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drinktec 2025 – Besucherregistrierung ist geöffnet

Rund sechs Monate vor Veranstaltungsbeginn öffnet die drinktec 2025 in München die Besucherregistrierung: Die Online-Registrierung unter https://www.drinktec.com/de-DE/besuchen/tickets/  ist bereits live geschaltet. Alle Branchenexperten können bereits jetzt ihre Reise zur drinktec nach München für den 15. bis 19. September 2025 planen und sich ihr Ticket sichern.

Alle wichtigen Besucherservices sind auf der Website bereits verfügbar: Besucher können sich bereits jetzt einen Überblick verschaffen, welche Aussteller in welchen Hallen platziert sind und ihre Planungen für den drinktec Besuch starten.  Mit dem neuen Webauftritt der Aussteller- und Produktdatenbank erhalten die Besucher umfangreiche Auswahlmöglichkeiten, um mit Hilfe von Filtermöglichkeiten nach Hallen, Branche, Produktgruppen, Exportmarkt sowie den Einträgen im Lösungs- oder im Innovationsverzeichnis ihre Route auf der drinktec planen.

Selbstverständlich hat das Messeteam die Aussteller auf der drinktec 2025 wieder gemäß den Hauptproduktgruppen platziert. Somit lassen sich alle wichtigen Aussteller zu den jeweiligen Ausstellungsschwerpunkten gebündelt besuchen. „Wir möchten den thematischen Überblick so einfach wie möglich machen,“ erklärt Markus Kosak, Executive Director drinktec Cluster, „und platzieren deshalb unsere Aussteller nach Möglichkeit gemäß den Themenschwerpunkten in den passenden Hallen.“ Das dient einer schlüssigen Wegeführung und vereinfacht den Vergleich der verschiedenen Lösungsangebote.

The Next Big Thing – Zukunftslösungen

Ein Highlight – die Premieren-Plattform – wird für die Besucher mehr Info bieten, wenn die Aussteller ihre Innovationen teilen: „The Next Big Thing“ ist der Slogan für alle Teilnehmer des Innovation Guide. In dieser Übersicht sind alle Aussteller präsent, die eine Innovation beim Organisationsteam angemeldet haben. Kuratiert von einem Expertenteam, werden diese Innovationen auf einer Landingpage gebündelt. Erst direkt auf dem Messegelände sind dann die Detailinformationen zu den Innovationen für die Besucher über einen QR-Code freigeschaltet. So zeigt sich die Innovationskraft der Getränke- und Liquid-Food-Industrie schon im Vorfeld der Weltleitmesse – und trotzdem bleiben die Innovationen noch „verhüllt“.  Markus Kosak: „Es bleibt spannend. Noch halten sich die Aussteller bedeckt, was ihre Neuheiten anbelangt, aber dieses Tool ist für alle unsere Besucher der Schlüssel dazu, dass sie auf der drinktec keine Innovation verpassen und schon in der Messevorbereitung sehen können, an welchen Ständen Weltpremieren warten.“ 

24. 4. – 26. 4. 2025: 21. Solothurner Biertage

Vom 24. bis 26. April 2025 ist es wieder so weit. In der Rythalle Solothurn finden bereits zum 21. mal die legendären Biertage statt. Mehr als 50 Schweizer kleine und mittelgroße Brauereien zeigen interessierten Besuchern einen repräsentativen Querschnitt durch das einheimische Schaffen. Da kommt jeder Bierliebhaber auf seine Kosten.

Die Veranstaltung ist am Donnerstag, den 24. April von 16.00 Uhr bis 23.30 Uhr, am Freitag, den 25. April von 16.00 Uhr bis 00.30 Uhr und am Samstag, den 26. April von 14.00 Uhr bis 00.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt pro Tag 15,00 Schweizer Franken.

Patent auf Braugerste bedroht Vielfalt im Bierglas

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg beansprucht Gerstenpflanzen aus klassischer Züchtung sowie deren Verwendung zum Bierbrauen als seine „Erfindung“. In einem Pressegespräch am 24. März 2025 haben sich ARCHE NOAH, das europäische Netzwerk Keine Patente auf Saatgut!, die Kärntner Privatbrauerei Hirt und die bayrische Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu klar gegen dieses Patent ausgesprochen: In Europa ist es verboten, Pflanzen aus herkömmlichen Zuchtverfahren zu patentieren. „Unter solchen europäischen Patenten leidet die Vielfalt auf dem Acker, die Vielfalt in der Pflanzenzucht und auch die Vielfalt im Bierglas“, warnt Dagmar Urban von ARCHE NOAH. Das Europäische Patentamt argumentiert bisher, dass auch nach dem Zufallsprinzip ausgelöste Mutationen als technische Erfindungen patentfähig sind. Eine Anhörung dazu findet morgen vor dem Europäischen Patentamt in München statt.

Die betroffene Gerstensorte weist zufällige genetische Veränderungen auf, die ihre Verwendung als Braugerste attraktiver macht. Diese Eigenschaften wurden gefunden, nachdem man tausende Saatgutproben nach den gewünschten Eigenschaften durchsucht hatte. Dabei kamen keine gentechnischen Verfahren zum Einsatz. Vielmehr handelt es sich um gängige Verfahren der Zufallsmutagenese und Züchtung, die schon seit Jahrzehnten eingesetzt werden und zuvor nicht patentiert wurden.

Die Folgen der Patentierung von Braugerste betreffen auch Bierbrauer und Konsumenten: „Patente auf Saatgut und auf Gersten bedeuten weniger Malzsorten und somit weniger Biervielfalt aus Klein- und Mittelbrauereien und beides spielt wiederum Großkonzernen in die Hände!“, so Nikolaus Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Kärntner Privatbrauerei Hirt und Sprecher der Unabhängigen „Privatbrauereien Österreichs“. Und Johannes Ehrnsperger, Geschäftsführer der Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu und Sprecher des Werteverbunds „Die Freien Brauer“ ergänzt: „Der Klimawandel erfordert eine stetige Weiterentwicklung unserer Braugerstensorten, um auch zukünftig eine stabile und qualitativ hochwertige Rohstoffversorgung der gesamten Braubranche zu gewährleisten. Patente auf konventionell gezüchtete Sorten schränken die Vielfalt und damit die Zukunftsfähigkeit aller zu Gunsten einzelner Patentinhaber ein. Dies führt letztlich zur Monopolisierung und dem Wegfall von Vielfalt und mittelständischen Braustrukturen.“

Erst 2017 setzte das Europäische Patentamt Pflanzen aus Zufallsmutagenese jenen, die mit Hilfe gentechnischer Verfahren verändert werden, ausdrücklich gleich. Damit können jetzt selbst Sorten, die ohne Einsatz gentechnischer Methoden gezüchtet wurden, von Patenten betroffen sein. Schon bei der Anmeldung entfalten Patente wegen möglicher Kosten und rechtlichen Unsicherheiten eine abschreckende Wirkung auf andere Züchter. Das kann dazu führen, dass bestimmte neue Sorten gar nicht mehr entwickelt werden.

„Das Europäische Patentamt verstößt mit seiner Entscheidung gegen die Absicht des europäischen Gesetzgebers, nur Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen zuzulassen. Die Europäische Kommission muss jetzt klarstellen, dass zufällig hervorgerufene Mutationen keine Erfindung sind. Erfolgt diese Klarstellung nicht, werden viele Firmen versuchen, den Patentschutz über die Neue Gentechnik auch auf die konventionelle Züchtung auszuweiten“, sagt Christoph Then vom Netzwerk Keine Patente auf Saatgut!.

In Brüssel werden derzeit ein neues EU-Saatgutrecht, die Patentierung von Saatgut und die künftige Regulierung der Neuen Gentechnik diskutiert. ARCHE NOAH fordert gemeinsam mit Keine Patente auf Saatgut! und den beteiligten Brauereien, dass die klassische Pflanzenzucht von der Patentierbarkeit ausgenommen wird. Eine entsprechende Klarstellung ist im österreichischen Patentgesetz bereits in Kraft und kann als Vorlage für Brüssel dienen.

„Die fragwürdige Auslegung des Patentrechts durch das Europäische Patentamt widerspricht dem politischen Konsens in Europa. Konventionell gezüchtete Pflanzen sind bei einer korrekten Anwendung des Gesetzes nicht patentierbar. Daher ist die Politik gefordert, klare Regeln zu schaffen. Nur so können in den nächsten Jahren Hunderte neue Patente auf Pflanzen verhindert werden“, sagt Dagmar Urban von ARCHE NOAH, der österreichischen Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt und ihre Entwicklung.

4. 4. – 5. 4. 2025: Zürich Bier Festival

Das Zürich Bier Festival ist das größte internationale Craft-Bier Festival der Schweiz und öffnet vom 4. – 5. April 2025 bereits zum 11. Mal seine Tore. 40 Brauereien aus aller Welt werden ihre Kreationen präsentieren und ausschenken. Hierbei können über 240 verschiedene Biere probiert werden. Freuen Sie sich auf Brauereien aus Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Belgien, Frankreich, Italien, Deutschland, England, USA, Lettland, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechei, Spanien und natürlich aus der Schweiz.

Von leicht, zu kräftig, von süß zu sauer und von hell zu dunkel. Für jeder Gaumen gibt es das perfekte Bier und natürlich ganz viel Neues zum Entdecken. Im Eintrittspreis sind alle Biere enthalten. Verkosten Sie nach Herzenslust. Und selbstverständlich dürfen Sie das Festival-Glas mit nach Hause nehmen, all die verschiedenen Workshops besuchen und sich an den verschiedenen Spielen austoben, zur Musik tanzen und sich mit den anwesenden Brauern in deren Landessprache unterhalten.

Im Außenbereich sind wie immer diverse Food-Trucks mit einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Speisen.

Ein Flatrate-Festival ist selbstverständlich nicht ganz billig. Die Tickets kosten zwischen 78,80 Schweizer Franken für einen Tag und 160,90 Schweizer Franken für das gesamte Wochenende. Die Veranstalter empfehlen den Erwerb der Tickets im Vorverkauf, da die Anzahl beschränkt ist und es nicht garantiert werden kann, dass es an der Abendkasse noch Karten geben wird.

11. 4. – 12. 4. 2025: Beer Culture Days Wien

Am 11. und 12. April bringt die Ottakringer Brauerei im gleichnamigen Stadtteil von Wien wieder Brauereien aus dem In- und Ausland zusammen, um die Vielfalt der Braukultur zu feiern. Die Beer Culture Days stehen für Qualität, Vielfalt und echte Leidenschaft für Bier.

Musik, handwerklich gebrautes Bier und Kulinarik treffen aufeinander und vereinen höchsten Qualitätsanspruch mit jeder Menge Spaß und neuen Begegnungen.

Die Veranstaltung findet an beiden Tagen jeweils von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr statt. Der Eintritt kostet für einen Tag €14,00, das Zwei-Tages-Ticket gibt es für €21,00. Im Preis enthalten ist jeweils ein Probierglas und für die Ein-Tages-Tickets je 1 Bier und für das Zwei-Tages-Ticket zwei Biere. Der Vorverkauf läuft bereits, so dass Sie Ihre Tickets hier bestellen können.

In Einbeck trifft Bierwissen auf Unterhaltung

Führungen durch die Produktion bietet fast jede Brauerei an. Aber je mehr Führungen ich mitgemacht habe, desto mehr wiederholten sich die Inhalte. Die Einbecker Brauhaus AG will das ändern und bietet ab sofort einige Führungen mit einem Themenschwerpunkt an. Selbstverständlich endet jede Tour mit einer Bierverkostung. Einige dieser Erlebnisse kombinieren den erfrischenden Genuss mit einem Foodpairing oder geselligen Spielen in einer entspannten Atmosphäre. Ich habe persönlich noch keine der Themen-Führungen mitgemacht, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass bereits die Standardführung durch die Brauerei zu den besseren ihrer Art gehört. Hier die Aufstellung der neuen Führungen, die ich einer Pressemitteilung der Brauerei entnommen habe:

  • Klassische Brauereiführung: Tauchen Sie ein in den vollständigen Brauprozess – vom Sudhaus über den Gär- und Lagerkeller bis zur Abfüllung – und genießen Sie in geselliger Runde eine Bierverkostung.
  • Nörti Night: Besonders für Studierende und Auszubildende – nach einer kurzen Führung geht es in den Nörti Keller, wo gesellige Spiele und das beliebte Nörten Hardenberger Pils in entspannter Atmosphäre auf Sie warten.
  • Exklusive Braukunst-Führung: Erhalten Sie tiefere Einblicke in die Braukunst mit einer Bierverkostung, die von einem Foodpairing begleitet wird – ideal für (zukünftige) Bierliebhaber und Genießer.

Am 26. April findet außerdem das Einbecker Hoffest statt – das jährliche Party-Highlight der Einbecker Brauhaus AG mit dem feierlichen Bockbier-Anstich und Live-Musik.

ProWein 2025 setzt starkes Statement für die Zukunft der Getränkebranche

Die ProWein 2025, die vom 16. bis zum 18. März in Düsseldorf stattfamd, hat in einer für die weltweite Wein- und Spirituosenbranche herausfordernden Zeit mit einem global rückläufigen Absatz und drohenden Handelshemmnissen ein klares Zeichen für Innovation, Vision und Zukunftsfähigkeit gesetzt. Es ist der Messe gelungen, den Rahmen für Perspektiven zu bieten, Impulse zu geben, Trends zu setzen und zahlreiche erfolgreiche Geschäftsabschlüsse zu ermöglichen. 

Plattform für globales Networking

Insgesamt präsentierten rund 4.200 Aussteller aus 65 Nationen ihre Weine, Spirituosen und Biere in elf Messehallen. Alle wichtigen Weinregionen waren mit den großen Marktführern vertreten. Trotz der angespannten Marktsituation blieb die Qualität der Veranstaltung auf einem ausgesprochen hohen Niveau.

„Die ProWein zeigt in schwierigen Absatzzeiten, dass sie die verlässliche Messe der Branche ist, und die Produzenten hier ihr Geschäftsjahr erfolgreich planen können. Die langjährige internationale Ausrichtung und Expertise der ProWein beweist dies eindrucksvoll und untermauert ihre herausragende Position im weltweiten, hart umkämpften Messemarkt. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir schon seit über 30 Jahren am Markt sind und ein solch einzigartiges Networking- und Verkaufsevent entwickelt haben“, erklärt Marius Berlemann, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

Erfolgreiches Messegeschäft dank zahlreicher Top-Entscheider

Über 42.000 Fachbesucher aus 128 Ländern reisten nach Düsseldorf, um die neuesten Entwicklungen der Branche zu verfolgen, Aussteller zu treffen und Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Fast die Hälfte (40 Prozent) der Top-Einkäuferinnen und -einkäufer aus dem Lebensmitteleinzelhandel, dem Fach- und Online-Handel und der Gastronomie kam aus Deutschland, einem der bedeutendsten Importmärkte der Welt. Mit 60 Prozent ist die ProWein auch ein Magnet für internationale, einkaufsstarke Fachbesucher – vor allem aus den zentralen europäischen Absatzmärkten Benelux, Großbritannien und Skandinavien. Auch aus den USA, Japan, Südkorea und China reisten kaufkräftige Entscheidungsträger und Buyer an. Die Fachbesucher zeigten ein großes Interesse an deutschen Weinen, aber auch am gesamten internationalen Angebot. Sie gaben der ProWein Bestnoten, 94 Prozent beurteilten ihren Messebesuch als erfolgreich. 

„Die ProWein war eine fantastische Erfahrung. Die Messe spielt eine entscheidende Rolle dabei, die globale Weinwelt zu vernetzen, Ideen auszutauschen und den internationalen Wein- und Spirituosenhandel am Laufen zu halten. Es war großartig, so viele bekannte Produzenten und Lieferanten zu treffen, mit ihnen zu sprechen und zu verkosten, und es war eine aufregende Gelegenheit, neue Beziehungen aufzubauen“, erklärt Matt Tornabene, President & CEO Manhattan Wine Company aus New York City/USA.

Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), zieht eine positive Bilanz der ProWein 2025: „Die deutschen Aussteller waren mit der diesjährigen ProWein vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfeldes sehr zufrieden. Mit ihrem großen Angebot an frischen Weiß- und Roséweinen haben sie in besonderem Maße von der globalen Nachfrage nach diesen Weintypen profitiert, was sich in einem regen Besucheraufkommen in den deutschen Hallen widerspiegelte. Sehr gelobt wurde erneut die Qualität der Fachbesucher aus dem In- und Ausland, mit der die ProWein ihrem Ruf als internationale Leitmesse in diesem Jahr wieder einmal vollkommen gerecht geworden ist.“

Pascale Thieffry, Direktorin des Departments Pavillons France bei Business France betont: „Die ProWein in Düsseldorf ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche und bietet den französischen Ausstellern die Möglichkeit, ihr Geschäft auszubauen und Beziehungen zu Entscheidungsträgern aus der ganzen Welt zu festigen.“

Innovationen in der Spirituosenbranche

Ein besonderes Highlight waren die zwei Messehallen der ProSpirits und der „same but different“. Rund 500 Aussteller aus 53 Ländern präsentierten dort eine breite Palette an Spirituosen – von etablierten Whisky-, Gin-, Rum- und Tequila-Marken bis hin zu außergewöhnlichen Kreationen kleinerer Produzenten, die sich großer Beliebtheit bei den Besucherinnen und Besuchern erfreuten. Das vielfältige und sehr internationale Spirituosenangebot schuf ein neues Momentum und lieferte wertvolle Impulse für die Branche.

Innovationen, Trends und Networking

Das Weltforum der Wein- und Spirituosenbranche in Düsseldorf startete bereits am Vortag der ProWein mit der Meininger‘s Wine Conference. Auf der Messe ergänzte ein vielfältiges Rahmenprogramm das umfassende, internationale Angebot auf Ausstellerseite. Ein neues Format war das ProWein Business Forum. Hier wurden zentrale Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und die Zukunft des Weinkonsums behandelt. Experten und Vordenker der Branche tauschten sich an allen drei Messetagen über die aktuellen Herausforderungen und Chancen aus und gaben den Besuchern wertvolle Insights für die Gestaltung der Zukunft der Branche.

Auch im Bereich no/low ist die ProWein der Innovationstreiber. Bereits vor drei Jahren startete die sehr erfolgreich die Sonderschau ProWein Zero. In diesem Jahr präsentierten 40 internationale Aussteller und eine große Verkostungszone von MUNDUS VINI die Vielfalt dieses stark wachsenden Segments.

Voller Erfolg für neues Food & Wine Pairing Konzept

Einen besonderen Schwerpunkt legte die ProWein in diesem Jahr auf das Thema Food & Wine Pairing. Die Gastro-Lounge urban gastronomy by #asktoni widmete sich u.a. mit den drei Spitzen-Gastronomen Alina Meissner-Bebrout, Björn Freitag und Bobby Bräuer diesem Thema. Weitere Sterneköche und Food-Experten kreierten im vielseitigen Rahmenprogramm außergewöhnliche Menükompositionen und griffen damit das perfekte Match von Wein und Speisen in verschiedenen genussvollen Formaten auf.

ProWein weltweit

Die ProWein bietet der Branche neben der ProWein im März vor Ort in Düsseldorf exklusive Impulse. Mit den Satellitenveranstaltungen in Tokio (15. bis 17. April 2025), Hongkong (14. bis 16. Mai), Sao Paulo (30. September bis 2. Oktober), Mumbai (31. Oktober bis 1. November), Shanghai (12. bis 14. November) und Singapur (21. bis 24. April 2026) bringt sie die Branche darüber hinaus in wichtige Zukunftsmärkte. Informationen zu den Messen in Übersee gibt es unter www.prowein-world.com.

Die nächste ProWein Düsseldorf findet vom 15. bis 17. März 2026 statt.

Neue Bruch Brauerei nimmt Betrieb auf – Erstes Bier am „Tag des deutschenBieres“

Die Bruch Brauerei hat den Aufbau ihres neuen Standorts in Neunkirchen abgeschlossen und nimmt dort bereits im laufenden Monat März den Betrieb auf.  Gemeinsam mit dem fränkischen Brauerei-Bauer „Kaspar Schulz“ wurde ein neues Produktions-Set-up für die Bier-Spezialitäten geschaffen. 

Am 19. 3.2025 wurden die ersten Sude auf Basis der bewährten Rezepturen eingebraut. Nach mehrwöchiger Reifung wird das erste Bier am 23.4. – am „Tag des deutschen Bieres“  – fertig sein.

„Es macht Spaß auf den neuen Anlagen zu brauen. Zusammen mit Kaspar Schulz konnten wir ideale Produktionsbedingungen für die Bruch Spezialitäten wie Zwickel, Landbier und Saarbrücker Hell schaffen. Wir freuen uns, wenn wir im April das erste fertige Bruch vom Tank „zwickeln“ können“, so Braumeister Heinrich Rieber. 

Am Tag des deutschen Bieres verlässt der erste Sud die Reifetanks. Nach offizieller Anstich-Zeremonie mit Gastronomie-Partnern wird das erste am neuen Standort gebraute Bier in Fässer gefüllt und an Handel und Gastronomie ausgeliefert. 

Ebenfalls in der laufenden Jahreshälfte wird ein offizielles Eröffnungsevent am neuen Brauerei-Standort in Neunkirchen stattfinden. Der Termin wird im Juni liegen – das genaue Datum ist in Abstimmung mit den Behörden und wird zeitnah avisiert. Die Eröffnung wird ein Event für alle saarländischen Bier-Fans – mit Live Musik, Fass-Anstich und den ersten am neuen Standort gebrauten Spezialitäten. 

Bruch Geschäftsführer Jonas Kirch: „Die neue Brauerei verbindet handwerkliche Braukunst mit innovativer Technik unseres Partners Kaspar Schulz, dem ältesten Brauanlagenhersteller der Welt. Wir freuen uns, den Brau-Betrieb wieder aufzunehmen und unsere Kunden von Neunkirchen aus zu bedienen und empfangen zu können.“

YONTEX schließt das erste Geschäftsjahr mit Erfolg ab

Im Jahr 2024 haben sich die BrauBeviale der Messe Nürnberg und die DrinkTec in München zusammengeschlossen. Jetzt hat das Gemeinschaftsunternehmen das erste Geschäftsjahr abgeschlossen und aus diesem Anlass die folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Mit einer positiven Rückschau beschließt die im Juli 2023 gegründete YONTEX GmbH & Co. KG das erste volle Geschäftsjahr. Eine mit konstanten Besucherzahlen durchgeführte BrauBeviale 2024, die neu gebrandete drinktec India sowie die Kooperation mit der Messe Frankfurt für die US-amerikanische Messe EATS zeigen auf, dass die Fachkompetenz des Teams für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie ein starkes Pfund in der Messelandschaft ist.

YONTEX, zu jeweils 50 Prozent Tochtergesellschaft der Messe München und der NürnbergMesse, war im Juli 2023 gegründet worden: Mit der gebündelten Kompetenz der Messeteams der drinktec und der BrauBeviale wird den Anbietern von Lösungen für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie einerseits und den Anwendern, den Herstellern von Getränken und Liquid Food, andererseits ein komplettes Messeportfolio aus einer Hand angeboten. Rolf M. Keller, Geschäftsführer der YONTEX: „Eine erste Bilanz zeigt, dass wir mit unseren Messeangeboten auf dem richtigen Weg sind. Zielgerichtete Beratung und klare Marktorientierung ist für alle Aussteller essenziell. Neben der drinktec 2025 vom 15. bis 19. September in München– die Planung dazu ist bereits in vollem Gang – bietet unser Messeteam weitere passende Plattformen für den Austausch in der Getränke- und Liquid-Food-Branche auf nationaler und internationaler Bühne.“

BrauBeviale 2024 und Verbandssupport

Mit 30.821 Besuchern an den drei Messetagen im November 2024 knüpfte die BrauBeviale 2024 direkt an das Vorjahresergebnis an und zeigte mit einer Aufteilung von rund zwei Dritteln der Besucher aus Deutschland sowie einem Drittel aus Europa und internationalen Herkunftsregionen auch bei der Besucherherkunft hohe Konstanz. Ebenso bewegt sich die Messe im Hinblick auf die Besucherzufriedenheit etwa im gleichen Korridor wie die Vorveranstaltung. Insbesondere die Besucher, die mit einer Absicht zum Vertragsabschluss oder Kauf nach Nürnberg gereist waren, fanden sich in ihren Erwartungen bestätigt.

Das breite Knowhow für den Austausch innerhalb der Getränkebranche ist auch für Kooperationen ein starkes Argument: So hat YONTEX mit dem Deutschen Weinbauverband e.V. eine Partnerschaft vereinbart, die erstmals beim 65. Internationalen DWV-Kongress in Mainz (1. bis 3. Dezember 2025, Mainz) zum Tragen kommt und den Startpunkt für eine mehrjährige Zusammenarbeit bildet.

drinktec India 2024

Das Rebranding der bisher unter der Flagge drink technology India firmierenden Fachmesse mit dem Markennamen „drinktec India“ markierte im vergangenen Jahr einen wichtigen Meilenstein für die weitere Entwicklung des drinktec Clusters. Konstante Wachstumszahlen der seit 2007 im Portfolio integrierten Messe zeigen die Bedeutung der Messe für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie in dieser Region.

In der 2024er Ausgabe der Messe in Mumbai boten mehr als 300 indische und internationale Aussteller auf mehr als 18.000 Quadratmetern ihre Lösungen an. Mit 14.756 Besuchern konnte erneut ein Besucherplus erzielt werden. Die Strahlkraft dieser Plattform für den indischen Subkontinent reicht mittlerweile weit über dieses Einzugsgebiet hinaus und wird auch für Anwender aus der Getränke- und LiquidFood-, der Verpackungsbranche sowie für den Tee- und Kaffeesektor in dieser Region weiter an Attraktivität gewinnen. Im Jahr 2025 findet die drinktec India vom 13. bis 15. November 2025 erneut in Mumbai statt.

China Brew China Beverage 2024

Auch die China Brew China Beverage 2024 – schon seit vielen Jahren ein fester Faktor im drinktec Cluster – bewies erneut ihre Bedeutung für die chinesischen Anwender. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 80.000 Quadratmetern und 55.828 Besuchern bündelte die Messe wieder ein umfassendes Informationspaket für die chinesische Getränkeindustrie. Auch für internationale Aussteller ist die Messe ein gutes Pflaster: Rund 20 % der Aussteller kommen aus internationalen Standorten und erschließen dort ihre Kontakte in den chinesischen Markt der Bier- und Getränkeindustrie. Die nächste Ausgabe der China Brew China Beverage ist für 12. bis 15. Oktober 2026 geplant.

Neu im Portfolio: eats 2025

Die eats – Equipment, Automation and Technology Show for the Food & Beverage – festigt ihre Position in der Branche mit der Unterstützung der drinktec. In enger Partnerschaft mit der drinktec, der Weltleitmesse für die Getränkeindustrie entwickelt die von der Messe Frankfurt veranstaltete Fachmesse eats ihr Getränkesegment und bietet den Besuchern ein starkes Paket für die Besucher aus der Getränkebranche. Die eats findet vom 28. bis 30. Oktober 2025 im McCormick Place Convention Center in Chicago statt.

Ab der Ausgabe 2025 der eats wird die Ausstellungsfläche nach Sektoren segmentiert. So können die Aussteller gezielt mit Fachleuten ihrer Branche in Kontakt treten und ihre Produkte auf dem richtigen Markt präsentieren. Ein starkes Beispiel für diese Branchenfokussierung ist der Beverage Sektor. Für Hersteller und Lösungsanbieter aus der Getränkeindustrie ist die Betreuung durch das drinktec-Team der Garant für eine passgenaue Messepräsenz.

drinktec 2025 setzt die Branchenimpulse

Direkt vor der Tür steht nun die Weltleitmesse drinktec 2025 vom 15. bis 19. September 2025 in München. Die bereits jetzt nahezu vollständig ausgebuchte drinktec 2025 bietet mit ihrem Innovationsangebot für die Branche weiterhin großen Spielraum. Bezogen auf die wirtschaftliche Lage in der Branche zeigen die Auswertungen des VDMA, die jüngst auf den ersten Stationen der drinktec Roadshow für Multiplikatoren weltweit präsentiert wurden, dass die Branche seit vielen Jahren ein kontinuierliches Wachstum aufweist und weiteres Investment für verbesserte Effizienz, Flexibilität und nachhaltige Produktion erwartet wird. Vor diesem Hintergrund wird auch von der drinktec erneut ein starker, in die Zukunft gerichteter Impuls ausgehen.

Statements der ideellen Träger

Richard Clemens, Geschäftsführer Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA e.V.:

„Zwei Messen aus einer Hand – drinktec in München und BrauBeviale in Nürnberg in den Händen von YONTEX. Ein richtiger Schritt für die Community, der Ausstellern und Besuchern gleichermaßen Vorteile bringt. Wir freuen uns schon auf den Weltwirtschaftsgipfel der Getränkeindustrie im September in München, die drinktec.“

Stefan Stang, Geschäftsführer Verband Private Brauereien Bayern e.V.

„Die Bündelung der beiden wichtigsten Messen in der Brau- und Getränkebranche – BrauBeviale und drinktec – in der Firma YONTEX war ein zukunftsweisender Schritt. Die geballte Getränkemessen-Kompetenz ist nun in einem Team vereint. Nach der erfolgreichen BrauBeviale im vergangenen Jahr freuen wir uns nun bei der drinktec auf ein gelungenes Branchentreffen im September in München.“

12. 4. 2025: Kollumer Bierproeffestival

Auf Initiative von Proost Kollum wird am Samstag, den 12. April ’25 wieder das Kollumer Bierverkostungsfestival organisiert! Machen Sie sich bereit für einen sehr coolen Tag mit Food Trucks, Live-Musik und natürlich den besten Brauereien im Norden der Niederlande.

Das Festival findet am 12. April 2025 von 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Theater De Colle (Gerrit Bleekerstraat 3, Kollum), Niederlande.