Nun steht mal wieder ein Bier von Traugott Simon vor mir, der Hausmarke der Getränkemarktkette Trinkgut. Bislang war ich von den Bieren dieser Marke nicht sonderlich beeindruckt und so bin ich auch froh, dass ich diese Biere bald hinter mir habe. Aber eventuell kann mich das hefetrübe Weizen jetzt ja überraschen.
Bernsteinfarben und mit kräftiger Hefetrübung präsentiert sich das Beir. Darüber eine durchschnittlich voluminöse Schaumkrone, die sehr lange erhalten bleibt. Zumindest die Optik ist schon mal richtig gut.
Das Aroma ist typisch für ein naturtrübes Weizenbier. Es duftet nach Biskuitteig, Banane und Nelken.
Der Antrunk besticht durch eine leichte Süße und reichlich kräftige Kohlensäure. Auf der Zunge schmecke ich Banane und die Hefe. Bitter ist kaum vorhanden, was ich bei einem Weißbier allerdings auch nicht erwartet habe. Das Mundgefühl ist recht voll. Lediglich die reichliche und immer noch kräftige Kohlensäure stört mich etwas. Auch der Abgang ist fruchtig nach Banane und der Geschmack klingt überraschend lange nach.
So, das war der erste Eindruck. Das Bier ist nicht perfekt, aber das beste Bier, das ich von dieser Marke bislang getrunken habe. Wenn ich noch den recht niedrigen Preis von Traugott Simon bedenke, muss ich das Preis-/Leistungsverhältnis durchaus loben. Zwischenzeitlich wurde ich aber von meinem Bier weggeholt und nach einigen Minuten hatte ich das Aroma verflüchtigt und was übrigblieb konnte mich absolut nicht mehr begeistern. Es blieb eigentlich nur noch eine trübe Brühe, die weder in der Nase noch auf der Zunge überzeugen konnte. Daher jetzt die Einschränkung: wenn Sie durstig nach Hause kommen, ist dieses Bier für einen schnellen Genuss durchaus geeignet, für das zweite Bier, das dann langsamer getrunken wird, sollten Sie aber doch auf eine andere Marke ausweichen.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hefe
Alkoholgehalt:
4,9 % Vol.
Brauerei:
Traugott Simon
Brau- und Vertriebsgesellschaft mgH
Chemnitzer Str. 24
47441 Moers
www.traugott-simon.de



Aus der Brauerei Rittmayer in Hallerndorf stammt das WinterWeizen, das jetzt vor mir steht. Von dort habe ich bereits
So umweltfreundlich wie möglich, selbstverständlich Bio – die Philosophie von Cemal Cattaneo und Manfred Jus, den Gründern von Wunderbräu, habe ich bereits an anderer Stelle vorgestellt. Kommen wir also sofort zum Bier, diesmal einem hellen und alkoholfreien Weizen.
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