Schlagwort-Archiv: Franken

Maisel als Brauerei des Jahres national geehrt

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr die Finest Beer Selection von Doemens und dem Meininger Verlag statt. Für die Brauerei Gebr. Maisel startete der Award gleich fulminant: Sieben Biere der Bayreuther Brauer knackten die 90-Punkte-Marke, was mit dem Titel „Brauerei des Jahres national“ belohnt wird.

In freudige Gesichter durfte man bei der Verkündung der Ergebnisse der Finest Beer Selection in Neustadt an der Weinstraße blicken. Die Familienbrauerei Maisel aus Bayreuth konnte beim Award auf ganzer Linie überzeugen und für sieben ihrer Biere über 90 von 100 möglichen Punkten erzielen. Dabei ist auch bemerkenswert, dass diese auszeichneten Biere verschiedenen Bierstilen zugeordnet werden können, was die Qualität und Bandbreite der Bayreuther Brauer besonders hervorhebt. So konnten Maisel’s Weisse Alkoholfrei und Leicht jeweils 93 Punkte erzielen, ebenso wie Maisel & Friends Chocolate Bock und West Coast IPA. 91 Punkte gab es für Maisel & Friends Hell und Pale Ale, 90 Punkte erreichte Maisel & Friends IPA. Dieses Gesamtergebnis sicherte der Brauerei Gebr. Maisel die Auszeichnung als „Brauerei des Jahres national“ – ein Titel, der im gesamten Wettbewerb nur einmal verliehen wird und der das ganze Team in Bayreuth sehr stolz macht. „Ich freue mich sehr über die Ergebnisse der Finest Beer Selection – besonders, weil wir als ‚Brauerei des Jahres national‘ aus diesem Wettbewerb hervorgehen. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, unseren hohen Qualitätsanspruch von einer renommierten Fachjury bestätigt zu wissen. Ich danke meinem gesamten Team, das täglich voller Leidenschaft daran arbeitet, unsere Bierspezialitäten auf höchstem Qualitätsniveau zu brauen“, sagt Inhaber Jeff Maisel zum Erfolg.

Das Konzept hinter der Finest Beer Selection versteht sich als sensorische Exzellenzprüfung. Jedes Bier wird individuell aromatisch analysiert und auf Basis eines transparenten 100‐Punkte‐Schemas bewertet. Nur die besten Biere eines Jahres mit einem Finest Beer Score von 90 oder mehr Punkten schaffen es in den exklusiven Kreis der Finest Beer Selection. Die Verkostung wird von einer international besetzten, erfahrenen Fachjury im Rahmen einer Blindverkostung durchgeführt. Hinter dem Konzept stehen mit Doemens und dem Meininger Verlag zwei absolute Experten mit mehrjähriger Erfahrung in der Analyse und Bewertung von Bieren sowie der Durchführung hochprofessioneller Bierverkostungen.

Maisel & Friends – Hopfenreiter #8

Wie in jedem Jahr zeigt das Etikett des Hopfenreiters einen aus Hopfendolden gebildeten Menschen, halt den Hopfenreiter.Die Idee zum Hopfenreiter wurde 2016 geboren. Seitdem startet er jedes Jahr seinen Ritt durch den Doldenwald. Die Idee hinter dem Hopfenreiter ist, dass die Rezeptur immer gleichbleibt. Lediglich die Hopfensorten ändern sich. Immer andere Brauer aus aller Welt steuern eine spannende Hopfensorte bei, wodurch das mittlerweile zur Legende gewordene Bier immer anders riecht und schmeckt. Schon Wochen vorher fiebert die Beer Community auf das Double-IPA hin.

Im Juli 2023 war es wieder so weit: fünf Brauereien besuchten Maisel & Friends in Bayreuth, brachten ihren Hopfen mit und brauten gemeinsam das Double-IPA, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Folgende Brauereien waren dabei:

  • Mücke (Essen): Sorachi Ace
  • Unverhopft (Berlin): Motueka
  • Brique House Brewery (Lille, Frankreich): Elixir
  • Lervig (Stavanger, Norwegen): Nelson Sauvin
  • Sori Brewing (Tallinn, Estland): Cashmere
  • Maisel & Friends mit freundlicher Unterstützung von BarthHaas

Orangefarben und leicht hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine durchschnittlich große feste und weiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier wirklich was her.

Düfte nach Grapefruit und Zitronenschale, nach Karamell und Gewürzen, nach Melone und gelben Früchten steigen mir in die Nase. Aus dem Hintergrund kommt noch ein leichtes Pinienaroma dazu. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk offenbart eine überraschend kräftige Süße und er besticht durch eine sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge steht die Fruchtigkeit im Vordergrund und eine dazu passende kräftige Bittere kommt dazu. Die Süße des Malzes wird dabei in den Hintergrund gedrängt, bleibt aber präsent. Die immerhin 8,5 Volumenprozent Alkohol sind gut eingearbeitet und nicht zu schmecken, aber sie unterstützen die anderen Aromen hervorragend. Dazu kommt noch ein cremige bis samtige Mundgefühl. In der Kehle lässt die Süße weiter nach und Fruchtigkeit sowie Bittere übernehmen vollständig das Kommando. Dieser Geschmack klingt auch sehr lange nach.

Eigentlich ist es wie jedes Jahr – wenn der Hopfenreiter kommt kann ich mich auf ein Bier mit einer komplexen Palette an Aromen freuen und der Hopfenreiter hat mich noch nie enttäuscht.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Sorachi Ace, Motueka, Elixir, Nelson Sauvin, Cashmere) Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Stammwürze:

18,6° Plato

Bittereinheiten:

70 IBU

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Maisel & Friends
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

Becher Bräu – Kräußen

Das Etikett zeigt eine Zeichnung von Bayreuth um 1780 und es enthält alle vorgeschriebenen Angaben, so dass kein Rückenetikett erforderlich ist.Bayreuth liegt bekanntlich in Oberfranken und Franken ist die Gegend mit der weltweit größten Brauereidichte. Was mir bis heute nicht bekannt war, dass es in Bayreuth noch mehr Brauereien gibt als Maisel (und die anderen Marken, die dazu gehören). Jetzt steht erstmals ein Bier aus der Brauerei Becher Bräu vor mir, einer von Maisel unabhängigen Brauerei.

Hell und mit einer leichten Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine voluminöse feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Für den Schaum sind die im eingeschenkten Bier aufsteigenden Kohlensäureblasen verantwortlich, die als „Kräußen“ bezeichnet werden. Optisch ist das Bier schon mal einwandfrei.

Das Bier duftet nach hellem Malz, dazu kommen frische Zitrusdüfte. Abgerundet wird das Aroma durch blumige und grasige Düfte.

Der Antrunk ist spritzig und recht süß. Auf der Zunge gesellt sich aber schnell ein freundliches Bitter dazu, das sich dann in den Vordergrund drängt, so dass Süße und Fruchtigkeit nur noch aus dem Hintergrund mitwirken. Das Mundgefühl ist voll und rund. In der Kehle teilen sich die Bittere und die Süße ihren Auftritt, wo sie auch lange nachklingen.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,7 % Vol.

Stammwürze:

12,0° Plato

Bittereinheiten:

33 IBU

Farbe:

7 EBC

Brauerei:

Manns Bräu
Friedrichstraße 23
95444 Bayreuth
www.mannsbraeu.de

2356 Biere aus 47 Ländern treten beim European Beer Star 2023 an

Im Vorrunden-, Zwischenrunden- und Endrunden-System des European Beer Star geht es für die einreichenden Brauereien um alles: Um eine prestigeträchtige Auszeichnung, die mit Gold, Silber oder Bronze für die jeweils drei besten Biere in jeder Kategorie und einem Platz auf dem Sieger-Treppchen endet. In der aktuellen Runde im Jahr 2023 sind 2356 Biere von 553 Brauereien aus insgesamt 47 Teilnehmerländern dabei. Auf dem Messegelände in Nürnberg – Messestandort der BrauBeviale (28. bis 30. November 2023) – findet der Verkostungsmarathon und später auf der BrauBeviale die Preisverleihung statt.

Mit dem Begriff „European“ wird ausgedrückt, dass überwiegend Biere, die ihren Ursprung in Europa haben, im Wettbewerb gegeneinander antreten. Es handelt sich also nicht um eine Europameisterschaft, sondern eher um eine Weltmeisterschaft. Insgesamt 74 verschiedene Bierstile – zum Beispiel Klassiker, die jeder kennt, wie „German-Style Pils“ oder „South-German Style Hefeweizen hell“, aber auch exotische Stile, die für Bierliebhaber ein Begriff sind, wie „Herb and Spice Beer“ oder „Wood and Barrel Aged Sour Beer“ – werden in einem anonymisierten Verfahren verkostet. Auch die immer beliebter werdenden alkoholfreien Biere sind mit vier Kategorien vertreten. Neu in diesem Jahr: Der Bierstil Grodziskie aus Polen, lange in Vergessenheit geraten, wird nun von einigen Brauereien in Polen wieder gebraut – und natürlich den Juroren des European Beer Star zur Verkostung präsentiert.

Kilian Kittl, Wettbewerbsleiter des European Beer Star beim Veranstalter Private Brauereien Bayern e.V., erklärt am Beispiel eines Bewertungsbogens genau, welche Maßstäbe die Juroren bei der Verkostung anlegen: „Die Juroren bewerten die eingereichten Biere rein nach sensorischen Kriterien. Das heißt, sie beurteilen ausschließlich Merkmale, die sie mit ihren Sinnen wahrnehmen – Optik, Geruch und Geschmack. So erhält jedes Bier in den Vorrunden eine Punktzahl, die über das Weiterkommen in die nächste Runde entscheidet. Ab der Zwischenrunde bis hin zum Finale, diskutieren und entscheiden die Judges gemeinschaftlich über ein Weiterkommen bzw. am Ende über Gold, Silber und Bronze in jeder der 74 Kategorien.“

Um höchste Neutralität der 150-köpfigen Jury zu gewährleisten, werden die Proben codiert, so dass auch wirklich niemand die Biere und einreichenden Braustätten identifizieren kann. Der zweitägige Verkostungsmarathon Mitte September 2023 in Nürnberg ist eine gute Gelegenheit, den Verkostern über die Schulter zu schauen und ein Stimmungsbild in der Branche einzufangen. Dabei ist Bierqualität keine Frage der Brauereigröße: „Der Wettbewerb ist offen für alle: wir haben Einreichungen von namhaften, überregionalen Großbrauereien, aber auch von Spezialitätenbrauereien, die nur für die eigene Gastwirtschaft brauen. Es ist alles dabei. Das macht auch die Stärke des Wettbewerbs aus, dass sich die Brauereien alle auf einer Ebene dem Wettbewerb stellen“, so Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Bayern e.V.

Im Verkostungsraum herrscht hochkonzentrierte Stimmung, die Biere werden eingehend von den Judges analysiert und die entsprechenden Bewertungen im Bewertungsbogen eingetragen. Pro Tisch verkosten 7 bis 9 Verkoster einen „Flight“ – in der Regel 8 bis 10 Biere pro Runde. Das Qualitätsurteil wird damit stets auf Basis mehrerer individueller Verkostungsergebnisse getroffen.

„In der Vergangenheit gab es sowohl Brauereien, die ihren Awardgewinn bereits mehrmals bestätigen konnten als auch absolute Newcomer, die für Überraschungen bei der Preisverleihung sorgten“, so Kilian Kittl. Die Gewinner des European Beer Star 2023 bleiben nach der Verkostung auch noch ein paar Wochen ein wohl gehütetes Geheimnis. Erst auf der BrauBeviale 2023, der renommierten Fachmesse für die Produktion und Vermarktung von Getränken vom 28. bis 30. November in Nürnberg, wird die Bier-Community erfahren, welche Brauereien die Gold-, Silber- und Bronze-Awards mit nach Hause nehmen dürfen. Die Preisverleihung im BrauBeviale Forum am 29. November 2023 in Halle 1 wird – so viel ist jetzt schon sicher – wieder zeigen, welche Biere zu den besten der Welt gehören.

Sechstes Craft Brauer Festival von Maisel & Friends

Nicht nur die Sonne strahlte, als am vergangenen Freitag das sechste Craft Brauer Festival eröffnet wurde. Angespornt durch das gute Wetter kamen bereits am frühen Abend zahlreiche Gäste, die es kaum erwarten konnten, die vielen Bierspezialitäten der Brauereien zu probieren, die sich aus den verschiedenen Teilen Europas auf den Weg nach Bayreuth gemacht hatten. Neben klassischen Bierstilen wie Kellerbier, internationalen Kategorien wie IPA oder Pale Ale, gab es auch ausgefallene Braukreationen zu entdecken. Dass Bier auch mal grün sein kann, zeigten beispielsweise die Brauer von Sori Brewing aus Estland mit ihrem Bier Emerald Mojito, ein Sour Ale. Alt mit Ostfriesentee gab es unter dem Namen Busebeller am Stand von Orca Brau aus Nürnberg. Bei Liquid Story Brewing aus Braunschweig konnte ein Imperial Sour Ale verkostet werden, das mit Haselnuss, Kakao und Vanille gebraut wurde. Probiert werden konnte auch zum ersten Mal das Baragwi Blond: Gemeinsam mit der Hamburger Brauerei ÜberQuell hat die Crazy Sheep KaffeeManufaktur das Coffee Infused Helle gebraut.

Auch am Samstag spielte das Wetter mit und bescherte einen sonnigen zweiten Festivaltag. Über 2.000 Besucher fanden über das Wochenende den Weg nach Bayreuth und an beiden Tagen gab es neben vielen Bierspezialitäten auch leckeres Streetfood vom Liebesbier Restaurant, ausgefallene Cocktails am Stand der Fabrik Bayreuth und koffeinreiche Wachmacher in der Crazy Sheep KaffeeManufaktur. Gemütliche Palettenmöbel, Pagodenzelte und Lichterketten machten das Ambiente perfekt. Natürlich kam auch das Feiern nicht zu kurz: Beim Bar-DJing im Liebesbier und der offiziellen Afterparty in der Fabrik Bayreuth konnte kräftig das Tanzbein geschwungen werden.

Maisel & Friends lädt zum Craft Brauer Festival

Das Bild zeigt die Pavillons, in denen die Brauer bei einer früheren Veranstaltung ihr Bier ausgeschenkt haben.Bozen, Tallinn, Lille, Luxemburg, Berlin, Hamburg, Braunschweig und Nürnberg – all diese Städte sind Heimat von Brauereien, die wie Maisel & Friends moderne Bierspezialitäten brauen. Bald reisen sie alle nach Bayreuth, um beim diesjährigen Craft Brauer Festival ihre Biere zu präsentieren. Für Bierliebhaber die perfekte Gelegenheit, die verschiedensten Kreationen ihres Lieblingsgetränks zu probieren. Insgesamt zwölf Brauereien erwartet Maisel & Friends am 8. und 9. September: Sori Brewing (Estland), Brique House Brewing (Frankreich), Totenhopfen Brauhaus (Luxemburg), Batzen Bräu (Südtirol, Italien), Liquid Story Brewing, Cool Cats in Town, ÜberQuell, Straßenbräu, Unverhopft, Gorilla Cerveceria, Orca Brau und Schanzenbräu (alle aus Deutschland).

Als Begleitung zum Bier dürfen kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlen: Das Liebesbier Restaurant bietet leckeres Streetfood an. Für alle, die bei den Getränken Abwechslung wünschen, mixt die Fabrik Bayreuth köstliche Cocktails und die Crazy Sheep KaffeeManufaktur vertreibt mit ihren Kaffee-Kreationen jede Müdigkeit. Außerdem haben die Baristas neben ausgefallenen Coffee-Cocktails noch etwas ganz Besonderes im Gepäck: Gemeinsam mit ÜberQuell hat die Kaffeerösterei ein „Coffee infused Helles“ gebraut, dass sie am Craft Brauer Festival erstmals präsentieren.

Los geht es bei freiem Eintritt am Freitag um 18 Uhr. Beim Bar-DJing mit DJ Vybez Bradschel kann ab 22 Uhr im Liebesbier gefeiert werden. Am Samstag geht es bereits um 14 Uhr weiter, um 22 Uhr endet das sechste Craft Brauer Festival. Für die Feiergemeinde ist jedoch noch nicht Schluss. Bei der offiziellen Afterparty in der Fabrik Bayreuth kann ordentlich das Tanzbein geschwungen werden. Mit Festivalbändchen ist der Eintritt frei. Unterstützt wird die Veranstaltung von KeyKeg – einem der führenden Anbieter für Bierfässer.

Deutschlands beste Biere kommen aus Bayreuth

Bei den weltbekannten World Beer Awards, die jährlich in London verliehen werden und bei denen sich 3300 Biere aus 55 Ländern miteinander messen, wurde Maisel & Friends aus dem fränkischen Bayreuth mit Bestplatzierungen gekürt. Neben mehreren Medaillen für die besten Biere Deutschlands, wurde ein Bier der Familienbrauerei sogar als weltweiter Gewinner seines Bierstils ausgezeichnet.

Dass die Liebe zum Bier, Leidenschaft und Qualität sich auszahlen, hat sich für Maisel & Friends bei der diesjährigen Verleihung der World Beer Awards ein weiteres Mal bestätigt. Bereits in der ersten Runde durften sich die Brauer aus Bayreuth über zahlreiche Medaillen freuen. Bronze gab es für Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale (Kat. IPA/English Style) und somit eine Verteidigung der Platzierung von 2022. Für Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock war die Medaillenvergabe sogar von noch größerem Erfolg gekrönt: In der Kategorie Stout & Porter/Strong Porter konnte das Bier sich gegenüber der letztjährigen Bronze-Medaille verbessern und Silber gewinnen. Auch den höchsten Punkt des Siegertreppchens konnten einige Bierspezialitäten für sich behaupten. Die Gold-Medaille gab es für Maisel & Friends IPA (Kat. IPA/American Style) und Maisel & Friends Hell (Kat. Hoppy Pilsner). Ebenfalls Gold gab es für Maisel & Friends Jeff’s Bavarian Ale (Kat. Weizenbier/Hoppy Weizenbier), Maisel & Friends Alkoholfrei (Kat. No & Low Alcohol) und Maisel & Friends West Coast IPA (Kat. IPA/American Style), die sich außerdem den Titel des Country Winners sichern konnten und in ihrer Kategorie „Deutschlands beste Biere“ sind. Mit diesem Erfolg sicherten sie sich einen Platz um das Rennen der Style Winner – das für Maisel & Friends Jeff’s Bavarian Ale besonders erfolgreich war: Wie bereits 2022 konnte sich die Bierspezialität von der Konkurrenz abheben und wurde zum zweiten Mal in Folge weltbestes hopfenbetontes Weizenbier.

„Ich bin unheimlich dankbar über unseren Erfolg bei den diesjährigen World Beer Awards und gleichzeitig stolz auf mein gesamtes Team und vor allem die Brauer und Braumeister, denen dank ihres hohen Qualitätsanspruchs und der unermüdlichen Arbeit die Ehre gebührt. Nicht nur, dass wir unsere Ergebnisse von 2022 halten oder gar verbessern konnten – wir haben einige von Deutschlands besten Bieren in unserem Sortiment. Dass wir mit der Auszeichnung als Style Winner dem Ganzen die Krone aufsetzen konnten, macht mich sprachlos und sehr glücklich“, freut sich Inhaber Jeff Maisel über die Medaillengewinne.

8. 9. – 9. 9. 2023: 6. Craft Brauer Festival bei Maisel & Friends

Bereits zum sechsten Mal findet am 8. und 9. September 2023 das beliebte Craft Brauer Festival statt. Auf dem Brauereigelände von Maisel & Friends steht dann alles im Zeichen der modernen Bierspezialitäten.

Bozen, Tallinn, Lille, Luxemburg, Berlin, Hamburg, Braunschweig und Nürnberg – all diese Städte sind Heimat von Brauereien, die wie Maisel & Friends moderne Bierspezialitäten brauen. Bald reisen sie alle nach Bayreuth, um beim diesjährigen Craft Brauer Festival ihre Biere zu präsentieren. Für Bierliebhaber die perfekte Gelegenheit, die verschiedensten Kreationen ihres Lieblingsgetränks zu probieren. Insgesamt zwölf Brauereien erwartet Maisel & Friends am 8. und 9. September: Sori Brewing (Estland), Brique House Brewing (Frankreich), Totenhopfen Brauhaus (Luxemburg), Batzen Bräu (Südtirol, Italien), Liquid Story Brewing, Cool Cats in Town, ÜberQuell, Straßenbräu, Unverhopft, Gorilla Cerveceria, Orca Brau und Schanzenbräu (alle aus Deutschland).

Als Begleitung zum Bier dürfen kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlen: Das Liebesbier Restaurant bietet leckeres Streetfood an. Für alle, die bei den Getränken Abwechslung wünschen, mixt die Fabrik Bayreuth köstliche Cocktails und die Crazy Sheep KaffeeManufaktur vertreibt mit ihren Kaffee-Kreationen jede Müdigkeit. Außerdem haben die Baristas neben ausgefallenen Coffee-Cocktails noch etwas ganz Besonderes im Gepäck: Gemeinsam mit ÜberQuell hat die Kaffeerösterei ein „Coffee infused Helles“ gebraut, dass sie am Craft Brauer Festival erstmals präsentieren.

Los geht es bei freiem Eintritt am Freitag um 18 Uhr. Beim Bar-DJing mit DJ Vybez Bradschel kann ab 22 Uhr im Liebesbier gefeiert werden. Am Samstag geht es bereits um 14 Uhr weiter, um 22 Uhr endet das sechste Craft Brauer Festival. Für die Feiergemeinde ist jedoch noch nicht Schluss. Bei der offiziellen Afterparty in der Fabrik Bayreuth kann ordentlich das Tanzbein geschwungen werden. Mit Festivalbändchen ist der Eintritt frei. Unterstützt wird die Veranstaltung von KeyKeg – einem der führenden Anbieter für Bierfässer.

Hier noch einmal die anwesenden Brauereien:

  • Brique House Brewery aus Lille (Frankreich)
  • Gorilla Cerveceria aus Berlin
  • Liquid Story Brewing aus Braunschweig
  • Orca Brau aus Nürnberg
  • Sori Brewing aus Tallinn (Estland)
  • Batzen Bräu aus Bozen (Südtirol, Italien)
  • Unverhopft aus Berlin
  • Totenhopfen Brauhaus aus Luxemburg
  • Cool Cats in Town aus Hamburg
  • ÜberQuell aus Hamburg
  • Straßenbräu aus Berlin
  • Schanzenbräu aus Nürnberg
  • Maisel & Friends

orca brau – es ist alles gold was glänzt

Das Etikett ist weihnachtlich in hellblau mit weißen Schneefeldern gestaltet, in denen Tannen wachsen.In Nürnberg gibt es erstaunlich viele Brauereien. Die einen Brauer verkaufen mehr oder weniger ausschließlich in der eigenen Brauereigaststätte, andere Biere aus der fränkischen Metropole sind bundesweit erhältlich. Dazu gehören auch die Biere aus der Brauerei Orca, die zumindest im Onlinehandel erhältlich sind. Von dort stammt auch das Bier mit dem langen Namen „es ist alles gold was glänzt“, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet. Es handelt sich um ein Weihnachtsbier, das mit winterlichen Gewürzen gebraut wurde. Damit entspricht es nicht dem deutschen Biergesetz und da in Bayern keine Ausnahmegenehmigungen für besondere Biere erteilt werden, darf dieses Bier nicht als Bier verkauft werden und muss als „alkoholhaltiges Malzgetränk“ in den Handel kommen.

Braun und mit einer elfenbeinfarbenen sahnigen Schaumkrone präsentiert sich das Bier im Glas. Der Schaum fällt anfangs schnell in sich zusammen. Lediglich ein Rest bleibt sehr lange erhalten.

Das Bier duftet nach Schokolade und weihnachtlichen Gewürzen, so dass es an einen Elisenlebkuchen erinnert; es passt also gut zum Jahresabschluss.

Der Antrunk ist recht süß und er zeichnet sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Ich würde mir aber doch wünschen, dass die Kohlensäure nicht gar so knapp dosiert wäre. Auf der Zunge bleibt die Süße bestehen, aber die Gewürze kommen in den Vordergrund und sorgen für ein weiches Mundgefühl. Eine Bittere kann ich erst im Nachtrunk in der Kehle feststellen, wo sie sehr lange nachklingt.

Das Bier hält auch im Mund, was es in der Nase verspricht: es ist die flüssige Wiedergeburt der Nürnberger Elisenlebkuchen. Es passt nicht nur gut zu süßen Desserts wie Vanillepudding oder Bayrisch Creme, sondern es ist auch die perfekte Begleitung zu einem Wildgulasch.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Gewürze (Kakaobohnen, Orangenschalen, Zimt, Ingwer), Hefe

Alkoholgehalt:

5,2% Vol.

Stammwürze:

13° Plato

Brauerei:

Orca Brau GmbH
Am Steinacher Kreuz 24
90427 Nürnberg
www.orcabrau.de

Lang-Bräu – SuperAle

Das Etikett des SuperAle ist schlicht gehalten und enthält außer der Zeichnung eines stilisierten Hopfenzapfens nur das Wappen der Brauerei als grafische Schmuckelemente. Bei der Auszeichnung dieses Bieres fällt mir eines auf: während die Brauerei über das Bier genauestens informiert und sogar auf dem Rückenetikett der Flasche mitteilt, welche Hefe verwendet wurde (was eine absolute Seltenheit ist), veröffentlicht sie über sich selbst, also über die Brauerei, keinerlei Informationen, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen. Schade. Gerade bei guten Bieren ist es doch immer schön, auch eine kleine Geschichte zur Herkunft des Bieres zu kennen. Und ich hoffe ja, dass ich jetzt ein gutes Bier vor mir habe. Schließlich bewirbt die Brauerei ihr Bier auf der Website mit folgenden Worten: „Ein naturtrübes, flaschengereiftes Superbier“.

Orangefarben und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber sehr lange erhalten. Daher gibt es an der Optik dieses Bieres nichts zu mäkeln.

Das Bier duftet frisch nach Biskuitteig und Karamell, dazu nach überreifen Birnen. Abgerundet wird das Aroma durch einige blumige Noten.

Der Antrunk ist süßer als erwartet und er überzeugt durch die sehr feinperlige Kohlensäure. Auf der Zunge kommt ein überraschend kräftiges freundliches Bitter zum Vorschein. Es sorgt zusammen mit der Fruchtigkeit für ein volles und weiches Mundgefühl. Im Abgang wird das Bier trockener und die Bittere klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsner, Weizen hell, Caramünch Typ2®, Abbey Malt®,) Hopfen (Perle, Mittelfrüh, Tradition), Hefe (Ale-Hefe)

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Bittereinheiten:

22 IBU

Farbe:

12 EBC

Brauerei:

Lang-Bräu OHG
Bayreuther Str. 19
95632 Wunsiedel-Schönbrunn
www.lang-braeu.de