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Corona gibt es in Österreich jetzt auch vom Fass

Jeder kennt vermutlich Corona, Mexikos führende Biermarke, die auch nach Europa exportiert wird. In Deutschland wird sie vorwiegend von jugendlichen Wirkungstrinkern konsumiert. Jetzt überrascht Anheuser-Busch (AB InBev), der größte Braukonzern der Welt, die österreichischen Konsumenten mit der Markteinführung der weltweit beliebtesten mexikanischen Biermarke Corona im Fassbierformat in Österreich. Ab sofort gibt es das ikonische Bier mit der auffälligen Schriftart, dem berühmten Limettenritual und den einzigartigen Glasflaschen in Bars und Restaurants frisch vom Fass gezapft. Nachdem das Interesse an ausländischen Premium-Bieren auch im Bierland Österreich stetig steigt, ist Corona Bier im Fassbierformat ein bedeutender Schritt für die Marke.

„Mit der Einführung von Corona im Fassbierformat trifft AB InBev, das mit 600 Jahren Brautradition ein vielfältiges Markenportfolio von 500 Biermarken vertreibt, den Puls der Zeit und bietet Gastronominnen und Gastronomen die perfekte Ergänzung zum bereits bestehenden Corona Bier in der Flasche“, so Andrea Vincenzotti, Trade Marketing Executive bei AB InBev Österreich und Schweiz.

Speziell designte Biergläser für das berühmte Limettenritual

Das obligatorische Limettenritual bleibt auch beim Servieren von Corona Bier vom Fass fester Bestandsteil, um den erfrischenden Charakter des Biers hervorzuheben. Da für die Markteinführung speziell designte Gläser mit einer Aussparung auf dem Glasrand für die Limette entworfen wurden, darf auch beim Ausschank von Corona vom Fass die berühmte Limette natürlich nicht fehlen. Maßgeschneiderte Werbematerialien für den Point-of-Sale wie hölzerne Limettenhalter, Abtropfschalen und Schriftzüge sowie Untersetzer und Aufsteller unterstützen die Markteinführung in der Gastronomie und ziehen die Aufmerksamkeit von Bierliebhabern und Barbesuchern auf sich. Die Markteinführung hierzulande wird auch von unterschiedlichen digitalen Maßnahmen begleitet.

Das Hawidere in Wien feiert Geburtstag

Seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wird der ehrwürdigen Lokalität im 15. Bezirk dem leiblichen Wohle der Wiener gedient. Fast 80 Jahre lang war hier das Weinhaus Kraft beheimatet, bevor es nach einigen kurzen Intermezzi zum Hawidere wurde.

Am 16. März 2001 öffnete das Hawidere in der Ullmannstraße zum ersten Mal seine Pforten. Seit 7.777 Tagen (Stand 1. Juli 2022) steht das Bier im Mittelpunkt dieses Hauses. Vorwiegend kleine österreichische Brauereien belieferen seit den Anfangstagen das Bierlokal. Im Jahr 2015 wurde ein High End Kühlhaus für die perfekte Lagerung der Fassbiere errichtet, seit damals gibt es auch 14 verschiedene frisch gezapfte Fassbiere, mittlerweile auch aus der hauseigenen Nomadenbrauerei Collabs Brewery. Zwei Biergärten bieten Gelegenheit sich durch die Biervielfalt durchzukosten.

Für die perfekte Bierberatung stehen den Gästen drei Biersommeliers zur Seite. Sie empfehlen auch zu jedem Burger eine passende Bierbegleitung. „Wir lieben einfach Bier und Biervielfalt“, so Dominique Schilk, diplomierte Biersommelière, „und geben diese Liebe sehr gerne an unsere Gäste weiter.“

Burger wurden im Hawidere erstmals 2007 gegrillt, lange bevor die Burgermania über Wien hereinbrach. Mittlerweile werden über 33, teils außergewöhnliche, Burgerkreationen mit zahlreichen veganen und vegetarischen Optionen angeboten. Das Rindfleisch kommt zu 100% aus österreichischer Landwirtschaft, hauptsächlich aus dem Schneebergland und dem Burgenland. Die Erdäpfel für die Steak Fries kommen aus dem Weinviertel, Salat, Tomaten und Gemüse frisch vom Markt. Das Burgerbrot wird im Holzofen auf Fladenart gebacken und täglich frisch geliefert.

Eine lange Tradition hat auch das Benefiz Burger Essen im Hawidere, zuletzt für das Integrationshaus Wien. Im Rahmen dieser Benefizreihe wurden bereits über 55.000 € gespendet.

Amuse Bouche sucht Bierzapfmeister der Top-Lehrlinge

Zwei Jahr lang hat Corona Amuse Bouche in die Pause gezwungen. Jetzt kann der Wettkampf der Top-Lehrlinge 2022 aber wieder durchgeführt werden: Auftakt war eine erfolgreiche Vorrunde im Hotel Savoyen Wien.

Die lange Wartezeit wurde vom Amuse Bouche-Team genutzt: Die Amuse Bouche Challenge ermöglichte es engagierten Lehrlinge aus der Wiener Gastronomie und Hotellerie, den Auswirkungen der pandemiebedingten, temporären Schließungen entgegenzuwirken. Fachwissen, vermittelt von namhaften Experten und Erlebnisse, die nachhaltig in Erinnerung bleiben – das außergewöhnliche Konzept begeistert die Jugendlichen ebenso wie die Lehrbetriebe. Das Ziel war und ist es, engagierten Lehrlingen Fachwissen und -können für die Lehrabschlussprüfung auf inspirierende Weise zu vermitteln und darüber hinaus Perspektiven für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen.

Bierkultur mit Verantwortung als Schwerpunkt von der Vorrunde bis zum Finale

Frisches Bier perfekt zu zapfen und verantwortungsvollen Konsum zu vermitteln, auf diese Aspekte der Bierkultur legt Amuse Bouche beim Wettkampf der Top-Lehrlinge besonders großen Wert.

„Gäste erwarten perfektes Service bei allen Facetten der Bierkultur von kompetenter Beratung über Hygiene der Schankanlage bis zu richtiger Trinktemperatur, perfekt gezapftem Bier im passenden Glas. Diese Kompetenzen wollen wir genauso schulen wie den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, ein Aspekt, der in der Ausbildung immer wichtiger werden wird. Die Konsumenten greifen vermehrt zu alkoholfreien Bieren. Die Lehrlinge sollen in der Beratung der Gäste auch alkoholfreie Alternativen anbieten können“, so Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich.

Die angehenden Restaurantfachfrauen und -männer hatten im vergangenen Jahr bei einem exklusiven Ausflug in die Brauerei Göss die Chance, Fachwissen und -können von den Experten der Brau Union Österreich zu lernen. Frei nach dem Motto „Nur Übung macht den Zapfmeister“ stellten die Lehrlinge bei der Vorrunde zum diesjährigen Wettkampf der Top-Lehrlinge im Austria Trend Hotel Hotel Savoyen Wien nun ihr Können unter Beweis: Mit großem Eifer wurden zahlreiche Gläser Gösser Märzen bei der Wettkampf-Station rund um „Das perfekt gezapfte Bier“ gezapft.

Am 20. Juni, beim großen Finale in Wien, treten die „Besten der Besten der kulinarischen Nachwuchsstars“ an, um ihr Können beim „Amuse Bouche Bierzapfwettbewerb 2022“ unter Beweis zu stellen.

Was ist Amuse Bouche?

Mit der 2008 von Piroska Payer in Zusammenarbeit mit Repräsentanten der Wiener Spitzenhotellerie gegründeten Lehrlingsinitiative Amuse Bouche wurden bereits über 700 ausgewählte Lehrlinge aus ganz Österreich mit unterschiedlich konzeptionierten und organisierten Lehrlingsförderprogrammen, allen voran dem „Wettkampf der Top-Lehrlinge“, erfolgreich begleitet. Das außergewöhnliche Konzept ist international einzigartig.

Brauerei Göss bei der Langen Nacht der Forschung

Am 20. Mai ist es wieder so weit: die Lange Nacht der Forschung bietet zum zehnten Mal österreichweit Einblicke in heimische Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Auch zahlreiche Unternehmen präsentieren ihren Beitrag zum wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und auch ökologischen Leben im Alpenland. So auch die Brauerei Göss: „Auch so ein traditionsreiches Produkt wie Bier hat sehr viel mit Forschung zu tun – sogar in vielen unterschiedlichen Facetten. Von der historischen Erforschung der jahrtausendealten Bier-Geschichte über Entwicklung von neuen Produkten und Produktionsverfahren – wie es etwa bei alkoholfreiem Bier sehr eindrucksvoll der Fall war – bis hin zur ständigen Weiterentwicklung der Brauereiunternehmen am Weg zu einer völlig CO2-neutralen Produktionsweise gibt es hier viel zu entdecken“, erklärt Markus Baumann, Braumeister der Brauerei Göss.

Gösseum, Grüne Brauerei und Bierverkostungen: eine gelungene Mischung bei der #LNF22

Für historisch Interessierte bietet sich im Gösseum, dem Gösser Braumuseum, eine erlebnisreiche Reise durch die Zeit. Neu eröffnet im Jahr 2016, lädt das Museum zu einer interaktiven Reise durch die Geschichte des Bieres, die allein am Standort Göss schon 1000 Jahre zurück reicht. Ein weiteres Highlight ist die Brauereiführung, bei der man sich von den Rohstoffen über die unterschiedlichen Produktionsschritten bis zur Befüllung der Flaschen und Fässer ein Bild machen kann – und mehr: „Eine anständige Brauereiführung kommt ohne Verkostung für die erwachsenen Besucher natürlich nicht aus“, schmunzelt Baumann.

Göss wäre aber nicht die „Grüne Brauerei“, wenn nicht ein weiterer Schwerpunkt auf der Nachhaltigkeit liegen würde – braut man hier doch bereits 2016 völlig CO2-neutral und war damit – dank Forschung und auch einer Portion Pioniergeist – weltweiter Vorreiter. Doch auf diesem Erfolg ruht man sich nicht aus: „Schon jetzt werden durch smarte Lösungen in der Brauerei Göss an die 4.000 Tonnen CO2 jährlich vermieden. Am Horizont zeigen sich weitere Potenziale zur Kreislaufwirtschaft: Die Rückstände aus der Biomassevergärung könnten als phosphat- und kaliumreicher Biodünger verwendet werden, um den Humusaufbau zu unterstützen und damit noch mehr CO2 zu binden. Derzeit wird gerade daran gearbeitet, die Wertstoffe aufzukonzentrieren, um den Reststoff in ein hochwertiges Produkt umzuwandeln,“ erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich

Anmeldung zum LNF-Programm in Göss

Die lange Nacht der Forschung findet am 20. Mai 2022 von 17:00 bis 23:00 Uhr an 280 Stationen in ganz Österreich statt – bei freiem Eintritt. Unter www.langenachtderforschung.at gibt es alle Informationen dazu. Wer sich konkret für eine Teilnahme in Göss interessiert, kann sich bis spätestens 19. Mai unter der Telefonnummer 03842 2090 5802 anmelden.

Conrad Seidl stellt seinen „Bier Guide 2022“ vor

2022 wird ein gutes Jahr für alle, die in Österreich ein gutes Bier genießen wollen: Der aktuelle Bier Guide 2022 listet erstmals 47 Lokale auf, die weltweit zu den besten Adressen für gutes Bier gezählt werden können. Und das ist nur die Spitze einer Bierkultur, die in allen neun Bundesländern Österreichs breit aufgestellt ist.

Bierpapst Conrad Seidl, der soeben die 23. Ausgabe des Bier Guide fertiggestellt hat: „Unter den über 1000 Lokalen, die es heuer ins Listing geschafft haben, sind viele, die in ihrem Rahmen sehr verlässlich für gute Bierpflege sorgen und für ihre jeweilige Umgebung nicht weniger bedeutend sind als etwa das Hofbräuhaus für München. Oft findet man dort auch mehr Lokalkolorit zum Bier als in den international ausgerichteten Betrieben.“

Zum hohen internationalen Niveau der heimischen Bierkultur gehört auch ihre Offenheit für neue Entwicklungen. Dass heute mehr als 300 Brauereiunternehmen in Österreich tätig sind, hat auch damit zu tun, dass sich Österreich früher als viele andere Länder für damals als exotisch empfundene Biere geöffnet hat – importierte Biere waren Trendsetter. Kreative österreichische Brauer haben diese Trends aufgegriffen und ihrerseits Innovationen geschaffen, die heute auf dem Weltmarkt gefragt sind. Seidl: „Wie jedes Jahr werden auch heuer rund zwei Dutzend neue in Österreich gebraute Biere vorgestellt, viele davon nach Rezepten, die man noch vor zehn oder zwanzig Jahren allenfalls aus dem Ausland gekannt hat. Aber inzwischen sind Ales und Stouts, belgische Biere aller denkbaren Stärken und baltische Porter in österreichischen Sudkesseln heimisch geworden und stellen sich selbstbewusst der internationalen Konkurrenz.“ Österreichs Brauer exportieren jährlich eineinhalb Millionen Hektoliter, was ein Beleg für die Weltklasse unserer Bierkultur ist.

Zu den Lokalen, die mit den berühmtesten und besten Bierbars und Biergärten der Welt verglichen werden können und daher im Bier Guide mit fünf Krügeln ausgezeichnet wurden, gehören Brewpubs, wie die 1516 Brewing Company oder Beaver Brewing, beide in Wien – aber auch der immer wieder mit Innovationen beeindruckende Hotel-Ausschank der Brauerei Loncium und das heuer ebenfalls in diese Top-Klasse aufgestiegene Brauhaus Breznik, beide in Kärnten. In Steinbach am Attersee schmiedet Mario Scheckenberger in seiner Bierschmiede Geschmack ins Bier, in Hof bei Salzburg hat Reini Barta mit dem Brauhaus Gusswerk einen Taproom, in dem man gut nachvollziehen kann, warum seine Biere auch große Exporterfolge feiern. Mehr auf das regionale Publikum fokussiert, aber ebenso der Vielfalt verpflichtet ist die Bierbotschaft Herzog im steirischen Wundschuh.

In der Liste der Fünf-Krügel-Betriebe finden sich von A bis Z so unterschiedliche Unternehmen, wie der Alchimiste Belge in Salzburg und das Zündwerk in Strasshof, es gibt auf Bier&Food-Pairings fokussierte Betriebe wie das Schmid’s in Krems oder das inzwischen ebenfalls zu internationaler Bedeutung aufgestiegene Gasthaus Stumper in der Wachau. Der Bier Guide führt in mit Bier-Raritäten gefüllte Keller, wie jenen des Biergasthofs Riedberg oder des Bierhotels Ranklleiten und er gibt Einblick in die Biervielfalt, die man im Hirschen in Bregenz oder bei Hopfen & Soehne in Eisenstadt findet. Und natürlich gibt es ein Wiedersehen mit den Klassikern Schweizerhaus, dem Känguruh oder dem Brot & Spiele, die seit Jahrzehnten die Bierkultur hochhalten.

Conrad Seidl stellt neue Biere vor

Wichtig ist dem Bierpapst die Entdeckung neuer Biere. Als Innovationen des Jahres präsentiert er unter anderem:

  • Champagne Isabella Sour Ale – ein Grape Ale, für das Andreas Hartl in der 1516 Brewing Company Most der Uhudler-Trauben mitvergoren hat
  • Atacama – ein Brut IPA aus der kleinen, aber sehr innovativen Carantana Craftbeer Brewery in Klagenfurt.
  • Ganscha – ein mit Hanfblüten verfeinertes Kreativbier aus dem Mühlviertel.
  • Grantscherben – ein in Anlehnung an eine Berliner Weisse gebrautes und mit Apfelsaft verfeinertes leichtes Bier aus Wien.
  • Mosa Gueuze Style Ale – ein von Jörg „Mosa“ aus der Brauerfamilie Moser mit der Culture Collective gebrautes und spontan vergorenes Bier.
  • Salina – eine mit Halleiner Salz gebraute Gose zeigt, dass auch sehr große Konzerne feine Nischenbiere brauen.

Bier Guide 2022: Der Reiseführer zur Bierkultur

In seiner 23. Ausgabe stellt der Bier Guide auf 448 Seiten die wichtigsten Bierinnovationen vor, zudem die Besichtigungs- und Ab-Hof-Verkaufsangebote der Brauereiszene und natürlich wieder mehr als 1100 Bierlokale.

Wer auch zwischendurch auf dem Laufenden bleiben will, dem empfiehlt Conrad Seidl den zum Bier Guide passenden Newsletter, in dem er und sein Team über Neuerungen in der Bierszene berichten. Bestellen kann man diesen Newsletter unter: https://medianet.at/news/newsletter/

Die Top-Bierlokale

Der Bier Guide 2022 will Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden – mit besten Empfehlungen aus allen Bundesländern.

Und das sind die Top-Empfehlungen 2022:

  • Bierlokal des Jahres im Burgenland: Das Fritz, Weiden
  • Bierlokal des Jahres in der Steiermark: Hops, Graz
  • Bierlokal des Jahres in Kärnten: Altes Brauhaus, Völkermarkt
  • Bierlokal des Jahres in Niederösterreich: Mary’s Scottish Coffeepub, Wiener Neustadt
  • Bierlokal des Jahres in Oberösterreich: Brauhaus Haselbach, Braunau
  • Bierlokal des Jahres in Salzburg: Zum Bierführer, Goldegg
  • Bierlokal des Jahres in Tirol: Neue Post, Mayrhofen
  • Bierlokal des Jahres in Vorarlberg: Petrus, Bregenz
  • Bierlokal des Jahres in Wien: Stadtboden, 1. Bezirk
  • Micobrauerei des Jahres: Bräuhaus TenFifty, Wien, 10. Bezirk
  • Biergarten des Jahres: Gösserbräu Wels
  • Biergeschäft des Jahres: Kalea, Salzburg
  • Bierinitiative des Jahres: Private Brauereien Österreich

Die Lokalbewertungen stehen auch online

Alle Lokaltipps des Bier Guide sind auch online abrufbar: Die Webpräsenz www.bier-guide.net ermöglicht sogar eine Suche, wo man in der Nähe ein bestimmtes Bier gut gezapft finden kann. Und: Wer mit dem Smartphone unterwegs ist, findet sein Lieblingsbier und seine Lieblingsbrauerei unkompliziert mit einer eigenen App (erhältlich für iOS und Android).

11. 5. – 14. 5. 2022: Ottakringer Maifest

So vielfältig wie die Ottakringer Biere sind auch die Feste , die die Ottakringer Brauerei in diesem Jahr feiert. Nach der im April veranstalten offiziellen rillsaisoneröffnung findet die nächste Veranstaltung bereits von 11. bis 14. Mai am Vorplatz der Brauerei statt: das neu inszenierte Ottakringer Maifest.

Täglich von von 16 bis 22 Uhr bietet es den Besuchern bei freiem Eintritt folgende Highlights:

  • 26 Ottakringer Biere vom Fass
  • Tägliche neue Foodtruck-Highlights
  • Spannung und Spaß u.a. mit einem abendlichen Pub-Quiz, einer Eisstockbahn und weiteren Outdoor-Aktivitäten. Als Gewinn winkt u.a.eine Ottakringer-Ballonfahrt.

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: „Wir stehen für Vielfalt, das Pulsieren und das bunte Treiben, die das städtische Leben so einzigartig machen. Genau das wird auch wieder bei unserem Maifest zu spüren sein. Wir freuen uns auf alle Gäste, die uns am Ottakringer Standort besuchen und mit uns gemeinsam in feierlicher Stimmung ein frisch gezapftes Ottakringer zu gutem Essen genießen möchten.“

Die Ottakringer Brauerei startet mit BBQ & Beer in die Eventsaison 2022

Die Event-Location der Ottakringer Brauerei füllt sich wieder mit Leben. Auftakt zur vielfältigen Eventsaison ist das „BBQ & Beer“ von 7. April bis 10. April mit Spezialitäten vom OFYR Österreich Grill und Show-BBQ-Meister Andreas Pohlodek, auch bekannt aus Kitchen Impossible.

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei erzählt: „Unser einzigartiger Standort mit unserer Eventlocation macht Ottakringer zu dem, was wir sind. Eine Brauerei, die vielfältige Biere braut und gleichzeitig ihren Gästen einmalige Erlebnisse und Events bietet. Dass sich unsere Gäste bei uns gut unterhalten, dabei das eine oder andere ausgezeichnete Bier trinken und unseren Standort erleben, darüber freuen wir uns nach einer längeren Durststrecke wieder ganz besonders.“

Josef Wiedenhofer, Leiter der Ottakringer Eventlocation ergänzt: „Wir merken es an unserer Buchungslage deutlich: Die Menschen sind wieder durstig nach Events. Und das freut uns riesig! Wir haben die perfekten Räumlichkeiten für vielfältige Veranstaltungen und wollen in diesem Jahr auch unseren Vorplatz wieder verstärkt mit eigenen Events bespielen. Bei uns beginnt die Freiluftsaison, sobald wir den Grill anwerfen, daher starten wir mit BBQ & Beer als Season Opening.“

Das BBQ & BEER Season Opening mit Spezialitäten vom OFYR Österreich Grill findet vom 7. April bis 10. April statt, und zwar Donnerstag und Freitag von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Samstag von 14:00 Uhr bis 22 Uhr sowie Sonntag von 10:00 bis 18Uhr.

Zur Saisoneröffnung hat sich die Ottakringer Brauerei etwas Besonderes einfallen lassen. Zu den vielfältigen hausgemachten Bierspezialitäten werden internationale Spezialitäten gegrillt. Das jedoch nicht im herkömmlichen Sinne, sondern auf OFYR Österreich Grills. Mit dabei an allen vier Tagen der Show-BBQ-Meister Andreas Pohlodek, auch bekannt aus Kitchen Impossible. Er grillt eine Auswahl an unterschiedlichen Speisen und als Überraschung auch eine süße Wiener Spezialität. Für Kinder gibt es ein Rahmenprogramm und unplugged Musik sorgt für „Lagerfeuer“-

Romantik.

6 Event Locations und Außenbereich

In den außergewöhnlichen Räumlichkeiten der Ottakringer Brauerei findet jede Veranstaltungsart eine passende Location. Hopfenboden, Gerstenboden, Hefeboden, Alte Technik, Gold Fassl Magazin und das denkmalgeschützte Wahrzeichen der Ottakringer Brauerei: der Darreturm. Die Räume können miteinander kombiniert werden, auch mit dem Außenbereich. Dank der einzigartigen Kombination aus vielfältiger historischer Architektur und moderner Zapf- und Eventtechnik erhält jede Veranstaltung den perfekten Rahmen. Von kleineren Feiern ab 40 Personen bis zu Clubbings mit 2.500 Personen.

Das Eventlocation-Team steht jederzeit mit Rat und Tat bei der Organisation zur Seite. Sie finden es unter https://www.ottakringerbrauerei.at/de/unser-eventlocation-team.

Auf den Spuren des alkoholfreien Bieres in Österreich

Die 13. Ausgabe des österreichischen Bierkulturberichtes, der von der Kommunikationsabteilung der Brau Union Österreich herausgegeben wird, wirft 2021 einen umfassenden Blick auf das alkoholfreie Bier. Persönlichkeiten der Branche erklären in Interviews, wie sich das alkoholfreie Bier im Lauf der Zeit entwickelt hat, welche Methoden es zur Herstellung gibt, wie etabliert alkoholfrei in der Gastronomie ist und wie sich alkoholfreies Bier auf die Gesundheit auswirkt.

Basierend auf den Ergebnissen einer breit angelegten Studie des „market“ Marktforschungsinstituts zur Bierkultur in Österreich wird auch ein vielfältiger Blick auf das heutige Konsumverhalten geworfen. Mittlerweile ist ersichtlich, dass sich die Coronapandemie auf das Konsumverhalten der österreichischen Bevölkerung ausgewirkt hat. Zumindest mehrmals pro Monat, also regelmäßig, trinken 61 % der Österreicher Bier, 4 % mehr als im Vorjahr. Fragt man, wo das Bier am besten schmeckt, geben ein Drittel der Österreicher (36 %) unterwegs an, in Bars, Lokalen, Gasthäusern. Zuhause schmeckt es hingegen nur 18 % besser. Aber ebenfalls einem Drittel (35 %) kommt es nur auf das Bier an, das ihnen überall gleich gut schmeckt.

Konsumtrends Alkoholfrei und Regionalität

Legt man den Fokus auf alkoholfreies Bier zeigt sich, dass fast die Hälfte der Österreicher (45 %) findet, der Umgang mit alkoholfreiem Bier hat sich zum Positiven verändert, es ist mittlerweile schick und angesehen, zu alkoholfreiem Bier zu greifen. Entsprechend trinkt ein Viertel der Österreicher (26 %) gerne alkoholfreies Bier, Tendenz seit Jahren leicht steigend. An den Konsumgründen hat sich kaum etwas geändert. Nahezu die Hälfte der Österreicher (46 %) greift zu alkoholfreiem Bier, wenn man Lust auf ein Bier hat, aber ohne Alkohol trinken zu wollen sowie beim Autofahren. Letzterer Grund hat durch die pandemiebedingten Lockdowns um 4 % abgenommen. Alkoholfreies Bier ist für die Österreicher vor allem Durstlöscher (45 %), steht für Genuss (34 %) und Gesundheit (32 %).

Ein weiterer Konsumtrend hat sich durch Corona noch stärker ausgeprägt, Regionalität. 4 von 10 Österreichern bevorzugen ein Bier aus ihrer Region. Vor allem regelmäßige Bierkonsumenten (44 %), die 50-59-Jährigen (46 %) sowie die Landbevölkerung (47 %) greifen überdurchschnittlich oft lieber zu regionalem Bier. Unter den 18-29-Jährigen ist es hingegen nur ein Drittel, in dieser Altersgruppe fällt die Wahl mit 13 % fast doppelt so oft wie für die Gesamtbevölkerung auf internationales Bier.

Schlussendlich wird noch ein Blick in die Zukunft gewagt, wie es mit der Bierkultur in Österreich und dem Konsumverhalten von (alkoholfreiem) Bier weitergehen könnte. „Für nahezu jeden Österreicher ist Bier (sehr) wichtig für die österreichische Getränkekultur (87 %). Darum ist eines gewiss: Bier ist und bleibt ein Teil unserer österreichischen Kultur. Schon früher ebenso wie heute und sicher auch in Zukunft wurde und wird auf das Brauhandwerk mit Bier angestoßen“, ist Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich, überzeugt.

„In der diesjährigen Bestandsaufnahme zum Thema österreichisches Bier haben wir neben konstanten Fragen, um Vergleiche ziehen und Trends erkennen zu können, den Fokus auf alkoholfreies Bier, Regionalität und Auswirkungen der Coronapandemie gelegt, die erfreulicherweise den Stellenwert von Bier in der österreichischen Getränkekultur nicht negativ beeinflussen“, so Gabriela Maria Straka, Mitglied der Geschäftsleitung und Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich und Diplom-Biersommelière.

Gösser launcht neues Bier

Aktuell geht der Trend zu leichten und wenig bitteren Bieren. Das zeigt sich auch daran, dass das Helle der einzige Bierstil ist, der in Deutschland noch wächst. In Österreich wird es wohl ähnlich sein, weshalb auch die dortigen Brauereien auf diesen Zug aufspringen. Das neue Gösser NaturHell 4 % vereint nach Angaben der Brauerei, was viele Konsumenten sich von Bier wünschen: vollmundig, süffig und weniger herb ist es gut und leicht trinkbar mit nur 4 % Alkohol.

„Ein ausgewogener Lebensstil mit bewusstem Alkoholkonsum wird für viele Menschen quer durch alle Altersgruppen immer wichtiger. Bei Bier greift man besonders gerne zu süffigen, gut trinkbaren und gleichzeitig auch etwas leichteren Bieren“, weiß Michael Wallner, Marketing Director der Brau Union Österreich, aus Marktforschungen.

Das neue Gösser NaturHell 4 % ist Gössers Antwort auf die aktuellen Konsumbedürfnisse. Vollmundig und süffig soll es sein, bei nur 4 % Alkohol soll es belebend wirken und gleichzeitig ein in Österreich neues Biersegment begründen: „Session Lager“. Dabei handelt es sich um Biere mit etwas weniger Alkohol, aber mit vollem Geschmack und bester Trinkbarkeit.

„Mit dieser besonderen Bierinnovation wollen wir die Kategorie der ‚Session Lager‘ Biere als neuen Alltagsbiertyp etablieren und so den heimischen Biermarkt nachhaltig beleben“, so Klaus Schörghofer, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.

„Hell leuchtend in der Farbe und dezent hopfig im Duft präsentiert sich das neue Gösser NaturHell mit 4 % Alkohol. Eine gut balancierte Bittere und ein harmonisch ausgewogener, vollmundiger Geschmack bei weniger Karbonisierung verleihen dem Bier – charakteristisch für ein ‚Session Lager‘ – seine besonders gute Trinkbarkeit“, meint Gösser Braumeister Andreas Werner.

In Österreich ist das Bier bereits auf dem Markt. Leider ist Gösser in Deutschland bislang nur mit seinem Radler vertreten. Ich vermute daher, dass auch das NaturHell in Deutschland nicht erhältlich sein wird. Aber wenn Sie einmal nach Österreich kommen, ist es dieses Bier sicherlich wert, einmal probiert zu werden.

Ab Februar wird in der Brauerei Fohrenburg in Vorarlberg CO2-neutral gebraut

Mehr als 2.000 Tonnen CO2 spart die Brauerei Fohrenburg ab Februar durch die vollständige Umstellung auf Ökostrom und Biogas ein und produziert somit CO2-neutral. Dabei setzt man zu 100 % auf erneuerbare Energie mit Ökostrom aus österreichischer Wasserkraft und Biogas, das ganz regional in Vorarlberg aus biologischen Hausabfällen und landwirtschaftlichen Reststoffen erzeugt wird.

„Wir gehen als erste Grüne Brauerei in Vorarlberg mit gutem Beispiel voran und nehmen dafür zusätzliche Betriebskosten in Kauf. Damit aber nicht genug, wir wollen noch nachhaltiger werden und in den kommenden Jahren unseren Energieaufwand um ein Viertel reduzieren. Wir setzen dadurch nicht nur nachhaltige Zeichen in der Klimapolitik, sondern bestätigen auch klar die regionale Braukunst im Ländle“, so Geschäftsführer Wolfgang Sila.

Um diese Reduktion zu erreichen, wird in den nächsten fünf Jahren in die Optimierung bestehender Anlagen und Prozesse weiter investiert. Zudem soll die Dampferzeugung in der Brauerei, die bisher über einen Biogaskessel betrieben wird, auf ein Holzheizwerk umgestellt werden.

„Die Stadt Bludenz hat sich mit „MissonZero“ zu einer nachhaltigen Klimapolitik entschieden. Als Bürgermeister freut es mich deshalb sehr, dass mit der Brauerei Fohrenburg einer der Bludenzer Vorzeigebetriebe mit uns in Sachen klimaschonender Politik Hand in Hand geht. Mit dem Bio-Hofbier hat die Brauerei Fohrenburg schon einen großen Wurf gelandet. In Konsequenz nun auch mit umweltschonender Energie zu produzieren, ist wirklich sehr vorbildlich. Ich hoffe, dass noch viele weitere Schritte folgen und andere Betriebe diesem Beispiel nacheifern“, so Simon Tschann, Bürgermeister der Stadt Bludenz.

„Es ist erfreulich, dass wir nach Göss und Schladming in der Steiermark nun mit Fohrenburg aus Vorarlberg bereits die dritte Brauerei in Österreich zur Gänze mit grüner Energie betreiben. Dies ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, um gemäß der Nachhaltigkeitsstrategie „Brew a better world“ bis 2030 in allen unseren Brauereien CO2-neutral zu produzieren“, freut sich Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards und Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich.

Generationenwechsel am Sudkessel

Für die Fohrenburger Biere, die ab sofort nachhaltig gebraut werden, wird ab Sommer ein neuer Braumeister verantwortlich sein. Braumeister Josef Wasner tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an und übergibt im Juni offiziell an Felix Schiffner. Der gebürtige Oberösterreicher arbeitet bereits seit Jahresanfang 2022 in der Brauerei Fohrenburg mit, um sich in alle Abläufe einzuarbeiten.

„Ich übernehme eine spannende und herausfordernde Aufgabe von einem sehr erfahrenen Braumeister. Mit einem engagierten und motivierten Team freue ich mich darauf, die tief in der Region verwurzelte Brauerei Fohrenburg erfolgreich in die Zukunft zu führen. Dazu gehört neben herausragender Bierqualität auch der schonende Umgang mit unseren Ressourcen. Mit dem Umstieg auf Wasserkraft und Biogas setzen wir hierbei einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung“, ist Felix Schiffner begeistert.