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Einmalig: ProWein auf fünf Tage verlängert

Dass Messen nach wie vor ein wichtiges Instrument sind, Produzenten, Handel und teilweise auch Verbraucher zusammenzubringen, ist den meisten von uns wohl klar. Dass Messen in der aktuellen Corona-Situation nicht einfach durchzuführen sind und uns das Thema Corona noch einige Zeit verfolgen wird, ist auch klar. Dies sind die Gründe, weshalb sich die Messeveranstalter für die kommenden Veranstaltungen etwas einfallen lassen müssen. So fällt die Fisch und Feines in Bremen in diesem Jahr vollständig aus, da die Messegesellschaft den beiden parallel stattfindenden Messen Reiselust und Caravan Bremen den Vorzug gegeben hat, die aufgrund der Abstandsregelungen in diesem Jahr alle Messehallen in Bremen beanspruchen. Auch die Grüne Woche in Berlin ist für das nächste Jahr bereits abgesagt. Die Braubeviale setzt auf weniger Besucher, größere Abstände und die übliche Maskenpflicht.

Einen anderen Weg geht die ProWein in Düsseldorf. Die aktuellen COVID-19 Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen haben zu einer einmaligen Verlängerung der normalerweise dreitägigen Messe um zwei weitere Tage auf fünf Tage geführt – und zwar konkret von Freitag, 19. März, bis Dienstag, 23. März 2021. Durch diese Laufzeitveränderung wird eine der zentralen Auflagen der Sicherheitsbestimmungen garantiert und gleichzeitig das Aussteller- und Besucheraufkommen der weltweit wichtigsten und größten Fachmesse für Weine und Spirituosen in verantwortungsvolle Bahnen gelenkt. Maximal 10.000 Besucher pro Tag werden im nächsten Jahr Zutritt auf die ProWein haben.

„Wie wichtig und gleichzeitig erfolgreich Messen auch in Corona-Zeiten sind, haben wir erst Anfang September mit dem CARAVAN SALON, der international führenden Caravaning-Messe, bewiesen“, so Erhard Wienkamp, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. „Sie war bundesweit die erste Messe nach dem Lockdown und ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität im Wirtschaftsleben. Das dabei gewonnene Know-how können wir zum Nutzen der internationalen Wein- und Spirituosenbranche vollumfänglich auf der ProWein einsetzen – ganz im Sinne unserer Kunden, Aussteller wie Besucher. Auch mit den neuen Rahmenbedingungen lassen sich sehr gute wirtschaftliche Erfolge erzielen.“

PROTaction-Kampagne: Maßgeschneidertes Hygienekonzept

Unter dem Motto PROTaction hat die Messe Düsseldorf erfolgreich ein Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt. Herzstück ist neben der Steuerung der Besucherströme die Umsetzung der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske). Hier werden zur ProWein wie auch schon zum CARAVAN SALON Messe-Mitarbeiter, sogenannte PROTaction-Guides, in den Hallen unterwegs sein und die Einhaltung der Bestimmungen nachhalten. Die Steuerung des Besucheraufkommens kann durch die Limitierung auf maximal 10.000 pro Tag garantiert werden; die praktische Umsetzung erfolgt durch personalisierte Online-Tagestickets. Ebenso bewährt hat sich während des CARAVAN SALONS die vollumfängliche Registrierung des gesamten Ausstellerpersonals inkl. Standbauer und wird damit als Kern des PROTaction-Konzeptes auf der ProWein 2021 umgesetzt.

Für ProWein-spezifische Details, wie beispielsweise die Frage der coronakonformen Durchführung von Tastings, liegen genehmigungsfähige Lösungen vor. Alle notwendigen Informationen zu den Hygienemaßnahmen finden Aussteller und ihre Mitarbeiter, Standbauer, Besucher und Medienvertreter aktuell auf der Website der ProWein.

18.000 Euro für die Kölner Gastroszene – erfolgreiche Spendenaktion der CölnerHofbräu Früh

Solidarität zeigen, wenn es darauf ankommt: Unter dem Motto „Wir halten zusammen“ sammelte die Cölner Hofbräu Früh je 2 Euro pro 100 Liter verkauftem Flaschenbier in den Wochen ein. Jeder verkaufte Früh Kölsch Kasten, jeder Sixpack und jede Flasche zählte dabei. Insgesamt kamen so 18.290,00 Euro zusammen. Mit dieser Summe unterstützt das Unternehmen nun die kölsche Gastroszene.

Am Mittwoch übergab Dirk Heisterkamp, Ressortleiter Vertrieb und Marketing der Früh Brauerei, den Scheck stellvertretend an Philipp Treudt. Der bekannte Clubbetreiber und Festivalveranstalter sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied der KLUBKOMM und der IG Kölner Gastro, zeigte sich begeistert über den Beitrag zum Erhalt der Gastronomie in der Domstadt: „Die unbürokratische Hilfe der Cölner Hofbräu Früh, die unabhängig von den ausgeschenkten Bieren allen zugutekommt, ist ein tolles Beispiel wie engagiert Unternehmen helfen können die einmalige Vielfalt der Kölner Gastrolandschaft zu behalten.“

„‚Wir halten zusammen‘ ist für uns nicht nur ein Marketing Thema“, ergänzt Dirk Heisterkamp, „sondern von der ersten Corona Stunde an die Verpflichtung, uns zu engagieren.“ Für ihn ist auch der Beitrag der Kölschliebhaberinnen und -Liebhaber wichtig, die den Erfolg der Aktion erst möglich gemacht haben. „Wir danken allen, die jetzt lokale Bier-Marken trinken und ein Zeichen für kölsches Lebensgefühl und eine lokale vielfältige Gastroszene setzen.“

Über KLUBKOMM – Verband Kölner Clubs und Veranstalter e.V.

Die Klubkomm, der Interessenverband der Kölner Clubs und Veranstalter, vereint nahezu 100 Macher, DJs, Bars und Clubs der Domstadt. Die Mitglieder sind so vielseitig, wie die Szene selbst. Dabei fokussiert der Verband die Unterstützung der Mitglieder, insbesondere durch Vernetzung, Wissenstransfer, Informationsaustäusche und gemeinsame Projekte.

Über die IG Kölner Gastro

Die IG Kölner Gastro vereint die gastronomischen Betriebe in Köln und leistet gezielt Lobbyarbeit, um mit Behörden und Institutionen sowie bei politischen Regelungen auf Augenhöhe zu kommunizieren. Zusätzlich können sich ihre Mitglieder über das Netzwerk austauschen und voneinander profitieren.

Über die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG

Die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG ist eine in 1904 gegründete mittelständische Privatbrauerei, die heute in 5. Generation von der Inhaberfamilie persönlich geführt wird. Das Unternehmen beschäftigt 420 Mitarbeiter und betreibt neben der Brauerei im Geschäftsfeld eigengeführte Gastronomie in Köln sein Stammhaus und diverse Veedlesobjekte, sowie das Eden Hotel Früh am Dom. Die Marke Früh gehört zu den führenden Kölsch-Brauereien der Domstadt und ist bundesweit als profilierte Sortenspezialität bekannt und geschätzt. Früh ist als bislang einzige Kölsch-Brauerei mit dem renommierten Siegel „Slow Brewing“ zertifiziert.

Der beste Rum kommt aus dem Westerwald

Westerwälder Rum erhält die Auszeichnung „Best In Class“ auf der Craft Spirits Berlin: die Birkenhof-Brennerei gewinnt insgesamt 10 Medaillen für Rum, Whisky, Vintage Korn & Co., darunter gleich zwei Mal den Titel „Best in Class“ und Jonas Klöckner wird als „Young Craft Distiller Of The Year“ nominiert.

Ein kraftvoller, selbstbewusster Rum: Mit Jon haben die Destillateure der Birkenhof-Brennerei ein flüssiges Meisterstück destilliert. Seit dem Verkaufsstart im Herbst 2019 hat JON bereits für Furore in der Barszene gesorgt und einige Goldmedaillen eingeheimst. Auf die jüngste Auszeichnung ist das Team der Nistertaler Destillerie aber besonders stolz: Ein „Best in Class“ bekommt man nicht jeden Tag!

Hergestellt wird JON in einem aromaschonenden Destillationsprozess (Potstill-Verfahren) über die Whisky-Destillerie, mit einer besonders langen, kalten Vergärung im Vorfeld. Die Destillateure greifen – und hier zeigt sich das Können des Teams – individuell in den Destillationsverlauf ein und steuern ihn selbstbewusst kantig und aromareich. Das Ergebnis hat die Jury der Craft Spirits Berlin überzeugt: intensive Noten von Kakaobohne, reifer exotischer Frucht, Rum-Rosine, Zigarren-Rauch und dunklem Holz.

Echt, ehrlich, authentisch: Auf diese drei Schlagworte legen die Destillateure der Birkenhof-Brennerei bei ihren Produkten ein besonderes Augenmerk und diese Eigenschaften sind es auch, die der Genießer auf der Zunge spürt.

Dies trifft auch auf den zweiten Best-in-Class-Preisträger aus der Westerwälder Innovations-Destillerie zu: Der Salbeigeist mit Honig der Birkenhof-Brennerei wurde ebenfalls ausgezeichnet. Der mit getrocknetem Bio-Salbei eines Demeter-Hofes aus dem hessischen Westerwald hergestellte und mit regional gewonnenem Honig natürlich gesüßte Geist ist – so Stefanie Klöckner, Geschäftsführerin der Brennerei, ein echter Charakter: „Salbei ist als Destillat sehr spannend. Unser Salbeigeist ist ideal als Würzdestillat in der Küche verwendbar, zum Abrunden einer Jus zu Lammbraten, zum Aromatisieren einer Crème Brûlée, die mit einer Salbei-Karamell-Kruste überzogen wird oder auch zum Digestif, gemeinsam mit einem Salbei-Roh-Camembert“, empfiehlt sie.

Im Rahmen der Craft Spirits Berlin wurde neben JON (Gold | Best in Class) und dem Salbeigeist mit Honig (Gold | Best in Class) auch die folgenden Produkte ausgezeichnet:

  • Fading Hill Peated Malt Whisky (Gold)
  • Fading Hill Summer Edition Whisky (Gold)
  • Rote Bete Edelbrand (Gold)
  • LUK Vintage Korn (Silber)
  • Gentle 66 Gin (Silber)
  • Westerwälder Kümmel (Silber)
  • Cinnamore Zimt-Whisky-Likör (Silber)
  • Gingeroo Ingwer-Orangen-Likör (Bronze)

Das Halbjahresprogramm der Bierakademie in Bochum ist veröffentlicht

Bereits seit fünfeinhalb Jahren veranstaltet Thomas Maas in der Bochumer Trinkhalle die Bierakademie. Jeden Monat lädt er mindestens einen Brauer ein, der dort seine Philosophie und selbstverständlich auch seine Biere vorstellt. Als ich noch in Essen gewohnt habe bin ich etliche Male bei diesen Events gewesen und ich muss sagen, dass es jedes Mal informativ und unterhaltsam war. Die Bierakademie gehört zu den wenigen Dingen, die ich nach meinem Wegzug aus dem Ruhrpott vermisse.

Jetzt hat Thomas das Programm für das erste Halbjahr 2020 veröffentlicht. Da es im März keine Veranstaltung gab besteht das inzwischen 12. Semester der Bierakademie aus nur drei Veranstaltungen, die aber einen Besuch wert sind. Normalerweise schreibe ich meine Texte ja selber, aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme und übernehme im Wesentlichen die Texte von Thomas.

7. 4. 2020: Michael Roesgen, Heinenhof Pulheim

Michael Roeßgen ist alles andere als ein Unbekannter in der rheinischen Bierszene. Spätestens mit seinem Engagement bei den hochverdienten „Historischen Brauern Köln“ ist sein Name auch Kennern jenseits der Kölner Bucht ein sicherer Garant für handwerkliches Brauen auf allerhöchstem Niveau. Mittlerweile betreibt er federführend die Mikrobrauerei Heinenhof auf gleichnamigen Gut im beschaulichen Pulheim-Orr. Er macht sich so in besonderer Weise verdient um die Renaissance einer hierzulande beinahe vergessenen landwirtschaftlichen Brautraditon.

Allerdings beschränkt er seine Braukunst schon längst nicht mehr nur auf historische Bierstile des Rheinlandes wie Knupp oder Wieß. Er vermag auch mit weniger heimischen Stilen wie IPAs oder Saisons auf ganzer Linie zu überzeugen. Dass man entgegen der bäuerlichen Tradition nicht zwangsläufig harte Feldarbeit leisten muss, um in den Genuss dieser vergorenen Köstlichkeiten zu kommen, wollen wir am heutigen Abend in der Trinkhalle dankbar zelebrieren.

5. 5. 2020: Holger Kittler und die Auszubildenden der Bochumer Brauerei Moritz Fiege

Seit vielen Jahren ist der Abend mit den Auszubildenden der Privatbrauerei Moritz Fiege die beliebteste Konstante im Vorlesungsverzeichnis der Bierakademie. Wir dürfen also neuerlich gespannt sein auf ganz außergewöhnliche Ausbildungsnachweise, allesamt erzeugt auf der brauereieigenen Versuchsanlage. Nur hier und nur heute Abend offenbart sich uns eine Kaderschmiede höchster Braukunst im Spannungsfeld zwischen handwerklicher Tradition und experimentierfreudiger Könnerschaft. Erstaunliche Biere, erdacht und fabriziert durch Braumeister von morgen! Da Heimspiele dieser Provenienz so rar wie gefragt sind, empfiehlt sich selbst für ein gutes Stehplätzchen rechtzeitiges Erscheinen.

2. 6. 2020: Sudden Death Brewing, Timmendorfer Strand

Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass die Jungs von Sudden Death Brewing der Trinkhalle einen Besuch abgestattet haben. Dass allerdings ihre Braukunst mitnichten den plötzlichen Tod so mancher Craft-Bier-Eintagsfliege gestorben ist, davon legten in schöner Regelmäßigkeit die bemerkenswerten Früchte ihrer Arbeit in unseren Kühlschränken eindrucksvoll Zeugnis ab.

Dabei vermag Sudden Death Brewing auf durchweg hohem Niveau eine stilistische Bandbreite abzubilden, die so manch einer nordamerikanischen Craft Brewery zur Ehre gereichen würde. Dass die fröhlichen Gebinde, getauft auf die launigsten Namen, ihre Ostküsten-Einflüsse nicht verhehlen wollen, macht die Sache rund und gesund.

Gestatten wir uns also schon jetzt ein klein wenig Vorfreude auf ein paar der saftigsten Schlucke NEIPA in der Overtime dieses tropischen Juniabends.

ProWein 2020 wird verschoben

Die ProWein 2020 wird wegen der Auswirkungen des Coronavirus/Covid-19 verschoben. Das war bereits bekannt, aber jetzt hat die Messe Düsseldorf die Informationen vervollständigt: der neue Termin ist von Sonntag, dem 21. März, bis Dienstag, dem 23. März 2021. Dabei handelt es sich um den regulären Messetermin für das nächste Jahr. „Wir haben diese Entscheidung in intensivem Dialog mit unseren Partnerverbänden und Key Playern der Branche getroffen. Dabei war die besondere Herausforderung, dass für die Weinwirtschaft nur ein sehr enges Messe-Zeitfenster möglich ist – was angesichts der unsicheren Situation durch das Coronavirus noch zusätzlich verkleinert wird“, so Erhard Wienkamp, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH. „Vor diesem Hintergrund ist diese Entscheidung die einzige richtige Konsequenz – ganz im Sinne der Wein- und Spirituosenindustrie,“ so Erhard Wienkamp abschließend.

Das Deutsche Weininstitut, ideeller Träger der ProWein, steht voll und ganz hinter der Entscheidung. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Messe Düsseldorf den Mut zu diesem Schritt hat, der ganz im Sinne der Weinbranche ist. Die ProWein hat unseres Erachtens unter Abwägung aller Vor- und Nachteile umsichtig, besonnen und richtig reagiert“, so Monika Reule, Geschäftsführerin des DWI.

Bestehende Verträge zwischen der Messe Düsseldorf und den Ausstellern behalten auch für den alternativen Termin ihre Gültigkeit. Das gleiche gilt für bereits gekaufte Besuchertickets. Bei Rückfragen können sich Besucher an folgende Email richten: ticket@messe-duesseldorf.de.

Auch „ProWein goes city“, die gemeinsame Initiative der Wirtschaftsvereinigung Destination Düsseldorf und der Messe Düsseldorf, wird sich dieser Verschiebung anschließen und mit ihrem abwechslungsreichen Programm in Restaurants, Hotels und Fachgeschäften wieder zum Magneten für Weinliebhaber und Reisefans werden.

Neuer Termin für die ProWine 2020 in Singapur

Ebenfalls verschoben ist die wegen des Coronavirus Covid-19 die ProWine 2020 in Singapur – und zwar auf den 13. bis 16. Juli 2020 parallel zur FHA-HoReCa. Weitere Informationen dazu gibt es unter https://singapore.prowineasia.com/ bzw. www.fhahoreca.com.

Messe Düsseldorf verschiebt die ProWein

Aufgrund des grassierenden Corona-Virus werden weltweit immer mehr Großveranstaltungen verschoben. Zu den größten Veranstaltungen gehören naturgemäß die Messen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch die Messe Düsseldorf fünf Messen verschiebt, darunter auch die ProWein. Schade. Ich hatte mich schon gefreut, auf dieser Messe mit Brauereien aus dem Ausland in Kontakt zu kommen, die mir ohne die ProWein nicht bekanntgeworden wären. Aber die Messe Düsseldorf verspricht, mit allen beteiligten Partnern wird das Unternehmen zeitnah über alternative Messetermine zu beraten, um größtmögliche Planungssicherheit zu garantieren.

Damit folgt die Messe Düsseldorf der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert-Koch-Instituts zu berücksichtigen. Aufgrund dieser Empfehlung und der zuletzt deutlich gestiegenen Zahl von Infizierten auch in Europa hat die Messe Düsseldorf die Lage neu bewertet. Hinzu kommt die Verunsicherung zahlreicher Aussteller und Besucher der Veranstaltungen im März und die komplizierte Reisesituation insbesondere für internationale Kunden.

Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH: „Unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter vertrauen uns. Nicht nur, was die professionelle und erfolgreiche Abwicklung internationaler Großveranstaltungen in Düsseldorf angeht. Dieses Vertrauen können sie auch dann in uns haben, wenn wir kritische Lagen im Sinne ihrer Sicherheit entscheiden.“

„Diese Entscheidung ist allen Beteiligten nicht leichtgefallen“, so Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Düsseldorf GmbH. „Aber die Verschiebungen zum jetzigen Zeitpunkt sind für die Messe Düsseldorf und ihre Kunden angesichts der immer dynamischeren Entwicklungen erforderlich.“

Ist diese Entscheidung nun angemessen oder handelt es sich hier um eine Hysterie? Ich kann das nicht einschätzen, denn gerade weil ich die Berichterstattung in den Medien intensiv verfolge, bin ich verwirrt. Einerseits werden im Rheinland mehr als 1.000 Menschen unter Quarantäne gestellt und sowohl in China als auch in Italien sind ganze Städte und Landstriche abgeriegelt worden, was auf eine gefährliche Seuche hinweisen würde. Auf der anderen Seite habe ich ein Interview mit einem Sprecher des Robert Koch-Instituts gesehen, in dem er versicherte, dass alles nicht so schlimm sei, die Todesrate unter den Infizierten sei niedriger als bei einer normalen Grippe und viele Menschen würden überhaupt nicht bemerken, dass sie infiziert seien, weil die Krankheit bei ihnen so sanft abläuft. Ob Corona nun eine Katastrophe ist oder nicht können wir nicht sagen. Aber die Berichterstattung darüber ist auf jeden Fall katastrophal.

ProWein 2020 setzt die Trends der internationalen Spirituosen- und Craft Beer-Szene

Die internationale Spirituosen- und Craft Beer-Szene ist lebendiger und faszettenreicher denn je: Spirituosen ohne Alkohol, Gin, der sich beim Mixen verfärbt, Craftdrinks aus exotischen Ländern oder Klassiker im neuen Gewand – das Spektrum an Craft-Spirits, Craft Beer und Cider wird Jahr für Jahr reichhaltiger und bunter, gleichzeitig spielt der kreative, qualitätsbewusste Umgang mit natürlichen Rohstoffen eine große Rolle. Die urbane Gastro- und Barszene, aber auch der Getränke- und Lebensmittelhandel profitieren von dieser Entwicklung. Die ProWein, die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Weine und Spirituosen vom 15. bis 17. März 2020, bereitet diesem Thema mit der Trendshow „same but different“ eine große Bühne – und das mittlerweile im dritten Jahr. „Unsere Messehalle 7.0 wird wieder zum Zentrum der internationalen Craft-Szene. Rund 120 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren dort handverlesene Spirituosen, Bier und Cider“, erläutert Nicole Funke, Senior Project Manager ProWein. Der Spirituosenbereich hat auf der ProWein mit rund 400 Anbietern schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Internationale Brands ebenso wie kleine, feine Brennereien stellen seit Jahrzehnten ein wichtiges Produktsegment für unsere Fachbesucher aus Handel und Gastronomie. „Die Trendshow „same but different“ war der konsequente Schritt in die richtige Richtung, das gesamte Themenspektrum der Spirituosen abzudecken und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen. Vor allem kleinen Produzenten wird hier eine trendige Bühne bereitet, für die sie sich bewerben konnten“, so Funke weiter.

Premiere haben in diesem Jahr die „same but different“-Bar mit einem umfangreichen Programm und die „education school“. Vor allem die „education school“ wird vermutlich bei den ProWein-Fachbesuchern auf großes Interesse stoßen. Mehrmals täglich präsentieren dort internationale Gastbartender aktuelle Trends der Craft-Szene und erläutern dabei das praktische „how to“ von Spirituosen, Bier und Cider – vor allem für Newcomer bieten diese „classrooms“ also eine perfekte Möglichkeit, das Thema zu erkunden. In der zentralen Bar wiederum brillieren internationale Bartender mit ihrem Können.

Den weitaus größten Part in der Trendshow stellen die Spirituosenanbieter mit rund 90 Ausstellern. Die Länderpalette reicht von „A“ wie Australien bis „U“ wie die USA; Asien ist mit China genauso vertreten wie Lateinamerika mit Argentinien, Mexiko und Peru oder Europa mit 18 Ländern. Alkoholreduzierte bzw. alkoholfreie Getränke, sogenannte Low ABV, werden zunehmend stark nachgefragt. Alkoholfrei entwickelt sich langsam aber sicher zum echten Genussmittel. Auch Nischen – wie Aquavit, Wermut, Korn, Mezcal oder Cider – zeigen zunehmend Präsenz und kommen neu interpretiert daher. Eine aktuelle Übersicht der „same but different“-Aussteller gibt es online unter: https://www.prowein.de/de/same_but_different/same_but_different.

Food & Beverage sowie ProWine Asia 2020 in Singapur verschoben

Dass der Mobile World Congress in Barcelona für dieses Jahr aufgrund des Corona-Virus abgesagt wurde bereits in den Nachrichten bekanntgegeben. Aber auch andere Messen, die nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen, sind von dem Virus betroffen. Ob nun der Virus an den derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen Schuld ist oder ob es sich um eine Hysterie handelt vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls verschiebt Informa Markets die Auftaktveranstaltung der FHA-Food & Beverage auf einen späteren Zeitpunkt, da aufgrund der jüngsten Entwicklungen beim neuen Coronavirus (COVID-19) weltweit Bedenken bestehen, zu reisen. Die Veranstaltung war ursprünglich für den 31. März bis 3. April 2020 auf dem Messegelände Singapore Expo geplant. Die ProWine Asia 2020 in Singapur, die parallel zur FHA-Food & Beverage von Messe Düsseldorf Asia und Informa Markets veranstaltet wird, wird ebenfalls verschoben. Die Entscheidung, die in enger Abstimmung mit der Branche getroffen wurde, dient dem Schutz und Wohlergehen der Branchenakteure und ihrer Mitarbeiter.

Dazu Martyn Cox, Event Director für Hospitality, Food & Beverage/Singapur, bei Informa Markets: „Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Aussteller, Event-Besucher und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Es gibt Anzeichen für eine Ausbreitung des Coronavirus bei Menschenansammlungen; deshalb haben die lokalen Behörden dazu geraten, große Ansammlungen zu meiden. In der Folge erwarten wir für die Veranstaltung eine Beeinträchtigung der Besucherzahlen. Aufgrund dieser Bedenken haben wir uns zur Verschiebung der FHA-Food & Beverage und der ProWine Asia 2020 in Singapur entschieden. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, unseren Ausstellern, Event-Partnern und registrierten Besucher die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie in der Folge der Entscheidung benötigen. Wir arbeiten weiter eng mit den zuständigen Regierungsbehörden und Agenturen zusammen und werden alle weiteren Maßnahmen in Übereinstimmung mit den neusten Empfehlungen des Gesundheitsministeriums in Singapur (MOH), dem Arbeitsministerium und der Tourismusbehörde Singapurs befolgen.“

Beattrice J. Ho, Project Director ProWine Asia (Singapur), Messe Düsseldorf Asia, fügt hinzu: „Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch allen Ausstellern und Partnern für die Unterstützung der Messen danken und sind bestrebt, das Bestmögliche aus der Situation zu machen. Wir arbeiten aktiv mit allen Partnern bei der Suche nach geeigneten, alternativen Daten zusammen.“

Alvin Lim, Executive Director, Brand and Customer Experience, SingEx Holdings: „Singapore EXPO & MAX Atria respektiert die Entscheidung zur Verschiebung der FHA-Food & Beverage und ProWine Asia 2020 in Singapur. Wir werden weiter zusammen mit Informa Markets, der Messe Düsseldorf Asia und unseren geschätzten Veranstaltungspartnern daran arbeiten, diese Lage in den Griff zu bekommen. Wir gehören zur weltweiten MICE-Branche (Veranstaltungen, Incentive-Events, Konferenzen und Ausstellungen), die immer zusammengestanden hat und sich immer gegenseitig unterstützt hat – und deshalb vertrauen wir auf die Belastbarkeit der Branche und ihre Fähigkeit, sich von all den Widrigkeiten, die der Coronavirus mit sich bringt, zu erholen.“

Die neuen Daten werden in Kürze angekündigt; alle Aussteller, die bereits zugesagt hatten, werden kontaktiert, um ihre weitere Teilnahme an der FHA-Food & Beverage und ProWine Asia (Singapur) zu erörtern. Die Teams der FHA und ProWine Asia (Singapur) werden sich mit allen Teilnehmern bezüglich weiterer logistischer und Planungsfragen in Verbindung setzen. In dringenden Fällen können die Aussteller sich auch direkt an enquiry@foodnhotelasia.com und info@prowineasia.com wenden.

„Wir hoffen auf das Verständnis der Branche für diese Entscheidung, die im Interesse der Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter getroffen wurde. Bei der Suche nach neuen Daten in Zusammenarbeit mit Singapore Expo & MAX Atria sowie den anderen Veranstaltungspartnern bleibt es unser Ziel, den Kunden auch weiterhin bei beiden neu terminierten Veranstaltungen ein großartiges Erlebnis zu bieten“, so Martyn Cox/Informa.

15. 2. 2020: Grutkulturfestival International in Münster

Hintergrund

In der heutigen Bierwelt sind die Grutbiere wahrscheinlich die exotischsten Geschöpfe. Auch wenn dieser inzwischen ausgestorbene Bierstil bis zum 15. Jahrhundert in ganz Nordeuropa die vorherrschende Biersorte war. Nur sehr wenige Brauer in der ganzen Welt widmeten ihr Handwerk der Nachbildung des mittelalterlichen Bierstils, bei dem verschiedene Kräuter zum Würzen des Bieres verwendet wurden. Jedes Jahr im Februar feiern diese Brauer den Internationalen Gruttag. Das Deutsche Institut für Obstbau organisiert das „Grutkulturfestival“, das an die letzten beiden Internationalen Obsttage in Münster anknüpft.

Grutkulturfestival Münster 2020

Am Samstag, den 15. Februar 2020, lädt das Deutsche Institut für Obstbau in enger Zusammenarbeit mit dem Restaurant Fischbrathalle Brauer und Bierliebhaber zum Grutkulturfestival Münster 2020 ein. Einheimische und internationale Brauer, Profis und Hausbrauer, bieten ihre Mixturen an. Das Küchenteam der Fischbrathalle serviert paarweise Gerichte – mit und ohne Fisch. Das Festival ist als lockere Begegnung gedacht, die zur Diskussion über die nicht ganz alltäglichen Bierkreationen motiviert. Brauer und Besucher haben die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren.

Der Ort

Mit dem Erfolg der letzten beiden Veranstaltungen, bei denen wir am frühen Abend die maximale Kapazität erreicht hatten, begannen die Veranstalter nach Alternativen zu suchen. Für das kommende Festival haben sie die Möglichkeit geschaffen, das historische Fischrestaurant „Fischbrathalle“ in der Altstadt von Münster zu besuchen. Wir haben nun genügend Platz, warmes Essen und eine stilvolle Atmosphäre.

ProWein 2020 zeigt die Trends der internationalen Craft Beer- und Spirituosen- Szene

Die internationale Spirituosen- und Craft Beer-Szene ist lebendiger und faszettenreicher denn je: Spirituosen ohne Alkohol, Gin, der sich beim Mixen verfärbt, Craftdrinks aus exotischen Ländern oder Klassiker im neuen Gewand – das Spektrum an Craft-Spirits, Craft Beer und Cider wird Jahr für Jahr reichhaltiger und bunter, gleichzeitig spielt der kreative, qualitätsbewusste Umgang mit natürlichen Rohstoffen eine große Rolle. Die urbane Gastro- und Barszene, aber auch der Getränke- und Lebensmittelhandel profitieren von dieser Entwicklung. Die ProWein, die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Weine und Spirituosen vom 15. bis 17. März 2020, bereitet diesem Thema mit der Trendshow „same but different“ eine große Bühne – und das mittlerweile im dritten Jahr. „Unsere Messehalle 7.0 wird wieder zum Zentrum der internationalen Craft-Szene. Rund 120 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren dort handverlesene Spirituosen, Bier und Cider“, erläutert Nicole Funke, Senior Project Manager ProWein. Der Spirituosenbereich hat auf der ProWein mit rund 400 Anbietern schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Internationale Brands ebenso wie kleine, feine Brennereien stellen seit Jahrzehnten ein wichtiges Produktsegment für unsere Fachbesucher aus Handel und Gastronomie. „Die Trendshow „same but different“ war der konsequente Schritt in die richtige Richtung, das gesamte Themenspektrum der Spirituosen abzudecken und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen. Vor allem kleinen Produzenten wird hier eine trendige Bühne bereitet, für die sie sich bewerben konnten“, so Funke weiter.

Premiere haben in diesem Jahr die „same but different“-Bar mit einem umfangreichen Programm und die „education school“. Vor allem die „education school“ dürfte bei den ProWein-Fachbesuchern auf großes Interesse stoßen. Mehrmals täglich präsentieren dort internationale Gastbartender aktuelle Trends der Craft-Szene und erläutern dabei das praktische „how to“ von Spirituosen, Bier und Cider – vor allem für Newcomer bieten diese „classrooms“ also eine perfekte Möglichkeit, das Thema zu erkunden. In der zentralen Bar wiederum brillieren internationale Bartender mit ihrem Können.

Den weitaus größten Part in der Trendshow stellen die Spirituosenanbieter mit rund 90 Ausstellern. Die Länderpalette reicht von „A“ wie Australien bis „U“ wie die USA; Asien ist mit China genauso vertreten wie Lateinamerika mit Argentinien, Mexiko und Peru oder Europa mit 18 Ländern. Alkoholreduzierte bzw. alkoholfreie Getränke, sogenannte Low ABV, werden zunehmend stark nachgefragt. Alkoholfrei entwickelt sich langsam aber sicher zum echten Genussmittel. Auch Nischen – wie Aquavit, Wermut, Korn, Mezcal oder Cider – zeigen zunehmend Präsenz und kommen neu interpretiert daher.