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7. 10. 2022: ErnteTankFest in Wien-Ottakring

Frischer geht es kaum. Erstmals findet am 7. Oktober in der Ottakringer Brauerei das Ottakringer ErnteTankFest statt. Die Familienbrauerei lädt dabei alle Bierliebhaber ein, das beliebte Ottakringer Bier direkt aus dem Lagertank zu genießen. Die Veranstaltung beginnt ab 16 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

Neben den Ottakringer Bierspezialitäten rundet ein buntes Programm das Fest ab: Food Trucks, BBQ, Modern Brass Music und geselliges Beisammensein am Brauerei-Vorplatz, bevor gegen 20 Uhr indoor in der hauseigenen Eventlocation „Alte Technik“ die Liveband SKOLKA sowie das anschließende DJ-Line-Up rund um KSOT/SOUNDSYSTEM für reichlich Stimmung bis in die Früh sorgen werden.

Mit dem neuen Eventformat zeichnet sich Ottakringer einmal mehr als lebendige Erlebnisbrauerei aus und bietet den Wienern ein neuartiges, bieriges Format für Genuss und Freude an.

Tankbier lebt von Frische, kurzen Wegen und ressourcenschonender Distribution. Als ein führender Gastronomie-Partner in Wien liefert Ottakringer sein Tankbier mittlerweile an über 30 Betriebe, die Nachfrage am Tankbier-Genuss steigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ottakringerbrauerei.at.

Wann:

7. 10. 2022 ab 16:00 Uhr

Wo:

Ottakringer Brauerei
Ottakringer Platz 1
1160 Wien

Am 30. 9. 2022 ist Brausilvester und Tag des österreichischen Bieres

Bier ist ein Getränk mit Historie – geht die Geschichte des Gerstensaftes doch mehrere Jahrtausende zurück. Nicht zuletzt die Österreicher verbinden damit heute wie früher ein Stück Kultur – 86 Prozent der Österreicher bewerten Bier laut aktuellem, noch unveröffentlichten Bierkulturbericht als wichtig für die Getränkekultur in Österreich. Kein Wunder, dass auch knapp zwei Drittel der Österreicher (61%) regelmäßig, also mindestens mehrmals pro Monat, zu diesem Getränk greifen.

Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs und ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, erklärt: „Heutzutage ist Bier – in seiner ganzen Bandbreite an Sorten, zunehmend auch ohne Alkohol, ganzjährig nicht aus dem Alltag der Österreicher wegzudenken. Bis vor rund 180 Jahren gab es allerdings eine bierige Sommerpause: Bevor Anton Dreher das Lagerbier erfand und damit ausgehend von der Brauerei Schwechat eine bierige Revolution auslöste, konnte temperaturbedingt nur zwischen Ende September und Mitte April gebraut werden. Darauf gehen die Feierlichkeiten zum Brausilvester zurück – heute wird am 30. September auch der österreichische Tag des Bieres gefeiert.“

Brautradition und bierige Zukunft

Solange die Tradition des Bieres zurückgeht und so verdienstvoll sie ist, ist doch auch bereits der Weg in eine bierige Zukunft geebnet – die sich unter anderem durch Nachhaltigkeit auszeichnet. „Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst und ist bestrebt, eine nachhaltige Bierkultur zu schaffen. Dank unserer erfahrenen Braumeister sowie langjähriger Partner haben wir es in der Brau Union Österreich geschafft, bereits an drei Standorten CO2-neutral zu brauen und ausschließlich erneuerbare Energie zu verwenden: in der Brauerei Göss in Leoben, in der Brauerei Schladming und in der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg. In Schwechat und Puntigam/Graz werden ganze Stadtteile mit der biogenen Abwärme aus der Bierproduktion beheizt. Ein weiteres innovatives Energieversorgungskonzept, das als Beispiel auch für andere Branchen dienen kann und soll“, erläutert Gabriela Maria Straka.

Wertschöpfung, Tradition und Regionalität im Bierglas

Straka: „Gut, dass es eine regionale Biervielfalt mit insgesamt über 1.000 Bieren im Land gibt. Diese verdanken wir einer hohen Brauereidichte. Die neun Brauereien der Brau Union Österreich sind im ganzen Land verteilt, um rund 2.700 regionale Arbeitsplätze zu schaffen und Wertschöpfung in Form von Investitionen in die Standorte und Steuern wie die Biersteuer in die Staatskasse zu spülen. All das, noch bevor die Österreicherinnen und Österreicher ihr Bier überhaupt genießen können. Zudem werden Dreiviertel des Beschaffungsvolumens, von Rohstoffen über Verpackungsmaterialien bis zu Dienstleistungen, direkt aus Österreich bezogen.“

Denn auch was die Rohstoffe angeht ist Bier ein traditionelles Lebensmittel: Hopfen und Gerste sind althergebrachte, wertvolle Rohstoffe, die in Österreich gedeihen und zu einem Gutteil in die österreichischen Bierspezialitäten wandern. Das ist mit ein Grund dafür, dass zu regionalen Bieren gegriffen wird: 63 Prozent der Österreicher sehen den Vorteil, dass regionale Biere auch mit regionalen Rohstoffen gebraut werden. Auch die Unterstützung der regionalen Wirtschaft und heimischen Bauern wird den regionalen Bierspezialitäten zugutegehalten (79%), ebenso wie die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen (78%) und die Umweltfreundlichkeit durch weniger Transportwege etc. (78%).

Aufgrund all dieser Argumente sagen 70 Prozent der Befragten in der Studie zum österreichischen Bierkulturbericht, dass sie regionales Bier sehr gern oder eher gern konsumieren, sogar 80 Prozent erachten es als wichtig für die heimische Bierkultur. Dies wurde durch die Corona-Pandemie sogar noch verstärkt: 34 Prozent der Landsleute geben an, bei Bier noch stärker als vor der Pandemie auf die regionale Herkunft zu achten.

Puntigamer wird mit dem steirischen PR-Panther ausgezeichnet

Ich muss zugeben, dass ich noch nie in Puntigam war und dass ich auch noch nie ein Bier von dort getrunken habe. Aber ich habe bereits häufiger mitbekommen, dass die dortige Brauerei große Anstrengungen unternimmt, um ihr Bier und die Bierkultur zu pflegen. Puntigamer ist offensichtlich ein starker regionaler Partner der Grazer Gastronomie und Tourismus. Anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums des Zusammenschlusses der Brauerei Reininghaus am Steinfeld mit dem Braustandort in Graz-Puntigam im Jahr 1947 wurde 2022 ein Brauerei- und Biererlebnisprogramm mit über 50 touristischen Veranstaltungen gestartet, das neben dem Brauhandwerk die Verwendung von heimischen Rohstoffen sowie die Verbundenheit der Brauerei zur Stadt Graz und ihren Bürgern in einer abwechslungsreichen und geselligen Art und Weise vermittelt. Die Geschichte der „Brauer zu Puntigam“ wurde neu aufbereitet und zeitgemäß interpretiert. Dafür wurden die Veranstalter unter der Leitung von Markus Leingruber nun mit dem steirischen PR-Panther in der Kategorie Tourismus, Sport, Freizeit und Gesundheit ausgezeichnet. Die Preisträger wurden in einem öffentlichen Voting – 14.000 Stimmen wurden hier abgegeben – und anschließender Jury-Entscheidung bestimmt.

Erlebnistouren, BierkulTour, Feierabendrunden und Galobierer

Zahlreiche zielgruppengerechte Teilprojekte wie der Puntigamer „Galobierer“ (Publikumsfahrten mit den Brauereipferden), Oldtimerbusausflüge zum Thalersee, Grazer BierkulTOUR und Feierabendrunden im Lendviertel (Stadtführungen zu den Schwerpunktthemen Genuss und Kulinarik), Bierseminare und „Pop Up-Tastings“ sind die Basis für ein neues, breites Netzwerk zwischen Wirtschaft, Freizeit und Kultur. Was auch nach dem Jubiläumsjahr bleibt, sind neben bierigen Erinnerungen für die Teilnehmer die Stärkung steirischer Gastlichkeit, ein breites touristisches Angebot und die Erfolgsgeschichte der Grazer Bierkultur nachhaltig ein Stück weiterzuschreiben. Details zum Programm gibt es unter www.puntigamer.at/erlebnis.

Ottakringer räumt beim European Beer Star ab

Sterne beim European Beer Star 2022 funkeln für die Ottakringer Brauerei aus Wien in diesem Jahr in Gold, Silber und Bronze. Gold gibt es für das Ottakringer BrauWerk Double IPA Avalanche, das mit fruchtigem Geschmack und anhaltender Bittere überzeugt. Das Ottakringer BrauWerk Hellberry, mit beeriger Fruchtnote, erhielt Silber und der beliebte Klassiker Ottakringer Helles wurde mit Bronze ausgezeichnet. Die European Beer Stars 2022 wurden in diesem Jahr in München im Rahmen der drinktec verliehen. Insgesamt 2168 Biere aus 40 Ländern wetteiferten um einen der begehrten Awards.

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: „Nach unserem großartigen Erfolg bei den World Beer Awards mit elf ausgezeichneten Bieren, darunter das weltbeste Zwickl, freuen wir uns sehr, dass wir auch wieder beim European Beer Star zu den Gewinnern zählen. Mit Gold und Silber im Craft-Bier-Bereich zu glänzen, ergänzt um einen Stern für unseren Bestseller Ottakringer Helles, zeigt einmal mehr, dass unsere Biervielfalt bei einer Expertenjury und unseren Kundinnen und Kunden gleichermaßen großen Anklang findet. Mit mehr als 20 Biersorten bieten wir für jeden Geschmack das richtige Bier.“

Tobias Frank, Geschäftsführer und 1. Braumeister ergänzt: „Ein Medaillengewinn beim European Beer Star sorgt nicht nur für Ansehen in der internationalen Braubranche. Die Awards sind darüber hinaus eine schöne Bestätigung für die außerordentliche Arbeit, die unser Brauerei-Team tagtäglich leistet. Sie spiegeln unsere Sortenvielfalt wider und sind gleichzeitig Beweis unserer Braukompetenz.

Ottakringer holt bei den World Beer Awards 2022 elf Auszeichnungen

Die World Beer Awards 2022 haben der Ottakringer Brauerei in London eine Sensation beschert: Das Ottakringer Zwickl wurde bei dem renommierten Verkostungswettbewerb als weltbestes Zwickl bzw. Kellerbier und gleichzeitig auch als Country Winner ausgezeichnet. Weitere sechs Biersorten aus dem Hause Ottakringer sind ebenso Country Winner und damit die besten ihres Stils in Österreich! Dazu kommt noch zwei Mal Silber und zwei Mal Bronze. Insgesamt wurden elf Biersorten der Ottakringer Brauerei und des Ottakringer BrauWerks ausgezeichnet.

Bier Kategorie Bierstil Auszeichnung
Ottakringer Zwickl Lager Lager Zwickl / Pale Kellerbier Weltbestes Zwickl und Country Winner
Ottakringer Helles Lager Helles/Münchner Country Winner
Ottakringer Pils Lager Classic Pilsener Country Winner
Ottakringer BrauWerk Sunbeam Pale Beer Belgian Style Blonde Country Winner
Ottakringer Wiener Original Lager Vienna Country Winner
Ottakringer BrauWerk Black and Proud Stout & Porter Porter Country Winner
Ottakringer BrauWerk Avalange IPA Imperial/Double Country Winner
Ottakringer Dunkles Lager Dark Silber
Ottakringer BrauWerk Big Easy IPA Session Silber
Ottakringer BrauWerk Native Tongue Lager Hoppy Pilsener Bronze
Ottakringer BrauWerk Hellberry IPA Speciality Bronze

Harald Mayer, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei: „Mit mehr als 20 Biersorten bieten wir eine breite Vielfalt und somit für jeden Geschmack das richtige Bier. Es freut uns besonders, dass unser Bio-Zwickl und so viele weitere unserer Biersorten nicht nur die Expertenjury aus Europa, den USA und Asien überzeugen konnte, sondern auch tagtäglich bei unseren Kundinnen und Kunden großen Anklang finden. Alle Gewinnerbiere und natürlich auch unser Bio-Zwickl sind in unserem Ottakringer Shop, bei unserem Bierfest noch bis 2. September, sowie auch im Handel erhältlich.“

Tobias Frank, 1. Braumeister und Geschäftsführer Technik ergänzt: „Bei den ‚World Beer Awards‘ so erfolgreich zu sein, ist der Beweis für unsere hervorragende Bierqualität und eine Bestätigung, dass sich Fingerspitzengefühl und der hohe Anspruch an uns und unsere Biere bezahlt machen. Auch in unserem BioZwickl steckt viel Feinarbeit, die Auszeichnung als weltbestes Kellerbier freut uns daher nochmal besonders. Kompromissloses Querdenken, sowie sorgfältig ausgewählte Rohstoffe aus der Region zeichnen alle unsere vielfältigen Bierspezialitäten aus.“

Ottakringer Bierzirkus – Ottakringer zeigt Innovationsgeist

Die Ottakringer Brauerei geht in der Produktentwicklung einen innovativen Weg und bezieht Kunden in den Launch neuer Biersorten mit ein. Seit Anfang Juli können die Gäste des Ottakringer Bierfestes Feedback zu drei Sorten geben, die exklusiv am Ottakringer Bierzirkus Stand erhältlich sind: Hopfenkarussell, Sonnentanz und Bierspritzer finden großen Anklang. Es wird fleißig probiert und abgestimmt.

Geschäftsführer Harald Mayer: „Zum Jubiläum unseres Bierfestes werden neben unseren mehr als 20 bekannten Bieren vom Fass die neuen Lagerbiersorten Hopfenkarussell, Sonnentanz und unser fruchtiges Leichtgetränk Bierspritzer angeboten. Das Feedback unserer Gäste möchten wir als Inspiration für die weitere Produktentwicklung nutzen und damit zeigen, dass wir als Brauerei spannende und innovative Wege gehen.“

„Das Hopfenkarussel ist ein kaltgehopftes Lager“, ergänzt Tobias Frank, Geschäftsführer Technik und erster Braumeister. „Neu und dabei und im wahrsten Sinne des Wortes spritzig sind aber auch unser sonnengelbes Lager Sonnentanz und der Bierspritzer, ein IPA mit Supersoda und nur 3 % vol. Wir freuen uns jedenfalls bei allen dreien auf das Feedback unserer Gäste.“^

Und so funktioniert der Ottakringer Bierzirkus: Am Ottakringer Bierfest zum Bierzirkus-Stand gehen, neue Sorten bestellen und probieren, QR Code scannen und online Feedback dazu geben. Als Dankeschön werden 3 x 2 Braukurs-Plätze im Ottakringer BrauWerk verlost.

Die Ottakringer Brauerei gibt es seit 1837. Sie ist die letzte große Wiener Brauerei und gleichzeitig eine der letzten großen unabhängigen Brauereien Österreichs. Als mittelständischer Familienbetrieb ist diese Unabhängigkeit besonders wichtig. Markenzeichen sind der kompromisslos hohe Qualitätsanspruch, die reiche Bier-Vielfalt von mehr als 15 verschiedene Biersorten und das städtische Lebensgefühl verbunden mit der Frische, die die Qualität eines Bieres ausmacht. Die Ottakringer Brauerei beschäftigt 172 Mitarbeiter, erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von rund 62 Millionen Euro und braute 422.000 Hektoliter Bier. Seit Anfang 2021 ist der Produktionsprozess klimaneutral. 2021 wurde die Ottakringer Brauerei wieder mit dem Wiener Qualitätssiegel TOP-Lehrbetrieb ausgezeichnet, das bis 2025 gültig ist. Dank der großartigen Eventlocations am Brauereigelände ist sie auch ein fester und nicht mehr wegzudenkender Teil des Wiener Stadtlebens.

Um allen Missverständnissen vorzubeugen: ich freue mich zwar, dass den Brauern in Wien-Ottakring die Wortschöpfung Bierzirkus so gut gefällt, dass sie sie für ihre Aktion gewählt haben, aber die Aktion hat mit diesem Blog nichts zu tun. Die beiden Bierzirkusse sind absolut voneinander unabhängig (auch wenn ich gerne die Biere aus Ottakring hier vorstellen würde, aber diese Biere sind in Deutschland nicht erhältlich).

Internationaler Tag des Bieres: ein Prost auf die Bierkultur

Der erste Freitag im August steht weltweit für Bierkultur. Gerade Österreich ist ein Paradebeispiel für bierige Tradition und Innovation – und Vorreiter in eine „grüne“ Bierzukunft.

Freunde treffen und zusammen Bier trinken, Bierbrauer ehren und Biere aller Nationen feiern und damit die Welt zu vereinen – diese Ziele haben sich die Begründer des internationalen Feiertages des Bieres im Jahr 2007 auf die Fahnen geheftet. Auch für viele Österreicher ein Grund, unsere Bierkultur hochleben zu lassen. „In Österreich trifft eine lange Biergeschichte und unglaubliche Vielfalt auf eine hohe Innovationskraft – und auch das schon mit Tradition: Vor über 180 Jahren ging von Schwechat eine Bierrevolution aus, das untergärige Lagerbier eroberte von dort aus die Welt. Heute ist die Brauerei Wieselburg federführend bei der Entwicklung von absolut alkoholfreien Bieren – 0,0 Prozent-Biere mit sehr viel Geschmack. Revolutionen spielen sich heutzutage aber auch in der Bierproduktion ab: Man denke nur an die Grüne Brauerei Göss, die weltweit als erste Großbrauerei völlig CO2-neutral brauen konnte“, erläutert Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich.

Bierkulturbericht belegt ungebrochen hohen Stellenwert von Bier in Österreich

Die aktuelle Marktforschung zum noch unveröffentlichten Bierkulturbericht 2022 belegt: Der Stellenwert von Bier für die Getränkekultur in Österreich ist ungebrochen. Knapp 90% der Alpenländler bewerten Bier als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für die österreichische Getränkekultur. Auch die Regionalität ist hier Thema: 80 Prozent der Befragten geben an, dass das Angebot von regionalen Bieren für die heimische Bierkultur sehr wichtig bzw. eher wichtig ist. Straka erklärt: „Bier ist traditionell eine regionale Sache. Auch heute noch greifen unsere Nachbarn sehr gern zum Bier aus der eigenen Gegend, quasi rund um den Schornstein der Brauerei zeigt sich die Tendenz, dieses regionale Bier zu bevorzugen. Schon die Biermarken verweisen ja meistens auf die Herkunft: Das Zipfer kommt aus Zipf, Fohrenburger aus Fohrenburg und Schwechater aus Schwechat. Internationalem Bier geben nur 5 Prozent der Österreicher den Vorzug.“

Aber auch der Nachhaltigkeitsgedanke wird im bierigen Kontext zunehmend wichtiger: 76 Prozent der Österreicher geben an, dass CO2-neutrale Bierproduktion wichtig für die Zukunft ist. Gut, dass viele österreichische Brauereien hier bereits Pionierarbeit leisten.

Tradition trifft Innovationskraft: Wie Bier die Welt Schluck für Schluck besser machen kann

Neben der produktseitigen Innovationskraft ist die Bierkultur am Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Straka: „Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst und ist bestrebt, eine nachhaltige Bierkultur zu schaffen. Dank unserer erfahrenen Braumeister sowie langjähriger Partner haben wir es in der Brau Union Österreich geschafft, bereits an drei Standorten CO2-neutral zu brauen und ausschließlich erneuerbare Energie zu verwenden: in der Brauerei Göss in Leoben, in der Brauerei Schladming und in der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg. In Schwechat und Puntigam/Graz werden ganze Stadtteile mit der biogenen Abwärme aus der Bierproduktion beheizt. Ein weiteres innovatives Energieversorgungskonzept, das als Beispiel auch für andere Branchen dienen kann und soll“, so Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR bei der Brau Union Österreich.

Black Bean Stout

Jetzt steht ein neues Bier aus Österreich vor mir. Das Black Bean Stout hat Bierpapst Conrad Seidl in seinem BuchBier Guide 2022 unter der Überschrift Bier-Innovationen wie folgt beschrieben: „Schwarze Bohnen haben einen leicht bitteren Geschmack – und gemeinsam mit dem ‚Bohna Vista – local hub‘ entwickelte der Lebensmitteltechnologe Roland Pöttschacher die Idee, diese Bittere und das Eiweiß von Bohnen aus der Region Rosalia, vom Pöttschinger Bohnenbauern Harald Strassner, in einem Bio-Bier zu nutzen. Tiefschwarz und mit dunkelbraunem, sehr üppigen Schaum liegt dieses Bier im Glas. Es duftet nach Bohnen und Kaffee, zeigt starke, etwas brenzlige Röstaromen. Der Antrunk ist erfrischend spritzig, aber mald macht sich eine Süße bemerkbar, die an Trinkschokolade erinnert. Gegen den Nachtrunk hin gewinnt die Bittere die Oberhand, was für eine gute Balance von zwei sehr starken Geschmackseindrücken im Finish sorgt.“

Da lässt sich ja kaum noch etwas hinzufügen. Aber ich habe das Bier vor mir stehen und werde es jetzt verksoten. Ich bin gespannt, ob ich die gleichen Sinneseindrücke habe wie Conrad. Blickdicht schwarz mit sehr viel festem haselnussbraunem Schaum präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone bleibt auch sehr lange erhalten. Selten hatte ich ein Stout, das mich so angesprochen hat.

Wie die Optik ist auch das Aroma hervorragend. Düfte nach dunkler Schokolade mischen sich mit süßen Noten, die an Kandis erinnern. Aus dem Hintergrund kann ich die Bohnen riechen, die auch ein angenehmes Kaffeearoma mitbringen. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Süß und durch die reichlich vorhandene kräftige Kohlensäure spritzig – das ist der erste Eindruck, den das Bier beim Kontakt mir der Zunge vermittelt. Schnell kommen die Röstaromen mit dem Geschmack nach Kaffee in den Vordergrund. Gleichzeitig kommen auch die Bohnen zum Zuge. Auch wenn ich mir diese Kombination vorher nur schwer vorstellen konnte – Röstaromen und Bohnen passen sehr gut zusammen, besonders wenn sie wie hier durch ein verhaltenes Bitter begleitet werden. Zusammen ergibt sich ein sehr volles Mundgefühl. Bitter und süß ist auch der Abgang, der in der Kehle durchschnittlich lange nachklingt.

Das Black Bean Stout ist ein komplexes und trotzdem leicht zu trinkendes Bier. Ich würde mir wünschen, dass es auch in Deutschland erhältlich wäre; ich würde es mir häufiger mal kaufen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Schwarze Bohnen, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,9 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Kobersdorf
Hauptstr. 43
7322 Kobersdorf
Österreich
www.kobersdorfer.at

für

Bohna Vista Local Hub
Familie Pöttschacher
7020 Loipersbach im Burgenland
Österreich
honigwein@lupold.at

Heute ist der Tag der Früchte

Es ist schon merkwürdig, welche Feiertage so ausgerufen werden. Wenn wir den merkwürdigsten küren wollten, wäre der 1. Juli sicher ein aussichtsreicher Kandidat. Es ist der Tag der Früchte. Aus diesem Anlass hat die Brau Union Österreich, der größte Braukonzern unserer südlichen Nachbarn, eine Pressemitteilung herausgegeben, die ich hier gerne veröffentliche:

Ein kurioser Feiertag wird seit 2007 am 1. Juli gefeiert: Der internationale Tag der Früchte. Wer diesen bierig begehen möchte, hat bereits eine breite Auswahl: Saftige Zitronen, erfrischende Grapefruit, süße Himbeeren und säuerlicher Rhabarber gesellen sich hier zum Gerstensaft. Und wie der Bierkulturbericht belegt, ist bierig-fruchtige Erfrischung in Form eines Radlers für jeden zweiten Österreicher eine willkommene Ergänzung der persönlichen Trinkgewohnheiten.

Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich, erklärt: „Die noch unveröffentlichte Studie zum Bierkulturbericht 2022 zeigt uns einen erneuten Aufwärtstrend des Radlers. 50 Prozent der Österreicher trinken Biermischgetränke gerne, besonders beliebt sind sie bei unseren 18- bis 29-jährigen Landsleuten. Auch Frauen greifen mit 55 Prozent etwas öfter zu den fruchtigen Erfrischungen.“

Fruchtig, erfrischend, natürlich: So radelt es sich gut

Vielen Österreichern wird es immer wichtiger, auf künstliche Zusatzstoffe in Getränken zu verzichten – dabei möchte man aber dennoch einen erfrischenden und prickelnden Genuss haben: Dem wird Radler gerecht. Auch Alkoholverzicht lässt sich mit Radlern gut leben, gibt es doch auch schon einige Radler in der alkoholfreien Variante. In der fruchtigen Palette der Brau Union Österreich tummelt sich etwa der Zipfer Limetten Radler, aus dem Hause Gösser kommt mit dem NaturRadler Zitrone die beliebteste Sorte der Österreicher – immerhin jeder zweite getrunkene Radler war 2021 ebendieser. Auch der Gösser NaturRadler 0,0 ist sehr beliebt und gehört als alkoholfreies Biermischgetränk einer stark wachsenden Kategorie an – ebenso wie der Gösser NaturRadler alkoholfrei Himbeer-Rhabarber, der nach einer Limited Edition im Vorjahr nun dauerhaft erhältlich ist. Auch für alle, die es etwas weniger süß mögen, hat Gösser ein Angebot: den Gösser NaturRadler extra-frisch Zitrus-Mix. Aus der Villacher Brauerei erfrischt der Radler Natur fruchtig, aus der Vorarlberger Brauerei Fohrenburger kommt ebenfalls ein Natur Radler mit Zitronenlimonade und – weniger fruchtig, aber dennoch erfrischend – ein Saurer Radler, bei dem sich feinstes Fohrenburger Spezialbier mit 40% Alpenquellwasser mischt.

Heute ist der Tag der nachhaltigen Gastronomie

Am 18. Juni begehen die UN in jedem Jahr den Tag der nachhaltigen Gastronomie. Mit CO2-neutralem Brauen, Mehrweg-Gebinden und Green Cooling können auch die Brauereiunternehmen dazu beitragen.

Nachhaltigkeit hat in allen Bereichen des Lebens Einzug gehalten, natürlich auch in der Gastronomie. Dem zollen die Vereinten Nationen mit dem „Tag der nachhaltigen Gastronomie“, der am 18. Juni begangen wird, Tribut. Auch die Lieferanten können dabei selbstverständlich eine Rolle spielen, für die ich hier die Brau Union Österreich als ein Beispiel nehme. Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich, führt aus: „Unsere nachhaltige Agenda stoppt nicht am Brauereitor. Für die Gastronomen heißt das, dass wir sie etwa mit unserer ‚Green Cooling‘-Initiative unterstützen, Mehrweggebinden den Vorzug geben und sie mit CO2-neutral gebrauten Bieren sowie Biersorten in Bioqualität beliefern. Wie wir wissen, wird das auch dem Endkonsumenten, dem einzelnen Biergenießer, immer wichtiger.“

„Green Cooling“ – Maßnahmen in der Gastronomie

Mit der „Green Cooling“-Initiative setzt die Brau Union Österreich gemeinsam mit Lieferanten für Kühlschränke auf innovative Kühltechnik. Dadurch entsprechen heute 100 % der Kühlgeräte, die bei Kunden in der Gastronomie – aber auch im Lebensmittelhandel – eingesetzt werden, „Green Cooling“-Richtlinien. Diese schreibt etwa das verwendete Kühlmittel, die Lebensdauer eines Geräts, die Beleuchtung, die Ventilatoren oder auch den Einbau eines Energiesparsystems vor.

Mehrweg: ein Gewinn für die Umwelt

Verpackung ist ein veritabler Verursacher von CO2-Emissionen – bei der Brau Union Österreich ist dieser Bereich der zweitgrößte. Umso bedeutender ist es, hier Einsparungen vorzunehmen. Mehrwegverpackung ist hier ein besonders smarter Weg, wie Straka erklärt: „64% unserer Biere kommen in umweltfreundlichen Mehrweggebinden – also Glasflaschen und Fässern – zu den Konsumenten. Mehrwegbierflaschen etwa können rund 40mal wieder befüllt werden – das spart natürlich wertvolle Ressourcen.“

CO2-neutrales Brauen: in drei Brauereien bereits Realität

Eine Vorreiterfunktion hatte die Grüne Brauerei Göss: Hier wird bereits seit 2016 völlig CO2-neutral gebraut. Aber auch die Biere der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg und jene aus Schladming sind nachhaltig. Bei letzteren beiden gibt es auch Biere in bester Bio-Qualität im Sortiment, etwa das Fohrenburger Braumeister BIO Hofbier, das Schladminger Bio Zwickl oder das Weizenbier Schladminger Schnee Weisse Bio. „Mit derartigen Bieren im Angebot hilft die Brau Union Österreich auch den Gastronomen, das anzubieten, was sich der Konsument wünscht – bestes Bier, bei dem man auch im nachhaltigen Sinne verantwortungsvoll genießen kann“, schließt Straka.

Der Plan lautet: CO2-neutral bis 2030

Nachhaltigkeit nennt die Brau Union Österreich schon lange als einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Bier ist ein natürliches Getränk und kann nur so gut sein wie die Rohstoffe, die zum überwiegenden Teil aus Österreich verwendet werden. Daher ist für die Brau Union Österreich ein nachhaltiger und schonender Verbrauch der Ressourcen wichtig. Darauf achtet das Unternehmen angefangen bei den Rohstoffen über die Produktion, den Brauprozess bis hin zur Auslieferung an die Kunden. Mit der Strategie „Brew a Better World“ wird die Brau Union Österreich gemeinsam mit dem gesamten Heineken-Konzern als erstes Brauereiunternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion CO2-neutral sein, bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette. Wenn das klappt, setzt das Unternehmen diesen Schritt zehn Jahre vor dem Ziel des Pariser-Klimaabkommens um.