Gold Ochsen startet mit zwei neuen Produkten in den Sommer

„Alles neu macht der Mai“ – Diese Devise gilt für die Brauerei Gold Ochsen 2025 gleich doppelt. Mit dem „Gold Ochsen colamix“ bringt das Ulmer Unternehmen, das bereits seit vielen Jahrzehnten alkoholfreie Erfrischungsgetränke nach den Vorgaben der jeweiligen Lizenzgeber herstellt, nun erstmals eine Eigenkreation in diesem Segment auf den Markt. Doch nicht nur für die neue koffeinhaltige Limonade mit der besonderen Handschrift der Braumeister fiel im Mai der Startschuss in der Produktion. Parallel dazu laufen auch die Vorbereitungen für eine neue alkoholfreie Variante des beliebten „Gold Ochsen Ulmer Hell“ auf Hochtouren. Beide Neuerscheinungen sind in Kürze erhältlich.

 „Der Markt ist in Bewegung, in jederlei Hinsicht. Wiederholte Anfragen aus Handel und Gastronomie spiegeln neue Kundenbedürfnisse wider und auch die Statistiken sprechen eine klare Sprache“, betont Ulrike Freund, Geschäftsführerin der Brauerei Gold Ochsen sowie der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH. „Gerade der Trend zu alkoholfreiem Bier ist allgegenwärtig. Im Gegensatz zu allen anderen Biersorten gibt es hier nach wie vor eine positive Entwicklung.“ Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die jüngsten Marktforschungsergebnisse von Nielsen. Demnach lag der Marktanteil von alkoholfreien Bieren im Handel im Herbst 2024 bei 8,9 Prozent. Im Beliebtheitsranking bedeutet dies Platz 3, direkt nach dem Hellbier. Insofern könnten die Voraussetzungen für die neue Sorte „Gold Ochsen Ulmer Hell alkoholfrei“ kaum besser sein.

Über 35 Jahre „Alkoholfrei“-Erfahrung treffen auf modernen Publikumsliebling

Die neue trendige Bierspezialität „Gold Ochsen Ulmer Hell alkoholfrei“ vereint die beiden Welten „Helles“ und „Alkoholfrei“ par excellence. Die zwei entscheidenden Erfolgszutaten sind schnell auf den Punkt gebracht: ein hervorragend geeignetes Mutterbier sowie jahrzehntelange Erfahrung der Braumeister von Gold Ochsen in der Herstellung alkoholfreier Biere. An der Rezeptur des zugrundeliegenden „Ulmer Hell“ wurde nichts verändert, jedoch im Zuge der nachträglichen Entalkoholisierung in essenziellen Nuancen noch verfeinert. So sorgt vor allem die moderate Anpassung des Kohlensäuregehalts für ein besonders süffiges Ergebnis. „Mit dem ‚Ulmer Hell‘ als Basis haben wir von Anfang an die richtigen Weichen gestellt“, erklärt Bernhard Frey, 1. Braumeister und technischer Betriebsleiter bei Gold Ochsen. Seit der Markteinführung 2019 liegt das „Ulmer Hell“ – gebraut nach einem hauseigenen Rezept aus den 1960er Jahren – in der Gunst der Kunden weit vorn. Es überzeugt durch ausgewogenen Geschmack, hellgoldene Farbe und eine feinporige, stabile Schaumkrone. Mit seiner Charakteristik gilt das Bier als idealer Begleiter für die unterschiedlichsten Anlässe – vom traditionellen Frühschoppen und Biergartenbesuch bis zum Feierabendbier zu Hause oder in der Szenegastronomie.

 „Ulmer Hell alkoholfrei“: Weniger Energieeinsatz für ein überzeugendes Ergebnis

Die neue alkoholfreie Variante mit feinem Malzaroma soll an die Erfolgsgeschichte des „Ulmer Hell“ nahtlos anknüpfen und zudem weitere Zielgruppen erschließen. Dabei verweist Frey insbesondere auf den deutlich reduzierten Brennwert: „Das ‚Ulmer Hell alkoholfrei‘ hat 40 Prozent weniger Kalorien und trifft daher nicht zuletzt den Nerv vieler ernährungsbewusster Konsumenten, die Wert auf kalorienarme Lebensmittel legen und gleichzeitig die isotonische Wirkung und reichhaltigen Inhaltsstoffe – wie B-Vitamine, Kalium, Magnesium oder Folsäure – von alkoholfreiem Bier zu schätzen wissen.“ Im Zuge dessen kommt auch beim „Ulmer Hell alkoholfrei“ die bewährte Methode der nachträglichen Entalkoholisierung zum Tragen, mit der die Ulmer Brauerei bereits 1988 Pionierarbeit geleistet hat. „Dank des Vakuum-Prinzips des eingesetzten Fallstromverdampfers kann das Mutterbier schonend bei 39 Grad Celsius entalkoholisiert werden – anstatt der 70 Grad Celsius, die üblicherweise bei der Alkoholverdampfung zu Buche schlagen und spürbaren Einfluss auf das Ergebnis hätten. Durch unser sanftes Verfahren bleibt der ursprüngliche Biergeschmack nahezu erhalten, was unser alkoholfreies Bier deutlich von anderen unterscheidet“, so Frey.

 „Gold Ochsen colamix“: Abgerundet durch hochwertiges Gerstenmalz

Differenzierung ist auch das entscheidende Stichwort beim neuen Cola-Mix-Getränk von Gold Ochsen. Die besonders feine Erfrischung aus fruchtiger Orangenlimonade und spritziger Cola wird natürlich wie alle Produkte der Brauerei Gold Ochsen von den Braumeistern handwerklich hergestellt. Einzigartigkeit bringt dabei die Zugabe von hochwertigem Gerstenmalz als ein Teil der Süße, das den Geschmack optimal unterstützt und abrundet. Die Süße ist weniger dominant und dezente Cola-Noten stehen im perfekten Einklang mit der Fruchtigkeit der Orange. Bei der Umsetzung konnte das langjährige Know-how aus der Produktion alkoholfreier Erfrischungsgetränke – unter anderem für renommierte Marken wie afri cola, Bluna oder Libella – voll ausgespielt und durch das Gerstenmalz mit einer brauereispezifischen Note gekrönt werden. „Damit besetzt ‚Gold Ochsen colamix‘ eine ganz neue Nische und wertet das umfangreiche Sortiment zusätzlich auf“, berichtet Vertriebs- und Marketingleiter Frank U. Schlagenhauf.

 Verfügbar ab Juni

Der Verkauf von „Gold Ochsen colamix“ startet Ende Mai, ab Mitte Juni ist dann auch das „Ulmer Hell alkoholfrei“ offiziell erhältlich. Beide Neuheiten werden in der 0,5-Liter-Euroflasche angeboten, das alkoholfreie Bier auch für den nationalen Vertrieb zusätzlich in der 0,5-Liter-Dose. Der Vertriebsschwerpunkt liegt auf dem Getränkefach- und Lebensmitteleinzelhandel, wobei die beiden jüngsten Produkte von Gold Ochsen künftig mit Gewissheit auch Gastronomie-Partner von Gold Ochsen und deren Gäste zu überzeugen wissen.

Quelle: Pressemitteilung der Brauerei Gold Ochsen

Ausgezeichnete deutsche Brauereien

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat zwölf Brauereien mit dem Bundesehrenpreis für Bier geehrt, der höchsten Qualitätsauszeichnung der deutschen Brauwirtschaft. Gemeinsam mit dem neuen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer würdigte der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Hubertus Paetow, die Preisträger mit Urkunden und Medaillen. Die zwölf ausgezeichneten Brauereien erzielten bei der DLG-Qualitätsprüfung für Bier die besten Gesamtergebnisse. In diesem Jahr hatten sich insgesamt 130 Brauereien aus ganz Deutschland mit über 700 Bieren an dem Wettbewerb beteiligt.

Bundeslandwirtschaftsminister Rainer sagte im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am Dienstag, den 20. 5. 2025, in Berlin: „Unsere Bierbrauerinnen und Bierbrauer verstehen ihr Handwerk: Sie verarbeiten regionale, natürliche Rohstoffe mit viel Erfahrung, traditionellen Rezepten und moderner Technik zu hochwertigem Bier – das beweisen die ausgezeichneten Produkte unserer Preisträgerinnen und Preisträger. Unsere Brauereien tragen außerdem wesentlich zur regionalen Wirtschaft bei, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Was unsere Betriebe leisten, kann sich sehen lassen – und genau das macht der Bundesehrenpreis deutlich.“

Folgende Brauereien erhielten die Bundesehrenpreise 2025:

Bundesehrenpreis in Gold und „Brauerei des Jahres“

  • Biermanufaktur ENGEL GmbH & Co. KG, Crailsheim

Bundesehrenpreis in Silber

  • Hochdorfer Kronenbrauerei Otto Haizmann KG, Nagold-Hochdorf

Weitere Bundesehrenpreise:

  • Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid GmbH, Waldhaus
  • Schlossbrauerei Maxlrain GmbH & Co. KG, Tuntenhausen
  • Brauerei Ustersbach Adolf Schmid KG, Ustersbach
  • Frankfurter Brauhaus GmbH, Frankfurt Oder
  • Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH, Meißen
  • Schwarzbräu GmbH, Zusmarshausen
  • Schönbuch Braumanufaktur GmbH & Co. KG, Böblingen
  • Privatbrauerei Ernst Barre GmbH, Lübbecke
  • Westerwald-Brauerei H. Schneider GmbH & Co. KG, Hachenburg
  • Brauerei GANTER GmbH & Co.KG, Freiburg

Der Bundesehrenpreis für Bier wird jährlich an die Top 12 der Brauereien der DLG-Qualitätsprüfung für Bier verliehen. Mit ihren Prüfkriterien, Laboranalysen sowie einer Experten-Jury, die sich aus sensorisch geschulten Prüfern zusammensetzt, gehört die DLG-Qualitätsprüfung für Bier zu den wissenschaftlich anspruchsvollsten Qualitätsprüfungen der Braubranche. Innerhalb des dreimonatigen Prüfverfahrens werden die Biere umfangreichen Qualitätskontrollen unterzogen. Die Qualitätsprüfung wird in enger Zusammenarbeit mit den beiden führenden Brauerei-Instituten durchgeführt, der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. und dem Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität.

Vier deutsche Brauereien holen den World Beer Cup

Auch im Rahmen des World-Beer-Cup-Wettbewerbs in den USA wurden Brauereien aus Deutschland mit Preisen für hervorragende Leistungen ausgezeichnet. Vier deutsche Brauereien wurden bei der diesjährigen Weltmeisterschaft Anfang Mai im US-Bundesstaat Indiana prämiert. Insgesamt wurden zehn europäische Brauereien ausgezeichnet. Mehr als 8.000 Biere von rund 1.800 Brauereien aus 49 Ländern waren für den Wettbewerb eingesandt und von mehr als 250 unabhängigen Juroren aus 37 Ländern bewertet worden. Während der siebentägigen Verkostungspanels wurden die besten Biere in 112 Bierstilen ausgewählt. Der World Beer Cup zählt zu den renommiertesten Bier-Awards der Welt.

Ausgezeichnet im Rahmen des Word Beer Cup wurden folgende vier deutsche Brauereien:

  • Brauerei-Gasthof Kundmüller aus Viereth-Trunstadt (Gold)
  • Brauerei Aying Franz Inselkammer (Silber)
  • Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan aus Freising (Bronze)
  • Westerwald-Brauerei H. Schneider aus Hachenburg (Bronze)

Ein Festakt zur Ehrung der Bundesehrenpreisträger sowie zur Verleihung der Preise für den World Beer Cup an europäische Brauereien und insbesondere die deutschen Teilnehmer wird am Donnerstag, 10. Juli 2025, im Rahmen des Deutschen Brauertages in Berlin stattfinden. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr in der Kulturbrauerei. Sponsoren der Preisverleihung sind die Unternehmen BarthHaas und Sahm.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Brauer-Bunds.

Weber ist neuer Präsident der „Brewers of Europe“

Christian Weber ist neuer Präsident der „Brewers of Europe“. Delegierte aus 28 Staaten wählten den 46-Jährigen bei der Generalversammlung am Dienstag in der polnischen Hauptstadt Warschau einstimmig an die Spitze des europäischen Brauereiverbandes. Vizepräsidenten sind Jorge Villavecchia (Barcelona, Spanien) und Graham Fewkes (Kopenhagen, Dänemark).

Christian Weber ist Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber mit Sitz im saarländischen Homburg und führt das 1878 gegründete Familienunternehmen in fünfter Generation. Seit 2023 steht Christian Weber als Präsident auch an der Spitze des Deutschen Brauer-Bundes, dem größten Brauereiverband Europas. Deutschland ist mit knapp 1.500 Brauereien und einer Jahresproduktion von mehr als 8 Milliarden Liter größter Bierproduzent in Europa.

Weber bedankte sich in der Generalversammlung in Warschau bei seinem Vorgänger Lasse Aho aus Finnland, der den Verband fünf Jahre lang in politisch und wirtschaftlich turbulenten Zeiten erfolgreich und souverän geführt habe. „Die Brewers of Europe sind ein schlagkräftiger Verband, der über ein breites Netzwerk verfügt und gut gerüstet ist für die Herausforderungen der Zukunft. Nach dem Amtsantritt der EU-Kommission und der Konstituierung des Europaparlamentes kommt es nun darauf an, den Dialog mit der Politik zu suchen und die Positionen der Brauwirtschaft deutlich zu machen – etwa bei der Entbürokratisierung, der Energie- oder der Verpackungspolitik, um nur einige Schwerpunkte unserer Arbeit zu nennen. Hier möchte ich meinen Beitrag leisten, zum Nutzen aller Brauereien“, sagte Weber am Rande der Tagung in Warschau.

Der 1958 gegründete Dachverband „The Brewers of Europe“ mit Sitz in Brüssel vertritt die Interessen der mehr als 10.000 europäischen Brauereien gegenüber EU-Institutionen und internationalen Organisationen. Mitglieder sind nationale Brauereiverbände und Braugruppen aus 28 europäischen Ländern.

Der neue Präsident des europäischen Brauer-Bundes, Christian Weber, absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der University of Edinburgh, anschließend war er in der Lebensmittel- und Getränkebranche im Ausland tätig, mit Stationen unter anderem in der Schweiz und in Ghana. Später arbeitete Weber für Heineken in Österreich. Im Jahr 2010 trat er als Prokurist in die Karlsberg Holding GmbH ein. Seit Januar 2024 ist Christian Weber Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber neben seinem Vater Dr. Richard Weber. Vor der Wahl zum Präsidenten des Deutschen Brauer-Bundes fungierte Christian Weber bereits als Vizepräsident des DBB sowie auch des europäischen Dachverbandes Brewers of Europe. Sein Vater Dr. Richard Weber stand von 1992 bis 1996 als Präsident ebenfalls an der Spitze der europäischen Brauer und war von 2002 bis 2008 Präsident des Deutschen Brauer-Bundes.

18. 6. – 22. 6. 2025: Fränkisches Bierfest Nürnberg

In jedem Jahr findet das fränkische Bierfest in Nürnberg statt. Dort im Burggraben ist ja auch die richtige Atmosphäre für eine solche Veranstaltung.

Somit ist es auch wenig verwunderlich, dass die fünftägige Veranstaltung in diesem Jahr noch ein Bisschen größer und bunter wird als üblich. Knapp 50 Brauereien werden sich unterhalb der Kaiserburg versammeln und die Ergebnisse ihrer Arbeit anbieten. Dabei sind auch ein Dutzend Stände, die die deftige und süße Grundlage für den Biergenuss anbieten. Dazu noch die richtige Livemusik und das Erlebnis dürfte perfekt sein. Keinesfalls verpassen sollten Sie den Bier-Marktplatz mit den Craft Beer-Brauereien.

Öffnungszeiten:

Mittwoch, 18. 6.: 17:00 Uhr – 23:00 Uhr

Donnerstag, 19. 6.: 11:00 Uhr – 23:00 Uhr

Freitag, 20. 6.: 14:00 Uhr – 23:00 Uhr

Samstag, 21. 6.: 11:00 Uhr – 23:00 Uhr

Sonntag, 22. 6.: 11:00 Uhr – 20:00 Uhr

Wie in jedem Jahr findet die Veranstaltung im romantischen Burggraben statt.

23. 5. – 24. 5. 2025: Craft Beer Festival Aarau

Jedes Jahr reisen rund 1500 bierbegeisterte Menschen nach Aarau, um die Vielfalt von über 100 einzigartigen Bieren von 12 Brauereien zu entdecken. So auch in diesem Jahr, in dem das Festival zum 5. Mal stattfindet. Die Öffnungszeiten sind am Freitag, den 23. Mai 2025 von 16:00 Uhr – 24:00 Uhr und am Samstag, den 24. Mai 2025 von 15:00 Uhr – 24:00 Uhr.

Ort des Geschehens ist die Markthalle Aarau, die nur fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt liegt.

Der Eintritt kostet 18,00 Fr. und beinhaltet ein 5,00 Fr. Pfand für das Verkostungsglas, das Sie am Ende des Festivals als Souvenir behalten können, aber auch zurückgeben oder dem ehrenamtlich organisierten Festival spenden.

14. 6. – 15. 6. 2025: Craft Beer Days Osterholz Scharmbeck

Mit den Craft Beer Days veranstaltet der Wirtschaftstreff Osterholz-Scharmbeck e.V. seit dem Jahr 2017 einmal im Jahr eine zweitägige Veranstaltung auf dem Scharmbecker Marktplatz rund um das handwerkliche gefertigte Bier.

Osterholz-Scharmbeck bietet mit seiner traditionsreichen Geschichte des Torfhandwerkes die richtige Kulisse um „handwerkliche“ Ideen aufzugreifen. Direkt im Mittelpunkt von Osterholz-Scharmbeck ist mit der „Osterholzer Hausbrauerei“ eine kleine Brauerei am Rande des Teufelsmoores entstanden, welche Biere nach alter Braukunst herstellt. Und auch neu wiederentdeckte Zutaten wie der Gagelstrauch, welcher in Nordwesteuropa bereits um 1500 v. Chr. zum Bierbrauen genutzt wurde, sind dort heimisch und werden heutzutage wieder genutzt.

Jedes Jahr im Juni finden die Craft Beer Days statt. Meist 15 Bierbrauer sind vor Ort, schenken Ihre handwerklichen Kreationen aus und erklären den interessierten Besuchern das Brauverfahren. Umrahmt wird diese Veranstaltung von Live-Bands, sowie weiteren Food- und Getränkeherstellern – auch diese meist aus kleineren Manufakturen.

Trappistenbrauerei in Zundert steht wegen mangelnder Auslastung vor der Schließung

Die Niederlande laufen Gefahr, eine ihrer beiden Trappistenbrauereien zu verlieren. Die Abtei Marie Toevlucht in Zundert, Noord-Brabant, muss schließen, weil es nicht genügend Mönche gibt, um das Kloster am Laufen zu halten, so ein Sprecher der Abtei.

Dem Sprecher zufolge ist noch nicht klar, was die Schließung für das von den Mönchen gebraute Trappistenbier bedeuten wird. Die Brauerei könnte bestehen bleiben, aber das Bier dürfte dann nicht mehr Trappistenbier genannt werden. „Trappistenbier kann nur dann als solches bezeichnet werden, wenn es ein Teil der Klostergemeinschaft ist“, sagte er.

Die Mönche haben um die Erlaubnis gebeten, die Abtei zu schließen. Der Sprecher geht davon aus, dass diesem Antrag stattgegeben wird und die Mönche das Kloster im September verlassen werden.

Das Trappistenbier Zundert wird seit 2013 in der Trappistenbrauerei De Kievit der Abtei gebraut. Das andere Trappistenbier, La Trappe, wird in Berkel-Enschot, Noord-Brabant, gebraut.

In der Abtei in Zundert leben derzeit nur noch sechs Mönche, nachdem drei Brüder die Abtei im vergangenen Jahr aus verschiedenen Gründen verlassen hatten. Seitdem gab es lange und intensive Diskussionen über die Zukunft der Abtei. „Man ist allmählich zu dem Schluss gekommen, dass es bei der begrenzten Belegung nicht mehr möglich und verantwortbar ist, ein vitales und nachhaltiges klösterliches Leben fortzuführen“, so die Abtei.

In diesem Monat feiert die Abtei ihr 125-jähriges Bestehen. Es ist ein trauriges Jubiläum, denn die Mönche müssen sich ein neues Zuhause suchen. Ein offizieller Termin für die Schließung stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher.

30. 5. – 31. 5. 2025: Bierköste Neumünster

15 Brauereien aus dem In- und Ausland werden Ende Mai und Anfang Juni für zwei Tage zu Gast in der Innenstadt von Neumünster sein und dort ihre Bierspezialitäten vorstellen. Zusätzlich gibt es Vorträge zum Thema Bier, Tastings und Bieryoga. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Foodtrucks. Für die Unterhaltung ist die Live Musik auf der Bühne zuständig.

Die Veranstaltung findet auf dem Kleinflecken statt. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Darin enthalten sind fünf Euro Pfand für das Verkostungsglas.

23. 5. – 24. 5. 2025: Bingen Bier Festival

Seien Sie dabei, wenn am 23. + 24. Mai 2025 in Bingen ein unvergessliches Open Air Festival mit handwerklich gebrauten Bieren, Live-Musik und guter Laune gefeiert wird. Mit 13 renommierten lokalen und überregionalen Brauereien, die ihre feinsten Kreationen präsentieren, verspricht das Festival ein unvergleichliches Verkostungserlebnis.

Treffen Sie die Brauer, die die Biere erzeugt haben, gewinnen Sie Einblicke in ihr Handwerk und die Geschichten hinter jedem Bier. Das Bingen Bier Festival bietet eine integrative und einladende Atmosphäre für alle.

Der Eintritt kostet für einen Tag 10,00 Euro, für beide Tage gibt es ein Ticket für 18,00 Euro. Die Tickets erhalten Sie im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Das Festival beginnt am Freitag um 16:00 Uhr und am Samstag um 14:00 Uhr. Schluss ist an beiden Tagen um Mitternacht.

22. 5. – 25. 5. 2025: Ulmer Kleinbrauermarkt

Der traditionelle Kleinbrauermarkt feiert Jubiläum. Genießen Sie vom 22. bis 25. Mai ein umfangreiches Angebot an Bier-Spezialitäten auf dem südlichen Münsterplatz in Ulm. Für die entsprechende Geschmacksvielfalt sorgen 10 Kleinbrauereien, die ihre Erzeugnisse wie immer mit großer Handwerkskunst und Leidenschaft hergestellt haben.

Insgesamt präsentieren sich zehn Kleinbrauereien, die ihre Produkte mit Leidenschaft und handwerklichem Können kreiert haben. Sie können sich durch einige der leckersten Biere der Region probieren. Gastbrauereien wie Singh Bräu, Schlossbrauerei Aulendorf, Eremita, Barfüßer Brauerei und das Brauprojekt Tettnang bereichern das Sortiment und sorgen dafür, dass kein Wunsch offenbleibt.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt und jeden Tag sorgt eine andere Band dafür, dass es auch etwas auf die Ohren gibt.

Die Öffnungszeiten der Veranstaltung:

Donnerstag und Freitag von 16:00 Uhr – 22:00 Uhr

Samstag von 11:00 Uhr – 22:00 Uhr

Sonntag von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr