Ulm ist in erster Linie durch sein Münster bekannt, das mit etwas mehr als 15 Metern den höchsten Kirchturm der Welt aufweist. Aber die schwäbische Metropole hat noch mehr zu bieten, beispielsweise eine hervorragende Brauerei, von der jetzt das naturtrübe Kellerbier vor mir steht. OK, „naturtrübes Kellerbier“ ist eine Tautologie. Ich denke aber, dass die Brauerei die Hefetrübung zur Unterscheidung zum Kellerbier dunkel verwendet, das es ebenfalls von Gold Ochsen gibt. Aber jetzt will ich mich dem Bier zuwenden, das vor mir steht.
Hell goldfarben und mit leichter Hefetrübung fließt das Bier ins Glas. Dabei bildet sich eine feinporige weiße Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt.
Düfte nach Brotkrume, Kräutern und Heu steigen mir in die Nase. Das macht richtig Lust auf den ersten Schluck.
Der Antrunk ist recht süß und zeichnet sich durch eine sehr feinperlende Kohlensäure aus. Auf der Zunge kommt eine überraschende Bittere dazu, kräftig genug, um die Süße zu überdecken. Das Mundgefühl ist voll und rund. Die Bittere ist auch in der Kehle der vorherrschende Eindruck. Dort klingt sie auch lange nach.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
5, % Vol.
Bittereinheiten:
12 IBU
Farbe:
6 EBC
Brauerei:
Brauerei Gold Ochsen GmbH
Veitsbrunnenweg 3-8
89073 Ulm
www.goldochsen.de