Pater Lieven blond ist ein Belgian Strong golden Ale und stammt aus der Brouwerij van den Bossche im flämischen Teil Belgiens. Bislang haben mir die Biere aus Herzele gut gefallen, so dass ich mich bereits darauf freue, das Bier zu öffnen und einzuschenken.
In einem intensiven Goldgelb strahlt mir das Bier aus dem Glas entgegen. Die feinporige Schaumkrone ist recht klein und fällt bis auf einen Rest schnell in sich zusammen.
Das Aroma ist malzbetont. Dazu kommen blumige Noten, die durch einige Honig- und Zitrusdüfte abgerundet werden.
Der Antrunk ist recht süß, was aber durchaus zur reichlich vorhandenen kräftigen Kohlensäure passt. Auf der Zunge gesellen sich würzige Noten des Hopfens zur Süße. Dabei ist das Mundgefühl angenehm weich. Im Abgang wird das Bier trockener. Bitter ist nur gering zu schmecken, dazu kommt eine leichte Säure. Der Nachklang ist leider nur kurz.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe, Nachgärungszucker
Alkoholgehalt:
6,5 % Vol.
Brauerei:
Brouwerij van den Bossche
Sint-Lievensplein 16
9550 Sint-Lievens-Esse
Belgien
www.paterlieven.be
Angeblich handelt es sich beim Tempelier um ein Bier, dessen Rezeptur aus der Zeit der Tempelritter. Diese existierten allerdings vom 10. Bis 12. Jahrhundert und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass wir heute noch das gleiche Bier trinken wollen, das vor tausend Jahren ausgeschenkt wurde. Schon die Hopfensorte von damals (falls in dieser Zeit wirklich bereits Hopfen zum Brauen verwendet wurde) ist heute vermutlich nicht mehr existent. Aber egal. Betrachten wir die Geschichte dieses Bierrezepts halt als Legende und wenden wir uns dem Bier zu, wie es heute verkauft wird.
Von der Brasserie de Silly habe ich bereits eine ganze Reihe Biere getestet, die mir in der Regel recht gut gefallen haben. Aber die Brauerei stellt nicht nur viele unterschiedliche Biere her, sondern die Brauer sind auch bereit, ungewöhnliche Wege zu gehen. So haben sie vor einigen Jahren die erste belgische – und europäische – Mikrobrauerei in einem Supermarkt eröffnet. Seit Dezember 2015 ist La Cave A Bières im Carrefour Les Grands Prés in Mons zu finden. Jeden Mittwoch und Freitag braut Guillaume Legrain dort und produziert rund 50.000 Liter pro Jahr. Drei Viertel der Produktion werden von Carrefour verkauft, der Rest ist für die örtlichen Cafés und Restaurants bestimmt. Die blonde Chambourlette, die hier aus den Tanks fließt, ist eine Hommage an die lokale Folklore. Während des farbenfrohen Ducasse-Festes kämpfen die Einheimischen gegen einen mythischen Drachen. Wer von außerhalb der Stadt kommt, wird mit dem Spitznamen Chambourlette belegt. Aber jetzt wollen wir uns nicht mit dem Chambourlette beschäftigen, sondern mit dem Forest Blonde, das jetzt vor mir steht und auf seine Verkostung wartet.
In der Brasserie de Silly wird das Know-how des traditionellen Bierbrauens seit 1850 über sechs Generationen weitergegeben. Die Brauerei ist eine Referenz in Bezug auf Qualität. Die Brasserie de Silly bietet eine große Auswahl an belgischen Bieren. Die Biere werden nach traditionellen Methoden mit Zutaten gebraut, die auch eine deutsche Brauerei verwenden würde: reines Wasser, einzigartige Hefe, deren Geheimnis nur der Braumeister kennt, Hopfen und
aJetzt steht mal wieder ein Abteibier vor mir, das Pater Lieven von der Brouwerij van den Bossche im flandrischen Herzele. Es handelt sich um ein
Die Brauerei St. Bernardus wurde kurz nach dem Krieg im Jahr 1946 von Evariste Deconinck gegründet. Er schloss einen Vertrag mit der Abtei Sint-Sixtus in Westvleteren, die beschlossen hatten, ihr Bier nicht mehr selbst zu brauen und sicherte sich die Rechte an den Trappistenbieren für 30 Jahre. Außerdem übernahm er den Braumeister der Abtei und stellte auf diese Weise eine gleichbleibende Qualität des Bieres sicher. Die Brauerei trägt das Label „Belgian Family Brewers“, die in etwa im dem Siegel „Die freien Brauer“ in Deutschland vergleichbar ist.

Ma Mère Spéciale ist ein belgisches Bier. Es wird seit Anfang 2011 von der Brouwerij De Leite im flandrischen Ruddervoorde gebraut und hat jetzt seinen Weg zu mir gefunden.
Nachdem ich vor einiger Zeit bereits das Zatte Rita bruin verkostet hatte steht Rita nun in Blond vor mir und ich will mich ohne lange Vorrede direkt an die Verkostung machen.