Tempelier

Angeblich handelt es sich beim Tempelier um ein Bier, dessen Rezeptur aus der Zeit der Tempelritter. Diese existierten allerdings vom 10. Bis 12. Jahrhundert und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass wir heute noch das gleiche Bier trinken wollen, das vor tausend Jahren ausgeschenkt wurde. Schon die Hopfensorte von damals (falls in dieser Zeit wirklich bereits Hopfen zum Brauen verwendet wurde) ist heute vermutlich nicht mehr existent. Aber egal. Betrachten wir die Geschichte dieses Bierrezepts halt als Legende und wenden wir uns dem Bier zu, wie es heute verkauft wird.

Ursprünglich wurde das Bier in Betekom von der Brouwerij De Sleutel gebraut. Heute stammt es aus der Brasserie Du Bocq, die es im Auftrag der Brouwerij Corsendonk braut.

Bernsteinfarben und mit reichlich festem Schaum, der sehr lange erhalten bleibt, zeigt sich as Bier im Glas.

Karamell ist der vorherrschende Duft dieses Bieres. Vervollständigt wird er durch fruchtige Aromen nach Pfirsich und blumige Noten. Letztendlich verströmt es auch einen Haus nach Vanille.

Der Antrunk ist recht süß. Die Süße wird durch eeine sehr feinperlende Kohlensäure begleitet. Auf der Zunge lässt die Süße schnell nach und die Röststoffe des Karamellmalzes drängen in den Vordergrund. Dabei bringen sie aber nur einen Hauch Bitter mit. Das Mundgefühl ist voll und weich. Erst im Abgang wird das freundliche Bitter etwas kräftiger, das Bier wird trockener und der Geschmack klingt lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6 % Vol.

Farbe:

26 EBC

Empfohlene Genusstemperatur:

6° – 8° Celsius

Brauerei:

Brasserie Du Bocq
Rue de la Brasserie 4
5530 Purnode
www.bocq.be

für

Brewery Corsendonk

Steenweg op Mol 118
2360 Oud-Turnhout
Belgien
www.corsendonk.com

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