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22. 9. – 23. 9. 2023: Bierprobier Bierfestival St. Gallen

Das Bierfestival Bierprobier in St. Gallen im Osten der Schweiz geht in die fünfte Runde. Und das bedeutet: 2 Tage – 30 Brauereien – mehr als 200 Biere. Während der zwei Festivaltage dreht sich alles rund um das Kulturgut Bier und die Besucher lernen nationale, regionale und lokale Brauereinen kennen. Bier in all seinen Facetten, Aromen und Ausprägungen wird auf der Veranstaltung ausgeschenkt. Das Festival-Special zum Thema Cider stellt den spritzigen Apfelschaumwein und seine Cider-Produzenten ins Zentrum – und diese können sich absolut sehen lassen.

Für Gaumenfreuden sorgt ein vielfältiges Angebot an Leckerbissen und für Stimmung und Unterhaltung gibt es Musik-Acts sowie eine Gaming Zone. Das Bierfestival verspricht also, eine runde Sache zu werden.

Der neue Weltmeister der Biersommeliers kommt aus der Schweiz

Zur Weltmeisterschaft 2022 kamen 82 Teilnehmer aus 18 nach München, um den Besten ihrer Zunft zu ermitteln. Die Weltmeisterschaft umfasste Vorrunden, die am 11. September 2022 bei Doemens durchgeführt wurden, sowie das Finale auf dem Münchner Messegelände. In den Vorrunden mussten aus je zehn Gläsern bestimmte Bierflavours und Bierstile erkannt und bestimmt werden. Ein Wissenstest rundete die Vorrunden ab. Die besten neun Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Portugal und den Niederlanden qualifizierten sich für das Finale.

In einem proppenvollen Saal im Münchner Messegelände sorgten die Gäste für eine fantastische Stimmung und feuerten ihre Lieblingsfinalisten an. Eine hochkarätig besetzte Jury beurteilten im Finale die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Finalisten. Als Bewertungsgrundlage dienten die sensorische Beurteilung des Bieres, das Hintergrundwissen zum Bier (story telling), das Aufzeigen einer passenden Kombination des Bieres mit einer Speise sowie die Performance auf der Bühne.

Jedem Finalisten wurde ein verdecktes Bier zugelost. Unter den Bieren befanden sich ausschließlich international bekannte Biere wie das Sierra Nevada Torpedo, das La Trappe Quadrupel, das Fullers ESB und das Samuel Smith Imperial Stout. Die Kunst war es, die Informationen über das zugeteilte Bier innerhalb von 5 Minuten vorzutragen und die Botschaften in einem roten Faden kompetent zu vermitteln.

Es war ein atemberaubendes Finale, aus dem Giuliano Genoni als verdienter Sieger hervorging. Ihm gelang es am besten und am eindrucksvollsten, die Jury und das Publikum von seinem umfassenden, vielseitigen Wissen über das Paulaner Salvator mit entsprechender Präsentationskunst und Emotion zu überzeugen.

Auch der Organisator und Verantwortliche der Weltmeisterschaft der Biersommeliers, Dr. Michael Zepf, war beeindruckt von den Leistungen der Finalisten: „Die Präsentationen der Finalisten ist Beleg für das durchgehend hohe Qualitätslevel. Die intensiven, monatelangen Vorbereitungen der Teilnehmer haben sich wieder einmal ausgezahlt.

Schweizer Forscherin will Hopfen im Bier durch Hanf ersetzen

Regionalität liegt bekanntlich voll im Trend. Und da haben die Brauer in der Schweiz ein Problem. Der Hopfen will im Alpenstaat einfach nicht vernünftig gedeihen. Das brachte die Forscherin Amandine André, die an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) arbeitet, auf eine Idee, die im Nachhinein als vollkommen logisch erscheint, auf die aber bislang nach meinem Wissen niemand gekommen ist. Hanf ist mit dem Hopfen verwandt und kann ebenfalls zum Erzeugen der Bitterkeit des Bieres verwendet werden. Außerdem hat der Hanf gegenüber dem Hopfen einige Vorteile. Er ist widerstandsfähiger gegen den Klimawandel, gedeiht in der Schweiz gut und benötigt weniger Dünger, Pflanzenschutzmittel und Wasser.

Inzwischen gab es auch erste Brauversuche, die bereits recht erfolgversprechend ausgefallen sein sollen. Dabei wurden 75 % des Hopfens durch Hanfblüten ersetzt und in einer kleinen Verkostung sollen die Verkoster keinen Unterschied zu herkömmlichen Lagerbieren festgestellt haben. Derzeit werden die Biere gelagert, u feststellen zu können, ob sie auch eine längere Lagerzeit ohne Qualitätsverlust überstehen können.

Ökologisch macht die Verwendung von Hanf sicher Sinn. Neben dem bereits erwähnten geringeren Bedarf an Dünger, Pflanzenschutz und Wasser gibt es den Vorteil, dass die zum Brauen verwendeten Blüten bei der Verarbeitung von Industriehanf als Abfallprodukt anfallen.

Jetzt wundern Sie sich eventuell, weil Sie Hanfbier schon ab und an im Handel gesehen haben. Dabei handelt es sich aber um ein anderes Produkt, da es sich bei den Hanfbieren, sie im Handel bereits erhältlich sind, um konventionelles Bier handelt, bei dem Hanfblüten als Aromastoff verwendet wurden. Bei den Versuchen der ZHAV ist der Geschmack des Hanfes aber unerwünscht und er soll auch nicht aufgetreten sein. Im Moment muss dem Bier auch noch recht viel Hanf hinzugefügt werden, etwa die drei- bis vierfache Menge des eingesparten Hopfens, um eine vergleichbare Bittere zu erhalten. Derzeit führen die Schweizer Pflanzversuche durch, um eine passende Hanfsorte zu züchten, die einen erhöhten Anteil an Bitterstoffen aufweist.

Giuliano Genoni gewinnt die Schweizer Meisterschaft der Bier-Sommeliers

Am 20. No0vember 2021 fand im Bierhübeli in Bern die Schweizer Meisterschaft der Bier-Sommeliers statt. Auf hohem Niveau kämpften 25 Bier-Sommeliers um den Titel und zugleich um einen Platz in der Nationalmannschaft, die die Schweiz 2022 bei der Weltmeisterschaft in München vertreten wird. Giuliano Genoni aus dem Tessin setzte seine Kenntnisse rund ums Bier meisterhaft ein und überzeugte die Expertenjury im spannenden Finalkampf.

Die vom Schweizer Brauerei-Verband organisierte Schweizer Meisterschaft der Bier-Sommeliers war ein Kräftemessen der besten Bier-Sommeliers der Schweiz. Der Wettkampf startete mit Kopfarbeit: In der ersten Disziplin wurde das Bierwissen anhand eines anspruchsvollen Theorietests abgefragt. Nach einer kurzen Pause begann der praktische Teil der Meisterschaft. Die Wettkämpfer mussten in Bierproben typische Aromen aber auch Fehlaromen, wie der Geschmack nach Banane, gekochtem Gemüse oder gar ranziger Butter erkennen. Nach einer Erholungsphase folgte die dritte Disziplin, bei der die Bier-Sommeliers zehn Biere anhand einer Blindverkostung verschiedenen Bierstilen zuordnen mussten. Die Gläser wurden geschwenkt, der Inhalt angeschaut, gerochen und verkostet.

Die zehn besten Bier-Sommeliers der Vorrunden qualifizierten sich für das Halbfinale, wo die eigentliche Paradedisziplin eines jeden Bier-Sommeliers gefordert war: die Bierpräsentation. Die Halbfinalisten brachten selber ein Bier mit, welches sie der Jury präsentieren mussten. Die Jury setzte sich zusammen aus: Carmen Wyss, Bier-Sommelière und Kommunikationsexpertin, Philipp Wach, Ausbildungsverantwortlicher Romandie GastroSuisse, Philippe Corbat, Bierliebhaber und Kenner der Schweizer Bierszene, Patrick Thomi, Vize-Weltmeister der Bier-Sommeliers 2019, Martin Droeser, Schweizermeister der Bier-Sommeliers 2018 und Marcel Kreber, Direktor des Schweizer BrauereiVerbandes. Zur Bierpräsentation gehörten unter anderem der korrekte Ausschank, die beschreibende Degustation mit sensorischen Eigenschaften des Bieres, die Vorstellung von passenden Speisenkombinationen und Hintergründen des Bierstils. Die Gestaltung lag dabei in der Verantwortung jedes einzelnen Bier-Sommeliers. Die Bier-Sommeliers traten im Halbfinale im Direktduell gegeneinander an, wobei sich der jeweilige Sieger für das Finale qualifizierte, genau wie auch der Zweitplatzierte.

Das Finale war ebenfalls der Bierpräsentation gewidmet, wobei die sechs Finalisten je drei verschiedene Biere zur Auswahl erhielten und daraus ihren Favoriten präsentierten. Die Bier-Sommeliers schenkten die Biere ein, degustierten sie, beschrieben die Eigenschaften und versuchten so, die Jury und das Publikum im Saal von sich zu überzeugen. Das Publikum, bestehend aus Bierliebhabern der gesamten Schweiz, unterstützte die Finalisten lautstark. Alle Präsentationen waren auf hohem Niveau und machten der Jury die Entscheidung nicht einfach. Am Schluss setzte sich Giuliano Genoni (Capolago) knapp vor Gregor Völkening (Affoltern am Albis) und Lukas Porro (Zürich) durch. Cindy Elsenbast (Luzern) folgte auf Rang 4, Claude Preter (Rheinfelden) auf 5, Petra Elsenbast (Luzern) auf 6 und Melitta Costantino (Sion) auf 7. Giuliano Genoni darf sich nun Schweizermeister der Bier-Sommeliers nennen und wird zusammen mit den Rängen 2 bis 7 die Schweiz 2022 an der Weltmeisterschaft in München vertreten.

Bier-Sommelier Ausbildung der Schweiz feiert 10jähriges Jubiläum

Die Ausbildung zum Schweizer Bier-Sommelier feiert dieses Jahr das zehnjährige Jubiläum. Im Jahr 2010 hat der Schweizer Brauerei-Verband die Schirmherrschaft über die Bier-Sommelier Ausbildung der Brauakademie Doemens in der Schweiz übernommen. Damit wurde ein erster Schritt getan, die Bierkompetenz in der hiesigen Gastronomie zu erhöhen. Ein Jahr darauf startete der vom SBV und GastroSuisse entwickelte Lehrgang zum Schweizer Bier-Sommelier erstmals und traf den Nerv der Zeit. Die Biervielfalt sowie die Anzahl Brauereien in der Schweiz nahmen rasant zu. Bierwissen war daher immer mehr gefragt und der Schweizer Bier-Sommelier sprang in die Bresche. In den letzten zehn Jahren konnten knapp 600 Bierexpertinnen und Bierexperten ihre Zertifikate erlangen und sorgen dafür, dass das Bierwissen in der Gastronomie und darüber hinaus verbreitet wird

4. 7. 2021: Zehn Jahre JungfrauBräu

Corona ist zwar immer noch nicht vorbei, aber da jetzt Sommer ist, werden doch wieder die ersten Veranstaltungen angekündigt. Lassen Sie uns gemeinsam hoffen, dass sie dann auch wirklich stattfinden können.

Die erste Ankündigung kam von der kleinen Brauerei „JungfrauBräu“ in der Schweiz, die am Sonntag, den 4. Juli, ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Über ein Programm ist mir nichts bekannt, aber da es sich um die erste Einladung nach 16 Monaten Shutdown handelt, die ich bekommen habe, muss ich hier einfach die Ankündigung machen.

Noch mal in Kürze:

Termin:

Sonntag, 4. Juli 2021 ab 14.00 Uhr

Ort:

JungfrauBräu AG
Derfliplatz 14, Schwanden
3855 Brienz am See

Feldschlösschen – Alkoholfrei

Die Brauerei Feldschlösschen trägt ihren Namen vollkommen zu Recht. Wer auf den Gebäudekomplex zufährt kommt kaum auf den Gedanken, dass er sich der vermutlich größten Brauerei der Schweiz nähert. Sie sieht wirklich wie ein Schloss aus und nicht zu Unrecht bezeichnet sie sich als eine der schönsten Brauereien der Welt. Selbstverständlich bietet die Brauerei auch Führungen durch die Produktion an, die etwa 2,5 Stunden dauern und mit einer Verkostung enden. Beeindruckend ist auch die Bierkarte des Brauereirestaurants, die mehrere Dutzend Biere aus der Schweiz und der ganzen Welt anbietet. Leider ist die Schweiz ein sehr teures Pflaster, so dass eine umfangreiche Verkostung der Biere die Urlaubskasse kräftig beutelt. Jetzt steht ein alkoholfreies Lagerbier aus dem Hause Feldschlösschen auf dem Plan, das darauf wartet, von mir verkostet zu werden.

Goldgelb zeigt sich das Bier im Glas mit recht wenig gemischtporigem Schaum, der sich schnell auflöst. Damit sagt mir die Optik nur bedingt zu.

Auch das Aroma ist eher schwach. Das Bier ist in der Nase kaum wahrzunehmen. Aber die Düfte die mir in die Nase steigen, sind mit ihrer Malzigkeit und der leichten Bitternote recht angenehm.

Der Antrunk ist sehr schlank und daraus sticht lediglich die großzügige Dosierung der Kohlensäure hervor. Schnell kommt ein leichtes Bitter dazu. Von Fruchtigkeit ist nichts zu schmecken, so dass das Bier einen eher unausgewogenen Eindruck macht. Auch der Abgang empfiehlt sich mit einem nur schlappen Bitter und er klingt nur kurz nach.

Normalerweise steht die Schweiz bei mir für Qualitätsprodukte. Das alkoholfreie Feldschlösschen erfüllt diese Erwartung leider nicht.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen

Alkoholgehalt:

0,5 % Vol.

Bittereinheiten:

15 IBU

Stammwürze:

4,3° Plato

Brauerei:

Feldschlösschen Getränke AG
Theophil Roniger-Strasse
4310 Rheinfelden
Schweiz
www.feldschloesschen.swiss

Doppelleu – Single Hop Black Ale

Das Single Hop Black Ale stammt aus der Doppelleu Brauwerkstatt im schweizerischen Winterthur. Alle Biere dieser Brauerei sind obergärig und modern gehopft. Es gibt zwei Produktlinien: die Chopfab-Biere (7 Sorten) und die aufwändigen Doppelleu-Biere (6 Sorten).

Blickdicht und glänzend schwarz präsentiert sich das Bier. Es bildet leicht überdurchschnittlich viel festen Schaum, der ungewöhnlich dunkel ist und sehr lange erhalten bleibt.

Das Aroma wird durch die Röststoffe dominiert. Ich rieche Kaffee und Schokolade, unterstützt durch den Duft nach Pumpernickel.

Der Antrunk ist trocken und ich stelle fest, dass dieses Bier nur wenig dafür aber sehr feinperlige Kohlensäure enthält. Der Geschmack nach Pumpernickel zusammen mit kräftigen Kaffeenoten treten bei diesem Bier in den Vordergrund. Trotz des Eindrucks von Pumpernickel ist das Bier angenehm herb. Im Abgang kommt noch eine Schokoladennote zum Vorschein, die sich mit einem leichten Geschmack nach Mokka hervorragend verträgt. Der Nachklang ist ellenlang.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Pale Ale, CaraAroma, Münchner), Röstgerste, Hopfen (Galaxy), Hefe

Alkoholgehalt:

7,0 %

Bittereinheiten:

70 IBU

Brauerei:

Doppelleu Brauwerkstatt AG
Industriestrasse 40
8404 Winterthur
Schweiz
www.doppelleu.ch

Käpplijoch Sauerkirsche

Die Schweiz ist eigentlich nicht für ihre Braukunst bekannt; und das, obwohl die Schweiz das Land mit der größten Brauereidichte weltweit ist. Auf jeweils etwa 8.600 Einwohner kommt eine Brauerei (zum Vergleich: in Deutschland kommen auf jede Brauerei etwa 50.000 Einwohner). Das bedeutet, dass die meisten Brauereien in der Schweiz Kleinbetriebe sind, die handwerklich arbeiten. Ich weiß allerdings nicht, weshalb die Biere aus der Schweiz im Ausland so selten angeboten werden, insbesondere weil ich das Vorurteil habe, dass die Schweizer sehr auf Qualität achten, und das nicht nur bei Uhren und Schokolade. Und tatsächlich – als ich Ende letzten Jahres auf der BrauBeviale war, wo ich viele Biere verkosten konnte, hat mich ein Bier aus der Schweiz am meisten beeindruckt. Dieses Bier steht jetzt vor mir und ich bin mal gespannt, ob es mir zu Hause genauso gut schmeckt wie auf der Messe.

Ich bin da allerdings optimistisch. Auf der Messe hatte ich kurz die Möglichkeit, mit Daniel Nüesch zu sprechen, dem Brauer dieses Fruchtbiers. Er erzählte mir, dass es im Gegensatz zu den belgischen Fruchtbieren nicht mit wilden Hefen gebraut wurde, sondern mit Reinzuchthefe und dass pro Hektoliter volle 30 kg Kirschen verbraut wurden. Da kann ich mich wieder auf ein fruchtiges Trinkvergnügen freuen.

Leuchtend rubinrot strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Darüber bildet sich eine durchschnittlich große rosa Schaumkrone, die wie bei fast allen Fruchtbieren schnell in sich zusammenfällt.

Die Kirschen dominieren das Aroma. Dazu kommt eine angenehme Malzsüße,

Der Antrunk ist für ein Fruchtbier recht trocken und durch die reichlich vorhandene kräftige Kohlensäure wunderbar spritzig. Auf der Zunge nimmt die Säure der Kirschen zu und die Malzsüße bleibt diskret im Hintergrund, unterstützt den Geschmack der Kirschen aber. Das Mundgefühl ist jetzt rund und angenehm. Im Abgang ist das Käpplijoch Sauerkirsche überraschend schlank, trotzdem klingt der Geschmack der Kirschen noch einige Zeit nach.

Das Käpplijoch Sauerkirsche ist sicher kein Bier, das ich den ganzen Abend trinken möchte. Es ist eher ein Bier als Aperitif, mit dem man seine Gäste empfängt. Dazu noch das passende Löffelfood. Besser können Sie Ihren Gästen Ihre Hochachtung nicht beweisen. Halt ein wirklich außergewöhnliches Bier statt Champagner. Und schon passt auch der Preis dieses Bieres. Herr Nüesch hat mir auf der BrauBeviale stolz erzählt, dass dieses Bier in der Schweiz für bis zu 38 Franken pro Flasche verkauft wird. Und ich meine, auf dieses Bier kann er zu Recht stolz sein.

Zutaten:

Kirschen, Braumalz, Brauwasser, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Käppelijoch
D. Nüesch
Colmarerstr. 16
4055 Basel
Schweiz
https://www.facebook.com/Käppelijoch-Bier-186184561436057/

18. 9. – 19. 9. 2020: Zweites Bierfestival St. Gallen

Am Wochenende vom 18. und 19. September 2020 treffen sich die Ostschweizer BierLiebhaber in St.Gallen zum zweiten Bierfestival «Bierprobier». Nationale, regionale und lokale Brauereien laden zur Verkostung ihrer Bierkreationen ein. Das Bierfestival St.Gallen ist ein wiederkehrender Event der Olma Messen St.Gallen für Bierfans.

Bierparadies Schweiz

Kaum ein Land hat so viele Brauereien pro Einwohner wie die Schweiz. 2019 waren es 1’179 registrierte Brauereien, fast tausend davon sind Klein- und Microbrauereien. Damit ist die Schweiz absoluter Spitzenreiter in Europa. Diese Brauereien sind denn auch für die riesige Biervielfalt zuständig, die in den letzten Jahren enorm gewachsen ist und auch das Verständnis für das Bier als jahrtausendealtes Kulturgut fördern.

Bier in allen Facetten für Liebhaber und Entdecker

Mit Biergenuss und Food in lockerer und stimmiger Atmosphäre wird mit dem Bierfestival ein einmaliges Erlebnis rund ums Bier angeboten. An zwei Tagen laden 16 Brauereien die Besucher auf eine Bier-Entdeckungsreise ein. Vor Ort können über 100 Biersorten probiert werden. Die Brauer stehen für Infos gerne Rede und Antwort und geben Einblick in die Geheimnisse ihrer Braukunst und Produkte. Das Festival findet in einem großzügig gestalteten Innenbereich (Halle 9.1) mit den Brauereien und einem wettergeschützten Außenbereich mit Sitzgelegenheiten und Essensangeboten statt.

Plattform für kleine und große Brauereien

Das Bierfestival «Bierprobier» versteht sich als regionale Vermarktungsplattform für das Bier. Der Brauereibranche und -szene wird damit die Möglichkeit geboten, Bier als Genussmittel bekannter zu machen und auch das Verständnis für das Kulturgut Bier zu fördern.

Erlebnisse rund um die Themen Genuss und Nahrung sind dieses Jahr, wegen vielen abgesagten Messen und Festivals, zu kurz gekommen. Mit der Durchführung des Bierfestivals schaffen die Olma Messen St.Gallen den Spagat zwischen Normalität und Gesundheitsschutz – wobei auch alle Besucher aufgefordert werden, die aktuellen Covid-19 Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Bierprobier: Informationen und Tickets

Das «Bierprobier» – Bierfestival findet am Freitag, 18. und Samstag, 19. September 2020 in der Halle 9 sowie im Biergarten der Außenhalle 9 statt. Alle Informationen zum Bierfestival sowie Tickets gibt es unter www.bierprobier.ch. Um ein sicheres Erlebnis zu ermöglichen, verfügen die Olma Messen St.Gallen über ein Covid-19-Schutkonzept (vgl. auch Kasten unten). Die wichtigsten Massnahmen für Besucher sind:

  • Hygiene: Für jedes Bier und jede Degustations-Portion erhalten Besucher ein sauberes Glas und es stehen Möglichkeiten zur Händedesinfektion zur Verfügung.
  • Ausreichend Platz: Es hat genügend Platz mit Steh-/Sitzgelegenheiten, um die Abstandsregeln einzuhalten.
  • Vorverkauf: Tickets müssen online gekauft werden und jeder Besucher wird dabei registriert.
  • Cashfree: Bezahlung der Konsumation vor Ort nur mit Debit- oder Kreditkarte möglich (kein Bargeld!)

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Veranstalters.

Ein Hoch auf die Bierfeste in der Schweiz

Bierfeste und -festivals gibt es selbstverständlich nicht nur in Deutschland, sondern auch die Schweizer feiern ihr Bier. In der Schweiz finden im Jahr 2020 zahlreiche Bierfestivals statt. Über 1100 Brauereien sorgen dafür, dass sich das Bierangebot in der Schweiz fortlaufend erweitert. Die Festivals haben zum Ziel, das jahrtausendealte Handwerk der Braukunst und das Bier als Kulturgut den Besuchern näherzubringen. Eine Übersicht über die wichtigsten Events bietet die Seite www.MySwitzerland.com/events.

Let It Beer in Burgdorf (Bern), 27.–28. März 2020

Vom 27. bis 28. März 2020 findet das Emmentaler Bierfest in der Markthalle in Burgdorf in der Region Bern statt. Die Besucher des Festes können die einheimische Vielfalt der regionalen Bierkultur entdecken und degustieren. Mehr als 30 Brauereien öffnen die Schleusen an ihren Zapfhähnen. Die Tickets gibt es ab 15 Schweizer Franken (rund 14 Euro). www.letitbeer.ch

Zürich Bier Festival, 16.–18. April 2020

Das Zürich Bier Festival lockt mit über 300 verschiedenen Bieren zum Probieren von über 35 Brauereien aus aller Welt. Besucher können vom 16. bis 18. April an Workshops teilnehmen, Live-Musik genießen und neue Biersorten für sich entdecken sowie mit den Brauern direkt ins Gespräch kommen. Das Ticket kostet 25 Schweizer Franken (rund 24 Euro) und versteht sich inklusive Festivalglas. www.probier.ch

Thunersee Bierschiff 2020 (Bern), 17.–18. April 2020

Am 17. und 18. April 2020 ankert das Motorschiff Berner Oberland auf dem Thunersee an der Ländte Thun für einen besonderen Anlass: Die Gäste auf dem Thunersee Bierschiff haben die Möglichkeit, die schweizerische Biervielfalt zu degustieren. Der Eintritt kostet 12 Schweizer Franken (rund 12 Euro). Das Event findet zu folgenden Zeiten statt: Freitag, 17. April 2020 von 15.00 bis 23.00 Uhr sowie am Samstag, 18. April 2020 von 14.00 bis 23.00 Uhr. https://thunerseebierschiff.ch

Luzerner Bier Kultur Tage, 8.–9. Mai 2020

Im Sinnlicht werden 12 Brauereien aus dem Kanton Luzern 50 verschiedene Biere zum Probieren anbieten. Mit dem eigenen Glas können die Gäste von Brauerei zu Brauerei schlendern. Außerdem gibt es viele weitere Spezialitäten zu entdecken. Die Veranstaltung findet am 8. und 9. Mai auf dem Sinnlicht Gelände im Luzerner Industriequartier statt. www.verein-bier-kultur-luzern.ch

Bierwanderig Zürich, 9. Mai 2020

Am 9. Mai 2020 findet die Bierwanderig bereits zum dritten Mal in Zürich statt. Für 55 Schweizer Franken (rund 52 Euro) wandern Teilnehmer entspannt durch die Landschaft des Uetlibergs und können dabei mindestens 20 Biersorten aus der ganzen Schweiz probieren. Die Bierwanderung dauert rund fünf bis sechs Stunden mit fünf Stopps zum Degustieren. Die reine Wanderzeit beläuft sich auf ca. zweieinhalb Stunden. Tickets sind limitiert und nur via Vorverkauf auf der Webseite erhältlich. www.bierwanderig-zurich.ch

Hopfig. Craft Beer Festival Aarau (Aargau), 27. Juni 2020

Am 27. Juni 2020 findet in der Markthalle das erste Aarauer Craft Beer Festival statt. Das Bierfestival dauert von 13.00 bis 21.00 Uhr. Diverse Kleinbrauereien aus der Region werden verschiedene Bierstile präsentieren. Teilnehmer können sich ein Festivalglas schnappen und sich durch die Biervielfalt der Region Aarau probieren. Organisiert wird das Aarauer Craft Beer Festival vom Bierförderverein hopfig. Fünf junge Bierliebhaber aus Aarau haben sich mit der Gründung des Vereins zum Ziel gesetzt, die lokale Bierkultur in der Region zu fördern. https://hopfig.ch/

Bierfestival St.Gallen (Ostschweiz/Liechtenstein), 18.–19. September 2020

Von Freitag, dem 18. bis Samstag, den 19. September 2020 gibt es in St.Gallen Bier in allen Facetten zu entdecken. Das Bierfestival „Bierprobier“ verspricht Biergenuss, Verköstigung und Musik in entspannter und stimmiger Atmosphäre. Die Besucherinnen und Besucher mieten sich ein Degustations-Glas und können ein äußerst vielfältiges Bierangebot kennenlernen. Brauer stehen für einen Austausch zur Verfügung und geben Einblick in die Geheimnisse ihrer Braukunst und Produkte. www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/veranstaltungen/bierfestival-stgallen; www.olma-messen.ch/de/messen/bierprobier/besucher/…