Dasfünfte und (vorläufig) letzte Bier aus der Sarstedter Braumanufaktur von Maik-Oliver Towet und Stefan Böker ist die Sarstedterin, ein dunkles Lager, das jetzt vor mir steht und mich verführen möchte.
Dunkelrot mit einer sahnigen hellbraunen Schaumkrone, die sehr lange erhalte bleibt, sieht die Sarstedterin schon mal sehr anziehend aus.
Düfte nach Karamell, dunkler Schokolade und Trockenfrüchten steigen mir in die Nase. Bei der Auswahl der Zutaten scheinen Maik-Oliver und Stefan wirklich nicht kleinlich gewesen zu sein.
Der Antrunk ist recht süß, was aber durch die kräftige Kohlensäure gut ausgeglichen wird. Die Süße bleibt auch auf der Zunge bestehen, während das Aroma der Trockenfrüchte als Feigengeschmack in den Vordergrund rückt. Der Geschmack erinnert mich auch an eine Reifung auf Holz. Einige Bitterstoffe unterstützen den Geshcmack, so dass ein volles und rundes Mundgefühl entsteht. Der Abgang ist fruchtig mit langem Nachklang.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Bierhefe
Alkoholgehalt:
5,0 % Vol.
Brauerei:
Reimot Braumanufaktur
Voss-Str. 35B
31157 Sarstedt
www.sarstedter-bier.de
Bekanntlich hat And Union seine Biere nach den Wochentagen benannt. Zwei der Biere sind Lager: Thursday und Saturday. Das Thursday, das jetzt vor mir steht, ist ein dunkles Lager.
Die Brauerei Meteor besteht seit fast 400 Jahren und ist nach eigenen Angaben die älteste Brauerei Frankreichs und die letzte unabhängige Brauerei im Elsass. Seit 8 Generationen ist die Familie Haag bestrebt, mit Hilfe ihrer 200 Mitarbeiter eine unabhängige und qualitätsorientierte Brauerei zu bleiben. Als unabhängige Brauerei ist die Brasserie Meteor in der Lage, charaktervolle Biere zu.
Das
Für die Leser, die nicht aus Franken kommen, muss ich den Namen dieses Bieres vermutlich erst einmal erklären. Ein Seidla ist einfach der fränkische Ausdruck für einen Bierkrug. Bekannter und dabei ähnlich ist auch der Name
Das Dickebast ist ein Lager aus dem im nördlichen Landkreis Hildesheim gelegenen Sarstedt. Der Namenszusatz Kloster-Bräu erinnert an die 500jährige Geschichte des Bierbrauens in Sarstedt. Damals nutzten die Brauer in Sarstedt eine Hufe Land des Michaelis-Klosters in Hildesheim. Eine Hufe Land entspricht der Fläche, die erforderlich war, um einer Bauersfamilie ein Auskommen zu sichern. In dieser Tradition sehen Maik-Oliver und Stefan das Dickebast.
Nun steht mal wieder eine Flasche Bier von der Nordseeküste vor mir, die Cuxhavener Bierbrise mit dem orangefarbenen Plastikkorken. Das Etikett verspricht mir einen milden Charakter sowie einen fruchtigen Nachklang. Mal sehen, wie sich das Bier so macht.
Ich muss zugeben, dass das Bier, das jetzt vor mir steht, bei mir einen schweren Stand hat. Zum Einen habe ich so meine Vorurteile gegenüber Functional Food, da ich den Eindruck gewonnen habe, dass diese Lebensmittel meist auf die (angebliche) Wirkung ausgerichtet sind, nicht auf Genuss. Und bei alkoholfreiem Bier geht es mir ähnlich – häufig wirken sie eher wässrig, auch wenn sich da in den letzten Jahren viel getan hat und die Geschmacksqualität bei vielen alkoholfreien Bieren deutlich besser geworden ist. Und hier kommt beides zusammen – ein mit Vitaminen angereichertes
Am Stadtrand von Nürnberg hat sich die Brauerei Schanzengold angesiedelt. So weit, so gut. Aber trotzdem macht Schanzenbräu etwas anders als andere Craft Beer-Brauer. Nicht für den deutschen Markt eher ungewöhnliche Bierstile werden dort gebraut, sondern Biere, die für Bayern im Allgemeinen und für Franken im Besonderen typisch sind. Helles,
Wieder einmal steht jetzt ein Bier vor mir, dessen Name für mich nicht sofort einen Sinn ergibt. Doch es gibt ihn. Kuehn Kunz Rosen hat dieses Bier als Hausbier für die Eventlocation Halle 45 in Mainz gebraut. Da ich mit den Bieren aus der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz bislang nur gute Erfahrungen gemacht habe, vermute ich auch diesmal ein besonderes Geschmackserlebnis.