Die Holsten-Brauerei AG wurde 1879 in Altona gegründet, das damals noch ein Vorort von Hamburg in Holstein war. Seit 2004 gehört es zur Carlsberg A/S. Ich weiß nicht so recht, was ich von Carlsberg halten soll. Das Unternehmen gehört zu den größten Brauereikonzernen der Welt und ist in Deutschland nicht unbedingt für hochwertige Genussbiere bekannt (ein alter Spruch in Hamburg lautet: „Holsten knallt am dollsten“). Andererseits stammen aus anderen Ländern durchaus bemerkenswerte Biere, die von Carlsberg-Tochterfirmen gebraut werden. Dabei denke ich an die Biere von Marston’s in England und an Zywiec aus Polen. Nun ja, dann will ich das Bernstein Lager mal öffnen, ein Bier, das ich kürzlich zum ersten Mal im Getränkemarkt gesehen habe und das die Brauerei als „die Spezialität in unserem Sortiment“ nennt.
Bernsteinfarben und glanzfein präsentiert sich das Bier im Glas. Die feinporige Schaumkrone ist nicht allzu stark ausgeprägt und löst sich leider recht flott auf. Wäre der Schaum stabiler hätte das Bier eine tolle Optik.
Wie erwartet bilden Karamell und Vanille den Schwerpunkt des Aromas, abgerundet mit einigen würzigen Noten des Hopfens, die sich aber diskret im Hintergrund halten.
Der Antrunk zeichnet sich durch eine nicht zu kräftige Süße sowie eine angenehme Karbonisierung aus. Auf der Zunge ist der Geschmack nach Karamell im Vordergrund, aber auch der Alkohol ist deutlich zu schmecken. Insgesamt ist das Bernstein Lager ein mildes Bier, aber leider nicht ganz vollmundig. In der Kehle kann ich erstmals eine leichte Bittere schmecken, die auch einige Zeit nachklingt.
Alles in Allem ist das Bernstein Lager von Holsten ein angenehmes Bier, das aber mit den Rotbieren aus Franken keinesfalls mithalten kann. Aber es motiviert mich immerhin, auch die anderen Biere von Holsten zu verkosten, denn bislang kenne ich nur das Pils und das Bernstein Lager. Mal sehen, ob ich die anderen Biere im Handel finden kann.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Alkoholgehalt:
4,6 % Vol.
Stammwürze:
10,6° Plato
Bittereinheiten:
15 IBU
Farbe:
10 EBC
Brauerei:
Holsten-Brauerei AG
Jürgen-Töpfer-Straße 50, Haus 18
22763 Hamburg
www.holsten-pilsener.de
Ich kann mich ja irren, aber ich meine, dass das Budvar Nealko das erste alkoholfreie Bier aus Tschechien ist, das ich verkoste. Bevor ich das Bier im Getränkemarkt gesehen habe, war mir überhaupt nicht bewusst, dass es auch aus dem Mutterland des Pilseners alkoholfreie Biere gibt. So musste ich mich erst einmal über das Nealko schlaumachen.
Einmal im Jahr geht Kalea auf Tour und braut als Gipsy Brewer den Perlenzauber. Im Jahr 2022 waren die Braumeister der Memminger Brauerei an der Reihe, ein unfiltriertes Kellerpils zu brauen. Dieses Bier steht jetzt vor mir und wartet auf seine Verkostung.
Das Kniesenack Dunkelbier, das jetzt vor mir steht, stammt von der Weinhandlung Schollenberger in Rostock. Das Unternehmen hat auch vier Biere im Angebot, die speziell für Schollenberger gebraut werden. Ich habe das Bier in einem kleinen Laden in der Altstadt von Stralsund gefunden, wo es neben vielen Produkten aus der Region, die für die Touristen angeboten wurden, auch Kaffee und Kuchen gibt. Schön, dass es solche inhabergeführten Geschäfte noch gibt. Aber kommen wir zum Bier.
Die Brauerei Zywiec wurde im Jahr 1856 von Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen als Erzherzögliche Brauerei Saybusch bei Żywiec gegründet. Bereits zuvor hatte sein Vater Erzherzog Karl von Österreich die Schlossbrauerei Teschen auf der westlichen Seite der Schlesischen Beskiden 1848 gegründet. Die Brauerei blieb über drei Generationen im Besitz der Habsburger (Albrecht, Karl Stephan und Karl Albrecht). Sie wurde im Zuge der Sowjetischen Besetzung Polens 1944 verstaatlicht sowie nach 1989 privatisiert und kam 1998 an die Grupa Żywiec. In Deutschland ist in erster Linie das Lager dieser Brauerei bekannt, auch wenn meiner Meinung nach das Porter deutlich besser ist. Jetzt steht ein
Altenburg ist vor Allem für seine Spielkarten bekannt, aber auch das Bier, das von dort kommt, kann durchaus gefallen. Das
Fragen Sie mich bitte nicht, das Obaladara bedeutet. Ich habe wirklich intensiv nach einer Bedeutung dieses Ausdrucks gesucht und dabei kläglich gescheitert. Selbst ein Onlinewörterbuch Fränggisch – Deutsch konnte mir nicht weiterhelfen und auch die Suchmaschine meines Vertrauens versagte beim Versuch, diese Wortschöpfung in einem anderen Zusammenhang als mit diesem Bier zu finden, kläglich. Auch die Etiketten auf der Flasche geizen mit der Information, was in der Flasche wohl enthalten sein könnte.
Woher das Wienerla seinen Namen hat ist mir nicht bekannt. Mir fallen aber zwei Möglichkeiten ein. In Franken heißt die Bockwurst Wienerla. Die zweite Möglichkeit ist, dass das Wienerla überwiegend mit
Das Bier, das jetzt vor mir steht, stammt aus Hallstadt, nur vier Kilometer von der Bamberger Altstadt entfernt gelegen. Die Kleinstadt gibt es bereits seit dem 15. Jahrhundert, aber erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde ihr das Stadtrecht zuerkannt.
Zoigl ist eine Bierspezialität aus der nördlichen Oberpfalz. Traditionell wurde die