Manchmal lohnt sich ein zweiter Blick. Die Brauerei Locher in Appenzell war einst ein kritischer Punkt auf der Landkarte der Bierkultur – heute gilt sie als eines der letzten großen unabhängigen Bollwerke der Schweiz. Eine Entwicklung, die neugierig macht und genau deshalb Ziel der nächsten Exkursion der Gesellschaft zur Förderung der Bierkultur ist. Am Samstag, den 17. Oktober, geht es gemeinsam ins Appenzellische – dorthin, wo Tradition, Unabhängigkeit und Braukunst aufeinandertreffen. Vor Ort erhalten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Brauerei, die sich erfolgreich gegen die Übernahme durch internationale Konzerne behauptet hat. Die gemeinsame Anreise startet um 8:02 Uhr ab Zürich HB. Für die Gruppe werden Sitzplätze reserviert, sodass die Tour bereits im Zug mit Fachgesprächen oder ersten Spekulationen über die Verkostung beginnen kann.
Die Brauerei Locher steht heute für eine eigenständige Bierkultur in der Schweiz – und genau das macht diesen Besuch so interessant. Wer also nicht nur Bier trinken, sondern auch verstehen möchte, wie sich eine Brauerei im Spannungsfeld zwischen Tradition und globalem Wettbewerb behauptet, ist hier genau richtig.
Kurz gesagt: Eine Reise, die mehr bietet als nur schöne Landschaft – nämlich echte Biergeschichte.