur Brauerei habe ich bereits etwas geschrieben, so dass ich gleich mit der Verkostung beginnen kann.
Die Klosterbrauerei in Metzingen braut nicht mehr selbst, sondern lässt ihr Bier bei Dinkelacker in Stuttgart brauen. Da die Stuttgarter für gutes Bier bekannt sind, ist das eigentlich eine gute Nachricht. Ich hoffe nur, dass ich nicht enttäuscht werde und öffne ohne weitere Vorrede die Flasche.
In Oldenburg befindet sich direkt gegenüber dem Hafen die Brauerei Ols, aus der das Zwickl kommt, das jetzt vor mir steht und an das ich mich jetzt ohne große Vorrede machen werde.
Wieder einmal steht ein Bier aus der fränkischen Biermanufaktur Engel vor mir. Diesmal handelt es sich um das Keller Pils, also ein naturtrübes Pils.