Die Internorga wird in diesem Jahr nicht wie ursprünglich geplant im März, sondern vom 30. April bis 4. Mai 2022 auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Der rasante Verlauf der vierten Corona-Welle mit täglich neu gemeldeten Höchstständen des Infektionsgeschehens, lässt aktuell keine zuverlässige Prognose darüber zu, ob zum ursprünglich geplanten Termin Mitte März mit einer Beruhigung der Lage zu rechnen ist. Es werden stattdessen weitere herausfordernde Wochen in Aussicht gestellt, verbunden mit einem erhöhten Krankenstand in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.
Die Hamburg Messe und Congress hat aus diesen Gründen gemeinsam mit dem INTERNORGA-Beirat die Entscheidung getroffen, die INTERNORGA 2022 auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Damit tragen die Messeverantwortlichen dafür Sorge, die Veranstaltung in gewohnter Qualität durchführen und dem Fachpublikum bei größtmöglicher Sicherheit präsentieren zu können
„Wir wissen um die zunehmende Verunsicherung der letzten 14 Tage bei allen Akteuren und nehmen diese Ernst. Doch auch das Bedürfnis der Branche, sich endlich wieder persönlich zu treffen und auszutauschen ist sehr groß. Insofern freuen wir uns, diesen Ausweichtermin anbieten zu können. Unseren Ausstellenden möchten wir mit der Verschiebung der INTERNORGA größtmögliche Planungssicherheit geben und ihnen Kosten ersparen. Und auch unsere Besuchenden sollen Ende April mit einem guten Gefühl durch unsere Messetore gehen“, erklärt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung, Hamburg Messe und Congress.
Der neue Durchführungszeitraum der INTERNORGA ist von Samstag, 30. April bis Mittwoch 4. Mai 2022 in den Hamburger Messehallen. Das Internationale Foodservice-Forum findet am 29. April im CCH statt.
Alle wichtigen Informationen zur Verschiebung sind auf der INTERNORGA Website zusammengestellt für:
Besuchende: https://www.internorga.com/info/besucher/faq-internorga-2022-besucher
Ausstellende: https://www.internorga.com/info/aussteller/faq-internorga-2022-aussteller
Die INTERNORGA findet für alle Teilnehmenden vom 30. April. bis 4. Mai 2022 unter den dann in Hamburg gültigen Hygieneregeln statt.

Nach wirklich langer Zeit steht jetzt mal wieder ein Bier aus der Ratsherrn-Brauerei im Hamburger Schanzenviertel vor mir. Was wäre eine Brauerei in Norddeutschland ohne ein Pilsener? Lange Zeit war Norddeutschland ja eine reine Pils-Wüste, ein anderes Bier gab es nur selten. Dabei wurden die Pilsener-Biere immer ähnlicher und auch nicht wirklich besser. Das hat sich in den letzten Jahren zum Glück etwas verbessert und so freue ich mich jetzt darauf, das Pilsener von Ratsherrn zu verkosten.
Jetzt steht mal wieder ein Bier von Joybräu in Hamburg vor mir. Wie alle anderen Biere von Joybräu ist auch dieses alkoholfrei. Obwohl alkoholfreie Biere bereits von Haus aus deutlich weniger Kalorien enthalten als Biere mit Alkohol, wird das 7G, das jetzt auf seine Verkostung wartet, noch einmal mit dem Begriff „Light“ beworben. Dann bin ich ja mal gespannt, wie sich dieses Bier so macht.
Wieder einmal steht ein Bier von Joybräu in Hamburg vor mir. Und wieder einmal bin ich etwas zurückhaltend. Bier ist für mich ein Genussmittel, also ein Lebensmittel, das in Maßen getrunken und genossen werden will. Und jetzt steht zum zweiten Mal ein Bier vor mir, das eine Funktion verspricht, nämlich Sportlern zu helfen, die bei ihrem Sport verlorenen Mineralstoffe und Vitamine wieder aufzufüllen. Ob das Joybräu, das in diesem Fall nicht einmal ein Bier ist, sondern ein Alsterwasser, dies leisten kann, müssen andere entscheiden. Ich kann mich nur mit der Qualität des Geschmacks beschäftigen. Beim ersten Bier der Hamburger war der Geschmack überraschend gut. Mal sehen, wie dieses Getränk mir gefällt.
Jetzt habe ich Lust, mal wieder ein alkoholfreies Bier zu genießen. Oliver Wesseloh von der Kehrwieder Kreativbrauerei in Hamburg hat mich eigentlich noch nie enttäuscht, Das Road Runner, das ich jetzt verkosten will, schraubt meine Erwartungen noch höher, hat es doch bei MeinigerÄs International Craft Beer Award die Platinmedaille errungen und wurde alkoholfreies Bier des Jahres 2020. Eigentlich kann da ja nichts mehr schiefgehen.
Ich muss zugeben, dass das Bier, das jetzt vor mir steht, bei mir einen schweren Stand hat. Zum Einen habe ich so meine Vorurteile gegenüber Functional Food, da ich den Eindruck gewonnen habe, dass diese Lebensmittel meist auf die (angebliche) Wirkung ausgerichtet sind, nicht auf Genuss. Und bei alkoholfreiem Bier geht es mir ähnlich – häufig wirken sie eher wässrig, auch wenn sich da in den letzten Jahren viel getan hat und die Geschmacksqualität bei vielen alkoholfreien Bieren deutlich besser geworden ist. Und hier kommt beides zusammen – ein mit Vitaminen angereichertes alkoholfreies Bier. Kann das überhaupt schmecken? Auf der anderen Seite hat dieses Bier beim Meiningers Craft Beer Award 2020 die Goldmedaille errungen. Eventuell muss ich zum Abschluss dieses Tests meine eigenen Vorurteile korrigieren.

