Shikkoku ist ein japanisches Wort, das die strahlschwarze Farbe von Onyx beschreibt. Der Onyx ist ein Stein, dem wundersame, mächtige Kräfte nachgesagt werden. In spirituellen Kreisen gilt der Onyx als Kriegerstein mit schützender Wirkung. Mit ihrem onyxfarbenen Bier stellt sich Coedo der internationalen Konkurrenz im Kampf um das beste dunkle Bier der Welt. Jetzt will ich testen, wie mir dieses Bier gefällt. Eigentlich habe ich in diesem Fall hohe Erwartungen, denn ich kenne die Liste der Auszeichnungen, die dieses Bier erhalten hat:
- Meininger International Craft Beer Award Platinum Award 2017
- Australian International Beer Award 2017 Bronze Award
- Hong Kong & Macau Beer Cup Gold Award 2016
- Australian International Beer Award 2016
- LA International Beer Competition 2016 Gold Award
- European Beer Star Gold Award 2015
- Hong Kong International Beer Award 2014 Best Dark Beer
- European Beer Star Gold Award 2011
- 2007~2011 iTQi Two Stars Award in row
- 2008 Monde Selection Grand Gold Award
- Monde Selection Grand Silver Award 2007
Das Bier trägt seinen Namen zu Recht, denn es ist wirklich blickdicht schwarz. Die gemischtporige hellbraune Schaumkrone ist recht klein und sie fällt auch schnell in sich zusammen. Gerade von einem preisgekrönten Bier aus Japan hätte ich mehr Perfektion erwartet.
Das Aroma gefällt mir schon deutlich besser. Wie erwartet dominieren die Röststoffe des Malzel mit ihren Düften nach dunkler Schokolade und Kaffee, die durch Noten nach Rauch und Karamell vervollständigt werden. Langsam scheint sich auch der Duft nach Trockenfeigen zu entwickeln.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine leichte Süße sowie eine sehr feinperlige Kohlensäure aus. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider, dazu kommt ein leichter vertrannter Geschmack. Die Bitterstoffe sind bestenfalls zu erahnen und das Bier ist nicht so vollmundig wie ich es erwartet habe. Erst im Abgang bemerke ich ein kurzes leichtes Bitter, ansonsten fällt der Nachklang eher mager aus.
Das Bier hatte sein Mindesthaltbarkeitsdatum bereits leicht überschritten. Normalerweise stellt das bei dunklen und malzbetonten Bieren kein Problem dar, sie reifen häufig sogar noch nach. Bei diesem Bier habe ich aber den Verdacht, dass es irgendwann im Laufe des Transports und der Lagerung nicht sachgemäß behandelt wurde. Wenn ich es noch einmal irgendwo sehe, werde ich es erneut testen. Irgendwo müssen die vielen Auszeichnungen schließlich herkommen.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt:
5,0 % Vol
Stammwürze:
12° Plato
Brauerei:
Kyodoshoji Corporation Limited Coedebrewery
Kawagoe-shi
Imafuku, 2
350-1151 Saitama-ken
Saitama
Japan (JP)
www.coedobrewery.com
Frankonian Dark ist ein dunkles Lagerbier mit 5,3% Alkoholgehalt aus dem Hause Libertus Craft Brewing. Da ich Libertus an anderer Stelle bereits vorgestellt habe, werde ich ohne lange Vorrede jetzt sofort die Flasche öffnen und das Bier einschenken.
Schweden ist nicht unbedingt das erste Land, das mir einfällt, wenn es um das Thema Bier geht. Und doch gibt es in diesem skandinavischen Land eine ganze Reihe Brauereien, die wirklich ansprechende Biere brauen. Eine Besonderheit des schwedischen Biers ist der geringe Alkoholgehalt. Bei mehr als drei Volumenprozent Alkohol steigt die Alkoholsteuer stark an, so dass die meisten Brauereien auch ein Bier knapp unter dieser Grenze anbieten.
Die Brauerei Glossner ist in Neumarkt in der Oberpfalz beheimatet. Am besten stellt das Unternehmen sich selbst einmal vor: „Wir sind die inhabergeführte, unabhängige Privatbrauerei, seit 444 Jahren in einer patrilinearen Familientradition seit 1574, heute in der 14. Generation. Die Inhaberfamilie, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu einem stets pfleglichen, herzlichen und fördernden persönlichen Kontakt zu unseren Kunden, Partnern und Freunden verpflichtet. Unser unternehmerisches Handeln ist von der Verantwortung für die nächsten Generationen unserer Mitarbeiterfamilien und für unsere Gesellschaft geprägt. Die Verantwortung für hochfeine GLOSSNER BIERE liegt bei uns als Inhaber persönlich und leidenschaftlich. Wir verwenden soweit möglich ausschließlich Rohstoffe von Landwirten aus der Region, die nach den Richtlinien des neutral kontrollierten Vertragsanbaus produzieren. Unser Hopfen stammt aus den Anbaugebieten von Spalt, Hersbruck sowie aus der Hallertau. Wir brauen hochfeine GLOSSNER BIERE schon immer mit klassischer 




