Archiv der Kategorie: Biertest

Inne Beczki – Black Sands

Das in Schwarz gehaltene Etikett zeigt eine Kaffeebohne sowie verschiedene Muscheln.Dieses Bier werden Sie niemals selbst trinken. Weshalb, verrät die Brauerei: „Black IPA DDH, 14°Blg Pop Up ist unsere experimentelle Serie. Wir brauen jedes Bier dieser Serie nur einmal. Dunkel in der Farbe, geröstet, mit leichten Kaffeenoten und der doppelten Menge an amerikanischem Hopfen! Siehe Black Sands – ein doppelt zitrusartiges schwarzes IPA!“ Lohnt es sich trotzdem, dieses Bier zu beschreiben? Ich glaube schon, lässt doch die Beschreibung auf die Qualität der Biere von Inne Beczki schließen, um zu der Entscheidung zu kommen, ob es sich lohnt, später erscheinende Biere dieser Brauerei zu kaufen.

Blickdicht schwarz präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine cremige haselnussbraune Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Düfte nach Kaffee und gerösteten Nüssen steigen mir in die Nase. Eine leichte Fruchtigkeit mit dem Geschmack nach Orange unterlegt diesen Geschmack, dazu kommt noch eine leichte Rauchnote. Auch wenn diese Aromen in der Beschreibung nicht zusammenzupassen scheinen, ergeben sie doch gemeinsam ein harmonisches Gesamtbild, das richtig Lust auf den ersten Schluck macht.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine mäßige Süße sowie durch die sehr feinperlende Kohlensäure durch eine angenehme Spritzigkeit aus. Auf der Zunge schmecke ich Kaffee mit einer angenehmen freundlichen Bittere, dazu Zitrusfrüchte. Das Mundgefühl ist leicht cremig.Im Abgang wird das Bier noch trockener und die Bittere klingt in der Kehle sehr lange nach. Dort schmecke ich auch erstmals die Rauchnoten, die ich bereits in der Nase festgestellt hatte.

Das Bier hat einen sehr intensiven Geschmack, ist aber trotzdem einfach zu trinken.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,6 % Vol.

Brauerei:

Inne Beczki SA
Bielawska 36C/131
05-520 Konstancin-Jeziorna
www.innebeczki.pl

Brauhaus Goslar- Gose Dunkel

Das braune Etikett zeigt als Logo einen Vogel, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob es einen Hahn oder eine Pute darstellen soll.Aus Goslar stammt das Bier, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich um eine Gose, einen Bierstil, der ursprünglich aus dem südlichen Niedersachsen stammt. So liegt das Brauhaus auch in unmittelbarer Nähe zum Flüsschen Gose, das nicht nur dem Bier, sondern auch der Stadt Goslar seinen Namen verlieh. Die Gose lässt sich ohne Übertreibung als das Harzer Urbier bezeichnen und das Brauhaus Goslar hält diese Tradition hoch.

Kupferfarben und hefetrüb fließt das Bier ins Glas. Die elfenbeinfarbene Schaumkrone ist zwar klein, bleibt aber sehr lange erhalten.

Röststoffe bestimmen das Aroma der dunklen Gose. Ich rieche Pumpernickel, zusammen mit einer leichten fruchtigen sauren Note, aber auch Kandis und Koriander.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße aus. Auch wenn die Karbonisierung recht knapp ausfällt, macht das Bier von Anfang an einen ausgewogenen Eindruck. Auf der Zunge kommt der Geschmack nach Schokolade in den Vordergrund, der vom dunklen Malz stammt. Säure und Fruchtigkeit sind geringer als ich es aufgrund des Aromas erwartet hätte. Auch das zugesetzte Salz kommt zum Vorschein, auch wenn ich es eher ahne als schmecke. Dazu kommt das für ein dunkles Bier ungewöhnlich schlanke Mundgefühl, das für eine ungeheure Süffigkeit sorgt. In der Kehle wird die Säure etwas kräftiger und sie klingt zusammen mit dem Geschmack des Korianders lange nach.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz (Pilsener, Kara Dunkel, Röstmalz), Weizenmalz, Hopfen (Hallertauer Perle, Saphir), Hefe, Salz, Koriander

Alkoholgehalt:

4,8 % Vol.

Bittereinheiten:

25 IBU

Stammwürze:

11,5° Plato

Farbe:

20 EBC

Brauerei:

Brauhaus Goslar
Inh. Odin Paul e. K.
Marktkirchhof 2
38640 Goslar
www.brauhaus-goslar.de

Ulmer Gold Ochsen – Kellerbier Dunkel

Das Etikett ist im typischen Stil der Brauerei mit dem goldenen Ochsen gestaltet.Über die im Jahr 1597 in Ulm gegründete Brauerei Gold Ochsen habe ich schon mehrfach etwas geschrieben, so dass ich jetzt direkt zum Bier kommen kann.

Dunkelbraun mit einer leichten Hefetrübung und einer relativ kleinen haselnussbraunen Schaumkrone präsentiert sich das Bier im Glas. Der Schaum fällt aber nur langsam in sich zusammen, so dass die Optik des dunklen Kellerbiers ansprechend ist.

Das Aroma zeichnet sich durch angenehme Röstaromen aus, gemeinsam mit dem Duft nach Pumpernickel und Trockenfrüchten. Der Duft ist hervorragend komponiert und lässt sich mit dem Wort „edel“ zusammenfassen.

Aufgrund des Aromas hätte ich einen recht süßen Antrunk erwartet. Tatsächlich ist die Süße aber recht zurückhaltend, ohne dass das Bier trocken wirkt. Zusammen mit der sehr feinperligen Kohlensäure ist der erste Eindruck im Mund sehr ansprechend. Auf der Zunge kommt eine freundliche Bittere zum Vorschein, begleitet mit einigen rauchigen Noten aus dem Hintergrund. Das Mundgefühl ist angenehm weich. Damit ist das Bier wunderbar süffig. Der Abgang zeichnet sich durch ein leichtes Bitter mit überraschend langem Nachklang aus.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Tettnanger), Hefe

Alkoholgehalt:

5,3 % Vol.

Bittereinheiten:

13 IBU

Farbe:

28 EBC

Brauerei:

Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de

BierSelect

Nikl-Bräu – Weiße Eule

Das Etikett ist größtenteils in den bayrischen Farben weiß und blau gehalten und zeigt als einziges Schmuckelement eine kleine Eule.Inhaber von Nikl Bräu ist Mike Schmitt, ein ambitionierter, heimatverbundener, bodenständiger Brauer. Gemeinsam mit seiner Frau, seiner Mutter und seiner Schwiegermutter rockt er nicht nur seine Brauerei, sondern auch die dazu gehörende Gaststätte, die auch für eine gute fränkische Küche bekannt ist.

Bleibt nur noch zu klären, woher der Name Nikl-Bräu stammt. Er geht auf die Ahnen von Mikes Frau Alexandra zurück. Ihr Urgroßvater wurde in Pretzfeld nur der Nikl-Hans genannt, sein Vater wiederum war für alle der Nikl-Karl. Der erste Nikl der Reihe und letztendlich Namensgeber war der Großvater von Alexandras Uropa: Dieser hieß Nikolaus mit Vornamen und war der erste Nikl, an den dann die Namen seiner Söhne und Enkel angeschlossen wurden.

Mich verwundern etwas die Angaben auf dem Rückenetikett. In der Zutatenliste ist von untergäriger Hefe die Rede, ein Satz später schreiben die Brauer aber von einem „obergärigen Hefeweizen“. Eine Anfrage, was denn wohl richtig ist, ließ die Brauerei leider unbeantwortet. Da Weizenbier grundsätzlich obergärig gebraut wird, vermute ich, dass die Angabe in der Zutatenliste fehlerhaft ist. Kein Problem, so ein Flüchtigkeitsfehler (ich vermute, dass es einer ist) kann jedem passieren. Kommen wir also zur Verkostung der Weißen Eule

Orangefarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine feste schneeweiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Die Optik dieses Bieres ist schon toll.

Das Bier duftet nach Biskuit und Banane, nach Gras und Hefe. Abgerundet wird das Aroma durch einen Hauch weißen Pfeffers, gepaart mit einer leichten Fruchtigkeit, die an Orangenschalen erinnert. Da bekomme ich richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße aus. Die dazu passende Karbonisierung sorgt für die Spritzigkeit. Die Süße bleibt auch auf der Zunge erhalten, dazu kommt ein leichter Teiggeschmack, der wirklich angenehm ist. Auch die anderen Aromen, die ich bereits in der Nase festgestellt habe, spiegeln sich auf der Zunge wider. Gemeinsam sorgen sie für das volle und runde Mundgefühl. In der Kehle ist das Bier zunächst stiltypisch mild und langsam bildet sich eine leichte Bittere mit überraschend langem Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Tettnang, Tettnanger), Brauhefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Farbe:

10 EBC

Brauerei:

Brauerei Nikl
Inhaber Mike Schmitt
Egloffsteiner Straße 19
91362 Pretzfeld
www.brauerei-nikl.de

 

Kuchlbauer – Alte Liebe

Das Etikett zeigt zwei Engel beim Kuscheln neben einem roten Herz.Die Brauerei Kuchlbauer ist nicht nur für ordentliche Biere bekannt, sondern auch für den Kuchlbauer-Turm auf dem Brauereigelände, der von Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Leider gelangen nur selten Biere aus Abensberg im niederbayrischen Landkreis Kelheim zu mir nach Norddeutschland, aber heute kann ich mal wieder ein Bier verkosten, ein dunkels Weißbier mit dem Namen Alte Liebe (und nein, nach meinem Wissen hat dieser Name nichts mit Hamburg zu tun).

Schwarz und fast blickdicht fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine sahnige elbenbeinfarbene Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.

Düfte nach Schokolade, gerösteten Haselnüssen und Kandis steigen mir in die Nase. Das für ein Weizenbier typische Bananenaroma hält sich dabei diskret im Hintergrund, sorgt aber für ein angenehm komplexes Aroma.

Der Antrunk ist überraschend süß und spritzig. Die Frische bleibt auch auf der Zunge erhalten, bei einem so dunklen Bier ist das nicht selbstverständlich. Der Schokoladengeschmack ist auch jetzt dominant, aber auch das Bananenaroma kommt auf der Zunge stärker zum Tragen als in der Nase. Trotz allem ist das Mundgefühl leicht und schlank. Der Abgang ist stiltypisch mild, die Röstaromen stehen jetzt im Mittelpunkt und klingen einige Zeit nach.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Stammwürze:

12,5° Plato

Brauerei:

Brauerei zum Kuchlbauer GmbH & Co KG
Römerstr. 5-9
93326 Abensberg
www.kuchlbauer.de

 

BierSelect

Klosterbrauerei Kemnath – Helles

Das Etikett ist hauptsächlich in den bayrischen Farben weiß und blau gehalten und zeigt einen Mönch mit einer Maß Bier.Obwohl das Franziskanerkloster Kemnath bereits im Jahr 1802 aufgehoben wurde, gibt es die Klosterbrauerei Kemnath als Privatbrauerei bis heute. Von dort stammt das Helle, das jetzt vor mir steht. Dabei handelt es sich um das meistgetrunkene Bier aus der Klosterbrauerei.

Golden und glanzfein fließt das Bier ins Glas. Darüber steht eine feinporige weiße Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Besser kann sich ein Helles nicht präsentieren.

Das Bier duftet nach Brotkrume und Honig, abgerundet durch einige blumige Noten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine feinperlige und doch kräftige Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht die brotige Süße im Mittelpunkt und obwohl ich kaum Fruchtigkeit oder Bittere feststellen kann, ist das Mundgefühl weich und angenehm. Auch in der Kehle ist das Bier zunächst sehr mild. Nur langsam kommt eine leichte Bittere zu Tage und klingt dann aber überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

4,9 % Vol.

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Klosterbrauerei Kemnath GmbH & Co. KG
Klosterhofstr. 6
95478 Kemnath
www.klosterbrauerei-kemnath.de

Hohenthanner – Holzhacker Hefe-Weiße dunkel

Das Etikett zeigt einen Holzhacker mit Axt und einem Bier.Aus dem niederbayrischen Hohenthann stammt das Bier, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich um ein dunkles Hefeweißbier, das unter dem Firmennamen Holzhacker vertrieben wird, nicht unter dem Namen der Brauerei, der Schlossbrauerei Hohenthann. Weshalb dies so ist, ist mir nicht bekannt. Alle anderen Weißbiere werden unter dem Namen Hohenthanner angeboten. Na ja, irgendetwas wird sich die Brauerei schon dabei gedacht haben. Wenden wir uns also dem Bier zu.

Kupferfarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine cremige elfenbeinfarbene Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch macht das Bier eine sehr gute Figur.

Düfte nach Banane und Karamell steigen mir in die Nase. Das ist stiltypisch.

Der Antrunk offenbart eine für ein Weizenbier überraschend kräftige Süße. Dabei sorgt die Karbonisierung für eine angenehme Spritzigkeit.

Auf der Zunge dominiert der Geschmack nach dunkler Schokolade zusammen mit einer leichten Bitteren. Trotzdem wirkt das Bier frisch. Das Mundgefühl ist weich und voll. In der Kehle wird die Bittere etwas kräftiger und auch die Banane ist zu schmecken. Obwohl der Geschmack in der Kehle nicht übertrieben kräftig ist, klingt er doch überraschend lange nach.

Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer Tradition, Perle), Hefe

Alkoholgehalt:

5,5 % Vol.

Stammwürze:

12,5° Plato

Brauerei:

Hohenthanner Schlossbrauerei GmbH & Co. KG
Brauhausstraße 1
84098 Hohenthann
www.hohenthanner.de

Hopp – Bio-Pils

Das Design des Etiketts ist bis auf die Farbe mit dem Design des Kellerbiers identisch. In diesem Fall ist die Grundfarbe Grün.Wieder einmal steht ein Bier, das die Wittichenauer Stadtbrauerei für die Bio Company in Berlin gebraut hat. In diesem Fall handelt es sich um das Pils. Die Gestaltung des Etiketts ist mit dem Etikett des Kellerbiers identisch, nur dass die Grundfarbe in diesem Fall Grün ist. Mal sehen, wie sich das Pils so macht.

Golden und glanzfein präsentiert sich das Bier im Glas. Die Schaumkrone ist klein und sie löst sich schnell auf. Die Optik des Hopp Bio-Pils ist nicht der Renner.

Das Aroma ist malzbetont. Würzige Noten, die für ein Pils eigentlich typisch sind, halten sich diskret im Hintergrund. Insgesamt erinnert das Aroma eher an ein Helles als an ein Pils.

Der Antrunk ist recht süß. Die sehr feinperlige Karbonisierung ist reichlich dosiert. Auf der Zunge gesellt sich eine passende Bittere zur Süße, aber leider kann ich so gut wie kein Hopfenaroma feststellen. Bei der Auswahl des Hopfens wurde offensichtlich gespart. Der Geschmack ist intensiv, aber nicht rund. Der Abgang ist mild mit geringer Bittere in der Kehle und mit kurzem Nachklang.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Bier mit einer anderen Hopfen sehr ansprechend und süffig werden könnte.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen (Select, Tradition)

Alkoholgehalt:

5,0 % Vol.

Farbe:

8 EBC

Brauerei:

Gebraut und abgefüllt für:

Bio Company GmbH
Rheinstr. 45-46
12161 Berlin
www.biocompany.de

Roppelt – Märzen naturtrüb

Märzen oder auch Festbier genannt, wurde früher im März eingebraut. Das Bier war stärker als die üblichen Biere, denn es musste über die Sommerzeit haltbar sein, während der aufgrund fehlender Kühlmöglichkeiten nicht gebraut werden konnte. Die Brauerei Roppelt, die seit 1799 in der fränkischen Stadt Stiebarlimbach ansässig ist, hat ihre eigene Version des Märzen-Biers entwickelt. Diese Version hat einen Alkoholgehalt von 5,2 % Vol. und steht jetzt vor mir, um auf seine Verkostung zu warten.

Bernsteinfarben und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die gemischtporige Schaumkrone ist relativ klein, bleibt aber lange erhalten. Die Optik ist also in Ordnung.

Das Bier duftet angenehm malzbetont nach Karamell und Nuss, abgerundet durch einige würzige Noten.

Ich hätte jetzt einen recht süßen Antrunk erwartet, aber die Süße ist überraschend zurückhaltend. Leider ist die sehr feinperlige Kohlensäure eher knapp dosiert; da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auf der Zunge bleibt die Süße erhalten und die Würzigkeit kommt stärker zum Vorschein. Zusammen mit der geringen Bitteren ergibt sich ein angenehmes und weiches Mundgefühl. In der Kehle wird das Bier trockener und die Bittere etwas kräftiger. Der Geschmack klingt überraschend lange nach.

Das Roppelt Märzen naturtrüb ist ein angenehmes Bier ohne Ecken und Kanten, das sich jedem Essen anpasst.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

Brauerei Roppelt
Stiebarlimbach 9
91352 Hallerndorf
www.brauerei-roppelt.de

Force Majeure – Tripel Hop

Das Etikett ist im typischen Stil der Brauerei designt mit Grün als Grundfarbe.Bei der Herstellung alkoholfreier Biere haben die Brauereien in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Schmeckten sie früher entweder wässerig oder wenig nach Bier, sind sie heute für meinen Geschmack durchaus trinkbar. Besonders die kräftig gehopften alkoholfreien Biere lassen den fehlenden Alkohol oft vergessen. Genau dies erwarte ich auch von dem Tripel Hop von Stijn Panis, das jetzt vor mir steht. Das Bier wurde von den klassischen Tripelbieren inspiriert, enthält ein Extra an Hopfen und die entsprechende Bitterkeit.

Bernsteinfarben und glanzfein läuft das Bier ins Glas. Dabei bildet es eine voluminöse feste und weiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch gehört das Bier schon mal in die Spitzenklasse der alkoholfreien Biere.

Auch das Aroma des Tripel Hop hat es in sich. Mir steigt ein ganzer Obstsalat in die Nase. Ich rieche Orange, Mango, Honig, Toffee, Pfirsich und Banane. Da bekomme ich richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist wie erwartet recht süß und er wartet mit einer kräftigen Karbonisierung auf. Auf der Zunge steht die Fruchtigkeit im Mittelpunkt, aber auch eine freundliche Bittere gesellt sich dazu. Gemeinsam sorgen sie für ein vollmundiges und weiches Mundgefühl. In der Kehle wird die Bittere kräftiger, wo sie auch sehr lange nachklingt.

Das Force Majeure ist ein süffiges Bier, das auch ohne Alkohol angenehm nach Bier schmeckt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Hopfen, Kräuter, Aroma, Sucralose

Alkoholgehalt:

0,4% Vol.

Bittereinheiten:

42 IBU

Farbe:

16 EBC

Brauerei:

Force Majeure BV
Kiezelstraat 14
3600 Genk
Belgien
www.forcemajeure.be