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Brau Union Österreich beginnt mit der Suche nach Auszubildenden

Trotz der angespannten Situation investiert die Brau Union Österreich in die Lehrlingsausbildung und beginnt wieder mit dem Recruiting für mehrere Standorte.

Mit zehn Braustätten und einem flächendeckenden Netz von Verkaufslagern und -partnern in ganz Österreich regional verankert, ist die Brau Union Österreich ein großer Arbeitgeber in vielen österreichischen Regionen. Insgesamt sind es etwa 2.700 Mitarbeiter, die österreichweit über die einzelnen Brauereistandorte bis hin zu einem eigenen Fuhrpark mit allein rund 450 LKW-Fahrern und -Beifahrern dafür sorgen, dass rund 49.000 Kunden und Millionen Bierliebhaber im ganzen Land mit bestem Bier, laufenden Innovationen und bestem Service versorgt werden. Als solcher Arbeitgeber hat man sich nicht nur der Qualität verschrieben, sondern engagiert sich auch sehr in der Ausbildung von Lehrlingen. Durch ein österreichweites Recruiting werden derzeit auch trotz der angespannten Lage Lehrlinge für verschiedene Standorte sowie Ausbildungsberufe gesucht.

Start in das Berufsleben mit September 2020

Im September beginnen 32 Lehrlinge ihre Ausbildung bei der Brau Union Österreich. Die Ausbildungsstandorte sind Graz-Puntigam, Kaltenhausen, Leoben-Göss, Neu Rum, Linz, Schwechat, Villach, Wieselburg und Zipf. Folgende neun Berufen stehen zur Auswahl: Betriebslogistik, Brau- und Getränketechnik, Bürokauffrau/-mann, Elektrotechnik, Informationstechnologie, Labortechnik, Mechatronik, Prozesstechnik sowie eine Doppellehre in „Großhandel/Betriebslogistik“. Damit sorgt das Unternehmen für Kontinuität im Fachkräftebereich – rund 90 Prozent der jungen Leute, die in der Brau Union Österreich die Lehre abgeschlossen haben, verbleiben auch im Unternehmen.

Mehr Informationen zur Lehrlingsausbildung in der Brau Union Österreich unter: https://www.brauunion.at/lehrlinge/

Auszeichnung als hervorragender Ausbildungsbetrieb

Bereits mehrfach wurde die Brau Union Österreich für ihr Engagement in der Lehrlingsausbildung ausgezeichnet. Vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort wurde 2019 dem Unternehmen das Bundeswappen mit dem Zusatz „Staatlich Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ verliehen. Diese Auszeichnung ist ein besonderes Qualitätssiegel im Bereich der Ausbildung junger Menschen und zeigt den Beitrag, den Unternehmen für die Zukunft sowohl der Jugendlichen, als auch der Wirtschaft in Österreich leisten. Auch von der WKO Oberösterreich wurde die Brau Union Österreich mit dem „ineo – Vorbildlicher Lehrbetrieb 2019 – 2022“ bereits mehrmals ausgezeichnet. Die Auszeichnung steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement und Orientierung, eben genau für die Werte, die besonders für Lehrlinge sind.

„Das sind wunderschöne externe Bestätigungen unserer Arbeit in der Lehrlingsausbildung“, freut sich Martin Gruber, HR-Director bei der Brau Union Österreich über die beiden Auszeichnungen. „Mitarbeiterorientierung und Kundenorientierung gehen Hand in Hand. Die hohe Arbeitsmotivation, Kompetenz und Unternehmenstreue unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führt zu einem hohen Maß an Qualität in allem, was wir tun. Viele arbeiten gerne für die Brau Union Österreich. So auch unsere Lehrlinge, die nach ihrer Ausbildung bei uns im Unternehmen als Fachkraft bleiben.“

Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in Wien wurde zum Brewpub des Jahres gewählt

Zum Brewpub des Jahres im Bier Guide 2020 hat Conrad Seidl die Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus in Wien gekürt. Fünf von fünf Bierkrügen hat der erfahrene Biersommelier vergeben. Diese Höchstpunktezahl vergibt Seidl für „bierige“ Stimmung, eine spürbare Liebe zu Bier sowie eine ausgezeichnete Vielfalt an Bierstilen in einem international vorbildlichen Top-Lokal. Seidls Fazit: Hier muss man als Biertrinker einmal gewesen sein.

Wiener Brautradition

Schon im 19. Jahrhundert wurde im Wiener Bezirk Fünfhaus gebraut. Diesen Status als Bierzentrum will die Kaltenhauser Botschaft Fünfhaus wiederaufleben lassen. Conrad Seidl schätzt das breite Angebot an Bieren im Lokal. Vor Ort werden die Sorten Zwickl, Wiener Lager und India Pale Ale gebraut. Nur im Brauhof selbst können diese Bierspezialitäten frisch vom Fass genossen werden.

Das naturtrübe Kaltenhauser Botschaft Zwickl besticht durch seine strohgelbe Farbe, feinporigen, reinweißen Schaum und sein samtweiches Mundgefühl. Die Hopfensorten Tradition und Tettnanger geben dem Bier ein elegantes Hopfenaroma, das zum Weitertrinken anregt und die perfekte Bierbegleitung zu Wiener Schnitzel, Backhendl, Schwammerl-Gerichten oder leichten Salaten ist.

Ein Klassiker der Wiener Braukunst, die Rezeptur speziell für den Wiener Raum ist das Kaltenhauser Botschaft Wiener Lager. Wiener Malz gibt diesem Bier seine bernsteinartige Farbe und eine zarte Karamell-Note. Die feine Hopfenblume rührt von der berühmten tschechischen Hopfensorte Saazer her, die für dieses Bier im Sudhaus eingesetzt wird. Ein vollmundiges, aber trotzdem erfrischendes Trinkerlebnis, dass zu Chicken Wings, Fish and Chips, gegrilltem Gemüse oder Kaiserschmarrn getrunken, einen kulinarischen Gesamtgenuss verspricht.

Das Kaltenhauser Botschaft India Pale Ale (IPA) ist die Antwort auf den populären englischen Bierstil, der sich auch in Österreich steigender Beliebtheit erfreut. Gebraut mit den amerikanischen Hopfensorten Amarillo, Mosaic und Simcoe bietet das IPA ein vollmundiges Trinkerlebnis mit exotischen Hopfenaromen und intensiver Bittere. Der perfekte Begleiter zu würzig-pikanten Gerichten, das IPA gibt Herzhaftem wie Burger oder Spare Ribs aber auch Süßem wie Eispalatschinken die besondere Note.

Foto © Brau Union Österreich

Wald im Fass: Waldbier Barrique Jahrgang 2020 „Eiche“

Ein Bier stark wie eine Eiche: Zum zehnjährigen Jubiläum seines Bestehens haben sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und Braumeister Axel Kiesbye etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Ein ganz besonders traditionsreicher Edelbaum steht diesmal Pate für den Jubiläumsjahrgang – die Eiche (Quercus petraea). „Die Hauptzutat des heurigen Waldbiers ist Holz in seiner reinsten Form“, freut sich Rudolf Freidhager über den Jubiläumsjahrgang. „Denn erstmals wird das Bier in einem Eichenfass veredelt – Waldbier aus dem Barrique!“ Das Holz für das Fass stammt von einer 200jährigen Jubiläumseiche, genauer gesagt einer Traubeneiche, aus Eichenwäldern der Bundesforste im Wienerwald. Bereits 2015 geerntet, musste das Holz erst mehrere Jahre getrocknet werden, bevor es zu einem Fass verarbeitet werden konnte. „Aus der Eiche wurden schließlich rund 60 Fassdauben mit einem Meter Länge in mühevoller Handarbeit hergestellt“, erzählt Freidhager. „Bereits die Kelten und später die Römer haben Eichenfässer zur Lagerung von Wein, Gütern und anderen Getränken verwendet“, weiß Axel Kiesbye, Natur- und Kreativbrauer zu berichten. „Die intensiven Aromen des Eichenholzes verleihen dem Waldbier dabei eine ganz besondere, an Bourbon, Rum und Marillen erinnernde Note.“ Der Jubiläums-Jahrgang 2020 „Eiche“ ist die zehnte Ausgabe der Waldbier-Edition und wird ab September erhältlich sein. Wie seine Vorgänger wird es wieder in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 Litern und 0,33 Litern angeboten.

Ein Fass aus dem Eichenhain

Auf sonnig-warmen Standorten finden die Eichen im Wienerwald ihr ideales Verbreitungsgebiet vor. Im gleichnamigen Eichenhain im Bundeforste-Revier Kierling wachsen besonders mächtige und majestätische Eichen, die von Fassbindern – Stamm für Stamm – oft persönlich ausgesucht werden, wie in dem Fall von der Fassbinderei Schrimpl aus dem Weinviertel, welche die Eichendauben hergestellt hat, bevor diese von einem Holzfass-Spezialisten weiterverarbeitet wurden. „Die Eiche ist das Edelholz unter den Laubbäumen im Wienerwald“, erzählt Freidhager. „Für die Fasseichen werden nur die schönsten und edelsten Eichen ausgewählt. Eichen zeichnen sich durch eine besondere Feinwüchsigkeit aus und haben besonders feine, gleichmäßig aufgebaute Jahrringe. „Die Feinporigkeit führt dazu, dass die Fässer besonders dicht schließen. So genannte Thyllen, Füllzellen, verstopfen die Zellwände, sodass nahezu keine Durchlässigkeit mehr gegeben ist.“ Zusätzlich verfügt das Eichenholz über natürliche Gerbstoffe, die für gute Haltbarkeit sorgen. Eichen wachsen langsam und werden im Schnitt 160 bis 180 Jahre alt, bevor sie geerntet werden. Einzelne Exemplare können auch 800 Jahre und noch älter werden. Mit Hitze und Trockenheit kommen Eichen gut zurecht, zudem verfügen sie über ein spezielles Wurzelsystem, das sie besonders gut im Boden verankert. Mit zunehmenden Wetterextremen wir Trockenperioden und Stürmen kommen sie besser zurecht und werden mit dem Klimawandel zukünftig eine noch größere Rolle spielen. „Wir fördern gezielt Eichennachwuchs in unseren Wäldern“, erläutert der ÖBf-Vorstand. „denn die Eiche ist eine Baumart der Zukunft.“

Alt, stolz und mächtig – Symbol für Kraft und Stärke

Seit jeher steht die Eiche mit ihren mächtigen Baumkronen für Kraft, Stärke und Ausdauer, gilt als Symbol für Unsterblichkeit, ist Kultbaum und Sitz der Götter. Bereits in der griechischen Antike war die Eiche Zeus geweiht und auch die Römer schrieben die Eiche ihrem höchsten Gott, Jupiter, zu, der ebenso von einem Eichenkranz geschmückt wurde wie der Kaiser. Ihr Holz übertrifft an Dauerhaftigkeit, Elastizität und Festigkeit alle anderen europäischen Baumarten. Der Schinken von mit Eicheln gemästeten Schweinen (Sprichwort „Der beste Schinken wächst auf den Bäumen“) gilt heute noch als Delikatesse. Aufgrund ihre geradschaftigen, starken Stämme im Schiffsbau sehr geschätzt, drohten die Eichenwälder Mitteleuropas im 18. Jahrhundert nahezu zu verschwinden. Unverändert gilt die Eiche heute noch als eines der wertvollsten Nutzhölzer im Möbel- und Innenausbau, für Türen, Treppen oder Böden und eben als Fassdauben im hochwertigen Barriquebau. Früher wurden Holzfässer nicht nur für Wein, Bier oder Most verwendet, sondern auch zum Transport und Lagerung von Butter, Mehl, Petroleum oder Fischen. Nicht zuletzt gilt die Eiche auch ökologisch als besonders wertvoll: Eichelhäher, Eichhörnchen oder Eichenbockkäfer sind, wie schon der Name darauf hinweist, nur ein paar der zahlreichen Arten, die von Eichen profitieren. Auf keiner anderen einheimischen Baumart leben mehr Insektenarten als etwa auf einer alten, mächtigen Eiche.

Zur Geschichte des Waldbiers

Anlässlich des Internationalen Jahres des Waldes 2011 brachten die Österreichischen Bundesforste mit Braumeister Axel Kiesbye erstmals das Waldbier heraus. Ursprünglich als einmalige Sonderedition geplant, folgten aufgrund des hohen Zuspruchs weitere Jahrgänge und bald wurde das jährlich neu herausgebrachte Waldbier zu einer fixen Größe im kulinarischen Waldjahr. Das Prinzip bleib dabei immer das gleiche: Zutaten, Ernteort und Waldwissen kommen von den Österreichischen Bundesforsten, Rezeptur und Braukunst von Braumeister Axel Kiesbye, eingebraut wurde von Anfang an in der Trumer Brauerei in Obertrum (Sbg.). Während im ersten 5-Jahres-Zyklus Nadelbäume – Tanne, Zirbe, Lärche, Schwarzkiefer, Fichte – die kulinarische Klammer bildeten, standen im zweiten 5-Jahres-Zyklus Waldsträucher und Wildobst wie Alpen-Wacholder, Wilde Kirsche, Holzbirne oder Elsbeere im Fokus. Der nunmehrige Jubiläums-Jahrgang „Eiche“ schließt die beiden Zyklen ab.

Alle bisherigen Jahrgänge auf einen Blick

Jahrgang 2020 „Eiche“ aus Eichen-Wäldern der Bundesforste im Wienerwald, Jahrgang 2019 „Elsbeere“ aus dem Bundesforste-Revier Breitenfurt bei Wien, Jahrgang 2018 „Holzbirne“ aus dem Bundesforste-Revier Wildalpen in der Steiermark, Jahrgang 2017 „Wilde Kirsche“ aus dem Kärntner Gailtal, Jahrgang 2016 „Wacholder“ aus dem Salzburger Lungau, Jahrgang 2015 „Fichtenharz“ aus Wäldern am Traunstein (OÖ), Jahrgang 2014 „Schwarzkiefer“ aus dem Wienerwald, Jahrgang 2013 „Lärche“ aus Wäldern im Salzkammergut, Jahrgang 2012 „Zirbe“ aus dem Tiroler Radurschltal und Jahrgang 2011 „Tanne“ aus Wäldern am Hochkönig in Salzburg.

Conrad Seidls „Bier Guide 2020“ macht Lust auf Biergenuss & Bierkultur

Nicht nur die deutschen Konsumenten haben in den letzten zwei Monaten sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Gastronomie wieder öffnet. Auch die österreichischen Bierfreunde warten seit 70 Tagen auf das Aufsperren der Lokale, in denen sie ein gepflegtes Bier genießen können. Jetzt geht es für viele Gäste darum, den versäumten Genuss nachzuholen – und der Bier Guide 2020 versucht, wie schon in den vergangenen 20 Jahren den Gästen den Weg zu jenen Gastronomiebetrieben zu weisen, wo sie verlässlich Biergenuss finden können.

Bierpapst Conrad Seidl: „Das Angebot ist nach dem Neustart der Gastronomie im Frühjahr 2020 besser als je zuvor: Überall hat die Brauwirtschaft frische Fässer an frisch gereinigte Bierleitungen geliefert – und überall gibt es motivierte Gastronomen, die die Bierfreunde willkommen heißen und ihnen Bier in der ersehnten Qualität anbieten.“

Der Bierpapst rät, es sich nicht verdrießen zu lassen: Es mag ja ungewohnt sein, dass man in den nächsten Wochen eine Maske aufsetzen muss, wenn man auf ein Bier geht, es mag ungewohnt sein, dass man das freundliche Lächeln der Kellnerinnen und Kellner hinter deren Maske nur erahnen kann und erst recht ungewohnt ist es, dass man sein Bier am Tisch trinken muss und nicht an der Bar stehen darf. Seidl: „Das alles mindert nicht um den Genuss – den Biergenuss, wie wir ihn in den vergangenen zwei Monaten so schmerzlich vermissen mussten. Der Bier Guide 2020 widmet sich genau diesem Thema: Dem Genuss von Bier in der österreichischen Gastronomie.“

In seiner 21. Ausgabe stellt der Bier Guide auf 434 Seiten die wichtigsten Bierinnovationen vor, zudem die Besichtigungs- und Ab-Hof-Verkaufsangebote der Brauereiszene und natürlich wieder rund 1100 Bierlokale.

Wie immer gibt es einen einleitenden Essay, in dem sich Conrad Seidl heuer dem Hopfenanbau und der Hopfenzüchtung widmet. Dabei hat er einen in Österreich wenig beachteten Aspekt der neuen Craftbier-Kultur herausgefunden: Ohne die Forschungen und Züchtungsversuche des Niederösterreichers Alfred Haunold gäbe es die Hopfensorte Cascade nicht. Der Cascade und seine Verwandten haben es den Brauern erst ermöglicht, die Biervielfalt der letzten Jahre zu entwickeln.

Diese Vielfalt wird auch von den mehr als zwei Dutzend Bierinnovationen repräsentiert, die im Bier Guide ausgezeichnet wurden. Ausgezeichnet wurden unter anderem:

  • Das Bourbon Berliner – ein in Eichenfässern gereiftes Sauerbier nach Berliner Art von der Brauerei Bierol in Schwoich bei Kufstein
  • Das Don Marillo – ein holzfassgereiftes Fruchtbier, das die Craftbierbrauer von Brew Age in Wien mit Kveik-Hefe vergoren haben.
  • Das Gesellenstück – ein Altbier, mit dem Christian Harringer in der Bierschmiede am Attersee seine Lehre als Bierbrauer abgeschlossen hat.
  • Das Hell Berry – ein Red India Ale, das im Ottakringer Brauwerk Wien entstanden ist.
  • Das Honey Bane – ein Gewürzbier mit Honig und Zirbe von den Drei Prinzen in Bad Ischl
  • Das Melon Blanc – ein Brut IPA aus der ganz neuen Noom-Brauerei in Riegersburg
  • Die Schwarze Tinte – ein in mehreren Versionen erhältliches Stout aus der Dietrachtinger Brauerei im Innviertel
  • Das Omes Pale Ale – ein in Lech am Arlberg gebrautes Ale direkt aus dem Vorarlberger Bierlokal des Jahres.
  • Das Kimchi-Porter – das wahrscheinlich ungewöhnlichste Bier des Jahres aus der 1516 Brewing Company, die tatsächlich Kimchi verbraut.

Bier Guide 2020: Der Reiseführer zur Bierkultur

Wie jedes Jahr mit Spannung erwartet wird die Bewertung der Lokale – Conrad Seidl erläutert sie im aktuellen Bier Guide sogar mehrsprachig: „Bierlokale mit fünf Krügeln stellen Weltklasse dar – und es gibt beachtlich viele Betriebe in Österreich, die diese Auszeichnung verdienen. Sie sind aber international orientiert: Wer sich dort etwas typisch Österreichisches erwartet, wird möglicherweise enttäuscht sein, weil die Bierauswahl sich eben an internationalen Bieren orientiert. Ein Lokal mit vier Krügeln ist dagegen das, was man ‚iconic example of Austria’s beer culture‘ bezeichnen würde. Ein Lokal mit drei Krügeln entspricht dem, was etwa das Hofbräuhaus in München oder Mc Sorley’s Old Ale House in New York darstellt – wenn man als Biertrinker niemals dort war, dann war man nicht in der jeweiligen Stadt.“

Der Bier Guide legt also als Maßstab internationale Referenzbetriebe an: Bietet ein österreichisches Lokal ein Maß an internationaler Bierkultur, wie man es etwa im Brüsseler Delirium Cafe findet? Oder ist es so bedeutend für die Identität der Stadt wie U Zlateho Tygra in Prag? Ist es von nationaler Bedeutung wie die Brasserie Federal in Zürich? Daran bemisst sich die Zahl der Krügel, die von Conrad Seidls Bier Guide-Team vergeben werden.

Der Bierpapst listet in seinem neuen Bier Guide 2020 auf 434 Seiten:

  • Mehr als 1.100 Adressen von Bierlokalen,
  • in denen man unter insgesamt rund 5.300 Bierangeboten wählen kann auf.
  • Dazu gibt er einen Überblick über alle Besichtigungsprogramme der österreichischen Bierszene.

Neu ist, dass es zum Bier Guide einen Newsletter gibt, mit dem Conrad Seidl und sein Team auch Zwischendurch über Neuerungen in der Bierszene berichten. Bestellen können Sie diesen Newsletter unter: https://medianet.at/news/newsletter/

Die Top-Bierlokale

Der „Bier Guide 2020 will Biertrinkern dazu verhelfen, Biergenießer zu werden – mit besten Empfehlungen aus allen Bundesländern.

Und das sind die Top-Empfehlungen 2020:

  • Burgenland    Chilli Lounge, Oberwart
  • Kärnten    Mc Mullen’s, Villach
  • NÖ    Mahlzig, Herzogenburg
  • OÖ    Bierhotel Ranklleiten, Pettenbach
  • Salzburg    Stofflerwirt, St.Michael im Lungau
  • Steiermark    The Thirsty Heart, Graz
  • Tirol    Penzinghof, Oberndorf
  • Vorarlberg    Hotel Gotthard/Omesbräu, Lech
  • Wien    Hefenbrüder, Wien VI

Bierinitiative des Jahres

GeBiergsweg Gaming

Mikrobrauerei des Jahres

Kaltenhauser Botschaft, Wien XV

Biergeschäft des Jahres

Stiegl Getränkeshop, Salzburg

Biergarten des Jahres

Stöckl im Park, Wien III

Lokalbewertungen auch online

Alle Lokaltipps des Bier Guide sind abrufbar: Die Webpräsenz www.bier-guide.net ermöglicht sogar eine Suche, wo man in der Nähe ein bestimmtes Bier gut gezapft finden kann. Sie gibt Bierfreunden auch die Gelegenheit, unmittelbares Feedback zu den Bierlokalen zu geben, in denen sie gerade waren – viele derartige Bewertungen wurden von der Redaktion berücksichtigt und haben auch im laufenden Jahr immer wieder zu Korrekturen geführt. Denn die Bierszene ist in ständiger Bewegung und ohne das Feedback der Bierfans wäre ein Guide in diesem Umfang nicht auf letztem Stand zu halten.

Und: Wer mit dem Smartphone unterwegs ist, findet sein Lieblingsbier und seine Lieblingsbrauerei unkompliziert mit einer eigenen App (erhältlich für iOS und Android).

Technische Details zum Buch

Conrad Seidls Bier Guide 2020

Umfang:         434 Seiten

Auflage:         25.000 Stück

ISBN:              978-3-903254-27-5

Preis:         14,90 Euro

Verlag:         medianet Verlag GmbH

        Brehmstr. 10/ 4, 1110 Wien

            T: +43 1 919 20 – 0

            F: +43 1 298 20 – 2231

             www.medianet.at

Österreichs Brauer starten Aktion: „Es WIRT wieder!“

Auch in Österreich waren aufgrund der Corona-Pandemie die gastronomischen Betriebe geschlossen. Seit gestern, Freitag dem 15.05., dürfen Österreichs Gastronomiebetriebe – unter Einhaltung strenger Auflagen – wieder öffnen. Selbstverständlich wollen auch die dortigen Wirte den Einnahmeausfall der letzten Monate wenigstens teilweise nachholen. Aus diesem Anlass startet der Verband der Brauereien Österreichs die Aktion „Es WIRT wieder!“. Teilnehmer können ab sofort auf www.bierland-oesterreich.at kurz beschreiben, welche Feste – vom klassischen Stammtisch, über Jubiläen bis hin zu Taufen oder Hochzeiten – sie seit Mitte März absagen mussten. Zum Nachfeiern beim jeweiligen Lieblings-Bierwirt warten 50 Verzehergutscheine im Gesamtwert von über € 11.000,-. Einsendeschluss ist der 20.06.2020.

Knapp 60 Tage ist es her, dass Österreichs Gastronomie schlagartig schließen musste. Und seither geht es für viele Betriebe um die wirtschaftliche Existenz. Österreichs Brauer – selbst von großen Umsatzeinbußen betroffen – haben darauf sofort reagiert. Mit zahlreichen Hilfsaktionen unterstützen die österreichischen Brauereien „ihre“ Gastronomen seit Wochen mit voller Kraft.

„In den vergangenen Monaten erreichten uns viele emotionale Erzählungen von geplanten Feierlichkeiten, Festen oder Zusammenkünften, die aufgrund der momentanen Umstände nicht stattfinden konnten“, so die Geschäftsführerin des Brauereiverbandes, Jutta Kaufmann-Kerschbaum. „Daher haben wir nach einem Weg gesucht, den betroffenen Menschen Freude zu bereiten und gleichzeitig die Gastronomie als einen unserer wichtigsten Partner zu unterstützen. So haben wir die Aktion „Es WIRT wieder!“ ins Leben gerufen.“

Bis 20.06.2020 haben Teilnehmer ab 18 Jahren nun auf www.bierland-oesterreich.at die Möglichkeit, ihre Geschichte zu erzählen und damit einen von 50 Preisen zu gewinnen. Eine Jury entscheidet im Anschluss über die Vergabe folgender Gewinne in Form von Konsumationsgutscheinen, die bei den Lieblings-Bierwirten der jeweiligen Gewinner eingelöst werden können.

  1. Preis € 3.000,-
  2. Preis € 2.000,-
  3. Preis € 1.000,-
  4. Preis € 500,-
  5. 5. – 50. Preis € 100,-

„Wir sind auf alle Einsendungen gespannt und freuen uns unsere gesellschaftlich fest verankerte Bier- und Genusskultur in der Gastronomie wieder hochleben zu lassen. Ich bin überzeugt: es WIRT wieder“, so Kaufmann-Kerschbaum abschließend.

Für Zusammenkünfte in der Gastronomie gelten ausnahmslos die zum Zeitpunkt der jeweiligen Feier von der österreichischen Bundesregierung vorgegebenen Leitlinien und Maßnahmen. Die aktuellen Verhaltensregeln sind unter https://www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie/ abrufbar.

Alle weiterführenden Infos zur Aktion „Es WIRT wieder!“ finden Sie unter www.bierland-oesterreich.at.

Auch Österreichs Brauer fordern dringend Entlastungen

Die Totalschließung der Gastronomie seit Mitte März 2020 hat auch Österreichs Brauer stark getroffen. Durchschnittliche Umsatzeinbußen von über 50 % – und je nach Gastronomieanteil weit darüber hinaus – stellen die gesamte Bierbranche vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Um Arbeitsplätze und lokale Wertschöpfung zu sichern fordern die Brauer in unserem Nachbarland dringend steuerliche Entlastungen sowie Kompensationszahlungen für abgelaufene Waren.

„Mit der Schließung der Gastronomie wurde einem unserer wichtigsten Partner von einem Tag auf den anderen sprichwörtlich das Licht abgedreht“, erklärt der Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, Sigi Menz. „Wir stellen unverändert tagtäglich unsere Solidarität mit den Gastronomen unter Beweis, aber wir sehen mittlerweile auch, dass unsere Brauereien mit Umsatzeinbußen zu kämpfen haben: Bei manchen sind es bis zu 50 %, bei anderen mit höherem Gastronomieanteil – das betrifft vor allem mittelständische und kleine Braustätten – sind es bis zu 100 % Rückgang. Was uns in diesen schwierigen Tagen stärkt, ist der Lebensmitteleinzelhandel – seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührt großer Dank. Ohne diese Absatzmöglichkeit wäre das Bierland Österreich noch stärker unter Druck.“

Keine rasche Besserung

Eine schnelle Erholung des Marktes ist nicht in Sicht, mit der möglichen Öffnung der Restaurants und Wirtshäuser ab 15. Mai werden sich die Umsätze kaum stabilisieren. Auch auf mögliche Nachholeffekte ist nicht zu hoffen. Denn einerseits wird der Gastronomiebetrieb strikten, erschwerenden Auflagen unterliegen, andererseits werden auch die Gäste noch eine Zeitlang Zurückhaltung zeigen. „Und die laufenden Absagen branchenrelevanter Veranstaltungen – von Kirtagen über Volksfeste bis hin zu großen Konzerten oder Sportereignissen – verursachen hohe Umsatzausfälle in den nächsten Monaten“, führt Menz aus.

Auch die Exporte sind von der Krise betroffen. Aktuell belasten Verzögerungen und Unterbrechungen von Lieferketten innerhalb der EU und in vielen Drittstaaten die exportierenden Brauereien. „Krisenbedingte Maßnahmen in den Zielländern vor Ort führen auch auf diesen Märkten zu Änderungen im Konsumverhalten, die sich allgemein in einem sehr abwartenden Exportgeschäft widerspiegeln“, so Menz.

Insgesamt mussten die österreichischen Brauereien bisher über 3.000 Beschäftige zur Kurzarbeit anmelden. Davon betroffen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Vertrieb, Logistik, Gastronomie, Marketing und Produktion.

Steuersenkungen und Kompensationszahlungen für das Bierland Österreich

„Unsere österreichischen Brauereien sind eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft“, erläutert Jutta Kaufmann-Kerschbaum, Geschäftsführerin des Brauereiverbandes. „Aktuelle Berechnungen der Brewers of Europe attestieren der österreichischen Bierbranche eine Inlands-Wertschöpfung von jährlich rund 1,6 Mrd. Euro. Die Gesamteinnahmen, die der Staat jährlich rund ums Bier erzielt – von Verbrauchs-, über Mehrwert- und Einkommenssteuern bis zu Sozialabgaben – betragen rund 1,2 Mrd. Euro. Um den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten, brauchen wir an die Krise angepasste Rahmenbedingungen, wie sie teils in anderen EU-Mitgliedsstaaten schon umgesetzt wurden“, appelliert Kaufmann-Kerschbaum.

Im Detail fordert der Brauereiverband:

  • Einen ermäßigten Umsatzsteuersatz (wie z. B. in der Tschechischen Republik bereits umgesetzt) von derzeit 20 % auf 10 % – für auf in der Gastronomie über eine Schankanlage abgegebenes Bier bzw. andere Getränke aufgrund des ausgeprägten Dienstleistungscharakters (tägliche Reinigung der Schank- und Zapfanlagen, Desinfizieren des Zapfkopfes bei jedem Fasswechsel, laufende Reinigung der Bierleitungen etc.). Zudem ist Fassbier „das Mehrweggebinde“ schlechthin. Eine Senkung des Steuersatzes würde nicht nur eine steuerliche Entlastung bedeuten, sondern auch ein Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit setzen und zugleich die Attraktivität von Fassbier bei den Gästen steigern.
  • Eine 100 % Kompensation für Bier, das aufgrund des Lockdowns in der Gastronomie, im Getränkefachgroßhandel, in Depots oder der Brauerei verdorben ist bzw. aufgrund der Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr verkauft werden kann.
  • Eine Reduktion der Biersteuer auf ein faires Niveau. Österreichs Brauwirtschaft wird mit einer der höchsten Abgabenquoten in Europa belastet. Die gesamtsteuerliche Belastung von Bier beträgt hierzulande hochgerechnet fast 50 %. Im Vergleich mit Deutschland ist die österreichische Biersteuer um mehr als das 2,5-fache höher, zudem gelten in Deutschland 19 % Umsatzsteuer.

„Schon lange fordern wir dringend Entlastungen für Österreichs Brauer. Und jetzt, in der Krise, umso mehr. Nur wenn schnell gehandelt wird, kann die österreichische Bierbranche – die weiterhin täglich und unter strengster Einhaltung aller gesundheitsrelevanten Maßnahmen für die Österreicherinnen und Österreicher im Einsatz ist – weiter bestehen. Der österreichischen Brauwirtschaft ist es auch zu verdanken, dass lokale Traditionen erhalten bleiben. Die Österreicherinnen und Österreicher lieben ihr lokales Bier und das wollen wir ihnen nicht nehmen. Es geht um die Vielfalt unserer Bierkultur, die wir bewahren wollen. Nur mit rasch gesetzten Maßnahmen lassen sich Wertschöpfung, Arbeitsplätze, der Wirtschaftsstandort und damit die Zukunft der heimischen, größtenteils traditionellen Familienbetriebe absichern“, so Menz abschließend.

SOL – Die Sonne Mexikos gibt es jetzt auch in Österreich

Seit 1899 in Mexiko gebraut, kommt das lateinamerikanische Geschmackserlebnis SOL 120 Jahre später nun auch nach Österreich. Der Legende nach war der Braumeister gerade mit der Abfüllung der ersten Charge einer neuartigen Rezeptur beschäftigt, als ein Sonnenstrahl auf die Flasche fiel. So entstand der Name „El Sol“. Wie die Sonne strahlt auch das Bier in goldgelber Farbe. In Österreich wird das ansprechende leichte Lagerbier in der Brauerei Wieselburg gebraut.

Leichter Genuss

SOL enthält 4,2 % Alkohol und verspricht einen malzig-fruchtigen Geschmack und einem weichen, durstlöschenden Abgang. Erhältlich ist SOL in der 33cl Einwegflasche, sowohl in der Gastronomie als auch im 6er Träger im Handel.

„Mit SOL erweitern wir unsere Produktpalette um ein leichtes Lager, dass ein unbeschwertes Lebensgefühl, Lebensfreude am Puls der Zeit vermittelt und dadurch die Österreicher ansprechen soll“, so Andreas Stieber, Marketing-Geschäftsführer der Brau Union Österreich.

Denn laut der aktuellen repräsentativen Studie zur österreichischen Bierkultur, die jährlich als Basis des Bierkulturberichtes der Brau Union Österreich durchgeführt wird, trinkt ein Drittel der Österreicher gerne Lager und fast jeder Zweite trinkt Bier gerne zum Feiern, auf Partys und Festen, beim Treffen mit Freunden, also in unbeschwerten Genussmomenten voller Lebensfreude.

Frauen trinken verantwortungsvoller und nachhaltiger

Ein Blick anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentages zeigt einen Wandel: Bier ist schon länger kein reines Männerthema mehr, die Bierkompetenz ist aktuell sogar vielfach in weiblicher Hand. Den Biersommelier-Weltmeistertitel hat derzeit die erste Frau inne. Elisa Raus aus Deutschland setzte sich 2019 bei den 6. Weltmeisterschaften der Biersommeliers in Rimini, Italien gegen rund 80, vorwiegend männliche, Konkurrenten durch und ist bis zu den nächsten Weltmeisterschaften 2021 amtierende Biersommelier-Weltmeisterin.

Konsum- und Kaufverhalten

Beim Bierkonsum haben nach wie vor die Männer die Nase vorn. Das Geschlechterverhältnis bezüglich Bierkonsum ist gleichbleibend. Dreiviertel der Männer (77 %) in Österreich und nicht ganz die Hälfte der österreichischen Frauen (41 %) trinken regelmäßig Bier. Mehr als ein Viertel der österreichischen Frauen (28 %) konsumieren Bier zumindest mehrmals pro Monat.

Beim Kaufverhalten bleibt dieser Unterschied zwar erhalten, er verringert sich jedoch zugunsten der Frauen. 66 % der Männer kaufen zumindest 1x pro Monat oder häufiger Bier für den Haushalt ein, bei den Frauen ist es jede Zweite. Ein Fünftel der Frauen gibt jedoch an, Bier nur zu bestimmten Anlässen zu kaufen.

Wenn Frauen Bier trinken, greifen sie am häufigsten zu Märzen (46%), Pils (33%) und Weizen (30%), wobei der Konsum von Weizenbier im Trendverlauf leicht zunimmt. Während alkoholfreies Bier relativ ausgewogen von beiden Geschlechtern konsumiert wird, nämlich jeweils von etwa einem Fünftel der Männer (21 %) und Frauen (23 %), zeigt sich bei Biermischgetränken eine klar weibliche Präferenz. Während die Zahl der männlichen Konsumenten bei 46 % stagniert, steigt der Konsum bei den Frauen im Jahresvergleich kontinuierlich an, aktuell greifen 58 % der Frauen gerne zu Biermischgetränken.

Nachhaltige Bierkultur

Insgesamt sehen die Österreicher eine Verbesserung des Images von Bier in den vergangenen Jahren, besonders deutlich nehmen dies Frauen wahr. Diese legen im Geschlechtervergleich auch mehr Wert auf eine verantwortungsvolle und nachhaltige Bierproduktion, insbesondere auf die Verwendung regionaler Rohstoffe, die Schaffung bzw. Sicherung von regionalen Arbeitsplätzen und die Unterstützung der regionalen Wirtschaft sowie der heimischen Bauern.

Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Bierkulturbericht hervor, den die Brau Union Österreich jährlich beim Market Marktforschungsinstitut eine repräsentative Studie in Auftrag gibt, um aktuellen Entwicklungen und Trends in der österreichischen Bierkultur auf den Grund zu gehen.

Vielfältige Bestandsaufnahme der österreichischen Bierkultur

In jedem Jahr erstellt die Brauunion einen Bierkulturbericht. Auch wenn er mit Hilfe von Umfragen unter Verbrauchern aus Österreich erstellt wird, treffen viele der Angaben auch auf den deutschen Markt zu. 2019 bricht für den österreichischen Bierkulturbericht das zweite Jahrzehnt des Erscheinens an, das zudem eine verstärkte Onlinekommunikation per Hashtag #bierkultur mit sich bringt.

Zum elften Mal hat das Market Marktforschungsinstitut im Auftrag der Brau Union Österreich eine großangelegte, repräsentative Studie zur Bierkultur in Österreich durchgeführt. Neu ist in diesem Jahr, dass auch in qualitativen Interviews pro Bundesland je eine Stimme der Österreicherinnen und Österreicher eingeholt wurde und thematisch passend in den Aufbau des Bierkulturberichtes eingeflossen ist.

Onlinepräsenz per Hashtag #bierkultur

Außerdem werden die Themen des österreichischen Bierkulturberichtes das ganze Jahr unter dem Hashtag #bierkultur im Blog der Brau Union Österreich unter https://www.brauunion.at/blog/ zu lesen sein.

„Ziel des Bierkulturberichtes ist, die Bierkultur in und für Österreich zu verbessern und Österreich so zum Land mit der besten Bierkultur Europas zu machen. Darum nutzen wir künftig auch unseren Blog zusätzlich zum gedruckten Bericht, um eine möglichst breite Leserschaft zu erreichen“, so Gabriela Maria Straka, Leitung Kommunikation/PR & CSR der Brau Union Österreich.

Öfter Lust auf Bier

Nach dem Rückgang der Vorjahre kommt es wieder zu einer leichten Zunahme des täglichen bzw. wöchentlichen Bierkonsums. Knapp 60 % der österreichischen Bevölkerung trinken zumindest mehrmals pro Monat Bier. Die Lust auf den typischen Biergeschmack wird dabei von mehr als einem Viertel (29 %) der Österreicher als Trinkmotiv angegeben. Nur der soziale Aspekt, beim Fortgehen, Grillen und Feiern, beim Treffen mit Freunden Bier zu trinken, wird öfter genannt.

Promillefreier Genuss

Gleichbleibend ist der Konsum von alkoholfreiem Bier, etwa ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung (22 %) bestätigt dies. Diese kommen aber immer mehr auf den Geschmack. Denn doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren geben an, alkoholfreies Bier sehr gerne zu trinken. Wiederum ist die Lust auf ein Bier, aber ohne dabei Alkohol zu sich zu nehmen, abgesehen vom Autofahren der wichtigste Grund für diese Getränkewahl. Neu ist, dass circa ein Sechstel der Österreicher angibt, alkoholfreies Bier als Getränk nach dem Sport zu genießen.

„Erfreulich ist, dass konstant fast 90 % der Österreicher Bier für die österreichische Getränkekultur als (sehr) wichtig erachten und auch fast ebenso viele ein verbessertes bzw. gleichbleibendes Image von Bier in den letzten zehn Jahren sehen. Dies bestärkt uns darin, unseren Weg mit Tradition und konsumentenorientierten Innovationen weiterzugehen“, erklärt Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.

Über die Studie

Die Studie wurde vom Market Marktforschungsinstitut unter 2.087 Österreichern ab 18 Jahren in Form von Telefon- und Online-Interviews im April 2019 durchgeführt.

Darüber hinaus wurden heuer in qualitativen Interviews neun Österreicherinnen und Österreicher, stellvertretend für je eines der Bundesländer, zu Gedankenwelten rund um das Thema Bier befragt. Auch diese tieferen Einblicke in die Meinungen der Österreicher sind im Bierkulturbericht 2019 thematisch passend eingebaut.

Den gesamten Bierkulturbericht 2019 sowie die Bierkulturberichte aus den Vorjahren gibt es online zum Durchblättern oder Downloaden.

12. 2019: Rieder Bier Brauerei Advent

Zur besinnlichsten Zeit des Jahres findet auch dieses Jahr wieder der Brauerei-Advent am Gelände der Brauerei Ried statt.

Am Sonntag, 1. Dezember öffnet der Weihnachtsmarkt seine Pforten und hält von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr für Liebhaber duftenden Glühwein, Bierpunsch, herzhafter Speisen und handverlesener Dekoration so einiges bereit.

Musikalisch stimmen traditionell die Weisenbläser auf das nahende große Fest ein.

Der adventliche Nachmittag bietet die ideale Gelegenheit für Weihnachtseinkäufe am Brauerei-Stand. Dort findet das Christkind garantiert etwas Passendes für den Gabentisch!

Auch der Nikolaus wird wieder in der Brauhausgasse vorbeischauen und für die kleinen Besucher eine Überraschung mit dabeihaben.

Auf die größeren Gäste warten edle, handverlesene Biersorten. Dazu schmecken kräftige, wärmende Schmankerl wie Bratwürste, gebackene Leberknödel oder Bauernkrapfen.

Ort:

Brauerei Ried
Brauhausgasse 24
Ried im Innkreis
Österreich