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Schwedens größter Bierwettbewerb entschieden – Göteborger Guinness-Interpretation als bestes Bier gekürt

Ein Göteborg Dry Stout, das mit Stickstoff für ein besonders cremiges Mundgefühl und Schaum serviert wird, wurde unter 300 Mitbewerbern auf der A Beer & Whisky Fair zum besten Bier der Messe gekürt. Weitere Sieger wurden im Bierwettbewerb der Messe in 15 Kategorien ausgezeichnet.

Seit 2015 veranstaltet En Öl & Whiskymässa Schwedens größten Bierwettbewerb. Die Bewertungen werden von geschulten Bierrichtern vorgenommen, was in Europa einzigartig ist. Die Biere werden blind verkostet, d.h. die Juroren wissen nicht, welche Biere in den Gläsern sind, und die Bewertung findet eine Woche vor Messeeröffnung statt.

Ein klarer Trend in diesem Jahr war eine Zunahme der Anzahl leichter Biere (unter 5 % Vol.), ein Trend, der sowohl durch die Verbrauchernachfrage nach Leichtbier angetrieben wird, als auch eine Möglichkeit für die Brauereien ist, die Kosten und damit das Preisniveau niedrig zu halten.

Die drei Göteborger Brauereien O/O Brewing, Vega Bryggeri und Oceanbryggeriet gewannen in diesem Jahr die meisten Auszeichnungen. Der Preis für das beste Bier der Messe ging jedoch an Göteborg und Beerbliotek für ihr Dry Stout nach irischer Art, ein Bier, das wie Guinness mit Stickstoff für ein besonders cremiges Mundgefühl und Schaum serviert wird.

„Natürlich ist es unmöglich, unter all den feinen Gewinnern ein Bier auszuwählen, das das beste ist. Aber die Juroren verkosten die Gewinner aus jeder Klasse aus und diskutieren anschließend, was sich wie eine besonders gute und interessante Wahl für das Jahr anfühlt. In diesem Jahr war es ein Dry Stout aus Göteborg, sagt Renndirektor Fredrik Berggren. Er fährt fort: „ Nitro Stout von Beerbliotek ist mindestens so gut wie die Inspirationsquelle Guinness und es ist beeindruckend, ein Bier mit nur 4% herstellen zu können, das so viel schmeckt. Das Bier von Beerbliotek ist ein super aktueller Gewinner, wenn man den Trend des Irish Dry Stout und „Split the G“ bedenkt, der sich mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet.“

In diesem Jahr traten 300 Einreichungen an. Um teilnehmen zu können, müssen Sie auf der A Beer & Whisky Fair in Göteborg ausstellen, die vom 25. bis 26. April stattfand.

Hier ist die Liste aller Gewinnerbiere:

Das beste Bier

der MesseNitro Stout, Beerbliotek

Neuengland IPA

Gold – The Edgy Eagles New England IPA, Pine Brewing Company

Silber – Skandinavische Westküste, Stigbergets Bryggeri

Bronze – Super Gay Horse, Bankwärmer

IPA (nicht neipa)

Gold – India Pale Ale, Oceanbryggeriet

Silber – Badass Black IPA, Revsunds Brewery AB

Bronze – SnIPA, Smögenbryggar’n

Double IPA

Gold – El Capitano, Stigbergets Bryggeri

Silber – Doppel DIIPPA, O/O x Svartberget

Bronze – Kapitän Lawrence Pacific Dawn DIPA, Kapitän Lawrence/TOMP

Leichtbier (bis zu 5 % Vol.)

Gold – Old Speckled Hen, Greene King/TOMP

Silber – Gulddroppen Pale Ale, Oceanbryggeriet

Bronze – Rockaway Haze, Beerium Kraftölsbryggeri AB

Mittelstarkes Ale (5,1 – 7 %)

Gold – Nääs Amber, NÄÄS Gårdsbryggeri AB

Silber – Rest, Wättle Brygghus

Bronze – MadTree Happy Amber Ale, MadTree Brewing/TOMP

Starkbier (mehr als 7 % Vol.)

Gold – Long Boil Barley Wine 2022, O/O Brewing

(es wird nur Gold vergeben, da es in der Klasse weniger konkurrierende Biere gab, insgesamt 10 Biere)

Weizenbier

Gold – Weihenstephaner Weißbier, Weihenstephan/Galatea

(es wird nur Gold vergeben, da es in der Klasse weniger konkurrierende Biere gab, insgesamt 9 Biere)

Belgisches Ale

Gold – Chimay Blau, Chimay/TOMP

Silber – Chimay Rot, Chimay/TOMP

Bronze – Westmalle Tripel, Trappist Westmalle/Galatea

Pils

Gold – Jever Pilsener, Radeberger/TOMP

Silber – Schlappeseppel Pils, Eder & Heylands Brauerei/Dryckesboden

Bronze – Pivot Pils, O/O Brewing

Helles

Gold – Schlappeseppel Helles, Eder & Heylands Brauerei/Dryckesboden

Silber – The Delirious Donkeys Lager, Pine Brewing Company

Bronze – Källaröl, Sälens Fjällbryggeri

Charaktervolles Lagerbier (dunkel/stark/hopfig/charaktervoll)

Gold – Leikeim Urstoff, Brauhaus Altenkunstadt Andreas Leikeim/Dryckesboden

Silber – Schwarzer Adler, Beerium Kraftölsbryggeri

Bronze – Skatans Ånglager, Pica Pico/Topparnas Bryggeri

Porter/Stout bis zu 7 %

Gold – Nitro Stout, Beerbliotek

Silber – Gotenius Porter, Vega Brewery

Bronze – Dunkel, o/o Brewing

Porter/Stout Spezial (+7 %)

Gold – Port Side Porter BA 2021, Beerbliotek

Silber – Arbetarporter Jahrgang 2014, Oceanbryggeriet

Bronze – Arctos Imperial Stout 2022 – BA, O/O Brauerei

Bierspezialität/Sauerbier

Gold – Rodenbach Alexander, Brouwerij Rodenbach/Galatea

Silber – Boon Oude Geuze, Brouwerij Boon/TOMP

Bronze – Sour Power, Vega Brewery

Bier mit niedrigem Alkoholgehalt – max. 3,5 %

Gold – Session IPA 3,5%, Vega Bryggeri

Silber – Docklands Amber Ale 3,5%, Vega Bryggeri

Brons – Mild 2,8%, Oceanbryggeriet

Markus Klössinger gewinnt Hobbybrauerwettbewerb auf der HOME BREW

Am vergangenen Wochenende herrschte reges Treiben bei Maisel & Friends in Bayreuth: Aus ganz Deutschland pilgerten Bierbegeisterte auf das Brauereigelände, um ein Bierfestival der Extraklasse zu erleben. 30 Hobbybrauer und neun professionelle Brauereien waren zu Gast und schenkten ihre Braukreationen aus. Krönender Abschluss war die Preisverleihung, bei der der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurde: Markus Klössinger überzeugte die Jury mit seiner Version eines „Italian Style Pilsner“.

Die fünfte HOME BREW Bayreuth erwartete die Besuchenden mit einigen Neuerungen. Erstmals fand das beliebte Event an zwei Tagen statt und bot mit der neuen Craft Area noch mehr Biervielfalt als bisher. Nicht nur die Braukreationen passionierter Hobbybrauer erwarteten die Gäste, sondern auch Brauereien aus ganz Europa waren mit einem eigenen Ausschank vor Ort vertreten, darunter Gaffel aus Köln, Yankee&Kraut aus Ingolstadt und To Øl aus Dänemark. Das kam gut an: „Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen den Weg zu uns nach Bayreuth gefunden haben. Wir bekommen von unseren Gästen tolles Feedback zurückgespielt und fiebern schon jetzt der HOME BREW 2026 entgegen“, lässt Organisator und Maisel & Friends Biersommelier Michael Werner die Veranstaltung Revue passieren.

Fachmesse und -vorträge für Bierbegeisterte und passionierte Hobbybrauer

Das größte Hobbybrauerevent Süddeutschlands hatte nicht nur eine breite Auswahl an verschiedensten Bieren zu bieten, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten, sich bei den vielfältigen Fachausstellern über Hefe, Hopfen und die essenziellen Utensilien für Heimbrauer zu informieren. Zudem konnten die Besucher in Fachvorträgen wertvolle Einblicke gewinnen und sich mit Gleichgesinnten austauschen, was auf großes Interesse beim Fachpublikum stieß.

Gewinner des achten Hobbybrauerwettbewerbs 2025

Krönender Abschluss eines bierintensiven Wochenendes war die Preisverleihung am Samstagabend, bei der die Gewinner des Publikumspreises sowie der Sieger des Hobbybrauerwettbewerbs verkündet wurden. So viele Besucher wie noch nie gaben ihre Stimmen ab, von denen die „Heidkamper Hüdden-Bräu“ sich die Mehrheit und damit den Publikumspreis sicherte. Der Gewinner des Hobbybrauerwettbewerbs, den Maisel & Friends gemeinsam mit der BrauBeviale ausrichtet, wurde bereits am Freitag im Rahmen einer ganztägigen Blindverkostung bestimmt: Die Jury aus 20 renommierten Bierexperten kürte aus 147 Einsendungen die Kreation von Markus Klössinger aus Rednitzhembach bei Nürnberg zum besten Italian Style Pilsner, der sich über seinen Sieg sichtlich freute. Im Herbst wird er Maisel & Friends ein weiteres Mal besuchen, um gemeinsam mit den Braumeistern sein Bier auf dem 25-Hektoliter-Sudwerk der Maisel & Friends Brauwerkstatt nachzubrauen. Auch an der Etikettengestaltung wird er mitwirken, ehe es sein Bier dann im Onlineshop von Maisel & Friends zu kaufen gibt. Außerdem wird eine Palette seines Biers zum Gewinner nach Hause geliefert. Im Anschluss an die Preisverleihung erhielten alle Teilnehmenden ein umfassendes Feedback zu dem Bier, das sie für den Wettbewerb eingesendet hatten.

HOME BREW Bayreuth 2026

Nach dem Festival ist vor dem Festival: Die sechste HOME BREW Bayreuth findet am 17. und 18. April 2026 statt. Auch dann wird es wieder spannend, wenn viele Hobbybrauer aus nah und fern beim Hobbybrauerwettbewerb gegeneinander antreten. Die Anmeldung wird voraussichtlich im November starten, das Wettbewerbsthema steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Weihenstephan zieht in Schubecks ehemaliges Restaurant ein

„Gekommen, um zu bleiben: Unsere Staatsbrauerei Weihenstephan kommt ans Münchner Platzl. Die älteste Brauerei der Welt zieht in die historische Umgebung der Münchner Altstadt – das passt perfekt: Eine Kombination wie Hopfen und Malz und ein echtes Upgrade fürs Platzl.“ Dies gab Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume am 28. März 2025 zusammen mit dem Direktor der Staatsbrauerei Prof. Dr. Josef Schrädler direkt am Platzl in München bekannt. „München ist die Bierstadt schlechthin. Und das Platzl ist unser Münchner Wohnzimmer. Da passt es perfekt, dass wir hier künftig die höchste Staatsbrauerei-Dichte der Welt haben. Weihenstephaner ist starker Botschafter Bayerns in der Welt. Die Brauerei exportiert ihr bayerisches Premiumprodukt in 60 Länder. Weihenstephaner ist in Freising daheim und jetzt auch in München zuhause“, so der Wissenschaftsminister. Die Staatsbrauerei Weihenstephan liegt in der Zuständigkeit des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Der Direktor der Staatsbrauerei Prof. Dr. Josef Schrädler betonte: „Für uns ist der Standort perfekt – nicht zu groß, nicht zu klein. Weihenstephan steht für höchste Qualität – deswegen wollen wir hier etwas Besonderes machen.“

Die Staatsbrauerei wird ab Anfang 2026 eine gastronomische Einrichtung am Platzl eröffnen. Das Konzept für das „Weihenstephaner am Platzl“ sieht einen Spezialausschank von Weihenstephan mit rund 180 Plätzen (plus Außenbereich) vor, der die anspruchsvolle Bierkultur und Biervielfalt mit feiner bayerischer Esskultur verbindet. Die künftigen Räumlichkeiten der Gastronomie befinden sich in einem Gebäude des Freistaats Bayern, das von der Bayerischen Staatsoper genutzt wird.

Zahl der Brauereien in Deutschland erneut gesunken

In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Brauereien in Deutschland um 93 Betriebe zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 6 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2024 bundesweit noch 1.459 Brauereien. Allein vergangenes Jahr mussten 52 Betriebe schließen. Die Bundesländer mit der höchsten Zahl an Brauerei-Schließungen seit dem Jahr 2019 sind Bayern (-50 Betriebe), Nordrhein-Westfalen (-24), Hessen (-14) und Baden-Württemberg (-9). Entgegen dem Trend leicht gestiegen ist die Zahl der Braustätten in Sachsen (+7), Thüringen (+4) und Mecklenburg-Vorpommern (+3).

Bis zum Beginn der Corona-Pandemie war die Zahl der Brauereien in Deutschland kontinuierlich gestiegen, insgesamt um mehr als 250 Betriebe seit 1994. Hauptgründe für den Anstieg im vergangenen Jahrzehnt waren vor allem die Craftbier-Bewegung und die dadurch ausgelöste Gründerwelle gewesen.

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) als Dachverband der deutschen Brauwirtschaft macht für die wachsende Zahl der Betriebsschließungen in erster Linie den hohen Kostendruck verantwortlich. Vor allem kleinere und mittlere Brauereien stehen immer stärker unter Druck, erklärte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Christian Weber, in Berlin. „Keine Brauerei schließt von heute auf morgen. Die meisten der betroffenen Betriebe haben mehrere ertragsschwache Jahre hinter sich, die Reserven sind aufgezehrt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise haben der gesamten Branche stark zugesetzt. Wenn die Kapitaldecke immer dünner wird und dann auch noch größere Investitionen anstehen, kann es für Betriebe eng werden“, so Weber. 2024 habe sich die Situation zusätzlich verschärft, weil ähnlich wie bei Gastronomie und Handel die hohe Inflation und die schlechte Verbraucherstimmung auch auf das Geschäft der Brauereien durchgeschlagen haben.

Mit Blick auf die schwierige Gesamtlage der deutschen Brauwirtschaft appelliert der DBB an die künftige Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD, von allen Vorhaben Abstand zu nehmen, die mit weiteren Belastungen für die Wirtschaft verbunden sein könnten. Der Verband hat seine Forderungen an die Politik in zehn Punkten zusammengefasst. Im Mittelpunkt stehen Themen wie sichere und bezahlbare Energie, Bürokratieabbau, Werbefreiheit, Unterstützung der Gastronomie und Förderung des klimafreundlichen Mehrwegsystems.

Bierabsatz in Deutschland 2024 leicht gesunken

Der Bierabsatz ist 2024 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % oder 119,4 Millionen Liter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten die deutschen Brauereien insgesamt rund 8,3 Milliarden Liter Bier ab. In den amtlichen Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus EU-Staaten eingeführte Bier nicht enthalten.

82,3 % des Bierabsatzes waren im Jahr 2024 für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz sank im Vergleich zu 2023 um 2,0 % auf 6,8 Milliarden Liter. 17,6 % oder 1,5 Milliarden Liter Bier wurden steuerfrei exportiert, das waren 1,6 % mehr als 2023. Davon gingen 808,4 Millionen Liter (+3,1 %) in EU-Staaten und 644 Millionen Liter (-0,3 %) in Nicht-EU-Staaten.

Bei den monatlichen Bierabsatzzahlen zeigte sich laut Destatis auch 2024 „das übliche saisonale Muster“: Ebenso deutlich wie der Bierabsatz in den Frühjahrs- und Sommermonaten stieg, ging er im Herbst und Winter wieder zurück. Zudem bestätige sich der langfristig rückläufige Trend beim Bierabsatz: So setzten die Brauereien und Bierlager 2024 insgesamt 13,7 % oder 1,3 Milliarden Liter weniger Bier ab als noch vor zehn Jahren, was nicht zuletzt demografische Gründe hat.

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) als Dachverband der knapp 1.500 Brauereien spricht beim Blick auf das Jahr 2024 von einer „Achterbahnfahrt“: Hatte der Bier-Absatz bis Mai 2024 im Inland noch ein Plus von 2,5 Prozent aufgewiesen, drehte der Markt über den Sommer überraschend ins Minus, so dass bis November ein Rückgang von 2,1 Prozent verzeichnet werden musste. Zu dieser außergewöhnlich volatilen Entwicklung haben die Wetterkapriolen beigetragen, mit Regenperioden im Frühjahr und Sommer. Viele Biergartenbesuche fielen buchstäblich ins Wasser, betroffen waren auch Events rund um die Fußball-Europameisterschaft.

DBB-Hauptgeschäftsführer Holger Eichele sieht die Braubranche weiterhin vor großen Herausforderungen: „Auf der einen Seite setzen die gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie, Personal und Logistik die Betriebe unter Druck, auf der anderen Seite bekommen sie gleichzeitig die Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren. Ähnlich wie bei Gastronomie und Handel schlagen auch aufs Geschäft der Brauereien die hohe Inflation und die schlechte Verbraucherstimmung voll durch.“

Von der amtlichen Statistik nicht erfasst werden alkoholfreie Biere – hier melden die Brauereien laut DBB erneut einen erfreulichen Trend. Seit 2003 hat sich die Produktion mehr als verdoppelt auf 670 Millionen Liter im Jahr 2023. Laut Nielsen kam alkoholfreies Bier im Herbst 2024 im Handel bereits auf einen Marktanteil von 8,9 Prozent und ist damit hinter dem Marktführer Pils (48,1 %) und Hellbieren (10,6 %) die drittbeliebteste Biersorte der Deutschen. „Wir erwarten, dass bald jedes zehnte in Deutschland gebraute Bier alkoholfrei sein wird. Die Zeiten, in denen Alkoholfreies ein reines Autofahrerbier war, sind längst vorbei. Heute ist alkoholfreies Bier ein Lifestyle-Getränk, das durch seine Vielfalt und seinen Geschmack überzeugt“, so Eichele. Alkoholfreies werde auch von vielen Sportlern sehr geschätzt wird, weil es oftmals isotonisch und mineralisch ist.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Verband verhalten optimistisch. Eichele: „Zwar werden uns die hohen Kosten vorerst weiter begleiten, jedoch zeigt sich auch, dass die deutsche Brauwirtschaft mit ihren überwiegend handwerklichen und mittelständischen Betrieben zuletzt in unterschiedlichen Krisen eine bemerkenswerte Resilienz bewiesen hat. Immer neue Produkteinführungen gerade auch im Bereich alkoholfreier Biere zeigen, wie sich Innovation und Tradition verbinden.“

Der DBB als Spitzenverband der Brauwirtschaft begrüßte, dass vor der Bundestagswahl wirtschaftspolitische Themen breiten Raum einnehmen. Der Branchenverband hat seine Forderungen an die Politik in zehn Punkten zusammengefasst. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie sichere und bezahlbare Energie, Bürokratieabbau, Werbefreiheit, Unterstützung der Gastronomie und Förderung des klimafreundlichen Mehrwegsystems. Wie das Umweltbundesamt vor wenigen Tagen mitgeteilt hat, erreichen die Brauereien nach der jüngsten Untersuchung eine Mehrwegquote von mehr als 78 Prozent – und das nur durch Mehrwegflaschen, Fässer für die Gastronomie sind noch nicht eingerechnet. Die Brauwirtschaft ist damit die einzige Branche, die von Beginn an die Vorgabe des Verpackungsgesetzes von 70 Prozent erfüllt und sogar noch übertrifft.

drinktec 2025 – Besucherregistrierung ist geöffnet

Rund sechs Monate vor Veranstaltungsbeginn öffnet die drinktec 2025 in München die Besucherregistrierung: Die Online-Registrierung unter https://www.drinktec.com/de-DE/besuchen/tickets/  ist bereits live geschaltet. Alle Branchenexperten können bereits jetzt ihre Reise zur drinktec nach München für den 15. bis 19. September 2025 planen und sich ihr Ticket sichern.

Alle wichtigen Besucherservices sind auf der Website bereits verfügbar: Besucher können sich bereits jetzt einen Überblick verschaffen, welche Aussteller in welchen Hallen platziert sind und ihre Planungen für den drinktec Besuch starten.  Mit dem neuen Webauftritt der Aussteller- und Produktdatenbank erhalten die Besucher umfangreiche Auswahlmöglichkeiten, um mit Hilfe von Filtermöglichkeiten nach Hallen, Branche, Produktgruppen, Exportmarkt sowie den Einträgen im Lösungs- oder im Innovationsverzeichnis ihre Route auf der drinktec planen.

Selbstverständlich hat das Messeteam die Aussteller auf der drinktec 2025 wieder gemäß den Hauptproduktgruppen platziert. Somit lassen sich alle wichtigen Aussteller zu den jeweiligen Ausstellungsschwerpunkten gebündelt besuchen. „Wir möchten den thematischen Überblick so einfach wie möglich machen,“ erklärt Markus Kosak, Executive Director drinktec Cluster, „und platzieren deshalb unsere Aussteller nach Möglichkeit gemäß den Themenschwerpunkten in den passenden Hallen.“ Das dient einer schlüssigen Wegeführung und vereinfacht den Vergleich der verschiedenen Lösungsangebote.

The Next Big Thing – Zukunftslösungen

Ein Highlight – die Premieren-Plattform – wird für die Besucher mehr Info bieten, wenn die Aussteller ihre Innovationen teilen: „The Next Big Thing“ ist der Slogan für alle Teilnehmer des Innovation Guide. In dieser Übersicht sind alle Aussteller präsent, die eine Innovation beim Organisationsteam angemeldet haben. Kuratiert von einem Expertenteam, werden diese Innovationen auf einer Landingpage gebündelt. Erst direkt auf dem Messegelände sind dann die Detailinformationen zu den Innovationen für die Besucher über einen QR-Code freigeschaltet. So zeigt sich die Innovationskraft der Getränke- und Liquid-Food-Industrie schon im Vorfeld der Weltleitmesse – und trotzdem bleiben die Innovationen noch „verhüllt“.  Markus Kosak: „Es bleibt spannend. Noch halten sich die Aussteller bedeckt, was ihre Neuheiten anbelangt, aber dieses Tool ist für alle unsere Besucher der Schlüssel dazu, dass sie auf der drinktec keine Innovation verpassen und schon in der Messevorbereitung sehen können, an welchen Ständen Weltpremieren warten.“ 

Patent auf Braugerste bedroht Vielfalt im Bierglas

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg beansprucht Gerstenpflanzen aus klassischer Züchtung sowie deren Verwendung zum Bierbrauen als seine „Erfindung“. In einem Pressegespräch am 24. März 2025 haben sich ARCHE NOAH, das europäische Netzwerk Keine Patente auf Saatgut!, die Kärntner Privatbrauerei Hirt und die bayrische Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu klar gegen dieses Patent ausgesprochen: In Europa ist es verboten, Pflanzen aus herkömmlichen Zuchtverfahren zu patentieren. „Unter solchen europäischen Patenten leidet die Vielfalt auf dem Acker, die Vielfalt in der Pflanzenzucht und auch die Vielfalt im Bierglas“, warnt Dagmar Urban von ARCHE NOAH. Das Europäische Patentamt argumentiert bisher, dass auch nach dem Zufallsprinzip ausgelöste Mutationen als technische Erfindungen patentfähig sind. Eine Anhörung dazu findet morgen vor dem Europäischen Patentamt in München statt.

Die betroffene Gerstensorte weist zufällige genetische Veränderungen auf, die ihre Verwendung als Braugerste attraktiver macht. Diese Eigenschaften wurden gefunden, nachdem man tausende Saatgutproben nach den gewünschten Eigenschaften durchsucht hatte. Dabei kamen keine gentechnischen Verfahren zum Einsatz. Vielmehr handelt es sich um gängige Verfahren der Zufallsmutagenese und Züchtung, die schon seit Jahrzehnten eingesetzt werden und zuvor nicht patentiert wurden.

Die Folgen der Patentierung von Braugerste betreffen auch Bierbrauer und Konsumenten: „Patente auf Saatgut und auf Gersten bedeuten weniger Malzsorten und somit weniger Biervielfalt aus Klein- und Mittelbrauereien und beides spielt wiederum Großkonzernen in die Hände!“, so Nikolaus Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Kärntner Privatbrauerei Hirt und Sprecher der Unabhängigen „Privatbrauereien Österreichs“. Und Johannes Ehrnsperger, Geschäftsführer der Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu und Sprecher des Werteverbunds „Die Freien Brauer“ ergänzt: „Der Klimawandel erfordert eine stetige Weiterentwicklung unserer Braugerstensorten, um auch zukünftig eine stabile und qualitativ hochwertige Rohstoffversorgung der gesamten Braubranche zu gewährleisten. Patente auf konventionell gezüchtete Sorten schränken die Vielfalt und damit die Zukunftsfähigkeit aller zu Gunsten einzelner Patentinhaber ein. Dies führt letztlich zur Monopolisierung und dem Wegfall von Vielfalt und mittelständischen Braustrukturen.“

Erst 2017 setzte das Europäische Patentamt Pflanzen aus Zufallsmutagenese jenen, die mit Hilfe gentechnischer Verfahren verändert werden, ausdrücklich gleich. Damit können jetzt selbst Sorten, die ohne Einsatz gentechnischer Methoden gezüchtet wurden, von Patenten betroffen sein. Schon bei der Anmeldung entfalten Patente wegen möglicher Kosten und rechtlichen Unsicherheiten eine abschreckende Wirkung auf andere Züchter. Das kann dazu führen, dass bestimmte neue Sorten gar nicht mehr entwickelt werden.

„Das Europäische Patentamt verstößt mit seiner Entscheidung gegen die Absicht des europäischen Gesetzgebers, nur Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen zuzulassen. Die Europäische Kommission muss jetzt klarstellen, dass zufällig hervorgerufene Mutationen keine Erfindung sind. Erfolgt diese Klarstellung nicht, werden viele Firmen versuchen, den Patentschutz über die Neue Gentechnik auch auf die konventionelle Züchtung auszuweiten“, sagt Christoph Then vom Netzwerk Keine Patente auf Saatgut!.

In Brüssel werden derzeit ein neues EU-Saatgutrecht, die Patentierung von Saatgut und die künftige Regulierung der Neuen Gentechnik diskutiert. ARCHE NOAH fordert gemeinsam mit Keine Patente auf Saatgut! und den beteiligten Brauereien, dass die klassische Pflanzenzucht von der Patentierbarkeit ausgenommen wird. Eine entsprechende Klarstellung ist im österreichischen Patentgesetz bereits in Kraft und kann als Vorlage für Brüssel dienen.

„Die fragwürdige Auslegung des Patentrechts durch das Europäische Patentamt widerspricht dem politischen Konsens in Europa. Konventionell gezüchtete Pflanzen sind bei einer korrekten Anwendung des Gesetzes nicht patentierbar. Daher ist die Politik gefordert, klare Regeln zu schaffen. Nur so können in den nächsten Jahren Hunderte neue Patente auf Pflanzen verhindert werden“, sagt Dagmar Urban von ARCHE NOAH, der österreichischen Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihre Entwicklung.

In Einbeck trifft Bierwissen auf Unterhaltung

Führungen durch die Produktion bietet fast jede Brauerei an. Aber je mehr Führungen ich mitgemacht habe, desto mehr wiederholten sich die Inhalte. Die Einbecker Brauhaus AG will das ändern und bietet ab sofort einige Führungen mit einem Themenschwerpunkt an. Selbstverständlich endet jede Tour mit einer Bierverkostung. Einige dieser Erlebnisse kombinieren den erfrischenden Genuss mit einem Foodpairing oder geselligen Spielen in einer entspannten Atmosphäre. Ich habe persönlich noch keine der Themen-Führungen mitgemacht, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass bereits die Standardführung durch die Brauerei zu den besseren ihrer Art gehört. Hier die Aufstellung der neuen Führungen, die ich einer Pressemitteilung der Brauerei entnommen habe:

  • Klassische Brauereiführung: Tauchen Sie ein in den vollständigen Brauprozess – vom Sudhaus über den Gär- und Lagerkeller bis zur Abfüllung – und genießen Sie in geselliger Runde eine Bierverkostung.
  • Nörti Night: Besonders für Studierende und Auszubildende – nach einer kurzen Führung geht es in den Nörti Keller, wo gesellige Spiele und das beliebte Nörten Hardenberger Pils in entspannter Atmosphäre auf Sie warten.
  • Exklusive Braukunst-Führung: Erhalten Sie tiefere Einblicke in die Braukunst mit einer Bierverkostung, die von einem Foodpairing begleitet wird – ideal für (zukünftige) Bierliebhaber und Genießer.

Am 26. April findet außerdem das Einbecker Hoffest statt – das jährliche Party-Highlight der Einbecker Brauhaus AG mit dem feierlichen Bockbier-Anstich und Live-Musik.

ProWein 2025 setzt starkes Statement für die Zukunft der Getränkebranche

Die ProWein 2025, die vom 16. bis zum 18. März in Düsseldorf stattfamd, hat in einer für die weltweite Wein- und Spirituosenbranche herausfordernden Zeit mit einem global rückläufigen Absatz und drohenden Handelshemmnissen ein klares Zeichen für Innovation, Vision und Zukunftsfähigkeit gesetzt. Es ist der Messe gelungen, den Rahmen für Perspektiven zu bieten, Impulse zu geben, Trends zu setzen und zahlreiche erfolgreiche Geschäftsabschlüsse zu ermöglichen. 

Plattform für globales Networking

Insgesamt präsentierten rund 4.200 Aussteller aus 65 Nationen ihre Weine, Spirituosen und Biere in elf Messehallen. Alle wichtigen Weinregionen waren mit den großen Marktführern vertreten. Trotz der angespannten Marktsituation blieb die Qualität der Veranstaltung auf einem ausgesprochen hohen Niveau.

„Die ProWein zeigt in schwierigen Absatzzeiten, dass sie die verlässliche Messe der Branche ist, und die Produzenten hier ihr Geschäftsjahr erfolgreich planen können. Die langjährige internationale Ausrichtung und Expertise der ProWein beweist dies eindrucksvoll und untermauert ihre herausragende Position im weltweiten, hart umkämpften Messemarkt. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir schon seit über 30 Jahren am Markt sind und ein solch einzigartiges Networking- und Verkaufsevent entwickelt haben“, erklärt Marius Berlemann, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

Erfolgreiches Messegeschäft dank zahlreicher Top-Entscheider

Über 42.000 Fachbesucher aus 128 Ländern reisten nach Düsseldorf, um die neuesten Entwicklungen der Branche zu verfolgen, Aussteller zu treffen und Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Fast die Hälfte (40 Prozent) der Top-Einkäuferinnen und -einkäufer aus dem Lebensmitteleinzelhandel, dem Fach- und Online-Handel und der Gastronomie kam aus Deutschland, einem der bedeutendsten Importmärkte der Welt. Mit 60 Prozent ist die ProWein auch ein Magnet für internationale, einkaufsstarke Fachbesucher – vor allem aus den zentralen europäischen Absatzmärkten Benelux, Großbritannien und Skandinavien. Auch aus den USA, Japan, Südkorea und China reisten kaufkräftige Entscheidungsträger und Buyer an. Die Fachbesucher zeigten ein großes Interesse an deutschen Weinen, aber auch am gesamten internationalen Angebot. Sie gaben der ProWein Bestnoten, 94 Prozent beurteilten ihren Messebesuch als erfolgreich. 

„Die ProWein war eine fantastische Erfahrung. Die Messe spielt eine entscheidende Rolle dabei, die globale Weinwelt zu vernetzen, Ideen auszutauschen und den internationalen Wein- und Spirituosenhandel am Laufen zu halten. Es war großartig, so viele bekannte Produzenten und Lieferanten zu treffen, mit ihnen zu sprechen und zu verkosten, und es war eine aufregende Gelegenheit, neue Beziehungen aufzubauen“, erklärt Matt Tornabene, President & CEO Manhattan Wine Company aus New York City/USA.

Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), zieht eine positive Bilanz der ProWein 2025: „Die deutschen Aussteller waren mit der diesjährigen ProWein vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfeldes sehr zufrieden. Mit ihrem großen Angebot an frischen Weiß- und Roséweinen haben sie in besonderem Maße von der globalen Nachfrage nach diesen Weintypen profitiert, was sich in einem regen Besucheraufkommen in den deutschen Hallen widerspiegelte. Sehr gelobt wurde erneut die Qualität der Fachbesucher aus dem In- und Ausland, mit der die ProWein ihrem Ruf als internationale Leitmesse in diesem Jahr wieder einmal vollkommen gerecht geworden ist.“

Pascale Thieffry, Direktorin des Departments Pavillons France bei Business France betont: „Die ProWein in Düsseldorf ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche und bietet den französischen Ausstellern die Möglichkeit, ihr Geschäft auszubauen und Beziehungen zu Entscheidungsträgern aus der ganzen Welt zu festigen.“

Innovationen in der Spirituosenbranche

Ein besonderes Highlight waren die zwei Messehallen der ProSpirits und der „same but different“. Rund 500 Aussteller aus 53 Ländern präsentierten dort eine breite Palette an Spirituosen – von etablierten Whisky-, Gin-, Rum- und Tequila-Marken bis hin zu außergewöhnlichen Kreationen kleinerer Produzenten, die sich großer Beliebtheit bei den Besucherinnen und Besuchern erfreuten. Das vielfältige und sehr internationale Spirituosenangebot schuf ein neues Momentum und lieferte wertvolle Impulse für die Branche.

Innovationen, Trends und Networking

Das Weltforum der Wein- und Spirituosenbranche in Düsseldorf startete bereits am Vortag der ProWein mit der Meininger‘s Wine Conference. Auf der Messe ergänzte ein vielfältiges Rahmenprogramm das umfassende, internationale Angebot auf Ausstellerseite. Ein neues Format war das ProWein Business Forum. Hier wurden zentrale Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und die Zukunft des Weinkonsums behandelt. Experten und Vordenker der Branche tauschten sich an allen drei Messetagen über die aktuellen Herausforderungen und Chancen aus und gaben den Besuchern wertvolle Insights für die Gestaltung der Zukunft der Branche.

Auch im Bereich no/low ist die ProWein der Innovationstreiber. Bereits vor drei Jahren startete die sehr erfolgreich die Sonderschau ProWein Zero. In diesem Jahr präsentierten 40 internationale Aussteller und eine große Verkostungszone von MUNDUS VINI die Vielfalt dieses stark wachsenden Segments.

Voller Erfolg für neues Food & Wine Pairing Konzept

Einen besonderen Schwerpunkt legte die ProWein in diesem Jahr auf das Thema Food & Wine Pairing. Die Gastro-Lounge urban gastronomy by #asktoni widmete sich u.a. mit den drei Spitzen-Gastronomen Alina Meissner-Bebrout, Björn Freitag und Bobby Bräuer diesem Thema. Weitere Sterneköche und Food-Experten kreierten im vielseitigen Rahmenprogramm außergewöhnliche Menükompositionen und griffen damit das perfekte Match von Wein und Speisen in verschiedenen genussvollen Formaten auf.

ProWein weltweit

Die ProWein bietet der Branche neben der ProWein im März vor Ort in Düsseldorf exklusive Impulse. Mit den Satellitenveranstaltungen in Tokio (15. bis 17. April 2025), Hongkong (14. bis 16. Mai), Sao Paulo (30. September bis 2. Oktober), Mumbai (31. Oktober bis 1. November), Shanghai (12. bis 14. November) und Singapur (21. bis 24. April 2026) bringt sie die Branche darüber hinaus in wichtige Zukunftsmärkte. Informationen zu den Messen in Übersee gibt es unter www.prowein-world.com.

Die nächste ProWein Düsseldorf findet vom 15. bis 17. März 2026 statt.

Neue Bruch Brauerei nimmt Betrieb auf – Erstes Bier am „Tag des deutschenBieres“

Die Bruch Brauerei hat den Aufbau ihres neuen Standorts in Neunkirchen abgeschlossen und nimmt dort bereits im laufenden Monat März den Betrieb auf.  Gemeinsam mit dem fränkischen Brauerei-Bauer „Kaspar Schulz“ wurde ein neues Produktions-Set-up für die Bier-Spezialitäten geschaffen. 

Am 19. 3.2025 wurden die ersten Sude auf Basis der bewährten Rezepturen eingebraut. Nach mehrwöchiger Reifung wird das erste Bier am 23.4. – am „Tag des deutschen Bieres“  – fertig sein.

„Es macht Spaß auf den neuen Anlagen zu brauen. Zusammen mit Kaspar Schulz konnten wir ideale Produktionsbedingungen für die Bruch Spezialitäten wie Zwickel, Landbier und Saarbrücker Hell schaffen. Wir freuen uns, wenn wir im April das erste fertige Bruch vom Tank „zwickeln“ können“, so Braumeister Heinrich Rieber. 

Am Tag des deutschen Bieres verlässt der erste Sud die Reifetanks. Nach offizieller Anstich-Zeremonie mit Gastronomie-Partnern wird das erste am neuen Standort gebraute Bier in Fässer gefüllt und an Handel und Gastronomie ausgeliefert. 

Ebenfalls in der laufenden Jahreshälfte wird ein offizielles Eröffnungsevent am neuen Brauerei-Standort in Neunkirchen stattfinden. Der Termin wird im Juni liegen – das genaue Datum ist in Abstimmung mit den Behörden und wird zeitnah avisiert. Die Eröffnung wird ein Event für alle saarländischen Bier-Fans – mit Live Musik, Fass-Anstich und den ersten am neuen Standort gebrauten Spezialitäten. 

Bruch Geschäftsführer Jonas Kirch: „Die neue Brauerei verbindet handwerkliche Braukunst mit innovativer Technik unseres Partners Kaspar Schulz, dem ältesten Brauanlagenhersteller der Welt. Wir freuen uns, den Brau-Betrieb wieder aufzunehmen und unsere Kunden von Neunkirchen aus zu bedienen und empfangen zu können.“