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Amuse Bouche sucht Bierzapfmeister der Top-Lehrlinge

Zwei Jahr lang hat Corona Amuse Bouche in die Pause gezwungen. Jetzt kann der Wettkampf der Top-Lehrlinge 2022 aber wieder durchgeführt werden: Auftakt war eine erfolgreiche Vorrunde im Hotel Savoyen Wien.

Die lange Wartezeit wurde vom Amuse Bouche-Team genutzt: Die Amuse Bouche Challenge ermöglichte es engagierten Lehrlinge aus der Wiener Gastronomie und Hotellerie, den Auswirkungen der pandemiebedingten, temporären Schließungen entgegenzuwirken. Fachwissen, vermittelt von namhaften Experten und Erlebnisse, die nachhaltig in Erinnerung bleiben – das außergewöhnliche Konzept begeistert die Jugendlichen ebenso wie die Lehrbetriebe. Das Ziel war und ist es, engagierten Lehrlingen Fachwissen und -können für die Lehrabschlussprüfung auf inspirierende Weise zu vermitteln und darüber hinaus Perspektiven für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen.

Bierkultur mit Verantwortung als Schwerpunkt von der Vorrunde bis zum Finale

Frisches Bier perfekt zu zapfen und verantwortungsvollen Konsum zu vermitteln, auf diese Aspekte der Bierkultur legt Amuse Bouche beim Wettkampf der Top-Lehrlinge besonders großen Wert.

„Gäste erwarten perfektes Service bei allen Facetten der Bierkultur von kompetenter Beratung über Hygiene der Schankanlage bis zu richtiger Trinktemperatur, perfekt gezapftem Bier im passenden Glas. Diese Kompetenzen wollen wir genauso schulen wie den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, ein Aspekt, der in der Ausbildung immer wichtiger werden wird. Die Konsumenten greifen vermehrt zu alkoholfreien Bieren. Die Lehrlinge sollen in der Beratung der Gäste auch alkoholfreie Alternativen anbieten können“, so Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich.

Die angehenden Restaurantfachfrauen und -männer hatten im vergangenen Jahr bei einem exklusiven Ausflug in die Brauerei Göss die Chance, Fachwissen und -können von den Experten der Brau Union Österreich zu lernen. Frei nach dem Motto „Nur Übung macht den Zapfmeister“ stellten die Lehrlinge bei der Vorrunde zum diesjährigen Wettkampf der Top-Lehrlinge im Austria Trend Hotel Hotel Savoyen Wien nun ihr Können unter Beweis: Mit großem Eifer wurden zahlreiche Gläser Gösser Märzen bei der Wettkampf-Station rund um „Das perfekt gezapfte Bier“ gezapft.

Am 20. Juni, beim großen Finale in Wien, treten die „Besten der Besten der kulinarischen Nachwuchsstars“ an, um ihr Können beim „Amuse Bouche Bierzapfwettbewerb 2022“ unter Beweis zu stellen.

Was ist Amuse Bouche?

Mit der 2008 von Piroska Payer in Zusammenarbeit mit Repräsentanten der Wiener Spitzenhotellerie gegründeten Lehrlingsinitiative Amuse Bouche wurden bereits über 700 ausgewählte Lehrlinge aus ganz Österreich mit unterschiedlich konzeptionierten und organisierten Lehrlingsförderprogrammen, allen voran dem „Wettkampf der Top-Lehrlinge“, erfolgreich begleitet. Das außergewöhnliche Konzept ist international einzigartig.

Bierpreis auf dem Oktoberfest bleibt wohl unterhalb von 14 Euro

Es ist schon erstaunlich: wenn die Kiste Bier um einen Euro teurer wird, dann überschlagen sich die Tageszeitungen mit Artikeln, in denen die Besorgnis geäußert wird, dass sich viele Menschen dann das Feierabendbier nicht mehr leisten können. Dabei geht es dort mal gerade um 10 Cent pro Liter. Anders wenn wie in jedem Jahr (sofern Corona nicht herrscht) um den Bierpreis auf dem Oktoberfest in München gefeilscht wird. Dann kommen solche Gedanken überhaupt nicht erst auf und die Berichterstattung in den Zeitungen wird deutlich sachlicher. So auch in diesem Jahr. Heute hat die tz schon einmal die Wünsche der Wirte auf der Wiesn veröffentlicht. Da es sich bei den Preisen auf der Wiesn um ein wichtiges gesellschaftliches Thema handelt, wird der Artikel auch nicht hinter einer Paywall versteckt, so dass ich hier die Ergebnisse der Recherchen des Münchener Blattes wiedergeben kann.

So sagt Thomas Roiderer, der Wirt vom Hackerzelt laut der Zeitung: „Die 14 Euro werden wir nicht erreichen, das verspreche ich!“ Und Christian Schottenhamel vom gleichnamigen Zelt legt nach: „Die 14 Euro ist für uns eine Schallmauer.“ Endgültig bekanntgegeben werden die Preise aber frühestens Mitte Juni.

Auch die anderen Preise auf der Wiesn befinden sich noch in der Schwebe, werden aber zeitgleich mit den Bierpreisen bekanntgegeben. Interessant sind aber noch die Preise in den Festzelten anderer bayerischer Volksfeste. So kostet die Maß auf dem Dachauer Volksfest (13.-22. August) lediglich 8,60 Euro. Dies ist allerdings der niedrigste von der tz festgestellte Preis. Die anderen Preisen finden Sie in der Onlineausgabe des Artikels. Wenn ich aber mal ganz ehrlich sein darf: es wäre sicherlich eine interessantere Recherche, die herausfindet, weshalb das Bier in München mehr als fünf Euro mehr kosten muss als in anderen bayrischen Städten.

Mehr Wissen für mehr Bierqualität – Bierliebhaberei veröffentlicht neue Onlinekurse

Im Jahr 2020 hat Biersommelier Björn Buresch die Bierliebhaberei mit dem Ziel gegründet, online Wissen über das Nahrungsmittel Bier zu vermitteln. Seit Februar 2022 sind nun auch die offiziellen Bierliebhaberei-Onlinekurse live, die es jedem ermöglichen, überall auf der Welt einfach und günstig an Bierwissen zu gelangen.

Um sich professionelles Wissen über das Getränk Bier anzueignen, stehen Interessierten schon seit langem diverse Seminare und Weiterbildungen zur Verfügung. Allerdings wird das Wissen darin oft sehr elitär gehalten, die Preise sind hoch und nicht jeder kann sich daher eine solche Weiterbildung leisten. Grund genug für Biersommelier Björn Buresch, neue Onlinekurse zu konzipieren, die perfekt dazu geeignet sind, in die Materie Bier einzusteigen und das eigene Bierwissen Schritt für Schritt fundiert aufzubauen.

Björn hat bereits mit seinem Youtube-Kanal und seinem Blog „Bierliebhaberei“ zwei Jahre lang seine Kenntnisse an Interessierte weitergegeben, im Februar 2022 gehen nun auch seine Online-Kurse live. „Bildung muss nicht teuer sein. Das schließt auch die Bildung über Bier mit ein“, so erklärt Björn Buresch sein neues Konzept. „Meine Vision ist es, Menschen weltweit Zugang zu Wissen über Bier bieten zu können und das mit überschaubaren Kosten.“

Doch nicht nur ums Preisliche geht es ihm dabei, viel wichtiger ist, dass man mit den Onlinekursen in seinem eigenen Tempo und selbstständig lernen kann. Zu jeder Lektion erhält man ein PDF zum Speichern und Ausdrucken, sodass das Wissen auch analog gesammelt werden kann. Des Weiteren stehen alle Kurse sowohl in Deutsch als auch in Englisch zur Verfügung. Da die Informationen in den einzelnen Kursen sehr konzentriert vermittelt werden, kann man eine gute Wissensgrundlage schaffen und auch der Zeiteinsatz ist überschaubar.

Folgende Kurse stehen von nun an für Interessierte bereit:

Der kostenlose Bronzekurs gibt einen kurzen Einblick in das Thema Bier, insbesondere zu den Themen „Inhaltsstoffe des Bieres“, „Biervielfalt“ und „Foodpairing“

Der Silberkurs wurde vor allem für Unentschlossene konzipiert und gilt als Bierliebhaberei-Grundkurs. Inhalte des Silberkurses sind die Geschichte des Biers, Brauzutaten, der Brauprozess, die Bierverkostung sowie die deutschen Bierstile

Ziel des Goldkurses ist es, ein breites Wissen über die Welt der Biere zu erhalten. Dieser Kurs beinhaltet alle Kurse aus dem Silberkurs plus Module zu belgischen und britischen Bieren sowie zu Trappistenbier. Auch die Themen Foodpairing und Bierfehler werden in diesem Kurs vermittelt.

Die Onlinekurse finden Sie unter: https://www.bierliebhaberei.de.

Conrad Seidl stellt seinen „Bier Guide 2022“ vor

2022 wird ein gutes Jahr für alle, die in Österreich ein gutes Bier genießen wollen: Der aktuelle Bier Guide 2022 listet erstmals 47 Lokale auf, die weltweit zu den besten Adressen für gutes Bier gezählt werden können. Und das ist nur die Spitze einer Bierkultur, die in allen neun Bundesländern Österreichs breit aufgestellt ist.

Bierpapst Conrad Seidl, der soeben die 23. Ausgabe des Bier Guide fertiggestellt hat: „Unter den über 1000 Lokalen, die es heuer ins Listing geschafft haben, sind viele, die in ihrem Rahmen sehr verlässlich für gute Bierpflege sorgen und für ihre jeweilige Umgebung nicht weniger bedeutend sind als etwa das Hofbräuhaus für München. Oft findet man dort auch mehr Lokalkolorit zum Bier als in den international ausgerichteten Betrieben.“

Zum hohen internationalen Niveau der heimischen Bierkultur gehört auch ihre Offenheit für neue Entwicklungen. Dass heute mehr als 300 Brauereiunternehmen in Österreich tätig sind, hat auch damit zu tun, dass sich Österreich früher als viele andere Länder für damals als exotisch empfundene Biere geöffnet hat – importierte Biere waren Trendsetter. Kreative österreichische Brauer haben diese Trends aufgegriffen und ihrerseits Innovationen geschaffen, die heute auf dem Weltmarkt gefragt sind. Seidl: „Wie jedes Jahr werden auch heuer rund zwei Dutzend neue in Österreich gebraute Biere vorgestellt, viele davon nach Rezepten, die man noch vor zehn oder zwanzig Jahren allenfalls aus dem Ausland gekannt hat. Aber inzwischen sind Ales und Stouts, belgische Biere aller denkbaren Stärken und baltische Porter in österreichischen Sudkesseln heimisch geworden und stellen sich selbstbewusst der internationalen Konkurrenz.“ Österreichs Brauer exportieren jährlich eineinhalb Millionen Hektoliter, was ein Beleg für die Weltklasse unserer Bierkultur ist.

Zu den Lokalen, die mit den berühmtesten und besten Bierbars und Biergärten der Welt verglichen werden können und daher im Bier Guide mit fünf Krügeln ausgezeichnet wurden, gehören Brewpubs, wie die 1516 Brewing Company oder Beaver Brewing, beide in Wien – aber auch der immer wieder mit Innovationen beeindruckende Hotel-Ausschank der Brauerei Loncium und das heuer ebenfalls in diese Top-Klasse aufgestiegene Brauhaus Breznik, beide in Kärnten. In Steinbach am Attersee schmiedet Mario Scheckenberger in seiner Bierschmiede Geschmack ins Bier, in Hof bei Salzburg hat Reini Barta mit dem Brauhaus Gusswerk einen Taproom, in dem man gut nachvollziehen kann, warum seine Biere auch große Exporterfolge feiern. Mehr auf das regionale Publikum fokussiert, aber ebenso der Vielfalt verpflichtet ist die Bierbotschaft Herzog im steirischen Wundschuh.

In der Liste der Fünf-Krügel-Betriebe finden sich von A bis Z so unterschiedliche Unternehmen, wie der Alchimiste Belge in Salzburg und das Zündwerk in Strasshof, es gibt auf Bier&Food-Pairings fokussierte Betriebe wie das Schmid’s in Krems oder das inzwischen ebenfalls zu internationaler Bedeutung aufgestiegene Gasthaus Stumper in der Wachau. Der Bier Guide führt in mit Bier-Raritäten gefüllte Keller, wie jenen des Biergasthofs Riedberg oder des Bierhotels Ranklleiten und er gibt Einblick in die Biervielfalt, die man im Hirschen in Bregenz oder bei Hopfen & Soehne in Eisenstadt findet. Und natürlich gibt es ein Wiedersehen mit den Klassikern Schweizerhaus, dem Känguruh oder dem Brot & Spiele, die seit Jahrzehnten die Bierkultur hochhalten.

Conrad Seidl stellt neue Biere vor

Wichtig ist dem Bierpapst die Entdeckung neuer Biere. Als Innovationen des Jahres präsentiert er unter anderem:

  • Champagne Isabella Sour Ale – ein Grape Ale, für das Andreas Hartl in der 1516 Brewing Company Most der Uhudler-Trauben mitvergoren hat
  • Atacama – ein Brut IPA aus der kleinen, aber sehr innovativen Carantana Craftbeer Brewery in Klagenfurt.
  • Ganscha – ein mit Hanfblüten verfeinertes Kreativbier aus dem Mühlviertel.
  • Grantscherben – ein in Anlehnung an eine Berliner Weisse gebrautes und mit Apfelsaft verfeinertes leichtes Bier aus Wien.
  • Mosa Gueuze Style Ale – ein von Jörg „Mosa“ aus der Brauerfamilie Moser mit der Culture Collective gebrautes und spontan vergorenes Bier.
  • Salina – eine mit Halleiner Salz gebraute Gose zeigt, dass auch sehr große Konzerne feine Nischenbiere brauen.

Bier Guide 2022: Der Reiseführer zur Bierkultur

In seiner 23. Ausgabe stellt der Bier Guide auf 448 Seiten die wichtigsten Bierinnovationen vor, zudem die Besichtigungs- und Ab-Hof-Verkaufsangebote der Brauereiszene und natürlich wieder mehr als 1100 Bierlokale.

Wer auch zwischendurch auf dem Laufenden bleiben will, dem empfiehlt Conrad Seidl den zum Bier Guide passenden Newsletter, in dem er und sein Team über Neuerungen in der Bierszene berichten. Bestellen kann man diesen Newsletter unter: https://medianet.at/news/newsletter/

Die Top-Bierlokale

Der Bier Guide 2022 will Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden – mit besten Empfehlungen aus allen Bundesländern.

Und das sind die Top-Empfehlungen 2022:

  • Bierlokal des Jahres im Burgenland: Das Fritz, Weiden
  • Bierlokal des Jahres in der Steiermark: Hops, Graz
  • Bierlokal des Jahres in Kärnten: Altes Brauhaus, Völkermarkt
  • Bierlokal des Jahres in Niederösterreich: Mary’s Scottish Coffeepub, Wiener Neustadt
  • Bierlokal des Jahres in Oberösterreich: Brauhaus Haselbach, Braunau
  • Bierlokal des Jahres in Salzburg: Zum Bierführer, Goldegg
  • Bierlokal des Jahres in Tirol: Neue Post, Mayrhofen
  • Bierlokal des Jahres in Vorarlberg: Petrus, Bregenz
  • Bierlokal des Jahres in Wien: Stadtboden, 1. Bezirk
  • Micobrauerei des Jahres: Bräuhaus TenFifty, Wien, 10. Bezirk
  • Biergarten des Jahres: Gösserbräu Wels
  • Biergeschäft des Jahres: Kalea, Salzburg
  • Bierinitiative des Jahres: Private Brauereien Österreich

Die Lokalbewertungen stehen auch online

Alle Lokaltipps des Bier Guide sind auch online abrufbar: Die Webpräsenz www.bier-guide.net ermöglicht sogar eine Suche, wo man in der Nähe ein bestimmtes Bier gut gezapft finden kann. Und: Wer mit dem Smartphone unterwegs ist, findet sein Lieblingsbier und seine Lieblingsbrauerei unkompliziert mit einer eigenen App (erhältlich für iOS und Android).

Maisel startet wieder bei Bierwettbewerben durch

Seit der Markteinführung 2019 sahnt das Maisel & Friends Hoppy Hell einen Preis nach dem anderen ab und wird vom Team der Familienbrauerei liebevoll als „neuer Stern am Bierhimmel“ bezeichnet. Vergangene Woche gab es bei Maisel & Friends in Bayreuth erneut laute Jubelrufe und gegenseitiges Schulterklopfen, denn zwei der für das Brauereiteam sehr wichtigen Preise wurden verliehen. In beiden Fällen holte der Senkrechtstarter Hoppy Hell Medaillen nach Hause.

Der World Beer Cup ist einer der renommiertesten Bierwettbewerbe der Welt, wird als „Olympiade des Bieres“ bezeichnet und lediglich zwölf Medaillen gingen nach Deutschland. Eine davon konnte sich Maisel & Friends Hoppy Hell sichern. In der stark umkämpften Kategorie „Hoppy Lager“ setzte sich das modern interpretierte bayerische Hellbier aus Bayreuth gegen die große Konkurrenz von 134 Bieren durch und erreichte mit dem zweiten Platz die Silbermedaille.

Für Freude sorgten in Bayreuth auch die Ergebnisse des Meininger’s International Craft Beer Awards: Zum vierten Mal in Folge wurde das Maisel & Friends Hoppy Hell in der Kategorie „Helles (New Style)“ mit Gold ausgezeichnet. Gekrönt wird diese Auszeichnung durch die Ernennung zum „Helles (New Style) des Jahres 2022“. Bereits 2019, kurz nach seiner Markteinführung, gewann Maisel & Friends Hoppy Hell die Goldmedaille beim Meininger’s International Craft Beer Award und verteidigt diese seitdem jährlich.

„Für den World Beer Cup haben wir uns überhaupt keine Chancen ausgerechnet und nur gemäß dem olympischen Motto ‚dabei sein ist alles‘ teilgenommen. Dass wir gleich bei der ersten Teilnahme den zweiten Platz erreichen konnten, grenzt an ein kleines Wunder“, freut sich Braumeister Markus Briemle stellvertretend für das gesamte Brauerteam. „Wir sind superglücklich, dass unsere freche, moderne Interpretation eines typisch bayerischen Hellen so dermaßen durch die Decke geht!“ Der große Erfolg des Maisel & Friends Hoppy Hell bei verschiedenen internationalen Bierwettbewerben bestätigt die ausgesprochene Qualität des Bieres von Seiten unabhängiger Expertenjurys. Für die modern interpretierten Hellbiere haben die Verkostungswettbewerbe zwischenzeitlich eine eigene Kategorie geschaffen. Das zeigt, dass mit diesem Bierstil der Nerv der Konsumenten getroffen wurde, denn nicht nur die klassisch bayerischen Hellbiere befinden sich seit einigen Jahren auf der Überholspur, auch die innovativen Neuinterpretationen sind en vogue. Diesen Rückenwind nutzten auch die Braumeister von Maisel & Friends, um dem typisch bayerischen Hellbier durch verschiedene Aromahopfen einen neuen Twist zu verpassen. Ergebnis ist das „Helle (New Style) des Jahres 2022“ und Silbermedaillen-Gewinner beim World Beer Cup 2022 in der Kategorie „Hoppy Lager“.

Weihenstephaner Hefeweißbier Dunkel erringt Gold beim World Beer Cup

Einer der prestigeträchtigsten Bierwettbewerbe der Welt hat für die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan ein ausgezeichnetes Ende gefunden. Das Hefeweißbier Dunkel erhielt bei der Preisverleihung auf der Craft Brewers‘ Convention in Minneapolis, USA, die Goldmedaille. Weihenstephans Markenbotschafter Matthias Ebner war vor Ort.

Es ist fast schon eine Tradition geworden: Das Hefeweißbier Dunkel hat in fast allen Wettbewerben der vergangenen Jahre mindestens eine Medaille abgeräumt, öfter sogar Gold – so auch dieses Mal. Beim World Beer Cup, der heuer wieder vor Ort in Minneapolis, USA, auf der Craft Brewers‘ Convention stattfand, war das „Dunkle“ nicht von der Spitzenposition zu verdrängen.

Markenbotschafter Matthias Ebner war im Rahmen seiner USA-Reise vor Ort und durfte den Preis entgegennehmen: „Unser Hefeweißbier Dunkel ist ein verdienter Sieger in der Kategorie German-Style Wheat Ale. Mit seinen Nuancen von reifen Bananen und dezenten Noten von Nelke hat es die Jury absolut überzeugen können.“ Für Ebner war das ein würdiger Abschluss der USA-Reise – die erste seit Beginn der Corona-Pandemie. „Es hat gutgetan, unsere Partner und Freunde aus den Staaten nach so langer Zeit wieder zu sehen – und mit der Goldmedaille heimzufliegen fühlt sich super an.“

Der Direktor der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, Prof. Dr. Josef Schrädler, zeigte sich mehr als zufrieden: „Das ist eine Auszeichnung für die ganze Brauerei und eine Bestätigung für die großartige Arbeit, die unsere Mitarbeiter jeden Tag leisten.“

Der World Beer Cup ist als „Olympia des Bieres“ bekannt, würdigt herausragende Braukunst in 111 Kategorien und findet alle zwei Jahre statt.

Wer mehr über den Gold-Gewinner, das Hefeweißbier Dunkel, erfahren will, wird auf der Website www.weihenstephaner.de fündig. Viele weitere Infos gibt es auch im Weihenstephaner Podcast „1000 Jahre Bier“, anzuhören auf Spotify, Google Podcasts und vielen weiteren Plattformen.

Hochprozentig nachhaltig: Birkenhof-Brennerei setzt auf regenerative Energien

Photovoltaik, E-Mobilität oder ein von externer Stromversorgung unabhängiger Produktionsbetrieb waren im Gründungsjahr der Bikenhof-Brennerei in 1848 noch kein Thema. Autark war man trotzdem in gewisser Hinsicht, denn damals wurde das für die Herstellung von Westerwälder Korn, Kümmel & Co. benötigte Getreide auf eigenen Flächen angebaut.

Die heutige 7. und 8. Generation der Familie Klöckner führt den Gedanken der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit der Birkenhof-Brennerei entschieden weiter. In den vergangenen Jahren wurde eine 1.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage installiert, die bis zu 80 % des jährlichen Strombedarfs der Destillerie decken kann.

„Nachhaltigkeit betrachten wir als Gesamtkonzept. Sie fängt beim Einkauf unserer Rohstoffe an, die wir möglichst regional und in Bio-Qualität einkaufen und zieht sich durch alle Unternehmensbereiche. Inzwischen haben wir eine Ladestation für unsere Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge im Fuhrpark installiert und planen insgesamt 4 weitere E-Tankstellen, die dann auch öffentlich nutzbar sein werden“, erläutert Lukas Klöckner, der als technischer Betriebsleiter im Unternehmen tätig ist.

Ökologie und vor allem die Gesundheit des Waldes ist ein Thema, das Peter und Jonas Klöckner – beide auch begeisterte Jäger – besonders am Herzen liegt. Die Bäume im Westerwald leiden flächendeckend unter dem Klimawandel. Die Birkenhof-Brennerei initiierte daher eine Aktion, durch die in 2021 und 2022 in Zusammenarbeit mit Revierförster Jochen Panthel ca. 1.000 Eichen an ausgewählten Standorten im Nistertaler Forst gepflanzt wurden, um das ökologische Gleichgewicht zu stützen und weiter auszubauen.

Diese ganzheitliche Sichtweise des Familienunternehmens wirkt sich auch sehr positiv auf die erstklassige Qualität der Produkte der Destillerie aus, die gerade im Rahmen der Frankfurt International Trophy 2022 zur „Besten Destillerie Deutschlands“ gekürt wurde.

Meininger kürt Karlsberg Kellerbier zum Kellerbier des Jahres

Beim International Craft Beer Award 2022 des Meininger Verlages zeigte sich erneut: Die Brauer und Brauerin der Karlsberg Brauerei kreieren ausgezeichnete Biere – und dafür wurden sie gleich dreimal ausgezeichnet.

Karlsberg Kellerbier: Zum Kellerbier des Jahres gekürt

Die Qualität des vom World Beer Award bereits zum „World’s Best Lager“ ausgezeichneten Karlsberg Kellerbier überzeugt erneut und darf sich über eine weitere Top-Auszeichnung freuen: Das ungefilterte Kellerbier wurde vom Meininger Verlag zum „Kellerbier des Jahres“ gekürt und mit dem Gold Award ausgezeichnet!

Brown Metal Ale: Exklusives Spezialitätenbier gewinnt Silber

Das Brown Metal Ale wurde speziell für einen besonderen Anlass gebraut: die Karlsberg Braunacht 2022. Das kastanienbraune Spezialitätenbier sorgt mit seinen intensiven Röstaromen für ein ganz besonderes Geschmackserlebnis, denn trotz tieferer Noten trägt es mit nussigen Akzenten geschmacklich zu einem ausgewogenen Charakter bei. Die Jury ist überzeugt vom malzigen Ale der Karlsberg Brauerei und belohnt mit einer Silber-Auszeichnung.

Feingold: Elegantes Pils erhält Silber

Auch ein echter Klassiker im Sortiment der Karlsberg Brauerei erhält eine Auszeichnung: Das Feingold gewinnt die Silber-Auszeichnung in der Kategorie Pils. Das seit Jahrzehnten geschätzte vollwürzige und feingehopfte Premiumbier überzeugte die Jury durch seine harmonisch vereinten Vorzüge eines klassischen Pils und eines aromatischen Hellen oder Exports.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnungen und freuen uns besonders, dass wir nach dem überragenden Erfolg unseres Kellerbiers beim World Beer Award nun auch als Kellerbier des Jahres bei dem International Craft Beer Award ausgezeichnet wurden“, so Andreas Oster, Marketingleiter der Karlsberg Brauerei, zu den Auszeichnungen.

BMEL verlieh Bundesehrenpreise für Bier

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Manuela Rottmann, hat heute in der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin den Bundesehrenpreis für Bier verliehen. Dies ist eine der höchsten Auszeichnungen, die deutsche Brauereien erreichen können. Die Preisverleihung erfolgte gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Dr. Diedrich Harms.

Dazu Rottmann: „Die heute ausgezeichneten Qualitätsbrauereien tragen zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten bei. Mich beeindruckt insbesondere, dass sich gerade kleine und mittlere Unternehmen in besonderem Maße der nachhaltigen Produktion und Vermarktung verpflichtet haben und versuchen, energie- und wassersparend zu brauen und die Reststoffe wie Biertreber zu anderen Produkten zu verwerten.“

Nachfolgende Brauereien wurden 2022 mit dem Bundesehrenpreis für Bier ausgezeichnet:

  • Privatbrauerei Streck-Bräu GmbH & Co. KG (Ostheim vor der Rhön, Bayern)
  • Schönbuch Braumanufaktur GmbH & Co. KG (Böblingen, Baden-Württemberg)
  • Schloßbrauerei Maxlrain GmbH & Co. KG (Tuntenhausen, Bayern)
  • Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH (Meißen, Sachsen)
  • BRAUEREI USTERSBACH Adolf Schmid KG (Ustersbach, Bayern)
  • Privat-Brauerei Schmucker GmbH (Mossautal, Hessen)
  • Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG (Mannheim, Baden-Württemberg)
  • Schwarzbräu GmbH (Zusmarshausen, Bayern)
  • Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid GmbH (Waldhaus, Baden-Württemberg)
  • Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG (Warstein, Nordrhein-Westfalen)
  • Flötzinger Brauerei Franz Steegmüller GmbH & Co. KG (Rosenheim, Bayern)
  • Distelhäuser-Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co. KG (Tauberbischofsheim, Baden-Württemberg)

Hintergrund:

Die seit 2008 jährlich verliehene Auszeichnung ist ein Beleg für den hohen Qualitätsstandard deutscher Biere. Jedes zur Prüfung eingereichte Bier wird von der DLG einer analytischen und sensorischen Fachbewertung unterzogen. Ausgezeichnet werden die Brauereien, die mit ihren Bieren in der DLG-Qualitätsprüfung des jeweiligen Jahres eine besonders gute Gesamtleistung erzielen.

Altenauer Biere mit Regionalmarke „Typisch Harz“ ausgezeichnet

Turbulente Zeiten liegen hinter der Altenauer Brauerei. Nach dem Verkauf galt es ab Anfang April 2021 zunächst Modernisierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Jedoch schon Mitte des letzten Jahres kam das Signal aus Altenau, dass die Altenauer Biere weiterhin das Siegel Typisch Harz tragen sollen. Die Zustimmung der Typisch Harz-Expertenkommission war letztlich reine Formsache, werden die Biere doch mit regionaler Braugerste und gutem Harzer Gebirgswasser nach bewährten Rezepturen handwerklich gebraut.

„Wir freuen uns über die Entscheidung der neuen Geschäftsführung unter Familie Kilian, der Regionalmarke treu zu bleiben. Dies ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit dem Harz und der hiesigen Brautradition.“ erklärt Andreas Lehmberg, stellvertretener Geschäftsführer des Harzer Tourismusverbandes. Grundvoraussetzung für die Zertifizierung sei die regionale Herkunft der wichtigsten Rohstoffe und deren Verarbeitung in der Region. Beides ist auch weiterhin gegeben, so Lehmberg. Bereits unter dem letzten Eigentümer waren einige Produkte ausgezeichnet. Im November 2021 wurde das Label Typisch Harz erneut den fünf Bieren sowie dem Malztrunk und der Altenauer Limmo verliehen. Der Altenauer Klippenbock gesellte sich Anfang 2022 hinzu. Dass die offizielle Urkundenübergabe erst jetzt im Frühjahr 2022 erfolgt, ist der Priorisierung der umfangreichen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen am Produktionsstandort in Altenau geschuldet. Ziel von Geschäftsführer Joachim Kilian, diplomierter Braumeister Weihenstephan, und seiner Partner ist es, die mittelständige Brauerei langfristig konkurrenzfähig zu machen und damit die Arbeitsplätze zu sichern.

Die Urkunde nahm Steffi Kilian, verantwortlich für das Marketing, im Hofladen auf dem Gelände der Brauerei entgegen.