Schlagwort-Archiv: Österreich

Reininghaus Jahrgangspils als „bestes steirisches Bier“ ausgezeichnet

Das Bild zeigt eine Flasche Reininghaus Pils und daneben eine gefüllte Biertulpe der Brauerei. Abhängig vom Jahrgangscharakter der Leutschacher Aromahopfen-Sorte Celeja, aus der es exklusiv gebraut wird, präsentiert sich das Reininghaus Jahrgangspils jedes Jahr auf unvergleichliche Weise. Als eines der exklusivsten Biere der österreichischen Bierkultur wird diese bierige Spezialität ausschließlich in etwa 1000 gehobenen Restaurants serviert. Um die Frische zu gewährleisten, wird das Pils stets nur in kleinen Mengen jeden Monat vom Braumeister höchstpersönlich neu gebraut. Das Reininghaus Jahrgangspils ist ein anspruchsvolles Bier, das zum bewussten Genießen einlädt. Dieses jahrgangstypische Geschmackserlebnis wurde ganz aktuell von falstaff als „bestes steirisches Bier“ ausgezeichnet und ist sowohl im 20-Liter-Fass als auch in der 0,33-Liter-Flasche erhältlich.

„Mit dem Reininghaus Jahrgangspils präsentieren wir heuer wieder ein Pils mit Charakter“, sagt Braumeister Michael Zotter. Der Jahrgang 2023 zeichnet sich durch eine helle strohgelbe Farbe und blendend weißen, feinporigen Schaum aus. In der Nase ist das typische Hopfenaroma des Leutschacher Celeja Hopfens sehr typisch wahrnehmbar. Am Gaumen präsentiert sich der Jahrgang 2023 mit einem schlanken, aber guten Fundament von Malzaromen, der einen ausgewogenen Kontrapunkt zur sehr deutlichen, markanten Hopfenbittere setzt. Die Hopfenaromen sind sortentypisch intensiv und begleiten einen wunderbar langen, angenehm anhaltenden Abgang. Dabei wird der Gaumen in vollendeter Weise auf den nächsten Schluck vorbereitet.

Die Aromatik des Leutschacher Celeja-Hopfens ist rein, sortentypisch und ausgeprägt. Denn neben der unverwechselbaren Handschrift des Braumeisters spielen auch die steirischen Hopfenbauern eine große Rolle bei der Entstehung der Jahrgangs-Spezialität: Es kommt stark auf den Sommer an, in dem der Hopfen – übrigens zu 100 Prozent in der Steiermark – heranreift. Dieser Hopfen ist die Grundlage für das eigenständige Geschmacksprofil, dem das Reininghaus Jahrgangspils jedes Jahr neu seine intensive Hopfennase, zarte Blumigkeit und elegante Bittere verdankt.

Das Reininghaus Jahrgangspils ist bei 4,8% Alkoholgehalt ein hopfenbetontes, untergäriges Pilsbier mit schlankem Körper, erfrischender Hopfennote und trockenem Abgang, passt wunderbar als Aperitif sowie zu leichten Speisen wie Salaten oder hellem Fleisch. Um die Hopfenaromatik des Reininghaus Jahrgangspils noch zu betonen, wird das Bier optimalerweise in einer Pilstulpe bei einer Trinktemperatur von 7°C serviert.

15. Bierkulturbericht in Österreich veröffentlicht

Der soeben veröffentlichte Bierkulturbericht enthüllt einmal mehr, wie die Österreicher ihr Bier genießen und belegt mit repräsentativen Daten und ganz viel Genuss, wie sich Stellenwert und Image der österreichischen Bierkultur entwickelt haben.

Hans Böhm, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich erklärt: „Bier hat so viele Aspekte: Es ist Wirtschaftsfaktor und Genuss, Brauereien sind nachhaltige Vorreiter und durch die Nutzung österreichischer Rohstoffe auch quasi Landschaftspfleger. All das wird im jährlichen Bierkulturbericht erzählt, begleitet von Daten und Fakten aus der jährlichen, repräsentativen Studie. Und mit diesem Erfolgsmodell geht die Brau Union Österreich bereits in das 15. Jahr.“

Pflichtlektüre für Entscheider: Repräsentative Daten zu Österreichs Bierkultur

Der Bericht ist in den vergangenen Jahren zu einer Pflichtlektüre für Entscheider aus den Bereichen Lebensmittelhandel und Gastronomie geworden, Bierinteressierte lesen ihn ebenso wie Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und NGOs. Herausgegeben von der Kommunikationsabteilung der Brau Union Österreich auf Basis einer repräsentativen Studie des market-Meinungsforschungsinstituts, dreht sich heuer ein Schwerpunkt um den bierigen Genuss im Jahreszyklus.

Conrad Seidl, Bierpapst und Journalist, begleitet den Bierkulturbericht bereits seit Anbeginn mit seinen journalistischen Analysen der Studie, trägt bierige Anekdoten bei und erklärt den Lesern, was die Studie ergibt: „Neben meinem Brotberuf als Journalist ist mir das Bier Berufung, mit dem ich mich aus Interesse und auch aus Freude schon jahrzehntelang befasse. Ich freue mich, dass ich beim Bierkulturbericht immer wieder mitwirken kann – ich halte ihn mittlerweile für ein unverzichtbares Werk, das die Bierkultur in Österreich braucht. Die Branche wartet schon jedes Jahr auf die neue Ausgabe.“

Bierkulturbericht belegt ungebrochen hohen Stellenwert von Bier in Österreich

Die aktuelle Marktforschung belegt: Der Stellenwert von Bier für die Getränkekultur in Österreich ist ungebrochen. Knapp 90 Prozent unserer Landsleute bewerten Bier als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für die österreichische Getränkekultur. Bier ist ein fixer Bestandteil vieler Situationen im alltäglichen Leben, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability und Diplom-Biersommelière: „Bier gehört etwa für 43 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen zum Grillen, für 39 Prozent gehört es zu Feiern, auf Partys oder Feste.“

59 Prozent unserer Landsleute genießen das Bier regelmäßig, d.h. mindestens mehrmals pro Monat. Wien scheint auch die Hauptstadt der Biergenießer zu sein. Hier genießen 65 Prozent regelmäßig Bier.

„In Österreich trifft eine lange Biergeschichte und unglaubliche Vielfalt auf eine hohe Innovationskraft – und auch das mit langer Tradition. Der österreichische Bierkulturbericht, der heuer zum 15. Mal aufgelegt wird, belegt jährlich aufs Neue die hohe Bedeutung und das gute Image der heimischen Bierkultur“, erläutert Conrad Seidl.

Trotz der Vielfalt sind die Österreicher und Österreicherinnen einigermaßen beständig, was ihre Vorlieben betrifft: So wählen 56 Prozent gerne ein Märzenbier, es ist die absolut beliebteste Sorte. Ein Pils trifft den Geschmack von 40 Prozent der Befragten, Zwickl liegt bei 37 Prozent Zustimmung und für ein Weizenbier kann sich ein Drittel (33 Prozent) erwärmen.

Bier hat immer Saison

Passend zum heurigen Schwerpunkt zur Bierkultur im Jahreszyklus, hat sich die Studie auch mit saisonalen Effekten beschäftigt. Das Ergebnis: Zwei Drittel unserer Landsleute (genau 66 Prozent) sagen, dass sie ihr bevorzugtes Bier unabhängig von der Jahreszeit genießen. Bei den über 60-Jährigen sind es sogar 74 Prozent. 50 Prozent sind allerdings überzeugt, dass Bier im Sommer erfrischender schmeckt als im Winter, 40 Prozent freuen sich jedes Jahr explizit auf die ersten warmen Tage und das Öffnen der Biergärten. Männer mit 45 Prozent übrigens deutlich mehr als Frauen (36 Prozent). Radler wird – wenig überraschend – besonders gerne im Sommer getrunken, wie 30 Prozent der Befragten zu Protokoll geben, Bockbiere sind mit 15 Prozent die Winter-Favoriten.

Gabriela Maria Straka erklärt: „Auch im Jahreskreis hat Bier für viele eine feste Verankerung: Für gut ein Viertel der Befragten (27 Prozent) gehört es explizit zu saisonalen Festen und Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten.“ Noch mehr ins Detail geht Bierpapst Conrad Seidl in seinem Beitrag im heurigen Bierkulturbericht, erzählt er doch von unzähligen Anlässen rund um den Kalender, die mit Bier zu tun haben – bemerkenswert oft durch die jeweiligen Heiligen, derer gedacht wird, und ihren Bezug zum Brauen oder zum Bier.

Mit dem Angebot der saisonalen Biere im Handel sind übrigens 56 Prozent zufrieden, in der Gastronomie sind es 52 Prozent.

Das Bewusstsein für Bio-Qualität wächst

Bei Lebensmitteln wie Obst und Gemüse achten die Konsumenten schon lange auf Bio-Qualität. Nun wird dieser Anspruch auch an Bier immer häufiger, laut der noch unveröffentlichten Studie zum 15. Bierkulturbericht haben bereits 27 Prozent der Österreicher bewusst Bio-Bier konsumiert – vor sieben Jahren waren es nur 22 Prozent der Österreicher. Bei den 30- 39-Jährigen sind es übrigens überdurchschnittliche 34 Prozent, bei den über 60-Jährigen nur 19 Prozent.

69 Prozent der Österreicher sind der Überzeugung, dass Bio-Biere nur mit Rohstoffen aus ökologischer Landwirtschaft gebraut werden, ebenso viele bestätigen, dass das gut ist für unsere Landwirtschaft. 63 Prozent sind aber auch der Meinung, dass es eine klare Bestätigung braucht, dass die Biere bio sind. Auch geschmacklich haben die Österreicher eine klare Meinung zu Bio-Bieren – 38 Prozent denken, sie schmecken anders, 29 Prozent attestieren ihnen einen besseren Geschmack und 25 Prozent meinen, sie seien nicht so bitter.

Die Österreicher wünschen sich zu einem Drittel (34 Prozent), dass es eine größere Auswahl an Bio-Bieren gibt – gleichermaßen in Handel und Gastronomie, besonders stark ausgeprägt ist dieser Wunsch in Wien.

Noch eine Runde! Mehrweg und Recycling ist wichtig, vor allem für die Generation 60+

61 Prozent der Österreicher wünschen sich, dass Bier ausschließlich in Mehrwegflaschen verkauft wird. Dass die weitere Verpackung wie Sechserträger oder Kisten 100 Prozent wiederverwendbar sind, ist eine Anforderung von 54 Prozent der Österreicher. 53 Prozent wollen, dass auch bei Dosenbier ein Pfandsystem eingeführt wird – wie nun bereits auf den Weg gebracht. Dass in der Produktion die natürlichen Ressourcen besonders geschont werden, ist ein Anliegen von jedem zweiten Österreicher (49 Prozent). Interessant ist, dass in all diesen Kategorien von den Befragten über 60 Jahren überdurchschnittlich zugestimmt wird, dass diese also die besonders umweltbewussten Biertrinker sind.

Überdurchschnittliche Freunde von Mehrweg sind auch die Gruppen der regelmäßigen Biergenießer mit 76 Prozent und die Landbevölkerung mit 77 Prozent. Argumente, die laut Studienteilnehmer gegen Mehrweg bzw. für Einweg sprechen sind vor allem Bequemlichkeit (47 Prozent), Gewicht (36 Prozent) und die Handlichkeit (26 Prozent).

Ansprüche an die Gastronomie und die Bedeutung des richtigen Glases

Und weil Bierkultur auch Glaskultur ist, wurde auch gefragt, inwieweit es den Österreichern wichtig ist, ihr Bier aus dem richtigen Glas zu genießen. Tatsächlich ist 64 Prozent wichtig, dass das Bier in der Gastronomie in ein passendes Glas kommt – zuhause genießen es nur 44 Prozent aus einem speziellen Bierglas, 22 Prozent trinken in den eigenen vier Wänden direkt aus der Flasche oder der Dose.

An die Gastronomie gibt es aber noch eine Reihe weitere Anforderungen: An vorderster Stelle steht eine saubere Zapfanlage, die ist für 83 Prozent wichtig. Die perfekte Temperatur des Bieres erwarten sich 82 Prozent der Befragten, perfekt gezapftes Bier ist für drei Viertel (76 Prozent) ein Kriterium. Immerhin jeder Zweite (48 Prozent) erwartet sich kompetente Beratung, ein gutes Drittel (37 Prozent) möchte auch eine Bierkarte bei seinem Wirten vorfinden.

Die größten Unterschiede: Was sich in den letzten 15 Jahren gravierend verändert hat

Zusammenfassend meint Straka im Bierkulturbericht 2023 über die Änderungen in den letzten eineinhalb Jahrzehnten: „Wir haben immer mehr Biersommeliers. Man kann in mehr Lokalen ein gepflegtes Bier genießen. Man legt mehr Wert auf Geschmack, auf Aromen, auf Vielfalt. Heute weiß man, dass sich die Aromen im richtigen Glas entfalten. Auch die positive Entwicklung von Biermischgetränken und der verstärkte Anklang von alkoholfreien Bieren hat mich positiv überrascht.“ Und Conrad Seidl ergänzt: „Die Leute genießen bewusster – auch Leute, die früher vielleicht nicht zum Bier gegriffen haben. Das ist für mich Bierkultur – dass man das Bier nicht einfach runterkippt. Dass man bewusst sagt, Bier ist etwas Besonderes.“

Die Studie wurde vom Market Marktforschungsinstitut unter 2.093 Österreichern ab 18 Jahren in Form von Telefon- und Online-Interviews im Februar und März 2023 durchgeführt.

Den gesamten Bierkulturbericht 2023 sowie die Bierkulturberichte aus den Vorjahren gibt es online unter https://www.brauunion.at/bierkultur/ zum Download.

10. 11. – 11. 11. 2023: Craft Bier Fest Wien

Das Craft Bier Fest Wien geht in diesem Jahr bereits in die 16. Runde. Damit kehrt die Veranstaltung am 10.und 11. November in die Marx Halle zurück. Wie der Name der Veranstaltung bereits aussagt, geht es hier um das Bier – und um die Besonderheiten der einzelnen Brauereien und die Vielfalt der Biersorten. Die Besucher können sich durch die zahlreichen Biere kosten und in direkten Austausch mit den Brauerinnen und Brauern treten. Das alles in einer entspannten Atmosphäre. Zusätzlich werden auch ausgewählte Spirituosen und bestes Street-Food angeboten.

Hier die Liste der Brauereien, Stand 14. 10. 2023. Eventuell kann sich die Liste noch ändern.

  • 6 Beers Brewing (AT)
  • AleBrowar (PL)
  • Beerlovers (AT)
  • Beavertown – UK
  • BlakStoc – AT
  • BrewDog – UK
  • Browar Stú Mostow – PL
  • Delirium – BE
  • Muttermilch – AT
  • Pulfer – HR
  • La Trappe – NL
  • Belgier Brewing (AT)
  • Bevog (AT)
  • BrauSchneider (AT)
  • Brewery 52 (AT)
  • Buddelship (DE)
  • Budweiser Budvar (CZ)
  • Bura Brew (HR)
  • Chroust (CZ)
  • Čierný Kameň (SK)
  • forstauers Hofbräu (AT)
  • General (SK)
  • Gorilla Cerviceria (DE)
  • Grieskirchner (AT)
  • Haksna (CZ)
  • Hellstork (SK)
  • Hopfenhäcker (DE)
  • Illegal Brewing (AT)
  • Kellerholz (MD)
  • Lanius (SK)
  • Lepi Dečki (HR)
  • Les Intenables (FR)
  • MadCat (CZ)
  • Magic Road (PL)
  • Mama Kraft (AT)
  • Ottakringer Brauwerk (AT)
  • Permon (CZ)
  • Pinetree Brewing (AT)
  • Piwo z Zuka (PL)
  • Salmbräu (AT)
  • Sibeeria (CZ)
  • The Sisters Brewery (NL)
  • Sitzenberger Biermanufaktur (AT)
  • Specht (AT)
  • Stiegl (AT)
  • Straßenbräu (DE)
  • Tankbusters (PL)
  • Thrills (CZ)
  • Unverhopft (DE)
  • Vienna Kraft (AT)
  • Vogelsang Braumanufaktur (AT)
  • Zaungast (AT)

Die Tickets gibt es im Vorverkauf online zum Preis von 15,00 Euro. An der Abendkasse kostet das Ticket 19,00 Euro. Es gibt auch Tickets für beide Tage zum Preis von 25,00 Euro.

Die Veranstaltung findet statt:

MARX Halle
Karl-Farkas-Gasse 19
1030 Wien
Studio 1
Österreich

Die Öffnungszeiten sind am Freitag und Samstag jeweils von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr.

Tag des österreichischen Bieres, ein Feiertag für den ganzjährigen Biergenuss

Der Tag des österreichischen Bieres am 30. September ist quasi ein inoffizieller Feiertag im Land, ist doch für knapp 90 Prozent der österreichischen Bevölkerung Bier wichtig für die österreichische Getränkekultur. Die aktuelle Marktforschung zum noch unveröffentlichten Bierkulturbericht 2023 besagt zudem, dass mehr als jeder zweite Österreicher (59 %) regelmäßig, also zumindest mehrmals pro Monat, Bier trinkt.

Die Qualität und die Biervielfalt in Österreich tragen zu einem hohen Konsum bei. Im internationalen Vergleich trinken nur die Tschechen mehr Bier als die Österreicher. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, muss ganzjährig gebraut werden. Eine Tatsache, die bis vor rund 180 Jahren nicht selbstverständlich war, denn temperaturbedingt konnte nur zwischen Ende September und Mitte April gebraut werden. Brausilvester, der Beginn der neuen Brausaison, fällt nicht zufällig mit dem österreichischen Ehrentag des Bieres zusammen. Der berühmte Österreicher Anton Dreher sorgte mit der Erfindung des Lagerbieres für eine Revolution in der Braukunst, die das ganzjährige Brauen möglich gemacht hat.

Achtsamer Umgang mit Ressourcen

Seit dieser Zeit hat sich viel getan: Einerseits sind die Möglichkeiten beim Bierbrauen deutlich vielfältiger geworden, andererseits gibt es neue Herausforderungen, das Brauen in Einklang mit der Umwelt zu bringen. Dass die natürlichen Ressourcen bei der Bierproduktion besonders geschont werden, ist jedem zweiten Österreicher wichtig.

„Als größtes Brauereiunternehmen Österreichs ist sich die Brau Union Österreich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Dank unserer erfahrenen Braumeister sowie langjähriger Partner brauen wir bereits an drei Standorten besonders ressourcenschonend, indem wir erneuerbare Energien verwenden: in der Brauerei Göss in Leoben, in der Brauerei Schladming und in der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg. In Schwechat und Puntigam/Graz werden ganze Stadtteile mit der biogenen Abwärme aus der Bierproduktion beheizt. Ein innovatives Energieversorgungskonzept, das als Beispiel auch andere Branchen inspirieren soll“, erläutert Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, dass man sich bereits auf einem guten Weg befindet.

6. 10. 2023: Austrian Beer Challenge

Die Austrian Beer Challenge – Staatsmeisterschaft der Brauereien und Hausbrauer – entstand vor mittlerweile mehr als 15 Jahren. Die BierIG – Interessengemeinschaft der Bierkonsumenten, ein unabhängiger Verein und Ausrichter der Austrian Beer Challenge, war damals frisch gegründet und kämpfte bereits für die damals noch eher geringe Biervielfalt. Die Vereinsmitglieder, viele waren und sind Heimbrauer, kamen untereinander ins Gespräch und stellten fest, dass es in Österreich keine Möglichkeit gab, das selbst hergestellte Bier bewerten bzw. sensorisch analysieren zu lassen. Allen voran ist an dieser Stelle Martin Seidl zu nennen, der hier als treibende Kraft zur Umsetzung zu nennen ist. Schnell stand der Entschluss fest, selbst eine unabhängige Veranstaltung unter Schirmherrschaft der BierIG zu veranstalten. Interessanterweise wurde die Idee auf einem Mostfest geboren.

Die erste Staatsmeisterschaft wurde mit 48 Heimbrauerbieren veranstaltet. Von Jahr zu Jahr stieg die Anzahl an eingereichten Bieren und deren Qualität. 2021 wurden bereits 644 zur mittlerweile umbenannten Austrian Beer Challenge – Staatsmeisterschaft der Brauereien und Heimbrauer eingereicht. Wie aus dem neuen Namen ersichtlich ist, sind mittlerweile auch alle gewerblichen Brauereien zu dieser Staatsmeisterschaft zugelassen.

Die, für uns erfreuliche, permanent wachsende Anzahl an eingereichten Bieren bringt natürlich auch einen wachsenden organisatorischen Aufwand mit sich. Mittlerweile benötigen wir um die 75 geschulte Juroren welche die Biere in einer Vor- und Finalrunde bewerten sowie um die rund 30 freiwillige Mitarbeiter, die sich um das Wohlergehen der Juroren und vor Allem um das Wohl und die richtige Temperatur der Biere kümmern.

Der Wettbewerb findet im Casino Baden (bei Wien), Kaiser Franz-Ring 1, 2500 Baden, Österreich, statt.

4. 8. 2023: Internationaler Tag des Bieres

Das Bild zeigt eine fröhliche Runde von Männern und Frauen, die mit einem Bier anstoßen.

Der erste Freitag im August steht weltweit für Bierkultur. Freunde treffen und zusammen Bier trinken, Bierbrauer ehren und Biere aller Nationen feiern und damit die Welt zu vereinen – diese Ziele haben sich die Begründer des internationalen Feiertages des Bieres im Jahr 2007 auf die Fahnen geheftet. Auch für viele Österreicher ein Grund, unsere Bierkultur hochleben zu lassen. „In Österreich trifft eine lange Biergeschichte und unglaubliche Vielfalt auf eine hohe Innovationskraft – und auch das mit langer Tradition. Der österreichische Bierkulturbericht, der heuer zum 15. Mal aufgelegt wird, belegt jährlich aufs Neue den hohen Stellenwert und das gute Image der heimischen Bierkultur“, erläutert Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich.

Bierkulturbericht belegt ungebrochen hohen Stellenwert von Bier in Österreich

Die aktuelle Marktforschung zum noch unveröffentlichten Bierkulturbericht 2023 belegt: Der Stellenwert von Bier für die Getränkekultur in Österreich ist ungebrochen. Knapp 90 % der Österreicher bewerten Bier als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für die österreichische Getränkekultur. Rund 60 Prozent der Befragten genießen den Gerstensaft regelmäßig, d.h. mindestens mehrmals pro Monat. Bier ist ein fixer Bestandteil vieler Situationen im alltäglichen Leben, erklärt Straka: „Bier gehört etwa für 43 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen zum Grillen, für 40 Prozent gehört es zu Feiern, auf Parties oder Feste. Auch im Jahreskreis hat Bier für viele eine feste Verankerung: Für gut ein Viertel der Befragten (27 Prozent) gehört es explizit zu Festen und Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten.“

Bierkulturbericht geht ins 15. Jahr: Studie begleitet Bierkultur am Weg in eine vielfältige Zukunft

Im Österreichischen Bierkulturbericht sind auf Basis einer repräsentativen Studie des Market Meinungsforschungsinstituts jährlich bierige Trends, Expertenmeinungen und ganz viel Genuss die Themen. Heuer ist ein Jubiläumsjahr: Die Kommunikationsabteilung der Brau Union Österreich gibt den 15. Bierkulturbericht heraus. Der Bericht ist in den vergangenen Jahren zu einer Pflichtlektüre für Entscheider aus den Bereichen Lebensmittelhandel und Gastronomie geworden, Bierinteressierte lesen ihn ebenso wie Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und NGOs. Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Österreich, erklärt: „Bier hat so viele Aspekte: Es ist Wirtschaftsfaktor und Genuss, Brauereien sind nachhaltige Vorreiter und durch die Nutzung österreichischen Rohstoffe auch quasi Landschaftspfleger. All das erzählen wir im jährlichen Bierkulturbericht, begleitet von Daten und Fakten aus der jährlichen, repräsentativen Studie. Und mit diesem Erfolgsmodell gehen wir heuer schon in das 15. Jahr.“

Das Bild wurde mir von der Österreichischen Bierunion zur Verfügung gestellt.

22. 7. 2023: Brews on Deck in Wien

Gleich zwei Bier-Events finden am Samstag, den 22. Juli, an Bord der MS Stadt Wien statt. Es handelt sich um jeweils eine Rundfahrt, die drei Stunden dauern und nicht nur von einem Disk-Jockey, sondern auch von umfangreichen Bierverkostungen begleitet werden. Aber im Einzelnen:

Um 11:00 Uhr beginnt das Boarding für die erste Rundfahrt, die unter dem Motto Budweiser Budvar and Friends steht, und um 12:00 Uhr beginnt die Rundfahrt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt The Big Kaminsky und für das Bier sind folgende Brauereien dabei (die Biere stehen jeweils in Klammern hinter dem Namen der Brauerei):

  • Budweiser Budvar (Budvar 33, Original Lager, Dark Lager)
  • Budweiser Budvar & BRLO (OK, CZECH!)
  • Birra Baladin (24 Biere)
  • Schneider Weisse (Love Beer, Tap 5)

Gegen 15:00 Uhr legt die MS Stadt Wien wieder am Anleger Reichsbrücke an.

Das Ticket für diese Rundfahrt kostet 49,00 Euro; darin enthalten sind alle Bierproben sowie die Programme der DJs.

Um 17:00 Uhr beginnt dann das Boarding für die zweite Rundfahrt unter dem Motto BeerLovers Beer Boat, für die es um 18:00 Uhr „Leinen los“ heißt. Für die musikalische Untermalung sorgt dann SimOne, gegen den Durst kämpfen folgende Brauereien:

  • Beavertown Brewery (Gamma Ray)
  • Blakstoc (Quincy Jo & Hops Edition)
  • Brauhaus Gusswerk (Jakobsgold)
  • Bevog Brewery (Lola, Helles)
  • Brew Age (Don Marilllo No. 1)
  • BrewDog „Double Hazy)
  • Crew Republic (Drunken Sailor)
  • Founders Brewing Co. (KBS Espresso)
  • Mongozo Beers (Coconut)
  • Muttermilch Vienna Brewery (Wiener Bubi)
  • Põhjala Brewery (Orange Gose)
  • Thornbridge Brewery (Cocao Wonderland)

Das Ticket für diese Rundfahrt kostet EUR 69,00 und die Rundfahrt endet gegen 21:00 Uhr.

Die Rundfahrten finden bei jedem Wetter statt, da das Schiff über insgesamt drei Decks verfügt. Die Tickets erscheinen auf den ersten Blick zwar einigermaßen hochpreisig, aber immerhin sind darin auch viele Leistungen enthalten, so dass sich der Preis relativiert:

  • All-You-Can-Taste Bier und Getränke
  • Belgische Bio-Pommes
  • Schifffahrt entlang der Donau
  • »Brews on Deck«-Verkostungsglas
  • Live-DJ-Sets

Die Abfahrten sind am Anleger Reichsbrücke, Handelskai 265, 1020 Wien

23. 6. – 24. 6. 2023: Craft Beer Festival im Prater

Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit, das Craft Beer Festival im Böhmischen Prater öffnet wieder seine Pforten. Acht Craft Beer-Brauer stellen ihre Erzeugnisse vor, musikalische Unterhaltung gibt es durch Bands und DJs. Und hier die Aussteller und Bands im Einzelnen:

Brauereien:

  • Schalken Brauerei, Wien
  • 6 beers brewing co., Breitenfurt
  • Schnauzer & Beagle Brewery, Wien
  • Saperlot, Kroatien
  • Vienna Kraft, Wien
  • Brewery 52, Traiskirchen
  • BRÄUHAUS TEN.FIFTY, Wien
  • Westwind Brauerei, Deutsch Jahndorf

Für die musikalische Unterhaltung sorgen:

Am Freitag:

  • DJ Lemar
  • FII
  • Aminata and the Astronauts

Und am Samstag:

  • Don Dom
  • Fid Mella
  • MaMi
  • Bernhard Pribitzer & Band

Eintritt:

Das ist etwas schwieriger. Alle Eintrittspreise haben gemeinsam, dass von jedem Ticket 8 Euro an die Volkshilfe Wien. Genau diese acht Euro kostet auch das günstigste Ticket. In diesem Preis ist aber keine Bierprobe enthalten, dafür müssen auf dem Gelände extra Jetons erworben werden. Die mittlere Preisstufe beträgt 20 Euro und enthält neben dem Zutritt auf das Gelände 15 Jetons. In der höchsten Preisstufe beträgt der Preis 39 Euro und umfasst eine Flatrate. Die hier genannten Preise sind die Vorverkaufspreise; vor Ort kostet der Eintritt jeweils zwei Euro mehr. Sie gelten wahlweise für den Freitag oder Samstag.

Raschhofer – Bad Santa XMS SPCL 2022

In jedem Jahr bringt der österreichische Bier-Versandhändler Kalea zusammen mit einer Brauerei aus dem Alpenland ein Weihnachtsbier mit dem Namen Bad Santa auf den Markt, das im Kalea-Adventskalender hinter dem 24. Türchen verborgen wird. Im Jahr 2022 hat es die Brauerei Raschhofer aus dem Inntalviertel getroffen. Da auch der Bierstil jährlich wechseln kann, war ich gespannt, welches Bier nun auf mich zukommt. Es wurde ein IPA. Auch wenn ich diesen Bierstil nicht wirklich als einen Bierstil für den Winter betrachte, bin ich doch neugierig und öffne die Flasche.

Orangefarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine weiße und feste voluminöse Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Ein Bier wie gemalt.

Düfte nach Karamell und Zitrusschale, nach Grapefruit und Ananas steigen mir in die Nase, abgerundet mit einem Hauch Waldhonig.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine ordentliche Malzsüße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes freundliches Bitter dazu. Jetzt scheint mir das Bier noch komplexer als in der Nase. Ich schmecke Biskuitteig und Karamell, dazu ein ganzer Obstsalat mit Noten nach Grapefruit, Ananas und Mango. Das Mundgefühl ist samtig und da das Bier auch nicht übermäßig bitter ist, hat es eine ungeheure Drinkability. Auch im Abgang wird das Bittere nicht zu kräftig; trotzdem klingt es sehr lange nach.

Selten habe ich ein so ausgewogenes und dabei doch charaktervolles IPA erlebt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

13,7° Plato

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brauerei Raschhofer
Braunauer Straße 12
4950 Altheim
Österreich
www.raschhoferbier.at/

Hofstetten – Hochland

Jetzt steht nach langer Zeit mal wieder ein Bier aus Österreich vor mir. Ich erwarte, dass dieses Bier etwas Besonderes ist. Die Brauer haben sich bereits bei der Auswahl der Rohstoffe viel Mühe gegeben. Hopfen und Malz stammen nicht nur aus dem Bioanbau, sondern sind auch aus der Region, dem Mühlviertel. Ob auch der Hochlandhonig aus dem Mühlviertel stammt entzieht sich meiner Kenntnis, aber selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, sind die Transportwege nicht allzu weit. So groß ist Österreich ja nicht.

Hell goldfarben und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist durchschnittlich voluminös und bleibt lange erhalten.

Honig und Malz sind die hervorstechenden Aromen dieses Biers.

Der Antrunk ist spritzig und weniger süß als ich es erwartet habe. Allerdings ist meine Erwartung auch von den süßen Mischgetränken geprägt, die so häufig auf Mittelaltermärkten angeboten werden und bei denen einfach ein Bier mit Met gemischt wird. Beim Hochland-Honigbier merke ich vom ersten Moment an, dass dies eine ganz andere Klasse ist. Auf der Zunge ist der Geschmack des Honigs präsent, ohne dass das Bier süß wird. Auch der Hopfen ist passend zum Honig dosiert, so dass das Bier sehr gut ausgewogen ist. Auf der Zunge kann ich auch blumige Noten feststellen und vor Allem ist der Alkohol gut eingeareitet, so dass er nicht hervorsticht. Der Abgang zeichnet sich durch ein mildes Bitter aus. Obwohl der Honiggeschmack jetzt im Vordergrund steht, ist das Bier trocken und der Geschmack klingt sehr lange nach.

Noch eine kleine Empfehlung zum Abschluss: das Bier sollte nicht zu kalt getrunken werden, da erst bei einer gewissen Wärme die Honigaromen voll zum Tragen kommen. Außerdem habe ich festgestellt, dass sich die Aromen beim Kontakt mit der Luft noch entwickeln.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Honig, Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

14,5° Plato

Empfohlene Genusstemperatur:

10° – 12° Celsius

Brauerei:

Brauerei Hofstetten
Krammer GmbH & Co KG
Adsdorf 5
4113 Sankt Martin im Mühlkreis
Österreich
www.hofstetten.at