Nun steht mal wieder ein bayrisches Craft-Bier vor mir, das Crew Republic Foundation 11. Gebraut mit zwei Malz- und fünf Hopfensorten erwarte ich, dass dieses Bier sorgfältig komponiert wurde, weshalb meine Erwartungen kräftig in die Höhe steigen. Aber erst einmal werfe ich einen Blick auf die Etiketten. Dabei fällt mir auf, dass Crew als Vertrieb aufgeführt wird; eine Brauerei wird nicht genannt. Nun habe ich erst einmal die Website von Crew Republic aufgerufen und dort habe ich den Eindruck gewonnen, dass es sich wohl doch um die Brauerei handelt oder dass zumindest eine andere Brauerei im Auftrag von Crew Republic das Bier gebraut hat. Betrachten wir der Einfachheit halber Crew Republic als Brauerei. So, jetzt ist es aber an der Zeit, das Bier einzuschenken.
Bernsteinfarben und mit viel Hefe steht das Bier im Glas, darüber relativ wenig gemischtporiger Schaum, der sich außer einem kleinen Rest auch nicht allzu lange hält.
Das Aroma beglückt uns mit ausgewogenen Düften von Malz, dunklen Früchten, Zitrusfrüchten und Kräutern.
Der Antrunk ist angenehm süß mit kräftiger aber feinperliger Kohlensäure. Den Körper kann ich als intensiv, voll, rund und fruchtig beschreiben. Dabei halten sich die Säuren dezent im Hintergrund. Erst im Abgang kommen die Bitterstoffe wirklich zum Vorschein. Sie sind sehr intensiv und der Geschmack hält sich lange. Ich mag dieses Bier, kann aber auch jeden verstehen, der sich für dieses Bier nicht erwärmen kann.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz (Münchner Malz, Pilsener Malz, Karamellmalz), Hopfen (Herkules, Nelson Sauvin, Chinook, Citra, Cascade), Hefe
Alkoholgehalt:
5,6 % Vol.
Bittereinheiten:
40 IBU
Brauerei:
CREW AleWerkstatt GmbH
Fraunhoferstr. 9
80469 München
http://www.crewrepublic.de





Nach langer Zeit steht mal wieder ein belgisches Bier vor mir. Auf dem Rückenetikett erklärt die Brauerei in Französisch, Niederländisch und Deutsch, dass das Bier in einer Trappistenabtei gebraut wurde und dass der Großteil des Erlöses sozialen Projekten zugutekommt. Ansonsten sehe ich an der Zutatenliste, dass dieses Bier weitgehend mit Zutaten gebraut wurde, die auch nach dem deutschen Reinheitsgebot erlaubt sind. Einzige Ausnahme ist der Zucker, von dem aber vermutlich nichts mehr zu schmecken sein wird, da das Bier immerhin 8,0 % Alkohol enthält, so dass der Zucker wohl vollständig durch die Hefen verbraucht sein dürfte. Probieren wir das Bier also.


