Schlagwort-Archiv: Bockbier

Eibauer – Dunkler Bock

Im Osten des östlichen Teils der Lausitz liegt Eibau, von wo das Bockbier kommt, das jetzt vor mir steht. Das Etikett verspricht viel: „Oberlausitzer Braukunst mit dem feinen Unterschied. Dunkles Bockbier mit dem unverwechselbaren kräftig-würzigen und zugleich bekömmlichen Geschmack.“ Na, dann will ich mal anfangen.

Ja, das ist wirklich ein dunkles Bockbier, das diese Bezeichnung verdient. Und edel sieht es ja aus, wenn es mir in seinem sehr dunklen Rubinrot aus dem Glas entgegenstrahlt. Der hellbraune feste Schaum bleibt lange erhalten. Ein Bockbier wie gemalt.

Röststoffe und der Duft von Kaffee dominieren das Aroma, unterstützt durch etwas Säure im Hintergrund. Das gefällt mir durchaus.

Mit einer angenehmen Säure meldet sich das Bier auf der Zunge. Es enthält recht viel sehr feinperlige Kohlensäure, die gut mit der Süße harmoniert. Auf der Zunge drängen sich die Röststoffe und die Malzsüße nicht zu sehr in den Vordergrund, auch wenn sie den Geschmack dominieren. Mir fehlt an dieser Stelle etwas Fruchtigkeit. Trotzdem ist das Bier vollmundig und süffig. Die 6,7 Volumenprozent Alkohol hat die Brauerei gut versteckt. Bis hierhin hat mir das Bier recht gut gefallen, aber der Abgang enttäuscht mich dann doch. Er ist extrem mild ohne Bitterstoffe und ohne Nachklang.

Wer auf den Abgang des Bieres keinen Wert legt, ist mit dem Dunklen Bock aus Eibau gut bedient.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,7 % Vol.

Brauerei:

Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH
OT Eibau
Neueibauer Straße 9
02739 Kottmar
www.eibauer.de

Maisel & Friends – Gestopfter Bär

Wieder einmal hat mir Maisel eine Flasche Bier geschickt, einen Sondersud mit dem Namen Gestopfter Bär. Den Sud hat die Brauerei in Zusammenarbeit mit der Brauerei Schanzenbräu in Nürnberg angesetzt. Dabei handelt es sich um ein Bockbier. Und da Nürnberg für sein Rotbier bekannt ist, handelt es sich um einen roten Bock.

Schon das vordere Etikett gefällt mir sehr gut. Der brüllende Bär, dessen Fell aus den Blättern einer Hopfendolde gefällt – Maisel hat schon einen guten Designer.

Die Brauerei beschreibt das Bier auf dem Rückenetikett so: „Allmächd – ein gestopfter Bär! Rot wie Franken, bärenstark wie Schanzenbräu und kräftig, fruchtig, hopfig wie Maisel & Friends! Bassd scho!“ Das macht doch schon mal richtig Lust auf das Bier. Nur die Formulierung „rot wie Franken“ verstehe ich nicht so richtig. Bei der letzten Bundestagswahl hat die CSU sämtliche Direktmandate in Franken errungen. Ich sehe Franken eher als schwarz. Aber hier geht es ja um das Bier.

Wenn die Brauerei das Kupferrot als sagenhaft beschreibt ist das nicht übertrieben. Dazu eine durchschnittlich große Krone aus sahnigem beigem Schaum, die sehr lange erhalten bleibt.

Sagenhaft ist auch das Aroma. Düfte nach Malz, Toffee und etwas Waldhonig steigen mir in die Nase. Dazu kommt eine überwältigende Fruchtigkeit. Südfrüchte, Zitrus, Ananas, rote Beeren und Cassis verwöhnen meine Nase. Ich kann die Nase gar nicht vom Glas nehmen um den ersten Schluck zu nehmen. Dabei macht das Aroma Lust auf den ersten Schluck.

Dann ist es so weit – ich nehme den ersten Schluck. Der erste Kontakt mit der Zunge zeigt eine stiltypische Süße, passend zur sehr feinperligen Kohlensäure, die für eine angenehme Frische sorgt. Auf der Zunge spiegeln sich die Aromen wider, die ich bereits in der Nase wahrgenommen habe und es kommt sogar noch der Geschmack nach Grapefruit dazu. Aber auch der Malzkörper kommt auf der Zunge zu seinem Recht. Auffällig ist, dass bereits auf der Zunge auch eine ordentliche Bittere zu schmecken ist. Malz und Hopfen stehen in einem sehr guten Verhältnis zueinander. Ich wundere mich, dass die 7,3 Volumenprozent Alkohol nicht zu schmecken sind, so perfekt verstecken sie sich hinter Hopfen und Malz. Das Bier ist mit seinem cremigen und weichen Mundgefühl einfach angenehm zu trinken. Im Abgang kommt kurz der Geschmack nach Ananas in den Vordergrund und anschließend dominiert das freundliche Bitter den langen Nachklang.

Der Gestopfte Bär weiß zu überraschen. Er sticht deutlich aus der Menge der Bockbiere heraus. Dabei hat er viel Charakter und ist in der Lage, auch Konsumenten zu überzeugen, die normalerweise den Bockbieren eher ablehnend gegenüberstehen. Meine Ehefrau gehört zu dieser Gruppe und selbst sie war bärig begeistert.

Erhältlich ist der Gestopfte Bär im Onlineshop von Maisel & Friends. Aber wie bei jedem Sondersud gilt: wenn weg dann weg.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (u.a. Hallertauer Saphir, Topaz, Vic Secret, Ariana), Hefe

Alkoholgehalt:

7,3 % Vol.

Stammwürze:

16,8° Plato

Bittereinheiten:

50 IBU

Brauerei:

Maisel & Friends
Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
www.maiselandfriends.com

gemeinsam mit:

Brauerei Schanzenbräu
Proeslerstr. 3
90431 Nürnberg
www.schanzenbraeu.de

Landgang Prollbock

Bockbier wurde in Einbeck „erfunden“ und war im Mittelalter ein Luxusartikel, der bis nach Bayern exportiert wurde. Die Brauerei Landgang aus Hamburg, ehemals als Hopper Bräu bekannt, ist der Meinung, dass es genug Oberklassenbrausen gibt und Bier allen gehören sollte. Deshalb wird dieses saisonal limitierte Starkbier aus Hamburg all denjenigen gewidmet, die Bock darauf haben und Spaß an komplexen Geschmäckern haben sowie etwas mehr Geschmack vertragen können. Dann will ich mal testen, ob die Hanseaten diesem Anspruch auch gerecht werden.

Edel sieht dieses Bockbier ja wirklich aus, in dunklem Braun mit seinen roten Reflexen. Die Schaumkrone ist durchschnittlich groß, feinporig und hellbraun. Sie bleibt auch lange erhalten. So gefällt mir ein dunkler Bock.

Düfte nach Rosinen, nach Blumen und Honig steigen mir in die Nase. Dazu kommen noch Noten nach roten Früchten und auch ein würziger Hauch, der mich an Pfeffer erinnert. Jetzt bin ich überzeugt: bei so einem komplexen Aroma kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Der erste Kontakt des Prollbock mit der Zunge ist wie erwartet recht süß. Dieser Eindruck wird aber durch die reichlich vorhandene feinperlige Kohlensäure ausgeglichen. Aber als sich das Bier auf der Zunge verteilt, zeigt es erst seine ganze Fülle. Malzbetont ist der Prollbock auf jeden Fall und die Röststoffe zaubern einen angenehmen Schokoladen- und Biskuitgeschmack auf die Zunge, der durch den Geschmack nach Trockenfrüchten unterstützt wird. Wie ich es bei einem Bockbier, besonders bei einem wirklich dunklen Bockbier erwarte, enthält es nur wenige Bitterstoffe. Erst im Abgang kommt das Bitter etwas deutlicher zum Vorschein. Es ist freundlich und klingt lange nach.

Der Prollbock ist absolut stiltypisch und dabei doch ungewöhnlich. So liebe ich mein Bier.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz (Münchner, Pilsener, Röstmalz, Spezial Typ 1), Hopfen (El Dorado, Northern Brewer), Hefe

Alkoholgehalt:

6,7 % Vol.

Stammwürze:

16,3° Plato

Bitterwert:

20 IBU

Brauerei:

Landgang Brauerei GmbH & Co. KG
Beerenweg 12
22761 Hamburg
www.landgang-brauerei.de

Hellers Maibock

Ups, nun haben wir bereits Anfang September und in der letzten Woche hat mein Bioladen noch einmal einige Flaschen Maibock verkauft. Diesen Maibock habe ich auch noch nicht gekannt. Grund genug also, mir gleich eine Flasche zu sichern. Aber ich bin sicher nicht der einzige Mensch, der sich jetzt im September mit dem Maibock von Heller beschäftigt. Der Maibock reift im Lagerkeller immerhin sechs Monate lang, bevor er abgefüllt wird und in den Verkauf kommt. Die Brauerei ist sicher bereits kräftig dabei, den Jahrgang 2018 des Maibocks zu planen.

Rotgolden und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Vom feinporigen Schaum gibt es nur recht wenig, der sich auch relativ schnell auflöst.

Dafür gefällt mir das Aroma. Mir steigen Karamellnoten und der Duft roter Beeren sowie einige blumige Noten in die Nase.

Der Antrunk ist mild mit einer angenehmen leichten Süße. Zusammen mit der spritzigen Kohlensäure ist dieses Bier vom ersten Moment an rund. Auch der Körper ist vollmundig und rund. Ein angenehmes Bitter kommt dazu und verbindet sich hervorragend mit dem Geschmack nach Karamell und Honig. Der Abgang ist freundlich bitter. Die Bitterstoffe sind nicht allzu kräftig, aber doch stärker als ich es aufgrund des Aromas erwartet habe.

Dieser Maibock passt gut zu den Gerichten der Saison, also zu Spargel und Spinat, aber durchaus auch zu den ersten Früchten des Frühlings, z.B. zu Erdbeeren.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Brauerei:

Brauerei HELLER GmbH
Roonstr. 33
50674 Köln
www.hellers.koeln

Klüvers – Bock

Im Jahr 1993 hat die Familie Klüver die Fischhalle am Hafen in Neustadt/Holstein gepachtet und zunächst als reine Gaststätte bewirtschaftet. Als 2000 die Neuverpachtung anstand wurde in der Fischhalle eine Gasthofbrauerei eingerichtet, in der seitdem Craft-Biere gebraut werden. Parallel wird auch die Gastronomie weitergeführt. Ich habe den Betrieb noch nicht besucht, aber die Speisekarte mit den regionalen Spezialitäten liest sich wirklich vielversprechend. Wenn Sie einmal in Neustadt sind, sollten Sie unbedingt einen Besuch der Gaststätte einplanen. Ich habe jetzt mal wieder ein Bier von Klüver vor mir stehen, ein Bockbier.

Bernsteinfarben zeigt sich das Bier im Glas und darüber bildet sich viel feinporiger elfenbeinfarbener Schaum, der auch lange erhalten bleibt. Ungewöhnlich ist, dass mir bereits beim Einschenken die Röstaromen des Malzes in die Nase steigen. Ungewöhnlich, aber eine wirklich gute Einstimmung auf dieses Bier.

Im Glas kommen die Röststoffe dann aber nicht so kräftig zur Geltung wie ich es beim Einschenken erwartet habe. Im Gegenteil. Sie nehmen sich zurück und das Bier duftet nach Toffee und Rosinen, gepaart mit leichten grasigen Noten des Hopfens.

Der Antrunk ist stiltypisch süß, was mir zusammen mit der guten Menge sehr feinperliger Kohlensäure ausgesprochen gut gefällt. Sobald sich das Bier im Mund verteilt, gesellt sich zur Süße noch eine gewisse Blumigkeit des Hopfens, wodurch insgesamt ein intensiver, runder und ausgewogener Geschmack entsteht, in den sich auch die 6,5 % Alkohol gut einpassen. Der Abgang ist mild und er klingt mitellang nach.

Dieses Bockbier von der Küste kann jeden Dessertwein ersetzen. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass es sich als Zutat zu einer Soße zum Fisch gut eignen würde.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Stammwürze:

16,5 %

Brauerei:

Klüvers Delikatessen Manufaktur GmbH & Co. KG
Schiffsbrücke 2-4
23730 Neustadt
www.kluevers.com

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Einbecker – Ur-Bock Dunkel

Nachdem der helle Ur-Bock aus Einbeck mir nicht ganz so gut gefallen hat, versuche ich es jetzt einmal mit dem dunklen Ur-Bock. Flasche und Etikett sind identisch mit der Ausnahme, dass diesmal Dunkel auf dem Etikett steht, nicht hell. Nach dem Einschenken fällt sofort auf, dass der feine Schaum diesmal deutlich stabiler ist und recht lange stehen bleibt. Das macht schon mal einen sehr guten Eindruck. Auch wenn wir uns die Farbe des Bieres ansehen, bleibt der Eindruck bestehen. Der Duft ist intensiv hopfig mit einem deutlichen Malzaroma. Das klare Bier hat die intensive Farbe von dunklem Bernstein mit einem Stich ins rötliche.

Der Antrunk ist leicht süß und malzig. Ein intensives Bier mit viel Körper. Kurz danach kommt auch die bittere Note zum Vorschein, die sich bis zum Abgang hält. So muss ein Bockbier sein. Dieses Bier ist kein Vergleich mit dem hellen Bockbier aus Einbeck. Alle weiteren Bockbiere werden sich an diesem Bier messen müssen.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Brauerei:

Einbecker Brauhaus AG
37574 Einbeck
www.einbecker.de

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Neuzeller Bock

Wieder einmal steht ein Bier aus der Klosterbrauerei Neuzelle vor mir, diesmal der Neuzeller Bock. Aus dieser kleinen Brauerei in der Lausitz kommen ja viele ungewöhnliche Biere, weshalb ich neugierig auf dieses Bockbier bin, vor allem auch, weil das Etikett aussagt, dass dieses Bier stärker schmecke als es die Polizei erlaubt.

Das Bier hat die Farbe dunklen Bernsteins, so dass ich ein wirklich intensiv schmeckendes Bier erwarten kann. Darüber relativ wenig weißer Schaum, der sich allerdings recht schnell auflöst. Das Aroma erinnert neben einem intensiven Malzduft an getrocknete Aprikosen. Da hat die Brauerei wohl einen wirklich guten Hopfen verwendet.

Der Antrunk ist wie erwartet angenehm malzig-süß. Im Anschluss füllt ein intensiver malziger Geschmack den Mund aus, wobei sich süß und bitter sehr schön die Balance halten. So einen ausgeglichenen Geschmack haben nicht viele Bockbiere. Es folgt ein erstaunlich milder Abgang, der aber noch lange anhält.

Den Lausitzern ist hier ein wirklich gutes Bier gelungen, das durchaus in der Oberliga der Bockbiere mitspielt. Selten gibt es ein Bockbier mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,2 % Vol.

Brauerei:

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH
Brauhausplatz 1
15898 Neuzelle
www.klosterbrauerei.com

Einbecker – Ur-Bock Hell

Einbeck ist nicht nur durch seinen spätmittelalterlichen Stadtkern bekannt, sondern vor allem durch das Bockbier. Am 17. April 1521 soll Martin Luther wird das Zitat „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genannt“ zugeschrieben. Also auf jeden Fall Grund genug, dieses Bier zu verkosten.

Alle Biere aus dem Einbecker Brauhaus werden in der typischen grünen Flasche mit 0,33 l Inhalt geliefert. Heute teste ich den hellen Ur-Bock.

Der Schaum ist sehr schön feinporig, fällt aber leider recht schnell zusammen. Vermutlich würden dem Bier etwas mehr Hopfen gut zu Gesicht stehen, damit sich der Schaum länger hält. Das Bier selbst kommt mit einer sehr schönen hellen goldgelben Farbe, die mich auf den ersten Schluck freuen lässt.

Vorher aber noch die Duftprobe. Vorwiegend rieche ich Hopfen, aber auch der Alkohol kommt deutlich durch. Fangen wir also mit dem Trinken an. Trotz des Alkoholgehalts von 6,5 % erinnert der Geschmack eher an ein gutes Lightbier. Ich kann keinen Fehlgeschmack feststellen und das Bier ist auch wirklich nicht schlecht, mir fehlt einfach der Körper.

Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkoholgehalt:

6,5 %

Brauerei:

Einbecker Brauhaus AG
37574 Einbeck
www.einbecker.de

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Berliner Kindl – Bock dunkel

Nachdem ich den hellen und dunklen Bock aus Einbeck getestet habe, will ich mir heute das dunkle Bockbier aus der Bundeshauptstadt vornehmen. Ich muss zugeben, dass das Bier es nach dieser Vorlage nicht ganz einfach haben wird.

Gießen wir das Bier also ein. Die Schaumkrone ist fein cremig und gleichmäßig mit kleinen Blasen. Sie fällt auch nicht so schnell in sich zusammen wie der Schaum anderer Biere. Darunter die fast schwarze Flüssigkeit mit braunem und rotem Stich. Doch die Optik macht schon Spaß.

Das Bier duftet nach Malz und es sind auch irgendwelche Fruchtaromen darin. Es macht Lust auf den ersten Schluck. Auf der Zunge schmeckt man neben dem Malz Hefe und einen Hauch von Weißbier mit dem typisch an Bananen erinnernden Geschmack. Der Geschmack lässt aber schnell nach. Schade. Da habe ich mir eigentlich mehr erwartet.

Alles in Allem ist der Berliner Kindl Bock ein gut trinkbares Bier, das aber noch Potential nach oben hat.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

7,0 % Vol.

Brauerei:

Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei GmbH
Indira-Gandhi-Str. 66-69
13053 Berlin
www.berliner-kindl.de

Andechs – Bergbock Hell

Andechs ist das älteste Kloster Bayerns. Von dort kommt neben vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten auch dieses Bier. In aller Regel bürgt der Name Andechs für eine gute Qualität.

Schenken wir also ein. Wir entdecken ein goldgelbes Bier mit einer Schaumkrone, die mich zwar nicht unbedingt umhaut, die aber doch recht ordentlich ist und auch einige Zeit stehen bleibt, bevor sie in sich zusammenfällt. Der Duft ist für ein helles Bockbier typisch, etwas süßlich nach Hopfen.

Im Antrunk dominiert das Malz mit seiner zurückhaltenden Süße, halt typisch helles Bockbier. Der Geschmack des Alkohols kommt flott durch, ebenfalls etwas, was ich bei einem hellen Bock erwarte. Der Alkohol schmeckt deutlich durch, ebenfalls wie ich es erwartet habe. Weitere Aromen kommen nicht wirklich durch. Der Abgang ist leicht bitter und lang anhaltend. Insgesamt ist der helle Bergbock aus der Klosterbrauerei Andechs so, wie ein helles Bockbier sein sollte.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Alkoholgehalt:

6,9 % Vol.

Brauerei:

Klosterbrauerei Andechs
Bergstr. 2
82346 Andechs
http://www.andechs.de/
https://t.adcell.com/p/click?promoId=257141&slotId=76703¶m0=https%3A%2F%2Fwww.biermarket.de%2FAndechser-Bergbock-Hell

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