Schlagwort-Archiv: Sachsen

Zwönitzer Urbock

Im Erzgebirge liegt die Bergstadt Zwönitz, aus der das Bier stammt, das ich jetzt verkosten will.

Bernsteinfarben mit einer durchschnittlichen sahnigen Schaumkrone zeigt sich das Bier im Glas. So weit so gut, aber auf dem Etikett steht etwas von naturtrüb. Hefe ist aber leider nur in Spuren vorhanden.

Das Bier duftet nach Karamell, begleitet vom Duft nach Vanille, die 6,8 Volumenprozent Alkohol finden sich im Aroma ebenfalls wieder, wenn auch nur in Spuren.

Der Antrunk ist stiltypisch süß. Obwohl die Kohlensäure eher zurückhaltend dosiert ist, passt die Menge aber mit der Süße zusammen. Auf der Zunge wundert mich dann das für ein Bockbier kräftige Bitter. Auch wenn das nicht unbedingt typisch für ein Bockbier ist, mag ich die Bittere, vor allem, weil sie recht gut auf die Süße abgestimmt ist. Der Alkohol ist gut eingearbeitet, so dass er nicht herausschmeckt. Das Mundgefühl ist rund und schwer. Auch der Abgang wird durch ein angenehmes Bitter dominiert. Auch hier gilt, dass es für ein Bockbier recht kräftig und ungewohnt ist, aber wirklich gut schmeckt. Auch der lange Nachklang spricht mich an.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,8 % Vol.

Brauerei:

Brauerei Gasthof Zwönitz
Dominik Naumann
Grünhainer Straße 15
08297 Zwönitz/Erzgebirge
www.brauerei-zwoenitz.de

BierSelect

Feldschlößchen – Urbock

Die Brauerei Feldschlößchen aus Dresden gehört zu den größten Braustätten Sachsens und blickt auf eine lange Geschichte zurück, die durch viele wechselnde Eigentumsverhältnisse geprägt ist. Bereits im Jahr 1644 erhielt ein einzelnstehender Bauernhof am Fuße des Hahnebergs in der Südvorstadt die Erlaubnis zum Bier- und Weinausschank. Etwa Vierzig Jahre später wurde hier außerhalb des Hofes, auf dem Felde, das „Schlösschen“ im Felde gebaut, ein beliebtes Ausflugslokal. Seitdem haben die Besitzer häufig gewechselt. Zuletzt verkaufte 2011 der Konzern Carlsberg die Brauerei an eine mittelständische Brauereigruppe, zu der auch das Frankfurter Brauhaus und die französische Brauerei Brasserie Champigneulles gehörten. Seit 01.01.2016 ergänzt außerdem die Gilde Brauerei GmbH aus Hannover die Braugruppe. Jetzt reicht es aber mit den Bemerkungen über die Brauerei, schließlich geht es hier um das Bier. Und von diesem Bier erwarte ich einiges, schließlich hat es im Jahr 2013 beim World Beer Awards die Geldmedaille verliehen bekommen.

Sehr dunkel Rubinrot steht das Bier im Glas. Darüber steht eine durchschnittlich große Schaumkrone, die lange erhalten bleibt. Bei der Optik hat die Brauerei schon mal alles richtig gemacht.

Das Aroma ist stiltypisch durch das Malz leicht süß. Dazu kommen Röststoffe, der Duft von Karamell, Pumpernickel und Schokolade, ergänzt durch Trockenfrüchte und Vanille.

Der Antrunk ist leicht süß-malzig. Trotz der eher gering dosierten Kohlensäure macht das Bier mit seinen nussigen Noten einen guten Eindruck. Als sich das Bier auf der Zunge verteilt verstärken sich die Röstnoten noch. Der Geschmack nach Espresso und dunkler Schokolade füllt meinen Mund, zusammen mit einer fruchtigen Säure, die den Geschmack roter Früchte beiträgt. Der Alkohol ist gut eingearbeitet und schmeckt leicht durch, wodurch er den Geschmack unterstützt. Stiltypisch ist das minimale Bitter. Das Mundgefühl ist angenehm und halbwegs voll. Der Abgang ist eher schlank mit wenigen Bitterstoffen, so dass die Fruchtigkeit noch einmal gut durchkommt.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

7,0 % Vol.

Stammwürze:

16,3° Plato

Brauerei:

Feldschlösschen AG
Cunnersdorfer Str. 25
01189 Dresden
www.feldschloesschen.de

17. 7. – 21. 7. 2019: Brauereimarkt Chemnitz

Vom 17. Bis 21. Juli geht es in Chemnitz rund: mehr als 20 Gastronomen werden in der Inneren Klosterstraße die Erzeugnisse aus 38 Brauereien aus der Region, aus Deutschland und dem Ausland vorstellen. Dafür bringen sie mehr als 100 unterschiedliche Biere mit, insgesamt über 20.000 Liter. Und auch die Stimmung wird vermutlich gut sein. Im letzten Jahr kamen immerhin etwa 20.000 Besucher.

Erstaunlich ist auch die Vielfalt der kulinarischen Spezialitäten, die auf der Veranstaltung angeboten werden. Von Pulled Pork über halbe Hähnchen bis hin zu vegetarischen Speisen lassen die sächsischen Gastronomen keine Wünsche unerfüllt.

Und damit es auch garantiert nicht langweilig wird, gibt es Live-Musik satt. Auf fünf Bühnen gibt es vom Nachmittag bis in den späten Abend was auf die Ohren. Es lohnt also, den Weg in die Innenstadt von Chemnitz auf sich zu nehmen.

Geöffnet ist das Event von Mittwoch bis Freitag jeweils von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr, Samstag von 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr und am Sonntag von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr, so dass die Besucher zum Tatort wieder zu Hause sein können.

24. 5. – 26. 5. 2019: Dresdner Bierfestival

Zum zweiten Mal findet an diesem Wochenende das Dresdner Bierfestival statt. Auf dem Gelände hinter dem Hygienemuseum bieten dann 47 Händler 250 unterschiedliche Biere an. Davon stammen 170 Biere aus Deutschland, der Rest aus Europa. Dabei beschränkt sich die Auswahl nicht auf Craft Beer, das an 14 Ständen ausgeschenkt wird, sondern auch Biere, die der geneigte Konsument aus dem Getränkemarkt kennt, werden angeboten. Beispiele dafür sind das Pilsener Urquell und Guinness. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Es gibt Streetfood von afrikanischen Speisen über Langos bis Bratwurst. Für die Kleinen gibt es eine Kinderecke und womöglich aufkommende Langeweile (die aber wohl nicht aufkommen wird) vertreiben das Bühnenprogramm sowie verschiedene kleine Wettbewerbe. Und nicht nur das Wetter verspricht sein bestes zu geben, sondern auch der Eintritt ist ausgesprochen verbraucherfreundlich – er ist nämlich frei.

Das Dresdner Bierfestival ist am Freitag von 18:00 Uhr bis Mitternacht, am Samstag von 13:00 Uhr bis Mitternacht und am Sonntag von 12 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

Brauereigaststätten in Sachsen

Ich habe hier einmal versucht, die aktuell aktiven Brauereigaststätten in Sachsen aufzulisten. Die anderen Bundesländer werden in Kürze folgen. Mir ist klar, dass die Liste nicht vollständig ist, da ich nur diejenigen Brauereigaststätten aufgenommen habe, die auch über eine eigene Website verfügen.

Hausbräu im Ballhaus Watzke GmbH
Kötzschenbroder Straße 1
01139 Dresden
www.watzke.de

Brauhaus Radebeul GmbH
Meißner Strasse 507
01445 Radebeul
https://www.brauhaus-radebeul.de/

Privatbrauerei Schwerter Meißen
Ziegelstraße 6
01662 Meißen
www.privatbrauerei-schwerter.de

Brauhaus Pirna „Zzum Giesser“
Basteistraße 60
01796 Pirna-Copitz
www.brauhaus-pirna.de

Böhmisch Brauhaus Großröhrsdorf GmbH
Bahnhofstraße 11
01900 Großröhrsdorf
www.boehmisch-brauhaus.de

Bautzener Brauhaus
Thomas-Mann-Str. 7
02625 Bautzen
www.bautzener.de

Frenzel Bräu in der Spreepension Bautzen
Fischergasse 6
02625 Bautzen
www.spree-pension.de

Hausbrauerei Ronald Rosner
Taubenheimer Str. 1
02689 Sohland
http://www.brauereisohland.de/

Bierbrauhaus Obergurig
Großdöbschützer Straße 3
02692 Obergurig
www.bierbrauhaus.de

Brauerei Gasthaus Kegelbahn
Hosker Str. 25
02997 Wittichenau
www.wittichenauer.de

Bayerischer Bahnhof
Brau & Gaststättenbetrieb GmbH & Co. KG
Bayrischer Platz 1
04103 Leipzig
www.bayerischer-bahnhof.de

Brauhaus an der Thomaskirche
Lazzaretti u.a. Gbr
Thomaskirchhof 3-5
04109 Leipzig
www.brauerei-thomaskirche.de

Brauhaus Napoleon
Prager Str. 233
04289 Leipzig
www.brauhaus-leipzig.com

Nerchauer Brauhaus
Jochen Rockstroh e.K.
Am Grünen Winkel 1
04668 Grimma
www.nerchauer-brauhaus.de

Alter Elbehof
Inh.: Simone Hepe
Werdau Nr. 12
04860 Torgau
www.elbehof.eu

Erlbacher Brauhaus
Hans Geilert
Klingenthaler Str. 12
08258 Markneukirchen OT Erlbach
www.brauhaus-erlbach.de

Lotters Brauerei
Hotel Blauer Engel
Altmarkt 1
08280 Aue
www.hotel-blauerengel.de

Brauerei Gasthof Zwönitz
Dominik Naumann
Grünhainer Straße 15
08297 Zwönitz / Erzgebirge
www.brauerei-zwoenitz.de

Brauerei Reichenbrand GmbH & Co
Zwickauer Straße 478
09117 Chemnitz
https://www.reichenbrander.de

Altes Brauhaus
Familie Dallinger
Turnhallenberg 2
09477 Jöhstadt OT Steinbach
www.altes-brauhaus-steinbach.bookingturbo.com

Braun Mühle Dörnthal
Gunter Braun
Hauptstrasse 55
09526 Pfaffroda-Dörnthal
www.braun-muehle-doernthal.de

16. 8. – 18. 8. 2018: Leipziger Bierfest

Am Lindener Markt in Hannover gibt es seit Herbst 2015 das GiG, eine wirklich empfehlenswerte Craft Bier Bar. Der Name ist Programm: Aus 24 Hähnen fließen ausschließlich Craft Biere. Aber der Wirt gibt sich damit nicht zufrieden: er hatte die Idee, dem Bier ein eigenes Fest zu widmen. Hier zeigt sich die Begeisterung und Leidenschaft für dieses Getränk. Ein Getränk, dessen Vielfalt und Braukunst sich eine Bühne verdient haben.

Nach der erfolgreichen Fest-Premiere 2013 in Hannover und den drei tollen Bierfesten in Hannover, Braunschweig und Osnabrück im Jahr 2014 treffen sich 2018 viele bekannte Brauereien der Brauszene jetzt schon an insgesamt 16 Top-Locations deutscher Städte.

Jedes Mal gibt es zahlreiche regionale, nationale und internationale Bierspezialitäten zu entdecken, die größtenteils vom Fass „verzapft“ werden. Und da ein gepflegtes Bier mit leckerem Essen und guter musikalischer Unterhaltung gleich noch mal so gut schmeckt, ist selbstverständlich für beides ebenfalls gesorgt. So auch in Leipzig, wo vom 16. – 18. August an 26 Ständen mehr als 100 Biere der unterschiedlichsten Braustile verkostet werden können und die Besucher des Bierfestes direkt mit den Brauern in Kontakt treten können. Es lohnt sich also, das Fest am Wilhelm-Leuschner-Platz zu besuchen. Donnerstag und Freitag sind die Stände von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet, am Samstag öffnen sie bereits um 14:00 Uhr, Ende ist erneut um 22:00 Uhr.

Bier kommt nach Cottbus zurück

Am 22. Juli die LaBieratorium GmbH schließt ihre gleich lautende Brauerei in Cottbus. Den Schlüssel zum „LABIERATORIUM“ übergibt der ehemalige Geschäftsführer der Brauerei Cottbus Wolfgang Grimm.

Mit dem frischen Wind der deutschen Brauszene hat pünktlich zum Hochsommer 2017 das Tor zur Lausitz sein eigenes Bier wieder. Als 1992 das letzte „Cottbuser Bier“ die Abfüllanlage verließ, glaubten die wenigsten Bierliebhaber, dass es wieder ein eigenes Bier in der Stadt geben würde. Und doch brauchte es nun zwölf Jahre, bis die Stadt Cottbus ihre 600jährige Brauhistorie weiterschreiben kann, denn zuletzt schloss das Landskron Brauhaus in der Bahnhofstraße 2005 seine Türen und damit auch die Chronik des Bierbrauens in Cottbus.

Das junge Unternehmen Labieratorium startete mit Anja Braun und Olaf Wirths, zwei Bierenthusiasten, zunächst ein Abenteuer voller Bierleidenschaft, welches sich nach 1,5 Jahren Zeit des Fremdbrauens in ein wachsendes Startup-Unternehmen mit mittlerweile acht Mitarbeitern entwickelt hat. Der große Traum von der eigenen Brauanlage ist nun verwirklicht.

Das Labieratorium startete mit bereits elf verschiedenen Bieren durch. Die neueste Kreation das „Cottbuser Hell“ trifft besonders den Geschmack der Cottbuser. Auf nationaler Ebene hat sich das Labieratorium längst als Teil der pulsierenden Craft-Beer-Szene etabliert, so gibt es kaum noch Festivals, Messen, Beer Weeks und Fachhändler, die nicht mit Labieratorium Bieren ausgestattet sind.

Zünftig gefeiert wird ab 14 Uhr mit Live Musik, regionalen Köstlichkeiten, Kinderspaß und ganz viel Bier aus Cottbus.

25. 5. – 28. 5, 2017: Leipziger Bierbörse

Bereits zum 19. Mal findet an diesem Wochenende die Leipziger Bierbörse am Völkerschlachtdenkmal statt. Nahe dem historischen Zentrum von Leipzig und hervorragend an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden steht eines der größten und bedeutendsten Denkmäler der Welt: das Völkerschlachtdenkmal. Die landschaftliche Traumkulisse mit ihren märchenhaften Anlagen bietet auf der in Richtung Nord-West verlaufenden Allee (Straße des 18. Oktober) ausreichend Platz für die Leipziger Bierbörse. Auf der Fläche von ca. 20.000 Quadratmetern errichten dann ca. 90 Aussteller aus dem In- und Ausland ihre Brauereistände und Biergärten. Traditionsgemäß wird die Veranstaltung am Donnerstag von der Communalgarde zu Leipzig sowie weiteren Gästen eröffnet. Dann können sich die Besucher vier Tage lang einer Bierauswahl mit ca. 800 verschiedenen Sorten aus allen Kontinenten widmen. Im überdimensionalen Biergarten wird die Leipziger Bierbörse auf 2 Open Air Bühnen musikalisch umrahmt.

1000 Jahre Bier in Sachsen

Ich habe ja wirklich keine Ahnung, ob es wahr ist, aber der Chronist Thietmar von Merseburg hat berichtet, dass es im Jahr 1015 ein Honigbier auf der Meißner Burg gab. Das für sich allein genommen ist sicher noch keiner Erwähnung an dieser Stelle wert, aber dieses Honigbier wurde nicht nur getrunken, sondern es soll die ganze Stadt vor dem Untergang bewahrt haben.

Unabhängig von dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichte nimmt die Albrechtsburg in Meissen das 1000jährige Jubiläum dieser spektakulären Begebenheit zum Anlass, eine Sonderausstellung aus der Taufe zu heben. In dieser Ausstellung werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Selbstverständlich das spektakuläre Ereignis, das den Grund für diese Ausstellung gab
  • Die Geschichte des Bieres in Sachsen
  • Die Welt der Brauereien
  • Die kulturelle Bedeutung des Bieres und Biertrinkens vom Mittelalter bis in die Gegenwart
  • Wer durfte in der Vergangenheit Bier brauen und wo wurde es konsumiert?
  • Gab es bereits die gleichen Biersorten wie heute und in welcher Form wurden sie an den Mann und an die Frau gebracht?
  • Alle diese und viele weitere spannende Fragen rund um das Bier sowie interessante Episoden der sächsischen Braugeschichte werden durch einzigartige Exponate veranschaulicht.

Um diese Ausstellung auf die Beine zu stellen hat sich eine illustre Gesellschaft zusammengefunden, die aus dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, dem Zweckverband Kulturraum Meißen, dem Sächsischen Brauerbund e. V., der Stadt Meißen und dem Gewerbeverein Meißen e. V. besteht. Da sollte doch wohl etwas Vernünftiges entstanden sein. Aber für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Ausstellung doch nicht gar so berauschen sein sollte, ist die Stadt Meissen schon für sich einen Besuch wert. Wenn Sie sich also auf den Weg nach Sachsen machen um diese Ausstellung zu sehen, können Sie auf keinen Fall etwas verkehrt machen.

Hier noch einige Informationen, die den geneigten Besucher sicher interessieren: Die Ausstellung ist seit dem 24. April bis zum 1. November täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt € 6,00, ermäßigt € 4,00. Außerdem gibt es noch eine Familienkarte für € 14,00 und die Führung kostet € 3,00. Das Kombiticket, mit dem Sie auch die Dauerausstellung besuchen können, kostet € 8,00, ermäßigt € 4,00 und für die Familie €18,00.

Wenn Sie nun Lust bekommen haben, Meissen und die Sonderausstellung zu besuchen, sollten Sie sich bei Ihrer Planung auch die Seite http://www.albrechtsburg-meissen.de/de/veranstaltungen/ ansehen. Es gibt zu der Ausstellung auch ein Rahmenprogramm, das aus Führungen, Vorträgen und Bierseminaren mit Verkostungen besteht. Außerdem sind verschiedene Veranstaltungen und Konzerte auf dem Burghof geplant.

Während der Recherche für diesen Beitrag bin ich auf ein Bild gestoßen, das ich aus Gründen des Urheberrechts hier nicht wiederholen möchte, wenn Sie dem Link folgen, werden Sie es aber sicher auch selbst entdecken. Interessanter finde ich aber die Bildunterschrift. Sie lautet: „150 Jahre VEB Felsenkellerbrauerei Meißen“. Da bin ich doch etwas verwundert. Ich war bislang immer der Meinung, dass „VEB“ für „Vaters ehemaliger Betrieb“ oder auch für „Volkseigener Betrieb“ (die Definition ändert sich, je nachdem, wen ich frage) steht bzw. stand. Nach meiner Kenntnis wurde diese Rechtsform erst nach 1945 aus der Taufe gehoben und bereits ungefähr im Jahr 1990 entweder privatisiert oder abgewickelt. Wie passen in diesen Zeitraum 150 Jahre? Kann mich unwissenden Westler eventuell mal jemand aufklären?