Archiv der Kategorie: Biertest

Brabandere – Red Petrus

Die Brauerei De Brabandere kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken, schaut aber ebenso zuversichtlich in die Zukunft. Der Traum, den der Gründer Adolphe De Brabandere Ende des neunzehnten Jahrhunderts hegte, als er den Grundstein für seine Brauerei in Bavikhove legte, ist mit dem heutigen erfolgreichen Unternehmen Wirklichkeit geworden. Brauen war, ist und bleibt in der Brauerei De Brabandere eine Kunst. Betrachten wir die zahlreichen charaktervollen Biere dieser Brauerei als Erbe: hergestellt mit traditioneller Handwerkskunst, authentischen Zutaten und… viel Liebe.

In einem kräftigen und sehr dunklen Rotbraun strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige rosa Schaumkrone ist recht klein und sie löst sich auch schnell auf.

Der Duft reifer Kirschen steigt mir in die Nase. Dabei riecht das Bier nicht so süß wie viele andere Fruchtbiere. Der Kirschduft ist allerdings so intensiv, dass der Duft des Bieres vollständig überdeckt wird.

Der Antrunk ist angenehm trocken und fruchtig. Wie in der Nase stehen die Kirschen auch auf der Zunge im Vordergrund. Dazu kommt eine leichte Säure. Jetzt kann ich auch zum ersten Mal schmecken, dass ich ein Bier trinke, denn dieser Geschmack tritt jetzt leicht in Erscheinung. Im Abgang schmecke ich weiterhin Kirschen; jetzt gesellt sich aber auch ein leichter Marzipangeschmack dazu, was darauf hinweist, dass ganze Kirschen verbraut oder zumindest gesaftet wurden.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Kirschsaft (10 %) Zucker, Hopfen, Aroma

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij de Brabandere
Rijksweg 33
8531 Bavikhove
Belgien
www.brouwerijdebrabandere.be

Baisinger – Kellerteufel

Die Baisinger BierManufaktur ist eine inhabergeführte Brauerei in Rottenburg am Necker und gehört der Familie Teufel. Das ist auch der Grund, weshalb die Namen der meisten Biere irgendetwas mit dem Satan im Namen haben. Dies gilt auch für den Kellerteufel, der jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.

Hell und opalisierend strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige und schneeweiße Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber lange erhalten. Damit gibt es an der Optik nichts auszusetzen.

Das Bier duftet nach Biskuitteig, abgerundet durch einen Hauch Honig und florale Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Süße sowie eine feinperlige aber kräftige Kohlensäure aus.

Zum Geruch: Ein Mix aus getreidigen und hefigen Aromen. Dazu hat man noch ein wenig Honig. Zitrusnoten runden den Geruch ab. Auf der Zunge gesellt sich zur Süße noch eine leichte fruchtige Säure, die gut mit den Karamellnoten des Biers harmoniert. Bitterstoffe sind nur wenige zu schmecken. Das Mundgefühl ist schlank aber weich. Im Abgang wird das Bier etwas kräftiger und es klingt sehr lange nach.

Wenn ich das Bier mit drei Worten beschreiben sollte, wären das „angenehm, edel, süffig“.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Stammwürze:

11° Plato

Farbe:

6 EBC

Brauerei:

Baisinger BierManufaktur
Ergenzinger Str. 13
72108 Rottenburg a.N./Baisingen
www.baisinger.de

De Ranke – Franc Belge

Anfang der achtziger Jahre waren die Gründer von De Ranke als Bierliebhaber besorgt über das Verschwinden vieler kleiner und mittlerer Brauereien. Es waren gerade diese Brauereien, die schöne Biere herstellten. Außerdem war es beunruhigend, dass in dieser Zeit viele ausgezeichnete bittere Biere kräftig gesüßt wurden. Dies geschah unter dem Vorwand, dass der Geschmack des Verbrauchers süß sei und die Menschen nicht mehr an Bitterkeit gewöhnt seien.

Die Realität sah jedoch so aus, dass neue Techniken die Verwendung von Hopfenextrakten anstelle von Hopfendolden ermöglichten. Dadurch wurde die Produktion erheblich billiger möglich. Darüber hinaus war die industrialisierte Bierwelt immer mehr davon überzeugt, dass das Bier an mehr Menschen verkauft werden könnte, wenn der Geschmack neutral bliebe (mit etwas zusätzlicher Werbung).

Diese Entwicklungen veranlassten die Gründer, selbst aktiv zu werden, um zu beweisen, dass Qualität nur mit den besten Rohstoffen und unter Berücksichtigung traditioneller Methoden garantiert werden kann. Eines der Ergebnisse dieser Entscheidung ist das Franc Belge, das jetzt vor mir steht.

Orangefarben und leicht hefetrüb läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine schneeweiße feinporige Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Das Bier duftet nach Karamell und Biskuitteig, abgerundet durch kräftige blumige Noten. Insgesamt macht das Aroma einen angenehm weichen Eindruck.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie den Geschmack nach Karamell aus. Auf der Zunge gesellt sich ein angenehmes freundliches Bitter zur Süße und sorgt für ein weiches und rundes Mundgefühl. Im Abgang wird das Bitter kräftiger und klingt zusammen mit dem Karamellgeschmack sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Fuggles), Zucker, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Bittereinheiten:

40 IBU

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

Brauerei De Ranke
Rue du Petit Tourcoing 1a
7711 Dottignies (Mouscron)
Belgien
www.deranke.be

Riedenburger – Dinkelmalz

Das Riedenburger Dinkelmalz, das jetzt vor mir steht, ist eigentlich überhaupt kein alkoholfreies Bier und auch die Brauerei bezeichnet das Getränk als „kräftig-süßer alkoholfreier Malztrunk, naturtrüb“. Aber da die Flasche überall im Bierregal zu finden ist und ich sie jetzt schon mal vor mir stehen habe, werde ich sie jetzt trotzdem verkosten.

Sehr dunkelbraun läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine kleine feinporige Schaumkrone, die aber sehr lange erhalten bleibt.

Das Getränk duftet süß nach dunklem Malz und Karamell, dabei aber auch beinahe angebrannt. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass die Mälzer es mit dem Rösten etwas übertrieben haben. Die verbrannten Aromen sind aber nicht allzu kräftig und irgendwie passt es dann doch.

Wie erwartet ist der Antrunk ziemlich süß. Trotzdem hält sich der Zuckergehalt noch im Rahmen; das Riedenburger Dinkelmalz ist nicht so klebrig-süß wie die konventionellen Konkurrenzprodukte. Auf der Zunge lässt die Süße etwas nach und eine leichte fruchtige Säure taucht auf, die aber zu zurückhaltend ist, um sie näher zu identifizieren. Das Mundgefühl ist voll und weich, wozu vermutlich auch der enthaltene Agavensirup beiträgt. Bitter kann ich nicht feststellen, sondern die Röststoffe stehen weiterhin im Mittelpunkt des Geschmacks. Auch im Abgang kitzelt kein Bitter meine Kehle, sondern ich kann lediglich die Röststoffe und Süße schmecken, die aber sehr lange nachklingen.

Zutaten:

Wasser, Dinkelmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Agavensirup, Kohlensäure

Farbe:

40 EBC

Brauerei:

Riedenburger Brauhaus
Hammerweg 5
93339 Riedenburg
www.riedenburger.de

BierSelect

Brouwerij t’Faverhopke – Kriek

Ich glaube, es gibt für die heiße Zeit des Jahres, so wie wir sie jetzt haben, kein besseres Bier als ein Kriek, also ein belgisches Kirschbier. Leicht sauer, mit nur wenig Süße, aber viel Fruchtigkeit ist ein solches Bier die perfekte Waffe gegen die Hitze. Daher steht jetzt wieder einmal ein Kriek vor mir, diesmal aus der flämischen Brauerei t’Gaverhopke. Dann will mich mal nicht lange mit der Vorrede aufhalten und mit der Verkostung beginnen.

Rotbraun läuft das Bier ins Glas. Ich weiß nicht – irgendwie erinnert mich die Farbe eher an einen Rhabarbersaft als an Kirschen. Das Bier ist leicht hefetrüb und wie für ein Sauerbier üblich ist die Schaumkrone eher klein, bleibt dafür aber lange erhalten.

Das Aroma ist süß. Zusammen mit dem Duft von Kirschen erinnert es eher an eine Kirschlimonade als an ein Kriek.

Wie erwartet ist auch der Antrunk recht süß. Allerdings zeichnet er sich durch eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge wirkt das Bier eher limonadenartig, fast künstlich. Ich kann weder Säure noch Bittere schmecken. So ist es auch im Abgang. Auch hier kann ich kein Bitter feststellen. Zur Süße, die auch in der Kehle anhält, kommt lediglich noch eine Ahnung nach Marzipan.

In meinen Augen ist dieses Bier kein Highlight der belgischen Braukunst. Die Brauerei wird sich sicherlich auch etwas dabei gedacht haben, keine Inhalte aufzulisten – weder auf dem Etikett noch im Internet. Ich vermute, dass bei diesem Bier auch künstliche Aromen mit im Spiel sind.

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Brauerei:

Ambachtelijke Brouwerij t’Gaverhopke
Platanendreef 16A
8790 Nieuwenhove/Waregem
Belgien
www.tgaverhopke.be

Kurpfalz Bräu – Eisbock

Ja, ich liebe den Eisbock. In der Regel ist das Bier malzsüß und kräftig aromatisch im Geschmack. Das ideale Bier für den Winter, aber auch, wenn ich wie jetzt im Sommer einen Eisbock bekomme, kann ich ihn genießen. Jetzt steht vor mir der Eisbock von Kurpfalz Bräu, einer Marke von Welde in Plankstadt. Bislang haben mir die Biere aus dieser Brauerei alle gefallen, so dass ich mich jetzt auf eine angenehme Verkostung freue.

Bernstein- bis Kupferfarben läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine durchschnittlich voluminöse Schaumkrone, elfenbeinfarben und fest. Sie bleibt sehr lange erhalten. Die Optik ist damit schon mal sehr ansprechend.

Das Aroma ist wie erwartet malzbetont. Ich rieche Karamell und Nüsse, dazu etwas dunkle Schokolade. Abgerundet wird der Duft durch einige würzige Noten.

Der Antrunk überrascht mich etwas, denn er ist weniger süß als andere Eisböcke, die ich in der Vergangenheit verkostet habe. Von daher stört es auch absolut nicht, dass die sehr feinperlige Kohlensäure eher knapp dosiert ist. Während sich das Bier auf der Zunge verteilt, kommt zu Süße der Geschmack nach Schokolade. Obwohl das Bier immerhin 8,5 Volumenprozent Alkohol enthält, wirkt es doch leicht. Das Bittere des Hopfens ist sehr dezent eingesetzt, so wie es für einen Eisbock typisch ist. Auch im Abgang dominiert der Geschmack nach dunkler Schokolade mit wenigen Bitterstoffen, dafür klingt der Geschmack aber sehr lange nach.

Der Kurpfalz Bräu Eisbock von Welde ist ein wunderbar süffiges Bier. Es ist in jedem Jahr ab dem 1. November im Handel erhältlich und selbstverständlich nur so lange, bis es ausverkauft ist. Mir fällt aber auf, dass ich weder auf den Etiketten der Flasche noch im Internet eine Zutatenliste finde. Andererseits ist sie bei Bieren, die entsprechend dem Reinheitsgebot gebraut wurden, eigentlich auch überflüssig.

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Farbe:

18 EBC

Brauerei:

Weldebräu GmbH & CO. KG
Brauereistraße 1
D–68723 Plankstadt/Schwetzingen
www.kurpfalzbraeu.de

Lupulus – Triple

So, nun steht mal wieder ein neues Bier aus meiner belgischen Lieblingsbrauerei vor mir, ein Lupulus Triple. Über die Brauerei habe ich ja bei den anderen Bieren aus der Brasserie Lupulus ausreichend geschrieben, so dass ich sofort mit der Verkostung beginnen kann.

Hellgold und hefetrüb präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. An der Optik lässt sich wirklich nichts aussetzen.

Das Bier duftet nach Biskuitteig und Zitrusschalen. Dazu kommen einige würzige Noten, die an weißen Pfeffer erinnern. Das macht wirklich Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist frisch und spritzig mit einer leichten Süße. Auf der Zunge kommt die Fruchtigkeit in den Vordergrund. Die Hefe unterstützt diesen Eindruck. Dazu kommt ein leichtes Bitter. Alles in Allem ergibt sich so ein volles und weiches Mundgefühl. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und macht sowohl einen fruchtigen als auch freundlichen Eindruck. Es erinnert mich an Orangenkerne. Der Geschmack klingt sehr lange nach.

Dieses angenehme und einfach zu trinkende Bier passt sehr gut zu Meeresfrüchten.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Bittereinheiten:

30 IBU

Farbe:

7 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

8° Celsius

Brauerei:

Brasserie Lupulus SPRL
Courtil 520
6671 Gouvry
Belgien
www.lupulus.be

Raschhofer – Bad Santa XMS SPCL 2022

In jedem Jahr bringt der österreichische Bier-Versandhändler Kalea zusammen mit einer Brauerei aus dem Alpenland ein Weihnachtsbier mit dem Namen Bad Santa auf den Markt, das im Kalea-Adventskalender hinter dem 24. Türchen verborgen wird. Im Jahr 2022 hat es die Brauerei Raschhofer aus dem Inntalviertel getroffen. Da auch der Bierstil jährlich wechseln kann, war ich gespannt, welches Bier nun auf mich zukommt. Es wurde ein IPA. Auch wenn ich diesen Bierstil nicht wirklich als einen Bierstil für den Winter betrachte, bin ich doch neugierig und öffne die Flasche.

Orangefarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber steht eine weiße und feste voluminöse Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Ein Bier wie gemalt.

Düfte nach Karamell und Zitrusschale, nach Grapefruit und Ananas steigen mir in die Nase, abgerundet mit einem Hauch Waldhonig.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine ordentliche Malzsüße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge gesellt sich ein passendes freundliches Bitter dazu. Jetzt scheint mir das Bier noch komplexer als in der Nase. Ich schmecke Biskuitteig und Karamell, dazu ein ganzer Obstsalat mit Noten nach Grapefruit, Ananas und Mango. Das Mundgefühl ist samtig und da das Bier auch nicht übermäßig bitter ist, hat es eine ungeheure Drinkability. Auch im Abgang wird das Bittere nicht zu kräftig; trotzdem klingt es sehr lange nach.

Selten habe ich ein so ausgewogenes und dabei doch charaktervolles IPA erlebt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

13,7° Plato

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brauerei Raschhofer
Braunauer Straße 12
4950 Altheim
Österreich
www.raschhoferbier.at/

Distelhäuser – Winter Festbier

Die Distelhäuser Brauerei ist eine mittelständische inhabergeführte Brauerei im nordbadischen Tauberbischofsheim. Ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass das Unternehmen in der Region verwurzelt ist. Gerste und Weizen stammen aus der Region von Bauern, mit denen die Brauerei langjährige Verträge hat. Bei 18 unterschiedlichen Bieren ist für jeden Geschmack etwas dabei und der gesamte Vertrieb findet in der Region statt – das Verbreitungsgebiet der Biere sind 100 km rund um die Brauerei.

Das alleine macht ja noch keine Qualitätsbiere aus. Wenn ich aber die Siegel der Freien Brauer und von Slow Brewing sehe, bin ich bereits überzeugt, dass ich ein Bier vor mir stehen habe, das eine Verkostung lohnt. Slow Brewing steht schon alleine für charaktervolle Biere und auch die Biere der Freien Brauer gefallen mir fast alle überdurchschnittlich gut. Zeit also, die Flasche zu öffnen und mit der Verkostung zu beginnen.

Golden und gefiltert strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Darüber steht eine durchschnittlich voluminöse und feinporige weiße Schaumkrone. Anfangs fällt sie recht flott in sich zusammen, der Rest bleibt aber lange erhalten. An der Optik dieses Märzen ist also nichts auszusetzen.

Das Bier duftet nach malzbetont nach Karamell, abgerundet mit leichten würzigen Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge lässt das Bier dann seine Qualitäten spielen. Mit seiner Vollmundigkeit und dem weichen Mundgefühl erinnert es schon fast an ein Bockbier. Die würzigen Noten werden etwas dominanter und die Bittere hält sich stilgerecht im Hintergrund. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger, bleibt aber zurückhaltend und klingt trotzdem lange nach

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, dunkles Karamellmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Stammwürze:

13,5° Plato

Bittereinheiten:

20 IBU

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG
Grünsfelder Straße 3
97941 Tauberbischofsheim
www.distelhaeuser.de

Brouwerij Wolf – Wolf 8

Die Brouwerij Wolf ist in Begijnendijk beheimatet. Begijnendijk ist eine belgische Gemeinde in der Provinz Flämisch-Brabant. Der Name Begijnendijk stammt von den Deichen und Wegen, die die Beginen im 17. Jahrhundert als Verbindungswege zwischen Landgütern und Pachthöfen anlegen ließen. Die Brauerei Wolf stellt obergärige Biere auf traditionelle Weise her. Jetzt will ich das Wolf 8 verkosten. Öffne ich also die Flasche.

Fast blickdicht schwarz präsentiert sich das Bier im Glas. Beim Einschenken hat sich eine große elfenbeinfarbene Schaumkrone gebildet. Obwohl sie gemischtporig ist, bleibt sie lange erhalten.

Düfte nach dunkler Schokolade und gerösteten Haselnüssen steigen mir in die Nase, dazu der Duft reifer Birnen. Abgerundet wird das Aroma durch einen Hauch Vanille. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist recht süß, was aber durch die reichlich vorhandene Kohlensäure weitgehend kompensiert wird. Auf der Zunge wird das Bier trockener und die Röstaromen kommen zum Tragen. Bitterstoffe sind nur wenig vorhanden. Das Mundgefühl ist weich. Im Abgang wird das Bitter etwas kräftiger und zusammen mit der Karamellsüße des Malzes sorgt das Bier für einen angenehmen Nachklang in der Kehle.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

8,5 % Vol.

Brauerei:

Brouwerij Wolf bvba
Zandstraat 25
3130 Begijnendijk
Belgien
www.brouwerijwolf.be