Das Bier, das jetzt vor mir steht, wurde von der Brauerei umbenannt. Auf meiner Flasche steht noch Hausbrauer Hell, inzwischen nennen die Brauer ihr Bier Vollbier Hell. Ehrlich gesagt gefällt mir der alte Name besser. Aber was soll’s.
Die Brauerei Trunk hat ihren Sitz in Bad Staffelstein. Dieser Ort liegt in Oberfranken und hat laut Wikipedia etwas mehr als 10.000 Einwohner. Das allein ist noch nicht bemerkenswert, aber Bad Staffelstein hat auch elf Brauereien. Das finde ich dann schon erstaunlich.
Hellgelb und gefiltert läuft das Bier ins Glas. Die gemischtporige Schaumkrone ist nicht allzu groß, bleibt aber lange erhalten.
Helles Malz und Getreide sowie einige blumige Noten. Diese Düfte steigen mir in die Nase.
Der Antrunk ist frisch und spritzig. Auf der Zunge zeigt sich eine diskrete Süße. Auch die Bitterstoffe des Hopfens sind sehr diskret eingesetzt. Das Mundgefühl ist weich und das Bier ist ungeheuer süffig. Der Abgang ist eher schlank mit einem sehr leichten Bitter, das nur kurz nachklingt.
Das Hausbrauer Hell bzw. Vollbier Hell ist ein Bier, das ideal ist, um es so nebenbei zu trinken. In Verzückung konnte mich das Bier aber nicht versetzen.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Alkoholgehalt:
4,5 % Vol:
Stammwürze:
12° Plato
Farbe:
6 EBC
Brauerei:
Brauerei Trunk
Vierzehnheiligen 3
96231 Bad Staffelstein
www.brauerei-trunk.de
Über die Brauerei Rittmayer aus dem fränkischen Hallerndorf habe ich bereits mehrfach geschrieben, so dass ich beim Hallerndorfer
Fragen Sie mich bitte nicht, das Obaladara bedeutet. Ich habe wirklich intensiv nach einer Bedeutung dieses Ausdrucks gesucht und dabei kläglich gescheitert. Selbst ein Onlinewörterbuch Fränggisch – Deutsch konnte mir nicht weiterhelfen und auch die Suchmaschine meines Vertrauens versagte beim Versuch, diese Wortschöpfung in einem anderen Zusammenhang als mit diesem Bier zu finden, kläglich. Auch die Etiketten auf der Flasche geizen mit der Information, was in der Flasche wohl enthalten sein könnte. Vollbier steht da, 5,3 Volumenprozent Alkohol steht da auch und da in der Zutatenliste auch Gerstenröstmalz enthalten ist, kann ich wohl davon ausgehen, dass es irgendein dunkles Bier ist. Diese Information hat mich auch bewogen, die Flasche zu kaufen, so dass ich sie jetzt verkosten kann.
Bereits seit mehr als 100 Jahren ist die Brauerei Hösl im Familienbesitz, inzwischen in der 3. Generation. Bei einer so langen Brautradition kann ich wohl ein besonderes Bier erwarten. Und nebenbei bemerkt: Auch wenn ich die Brauerei (noch) nicht besucht habe, gefällt mir der Internetauftritt der Brauereigaststätte sehr gut. Wenn ich mal in die Gegend komme, werde ich sie bestimmt besuchen. Aber jetzt will ich mich erst einmal dem Bier zuwenden.
Jetzt steht nach langer Zeit mal wieder ein Bier aus Österreich vor mir. Ich erwarte, dass dieses Bier etwas Besonderes ist. Die Brauer haben sich bereits bei der Auswahl der Rohstoffe viel Mühe gegeben. Hopfen und Malz stammen nicht nur aus dem Bioanbau, sondern sind auch aus der Region, dem Mühlviertel. Ob auch der Hochlandhonig aus dem Mühlviertel stammt entzieht sich meiner Kenntnis, aber selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, sind die Transportwege nicht allzu weit. So groß ist Österreich ja nicht.
Ups, jetzt ist schon Weihnachten vorbei und da finde ich bei mir im Kühlschrank doch glatt noch einen Maibock aus dem Hause Hummel-Bräu. In jedem Jahr verkauft die im fränkischen Merkendorf beheimatete Brauerei ihren Maibock ab dem 23. April. Da ist es doch wohl höchste Zeit, ihn zu verkosten.
Woher das Wienerla seinen Namen hat ist mir nicht bekannt. Mir fallen aber zwei Möglichkeiten ein. In Franken heißt die Bockwurst Wienerla. Die zweite Möglichkeit ist, dass das Wienerla überwiegend mit 
Das Bier, das jetzt vor mir steht, stammt aus Hallstadt, nur vier Kilometer von der Bamberger Altstadt entfernt gelegen. Die Kleinstadt gibt es bereits seit dem 15. Jahrhundert, aber erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde ihr das Stadtrecht zuerkannt.
Nun habe ich wieder einmal ein Bier aus Grimbergen vor mir stehen, von der Brauerei mit dem Phönix im Logo. Ursprünglich war das Optimo Bruno ein saisonales Bier. Das zu Ostern gebraut wurde. Da es aber von den Konsumenten sehr gut angenommen wurde, braut Grimbergen das Bier jetzt ganzjährig.