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Planen Sie Ihren Besuch auf der drinktec

In rund fünf Wochen ist es soweit: Die drinktec 2025 öffnet ihre Tore. Vom 15. bis 19. September 2025 wird sich die Welt der Getränke- und Liquid-Food-Industrie wieder in München treffen. Rund 1.100 Aussteller werden in elf Hallen auf dem Messegelände in München topaktuelle Lösungen und Zukunftstechnologien präsentieren.

Sie werden für alle nationalen und internationalen Entscheider wieder Dialogpartner für Investitionsentscheidungen und die strategische Ausrichtung der Brands sein. Basis dieses Austauschs ist auch dieses Mal der Komplettüberblick über alle Rohstoffe, Prozesstechnologien und Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Logistik und IT direkt auf der drinktec, wo die Branche alle Projekte mit den Experten diskutieren kann.

Mit einem umfassenden Angebot über die gesamte Wertschöpfungskette der Getränke- und Liquid-Food-Herstellung erhalten die Besucher der drinktec Impulse für die Zukunftsausrichtung ihres Produktportfolios und zu den Trendthemen der Industrie. Mit etwa 70 Prozent spielt auch diese drinktec wieder ihre hohe Internationalität im Ausstellerangebot aus – ein klarer Hinweis auf die weltweite Bedeutung dieser Plattform in der Branche. Die größten Ausstellergruppen kommen – nach Deutschland – aus Italien, USA und China, die Länder, die schon seit mehreren drinktec-Ausgaben das breiteste Angebot für die die Branche bündeln. 

Neu: Liquidrome – Hotspot für Wissensaustausch und Networking

Zusätzliche Impulse bietet das neue Format „Liquidrome“. Unter diesem Branding stellt das Messeteam in Halle C4 ein breit gefächertes Rahmenprogramm vor: Ausstellervorträge, Präsentationen zu Forschungsprojekten und Impulse aus der Praxis bilden einen Hintergrund für strategische Entscheidungen im eigenen Markt- und Markenszenario der Besuchenden. In diesem Umfeld zeigen auch zahlreiche Startups neue Lösungen, die sich zudem mit den Startup-Pitches auch den kritischen Fragen des Publikums stellen.

Alle Angebote im Liquidrome fokussieren sich auf die Leitthemen „Circularity & Resource Management“, „Data2Value“ und „Lifestyle & Health“. „Wir sehen hier auf unserer großen Bühne Wave Stage ein vielfältiges Programm, das Makrotrends, AI-Lösungen für den Praxiseinsatz und zahlreiche Impulse für ressourcenschonendes Produzieren enthält“, betont Markus Kosak, Executive Director drinktec Cluster. Mit mehreren Angeboten zu Innovationsstrategien sowie Insights aus der Gründerszene ergänzt die Deep Dive Lounge im Liquidrome das Angebot und bietet breiten Raum für Networking.

„Wir sehen auch starkes Potenzial im Sektor der Functional Beverages – zum Beispiel Getränke mit Gesundheitsnutzen – weshalb wir im Liquidrome auch eine Health Bar integriert haben. Dort bieten ausgewählte Partner eine Verkostungsmöglichkeit für innovative Getränke. So können sie der Branche Ideen liefern, wie sich möglicherweise das Segment der Getränke mit Zusatznutzen erschließen lässt“, so Markus Kosak. Das gesamte Angebot im Liquidrome ist für Besucher kostenlos und unter drinktec | Rahmenprogramm im Liquidrome verfügbar.

Online: Aussteller- und Produktdatenbank und Innovation Guide

Mit dem Ticketkauf über die Online-Registrierung profitieren Besucher von günstigeren Ticketpreisen und sichern sich damit auch nach Messeöffnung schnellen Zugang zu den Messehallen. Alle Besucher, die sich vorab auf ihren Motor für die Zukunft der Getränke- und Liquid-Food-Industrie

Messebesuch vorbereiten möchten, finden online in der Aussteller- und Produktdatenbank bereits jetzt alle Ausstellerangebote. Besonders spannend ist das Informationsangebot des Innovation Guide. Aussteller mit innovativen Lösungen werden in dieser Übersicht verfügbar gemacht und beim Betreten des Geländes für den Messebesucher auf dem Hallenplan über das Mobiltelefon sichtbar.

Das komplette Gelände der drinktec 2025 ist über die Eingänge West, Nordwest, Nord und Ost erreichbar und damit sowohl an die U-Bahn-Verbindung aus der Münchener Innenstadt als auch an die Parkplätze im Parkhaus und im Freigelände optimal angebunden. Die Anbindung an den Flughafen (Ankunft und Abflug) wird vom Eingang Nord angeboten sowie vom Eingang Ost (nur Abflug). Alle Informationen zur Reiseplanung sind Online unter https://www.drinktec.com/de-DE/besuchen/anreise-aufenthalt/ verfügbar.

„Aus den Marktdaten lässt sich entnehmen, dass für Getränke und Liquid-Food in vielen Regionen eine positive Entwicklung erwartet wird“, betont Markus Kosak. „Die drinktec ist definitiv der Weltwirtschaftsgipfel und somit ein Pflichttermin für die Zukunftsgestaltung der Branche. Planen Sie Ihren Aufenthalt jetzt und nutzen Sie die günstigen Online-Buchungsoptionen. Das gesamte Messeteam bei YONTEX freut sich, alle Player in der Branche aus dem In- und Ausland auf der drinktec zu begrüßen!“

Quelle: Pressemitteilung der Yontex

Stellungnahme des Deutschen Brauer Bundes zum sinkenden Bierabsatz

Der Bierabsatz in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im 1. Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3 % oder 262 Millionen Liter auf rund 3,9 Milliarden Liter gesunken. In den amtlichen Zahlen sind jedoch alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten. Fast 82 % des gesamten Bierabsatzes waren im 1. Halbjahr 2025 für den Inlandsverbrauch bestimmt: Der Absatz im Inland sank im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 % auf 3,2 Milliarden Liter. Die restlichen 18 % beziehungsweise 711 Millionen Liter wurden steuerfrei als Exporte und teils auch als Haustrunk abgesetzt. Das waren rund 7 % weniger als im Vorjahr. Davon gingen rund 407 Millionen Liter (-5,0 %) in EU-Staaten, knapp 300 Millionen Liter (-9,9 %) in Nicht-EU-Staaten. Bei den Biermischungen wie etwa Radler war im 1. Halbjahr dagegen ein Plus zu verzeichnen: Gegenüber dem Vorjahr wurde 8 % mehr Biermix abgesetzt, dieses Segment macht mit rund 221 Millionen Litern gut 6 % des gesamten Bierabsatzes aus.

Die Zahlen zeigen, dass die deutsche Brauwirtschaft weiterhin vor großen Herausforderungen steht: „In Deutschland ist wie in vielen Ländern Europas der Bierkonsum deutlich rückläufig. Dies hat zum einen demografische Gründe. Zum anderen bekommen die Brauereien weiterhin die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele, am Freitag in Berlin. Ähnlich wie bei Gastronomie und Handel schlage das schlechte Konsumklima auch auf die Brauereien voll durch. Die Situation der Gastronomie sei besorgniserregend, viele Betriebe kämpften ums Überleben und hätten sich seit der Pandemie nicht mehr erholt. Eichele: „Umso wichtiger ist es, dass der Bundestag schnell die vereinbarten Entlastungen auf den Weg bringt, insbesondere die 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Essen. Dieser Schritt wird entscheidend dazu beitragen, die Gastronomie in der Fläche zu stabilisieren. Davon werden auch Partnerbranchen wie die Brauwirtschaft und alle weiteren Lieferanten im Lebensmittelhandwerk profitieren.“ Gleichzeitig sieht der Brauer-Bund mit großer Sorge, „dass sich die geopolitischen Risiken dramatisch vergrößern und die Unsicherheiten im Exportgeschäft zunehmen“. So werde das umstrittene Übereinkommen der EU mit den USA den Druck auf die exportierenden deutschen Brauereien auf dem zweitgrößten Drittlandsmarkt nochmals deutlich erhöhen.

„2025 bleibt für uns ein extrem forderndes Jahr“, so das Fazit des Brauereiverbandes zum Halbjahr. Bereits in den ersten Monaten sei abzusehen gewesen, dass für dieses Jahr mit keiner positiven Bilanz für den deutschen Biermarkt zu rechnen sein würde. Zumal die knapp 1.500 Brauereien in Deutschland weiterhin unter einem enorm hohen Kostendruck stehen. „Gestiegene Kosten für Rohstoffe, Energie, Personal, Verpackung und Logistik setzen die Brauereien nach wie vor stark unter Druck und machen den Betrieben umso mehr zu schaffen, als sie die Kostensteigerungen allenfalls nur zu einem kleinen Teil über Preiserhöhungen an den Lebensmittelhandel weitergeben können“, erklärte Eichele. Gerade auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern habe Deutschland niedrige Bierpreise und schon lange keine wirklich auskömmliche wirtschaftliche Situation für die Brauereien mehr, wie eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Roland Berger im Juli nochmals bestätigt habe.

Der Deutsche Brauer-Bund verweist aber auch auf positive Entwicklungen: „Ein Erfolgsfaktor der deutschen Brauwirtschaft ist ihre Innovationskraft, die sich am besten am Boom der alkoholfreien Biere zeigt“, so Eichele. Hier liege Deutschland an der Weltspitze – mit mehr als 800 nach dem Reinheitsgebot gebrauten alkoholfreien Marken und einem Marktanteil von 9 Prozent am nationalen Bierabsatz. Bald werde jedes zehnte in Deutschland gebraute Bier alkoholfrei sein. Nach Branchenschätzungen betreffen die Absatzrückgänge im ersten Halbjahr 2025 fast ausschließlich alkoholhaltige Biersorten, während die alkoholfreien Sorten teilweise stark zulegen konnten – alkoholfreies Pils im Frühjahr um ca. 9 Prozent, alkoholfreie Radler sogar um 15 Prozent. Kein anderes Segment der Brauwirtschaft hat in den letzten zehn Jahren so stark gewonnen wie alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke: Deren Produktionsmenge hat sich in den vergangenen 20 Jahren von 329 Millionen Litern in 2004 auf rund 700 Millionen Liter im Jahr 2024 mehr als verdoppelt. Alkoholfreie Biere werden von der amtlichen Statistik dennoch weiterhin nicht erfasst.

Bundesweit bleibt Pils mit einem Marktanteil von knapp 50 Prozent die mit Abstand beliebteste Biersorte in Deutschland, gefolgt von Hellbieren (11%) und alkoholfreien Bieren, die sich mit 9 Prozent Marktanteil bereits auf den dritten Platz vorgearbeitet haben.

Toskana: Das Gesetz über Craft Beer wurde einstimmig verabschiedet

Mit der endgültigen und einstimmigen Zustimmung der Kammer des Regionalrats hat die Toskana ein Gesetz zur Aufwertung von Craft- und Landwirtschaftsbier verabschiedet. Eine lang erwartete Maßnahme, die einen wichtigen Schritt nach vorn für die institutionelle Anerkennung des Sektors und für die Stärkung einer Produktionskette darstellt, die Landwirtschaft, Handwerk, Nachhaltigkeit und territoriale Förderung verbindet. Unionbirrai, der Berufsverband der kleinen unabhängigen Brauereien, begrüßt das Ergebnis des Gesetzgebungsverfahrens mit großer Zufriedenheit und unterstreicht den konkreten Wert der neu verabschiedeten Verordnung.

„Dieses Gesetz ist das Ergebnis eines langen Prozesses, den wir mit Überzeugung und Konsequenz unterstützt haben“, erklärt Claudio D’Agnolo, regionaler Vertreter von Unionbirrai. Es ist ein Ergebnis, das endlich auch die wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Rolle des Craft Beers in der Toskana anerkennt. Dank dieses Instruments können Kleinbrauereien heute in Qualität, in die Verbindung mit dem Territorium und in neue Entwicklungsmöglichkeiten investieren.“

Das Regionalgesetz, das von Stadtrat Mario Puppa zusammen mit dem ehemaligen Stadtrat Massimiliano Pescini vorgelegt wurde, aber von der Kammer einstimmig beschlossen wurde, sieht die Auszahlung von bis zu 200.000 Euro pro Jahr für Interventionen zugunsten von Kleinbrauereien mit Sitz in der Toskana vor, die für die strukturelle Modernisierung, Technologien, Zertifizierungen, Ausbildung und Verbesserung lokaler Rohstoffe wie Hopfen, Getreide und Kastanien.

„Wir haben diesen Weg von Anfang an verfolgt und begleitet, indem wir unseren technischen und repräsentativen Beitrag geleistet haben“, sagt Francesco Mancini, Vorstandsmitglied von Unionbirrai. Die Bereitstellung von Belohnungskriterien wie junges oder weibliches Management und Verankerung im Landesinneren geht in die richtige Richtung: in die Richtung einer integrativen, nachhaltigen Braulieferkette, die in der Lage ist, eine breite Entwicklung zu bewirken.“ Ein weiteres einschränkendes Element der Regel ist die Einführung einer Evaluierungsklausel, die eine jährliche Überwachung der Auswirkungen der Maßnahmen vorsieht.

„Die Toskana füllt heute eine Lücke und reiht sich endlich in eine Reihe mit den anderen italienischen Regionen ein, die den Wert von Craft Beer schon lange erkannt haben“, betont Vittorio Ferraris, General Manager von Unionbirrai. Aber es ist kein Ankunftspunkt: Jetzt beginnt die heikelste Phase, die der Umsetzung. Unionbirrai ist bereit, mit der Region bei der Festlegung von Ausschreibungen, der Förderung von Möglichkeiten und dem Aufbau eines tugendhaften und replizierbaren toskanischen Modells zusammenzuarbeiten.“

Unionbirrai bekräftigt sein Engagement für die Unterstützung des italienischen Craft-Biers und bekräftigt seine Rolle an der Seite der Institutionen, um eine Lieferkette zu verbessern, die aus Menschen, Gebieten und Leidenschaft besteht.

Alkoholfreies Bier in Zahlen

Biergenuss ohne Alkohol – das wird in Deutschland immer beliebter. Im Jahr 2024 wurden hierzulande knapp 579 Millionen Liter alkoholfreies Bier im Wert von rund 606 Millionen Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag des Bieres am 1. August mitteilt, hat sich die zum Absatz bestimmte Produktionsmenge von alkoholfreiem Bier in den vergangenen zehn Jahren damit fast verdoppelt (+96,1 %). 2014 hatte sie noch bei gut 295 Millionen Litern gelegen.

Allerdings wird hierzulande immer noch deutlich mehr Bier mit Alkohol produziert: Im Jahr 2024 haben die Brauereien in Deutschland gut 7,2 Milliarden Liter alkoholhaltiges Bier im Wert von rund 6,6 Milliarden Euro hergestellt. Insgesamt ist die Produktion von alkoholhaltigem Bier in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren jedoch um 14,0 % zurückgegangen. 2014 wurden hierzulande noch gut 8,4 Milliarden Liter alkoholhaltiges Bier produziert. Während damals noch gut 28 Liter Bier mit Alkohol auf einen Liter alkoholfreies Bier kamen, waren es 2024 rund 12 Liter.

Produktion von alkoholhaltigen Biermischgetränken mit deutlich geringerer Zunahme

Niedrigprozentiger als reguläres Bier, aber nicht gänzlich alkoholfrei sind Biermischgetränke wie etwa Radler. Deren Produktion nahm in den vergangenen zehn Jahren ebenfalls zu: von knapp 333 Millionen Litern im Jahr 2014 auf rund 364 Millionen Liter im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von 9,3 %. Im Zehn-Jahres-Vergleich fällt der Anstieg somit deutlich geringer aus als bei der Produktion von alkoholfreiem Bier.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

Der Termin der nächsten drinktec steht fest

Der nächste drinktec Termin ist fixiert. Noch bevor die Tore der drinktec 2025 öffnen, stellt Messeveranstalter YONTEX bereits die Weichen für die Zukunft:  Vom 11. bis 15. September 2028 wird das Messegelände München wieder das Zentrum der internationalen Getränke- und Liquid-Food-Industrie sein. 

In Vorbereitung der drinktec 2025 (die vom 15. bis zum 19. September 2025 stattfindet) zeigt sich der Markt der Getränke- und Liquid-Food-Industrie in ausgezeichneter Form. Zahlen des VDMA – ideeller Träger der drinktec – belegen eindeutig, dass die Branche weiterhin auf Wachstumskurs unterwegs ist.

Bis 2028 prognostiziert das Marktforschungsinstitut Euromonitor weltweit ein Wachstum von 15,8 Prozent für Softdrinks sowie ein Plus von 7,8 Prozent im Sektor alkoholische Getränke, basierend auf den Zahlen von 2024. Insbesondere Asien-Pazifik, Mittlerer Osten/Afrika sowie Lateinamerika gehören zu den Regionen mit den höchsten Wachstumsraten. 

Globale Megatrends rund um Konnektivität, Circular Economy und Hyperpersonalisierung – Schlüsselbegriffe aus zahlreichen Zukunftsstudien – beschleunigen das Innovationstempo der Branche massiv. Entsprechend verkürzen sich die Investitionszyklen. „YONTEX verfolgt diese Perspektiven aufmerksam und entwickelt sein Portfolio kontinuierlich. Dazu stehen wir in engem Austausch mit unseren Stakeholdern. Sie haben uns in unserer Einschätzung vollumfänglich bestätigt. Mit dem Neupositionieren des drinktec-Termins in das Jahr 2028 schaffen wir die Grundlage, der Getränke- und Liquid-Food-Branche eine optimale Plattform zu bieten.“ erläutert Rolf Keller, Geschäftsführer YONTEX. 

Statements der Stakeholder

Richard Clemens, Geschäftsführer Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA e.V.:

„Eine solch dynamische Branche braucht ein optimales Umfeld. Durch die Vorverlegung des Termins in das Jahr 2028 werden damit perfekte Rahmenbedingungen geschaffen, um den Wachstumskurs dieser Weltleitmesse fortzusetzen.“

Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der YONTEX:

„Als Weltleitmesse trägt die drinktec maßgeblich zur Entwicklung der Branche bei. Eine Anpassung des Termins für die kommende Ausgabe kommt daher den kürzeren Investitions- und Entwicklungszyklen entgegen. Eine Messeplattform muss dann Änderungen vornehmen, wenn dies die Aussteller wünschen und Mehrwerte entstehen.“

Peter Ottmann, Geschäftsführer NürnbergMesse, Gesellschafter der YONTEX:

„Mit dem neuen Termin der drinktec reagiert YONTEX auf die immer schneller werdenden Innovationszyklen in der Branche. Als Gesellschafter von YONTEX unterstützen wir als NürnbergMesse diese Anpassung an den Messekalender, um unseren Kunden auch weiterhin die weltweit attraktivste Plattform zum Austausch entlang der kompletten Wertschöpfungskette für die Herstellung von Getränken und Liquid-Food bieten zu können.“

Deutscher Brauertag in Berlin im Zeichen herausragender Biere und Handwerkskunst

Anlässlich des Deutschen Brauertages sind Brauerinnen und Brauer für herausragende Biere und ihre Braukunst ausgezeichnet worden. Zu dem Festakt in Berlin hatte der Deutsche Brauer-Bund (DBB) als Dachverband der Brauwirtschaft in die Kulturbrauerei eingeladen. Der seit mehr als 150 Jahren stattfindende Deutsche Brauertag ist bundesweit das größte Branchentreffen der Brauwirtschaft.

Ein Höhepunkt war erneut die Verleihung der Bundesehrenpreise für Bier. Die Biermanufaktur Engel aus Crailsheim wurde mit dem Bundesehrenpreis für Bier der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Gold als „Brauerei des Jahres“ geehrt. Die Hochdorfer Kronenbrauerei Otto Haizmann aus Nagold-Hochdorf erhielt den Bundesehrenpreis in Silber. Der DLG-Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung in der deutschen Ernährungswirtschaft.

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, erklärte am Rande des Brauertages: „Unsere Bierbrauerinnen und Bierbrauer verbinden Tradition mit Innovation: Aus regionalen, natürlichen Rohstoffen schaffen sie Biere von höchster Qualität – ausgezeichnet, geschätzt und weit über Deutschland hinaus anerkannt. Unsere Brauereien sind außerdem ein starker Motor für die regionale Wirtschaft – in Stadt und Land. Ihre Leistung steht für Handwerk, Wertschöpfung und Zukunftskraft.“

Der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Christian Weber, betonte: „Dass unsere Brauereien sich in deutschen wie auch internationalen Wettbewerben immer wieder bewähren, unterstreicht die hohe Qualität der deutschen Biere. Die Auszeichnungen belegen nicht nur, dass deutsche Biere höchsten Ansprüchen genügen, sie spiegeln auch die regionale Vielfalt auf dem Biermarkt und das internationale Renommee.“

Ein weiterer Höhepunkt des Brauertages war die Auszeichnung von Brauereien mit dem „World Beer Cup“. Unterstützt wird dieser Wettbewerb von BarthHaas und Sahm – Gläser für Marken. Erstmals wurden in diesem Jahr in Berlin auch die „World Beer Awards“ verliehen, eine globale Auszeichnung, die die besten Biere aller international anerkannten Bierstile kürt. Moderiert wurde die Preisverleihung von Nicola Buchner vom Verband der Diplom-Biersommeliers.

Als Deutschlands beste Auszubildende Brauer und Mälzer wurden Timo Joepen aus Bitburg und Henrik Johansson aus Bremen mit dem Ehrenpreis des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes ausgezeichnet.

Mit dem Henrich-Funke-Pschorr-Stiftungspreis wurde Stefan Hör für seine Dissertation zur Verbesserung der Klimaresilienz von Braugerste geehrt. Die Verleihung dieses Forschungspreises erfolgt im zweijährigen Turnus im Rahmen des Brauertags und fand bereits zum elften Mal statt. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Brauwissenschaftlerinnen und Brauwissenschaftler auszuzeichnen, deren Arbeiten sich als wertvoll für die Praxis erweisen.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde in Berlin der Siegerhopfen des Bundesehrenpreises für Hopfen, auch bekannt als „Hopfen-Champion“, der jährlich vom Bundeslandwirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Hopfenpflanzer vergeben wird. Der Preis würdigt unter Berücksichtigung der Qualität, der Nachhaltigkeit und Innovation die Leistungen der besten Hopfenproduzenten Deutschlands.

Auch die Braukunst der bundesweit rund 10.000 Hobbybrauerinnen und Hobbybrauer wurde auf dem Brauertag gewürdigt. Ausgezeichnet wurden der Deutsche Meister der Hobbybrauer sowie die Deutschen Meister in der Kategorie Kreativbier, Florian Nahrwold aus Hamburg sowie Luise Redetzky und Gregor Gärtner aus Hannover. Jedes Jahr treffen sich Hobbybrauer aus ganz Deutschland im Störtebeker Brauquartier in Stralsund, um den Deutschen Meister zu küren. In diesem Jahr findet die Meisterschaft am 6. September statt.

Folgende Auszeichnungen für Biere wurden im Einzelnen vergeben:

Bundesehrenpreis in Gold und „Brauerei des Jahres“

  • Biermanufaktur Engel, Crailsheim

Bundesehrenpreis in Silber

  • Hochdorfer Kronenbrauerei Otto Haizmann, Nagold-Hochdorf

Weitere Bundesehrenpreise:

  • Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid, Waldhaus
  • Schlossbrauerei Maxlrain, Tuntenhausen
  • Brauerei Ustersbach Adolf Schmid, Ustersbach
  • Frankfurter Brauhaus, Frankfurt/Oder
  • Privatbrauerei Schwerter Meißen
  • Schwarzbräu, Zusmarshausen
  • Schönbuch Braumanufaktur, Böblingen
  • Privatbrauerei Ernst Barre, Lübbecke
  • Westerwald-Brauerei H. Schneider, Hachenburg
  • Brauerei Ganter, Freiburg

Alle Gewinnerbrauereien können auf https://www.dlg.org/tests/lebensmittel/bundesehrenpreise/bundesehrenpreistraeger-bier eingesehen werden.

Ausgezeichnet im Rahmen des „World Beer Cup“ wurden folgende Brauereien:

  • Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, Freising
  • Uiltje Brewing, Haarlem/Niederlande
  • Brauerei Aying Franz Inselkammer
  • Brauerei-Gasthof Kundmüller, Viereth-Trunstadt
  • Matuska Brewery, Broumy/Tschechien

Alle Gewinnerbrauereien sind auf https://www.worldbeercup.org/de/winners/current-winners zu finden.

Ausgezeichnet als Preisträger des „World Beer Award“ wurden diese Brauereien:

  • Anheuser-Busch InBev Germany, Bremen
  • Altenburger Brauerei
  • Astra Brauerei St. Pauli, Hamburg
  • Brauerei Aying Franz Inselkammer
  • Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
  • Bayreuther Bierbrauerei
  • Brauerei Diebels, Issum
  • Brauerei Gebr. Maisel, Bayreuth
  • Brauerei-Gasthof Kundmüller, Viereth-Trunstadt
  • Braumarkt, Hamburg
  • Bürgerliches Brauhaus Saalfeld
  • Gosemanufaktur Ohne Bedenken, Leipzig
  • Kaiserdom Specialitätenbrauerei, Bamberg
  • Kulmbacher Brauerei
  • Rügener Insel-Brauerei
  • Störtebeker Braumanufaktur, Stralsund

Alle Gewinnerbrauereien, einschließlich der Gold-, Silber- und Bronzepreisträger, sind auf der Webseite www.worldbeerawards.com gelistet. Die Weltbesten in Stil und Kategorie werden am 13. August 2025 bekannt gegeben.

Ausgezeichnet im Rahmen der „Hopfen-Champions“ wurden folgende Hopfenpflanzer:

Aromahopfen:

  • Goldmedaille: Andreas Dick, Sorte Tango, Bitburg
  • Silbermedaille: Stefan Elfinger, Sorte Tango, Hallertau
  • Bronzemedaille: Sebastian Kürzinger, Sorte Hallertauer Tradition, Hallertau

Spezial Aromahopfen:

  • Goldmedaille: Ruther GbR, Sorte Mandarina Bavaria, Tettnang
  • Silbermedaille: Martin Bauer, Sorte Mandarina Bavaria, Hallertau
  • Bronzemedaille: Otto Höfter & Söhne, Sorte Hallertau Blanc, Hallertau

Bitterhopfen:

  • Goldmedaille: Anton Huber, Sorte Polaris, Hallertau
  • Silbermedaille: Harald Ostermeier, Sorte Polaris, Hallertau
  • Bronzemedaille: Georg Huber, Sorte Titan, Hallertau

Änderung am Blog

Viele Leser dieses Blogs rufen die Veranstaltungshinweise auf. In letzter Zeit habe ich immer mehr Veranstaltungen gefunden oder sie wurden mir mitgeteilt. Dadurch wurden die Veranstaltungshinweise zunehmend unübersichtlich. Aus diesem Grund habe ich die Veranstaltungen jetzt aus dem normalen Ablauf des Blogs herausgenommen und platziere sie zukünftig unter einem eigenen Menüpunkt. Dadurch spare nicht nur ich mir viel Arbeit, sondern auch die Leser profitieren davon: sie können nicht nur die Veranstaltungen in chronologischer Reihenfolge betrachten, sondern es ist auch möglich, nach bestimmten Kriterien zu filtern. Ich bin überzeugt, dass diese neue Darstellungsweise Ihnen hilfreich ist.

Die EBCU erreicht den 3. Plat bei den Gourmand International’s 30th Awards

Bei der European Beer Consumers Union (EBCU) herrscht Freude. Die Verbraucherorganisation erhielt bei den 30. Gourmand International Awards den 3. Platz in der Kategorie W2-8 Bierbücher – Andere Getränke. Besonders spannend ist, dass die Website „Beer Styles of Europe and Beyond” – beer-styles.ebcu.org – neben gedruckten Büchern aus aller Welt ausgezeichnet wurde. Die Gourmand Awards würdigen die besten Werke der Ess- und Trinkkultur, darunter Kochbücher, Wein- und Bierliteratur sowie digitale Inhalte. Die diesjährigen Ergebnisse wurden gerade bekannt gegeben, und die EBCU ist stolz darauf, dass ihre Arbeit so hoch bewertet wurde.

Tim Webb, Hauptautor der Website, führt aus: „Es ist wunderbar, dass unsere harte Arbeit belohnt wird und unser gesammeltes Wissen als Quelle hochwertiger Informationen ernst genommen wird.”

Die vollständigen Ergebnisse können Sie in der offiziellen PDF-Datei der Awards einsehen.

Warum das wichtig ist

Obwohl der Bierstil-Leitfaden eine kostenlose digitale Ressource ist und kein gedrucktes Buch wurde er dennoch als international anerkennungswürdig erachtet. Die Auszeichnung unterstreicht:

  • Die Qualität und Glaubwürdigkeit der Bildungsarbeit der EBCU
  • Die Bedeutung der Bierkultur innerhalb der gesamten Lebensmittel- und Getränkewelt und
  • Den Wert, Wissen für Verbraucher und Enthusiasten überall frei zugänglich zu machen

Die EBCU hat diese Ressource geschaffen, um Menschen dabei zu helfen, die Breite und Tiefe der Bierstile in Europa und darüber hinaus zu entdecken, und diese Auszeichnung ermutigt uns, weiterzumachen. Ich gratuliere allen, die daran mitgewirkt haben, die Website zu dem zu machen, was sie ist – Mitwirkende, Übersetzer, Designer und Unterstützer. Diese Ehre gebührt Ihnen allen.

Gold Ochsen startet mit zwei neuen Produkten in den Sommer

„Alles neu macht der Mai“ – Diese Devise gilt für die Brauerei Gold Ochsen 2025 gleich doppelt. Mit dem „Gold Ochsen colamix“ bringt das Ulmer Unternehmen, das bereits seit vielen Jahrzehnten alkoholfreie Erfrischungsgetränke nach den Vorgaben der jeweiligen Lizenzgeber herstellt, nun erstmals eine Eigenkreation in diesem Segment auf den Markt. Doch nicht nur für die neue koffeinhaltige Limonade mit der besonderen Handschrift der Braumeister fiel im Mai der Startschuss in der Produktion. Parallel dazu laufen auch die Vorbereitungen für eine neue alkoholfreie Variante des beliebten „Gold Ochsen Ulmer Hell“ auf Hochtouren. Beide Neuerscheinungen sind in Kürze erhältlich.

 „Der Markt ist in Bewegung, in jederlei Hinsicht. Wiederholte Anfragen aus Handel und Gastronomie spiegeln neue Kundenbedürfnisse wider und auch die Statistiken sprechen eine klare Sprache“, betont Ulrike Freund, Geschäftsführerin der Brauerei Gold Ochsen sowie der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH. „Gerade der Trend zu alkoholfreiem Bier ist allgegenwärtig. Im Gegensatz zu allen anderen Biersorten gibt es hier nach wie vor eine positive Entwicklung.“ Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die jüngsten Marktforschungsergebnisse von Nielsen. Demnach lag der Marktanteil von alkoholfreien Bieren im Handel im Herbst 2024 bei 8,9 Prozent. Im Beliebtheitsranking bedeutet dies Platz 3, direkt nach dem Hellbier. Insofern könnten die Voraussetzungen für die neue Sorte „Gold Ochsen Ulmer Hell alkoholfrei“ kaum besser sein.

Über 35 Jahre „Alkoholfrei“-Erfahrung treffen auf modernen Publikumsliebling

Die neue trendige Bierspezialität „Gold Ochsen Ulmer Hell alkoholfrei“ vereint die beiden Welten „Helles“ und „Alkoholfrei“ par excellence. Die zwei entscheidenden Erfolgszutaten sind schnell auf den Punkt gebracht: ein hervorragend geeignetes Mutterbier sowie jahrzehntelange Erfahrung der Braumeister von Gold Ochsen in der Herstellung alkoholfreier Biere. An der Rezeptur des zugrundeliegenden „Ulmer Hell“ wurde nichts verändert, jedoch im Zuge der nachträglichen Entalkoholisierung in essenziellen Nuancen noch verfeinert. So sorgt vor allem die moderate Anpassung des Kohlensäuregehalts für ein besonders süffiges Ergebnis. „Mit dem ‚Ulmer Hell‘ als Basis haben wir von Anfang an die richtigen Weichen gestellt“, erklärt Bernhard Frey, 1. Braumeister und technischer Betriebsleiter bei Gold Ochsen. Seit der Markteinführung 2019 liegt das „Ulmer Hell“ – gebraut nach einem hauseigenen Rezept aus den 1960er Jahren – in der Gunst der Kunden weit vorn. Es überzeugt durch ausgewogenen Geschmack, hellgoldene Farbe und eine feinporige, stabile Schaumkrone. Mit seiner Charakteristik gilt das Bier als idealer Begleiter für die unterschiedlichsten Anlässe – vom traditionellen Frühschoppen und Biergartenbesuch bis zum Feierabendbier zu Hause oder in der Szenegastronomie.

 „Ulmer Hell alkoholfrei“: Weniger Energieeinsatz für ein überzeugendes Ergebnis

Die neue alkoholfreie Variante mit feinem Malzaroma soll an die Erfolgsgeschichte des „Ulmer Hell“ nahtlos anknüpfen und zudem weitere Zielgruppen erschließen. Dabei verweist Frey insbesondere auf den deutlich reduzierten Brennwert: „Das ‚Ulmer Hell alkoholfrei‘ hat 40 Prozent weniger Kalorien und trifft daher nicht zuletzt den Nerv vieler ernährungsbewusster Konsumenten, die Wert auf kalorienarme Lebensmittel legen und gleichzeitig die isotonische Wirkung und reichhaltigen Inhaltsstoffe – wie B-Vitamine, Kalium, Magnesium oder Folsäure – von alkoholfreiem Bier zu schätzen wissen.“ Im Zuge dessen kommt auch beim „Ulmer Hell alkoholfrei“ die bewährte Methode der nachträglichen Entalkoholisierung zum Tragen, mit der die Ulmer Brauerei bereits 1988 Pionierarbeit geleistet hat. „Dank des Vakuum-Prinzips des eingesetzten Fallstromverdampfers kann das Mutterbier schonend bei 39 Grad Celsius entalkoholisiert werden – anstatt der 70 Grad Celsius, die üblicherweise bei der Alkoholverdampfung zu Buche schlagen und spürbaren Einfluss auf das Ergebnis hätten. Durch unser sanftes Verfahren bleibt der ursprüngliche Biergeschmack nahezu erhalten, was unser alkoholfreies Bier deutlich von anderen unterscheidet“, so Frey.

 „Gold Ochsen colamix“: Abgerundet durch hochwertiges Gerstenmalz

Differenzierung ist auch das entscheidende Stichwort beim neuen Cola-Mix-Getränk von Gold Ochsen. Die besonders feine Erfrischung aus fruchtiger Orangenlimonade und spritziger Cola wird natürlich wie alle Produkte der Brauerei Gold Ochsen von den Braumeistern handwerklich hergestellt. Einzigartigkeit bringt dabei die Zugabe von hochwertigem Gerstenmalz als ein Teil der Süße, das den Geschmack optimal unterstützt und abrundet. Die Süße ist weniger dominant und dezente Cola-Noten stehen im perfekten Einklang mit der Fruchtigkeit der Orange. Bei der Umsetzung konnte das langjährige Know-how aus der Produktion alkoholfreier Erfrischungsgetränke – unter anderem für renommierte Marken wie afri cola, Bluna oder Libella – voll ausgespielt und durch das Gerstenmalz mit einer brauereispezifischen Note gekrönt werden. „Damit besetzt ‚Gold Ochsen colamix‘ eine ganz neue Nische und wertet das umfangreiche Sortiment zusätzlich auf“, berichtet Vertriebs- und Marketingleiter Frank U. Schlagenhauf.

 Verfügbar ab Juni

Der Verkauf von „Gold Ochsen colamix“ startet Ende Mai, ab Mitte Juni ist dann auch das „Ulmer Hell alkoholfrei“ offiziell erhältlich. Beide Neuheiten werden in der 0,5-Liter-Euroflasche angeboten, das alkoholfreie Bier auch für den nationalen Vertrieb zusätzlich in der 0,5-Liter-Dose. Der Vertriebsschwerpunkt liegt auf dem Getränkefach- und Lebensmitteleinzelhandel, wobei die beiden jüngsten Produkte von Gold Ochsen künftig mit Gewissheit auch Gastronomie-Partner von Gold Ochsen und deren Gäste zu überzeugen wissen.

Quelle: Pressemitteilung der Brauerei Gold Ochsen

Trappistenbrauerei in Zundert steht wegen mangelnder Auslastung vor der Schließung

Die Niederlande laufen Gefahr, eine ihrer beiden Trappistenbrauereien zu verlieren. Die Abtei Marie Toevlucht in Zundert, Noord-Brabant, muss schließen, weil es nicht genügend Mönche gibt, um das Kloster am Laufen zu halten, so ein Sprecher der Abtei.

Dem Sprecher zufolge ist noch nicht klar, was die Schließung für das von den Mönchen gebraute Trappistenbier bedeuten wird. Die Brauerei könnte bestehen bleiben, aber das Bier dürfte dann nicht mehr Trappistenbier genannt werden. „Trappistenbier kann nur dann als solches bezeichnet werden, wenn es ein Teil der Klostergemeinschaft ist“, sagte er.

Die Mönche haben um die Erlaubnis gebeten, die Abtei zu schließen. Der Sprecher geht davon aus, dass diesem Antrag stattgegeben wird und die Mönche das Kloster im September verlassen werden.

Das Trappistenbier Zundert wird seit 2013 in der Trappistenbrauerei De Kievit der Abtei gebraut. Das andere Trappistenbier, La Trappe, wird in Berkel-Enschot, Noord-Brabant, gebraut.

In der Abtei in Zundert leben derzeit nur noch sechs Mönche, nachdem drei Brüder die Abtei im vergangenen Jahr aus verschiedenen Gründen verlassen hatten. Seitdem gab es lange und intensive Diskussionen über die Zukunft der Abtei. „Man ist allmählich zu dem Schluss gekommen, dass es bei der begrenzten Belegung nicht mehr möglich und verantwortbar ist, ein vitales und nachhaltiges klösterliches Leben fortzuführen“, so die Abtei.

In diesem Monat feiert die Abtei ihr 125-jähriges Bestehen. Es ist ein trauriges Jubiläum, denn die Mönche müssen sich ein neues Zuhause suchen. Ein offizieller Termin für die Schließung stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher.