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Die Beste Geuze kommt von Boon

Die Geuze der Brouwerij Boon wurde erneut zur „Besten Geuze der Welt“ gekürt. Die in Lembeek ansässige Brauerei gewann beim renommierten European Beer Star in München drei Medaillen: Gold für Oude Geuze Boon, Silber für Framboise Boon in der Kategorie Fruchtbier und Silber für Oude Geuze Boon Black Label N°10.

„Wir versuchen einfach jeden Tag, das bestmögliche Bier zu brauen“, sagt Braumeister und Mitgeschäftsführer Jos Boon. „Qualität ist kein Zufall. Wir arbeiten mit Leidenschaft an jedem Detail. Am schönsten ist es, wenn uns ein Fan sagt, wie sehr er unsere Biere mag. Und wenn dann noch eine internationale Auszeichnung dazukommt, ist das eine wunderbare Anerkennung.“

Die neuen Medaillen folgen kurz nach der Auszeichnung in London, wo die Oude Geuze Boon bei den World Beer Awards als beste Geuze der Welt prämiert wurde. „Der Wettbewerb in Deutschland ist noch härter“, erklärt Karel Boon. „Nur die drei Besten weltweit in jeder Kategorie dürfen aufs Podium. Dass unsere Oude Geuze Boon auch hier als die beste anerkannt wurde, ist eine große Ehre. Platz zwei ging ebenfalls an unsere Oude Geuze Boon Black Label. Zwei von drei Podiumsplätzen – wir sind sehr glücklich über dieses Ergebnis.“

Auch die Framboise Boon erhielt internationale Anerkennung und holte Silber in der Kategorie Fruchtbier. „Fruchtbier ist eine besonders umkämpfte Kategorie“, sagt Jos Boon. „Es gibt weltweit so viele, dass eine Medaille wirklich etwas bedeutet. Unsere Framboise ist nicht süß, sondern rein und natürlich – wie eine frische Himbeere direkt vom Strauch. Das macht das Bier einzigartig und erfrischend.“

Die Brouwerij Boon feiert 50 Jahre Braukunst mit einem festlichen Wochenende. Zum Jubiläum organisiert die Brauerei Ende dieser Woche ein zweitägiges Event in Lembeek. Am Freitag, den 19. September, beginnt die Feier um 16 Uhr mit einem geselligen After-Work-Abend, begleitet von einem DJ. Am Samstag, den 20. September, folgt ein Familientag von 10 bis 21 Uhr mit Live-Musik, Hüpfburg und traditionellen Spielen. An beiden Tagen gibt es ein abwechslungsreiches Angebot vom Grill und aus dem Pizzaofen.

Während des Wochenendes können Besucher ein besonderes Jubiläumsbier probieren: die Geuze Mariage Parfait 10, eine kräftige Oude Geuze mit 10 % Alkohol, eigens zum 50-jährigen Bestehen gebraut. Gäste haben die Möglichkeit, dieses einzigartige Bier zu verkosten und zu kaufen.

Alle sind herzlich eingeladen, mitzufeiern und auf 50 Jahre Brouwerij Boon anzustoßen.

Italien triumphiert beim European Beer Star 2025 in München

Italien ist zurück in der internationalen Craft-Beer-Szene, dank der prestigeträchtigen Auszeichnungen, die beim European Beer Star 2025, einem der wichtigsten Brauwettbewerbe der Welt, erhalten wurden. Bei der Preisverleihung am 17. September auf der Drinktec 2025 in München gewannen italienische Brauereien 37 Medaillen in verschiedenen Kategorien, die das außergewöhnliche Qualitätsniveau der nationalen Produktion bestätigen.

Absoluter Star war die Brauerei 50&50, die bereits als „Brauerei des Jahres“ beim Birra dell’Anno 2025 ausgezeichnet wurde, einem von Unionbirrai organisierten nationalen Wettbewerb, der sich auch beim European Beer Star mit 5 Medaillen auszeichnete, darunter Gold in der Kategorie New-Style Lager mit SLO MO und Gold in der Kategorie Aromatisiertes oder Gebäck Stout mit OX&DONKEY.

Viele italienische Craft-Brauereien wurden mit ihren Bieren ausgezeichnet: MC77, Birra Perugia, Birrificio Lambrate, Bozner Weisse, Birrificio Manerba, Giustospirito, Birrificio del Forte, Birra 100Venti, Birrificio WAR, Pintalpina, Biren, Elvo Brewery, Birra Puddu, Beha, Statale Nove und Mastri Birrai Umbri, um nur einige zu nennen.

„Wir sind stolz auf unsere Brauereien: Diese Auszeichnungen bestätigen, dass italienisches Craft-Bier mittlerweile auch international anerkannt ist – erklärte Simone Monetti, Generalsekretär von Unionbirrai, dem Handelsverband der kleinen unabhängigen italienischen Brauereien, bei der Zeremonie in München –. Die beim European Beer Star 2025 erzielten Ergebnisse zeugen von der hohen Qualität, Kreativität und einzigartigen Identität unserer Produktion. Herzlichen Glückwunsch an 50&50 für die x-te Bestätigung der Exzellenz nach dem Erfolg beim Bier des Jahres, aber auch an alle anderen Craft-Brauereien, die den Namen der italienischen Brauerei leidenschaftlich hoch in der Welt tragen.“

Mit 72 konkurrierenden Kategorien und einer internationalen Jury von Verkostern, die sich aus Experten aus über 30 Ländern zusammensetzt, bestätigt sich der European Beer Star als echte „Champions League“ des Bieres, und das von den italienischen Brauereien erzielte Ergebnis ist die Demonstration eines Sektors in vollem Wachstum, der in der Lage ist, auch in den anspruchsvollsten Kontexten zu konkurrieren und zu gewinnen. Unionbirrai wird das Wachstum des Sektors weiterhin unterstützen und die Erfolge einer Lieferkette fördern, die Handwerkskunst, Innovation und eine Kultur des bewussten Trinkens vereint.

Italien: Aufhebung der überholten Produktionsbeschränkungen für Bier rückt näher, Novelle auf Drängen der Unionbirrai im Senat eingebracht

Anpassung des nationalen Rechtsrahmens an die moderne Realität des Brausektors. Dies ist das Ziel der Änderung des Unternehmensgesetzes, die von Senator Luca De Carlo, dem Präsidenten des Industrie- und Landwirtschaftsausschusses des Senats, vorgelegt wurde. Der Text schlägt die Änderung von Artikel 7 des Gesetzes Nr. 1354 vom 16. August 1962 und vor allem die endgültige Aufhebung des Präsidialdekrets 1498/1970 vor, um den Forderungen Rechnung zu tragen, die Unionbirrai, der Handelsverband der kleinen unabhängigen italienischen Brauereien, seit Jahren erfüllt.

Die Novelle, die derzeit vom Senat geprüft wird, legt fest: „Kohlendioxid in Bier muss einen Gehalt von mindestens 0,2 g pro ml 100 und einen Gehalt von nicht mehr als g 1 pro ml 100 haben. Das Dekret des Präsidenten der Republik Nr. 1498 vom 30. Dezember 1970 wird aufgehoben.“

Eine klare und entscheidende Änderung, die voll und ganz den Forderungen von Unionbirrai entspricht, anachronistische Grenzen aufzuheben, die durch eine vor über 50 Jahren konzipierte und heute durch die heutigen Produktionspraktiken und -standards überholt sind. Das Präsidialdekret 1498/1970 führte strenge Parameter für Säuregehalt, Kohlendioxid, Klarheit, Alkoholgehalt und Asche ein, die mit den modernen Braustilen, der Handwerkskunst und den europäischen Rechtsvorschriften zur Lebensmittelsicherheit völlig unvereinbar sind.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Vorlage eines Änderungsantrags“, erklärt Vittorio Ferraris, Generaldirektor von Unionbirrai, der unsere Vorschläge endlich klar und deutlich umsetzt. Zu lange haben wir gefordert, ein veraltetes Dekret zu überwinden, das vor allem kleine italienische Brauereien bestraft und ausländische Produzenten begünstigt, die nicht den gleichen Beschränkungen unterliegen. Es ist eine Regel, die Innovation, Qualität und Produktionsfreiheit einschränkt: alles Eigenschaften, die italienisches Craft-Bier einzigartig machen.“

Während der informellen Gespräche mit den zuständigen Ministerien hatte Unionbirrai bereits Stellungnahmen zugunsten der Überarbeitung des Präsidialdekrets eingeholt, in dem die Veralterung und Unvereinbarkeit der Norm mit der europäischen Gesetzgebung anerkannt wurde, insbesondere mit der EG-Verordnung 852/2004, die die Lebensmittelsicherheit auf das HACCP-System stützt und den Herstellern die Verantwortung für die Bewertung und Kontrolle ihrer Prozesse überträgt.

„Jetzt ist es an der Zeit, unsere Kräfte zu bündeln“, so Ferraris weiter. Wir appellieren an alle Verbände des Brausektors, an die Brauereien, an die Akteure in der Lieferkette, an die Unternehmensnetzwerke: Lassen Sie uns diesen Änderungsantrag gemeinsam unterstützen. Es ist nicht nur ein regulatorischer Kampf, sondern ein Akt der Gerechtigkeit für Hunderte von Produzenten, die leidenschaftlich an der italienischen Exzellenz arbeiten. Es ist eine Chance, einen wettbewerbsfähigeren, innovativeren und freieren Sektor aufzubauen.“

Unionbirrai bedankt sich erneut bei Senator De Carlo für sein Engagement und seine Sensibilität und wird die parlamentarische Arbeit am Unternehmensgesetz weiterhin aufmerksam verfolgen und hofft, dass die Änderung schnell unterstützt und verabschiedet werden kann, um endlich ein regulatorisches Hindernis zu beseitigen, das keine Daseinsberechtigung mehr hat.

 „Gemeinsam können wir die Spielregeln wirklich ändern“, resümiert Ferraris. Für ein zunehmend freies, modernes und wettbewerbsfähiges italienisches Craft-Bier.“

Quelle: Pressemitteilung der Unionbirrai

Die drinktec 2025 ist nun Geschichte

drinktec 2025: Fünf Tage Innovation, Vernetzung und Perspektiven

Vom 15. bis 19. September 2025 verwandelte sich München erneut in das globale Zentrum der Getränke- und Liquid-Food-Industrie. Die drinktec, als Weltleitmesse dieses Sektors, zog diesmal 58.281 Besucher aus 164 Ländern an – ein starkes Ergebnis, das die Bedeutung dieser Plattform unterstreicht.

Internationale Ausrichtung & Besucherstruktur

Rund 70 % der Besucher kamen aus dem Ausland, etwa 30 % aus Deutschland, etwa 40 % aus Europa und weitere 30 % aus anderen Weltregionen. Auch Entscheidungsträger großer Getränkeunternehmen waren prominent vertreten, insbesondere aus den Top-20 der Branche. Mittlere Betriebe nutzten die Messe wie gewohnt für Investitionsentscheidungen und Inspiration.

Aussteller & Themenfokus

1.117 Aussteller aus 68 Ländern präsentierten auf ca. 74.000 m² Nettofläche ihre Lösungen über die gesamte Wertschöpfungskette – von Rohstoffen über Produktion bis Abfüllung und Verpackung.

Besondere Schwerpunkte lagen auf Modernisierungsprojekten, Prozessoptimierung, Digitalisierung, sowie auf neuen Getränkekonzepten, innovativen Zutaten und Verfahren.

Ein Highlight war der Innovation Guide, mit dem Besucher gezielt Neuerungen in den Hallen aufspüren konnten.

Liquidrome & neue Formate

Neu war in diesem Jahr die interaktive Networking- und Dialogfläche Liquidrome mit Keynotes, Expertenvorträgen und Diskussionsrunden zu Zukunftsthemen. Gleichfalls präsent: die Health Bar für gesundheitsorientierte Produktkonzepte sowie eine erweiterte Startup-Zone mit nationalen und internationalen Startups. Diese Formate sprechen Trends an und schaffen Raum für Dialog und Innovation.

Innovation & Beispiele

Ein Beispiel dafür, wie sich die Messe in Innovation manifestiert: Krones präsentierte ein neues, datenbasiertes, vollautomatisiertes System („Ingeniq“) für das Abfüllen von stillem Wasser in PET, das Effizienz und Nachhaltigkeit kombinieren soll. Auch andere Aussteller zeigten Lösungen, die erkennen lassen, wie stark Nachhaltigkeit, digitales Monitoring und Ressourceneinsparung mittlerweile Teil der Innovation sind.

Fazit & Ausblick

Die drinktec 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie zu Recht ihre Position als weltweit führende Fachmesse für Getränke und Liquid-Food behauptet. Besucherzahlen, internationale Reichweite, die Tiefe der Themen und die Qualität der Innovationen sprechen dafür, dass die Messe nicht nur ein Schaufenster ist, sondern ein Motor der Branchenentwicklung.

Der nächste Termin steht bereits fest: 11. bis 15. September 2028. Viele der auf der drinktec 2025 präsentierten Technologien und Konzepte dürften bis dahin noch reifen – bis dahin wird es spannend bleiben, welche Impulse sich durchsetzen und wie sich die Branche weiterentwickelt.

Hier noch einige Stimmen zur drinktec:

Unsere Aussteller haben sich 5 Tage lang intensiv mit ihren internationalen Kunden ausgetauscht. Das Angebot und das Interesse vor allem an intelligenten Kreislaufsystemen sowie digitalen und KI-basierten Technologien war sehr groß. Alle sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Die drinktec 2025 hat wieder einmal bewiesen, dass sie die Weltleitmesse der Getränke- und Liquid-Food-Industrie ist. 

Richard Clemens, Geschäftsführer des Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen VDMA Fachverbandes

Die drinktec 2025 hat erneut gezeigt, dass sie die Plattform ist, auf der die Branche ihre zentralen Themen diskutiert: Effizienzsteigerungen, Digitalisierung und nachhaltige Lösungen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, unsere Ansätze einer breiten Fachwelt zu präsentieren. Die hohe Internationalität und die Präsenz aller relevanten Entscheider machten die Messe für uns zu einem wertvollen Forum. 

Dr. Reimar Gutte, Senior Vice President BU EMEA Liquid & Powder Technologies, GEA 

Für uns war die drinktec 2025 eine sehr erfolgreiche Messe. Die Internationalität der Besucher hat sich erneut bestätigt – wir konnten unter anderem viele Player aus Mitteleuropa, Übersee sowie auch von der Südhalbkugel begrüßen. In den Gesprächen mit den sehr qualifizierten Besuchern ließ sich eine gewisse Unsicherheit aufgrund der Zolldiskussionen erkennen. Wir sind insbesondere auch deshalb sehr zufrieden, da wir bereits auf der Messe einige Abschlüsse tätigen konnten. 

Bastian Heuft, Geschäftsführer, Heuft Systemtechnik GmbH 

Die drinktec ist einfach der Hotspot der Getränke- und Liquid-Food-Industrie. Das zeigte sich auch 2025 wieder in der hohen Qualität der Besucher. Wir trafen hier wieder sehr internationales Publikum und blicken in der Bilanz auf eine höchst erfolgreiche Messe zurück. Der Fokus der Besucher lag insbesondere auf unseren nachhaltigen Produkten der verschiedenen Verpackungsformen und der Beschichtungstechnologie. Wir konnten unsere Lösungen und Services sehr detailliert zahlreichen Anwendern aus den unterschiedlichen Branchen der Getränke- und Liquid-Food-Industrie präsentieren. 

Florian Lerche, Leiter Unternehmenskommunikation, KHS Gruppe 

Für Krones ist die drinktec 2025 mehr als nur eine Messe – sie markiert einen Meilenstein auf dem Weg zu der vernetzten, nachhaltigen und effizienten Produktion der Zukunft. Wir blicken auf fünf spannende Tage zurück mit tollen Kundengesprächen, interessanten Vorträgen im Krones Forum und zahlreichen interessierten Besuchern. Das Interesse unserer Besucher reichte von hochwertigen Prozesstechnologien über energie- und medieneffiziente Abfüll- und Verpackungslösungen bis hin zu vollautomatisierten Intralogistikkonzepten. 

Christoph Klenk, Vorstandsvorsitzender, Krones AG 

In diesem Jahr haben wir die drinktec als Plattform für die Vorstellung unserer Innovation gewählt. Wir haben uns sogar speziell auf die drinktec abgestimmt. Für uns ist die drinktec aufgrund ihrer Reichweite immer eine Gelegenheit, Emotionen und Technologie zu verbinden – und damit sicherzustellen, dass unsere Maschinen und unsere Technologie in Erinnerung bleiben. Dies ist uns auch auf der drinktec 2025 wieder mit großem Erfolg gelungen. Zahlreiche Delegationen und eine unglaubliche Anzahl von Besuchern kamen an unseren Stand. 

Marcello Ferrozzi, VP Corporate Communications, Portfolio, Innovation & Marketing, Sidel S.p.A. 

Die drinktec 2025 war eine sehr aktive und interessante Messe. Unsere Bilanz zeigt fokussierte Besucher, die wirklich nach Lösungen suchten sowie Vorgespräche zu einigen Projekten. Wir nehmen ein absolut positives Ergebnis von dieser drinktec mit. Auch unsere Kunden geben ein klares Commitment zur drinktec 2025 ab. 

Das Team von SIPA S.p.A.

Österreichs Brauer sahnen beim European Beer Star ab

Seit 2004 gehört der European Beer Star zu den weltweit renommiertesten Bierwettbewerben – ein Wettbewerb, bei dem Brauereien aus aller Welt ihre Biere in über 70 Bierkategorien messen lassen. Teilnehmen können alle kommerziellen Brauereien – besonders Bierstile mit europäischem Ursprung stehen im Fokus. Dieses Jahr wurde der Wettbewerb im Rahmen der drinktec abgehalten, mit über 2.200 eingereichten Bieren und mehr als 150 Bierexperten, die im August die Jury bildeten.

Österreichs Braukunst glänzt

Die Brau Union Österreich konnte gleich zweimal abräumen: Fohrenburg gewann Gold mit dem „Fohrenburger Jubiläum“ in der Kategorie German-Style Export – ein Spezialbier mit fast 13° Stammwürze, frisch, würzig und mit fein kristallklaren Zutaten. Ebenfalls Silber ging nach Linz: „Linzer Bier Edelstahl“ erreichte den zweiten Platz in der renommierten Kategorie Vienna Style Lager.

Die Privatbrauerei Hirt überzeugte mit dreifachem Medaillengewinn:

  • Gold für das Hirter 1270 (Vienna-Style Lager)
  • Silber für den Hirter Rubin Bock in der Kategorie German-Style Dunkler Bock
  • Bronze für das traditionsreiche Hirter Märzen in der Kategorie Austrian-Style Märzen.

Was diese Erfolge gemeinsam haben: Sorgfalt, regionale Rohstoffe und Brauhandwerk, die Liebe zum Detail und das Bewusstsein, dass gutes Bier – wie ein edler Wein – Zeit braucht.

Was sagt diese Nachricht über die Brauereien in Österreich aus?

Qualität mit Bodenhaftung: Es sind nicht nur die großen Brauereien, die gewinnen – eher kleine und mittelgroße Marken beeindrucken mit Spezialitäten und Stiltreue.

Stilvielfalt zählt: Vom Jubiläumsspezial bis zum Märzen – die Jury würdigt Qualität in vielen Bierarten, nicht nur bei IPAs oder Stouts.

Regionalität & Tradition gewinnen: Bierstile mit starker Verwurzelung (Lager, Export, Märzen etc.) werden nicht als verblasster Hintergrund wahrgenommen, sondern als Leuchttürme der Brautradition.

Der European Beer Star 2025 zeigt: Österreichs Brauer sind international konkurrenzfähig. Wer auf Qualität, Geschichte und gute Rohstoffe setzt, kann nicht nur bei Bierliebhabern, sondern auch bei professionellen Jurys Aufmerksamkeit gewinnen. Für Genießer heißt das: neue (oder alte) Bierentdeckungen warten – und „Bier aus dem eigenen Land schmeckt manchmal am besten.“

EU–USA-Handel: Strafzölle belasten Europas Brauer

Wer Bier liebt, denkt selten an Handelspolitik. Doch genau diese sorgt gerade für Ärger – und hat direkten Einfluss auf die Vielfalt in unseren Gläsern.

The Brewers of Europe haben ihre Enttäuschung über die am 21. August veröffentlichte gemeinsame Erklärung von EU und USA geäußert. Denn sie bringt keine Meistbegünstigtenklausel (MFN) für Bier.

Damit sind EU-Bierexporte in die USA nun mit einem Strafzoll von 15 % belegt – Dosenbiere trifft es sogar doppelt, da zusätzlich ein 50 %-Zuschlag auf Aluminiumderivate fällig wird. Dieser doppelte Schlag belastet nicht nur die Brauereien, sondern auch Landwirte und Partner in den Lieferketten erheblich.

Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für europäisches Bier. Ein Zoll von 15 % stellt daher eine massive Hürde dar, die nicht nur die Brauwirtschaft, sondern auch amerikanische Konsumenten, Händler und Gastronomie trifft.

Positiv wertet der Verband, dass EU-Kommissar Maroš Šefčovič Bier erneut als einen der Sektoren genannt hat, für die die EU weiterhin eine Zero-for-Zero-Lösung anstrebt. Das sei ein wichtiges Signal, dass die Sorgen der Branche ernst genommen werden.

Generalsekretärin Julia Leferman fordert die EU-Kommission nun auf, ihre Anstrengungen zu verdoppeln:

„Bier war schon lange ein Eckpfeiler des EU–US-Handels. Rohstoffe fließen in beide Richtungen, Brauer arbeiten grenzüberschreitend zusammen und schaffen so die Vielfalt an Bierstilen. Faire Handelsbedingungen würden es dem transatlantischen Biermarkt ermöglichen, wieder zu florieren – zum Nutzen von Landwirten, Brauern, Händlern, Gastronomie und Konsumenten.“

The Brewers of Europe bekräftigen ihre Bereitschaft, gemeinsam mit der EU-Kommission, den US-Partnern und der Branche an einer tragfähigen, fairen und zollfreien Lösung zu arbeiten.

Was heißt das für uns Konsumenten?

Handelspolitik klingt trocken – ist es aber nicht, wenn sie unser Lieblingsgetränk betrifft. Höhere Zölle verteuern nicht nur den Export, sie gefährden auch die Vielfalt internationaler Biere, die wir in Deutschland und Europa genauso schätzen wie in den USA. Besonders kleine Brauereien könnten unter den neuen Hürden leiden.

Ein freier und fairer Bierhandel bedeutet dagegen mehr Auswahl im Regal, stabilere Preise und die Chance, neue Bierstile zu entdecken. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik bald eine Lösung findet – denn am Ende wollen wir alle vor allem eines: gutes Bier im Glas.

Statement der Brewers of Europe zur Belastung durch die US-Zölle

Die Brewers of Europe bedauern zutiefst, dass die am 21. August veröffentlichte gemeinsame Erklärung der EU und der USA keine Meistbegünstigungsklausel (MFN) für Bier enthält.

EU-Bierexporte in die Vereinigten Staaten werden nun mit einem Strafzoll von 15 % belegt – Dosenbiere sind aufgrund des zusätzlichen Zolls von 50 % auf Aluminiumderivate sogar noch stärker betroffen. Dieser doppelte Schlag belastet die Brauereien, Landwirte und die vielen Partner entlang unserer Lieferketten in der EU schwer. Wir sind enttäuscht, dass keine Null-für-Null-Zollvereinbarung erzielt wurde, die beiden Volkswirtschaften Vorteile gebracht hätte, indem sie die Vorhersehbarkeit wiederhergestellt, Investitionen angekurbelt und den Verbrauchern eine größere Auswahl geboten hätte.

Die Vereinigten Staaten sind gemessen am Wert der größte Exportmarkt für europäisches Bier. Ein Zollsatz von 15 % ist eine massive Belastung. Das Fehlen einer Meistbegünstigung benachteiligt nicht nur die europäischen Brauereien, sondern auch die US-Verbraucher, Händler, Einzelhändler und Gastronomiebetriebe, die die Vielfalt, Qualität und Tradition europäischer Biere schätzen und darauf angewiesen sind.

The Brewers of Europe nimmt positiv zur Kenntnis und würdigt, dass Bier gestern von EU-Kommissar Maroš Šefčovič erneut als einer der vorrangigen Sektoren genannt wurde, für die die EU weiterhin ein Null-für-Null-Ergebnis anstrebt. Diese Anerkennung ist ein wichtiges Signal dafür, dass die Anliegen des Sektors gehört werden und auch in der nächsten Verhandlungsphase im Mittelpunkt stehen müssen.

Die Generalsekretärin von Brewers of Europe, Julia Leferman, forderte die Kommission nachdrücklich auf, ihre Bemühungen zu verdoppeln, um schnell ein Null-für-Null-Ergebnis für Bier zu erreichen. „Bier ist seit langem ein Eckpfeiler des Handels zwischen der EU und den USA, der auf einem einzigartigen Ökosystem der Zusammenarbeit basiert. EU- und US-Brauer arbeiten grenzüberschreitend zusammen, während Rohstoffe in beide Richtungen transportiert werden, um die ganze Vielfalt der Biersorten zu brauen. Die Wiederherstellung fairer und gegenseitiger Handelsbedingungen würde es dem transatlantischen Biermarkt ermöglichen, wieder zu florieren – zum Nutzen der Landwirte, Brauer, Händler, Gastronomiebetriebe und Verbraucher sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten.“

Die Brewers of Europe sind bereit, konstruktiv mit der Europäischen Kommission, ihren US-amerikanischen Partnern und Industriepartnern zusammenzuarbeiten, um eine dauerhafte, ausgewogene und zollfreie Lösung zu erzielen, die den langjährigen Geist der Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA im Bereich Bier widerspiegelt.

Dies ist eine Pressemitteilung der Brewers of Europe vom 22. 8. 2025, die von mir übersetzt wurde und durchaus von meiner persönlichen Meinung abweichen kann.

Die deutschen Gewinner der World Beer Awards 2025

Hier die Biere aus Deutschland, die bei den World Beer Awards 2025 am Besten abgeschnitten haben. Die Kategorien und die Reihenfolge entsprechen der Einteilung durch den Wettbewerb.

Dunkles Bier

Altbier

  • Diebels, Das  freundliche Alt 4,9 % Vol.

Starkbier

  • EKU 28 11 % Vol. Vol.

Aromatisiertes Bier

Wilde Hefen & Sauerbier

  • Braumarkt GmbH The Salted  Pepper Gose 4,4 % Vol.

Frucht & Gemüse

  • Beck’s Red Holunder 2,5 % Vol.
  • Franziskaner Weissbier  Alkoholfrei Blutorange 0,2 % Vol.
  • Schöfferhofer Grapefruit 2,5 % Vol.

Kräuter & Gewürze

  • Franziskaner Weissbier  Alkoholfrei Holunder 0,2% Vol. BRONZE

Radler & Mischgetränke

  • Franziskaner Natur Russ 2,5 % Vol.
  • Gilde Brauerei Apfel  Radler 2,9 % Vol.
  • Hachenburger Natur  Radler 2,1 % Vol.
  • Mönchshof Natur Radler 2,5 % Vol.
  • Mönchshof Natur Radler  Blutorange 2,5 % Vol.
  • Störtebeker Strandräuber Natur Radler Mango 3,6 % Vol.
  • Weiherer Radler Hell 2,4 % Vol.
  • Weismainer Naturtrübes  Radler 2,6 % Vol.

Rauchbier

  • Greif Bräu Rauchbier 5,1 % Vol.
  • Kaiserdom Smoked beer 5,2 % Vol.
  • Weiherer Rauch 5,3% Vol.
  • Weyermann® Braumanufaktur Nr,77  Smoke on the Porter 6 % Vol.

Holzfassgereift

  • Pott’s Bourbon Bock 8,7 % Vol.
  • Störtebeker Brauspezialitäten  Scotch Ale holzfassgereift 10 % Vol.
  • Vulkan Bio Bourbon Barrel DoppelBock 9,5 % Vol.

IPA

American Style

  • Maisel & Friends Urban IPA 5,6 % Vol.
  • Maisel & Friends West Coast IPA 6,6 % Vol.
  • Rügener Insel-Brauerei  East Coast IPA 5,6 % Vol.

Black IPA

  • Camba Black Shark 8,5 % Vol.
  • Wolf Gang Black IPA 6,6 % Vol.

English Style

  • Crew Republic Drunken Sailor IPA 6,4 % Vol.
  • Maisel & Friends India Ale 7,3 % Vol.

Imperial/Double/Dipa

  • Camba Imperial IPA 8,9 % Vol.

Milkshake IPA/New England IPA

  • Du Geila! New England IPA 6 % Vol.
  • Maisel & Friends Hazy IPA – Artbeer #7 Ledania 6 % Vol.
  • Störtebeker Brauspezialitäten New England IPA 6,8 % Vol.

Session

  • Astra Inkasso IPA 4,5 % Vol.
  • Crew Republic Jackpot Hazy IPA 5% Vol.
  • Weiherer /Fat Head´s Grischbeerla 4,5 % Vol.

LAGER

  • Klosterbräu Braunbier 5,5 % Vol.
  • Veldensteiner Landbier 5,4 % Vol.
  • Veldensteiner Rotbier 5,4 % Vol.
  • Waldhaus Ohne Filter Dunkel 5,6 % Vol.
  • Weismainer Flechterla  Zwick´l 5 % Vol.
  • Weyermann® Braumanufaktur Nr,100  Centennial Isaria 1924® 5,8 % Vol.

Bock

  • Bayreuther Brauhaus  Bockbier 6,8 % Vol.
  • Kaiserdom Strong 8,2 % Vol.
  • Karlsberg Bockbier 6,6 % Vol.

Classic Pilsener

  • ABK Pils Anno 1907 5 % Vol.
  • Alpirsbacher Pils 4,9 % Vol.
  • Ayinger Bairisch Pils 5,3 % Vol.
  • Haake Beck Pils 4,9 % Vol.
  • Hirsch Pils 5 % Vol.
  • Hohenfelder Typ 5 5,2 % Vol.
  • Kaiserdom Pilsener 4,8 % Vol.
  • Karlsberg Urpils 4,8 % Vol.
  • Keiler Pils 4,9 % Vol.
  • Köstritzer Edel Pils 4,8 % Vol.
  • Kulmbacher Edelherb 4,9 % Vol.
  • Radeberger Pilsner 4,8 % Vol.
  • Schlappeseppel Pils 5,1 % Vol.
  • Waldhaus Diplom Pils 4,9 % Vol.
  • Warburger Pils 4,7 % Vol.
  • Weiherer Pils 4,7 % Vol.
  • Weismainer Pils 5 % Vol.
  • Weyermann® Braumanufaktur Nr,17 Eraclea  Mediterranean Pilsner 4,9 % Vol.

Dark Lager

  • Alpirsbacher Kloster Dunkel 4,9 % Vol.
  • Ayinger Altbairisch Dunkel 5 % Vol.
  • Camba Chiemsee Black 5,5 % Vol.
  • Coschützer Schwarzbier 5 % Vol.
  • Feldschlößchen Black Beer 5 % Vol.
  • Köstritzer Schwarzbier 4,8 % Vol.
  • Löwenbräu Dunkel 5,5 % Vol.
  • Weltenburger Kloster Barock Dunkel 4,7% Vol.

Dortmunder

  • Alpirsbacher Spezial 5,2 % Vol.
  • Ayinger Jahrhundert Bier 5,5 % Vol.
  • Bayreuther Brauhaus Urstoff 5,6 % Vol.
  • Hirsch Gold 5,2 % Vol.
  • Schlappeseppel Export 5,6 % Vol.
  • Schwarzbräu Der Urtyp 5,5 % Vol.
  • Westerwald Bräu 5,2 % Vol.

Helles/Münchner

  • ABK Hell Das Blaue 5 % Vol.
  • Alpirsbacher Kloster Helles 5,1 % Vol.
  • Altenburger Hell 4,9 % Vol.
  • Bayreuther Brauhaus Hell 4,9 % Vol.
  • Beck’s Gold 4,9 % Vol.
  • Bürgerliches Brauhaus Altbairisch Hell 4,9 % Vol.
  • Camba Hell 5 % Vol.
  • Falter Privat Hell 4,9 % Vol.
  • Hachenburger Hell 4,8 % Vol.
  • Heidelberger Helles 5,2 % Vol.
  • Hiddenseer Hell 5,3 % Vol.
  • Hirsch Helles 4,8 % Vol.
  • Hofmühl Hell 4,9 % Vol.
  • Kaiser Helles 4,9 % Vol.
  • Kaiserdom Helles 4,7 % Vol.
  • Karlsberg Helles 5 % Vol.
  • Kurpfalzbräu Helles 5,2 % Vol.
  • Löwenbräu Münchner Hell 5,2 % Vol.
  • Mönchshof Hell 4,9 % Vol.
  • Pott’s Landbier Hell 4,7 % Vol.
  • Saalfelder Hell 4,8 % Vol.
  • Schlappeseppel Helles 4,8 % Vol.
  • Schwarzbräu Feines Helles 4,9 % Vol.
  • Schweiger Bräu 1516 Bayerisch Hell 4,9 % Vol.
  • Sigwart Hell 4,9 % Vol.
  • Vulkan Bio1875 Hell 4,7 % Vol.
  • Waldhaus Hell 4,6 % Vol.
  • Waldhaus Spezial Gold 5,6 % Vol.
  • Weiherer Lager Hell 4,7 % Vol.
  • Weltenburger Kloster Hell 4,9 % Vol.

Hoppy Pilsener

  • Astra Luden Lager 5 % Vol.
  • Kurpfalzbräu Hopfen Helles 5,2 % Vol.
  • Schwarzbräu Ex&Hop 5,4 % Vol.
  • Weiherer Grünhopfen Pils 4,9 % Vol.

International Lager

  • Hohenfelder Pilsener 4,8 % Vol.
  • Schwarzbräu Exquisit 5,4 % Vol.
  • Stella Artois Lager 5 % Vol.

Light

  • Altenburger Sommerhell 3,5 % Vol.
  • Greif Bräu Leicht 2,5 % Vol.
  • Schwarzbräu Leichtes Helles 3,4 % Vol.

Saisonal: Maibock/Heller Bock

  • Beer of the Gods Freya 6,3 % Vol.
  • Saalfelder Bock 6,5 % Vol.

Saisonal: Oktoberfestbier/ Märzen

  • ABK Spezial Bier Edel 5,8 % Vol.
  • Alpirsbacher Kloster Stoff 5,9 % Vol.
  • Altenburger Festbier 6 % Vol.
  • Beer of the Gods Baldur 5,5 % Vol.
  • Falter Festbier 5,9 % Vol.
  • Greif Bräu Anna Festbier 5,5 % Vol.
  • Greif Bräu Capitulare 5,5 % Vol.
  • Greif Bräu Märzen 5,5 % Vol.
  • Saalfelder Ur-Saalfelder 5,8 % Vol.
  • Weyermann® Braumanufaktur Nr. 79 Märzen 5,3 % Vol.

Starkbier

  • ABK Doppel Bock Buronator 7,5 % Vol.
  • Alpirsbacher Kloster Starkbier 7,3 % Vol.
  • Ayinger Celebrator Doppelbock 6,7 % Vol.
  • DAB Ur Bock 8 % Vol.

Wiener Lager

  • Pott’s Landbier 4,8 % Vol.

Zwickl/Pale Kellerbier

  • Ayinger Kellerbier 4,9 % Vol.
  • Braumanufaktur Hertl  Mutti’s Sonnenschein 4,9 % Vol.
  • Cliff’s Brauwerk Leipzig  Brewers Gold Lager 4,6 % Vol.
  • Greif Bräu Zwickl Naturtrübes Kellerbier 5 % Vol.
  • Hiddenseer Pils 5,2 % Vol.
  • Hirsch Zwickl 5,2 % Vol.
  • Kaiserdom Bamberger Lager unfiltriert 4,8 % Vol.
  • Ketterer Zwickel Pils 4,9 % Vol.
  • Köstritzer Kellerbier 5,4 % Vol.
  • Schnitzlbaumer Traunsteiner Zwickl 5,2 % Vol.
  • Waldhaus Ohne Filter Naturtrüb 5,6% Vol.
  • Waldhaus Ohne Filter Extra Herb 4,9% Vol.
  • Weiherer Keller 4,9% Vol.

NO & LOW ALCOHOL

Aromatisiert

  • Beck’s Blue Lemon 0,0 % Vol.
  • Feldschlößchen Natur Radler Alkoholfrei 0,4 % Vol.
  • Klosterbräu Rauchbier 0,0 % Vol.
  • Welde Natur Radler 0,2 % Vol.

IPA

  • Clausthaler IPA 0,4 % Vol.
  • Maisel & Friends IPA Alkoholfrei 0,3% Vol.
  • Weyermann® Braumanufaktur Nr. 74  IPA Zero 0,3 % Vol.

Lager

  • Beck’s Blue 0,2 % Vol.
  • Clausthaler Extra Herb 0,4 % Vol.
  • Clausthaler Naturtrüb 0,4 % Vol.
  • Clausthaler Original 0,4 % Vol.
  • Corona Cero 0 % Vol.
  • Ketterer Pils alkoholfrei 0,4 % Vol.
  • König Pilsener Alkoholfrei 0,5 % Vol.
  • Löwenbräu Alkoholfrei 0,4 % Vol.
  • Spaten Alkoholfrei 0,4 % Vol.
  • Störtebeker Brauspezialitäten Pilsener Bier 0,0 % Vol.
  • Veritasbräu Pure & Free 0 % Vol.
  • Waldhaus Diplom Pils Alkoholfrei 0,5 % Vol.
  • Waldhaus Hell Alkoholfrei 0,5 % Vol.
  • Waldhaus Ohne Filter Alkoholfrei 0,5 % Vol.
  • Warburger Dunkel alkoholfrei Bio 0,2 % Vol.
  • Welde No1 Slow Beer  Pils Alkoholfrei 0,4 % Vol.

Pale

  • Schweiger Bräu Helles  Alkoholfrei 0,4 % Vol.

Weizenbier

Hiddenseer Weizen Alkoholfrei 0,5 % Vol.

Hirsch Alkoholfrei Hefe Weisse 0,3 % Vol.

Kapuziner Weißbier Alkoholfrei 0,4 % Vol.

Ketterer Weizen  alkoholfrei 0,4 % Vol.

Maisel’s Weisse Alkoholfrei 0,3 % Vol.

Veldensteiner Hefe Weißbier Alkoholfrei 0,4 % Vol.

Waldhaus Schwarzwald Weisse Alkoholfrei 0,4 % Vol.

Pale Ale

American Style Pale Ale

  • Camba Chiemsee Pale 5,3 % Vol.
  • Maisel & Friends Pale Ale 5,2 % Vol.

Ale Belgischer Stil

  • Camba Amber 7,2 % Vol.

Belgian Style Blonde

  • Störtebeker Brauspezialitäten Belgian Blonde Ale 7,5 % Vol.

English Style Pale Ale

  • Köstritzer Meisterwerke Pale Ale 6,5 % Vol.

Sauerbier und wilde Hefen

Gose

Gosemanufaktur Ohne  Bedenken Edelgose 4,7 % Vol.

Spezialbier

Eisbock

  • Störtebeker Brauspezialitäten Pazifik Ale holzfassgereift 10 % Vol.

Experimental

  • Astra Zitrus Justus 3,9 % Vol.
  • Beer of the Gods Berserker Blut 7,5 % Vol.
  • Braumanufaktur Hertl Franken Hanf 4,9 % Vol.
  • Flammend Herz Schlossherrentrunk 7 % Vol.
  • Sebastian Riekehr – Kreativbiere Birkenzauber 6,5% Vol.
  • Sebastian Riekehr – Kreativbiere Kastanienschatten 6,9 % Vol.
  • Sebastian Riekehr – Kreativbiere Robinienweiß 6,5 % Vol.

Grape Ale

Astra Hamburger Senatsbock 6,5% Vol.

Stout & Porter

Imperial Stout

  • Weiherer/Cervejaria Bamberg Zapfenduster 8,5 %

Stout (auch Dry und Irish)

  • Weiherer Schwärzla 5,3 % Vol.

Strong Porter

  • Maisel & Friends Chocolate Bock 7,5 % Vol.

Weizenbier

Bavarian Style Hefeweisse

  • Alpirsbacher Weizen  Hefe Hell 5,4 % Vol.
  • Ayinger Bräuweisse 5,1 % Vol.
  • Ayinger Urweisse 5,8 % Vol.
  • Bayreuther Brauhaus Hefeweissbier 5,3 % Vol.
  • Coschützer Hefeweizen 5,4 % Vol.
  • Feldschlößchen Pale  Wheat 5 % Vol.
  • Franziskaner Weissbier Hell 5 % Vol.
  • Greif Bräu Bernstein Hefeweizen Hell 5,4 % Vol.
  • Greif Bräu Weisse Hefeweizen Hell 5,4 % Vol.
  • Herrnbräu Hefeweißbier  Hell 5,4 % Vol.
  • Hiddenseer Weizen 5,6 % Vol.
  • Hirsch Hefe Weisse 5,4 % Vol.
  • Hofmeister Weisse 5,1 % Vol.
  • Kaiser Hefe Hell 5,2 % Vol.
  • Kaiserdom Hefe Weißbier 4,7 % Vol.
  • Kapuziner Weißbier 5,4 % Vol.
  • Ketterer Ur Weisse hell 5,2 % Vol.
  • Kurpfalzbräu Ur Weizen Bernstein 5 % Vol.
  • Saalfelder Weizen 5,2 % Vol.
  • Waldhaus Schwarzwald Weisse 5,6 % Vol.
  • Weihenstephaner Hefeweissbier 5,4 % Vol.
  • Weiherer Weizen Hell 5,2 % Vol.

Belgian Style Witbier

  • Camba Chiemsee Wit 4,8 % Vol.

Dunkles Weizenbier

  • Franziskaner Royal 6 % Vol.
  • Greif Bräu Dunkle Weisse 5,4 % Vol.
  • Hirsch Dunkle Weisse 5,4 % Vol.
  • Ketterer Ur Weisse dunkel 5,2 % Vol.
  • Schwarzbräu Weissbier  Dunkel 5,4 % Vol.

Hopfenbetontes Weizenbier

  • Camba Jager Weisse 5,2 % Vol.
  • Maisel & Friends Bavaria Ale 7,1 % Vol.
  • Veldensteiner Mandarina  Bavaria 5,4 % Vol.

Kristallweizen

  • Hirsch Kristall Weisse 5,4 % Vol.
  • Kaiser Kristall 4,9 % Vol.
  • Weihenstephaner Kristall  Weissbier 5,4 % Vol.

Stark

  • Hofmühl Zerberus 7,5 % Vol.
  • Weihenstephaner Vitus 7,7 % Vol.

AB InBev beendet die Produktion von Gueuze Belle-Vue

Aufgrund eines Rückgangs der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr hat AB InBev beschlossen, die Produktion und Vermarktung von Gueuze Belle-Vue einzustellen. Die anderen Belle-Vue-Sorten bleiben jedoch im Sortiment. Damit endet die Geschichte einer Biermarke, die seit rund 75 Jahren besteht, Geschichte geschrieben und Brauer inspiriert hat.

Gueuze Belle-Vue entstand, nachdem Philemon Vanden Stock, ein Cafébesitzer aus Itterbeek und seit 1913 Gueuze-Mischer in Brüssel, 1927 das Café Belle-Vue in Anderlecht übernommen hatte. Dies veranlasste ihn, seinem Gueuze den Markennamen Belle-Vue zu geben; ab 1949 wurde Belle-Vue auch zum Firmennamen der Brauerei in Sint-Jans-Molenbeek.

Da das Lambic damals nur in begrenzten Mengen gebraut wurde und die daraus hergestellten Gueuze oft zu sauer waren, wurde das Bier in vielen Cafés mit ein paar Zuckerwürfeln und einem „Stoemper“ serviert, damit die Kunden das Bier nach ihrem Geschmack süßen konnten. Dies inspirierte den Sohn von Constant Vanden Stock dazu, in den Nachkriegsjahren mit der Produktion eines süßen Lambic-Biers zu beginnen – einigen zufolge eher ein Faro –, das in 25-cl-Flaschen mit Kronkorken abgefüllt wurde, im Gegensatz zu den üblicherweise verwendeten 37,5-cl-Champagnerflaschen mit Korken. Das „#capsulekensgeuze“ war geboren und wurde zu einem kommerziellen Erfolg in Nicht-Geuze-Regionen wie den Provinzen Antwerpen, Ost- und Westflandern.

1957 brachte die Brauerei Vanhonsebrouck ihr Gueuze St. Louis auf den Markt, eine Mischung aus braunem Bacchus-Bier und fermentierter Würze des Lambic-Brauers Van Haelen aus Uccle. Andere westflämische Brauer folgten diesem Beispiel: Rodenbach mit einem Gueuze Saint-Georges und die Brauerei Omer Vander Ghinste brachte ein Jahrzehnt später ihr Gueuze Jacobins auf den Markt. Die Gegenoffensive zu den 25-cl-Flaschen Gueuze Belle-Vue folgte 1978, als Luc Vanhonsebrouck sein St. Louis vom Fass einführte, was laut Constant Vanden Stock unmöglich war, aber er folgte 1980 mit Gueuze Belle-Vue vom Fass.

Als die Produktion von Belle-Vue 1975 in die neue, moderne Brauerei in Zuun (Sint Pieters Leeuw) verlegt wurde, änderte sich auch der Produktionsprozess. Die Lambic-Tradition, ausschließlich in den kalten Monaten zu brauen und die Würze in einem offenen Kühlbehälter gären zu lassen, wurde aufgegeben. Man entschied sich für die sogenannte DKZ-Methode (De Keersmaeker Zuun). Die Würze wird mit einem Wärmetauscher gekühlt und in zylindrische konische Tanks gepumpt, in die Mikroflora aus nicht steriler Druckluft eingebracht wird. Außerdem wird etwas altes Lambic hinzugefügt, und nach mehr als einer Woche Gärung und mehreren Wochen Reifung ist das Lambic bereit für die Mischung. Diese Braumethode ermöglichte es, Lambic das ganze Jahr über zu brauen und die hohe Nachfrage nach Gueuze Belle-Vue zu befriedigen.

Im Laufe der Jahre hat auch die Kritik an diesem „industriellen Gueuze“ zugenommen. 1965 wurde das erste Königliche Dekret zum Schutz traditioneller Lambic-Biere und Gueuze erlassen. Auch zusätzliche Vorschriften aus den Jahren 1973, 1974 und 1993 ignorierten die Tatsache, dass gefiltertes, gesüßtes Gueuze nichts mit traditionellem Gueuze zu tun hat. Nachdem bereits 1990 europäische Verhandlungen begonnen hatten, um eine klare Unterscheidung zwischen den beiden zu treffen, folgte 1997 eine europäische Verordnung (EWG 2301/97), die Lambic- und Gueuze-Biere, die nach der alten Methode gebraut werden, von den „industriellen“ Varianten unterscheidet. Biere, die nach dem alten Rezept gebraut werden, dürfen die Bezeichnung „Oud“ oder „Oude“ tragen.

Gleichzeitig haben sich seit 1997 die meisten Lambic-Brauer im HORAL • Hoge Raad voor Ambachtelijke Lambiekbieren (Hoher Rat für handwerklich gebraute Lambic-Biere) zusammengeschlossen, um gemeinsam für „Oude Geuze” und seine Derivate zu werben. Infolgedessen hat „altes Geuze” das „Capsulekensgeuze” von einst ersetzt, und Geuze hat sich von einem sauren Bier zu einem süßen, leicht trinkbaren Bier und schließlich zu einem milden, erfrischenden, hochwertigen Bier entwickelt, das weltweit geschätzt wird.

Neues Dreigestirn für den Hallertauer Hopfen

Das neue Hallertauer Dreigestirn am Wahlabend in Wolnzach (v.l.n.r.) Die Hopfenprinzessin Anna
Kappelmeier, die Hallertauer Hopfenkönigin Theresa Eisenrieder, die Vize-Hopfenkönigin Franziska
Mitterhuber
Foto: Pokorny Design

Auch in diesem Jahr war die Anfrage nach Platzkarten zur Wahl der Hallertauer Hopfenkönigin auf dem Volksfest in Wolnzach wieder größer als im Vorjahr. Schon lange kann nicht mehr jeder Wunsch erfüllt werden, weil schlichtweg immer mehr Besucher kommen wollen als Plätze zur Verfügung stehen.

Am Montagabend, den 11. August drängten sich etwa 2.500 Besucher in die Volksfesthalle in Wolnzach. Bereits Wochen davor wurde in der Tagespresse über die drei jungen Frauen berichtet, sie haben sich auf Veranstaltungen in der Hallertau persönlich vorgestellt und in Kurzfilmen in den sozialen Medien präsentiert. So konnten sich die stimmberechtigten Hopfenpflanzer und andere geladene Gäste bereits einen ersten Eindruck zu den Bewerberinnen verschaffen.

Am Wahlabend dann stieg die Aufregung bei den Kandidatinnen ebenso wie die Stimmung im Volksfestzelt und auch die Spannung, wer den Thron für die kommenden zwölf Monate besteigen würde. Durch den Abend führte Alexander Nadler, der amüsant und kurzweilig die Bewerberinnen befragte und ihnen die Bühne für ihre Vorstellung gab. Alle drei stellten sich, ihre Leidenschaft für den Hopfen und ihre Pläne als Repräsentantin für das „Grüne Gold“ der Hallertau vor und begeisterten durchweg das Publikum. Dieses hatte dann tatsächlich die sprichwörtliche Qual der Wahl und musste in zwei Wahlgängen über die Platzierungen entscheiden.

Das Ergebnis lautete schließlich:
Hallertauer Hopfenkönigin 2025/2026: Theresa Eisenrieder
Hallertauer Vize-Hopfenkönigin 2025/2026: Franziska Mitterhuber
Hallertauer Hopfenprinzessin 2025/2026: Anna Kappelmeier
Unmittelbar nach der Wahl strömten zahlreiche Ehrengäste vom Bürgermeister Jens
Machold über den Hallertauer Verbandsvorsitzenden Karl Pichlmeyer und
Pflanzerpräsident Adi Schapfl bis hin zu den anderen Produktköniginnen zum
Gratulieren auf die Bühne. Alle wünschten dem neuen Dreigestirn viel Spaß in ihrem
Amt und freuten sich auf ein gutes Miteinander und viele spannende gemeinsame
Termine.

Und hier eine Kurzvorstellung der drei Hopfenmajestäten:

Theresa Eisenrieder. Foto: Tom Eberl

Theresa Eisenrieder
25 Jahre, Oberpindhart bei Aiglsbach
Arbeitet bei der IGN in Niederlauterbach im Vertrieb und
Marketing
Siegelbezirk Mainburg

Franziska Mitterhuber. Foto: Tom Eberl .

Franziska Mitterhuber
20 Jahre, aus Frickendorf bei Schweitenkirchen
Duales Studium bei Airbus in Manching
Siegelbezirk Pfaffenhofen

Anna Kappelmeier. Foto: Tom Eberl

Anna Kappelmeier
24 Jahre, aus Brunn bei Geisenfeld
Notariatsinspektorin
Siegelbezirk Geisenfeld
Quelle: Pokorny Design via Pressemitteilung Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V.