Klosterbier

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Klosterbier ist die Bezeichnung für Bier, das ursprünglich in einem Kloster gebraut wurde. Die Tradition reicht bis ins Mittelalter zurück, als Mönche nicht nur für das religiöse Leben, sondern auch für Landwirtschaft, Versorgung und die Weiterentwicklung der Braukunst verantwortlich waren. Viele Klöster galten dabei als Zentren des Wissens und der handwerklichen Perfektion.

Historisch diente Klosterbier sowohl der Eigenversorgung als auch der Versorgung von Pilgern und Reisenden. In der Fastenzeit spielte es zudem eine besondere Rolle als nahrhafte „flüssige Mahlzeit“.

Heute wird Klosterbier häufig noch unter diesem traditionsreichen Namen angeboten, auch wenn die meisten ehemaligen Klosterbrauereien mittlerweile privatwirtschaftlich geführt werden. In Deutschland befinden sich nur noch wenige Brauereien tatsächlich im Besitz eines kirchlichen Ordens – aktuell sollen es sechs Brauereien sein.

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