Hakuna Matata ist Suhaeli und bedeutet „Keine Sorgen“. Es handelt sich dabei um ein Saison aus der Westindien Compagnie in Flensburg. Dem Bier wurden während des Brauvorgangs Aprikosen zugegeben, so dass ich eine sehr kräftige Fruchtigkeit erwarten kann.
Bernsteinfarben und opalisierend fließt das Bier ins Glas und bildet dabei eine kleine feinporige Schaumkrone, die sich recht flott auflöst.
Wie ich es erwartet habe duftet das Bier sehr fruchtig, was zusammen mit dem Biskuitduft des Malzes ein rundes Dufterlebnis bildet.
Der Antrunk ist nur leicht süß und mich verwundert etwas die sehr reichlich vorhandene Kohlensäure. Auf der Zunge gesellt sich noch eine fruchtige Säure zur Süße. Das Mundgefühl bleibt dabei aber recht schlank, wodurch das Hakuna Matata sich gut für heiße Tage eignet. Im Abgang wird die Fruchtigkeit noch kräftiger. Bitterstoffe kommen kaum zum Tragen; da würde ich mir etwas mehr wünschen.
Alles in Allem ist das Hakuna Matata ein angenehmes Bier ohne Ecken und Kanten.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Aprikose
Alkoholgehalt:
6,5 % Vol.
Brauerei:
Westindien Compagnie Seehandelsges. mbH
Brauereiweg 21
24939 Flensburg
www.westindien.com
Besser als der Bier-Onlinehandel Bierlinie kann ich es auch nicht formulieren: „Bayrisches
Jetzt steht mal wieder ein Bier aus der Brauerei And Union vor mir, die ihre Biere nach den Wochentagen benennt, allerdings nur von Dienstag bis Sonntag. Einen Montag gibt es in dieser Serie nicht. Das Tuesday, das ich jetzt verkosten möchte, ist ein alkoholfreies Weizenbier. Während früher alkoholfreie Biere eher von geringerer Qualität waren, hat sich in den letzten Jahren in diesem Bereich einiges getan. Ich meine, dass die besser schmeckenden alkoholfreien Biere erst auftauchten, als auch die Craft Beer-Brauer sich mit diesem Bierstil befassten. Da es heute etliche gutschmeckende alkoholfreie Biere gibt, hoffe ich jetzt auf ein angenehmes Biererlebnis.
In Mühldorf am Inn in Oberbayern ist die Brauerei Unertl beheimatet, die insgesamt sechs Weißbiere sowie einen Weißbierschnaps im Angebot hat. Noch bayrischer geht es ja wohl kaum noch. Und von dort kommt das alkoholfreie Weizenbier mit Dinkel, das jetzt vor mir steht. So weit ist das Bier ja schon fast normal, aber die Brauerei hat noch einen draufgelegt: die Zutaten für dieses Bier stammen aus biologischem Anbau. Und um die Krone aufzusetzen ist es nicht nur EU-Bio light, sondern echtes von Bioland zertifiziertes Bio. Mehr geht kaum. Das schlägt sich auch in der Qualität nieder, denn dieses Bier hat im Jahr 2010 im World Beer Cup die Silbermedaille erhalten. Dann will ich das Bier mal verkosten und feststellen, wie es mir gefällt.
Die Brauerei Kundmüller aus Weiher wurde im Jahr 2020 von Meininger zu den Craft-Brauern des Jahres gekürt. Mit ihrem breit gefächerten Sortiment raffinierter Craftbiere haben sie diese Auszeichnung redlich verdient. Doch die fränkischen Brauer können nicht nur modernes Craftbier, auch die Klassiker aus dem Hause Kundmüller sind echte Bierspezialitäten.
Im bayrischen Nirgendwo, ungefähr auf halbem Weg zwischen München und den Alpen, existiert seit fast eineinhalb Jahrhunderten die Ayinger Privatbrauerei, aus der ich bereits einige tolle Biere verkostet habe. Jetzt steht vor mir die Bräuweisse, die von der Brauerei in viele Länder exportiert wird. Immerhin steht auf dem Rückenetikett die Zutatenliste in acht Sprachen gedruckt. Dann bin ich ja mal gespannt, wie mir dieses Bier gefällt.
Irgendwie ist es ja eine witzige Idee der Brauerei And Union, die Biere nach den Wochentagen zu benennen, auch wenn die Namen als solche nichts über den Inhalt der Flasche aussagen. Für den Mittwoch haben die Münchner ein Weizenbier kreiert, das jetzt bei mir auf seine Verkostung wartet. Versprochen ist die moderne Interpretation eines klassischen bayerischen Weißbiers.
Die Fjorde der Ostsee sind bekannt für ihre reichen Bernstein-Vorräte – was liegt da also näher, als ein bernsteinfarbenes Weizen „Fjord Wheat“ zu nennen? Genau dies dachten sich die Brauer der „Westindien Compagnie“ in Ihrer Manufaktur in Flensburg. Hier erschufen Sie ein Weizen für die „Dockyard 21“ Reihe aus dunklen und hellen Weizenmalzen und noch einigen weiteren Spezialmalzen und nannten es Fjord Wheat. Genau dieses Bier steht jetzt vor mir und wartet auf seine Verkostung.
Jedes Jahr am 6. Januar ist es soweit: im oberfränkischen Huppendorf wird der Winterweizen angestochen und er wird solange verkauft, bis der Sud weg ist. Dann heißt es wieder warten bis Heilige drei Könige. Aber das dürfte eigentlich kein größeres Problem darstellen, da die Brauer noch einige andere saisonale Bierspezialitäten im Angebot haben. Heute geht es aber um den Winterweizen, den ich jetzt öffne.