Die Geschichte der Licher Brauerei reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als der Gastwirtsohn Johann Heinrich Jhring im Jahr 1854 die Dampfbierbrauerei Lich gründet, die die elterliche Gaststätte „Zum Löwen“ mit Bier versorgte. Heute ist die Brauerei Marktführer in Hessen und sie gehört seit 2004 zum Bitburger-Konzern.
In hellem Goldgelb und gefiltert präsentiert sich das Bier im Glas. Die sahnige Schaumkrone ist durchschnittlich groß und bleibt sehr lange erhalten. An der Optik gibt es jedenfalls nichts zu mäkeln.
Das Aroma ist getreidig, aber mit deutlichen würzigen Noten des Hopfens.
Der Antrunk ist frisch und spritzig mit einer leichten Süße. Auf der Zunge gesellt sich ein kräftiges Bitter dazu. Auch wenn mir das Bier jetzt durchaus gefällt, ist das Mundgefühl eher schlank. Im Abgang steht das Bitter im Mittelpunkt und es klingt lange nach.
Das Bier hat nichts falsches an sich. Auch wenn es mich nicht wirklich begeistern kann, ist es doch ein Bier, das ich mir zum Grillen sehr gut vorstellen kann.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt:
4,9 % Vol.
Stammwürze:
11,5° Plato
Bittereinheiten:
28 IBU
Brauerei:
Licher Privatbrauerei
Jhring-Melchior GmbH
In den Hardtberggärten
35423 Lich
www.licher.de
Nikolaus Schönberger, genannt Hirschwirt, eröffnete 1780 in Mossautal eine Brauereigaststätte. Seitdem wurde hier von Hand über viele Generationen Bier gebraut, das in der Region vertrieben wird. Die Region, das ist der Odenwald als Zentrum und erstreckt sich bis Darmstadt, Heidelberg und Aschaffenburg. Die Brauerei betont, dass sie das Wasser für das Bier aus einer eigenen Quelle bezeiht und dass dieses Wasser besonders weich sei. Mit 1° deutscher Härte ist es für das Brauen heller Biere hervorragend geeignet. Aus Mossautal kommen mittlerweile 19 Biere. Eines davon ist das Gude, das jetzt vor mir steht und sich an die jüngere Generation richten soll. Auch wenn ich inzwischen nicht mehr zu dieser Zielgruppe gehöre, will ich das Bier jetzt verkosten.
Anni aus Brauerei Flügge in Frankfurt ist ein Pale Ale, das mit der norwegischen Farmerhefe 





