Archiv des Autors: Mathias

Kuehn Kunz Rosen – Mystique IPA

Das Mystique IPA ist ein India Pale Ale, dessen Ursprung in den USA liegt. Im angloamerikanischem Rezept des Mystique IPA kommen so neben den US-Aromahopfen (Amarillo und Cascade) auch eine Prise Weizenmalz und Kamutflocken, ein altes Urgetreide als Sommerweizen, in den Bottich. Was Kuehn Kunz Rosen aus Mainz daraus gemacht haben, will ich jetzt feststellen.

Bernsteinfarben und mit leichter Hefetrübung präsentiert sich das Bier im Glas. Die durchschnittlich voluminöse cremefarbene Schaumkrone bleibt lange erhalten. Optisch macht das Bier schon mal eine gute Figur.

Das Aroma setzt sich aus einem angenehmen Karamellduft und intensiver Fruchtigkeit zusammen, die an einen tropischen Obstsalat erinnert. Dabei stehen Grapefruit und Maracuja im Mittelpunkt. Da bekomme ich gleich Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk zeichnet sich durcheine angenehme Malzsüße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge kommt eine freundliche Bittere in den Vordergrund, die die von mir erwartete Fruchtigkeit fast überdeckt. Hier muss ich allerdings anmerken, dass das Bier zwei Monate über das Mindesthaltbarkeitsdatum ist, was den Hopfenaromen nicht wirklich guttut. Aber auch die Frucht ist zu schmecken, besondert Zitrusfrüchte und Ananas. Das Mundgefühl ist weich und voll. In der Kehle ist das Bier etwas trockener und jetzt kommt die Bittere voll zur Geltung mit einem sehr langen Nachklang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Kamutflocken, Hopfen (Summit, Cascade, Amarillo, Crystal), Hefe

Alkoholgehalt:

7 % Vol.

Stammwürze:

16 °Plato

Bittereinheiten:

60 IBU

Farbe:

16 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

K.K.R. GmbH
Weisenauer Straße 15
55131 Mainz
www.kuehnkunzrosen.de

Brouwerij `t IJ – Natte

Die Brouwerij ´t IJ braut seit 1985 skurrile Amsterdamer Bierspezialitäten. Der Musiker Kasper Peterson gründete das Unternehmen, nachdem er die belgischen Bierstile kennengelernt hatte. Als Mitglied der Band Door Mekaar trat er regelmäßig in Belgien auf und entwickelte ein starkes Interesse an den Bieren der Flamen und Wallonen. Da ähnliche Bierspezialitäten in den Niederlanden kaum gebraut wurden, beschloss er, es selbst zu versuchen.

Das Bier, das er anfangs in einem besetzten Haus gebraut hatte, fand schnell Anklang. Auf der Suche nach einem größeren Standort stieß er auf das leerstehende städtische Badehaus Fünen. Das Gebäude verfügt über ein umfangreiches Wasserzu- und -abflusssystem sowie einen Dampferzeuger und ist daher ideal zum Brauen. Die angrenzende Windmühle De Gooyer ist kein Teil des Gebäudes, diente aber von Anfang an als ultimatives markantes Wahrzeichen. Nicht lange nach Beginn des Brauens verfügte das Badehaus auch über einen eigenen Verkostungsraum und über eine Terrasse.

Die Terrasse entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt der Amsterdamer und das Bier begann sich auch außerhalb der Hauptstadt einen Namen zu machen. Die Brouwerij ‚t IJ wuchs und braute immer mehr unterschiedliche Biere.

Nach mehr als zwanzig Jahren des Aufbaus der Brauerei beschloss Kasper, seiner Arbeit ein Ende zu setzen. Bart Obertop und Patrick Hendrikse wurden die neuen Besitzer und setzten die Tradition des Brauens von Bier mit der Einführung neuer Bierstile wie dem IPA. und verschiedenen Pale Ales fort.

Da die Brauerei an der Fünenkade die Nachfrage nach IJbier nicht mehr befriedigen konnte, eröffneten sie im Januar 2013 einen zweiten Standort. In der Brauerei an der Fünenkade wird das gesamte Fassbier für den Verkostungsraum gebraut.

Das Natte (deutsch: Nasse) ist nach der Zatte das älteste Bier der Brouwerij ‚t IJ. De Natte ist ein Dubbel, eine belgische Art von weichen dunklen Bieren. Die Verwendung von dunklem Malz verleiht diesem Bierstil eine rötlich-braune Farbe. Dieses Malz sorgt auch für den schonenden Röstgeschmack.

Bernsteinfarben und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die recht kleine Schaumkrone hat einen leichten Gelbstich und fällt flott in sich zusammen. An der Optik könnte die Brauerei noch etwas optimieren.

Das Aroma ist stiltypisch malzbetont mit Aromen nach Kaffee, Karamell und dunklen Früchten.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße und Karbonisierung aus. Auf der Zunge stehen die Röstaromen im Mittelpunkt, die an Kaffee und Karamell erinnern. Da die Bittere des Hopfens nur zu ahnen ist, ist das Mundgefühl schlank. Auch in der Kehle ist das Bier mild mit einer geringen Bitteren, aber die Röstaromen klingen lange in der Kehle nach.

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Empfohlene Genusstemperatur:

8° – 10° Celsius

Brauerei:

Brouwerij ‘t IJ
Funenkade 7
1018 Al Amsterdam
www.brouwerijhetijl.nl

Crew Republic – Jackpot

Die Brauerei Crew Republic aus Unterschlei0heim bei München gehört zu den Pionieren der deutschen Craft Bier-Szene und steht für Qualität. Von dort stammt das IPA, das jetzt vor mir steht.

Hellgolden und mit kräftiger Hefetrübung strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die schneeweiße Schaumkrone ist standfest und bleibt lange erhalten. Optisch macht das Bier also eine gute Figur.

Fruchtigkeit steht im Mittelpunkt des Duftes. Ich rieche Grapefruit und Orangenschale, abgerundet durch den Duft der Hefe und nach Waldhonig. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.

Der Antrunk ist spritzig mit einer angenehmen Malzsüße. Auch auf der Zunge präsentiert sich das Bier fruchtig-frisch mit einer für ein IPA geringen Bitteren. Der Körper ist schlank. Erst in der Kehle wird die Bittere etwas kräftiger, bleibt dabei aber immer freundlich und fruchtig und klingt sehr lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pilsener), Weizenmalz, Hafermalz, Hopfen (Citra, Mosaic, Galaxy, Amarillo), Hefe

Alkoholgehalt‍:

5,0 % Vol.

Stammwürze‍:

11° Plato

Farbe:

6 EBC

Empfohlene Genusstemperatur‍:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

CREW Republic Brewery
Andreas-Danzer-Weg 30
85716 Unterschleißheim
www.crewrepublic.de

Omer Vander Ghinste will die Abwässer recyclen

Die Brauerei Omer Vander Ghinste Brauerei hat Veolia Water Technologies beauftragt, die Kläranlage in ihrer historischen Brauerei in der Nähe von Kortrijk, Belgien, zu erweitern. Seit 1892 ist die Brauerei Omer Vander Ghinste ein fester Bestandteil der belgischen Braukunst. Die Brauerei konzentriert sich zukünftig auf nachhaltiges Wachstum und will ihre Expansion mit verantwortungsvollen Praktiken in Einklang bringen.

Die Erweiterung der Kläranlage von Veolia soll den wachsenden betrieblichen Anforderungen der Brauerei gerecht werden und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck erheblich reduzieren. Das umfassende Upgrade beinhaltet fortschrittliche Technologien, einschließlich eines ZeeWeed™ 500 Membran-Bioreaktor-Systems, dem anaeroben Biobed® Advanced EGSB und CaptuRO™, einem Hochleistungs-Umkehrosmose-System.

Das Konzept der Biofabrik, bei dem Abwasser in wertvolle Ressourcen umgewandelt wird, steht im Mittelpunkt dieses Projekts. Die EGSB-Technologie von Veolia spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion von hochwertigem Biogas aus Abwasser. Das Biogas wird anschließend aufbereitet und zur Erwärmung von Wasser und Gebäuden verwendet, wodurch ein nachhaltiger Energiegewinnungszyklus entsteht, der jährlich die Emission von 548 Tonnen CO2 verhindert.

Darüber hinaus stellt die fortschrittliche CaptuRO-Technologie sicher, dass 70% des im Brauprozess verwendeten Wassers effizient und sicher recycelt und für Kühlwasser sowie Reinigung von Flaschen und Gefäßen wiederverwendet wird. Dadurch wird ein Volumen an Frischwasser eingespart, das dem jährlichen Verbrauch von fast 3.000 Einwohnern Belgiens entspricht. Dieser Ansatz minimiert nicht nur den Abfall, sondern veranschaulicht auch Veolias Vision für eine Kreislaufwirtschaft im Industriesektor.

Anne Le Guennec, Senior Executive VP für weltweite Wassertechnologien bei Veolia, kommentierte: „Wir sind sehr stolz darauf, mit der historischen Omer Vander Ghinste Brauerei an diesem Projekt zusammenzuarbeiten. Es veranschaulicht perfekt, wie unsere fortschrittlichen Technologien sowohl die Nachhaltigkeit als auch die Effizienz eines Industriestandortes verbessern können. Indem wir 70% des Wassers wiederverwenden und einen erneuerbaren Energiekreislauf schaffen, demonstrieren wir, im Einklang mit unserem strategischen GreenUp-Plan, wie ökologische Innovationen Hand in Hand mit betrieblicher Effizienz gehen können.“

Maisel & Friends – Bockville

Das Bockville, das jetzt vor mir steht, ist ein Kollaborationbrew, das Maisel & Friends in Zusammenarbeit mit der kalifornischen Brauerei Figueroa Mountain Brewing Co. hergestellt hat. Die Figueroa Mountain Brewing Company, benannt nach dem Berg, der vom Haus der Familie Dietenhofer in Los Olivos aus zu sehen ist, wurde in Buellton, Kalifornien, mit nur einer Handvoll Mitarbeitern gegründet. In nur wenigen Jahren hat sich das Unternehmen zu einer der am schnellsten wachsenden Handwerksbrauereien in Amerika entwickelt und beschäftigt heute über 200 Mitarbeiter. Da ich Maisel & Friends nicht mehr vorstellen muss, kann ich die Flasche öffnen und mit der Verkostung beginnen.

Wunderschön golden und hefetrüb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die gemischtporige Schaumkrone ist zwar recht klein, bleibt aber sehr lange erhalten. Optisch macht das Bier also eine wirklich gute Figur.

Ein kräftiges Aroma steigt mir in die Nase. Ich rieche Grapefruit, Ananas und Orangenschale, abgerundet durch einen Hauch Waldhonig.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine angenehme Malzsüße sowie eine dazu passend dosierte Kohlensäure aus. Auf der Zunge steht die Fruchtigkeit im Mittelpunkt und ich schmecke alle Aromen, die ich bereits in der Nase festgestellt habe. Jetzt gesellt aber eine krätige und freundliche Bittere dazu und sorgt für ein weiches und volles Mundgefühl. Die freundliche Bittere sorgt auch in der Kehle für einen langen Nachklang.

Ich habe das Bier zusammen mit einem kräftigen Hartkäse genossen. Das Bockville ist nicht nur erfrischend, sondern es ist auch in der Lage, einen Pilstrinker abzuholen, wenn dieser etwas besonderes sucht. Und wie bei allen Sondersuden gilt: wenn weg, dann weg. Also schnell noch ein paar Flaschen im Onlineshop der Brauerei bestellt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Saphir, Mosaic, Simcoe, Callista, Herkules), Hefe

Alkoholgehalt:

7,3 % Vol.

Stammwürze:

16,5° Plato

Farbe:

8 EBC

Empfohlene Genusstemperatur

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Brauerei Gebr. Maisel KG
Hindenburgstraße 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

gemeinsam mit

Figueroa Mountain Brewing Co.
www.figmtnbrew.com

Wittorfer – D.H. Hinselmann Dunkles Arbeiterbier

Früher tranken die Arbeiter der Tuch- und Lederfabriken in Neumünster zur Stärkung vor der Arbeit gern das dunkle Bier der Brauerei D.H.Hinselmann. Das „Dunkles Arbeiterbier“ der Wittorfer Brauerei Neumünster soll an diese Tradition erinnern. Damit möchte die Brauere die alte neumünsteraner Braukunst wieder aufleben. Man muss es aber nicht unbedingt zum Frühstück trinken…

Nebenbei beimerkt hat das D.H. Hinselmann im Jahr 2019 den European Beer Star Gold gewonnen. Somit steht das zu dieser Zeit beste Kellerbier Europas vor mir.

Das Dunkle Arbeiterbier der Wittorfer Brauerei ist ein Bier, das in der Region seit jeher für seinen robusten, malzigen Charakter und seine tiefe Verwurzelung in der Brautradition bekannt ist. Das Dunkle Arbeiterbier entstand in einer Zeit, in der Bier nicht nur ein Genussmittel, sondern ein täglicher Begleiter der harten Arbeit war. Es sollte Kraft spenden und zugleich ein Stück Heimat verkörpern.

Ob sich das Bier an diese Tradition hält, will ich jetzt feststellen und öffne daher die Dose. Jawohl, heute steht mal eine Dose vor mir, auch wenn Dosenbier traditionell einen schlechten Ruf hat, gehen doch mehr und mehr Brauer von Craft Beer dazu über, ihre Biere in Dosen abzufüllen. Die Abfüllung in Dosen soll laut den Befürwortern des Dosenbiers sogar gut sein für das Bier, da es in der Dose vor Licht geschützt ist. Auf der anderen Seite sind in den letzten Jahren die Dosen in Verruf gekommen, insbesondere durch die Kontamination des Inhalts durch Bisphenol A. Die Antwort darauf, was richtig ist, überlasse ich lieber den Lebensmittelchemikern und werde auch in Zukunft bevorzugt Flaschenbier verkosten.

Kupferfarben präsentiert sich das Bier im Glas. Darüber prangt eine sehr voluminöse hellbraune Schaumkrone, die sehr langsam in sich zusammenfällt. Das Bier sollte daher vorsichtig eingeschenkt werden.

Die Aromen des Dunklen Arbeiterbiers sind vielfältig. Ich rieche dunkle Schokolade und Karamell, abgerundet durch den Duft gerösteter Haselnüsse. Das macht richtig Lust auf den ersten Schlück.

Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichtE Malzsüße aus; leider ist das Bier nur sehr schwach karbonisiert. Auf der Zunge dominiert der Geschmack nach dunkler Schokolade mit einer leichten und doch deutlichen Bittere. Das Mundgefühl ist schlank, so dass sich das Bier sehr gut trinken lässt. In der Kehle lässt die Bittere etwas nach, aber der Geschmack bleibt lange erhalten.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

5,2 % Vol.

Bittereinheiten:

23 IBU

Brauerei:

Wittorfer Brauerei GmbH
Wrangelstraße 12
24539 Neumünster
www.wittorfer-brauerei.de

15. 3. – 16. 3. 2025: LIB Festival Leiden

Im Herzen der historischen Universitätsstadt Leiden findet bald das LIB Festival statt – ein Ereignis, das Kultur, Kunst und Innovation unter einem Dach vereint. Mit einem abwechslungsreichen Programm, inspirierenden Vorträgen und interaktiven Workshops lockt das Festival Besucher aus der ganzen Region und darüber hinaus an.

Ein Fest der Vielfalt

Das LIB Festival versteht sich als Plattform, auf der verschiedenste Disziplinen aufeinandertreffen. Von zeitgenössischer Kunst und moderner Literatur bis hin zu innovativen Technologien und kreativen Darstellungsformen – das Festival verspricht, die Besucher in eine Welt voller Ideen und Visionen zu entführen. In den historischen Gassen von Leiden, einer Stadt, die seit Jahrhunderten als Schmelztiegel von Wissen und Kultur gilt, passt das Festival perfekt ins Bild.

Programm-Highlights und Veranstaltungen

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den interaktiven Elementen des Festivals. Besucher erwartet ein vielseitiges Angebot:

  • Workshops und Diskussionsrunden: Renommierte Experten und aufstrebende Talente teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Themen wie digitale Innovationen, nachhaltige Kulturprojekte und neue Wege der künstlerischen Ausdrucksformen stehen dabei im Mittelpunkt.
  • Ausstellungen und Performances: Zeitgenössische Künstler präsentieren ihre Werke in wechselnden Galerien und auf improvisierten Bühnen. Von experimentellen Installationen bis hin zu klassischen Lesungen – die Vielfalt der Darbietungen spiegelt den facettenreichen Charakter des Festivals wider.
  • Networking und Community: Neben den fachlichen Programmpunkten bietet das Festival zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch. In lockerer Atmosphäre können Besucher, Künstler und Fachleute miteinander ins Gespräch kommen, Ideen diskutieren und zukünftige Projekte anstoßen.

Hinter den Kulissen: Organisation und Vision

Die Organisatoren des LIB Festivals haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Event zu schaffen, das nicht nur informiert und unterhält, sondern auch inspiriert. Mit einem interdisziplinären Ansatz wird bewusst darauf gesetzt, den Dialog zwischen unterschiedlichen kulturellen und technologischen Bereichen zu fördern. „Wir möchten einen Raum schaffen, in dem kreative Köpfe zusammenkommen und neue Perspektiven entdecken können“, erklärt einer der Festivalkoordinatoren. Diese Vision spiegelt sich im vielfältigen Programm wider, das sowohl etablierte Größen als auch aufstrebende Newcomer ins Rampenlicht rückt.

Die folgenden Brauereien werden vor Ort sein:

  • Two Chefs Brewing
  • Frontaal
  • Attelier VRAI
  • De Stamgasten
  • Sisters Brewery
  • Klein Duimpje
  • Leidsch Bier
  • Le Grand Crue
  • Uzzewuzze
  • Roem
  • Brouwerij Leidse Goud
  • White Dog
  • X-Brewing
  • Rye River
  • Rock City
  • Kompaan
  • 12 Stuyvers
  • Pop Hop
  • The Bearded Cidermaker
  • Brouwerij Kees
  • De Moersleutel
  • Texels

Sterkens – St. Sebastiaan Grand Cru

In einer Welt, in der Craft-Bier und handwerkliche Braukunst immer mehr an Bedeutung gewinnen, sticht die Brauerei Sterkens als leuchtendes Beispiel für gelungene Symbiose aus Tradition und Innovation hervor. Die Brauerei, die seit Generationen im Familienbesitz ist, verkörpert das Beste belgischer Braukultur – mit viel Liebe zum Detail, handwerklicher Sorgfalt und dem unermüdlichen Bestreben, stets neue Maßstäbe zu setzen.

Die Ursprünge der Brauerei Sterkens reichen weit zurück. Gegründet im späten 19. Jahrhundert von der visionären Familie Sterkens, entwickelte sich die Brauerei rasch zu einem festen Bestandteil der regionalen Identität

Die Brauerei Sterkens ist bekannt dafür, dass sich dort alles um Leidenschaft und Qualität dreht. Das Motto „Bier mit Charakter“ ist der Anspruch, den die Brauerei hat, in jeder Charge das Beste aus den Rohstoffen herauszukitzeln. Regionalität, Nachhaltigkeit und handwerkliche Präzision sind dabei feste Säulen des Unternehmens. So, dann kann ich ja das St. Sebastiaan Grand Cru, ein Strong Golden Ale, öffnen und verkosten.

Golden und opalisierend präsentiert sich das Bier im Glas. Die größtenteils feinporige Schaumkrone bleibt sehr lange erhalten.

Karamell und Biskuitteig sind die zentralen Aromen des Grand Cru. Schon die Nase stellt fest, dass hier eine typisch belgische Hefe verwendet wurde. Dazu kommen noch einige kräuterige und blumige Noten.

Im Antrunk ist mein erster Eindruck die überraschend kräftige Kohlensäure, die aber durchaus zur angenehmen Malzsüße des Bieres passt. Auf der Zunge gesellt sich schnell eine kräftige Bittere zur Süße, die aber niemals die Oberhand gewinnt. Jetzt überrascht mich auch der Geschmack sehr reifer Äpfel, die ich in der Nase nicht festgestellt hatte. Für den Alkoholgehalt von 7,6 Volumenprozent und den kräftigen Geschmack des St. Sebastiaan Grand Cru ist das Mundgefühl überraschend schlank. In der Kehle wird die Bittere noch einmal kräftiger, bleibt dabei aber freundlich und sie klingt sehr lange nach.

Durch den kräftigen Geschmack passt das Bier hervorragend zu allem Gegrillten.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

7,6 % Vol.

Farbe:

7 EBC

Brauerei:

Brouwerij Sterkens
Wenenstraat 9
2321 Meer (Hoogstraten)
Transportzone Meer – Hazeldonk
Belgien
www.brouwerijsterkens.be

7. 3. – 9. 3. 2025: Heimbrau Convention Romrod

Bierfreunde, Hobbybrauer und all jene, die das Handwerk des Bierbrauens lieben, können sich auf ein besonderes Ereignis freuen: Die HBCON – Heimbrau Convention öffnet vom 7. bis 9, März ihre Pforten. Diese einzigartige Veranstaltung bietet die ideale Plattform, um in die faszinierende Welt des Heimbrauens einzutauchen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu sammeln.

Unter dem Motto „Von der Leidenschaft zum perfekten Bier“ vereint die HBCON leidenschaftliche Hobbybrauer, etablierte Braumeister und Branchenexperten. Vom praxisnahen Workshop über informative Fachvorträge bis hin zu spannenden Live-Demonstrationen – das abwechslungsreiche Programm verspricht spannende Einblicke in innovative Brautechniken, traditionelle Rezepte und nachhaltige Brauprozesse.

Programm-Highlights im Überblick:

  • Workshops und Live-Demonstrationen: Lernen Sie von den Profis! Erfahren Sie alles über die Kunst des Maischens, Gärens und Reifens und holen Sie sich wertvolle Tipps für Ihre eigene Brauerei zu Hause.
  • Fachvorträge und Podiumsdiskussionen: Branchenkenner und erfahrene Hobbybrauer teilen ihr Wissen – von der Auswahl der Rohstoffe bis hin zu aktuellen Trends in der Craft-Bier-Szene.
  • Verkostungen und Networking: Probieren Sie außergewöhnliche Biere, diskutieren Sie mit Gleichgesinnten und knüpfen Sie neue Kontakte in der lebendigen Community der Heimbrauer.

Die HBCON richtet sich gleichermaßen an erfahrene Brauer und Einsteiger, die sich für die vielfältigen Facetten des Bierbrauens begeistern. Neben dem intensiven Fachprogramm erwarten die Besucher auch zahlreiche Stände mit Zubehör, regionalen Spezialitäten und innovativen Braukonzepten. Die Veranstaltung fördert den Austausch zwischen Tradition und Moderne – ein Fest, das den Geist des Handwerks und die Kreativität der Craft-Bier-Szene zelebriert.

Interessierte an der Veranstaltung können sich ab sofort über die offizielle Webseite anmelden. Ob Sie Ihre Braukünste verfeinern, neue Inspiration suchen oder einfach die Leidenschaft für Bier teilen möchten – die HBCON bietet für jeden etwas.

Verpassen Sie nicht dieses Highlight des Jahres und werden Sie Teil einer Veranstaltung, die das Herz eines jeden Bierliebhabers höherschlagen lässt!

Für weitere Informationen und das aktuelle Programm besuchen Sie bitte www.hbcon.de.

Die Veranstaltung findet im Schloss Romrod, Alsfelder Straße 7, 36329 Romrod, statt.

Bayreuther Brauhaus – Urstoff

Das Bayreuther Brauhaus ist eine Marke der bekannten Brauerei Maisel in Bayreuth und wer bereits etwas in meinem Blog gelesen hat, wird nicht verwundert sein, dass die Brauerei mir auch den Urstoff zugeschickt hat. Noch weniger überraschend ist, dass das Bayreuther Urstoff bereits mehrfach ausgezeichnet wurde: Das Bier erhielt 2024 bei der „Finest Beer Selection“ 91 von 100 möglichen Punkten. Außerdem erhielt es ebenfalls im Jahr 2024 bei den renommierten „World Beer Awards“ die Bronzemedaille. Dann will ich mal die Flasche öffnen und das Bier verkosten.

Golden und kristallklar fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine feste Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Optisch ist das Bier sehr ansprechend.

Das Bier duftet nach hellem Malz und Kräutern.

Der Antrunk zeichnet sich mit seiner mäßigen Süße durch seine Spritzigkeit aus. Die Kohlensäure ist sehr angenehm feinperlig. Auf der Zunge kommen neben der Süße deutlich die würzigen und kräuterigen Noten durch, begleitet durch eine freundliche Bittere. Insgesamt ist das Bier vollmundig. In der Kehle kommt die Bittere noch mehr zum Tragen und sie klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt;

5,6 % vol.

Stammwürze;

12,8° Plato

Bittereinheiten:

19 IBU

Brauerei:

Bayreuther Bierbrauerei AG
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.bayreuther-brauhaus.de