St. Idesbald – Blond

Im Osten Flanderns liegt die Gemeinde Melle, in der die Brauerei Huyghe beheimatet ist, aus der das St. Idesbald stammt, das jetzt vor mir steht. Es handelt sich um eine Privatbrauerei, die Mitglied der „Belgian Family Brewers“ ist. Bereits seit 1654 wird dort Bier gebraut. Im Jahr 1906 erwarb Léon Huyghe die Brauerei und nannte sie „Brouwerij-Mouterij den Appel“. 1938 fand die Umbenennung „Léon Huyghe Ltd.“ statt.

Golden und leicht hefetrüb zeigt sich das Bier. Darüber steht eine durchschnittliche Menge gemischtporiger Schaum, der recht langsam in sich zusammenfällt.

Düfte nach Brotrinde und Hefe steigen mir in die Nase, dazu eine leichte fruchtige Säure sowie das Aroma frischer Ananas. Damit macht das Bier schon mal einen guten Eindruck.

Der Antrunk ist süß und das Bier macht von Anfang an einen vollmundigen Eindruck. Allerdings würde ich mir etwas mehr Kohlensäure wünschen. Auf der Zunge kommt schnell eine leichte fruchtige Säure dazu. Bitter kann ich nicht feststellen. Erst im fruchtigen Abgang kommen einige Bitterstoffe schüchtern zum Vorschein. Trotzdem klingt der Geschmack lange nach.

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkoholgehalt:

6,5 % Vol.

Brauerei:

Brasserie L. Huyghe
Brusselsestw. 282
9090 Melle
Belgien
www.delirium.be

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