Archiv der Kategorie: News

2356 Biere aus 47 Ländern treten beim European Beer Star 2023 an

Im Vorrunden-, Zwischenrunden- und Endrunden-System des European Beer Star geht es für die einreichenden Brauereien um alles: Um eine prestigeträchtige Auszeichnung, die mit Gold, Silber oder Bronze für die jeweils drei besten Biere in jeder Kategorie und einem Platz auf dem Sieger-Treppchen endet. In der aktuellen Runde im Jahr 2023 sind 2356 Biere von 553 Brauereien aus insgesamt 47 Teilnehmerländern dabei. Auf dem Messegelände in Nürnberg – Messestandort der BrauBeviale (28. bis 30. November 2023) – findet der Verkostungsmarathon und später auf der BrauBeviale die Preisverleihung statt.

Mit dem Begriff „European“ wird ausgedrückt, dass überwiegend Biere, die ihren Ursprung in Europa haben, im Wettbewerb gegeneinander antreten. Es handelt sich also nicht um eine Europameisterschaft, sondern eher um eine Weltmeisterschaft. Insgesamt 74 verschiedene Bierstile – zum Beispiel Klassiker, die jeder kennt, wie „German-Style Pils“ oder „South-German Style Hefeweizen hell“, aber auch exotische Stile, die für Bierliebhaber ein Begriff sind, wie „Herb and Spice Beer“ oder „Wood and Barrel Aged Sour Beer“ – werden in einem anonymisierten Verfahren verkostet. Auch die immer beliebter werdenden alkoholfreien Biere sind mit vier Kategorien vertreten. Neu in diesem Jahr: Der Bierstil Grodziskie aus Polen, lange in Vergessenheit geraten, wird nun von einigen Brauereien in Polen wieder gebraut – und natürlich den Juroren des European Beer Star zur Verkostung präsentiert.

Kilian Kittl, Wettbewerbsleiter des European Beer Star beim Veranstalter Private Brauereien Bayern e.V., erklärt am Beispiel eines Bewertungsbogens genau, welche Maßstäbe die Juroren bei der Verkostung anlegen: „Die Juroren bewerten die eingereichten Biere rein nach sensorischen Kriterien. Das heißt, sie beurteilen ausschließlich Merkmale, die sie mit ihren Sinnen wahrnehmen – Optik, Geruch und Geschmack. So erhält jedes Bier in den Vorrunden eine Punktzahl, die über das Weiterkommen in die nächste Runde entscheidet. Ab der Zwischenrunde bis hin zum Finale, diskutieren und entscheiden die Judges gemeinschaftlich über ein Weiterkommen bzw. am Ende über Gold, Silber und Bronze in jeder der 74 Kategorien.“

Um höchste Neutralität der 150-köpfigen Jury zu gewährleisten, werden die Proben codiert, so dass auch wirklich niemand die Biere und einreichenden Braustätten identifizieren kann. Der zweitägige Verkostungsmarathon Mitte September 2023 in Nürnberg ist eine gute Gelegenheit, den Verkostern über die Schulter zu schauen und ein Stimmungsbild in der Branche einzufangen. Dabei ist Bierqualität keine Frage der Brauereigröße: „Der Wettbewerb ist offen für alle: wir haben Einreichungen von namhaften, überregionalen Großbrauereien, aber auch von Spezialitätenbrauereien, die nur für die eigene Gastwirtschaft brauen. Es ist alles dabei. Das macht auch die Stärke des Wettbewerbs aus, dass sich die Brauereien alle auf einer Ebene dem Wettbewerb stellen“, so Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Bayern e.V.

Im Verkostungsraum herrscht hochkonzentrierte Stimmung, die Biere werden eingehend von den Judges analysiert und die entsprechenden Bewertungen im Bewertungsbogen eingetragen. Pro Tisch verkosten 7 bis 9 Verkoster einen „Flight“ – in der Regel 8 bis 10 Biere pro Runde. Das Qualitätsurteil wird damit stets auf Basis mehrerer individueller Verkostungsergebnisse getroffen.

„In der Vergangenheit gab es sowohl Brauereien, die ihren Awardgewinn bereits mehrmals bestätigen konnten als auch absolute Newcomer, die für Überraschungen bei der Preisverleihung sorgten“, so Kilian Kittl. Die Gewinner des European Beer Star 2023 bleiben nach der Verkostung auch noch ein paar Wochen ein wohl gehütetes Geheimnis. Erst auf der BrauBeviale 2023, der renommierten Fachmesse für die Produktion und Vermarktung von Getränken vom 28. bis 30. November in Nürnberg, wird die Bier-Community erfahren, welche Brauereien die Gold-, Silber- und Bronze-Awards mit nach Hause nehmen dürfen. Die Preisverleihung im BrauBeviale Forum am 29. November 2023 in Halle 1 wird – so viel ist jetzt schon sicher – wieder zeigen, welche Biere zu den besten der Welt gehören.

International Beer Challenge: 5 Auszeichnungen für Weihenstephan

Das Bild zeigt die Gewinnerbiere und darüber die jeweiligen Medaillen.Der Spätsommer hält für die Bayerische Staatsbrauerei Regen bereit – einen Medaillenregen! Bei der International Beer Challenge in Großbritannien wurden die Weihenstephaner Biere gleich fünffach ausgezeichnet. Nach dem großartigen Erfolg bei den World Beer Awards im späten August, als das Kristallweißbier als bestes Kristall weltweit ausgezeichnet wurde, ging es mit den Ehrungen also nahtlos weiter.

Die Weihenstephaner Weißbiere sind ausgezeichnet – das bestätigten die Blindverkostungen bei der International Beer Challenge 2023. Nicht nur brachte das Hefeweißbier die Bronzemedaille nach Hause, gleich drei weitere Vertreter wurden mit der Goldmedaille geehrt: Der Weizenbock Vitus, das Hefeweißbier Dunkel und – wie könnte es nach den Erfolgen der letzten Jahre anders sein – das Kristallweißbier! Komplettiert wird das Quintett durch die Silbermedaille des Original Hellen.

Feine Noten von Banane – mal intensiver beim Vitus, mal dezenter beim Kristallweißbier, mal etwas reifer beim Hefeweißbier Dunkel -, eine angenehme Rezenz der Biere und kräftige Farben im Glas führten zur Entscheidung der Jury. Das Weißbier-Sortiment der Brauerei hat die Briten überzeugt. Und auch das Original Helle traf die Geschmäcker: Würzig, erfrischend, mit Ecken und Kanten – ein perfektes Bier zur klassischen Brotzeit.

Die Freude bei Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, war groß: „Kurz nach dem großen Erfolg bei den World Beer Awards gibt es gleich noch mehr Medaillen – wir freuen uns riesig, dass unser Bier auch in Großbritannien so gut ankommt! Das ist eine erneute Bestätigung für unsere hohe Qualität und den einzigartigen Geschmack unserer Biere.“

Das Bild wurde mir von der Staatsbrauerei Weihenstephan zur Verfügung gestellt.

Erster Braumeister und Technischer Leiter Tobias Zollo konnte da nur zustimmen: „Unsere Weißbiere sind einfach Geschmackserlebnisse. Unser Team arbeitet hart dafür, dass die Fans auf der ganzen Welt diese Biere genießen können.“ Und das Kristallweißbier? Da muss Zollo lachen: „Das ist unser absoluter Goldjunge geworden. Darauf werden wir anstoßen.“

Bremer Stadtmusikanten Bock wird erstmalig bei der FISCH&FEINES präsentiert

Von Freitag, den 3. November bis Sonntag, den 5. November, findet in den Hallen der MESSE BREMEN die Genussmesse FISCH&FEINES mit dem CRAFT BEER EVENT statt. Für Bierfreunde und Bierfreundinnen haben sich die Veranstalter eine besondere Leckerei einfallen lassen: das Bremer Stadtmusikanten Bock. Ein Bockbier, welches extra für das CRAFT BEER EVENT gebraut und dort erstmalig ausgeschenkt wird.

„Vor einigen Jahren gab es schon einmal eine Gemeinschaftsproduktion Bremer Brauereien für das CRAFT BEER EVENT. Das kam gut an. Nun legen wir die Idee neu auf“, sagt Boris von Schaewen, Lehrer am Schulzentrum Rübekamp in Bremen. Er und seine Brauer-Klasse produzieren eine Charge des Bremer Stadtmusikanten Biers. Die Bremer Braumanufaktur, die Freie Brau Union Bremen sowie die Gasthausbrauerei Schüttinger stellen weitere her.

Alle Beteiligten haben sich im Vorfeld auf die Zutaten geeinigt. Aromahopfen, Hallertauer Tradition und Mittelfrüh. Wiener Malz, Münchener Malz sowie Karamell-Malze. Und untergärige Hefe. „Das ist der Rahmen, den wir uns gesteckt haben“, so von Schaewen. Rubinrot bis Kastanienbraun wird das Bier vermutlich werden. Der Geschmack wird wegen der einmaligen Handwerkskünste der Beteiligten allerdings variieren. Wie sehr die Nuancen abweichen werden, bleibt die Überraschung. Es wird sicherlich spannend, herauszufinden, wie unterschiedlich die Biere der verschiedenen Brauereien mit den gleichen Zutaten ausfallen werden.

Bier-Tastings mit professioneller Begleitung

Eine, die diese kleinen, aber feinen Unterschiede gleich vor Ort professionell analysieren kann, ist Manuela Harms. Die Biersommelière bietet mit ihrer Mitstreiterin Petra Pekeler beim CRAFT BEER EVENT auf der FISCH&FEINES Bier-Tastings für die Besucherinnen und Besucher an. „Der Plan ist natürlich, die Biere der Anbieter vor Ort für die Verkostungen zu nehmen“, sagt Harms. Da kommt das Bremer Stadtmusikanten Bock wie gerufen.

Harms, Sommelière aus Passion, ist Doemensianerin und immer noch an der Akademie aktiv. Obwohl sie seit 2019 bereits ihren Titel Biersommelière trägt, will sie weiter. Derzeit ist sie Candidate of the Institute of Masters of Beer. Sie strebt den Titel des Certified Member an. „Ich will immer weiter lernen“, sagt Harms. „Und mein Wissen auch unbedingt weitergeben. Darum mache ich gerne die Tastings wie in Bremen.“ Auf der Messe bietet sie verschiedene Verkostungen an. Unter anderem auch eine insbesondere für Frauen.

Karlsberg holt beim World Beer Award gleich elf Preise

Die jährlich in London stattfindenden World Beer Awards gehören zu den renommiertesten internationalen Bierwettbewerben. Die Karlsberg Brauerei nimmt bereits seit mehreren Jahren daran teil und konnte in der Vergangenheit zahlreiche Prämierungen für sich mit nach Hause nehmen. Die Biere überzeugten durch echt starken Geschmack und einzigartige Qualität. Und das honoriert die Jury des World Beer Awards auch in diesem Jahr: Elf Karlsberg Biere erhalten hochkarätige Auszeichnungen und toppen damit das Ergebnis vom letzten Jahr.

Karlsberg holt zweimal Gold mit der Prämierung Germany Winner 2023

Zwei Karlsberg Biere wurden zum besten Bier Deutschlands in der jeweiligen Kategorie ausgezeichnet: Die saisonale Bierspezialität Karlsberg Pale Ale wurde in der Kategorie Pale Beer – American Style Pale Ale mit Gold zum Germany Winner gekürt. Somit konnte diese Saisonspezialität im letzten Jahr nicht nur die Herzen der Braunachtbesucherinnen und -besucher erobern, sondern auch das der internationalen Jury des World Beer Awards. Der zweite mit Gold prämierte Germany Winner ist Karlsberg Helles Weizen alkoholfrei, das in der Kategorie No & Low Alcohol – Wheat Beer überzeugen konnte. Karlsberg Helles Weizen alkoholfrei-seit Kurzem auch in neuem Design und neuer Euroflasche – wurde im Jahr 2019 bereits mit einem silbernen World Beer Award prämiert und konnte mit der Auszeichnung zum Country Winner nun noch eine weitere Prämierung verzeichnen.

Karlsberg Radler mit Gold prämiert

Auch Karlsberg Radler alkoholfrei konnte seine Erfolgsreihe fortsetzen: Nachdem es sich bereits 2021 und 2022 einen World Beer Awards sicherte, prämierte die Jury dieses Jahr das erfrischende Biermischgetränk in der Kategorie No & Low Alcohol Flavoured mit Gold.

Weitere Karlsberg Biere punkten bei der Jury und setzen Erfolgsserie fort

Darüber hinaus wurden auch viele weitere Biere des Karlsberg Sortiments ausgezeichnet. Karlsberg erhielt 2023 drei Goldmedaillen, sechs Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen. „Wir sind sehr stolz auf diese internationalen Auszeichnungen und freuen uns besonders, dass wir dieses Jahr unseren Erfolg vom letzten Jahr noch toppen konnten“, so Andreas Oster, Marketingleiter der Karlsberg Brauerei, zu den Auszeichnungen.

World Beer Awards zeichnet Weihenstephaner als weltbestes Kristallweißbier aus

Bereits Anfang August wurde auf dem Weihenstephaner Berg gejubelt: Fünf Biere wurden bei den Deutschland-Ausscheidungen der World Beer Awards mit Medaillen ausgezeichnet. Bronze ging dabei an das Hefeweißbier Dunkel sowie an das Pils, Silber erhielt das Weihenstephaner Helle – doch die höchsten Würden bekamen zwei andere Biere.

Das Kristallweißbier und der Weizenbock Vitus bekamen nicht nur die Goldmedaille, sondern wurden zeitgleich auch als beste Biere ihrer Art in Deutschland ausgezeichnet. Ersteres überzeugte mit einer angenehmen Rezenz, feinen Bananennoten, abgerundet mit einem Hauch von Citrusfrüchten. Der Weizenbock Vitus punktete mit seinen kräftigen Aromen nach Bananen und Nelke, seiner hohen Drinkability trotz 7,7 Prozent Alkohol und seinem runden Geschmack.

Der Sieg auf deutscher Ebene bedeutete zusätzlich noch, dass beide Biere auch noch um den Titel des weltbesten Bieres in ihrer jeweiligen Kategorie antraten. Und hier setzte sich das Kristallweißbier gegen die Konkurrenz durch – und darf sich damit offiziell weltbestes Kristallweißbier nennen!

Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Brauerei: „Das ist unglaublich! Zum zweiten Mal in Folge wurde unser Kristallweißbier als weltbestes Bier seiner Art ausgezeichnet. Ein unglaublicher Erfolg, der für die immense Qualität unserer Biere spricht, für die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich alles geben. Wir können es noch gar nicht glauben, dass wir bei solch einer hochkarätigen Konkurrenz tatsächlich am Gipfel stehen.“

Technischer Leiter und 1. Braumeister Tobias Zollo stimmte in die Jubelarien mit ein: „Bei diesen Wettbewerben geht es immer um das, was den Biertrinkern am wichtigsten ist – den Geschmack. Und dass das Kristallweißbier erneut dem Titel „World’s Best“ nach Hause bringt, ist ein absoluter Traum und eine Bestätigung. Wir wissen, was wir an unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben – ein ganz besonderes Team und das zeigt sich in der Qualität unserer Biere.“

Deutschlands beste Biere kommen aus Bayreuth

Bei den weltbekannten World Beer Awards, die jährlich in London verliehen werden und bei denen sich 3300 Biere aus 55 Ländern miteinander messen, wurde Maisel & Friends aus dem fränkischen Bayreuth mit Bestplatzierungen gekürt. Neben mehreren Medaillen für die besten Biere Deutschlands, wurde ein Bier der Familienbrauerei sogar als weltweiter Gewinner seines Bierstils ausgezeichnet.

Dass die Liebe zum Bier, Leidenschaft und Qualität sich auszahlen, hat sich für Maisel & Friends bei der diesjährigen Verleihung der World Beer Awards ein weiteres Mal bestätigt. Bereits in der ersten Runde durften sich die Brauer aus Bayreuth über zahlreiche Medaillen freuen. Bronze gab es für Maisel & Friends Stefan’s Indian Ale (Kat. IPA/English Style) und somit eine Verteidigung der Platzierung von 2022. Für Maisel & Friends Marc’s Chocolate Bock war die Medaillenvergabe sogar von noch größerem Erfolg gekrönt: In der Kategorie Stout & Porter/Strong Porter konnte das Bier sich gegenüber der letztjährigen Bronze-Medaille verbessern und Silber gewinnen. Auch den höchsten Punkt des Siegertreppchens konnten einige Bierspezialitäten für sich behaupten. Die Gold-Medaille gab es für Maisel & Friends IPA (Kat. IPA/American Style) und Maisel & Friends Hell (Kat. Hoppy Pilsner). Ebenfalls Gold gab es für Maisel & Friends Jeff’s Bavarian Ale (Kat. Weizenbier/Hoppy Weizenbier), Maisel & Friends Alkoholfrei (Kat. No & Low Alcohol) und Maisel & Friends West Coast IPA (Kat. IPA/American Style), die sich außerdem den Titel des Country Winners sichern konnten und in ihrer Kategorie „Deutschlands beste Biere“ sind. Mit diesem Erfolg sicherten sie sich einen Platz um das Rennen der Style Winner – das für Maisel & Friends Jeff’s Bavarian Ale besonders erfolgreich war: Wie bereits 2022 konnte sich die Bierspezialität von der Konkurrenz abheben und wurde zum zweiten Mal in Folge weltbestes hopfenbetontes Weizenbier.

„Ich bin unheimlich dankbar über unseren Erfolg bei den diesjährigen World Beer Awards und gleichzeitig stolz auf mein gesamtes Team und vor allem die Brauer und Braumeister, denen dank ihres hohen Qualitätsanspruchs und der unermüdlichen Arbeit die Ehre gebührt. Nicht nur, dass wir unsere Ergebnisse von 2022 halten oder gar verbessern konnten – wir haben einige von Deutschlands besten Bieren in unserem Sortiment. Dass wir mit der Auszeichnung als Style Winner dem Ganzen die Krone aufsetzen konnten, macht mich sprachlos und sehr glücklich“, freut sich Inhaber Jeff Maisel über die Medaillengewinne.

Kristof Schimmele wird neuer Geschäftsführer Vertrieb der Brauerei Gebr. Maisel

Die Abbildung zeigt Jeff Maisel (Inhaber), Kristof Schimmele (neuer Geschäftsführer Vertrieb) und Hermann-Josef Boerger (scheidender Geschäftsführer Vertrieb)Zum 1. August 2023 übernimmt Kristof Schimmele den Posten des Vertriebsgeschäftsführers bei der Brauerei Gebr. Maisel in Bayreuth. Er war zuvor sechs Jahre als Gesamtvertriebsleiter bei der Badischen Staatsbrauerei Rothaus beschäftigt und hat sich schon in vorherigen Positionen einen Namen als Vermarktungsprofi gemacht.

Das Ruder übernimmt Kristof Schimmele von Hermann-Josef Boerger, der 2004 aus dem Sauerland zur Brauerei Gebr. Maisel kam und seitdem den Vertrieb als Geschäftsführer sehr erfolgreich leitete.

Brauereiinhaber Jeff Maisel begegnet der Veränderung in der Geschäftsführung mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Mit Hermann-Josef verlieren wir eine einzigartige Persönlichkeit und ich bin sehr traurig, dass wir ihn ziehen lassen müssen. Seine strategische Weitsicht, sein herausragendes Verhandlungsgeschick und seine Hingabe für die Bierbranche haben dazu beigetragen, dass wir heute so gut dastehen. Ich möchte mich bei ihm von Herzen für die großartige Partnerschaft bedanken! Gleichzeitig freue ich mich sehr auf die kommende Zeit mit Kristof und die neuen Projekte, die wir gemeinsam angehen werden. Wir werden den Wechsel in der Geschäftsführung für unsere Geschäftspartner und Kunden bestmöglich gestalten und freuen uns auf die Zukunft.“

Zusammen mit dem Geschäftsführer Braubetrieb Marc Goebel werden Geschäftsführer Marketing & Verwaltung Jeff Maisel und Geschäftsführer Vertrieb Kristof Schimmele künftig die Geschicke der Brauerei Gebr. Maisel leiten.

Das Bild wurde mir von der Brauerei zur Verfügung gestellt und zeigt Jeff Maisel (Inhaber), Kristof Schimmele (neuer Geschäftsführer Vertrieb) und Hermann-Josef Boerger (scheidender Geschäftsführer Vertrieb)

Die BrauBeviale präsentiert sich in Bestform

Die BrauBeviale in Nürnberg startet wieder: nach 4-jähriger Pause im Messegeschehen vom 28. bis 30. November 2023. Mit einem großen Ausstellerangebot, zielgenau konzipierten Sonderflächen und einem breit gefächerten Rahmenprogramm erhalten Besucher aus der Bier-, AFG-, Mineralwasserbranche sowie aus der Wein-, Sekt- und Spirituosenindustrie praxisnahe Lösungen für ihre betrieblichen Anforderungen in Prozesstechnik, Abfüllung und Verpackung oder in der Logistik.

Auf einer Pressekonferenz in Mailand stellten die Messeveranstalter ihr diesjähriges Programm vor und stellten einen engen Zusammenhang her zwischen dem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld und den klaren Antworten, die das Messeangebot bietet. Mit drei Schwerpunktthemen illustrieren die Veranstalter die derzeitigen Anforderungen in der Getränkebranche:

Herausforderndes wirtschaftliches Umfeld

So ist in vielen Segmenten bis Ende 2022 noch nicht das Niveau von 2019 im Konsum – und entsprechend in der Produktion vieler Getränke – erreicht worden, ein Mangel an Arbeitskräften in der Gastronomie trägt dazu bei, dass insbesondere der Außer-Haus-Konsum noch Nachholbedarf hat. Bewegung gibt es in der Branche immer und so zeigt auch die Anzahl der Braustätten in Europa mit einem Plus von 614 für 2022, dass zukunftsorientierte Unternehmer das Potenzial im europäischen Getränkemarkt nach wie vor sehr positiv einschätzen. Daneben fordern aber die enormen Kostensteigerungen, die beispielsweise – gemäß einer Übersicht des Deutschen Brauer Bunds – beim Preis von Neuglas ein Plus von 140 Prozent, bei Kohlensäure ein Plus von 135 Prozent oder bei Braumalz bei 150 Prozent liegen, hohe Flexibilität in der Beschaffungspolitik der Getränkehersteller und Brauereien. Ergänzend dazu bringen die derzeit veröffentlichten Anforderungen im EU-Entwurf zur Packaging and Packaging Waste Directive (PPWR) neue Ungewissheiten, die insbesondere auf die Konzeption der Mehrwegstrategien in Europa betreffen.

Lösungen auf der BrauBeviale

Die Getränkehersteller und Brauer sowie Winzer sind also gut beraten, wenn sie sich mit umfangreichen Informationen zu Rohstoffen, neuen Maschinen, Produktionslösungen oder Logistikkonzepten eine Basis schaffen für ihr Investitionsprogramm. Die BrauBeviale bietet in neun Hallen auf ca. 40.000 m² Ausstellungsfläche mit rund 900 Ausstellern für die gesamte Prozesskette ein umfassendes Angebot. Allein 130 Anbieter für Verpackung, Verschlüsse, Etikettierung und Sekundärverpackung zeigen ihre Lösungen für die Aufgaben rund um eine produktgerechte und effiziente Verpackung. Die wichtige Frage nach der Kohlensäureversorgung etwa wird von 17 Anbietern aufgenommen und mit aktuellen Lösungen beantwortet. Oder: Rohstoffthemen – also auch Antworten zur Frage der Rohstoffsicherung – können bei insgesamt 88 Anbietern besprochen werden. Die Produktdatenbank ist bereits online und kann von allen Anwendern in der Getränke- und Brauerei-Branche angesteuert werden, um eine möglichst umfassende Anbieterinformation schon vor dem Messebesuch zu erhalten. Ab 25. Juli ist der Ticketshop geöffnet und die Planung für den Messebesuch auf der BrauBeviale kann ganz einfach online gestartet werden.

Rahmenprogramm für alle Besuchergruppen

Neu im Messeportfolio – rund 70 Prozent der Anbieter haben für die Kundengruppe der Winzer ein Angebot – ist eine Sonderschau Traubenverarbeitung und Kellerwirtschaft in Halle 4A. Damit bietet die Messe auch für die Anwender in der Weinproduktion interessante Impulse. „Wir investieren hier in diese Sonderfläche“, erklärt Andrea Kalrait, Executive Director BrauBeviale, „um zu zeigen, dass das Angebot auf der BrauBeviale sehr breit aufgefächert ist und sich somit der Besuch auch für Anwender aus der Weinbranche lohnt.“ Überhaupt wird mit dem Rahmenprogramm wieder ein breiter Bogen gespannt: „Nachhaltigkeit im Zeichen von Klimawandel und Marktveränderungen“, Branchen-Hotspots Zukunft zu „Unternehmensprofilierung über Nachhaltigkeit“, zu „Gebinde, Systeme unter Druck“ und zu „Rohstoffen“ zeigen auf, wie die Brauer und Getränkehersteller oder auch die Winzer mit den aktuellen Herausforderungen umgehen können. Das Forum BrauBeviale in Halle 1 ist die Adresse für die Besucher, wenn sie sich dazu Impulse holen möchten. Zusätzlich dazu ist das die Adresse für alle Besucher mit Schwerpunkt Marketing: „Branding the Brain“ oder Nachhaltigkeit in der Markenkommunikation sind die aktuellen Themen für diese Interessenten.

Wissenserweiterung inklusive

Doch auch die Sonderflächen mit dem Experten Forum – eine Ausstellerplattform. in Halle 4 oder die Logistik Lounge – ebenfalls in Halle 4 sorgen für Wissenserweiterung und anregenden Austausch. Das breit gefächerte und für alle Besucher kostenfreie Rahmenprogramm wird ab September bereits online auf braubeviale.com einsehbar sein.

Mit der Craft Drinks Area in Halle 6 spricht die Messe erneut ein breites Feld an Brauern an und fokussiert auf individuelle Bierstile und -zutaten. Ein perfekter Platz für die Bier-Connaisseure und solche, die es werden wollen, ist der European Beer Star – in diesem Jahr in der 20. Auflage. Rund 500 Brauereien aus 44 Ländern stellen sich auch in diesem Jahr dem kritischen Gaumen der Jury.

YONTEX – gebündeltes Getränkemessen Knowhow

Ein besonderer Punkt der Infoveranstaltung in Mailand war Hintergrundinformation zur Firmenneugründung YONTEX. Dieses Joint Venture der NürnbergMesse und Messe München bündelt nun beide renommierten Getränke-Technologiemessen BrauBeviale und drinktec unter einem Dach. Die Messe bleiben im vertrauten Rhythmus erhalten– jährlich für die BrauBeviale, mit Ausnahme der drinktec Jahre – und vierjährig für die drinktec. Die daraus erwarteten Synergieeffekte stellte Petra Westphal, Executive Vice President vor: Mit neuen Angeboten für die Besucherbetreuung und einer konsequenten Entwicklung des Messeprogramm gemäß den Bedürfnissen der Branche wird diese neue Gesellschaft beide Messen so weiterentwickeln, dass die Zukunft der Branche bestmöglich gestaltet werden kann.

drinktec und BrauBeviale schließen sich zusammen

Die beiden international wichtigsten Messen der Getränke- und Liquid-Food-Industrie bündeln ihre Kräfte und verstärken damit ihre Position auf dem Weltmarkt: Die drinktec aus München, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, und die Nürnberger BrauBeviale, die führende Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie in Europa, haben sich zum 1. Juli 2023 zum Joint Venture „YONTEX“ zusammengeschlossen. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg, neuer Geschäftsführer wird Rolf M. Keller, bis dato Bereichsleiter bei der NürnbergMesse. Beide Fachmessen bleiben weiter eigenständige Marken, behalten ihre Namen und bleiben als Veranstaltungen an ihren jeweiligen Standorten in München und Nürnberg – unter dem gemeinsamen Dach von YONTEX. Damit wird der Freistaat zum Stammtisch für die globale Getränkeindustrie und schafft für seine Messekunden Synergien und einen echten Mehrwert.

Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat: „Die Kooperation zwischen der Nürnberger Messe und der Messe München im Bereich der Getränketechnologie festigt Bayerns Führungsrolle in diesem Messesegment weltweit!“

Der Zusammenschluss der Messen drinktec und der BrauBeviale in einer Gesellschaft ist die bislang größte Fusion zweier Messe-Flaggschiffe in Deutschland, die sich inhaltlich ideal ergänzen. Beide Fachmessen können ihr individuelles Wachstum ungehindert fortsetzen, ihre nationale wie internationale Reichweite an Kundenkontakten erhöhen und ihre Ressourcen zum Nutzen ihrer Aussteller und Besucher bündeln. Die Geschäftsführungen der Messe München und NürnbergMesse sind sich bei ihrer gemeinsamen Tochtergesellschaft einig: „Wir nutzen eine für beide Messegesellschaften einmalige Chance, um uns gemeinsam zu positionieren und unsere Kräfte auf dem Weltmarkt zu vereinen – auch wenn wir als zwei benachbarte bayerische Messestandorte auch weiterhin im Wettbewerb zueinander stehen“, so Peter Ottmann, CEO NürnbergMesse Group. „Uns verbindet ein gemeinsames Ziel“, ergänzen die beiden Münchner Messechefs Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel: „Mit dieser Zusammenlegung sichern wir die Zukunft der drinktec in München und der BrauBeviale in Nürnberg. Denn beide Messen wollen ihre starke Position im wettbewerbsgetriebenen, weltweiten Umfeld bewahren und ausbauen. Gemeinsam können sie jetzt ihre Markenprofile schärfen und den Kunden durch die Synergien Mehrwerte bieten.“ Das Bundeskartellamt hat dieser Kooperation im Bereich Getränketechnologie-Fachmessen bereits zugestimmt.

Gleiche Standorte, gleiche Turnusse, gleiche Ansprechpartner

Mit der BrauBeviale vom 28. bis 30. November 2023 in Nürnberg wird sich die neue Gesellschaft YONTEX zum ersten Mal präsentieren. Beide Veranstaltungen werden weiter an den gewohnten Standorten stattfinden, behalten ihren renommierten Markennamen und die bekannten Ansprechpartner. Auch der jeweilige Turnus bleibt erhalten: Die drinktec findet weiter alle vier Jahre auf dem Messegelände München statt mit dem nächsten Termin 2025 und die BrauBeviale wird auch künftig jährlich im Messezentrum Nürnberg stattfinden – mit Ausnahme der „drinktec-Jahre“. Die drinktec hat neben München noch zwei Standorte in Indien – drink technology India mit jährlicher Messe – und in China mit der CHINA BREW CHINA BEVERAGE, die alle zwei Jahre stattfindet.

Ein 19-köpfiges Team aus erfahrenen drinktec-, BrauBeviale- und neuen Messemenschen sind künftig die Köpfe hinter YONTEX. Neben Geschäftsführer Rolf M. Keller gehören Petra Westphal, bisher Projektleiterin der drinktec und deren Auslandsmessen, als Executive Vice President, Andrea Kalrait als Executive Director BrauBeviale, Markus Kosak als Executive Director drinktec Cluster und Moritz Müller als Executive Director Operations zur Führungsspitze.

Unterstützung für YONTEX von Verbänden und Ausstellern

YONTEX will für seine Aussteller und Besucher einen echten Mehrwert schaffen: Die Reichweite wird für alle Kunden größer, die Wege kürzer und die Geschäftspotenziale signifikanter. Künftig haben Kunden nur noch einen zentralen Ansprechpartner für alle Messethemen der Getränketechnologie – und das unabhängig von den jeweiligen Standorten.

Auch die Verbände unterstützen als ideelle Träger den Zusammenschluss der Fachmessen, um künftig gemeinsam auf dem Weltmarkt der Getränketechnologie aufzutreten. Richard Clemens, Geschäftsführer Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA): „Durch das Zusammengehen wird der Standort Bayern als Zentrum für die globale Getränke- und Liquid Food Industrie nicht nur gestärkt, sondern weiter ausgebaut!“ Und Georg Rittmayer, Präsident des Verbandes Private Brauereien Bayern e.V., ergänzt: „Mit diesem Zusammenschluss werden die Weichen für eine zukunftsfähige Entwicklung der beiden bedeutendsten Brau- und und Getränkemessen gestellt. Gemeinsam gestalten wir jetzt die Zukunft der Getränkeindustrie!“ Zustimmung kommt auch von Seiten der Aussteller, Volker Kronseder, Aufsichtsratsvorsitzender Krones AG: „Jetzt kommt endlich zusammen, was zusammengehört. Zwei kompetente Partner, die gemeinsam noch mehr für die Zukunft der Branche erreichen können!“ Dr. Johannes T. Grobe, Geschäftsführer KHS Group: „Herzlichen Glückwunsch! Zwei langjährige Partner auf Augenhöhe werden jetzt gemeinsam mit uns die Welt erobern!“

BrauBeviale plant für 2023 ein starkes Programm

Die BrauBeviale 2023 biegt rund fünf Monate vor der Eröffnung auf die Zielgerade ein: Die komplette Prozesskette der Getränkebranche ist in der Ausstellerliste wieder präsent. Auch das Rahmenprogramm zeichnet ein starkes Bild des aktuellen Branchengeschehens. Mit neuen Akzenten wie der Logistik Lounge und der Sonderschau Traubenverarbeitung und Kellerwirtschaft sowie spannenden Impulsen u. a. für die Markenentwicklung in der Getränkewelt im BrauBeviale Forum erhalten die Besucher erneut ein Komplettpaket für die Entscheidungsfindung im betrieblichen Alltag. Vom 28. bis 30. November 2023 wird das Messezentrum Nürnberg wieder zum Treffpunkt für den Austausch und das Miteinander aller Aussteller, Marktexperten und Getränkehersteller.

„Unser Motto „Das Wir verbindet Vielfalt“ spiegelt sich auch in unserem Rahmenprogramm perfekt wider“, betont Andrea Kalrait, die als Executive Director die Ausrichtung der BrauBeviale seit Jahren federführend steuert. Mit dem breiten Themenfeld des Rahmenprogramms werden Marketingverantwortliche ebenso wie Technikspezialisten mit Impulsen versorgt. „Alle Fokusthemen steigern den Nutzen der Messebesucher nochmals deutlich. Ganz besonders wichtig ist aus unserer Sicht das neue Angebot der Logistik Lounge sowie unsere Sonderschau für die Wein- und Kellerwirtschaft.“

Hot-Topic Logistik

Der gewachsenen Bedeutung der Logistik in der gesamten Getränkewirtschaft trägt die Messe mit der neuen „Logistik Lounge“ in Halle 4 Rechnung.

Unter dem Dachthema „Nachhaltige Mehrweg-Logistik“ bietet die Sonderfläche – moderiert vom Poolsystem-Betreiber und Mehrweg-Spezialisten LOGIPACK – einen entspannten Treffpunkt aller Logistikinteressierten mit vielen Kurzvorträgen als Anregung zur Diskussion. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Aktivitäten der EU rund um die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und deren Auswirkungen auf die Branche aus unterschiedlichen Sichtweisen. Verschiedene Hersteller wie Brauer, AfG-Anbieter und Winzer diskutieren mit politischen Meinungsbildnern aus Berlin und Brüssel über die Umsetzung „Nachhaltiger Mehrweg-Logistik“ in die Praxis. Die Konsequenzen der möglichen Vorgaben für die gesamte Logistikkette der Getränkebranche in Deutschland werden in der „Logistik Lounge“ mit zahlreichen Experten ausgelotet.

Auch das Insidertreffen „LOGICircle 6.0“ findet am 28. November 2023 auf der BrauBeviale in der „Logistik Lounge“ statt. In einem Impulsvortrag wird Bernd Huesch, Geschäftsführer HEUSCH & PARTNER Logistikberater, um 16 Uhr seine Zukunftsperspektiven und die strategische Bedeutung der Logistik für die Branche vorstellen. Anschließend diskutieren Experten seine Thesen und die skizzieren den Stellenwert der Nachhaltigkeit in der Logistik. Für diese Sonderveranstaltung ist eine spezielle Anmeldung erforderlich.

„Wir freuen uns als Moderator der „Logistik Lounge“ auf der BrauBeviale einen zentralen Treffpunkt zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion neuer Logistikkonzepte bieten zu können“, so Torsten Hiller, der LOGIPACK Geschäftsführer.

BrauBeviale Forum – nah dran an den Themen der Branche!

Pflichttermin für viele Besucher sind auf der BrauBeviale auch stets die hervorragend kombinierten Fachvorträge im BrauBeviale Forum in Halle 1. Unter anderem steht im Zentrum des diesjährigen Programms das Marketing Forum am 28. November 2023, moderiert von Dr. Uwe Lebok, K&A Brand Research. Er zeigt mit aktuellen Beispielen und Praxisvorträgen, wie Markenerfolg funktioniert. Einblicke in strategische Konzepte – etwa der Giesinger Braumanufaktur oder der Paulaner Brauerei – sind hier inspirierende Programmpunkte.

Das BrauBeviale Forum spannt einen breiten Bogen in den drei Messetagen: Mit der Frage, wie sich die Unternehmen der Getränke-Branche ganzheitlich auf Nachhaltigkeit einstellen können zeigt die Präsentation eines neuen einheitlichen Managementtools auf, das sowohl bei Brauern als auch beim Getränkefachhandel derzeit schon in der Praxiserprobung befindet. Ganz besonders wichtig ist der Branchen-Hotspot: Zukunft Rohstoffe. Horst Dornbusch und Elva Ellen Kowald bündeln als Hosts die Themen und beleuchten u. a. mit Brauern und Winzern die Verfügbarkeit und Sicherung der Rohstoffe. Nachhaltigkeit und die Erfordernisse aus den Klimaveränderungen werden am 29. November 2023 aus vielen Blickwinkeln präsentiert.

Verstärktes Angebot für die Weinbranche

Premiere feiert in diesem Jahr die Sonderschau Traubenverarbeitung und Kellerwirtschaft in Halle 4A, die in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) entsteht. Mit dieser Neuerung unterstreicht die BrauBeviale, dass sie sich noch mehr als bisher für die Besuchergruppe der Winzer und Sekthersteller öffnet. Die Aussteller der BrauBeviale haben schon seit jeher zahlreiche Lösungen für die Weinbranche im Angebot.

Die Besten – auf der BrauBeviale im Fokus

Spannende Impulse für die Branche bieten die Preisverleihungen: Was kommt gut an? Was ist für die Zukunft wichtig? Die Verleihung der „World Beverage Innovation Awards“ am 28. November 2023 im BrauBeviale Forum zeichnet die Besten aus – in den Kategorien Bestes Produkt, beste Verpackung, beste Innovation und bestes Geschäftsszenario.

Tags darauf geht es am gleichen Ort weiter: die Auszeichnung zum „Deutschen Hopfen-Champion 2023“ würdigt die Arbeit der Hopfenpflanzer und deren Qualitätsbestrebungen. Am Nachmittag folgt die große Preisverleihung des European Beer Star: Wer wissen will, wo gute Biere gebraut werden, sollte sich diesen Termin fest einplanen. Noch weiß man nicht, welche Brauereien in den 74 Kategorien dieses Jahr prämiert werden …

Die Aussteller- und Produktdatenbank ist bereits online

Jetzt schon können sich alle online informieren: Die Aussteller- und Produktdatenbank bietet einen einfachen Zugang für jede Branche. Mit der Filtereinstellung nach Getränkekategorie wird eine maßgeschneiderte Übersicht über das Angebotsportfolio aller Aussteller geboten.

Auch Unternehmen, die sich noch nicht für eine Messebeteiligung angemeldet haben, können noch einsteigen – die Hallenpläne und die Ausstellerdatenbank bieten einen detaillierten Blick auf die verfügbaren Kapazitäten. Das Veranstaltungsteam hilft Spätentschlossenen gerne bei allen Fragen rund um eine Standbuchung für die BrauBeviale weiter.

Und natürlich steht schon jetzt allen der Besuch der Plattform myBeviale.com offen – sozusagen als Dauerausstellung – für alle die stets über Rohstoffe, Digitalisierung, Energie, Nachhaltigkeit, Export, Frauen in der Getränkebranche und vieles mehr informiert sein möchten.